Schmausepost vom 4. Juli

Liebe Lese­rin­nen, Liebe Leser, die Schmau­s­epost geht in die Som­mer­pause. Schließ­lich wird’s in den kom­men­den sechs Wochen eh zu heiß zum kuli­na­ri­schen Schmö­kern (hof­fent­lich). Am 22. August gibt es die Schmau­s­epost dann wie­der in alter Frische.

 

Schman­kerl der Woche

Kuli­na­ri­sche Outta­kes: Die Gerichte schme­cken immer for­mi­da­bel, die Hoch­glanz­fo­tos machen jedem Koch­buch Kon­kur­renz, und nie und nim­mer geht irgend­was schief — die­sen Ein­druck ver­mit­teln die meis­ten Food­blogs. Um die­sen Mythos zu begra­ben, hat sich Uwe von High Foo­da­lity durch fünf Food­blog­ger­jahre gewühlt und „ein paar beson­ders böse Exem­plare her­aus­ge­sucht, die ent­we­der auf dem Tel­ler aus­se­hen wie Hun­de­fut­ter oder tat­säch­lich auch so geschmeckt haben“. Pas­send dazu gibt’s im Küchen Atlas Blog eine Blog­pa­rade zum Thema „Küchen­miss­ge­schi­cke“.
High Foo­da­lityKüchen Atlas Blog (Küchenmissgeschicke)

 

Zahl der Woche

6.000 Ökobau­ern haben in den ver­gan­ge­nen zehn Jah­ren auf­ge­ge­ben, berich­tet die FAZ. Ent­we­der sie schlos­sen ihren Hof oder kehr­ten zur kon­ven­tio­nel­len Land­wirt­schaft zurück — und das, obwohl die Nach­frage nach Bio-Lebensmitteln wei­ter steigt.
FAZ

 

Nach­rich­ten

Wider die Ver­schwen­dung: Fast die Hälfte der Lebens­mit­tel in der Gas­tro­no­mie lan­det im Müll. Gegen diese gigan­ti­sche Ver­schwen­dung will das Umwelt­bun­des­amt laut einem taz-Bericht nun vor­ge­hen. Pas­send dazu stellt die FAZ die Initia­tive Food­sha­ring in einem Video vor.
tazFAZ

Verpackungs-Verwirrspiel: Die Anga­ben auf Lebens­mit­tel­pa­ckun­gen sind oft unver­ständ­lich bis ver­wir­rend. Dage­gen will die US-Kontrollbehörde vor­ge­hen und genauere Beschrif­tun­gen vor­schrei­ben. Die Initia­tive könnte auch in Europa eine neue Debatte um Lebens­mit­tel­kenn­zeich­nun­gen ansto­ßen.
Süd­deut­sche

Essen aus dem Dru­cker: Noch in die­sem Jahr will die Firma Natu­ral Machi­nes ihren 3D-Lebensmitteldrucker Foo­dini auf den Markt brin­gen. Das 1000 Euro teure Gerät ver­fügt über Kap­seln, die mit unter­schied­li­chen Zuta­ten befüllt wer­den. Anschlie­ßend druckt Foo­dini Schicht für Schicht fer­tige Köst­lich­kei­ten, bei­spiels­weise Tor­tel­lini, Brow­nies oder Piz­zas.
Basic Thin­kingNatu­ral Machi­nes (Eng­lisch)

Mehr Fleisch fürs Fern­se­hen: Nicht weni­ger als „eine männ­li­che Per­spek­tive auf die Welt des Essen“ will das neue TV-Format „Beef!“ auf­zei­gen, ein Able­ger der gleich­na­mi­gen Zeit­schrift. „Beef! — Das Maga­zin für Män­ner mit Geschmack“ läuft ab Mitte August bei RTL Nitro und soll Food-Reportagen erzäh­len