Schmausepost vom 20. Mai

Liebe Freunde der kuli­na­ri­schen Unter­hal­tung,
es ist Zeit für eine (ver­spä­tete) Pfingst-Pause. Des­halb wird’s nächste Woche keine Schmau­s­epost geben; am 3. Juni ist der News­let­ter dann wie­der in alter Fri­sche zurück. Bis dahin: Guten Appetit!

 

Schman­kerl der Woche

„Kai­ser der Para­dei­ser“ rei­men die Stern­e­fres­ser über Erich Ste­ko­vics, den „Vollzeit-Enthusiasten in Sachen Toma­ten­an­bau“. Mit tol­lem Text und tol­len Bil­dern erzäh­len sie, wie der Öster­rei­cher zur Tomate kam (über Erd­bee­ren), und wieso das Aroma sei­ner Früchte „mit dem wässrig-müden Geschmack einer glän­zen­den Ris­pen­to­mate aus dem Super­markt nicht mal im Ansatz zu ver­glei­chen ist“.
Stern­e­fres­ser

 

Zahl der Woche

17 „Tricks & Kniffe für die Veggie-Küche“ stellt Ann-Kathrin bei „Food 4 Spi­rit“ vor. Unter ande­rem erfährt man, wie wel­ker Salat wie­der kna­ckig wird, und wie man mehr Aroma aus Nüs­sen her­aus­kit­zelt.
Food 4 Spirit

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

WWWelt der Extreme: Das Inter­net bestimmt, was zum Trend wer­den kann — auch kuli­na­risch. Extreme Spei­sen haben dabei die bes­ten Chan­cen, schreibt die FAZ in ihrer klu­gen Ana­lyse „von Zuc­chi­ni­nu­deln und Tira­muf­fins“. Hier wer­den Rezepte gehypt, die Kalo­ri­en­re­korde bre­chen, dort wird tau­send­fach geteilt, was gesund und leicht ist, schön und schlank macht — doch „dazwi­schen gibt es nichts“.
FAZ

McVe­gan: „Xond“ heißt ein neuer vega­ner Schnell­im­biss in Stutt­gart. Sein Ziel: die erste Fast-Food-Kette Deutsch­lands wer­den ohne tie­ri­sche Pro­dukte. Daniela Becker hat den Laden fürs Enorm-Magazin getes­tet.
Enorm

Tro­ckene Geschichte: Der Trend zum Dry-Age-Fleisch ist nicht neu, doch sel­ten ist die Methode so umfang­reich und ver­ständ­lich vor­ge­stellt wor­den wie von Henry Lüb­ber­stedt im Stern. Er erklärt, was ein Dry-Age-Steak so beson­ders macht, wie Metz­ger das Fleisch in frü­he­ren Tagen rei­fen lie­ßen — und: Wie man ein Dry-Age-Steak bequem zu Hause machen kann.
Stern

Kein Essen ohne Foto: Zumin­dest bei Jün­ge­ren gehört das Smart­phone heute so selbst­ver­ständ­lich zur Mahl­zeit wie Mes­ser oder Gabel. Wieso die Gene­ra­tion Y zei­gen muss, was sie is(s)t, ver­sucht das Ham­bur­ger Abend­blatt zu ergrün­den — und hat sich hier­für auch mit eini­gen Food­blog­gern unter­hal­ten. Dazu gibt’s ein Video von jedoch mauer Qua­li­tät.
Abend­blatt

 

Aus den Blogs

Wider das Dum­ping: Der Milch­preis ist im Kel­ler; unver­schämte 20 Cent pro Liter haben einige Bau­ern zuletzt noch bekom­men. Wer Schuld ist? „Wir alle“, schreibt Andreas bei Uto­pia. Er gibt Tipps, was der ein­zelne Ver­brau­cher gegen den Preis­ver­fall tun kann.
Uto­pia

Aus­ge­lie­fert: Dank Foo­dora, Deli­veroo und Co. kön­nen inzwi­schen auch Restau­rants ins Lie­fer­ge­schäft ein­stei­gen, die den Auf­wand zuvor gescheut haben. Jan-Peter gibt im Nomy­blog sie­ben Tipps für die Zusam­men­ar­beit zwi­schen Gas­tro­no­men und Lie­fer­diens­ten.
Nomy­blog

Was hat die Mor­gen­stund im Mund? Das Teilchen-Blog der „Zeit“ stellt eine Über­sicht der Web­seite Lucky­peach vor, wo sich alles ums Früh­stück dreht. Die Reise geht von Neu­see­land (Würst­chen in Pflau­mensoße) über den Süd­pol (geölte Eier) bis nach Bra­si­lien (Pfann­ku­chen mit Hack­fleisch).
Teil­chenLucky­peach (engl.)

Dem Ther­mo­mix täte es gut, „wenn man sowohl seine Fähig­kei­ten, als auch die selbst­ver­ständ­lich vor­han­de­nen Defi­zite rea­lis­tisch ein­schätzt und ihn weder als Wun­der­ma­schine ver­ehrt, noch als das per­so­ni­fi­zierte Böse ver­teu­felt“, schreibt Steph vom Kurio­si­tä­ten­la­den. Sie hat das Gerät im Rah­men einer The­men­wo­che getes­tet und zieht nun ihr Fazit.
Klei­ner Kuriositätenladen

 

Rezepte der Woche

Bacon Bomb: Die klas­si­sche „Bombe“ besteht auf Bacon, Hack­fleisch, Zwie­beln, Bacon, Emmen­ta­ler und noch mehr Bacon. Guido von „Kochen mit But­ter“ stellt nun eine Alter­na­tive vor — mit Pil­zen, Gouda und, ach ja: reich­lich Bacon.
Kochen mit Butter

Zimt­f­la­den (vege­ta­risch): Ein­fach, schnell gemacht und mit viel Zimt: Ursula von „Ein­fach Essen“ backt einen Kuchen, der tra­di­tio­nell aus der Ost­schweiz stammt. Wie immer bei ihr gibt’s zum Rezept noch ein paar inter­es­sante Hin­ter­grund­in­fos.
Ein­fach Essen

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Die 10 bes­ten Eis­die­len in Deutsch­land (Deut­sche Handwerks-Zeitung)

2. Der unge­sunde Gesund-essen-Boom (Spek­trum)

3. Wie man ein Restau­rant schließt: East Lon­don Ber­lin (Nomy­blog)

 

Nach­schlag

Jumbo-Pizza: In ihr ste­cken 2000 Kilo Mehl, 1600 Kilo Toma­ten­soße und 200 Liter Öl; ins­ge­samt 250 Bäcker haben elf Stun­den lang an ihr her­um­ge­wer­kelt. Die Rede ist von der längs­ten Pizza der Welt, die 1,8 Kilo­me­ter misst und nun in Nea­pel prä­sen­tiert wurde. Der Guar­dian stellt die Pizza und ihre Macher in Bil­dern vor.
Guar­dian

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Schmausepost vom 13. Mai

Schman­kerl der Woche

Tort(o)ur: Eine Erd­beere reist im Trak­tor, mit dem Gabel­stap­ler, auf dem Fließ­band, im Flug­zeug, mit dem Lkw und schließ­lich im Ein­kaufs­wa­gen ein­mal um die halbe Welt, ehe sie im hei­mi­schen Kühl­schrank lan­det — und wenig spä­ter im Müll. Ein Video, das die Web­seite Uto­pia vor­stellt, zeigt in beein­dru­cken­den Bil­der den „irr­sin­ni­gen Weg einer Erd­beere“.
Uto­pia

 

Zahl der Woche

10 außer­or­dent­lich gute Eis­die­len in Deutsch­land stellt die Deut­sche Handwerks-Zeitung vor, die sich auf das Bewer­tungspor­tal Tri­pAd­vi­sor beruft. In den Top Ten sind Eis­die­len aus Ber­lin, Mün­chen und Hei­del­berg; den Spit­zen­platz aber holt sich ein Laden in Bonn.
Deut­sche Handwerks-Zeitung

 

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Aus den Medien

Weni­ger ist nicht mehr: „Der unge­sunde Gesund-essen-Boom“ lau­tet die Über­schrift eines klu­gen Arti­kels bei „Spek­trum der Wis­sen­schaft“. Darin geht’s um den „Foo­da­men­ta­lis­mus“ unse­rer Zeit und die Gefah­ren, die mit dem Trend zum Ver­zicht — von Roh­kost bis Paläo — ein­her­ge­hen.
Spek­trum

Aus­ge­lie­fert: Die Wer­bun­gen sind in nahezu allen Groß­städ­ten kaum zu über­se­hen: Auch in Ber­lin rin­gen Star­tups wie Deli­veroo und Foo­dora um die Vor­herr­schaft im Markt der neuen Essens-Lieferdienste. Statt Pizza und Asia­nu­deln brin­gen Rad-Kuriere hoch­wer­tige Gerichte an die Haus­tür. Die taz blickt hin­ter die­sen Wett­streit — auch auf die Situa­tion der Lokale und der Fah­rer.
taz

Kuli­na­ri­sche Welt­reise: Tay­lor Peden und Jen Munk­vold foto­gra­fie­ren auf dem gan­zen Glo­bus, was Men­schen essen. Im Inter­view mit der „Zeit“ ver­ra­ten die bei­den, wo es ihnen am bes­ten geschmeckt hat, was einen guten Küchen­chef aus­macht und worin die Schön­heit beim Schlach­ten liegt.
Zeit

Dre­cki­ges Spiel: Heut­zu­tage wer­den nahezu allen indus­tri­ell gefer­tig­ten Lebens­mit­teln Vit­amine beige­mengt — egal ob Wurst, Suppe oder Baby­brei. Das Ver­spre­chen: Vit­amine sind gesund. Dabei handle es sich oft um „dre­ckig pro­du­zierte Indus­trie­ware“, schreibt die Zeit in ihrem lan­gen und lesens­wer­ten Bericht über „Vit­amin G! Wie Gier„
Zeit

 

Aus den Blogs

Auf­ge­spru­delt: Fizzy Fruits, also pri­ckelnde Früchte, wer­den ein Food-Trend die­ses Som­mers, glaubt Daniel von „Wir essen gesund“. Für die Her­stel­lung muss man Koh­len­di­oxid durch die Schale ins Obst pres­sen, damit das darin ent­hal­tene Was­ser zu Spru­del wird. Klingt kom­pli­ziert, ist es aber nicht, wie Daniel in sei­ner Anlei­tung erklärt.
Wir essen gesund

Ein­ge­nom­men: Geld ver­die­nen mit dem eige­nen Blog — davon träu­men ins­ge­heim wohl 98 Pro­zent aller Foo­dies. Auf wel­chen Wegen man seine kuli­na­ri­schen Gedan­ken und Bil­der in Bares ummün­zen kann, erklärt Joa­chim vom „Test­schme­cker“.
Test­schme­cker

Nie­der­ge­gan­gen: „Noch vor 50 Jah­ren war es üblich, in den Gar­ten zu gehen, ein Huhn zu packen, zu töten, zu rup­fen, aus­zu­neh­men und voll­stän­dig zu kochen. Heute scheint das für die meis­ten Men­schen unvor­stell­bar und gera­dezu abstrus. Jeder weiß doch, dass Fleisch in Plas­tik­scha­len im Super­markt wächst.“ Felix blickt bei „Urge­schmack“ auf die Geschichte des Kochens und zieht ein düs­te­res Fazit: „Unsere Wert­schät­zung des Essens und der Ess­kul­tur sinkt.„
Urge­schmack

Aus­ge­fei­ert: Über Restau­ran­ter­öff­nun­gen liest und hört man allent­hal­ben — nicht so aber von Restau­rant­schlie­ßun­gen, die fast genauso oft vor­kom­men. Umso inter­es­san­ter ist Jan-Peters Inter­view mit den Betrei­bern des „East Lon­don“ in Ber­lin, das nach fünf Jah­ren seine Türen wie­der geschlos­sen hat.
Nomy­blog

 

Rezepte der Woche

Cheese­bur­ger im Blät­ter­teig: Drei Dinge haben Björn von „Happy Plate“ auf die Idee für die­ses Rezept gebracht. Ers­tens ein Blog-Besucher, der nach „Bur­ger im Blät­ter­teig“ sucht, zwei­tens der Trend zum frit­tier­ten Bur­ger, und drit­tens Gäste, denen er einen Snack anbie­ten will. Her­aus kommt ein Rindfleisch-Burger mit Avo­cado in Blät­ter­teig — mit Toma­ten­salsa.
Happy Plate

Die per­fek­ten Pom­mes fri­tes (vege­ta­risch): Die Kar­tof­fel­stifte in mög­lichst gleich große Stü­cke schnei­den, sie vor­her eine Stunde ins kalte Was­ser legen und — ganz wich­tig — dop­pelt frit­tie­ren: Mario stellt sei­nen Weg zu den „per­fek­ten Pom­mes fri­tes“ vor, inklu­sive Frit­tier­zei­ten und –tem­pe­ra­tu­ren.
Marios Fire Food & Fine Food

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Im diplo­ma­ti­schen Dienst der Getränke (Zeit)

2. 4 Dinge, die du falsch schälst (Buzzfeed/Facebook)

3. Lidl gewinnt… (Bauer Willi)

 

Nach­schlag

Kin­der­krank­hei­ten: Bei den Namen der Spei­sen auf der Kin­der­karte zei­gen Gas­tro­no­men oft Krea­ti­vi­tät — vom Käpt’n-Blaubär-Teller bis zum Schnit­zi­bitzi. Bei den Gerich­ten dage­gen herrscht Ein­falls­lo­sig­keit nach dem Motto: Haupt­sa­che mit Pom­mes. Zeit also für einen Wut­aus­bruch von Ger­hard Mat­zig, der zetert: „Kin­der­spei­se­kar­ten machen dumm, krank und arm.„
Süd­deut­sche

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Schmausepost vom 6. Mai

Schman­kerl der Woche

Tur­tel­trin­ken: Von den eng­li­schen Tee­gär­ten im 18. Jahr­hun­dert bis zum Date zweier Digi­tal Nati­ves im Star­bucks: Getränke — von Kaf­fee bis Wein — spie­len oft eine wich­tige Rolle, wenn sich zwei Men­schen näher­kom­men. Warum das so ist, erklärt Josefa Raschen­dor­fer, die in der „Zeit“ den „diplo­ma­ti­schen Dienst der Getränke“ ergrün­det.
Zeit

 

Zahl der Woche

4 Dinge, die du falsch schälst“, heißt ein neues Facebook-Video von Buz­zfeed. Wäh­rend die „neu­ar­tige“ Schäl­tech­nik für die Banane mich nicht über­zeugt, kannte ich den Trick mit dem hart­ge­koch­ten Ei noch nicht. Und auch das mit der Kar­tof­fel werde ich mal aus­pro­bie­ren.
Face­book

 

Aus den Medien

Geschüt­telt oder gerührt? Was ist hip­per: Obst­sa­lat oder Smoot­hie? Bei die­ser Frage sticht das Mix­ge­tränk den Klas­si­ker aus. Doch wel­cher von bei­den ist gesün­der? Diese Frage ver­sucht die Welt zu beant­wor­ten.
Welt

Wel­che Töpfe braucht der Hobby-Koch — und wel­che nicht? Der Fein­schme­cker gibt einen Über­blick über das nötige Equip­ment in der Küche.
Fein­schme­cker

Echt super?! Was hat die Acai-Beere der Olive vor­aus? Und warum darf sich das Wei­zen­gras „Super­food“ nen­nen, nicht aber der Löwen­zahn? Die „Zeit“ lässt mit­tels Kar­tei­kar­ten soge­nannte Super­foods gegen alt­her­ge­brachte Lebens­mit­tel antre­ten. Auch hier zeigt sich wie­der ein­mal, dass sich das „super“ vor allem aufs Mar­ke­ting bezieht.
Zeit

 

Aus den Blogs

Späte Pro­phe­zei­ung: Wer im Mai von „Food­trends 2016″ schreibt, der bewegt sich irgendwo zwi­schen Vor­her­sage und Rück­blick. Den­noch ist die Top Ten von Ida beim Koch­zau­ber durch­aus lesens­wert — auch wenn ihr Text es nicht schafft, ohne die obli­ga­to­ri­sche Hanni Rütz­ler aus­zu­kom­men.
Koch­zau­ber

Miese Masche: Lidl ist mit dem „Fair Trade Award“ aus­ge­zeich­net wor­den, was die Super­markt­kette nicht ohne Stolz auf große Pla­kate druckt. Doch warum der Dis­coun­ter die­sen Preis ein­ge­heimst hat, das leuchte Bauer Will nicht ein. Er fin­det bei sei­nem Besuch gerade mal zwei Fair-Trade-Produkte; eins davon ist ver­kauft.
Bauer Willi

 

Rezepte der Woche

Weiß­wurst­sa­lat: Warum Zuzeln, wenn man auch einen Salat draus machen kann? Na gut, diese Frage ziehe ich zurück — aber der Weiß­wurst­sa­lat bei Genuss-Online klingt den­noch ver­lo­ckend. Ins Dres­sing kom­men Weiß­bier und Senf.
Genuss-Online

Thai-Lasagne (vege­ta­risch): Aus der italo-asiatischen Fusi­on­kü­che stammt das Rezept für eine vegane Lasa­gne mit Thai-Gemüse und Cashew-Knusper von Chris­tina bei „Fei­nes Gemüse“. Ihr Fazit: „Nice, Bro!“.
Fei­nes Gemüse

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Wie man Ketchup, Nutella und Wurst sel­ber macht (Süd­deut­sche)

2. Street­food in Seoul (Chez Matze)

3. Food Pho­to­gra­pher of the Year 2016 (BBC)

 

Nach­schlag

Zu guter Letzt: Für die einen ist’s das Scher­zal, für die ande­ren das Rie­bele, und wie­der andere spre­chen von Aheuel: Für das End­stück des Brots gibt es in der deut­schen Spra­che zig Aus­drü­cke. „Wir essen gesund“ hat sich die Mühe gemacht und ein paar Dut­zend gesam­melt.
Wir essen gesund

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Ver­ant­wort­lich: Patrik Stäbler, Kapel­len­str. 11, 82008 Unter­ha­ching, E-Mail: info(ät)schmausepost.de   //   zum Impres­sum

Schmausepost vom 29. April

Schman­kerl der Woche

Das Auge isst mit: Tin­ten­fisch auf Eis, ein Kinder-Esstisch aus Vogel­per­spek­tive, ein Still­le­ben mit Lachs: Die BBC zeigt auf ihrer Web­seite die Sieger-Bilder des Pink-Lady-Wettbewerbs, der sich aus­schließ­lich um Food-Fotografie dreht.
BBC

 

Zahl der Woche

22 Streetfood-Leckereien aus Süd­ko­rea stellt Matze in sei­nem Blog vor. Er hat sich in Seoul durch die gegrill­ten, gebra­te­nen, gekoch­ten und frit­tier­ten Häpp­chen pro­biert. Und wer bei all den Bil­dern nicht sofort in den Flie­ger stei­gen will, dem ist — aus kuli­na­ri­scher Sicht — kaum mehr zu hel­fen.
Chez Matze

 

Aus den Medien

Heim­ar­beit: Ketchup aus der Fla­sche, Nutella aus dem Glas, Leber­wurst aus der Büchse: Die­ses Trio gehört zu den Lebens­mit­teln, die bei vie­len Deut­schen als Fer­tig­pro­dukt im Ein­kaufs­wa­gen lan­den. Dabei kann man Ketchup, Nutella und Co. auch sel­ber wachen. Wie? Das zeigt die Süd­deut­sche in einer Bil­der­ga­le­rie.
Süd­deut­sche

Ein Stück Fleisch war frü­her mal ein Stück Lebens­kraft — doch das ist pas­sée. Inzwi­schen hat Fleisch vie­ler­orts einen zwei­fel­haf­ten Ruf; um sei­nen Kon­sum „toben förm­lich Glau­bens­kriege“, schreibt The­resa Bäu­er­lein bei den Kraut­re­por­tern. Sie ana­ly­siert die gras­sie­rende Fleisch-Kritik in neun Punk­ten — klug und unauf­ge­regt.
Kraut­re­por­ter

Täu­schungs­ma­nö­ver: Gäste, die reser­vie­ren, aber nicht erschei­nen, sind für Gas­tro­no­men ein Graus — und in der Spit­zen­kü­che rui­nös. Daher ver­schär­fen viele Restau­rants ihre Regeln, berich­tet die Süd­deut­sche und zitiert einen Spit­zen­koch: „Wenn im Monat nur drei Vierer-Tische ohne Absage nicht besetzt wür­den, ent­sprä­che der Ver­lust unge­fähr dem Gehalt eines Mit­ar­bei­ters.„
Süd­deut­sche

Fern­seh­kri­tik: „Deut­sche Koch­sen­dun­gen ver­strö­men häu­fig den Muff von ver­koch­tem Kohl, eine leichte Note von Ele­fan­ten­furz an Eiche rus­ti­kal“, mäkelt Eli­sa­beth Rank unter der fei­nen Über­schrift „Lafer mich nicht voll“. Anders sei es bei vie­len eng­lisch­spra­chige Koch­shows, fin­det sie: „Im bes­ten Falle sitzt man vor dem Bild­schirm und brüllt jeman­den an.„
Zeit

 

Aus den Blogs

Über Inne­reien: Was für den einen ein anre­gen­des Gespräch über baye­ri­sche Esstra­di­tio­nen ist — Stich­wort: Kes­sel­fleisch und Milz­wurst -, ist für den ande­ren schlicht ekel­er­re­gend. Über die­ses Dilemma sin­niert Johanna bei „Quark und so“ — lang aber lesens­wert.
Quark und so

Im Ofen: Tipps und Tricks zum Thema Brot­ba­cken hat Guido bei „Kochen mit But­ter“ gesam­melt. Unter ande­rem geht’s um die rich­tige Mischung, die Luft im Teig und den Fin­ger­test.
Kochen mit Butter

Zur Sai­son: Keine Frühlings-Schmausepost ohne Spargel-Geschichten. Dies­mal lie­fert Micha von „Food & Glut“ ein gan­zes Spargel-ABC — von der unver­meid­li­chen Aspa­rag­in­säure bis zur Zitrone. Und Pro­fes­sor Nöhle wid­met sich bei den „Filet­spit­zen“ mit viel Fach­wis­sen den kuli­na­ri­schen Beglei­tern des Spar­gels.
Food & Glut (Spargel-ABC)Filet­spit­zen (Begleiter)

Im Rum­mel: Täg­lich eröff­nen in Deutsch­land zig Restau­rants, Bis­tros und Knei­pen, doch kaum ein­mal war der Vorab-Medienhype so groß wie im Fall des „Dandy Diner“ in Ber­lin. Heimo, Experte in Sachen Food und Kom­mu­ni­ka­tion, hat sich die Bericht­er­stat­tung genauer ange­se­hen und gibt im „Heckmeck“-Blog 13 Tipps für die nächste Lokal-Eröffnung.
Heck­meck

 

Rezepte der Woche

Gnocchi-Zucchini-Hackpfanne: Juliane von „Schö­ner Tag noch!“ ist den Gnoc­chis ver­fal­len — in allen Vari­an­ten. Für ihr neu­es­tes Rezept mischt sie die Kar­tof­fel­no­cken mit Rin­der­hack, Gemüse und Sal­bei.
Schö­ner Tag noch!

Erbsen-Minz-Suppe (vege­ta­risch): Eine Suppe, die kalt wie warm schmeckt, ser­viert Auré­lie bei „Fran­zö­sisch kochen“. Hin­ein kom­men fri­sche Erb­sen (TK geht auch) sowie reich­lich Minze, dazu Sahne, Salz, Pfef­fer und voilà, fer­tig ist die „Soupe cré­meuse petits pois-menthe“, das cre­mige Erbsen-Minz-Süppchen.
Fran­zö­sisch Kochen

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Super­food: Iss doch schön hier! (Zeit)

2. TV-Koch Stef­fen Hens­s­ler in Aktion bei Fern­seh­show (FAZ)

3. Pfan­nen kau­fen — wie fin­det man die Rich­tige? (Uto­pia)

 

Nach­schlag

Nack­ter Genuss: Das „The Bunyadi“ in Lon­don ist zur­zeit schwer ange­sagt — und das, obwohl das Restau­rant erst im Juni öffnet. Den­noch ver­zeich­net es bereits an die 30.000 Anmel­dun­gen, wobei 95 Pro­zent davon Män­ner sein dürf­ten. Denn: In dem Restau­rant gibt es einen FKK-Bereich; wer will, kann dort hül­len­los spei­sen.
Stern

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Jeden Frei­tag­nach­mit­tag ver­sorgt Sie die Schmau­s­epost mit Nach­rich­ten rund ums Thema Essen. Den aktu­el­len und frü­here News­let­ter fin­den Sie auch auf der Web­seite Schmausepost.de. Fra­gen, Anre­gun­gen, Kri­tik und Lob rich­ten Sie bitte an info(ät)schmausepost.de.

 

Schmausepost vom 22. April

Schman­kerl der Woche

Schön isses: Super­foods machen schön — und so schickt die Zeit „unse­ren häss­lichs­ten Autor“ in ein Detox-Restaurant nach Berlin-Mitte. Mit sei­nem „Erb­sen­sup­pen­kör­per“ fühlt er sich dort wie ein „Ein­dring­ling in der Gated Com­mu­nity der Schön­heit“. Wer ohne grö­ßere Lach­an­fälle durch die­sen ziem­lich genia­len Text kommt, der hat mei­nen Respekt.
Zeit

 

Zahl der Woche

23 Fotos von renom­mier­ten Magnum-Fotografen zeigt die Zeit in ihrer Bil­der­stre­cke zum Thema „Zusam­men isst man weni­ger allein“. Die Auf­nah­men zei­gen Men­schen beim Essen — vom Trabbi-Pärchen beim Ves­pern bis zum Din­ner im World Trade Cen­ter.
Zeit

 

Aus den Medien

Wider die Dumm­heit: Jür­gen Dol­lase tut im Welt-Interview das, was er am bes­ten kann — näm­lich zetern. „In Deutsch­land darf man kuli­na­risch noch so dumm sein, es stört kei­nen“, ärgert sich der Gastro­kri­ti­ker. „Wenn Sie nicht kochen kön­nen und das schlech­teste Zeug essen, kön­nen Sie trotz­dem Bun­des­kanz­ler wer­den. Wir wer­den regiert von Pom­mes­bu­den­lieb­ha­bern.„
Welt

Wider das Labor: Was heut­zu­tage als Milch im Super­markt­re­gal steht, hat mit dem „Ur-Lebensmittel Milch“ kaum mehr was zu tun, fin­det Slow-Food-Chefin Ursula Hud­son. Statt­des­sen habe die Lebens­mit­tel­bran­che dar­aus ein „künst­li­ches Labor­pro­dukt“ ent­wi­ckelt. Sie for­dert nun, dass es Bau­ern wie­der leich­ter gemacht wer­den muss, Roh­milch in den Ver­kauf zu brin­gen.
Huf­fing­ton Post

Wider die Rea­li­tät: Nun hat sich also auch Web-Guru Sascha Lobo den enor­men Boom von mil­lio­nen­fach geklick­ten Rezept-Videos vor­ge­nom­men. In sei­ner klu­gen Kolumne mut­maßt er, dass es den „Recipe Porn“-Junkies weni­ger um die Nah­rungs­auf­nahme gehe, son­dern eher um eine Flucht aus der anstren­gen­den, kom­ple­xen Rea­li­tät.
Spie­gel

Wider das Schein­bild: Stef­fen Hens­s­ler gehört zu den bekann­tes­ten TV-Köchen — auch wegen sei­ner Sprü­che. Doch wie ist der Enter­tai­ner, wenn die Kamera aus ist? FAZ-Autorin Anke Schipp hat eine Auf­zeich­nung sei­ner Fern­seh­show besucht.
FAZ

 

Aus den Blogs

Shopping-Erlebnis: Seit fünf Jah­ren beschäf­tigt sich Peer Scha­der im Super­markt­blog mit der Welt von Lidl, Rewe und Co. Zum Geburts­tag stellt er nun fünf außer­ge­wöhn­li­che Super­märkte vor — vom Aldi in Berlin-Reinickendorf bis zum Jumbo-Foodmarkt in Ams­ter­dam.
Super­markt­blog

Rei­nes Thea­ter: Autor Sven Rege­ner (Herr Leh­mann) steht im Super­markt vor dem Bier­re­gal und phi­lo­so­phiert mit Hamburg-Heiner (am Tele­fon) und Ben­ja­min von Stuckrad-Barre (im Geiste) über die Frage: Pils oder Craft Bier? Für den FAZ-Blog hat Rege­ner dar­aus ein „Dra­mo­lett“ gemacht — „zu Ehren von 500 Jah­ren Rein­heits­ge­bot“.
FAZ-Blog

Im Kern zählt’s: Wild-Experte Wer­ner lie­fert eine Über­sicht zu Gar­punk­ten bei ver­schie­de­nen Wild­sor­ten — je nach­dem, ob’s Medium oder Well-Done sein soll. Dazu stellt er Mess­me­tho­den vor, wie man die Kern­tem­pe­ra­tur des Fleischs bestim­men kann.
Wer­ner kocht wild

Auf der Pfanne: Eisen oder Stahl? Beschich­tet oder nicht? Die Suche nach der rich­ti­gen Pfanne gestal­tet sich für viele Hob­by­kö­che nicht ganz leicht. Einen Leit­fa­den zum Pfan­nen­kauf gibt Man­fred bei „Uto­pia“ an die Hand. Dabei berück­sich­tigt er auch die Nach­hal­tig­keit der Pro­dukte.
Uto­pia

 

Rezepte der Woche

Peanut-Butter-Sandwich mit Bacon: Gast­blog­ge­rin Pia ser­viert bei „Happy Plate“ ein Sand­wich, das Elvis sogar im Grab noch das Was­ser im Mund zusam­men­lau­fen lässt. Auf ihr Sau­er­teig­brot kom­men reich­lich Erd­nuss­but­ter, Honig, Bana­nen — und knusp­rig gebra­tene Bacon-Scheiben.
Happy Plate

Weiße Spar­gel­suppe mit Radies­chen aus der Stei­er­mark — das ist eines von neun Spargel-Rezepten, das die Zwer­gen­prin­zes­sin auf ihrem Streif­zug durch Öster­reich auf­ge­tan hat. Sie blickt in die Töpfe der ver­schie­de­nen Bun­des­län­der, wo der Spar­gel unter ande­rem aus dem Ofen, als Salat und mit einem Bärlauch-Steak kre­denzt wird.
Öster­rei­chi­sche Foodblogger

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Top 10 Ernährungs-Blogs 2016 (2 grüne Toma­ten)

2. Die häu­figs­ten Back-Fehler (Glücks­bä­cke­rei)

3. Hängt der Erfolg eines Food­blog­gers an den Fotos (Test­schme­cker)

 

Nach­schlag

Tel­ler ist Trumpf: Pom­mes fri­tes im Körb­chen, Pasta in einer aus­ge­höhl­ten Axt oder Gemüse im Schuh: Viele Restau­rants hal­ten der­lei offen­bar für beson­ders krea­tiv — oder sind schlicht zu faul zum Tel­ler­spü­len. Dage­gen wehrt sich nun eine bri­ti­sche Initia­tive mit dem viel­sa­gen­den Namen „We Want Pla­tes“ — Wir Wol­len Tel­ler!
Stern

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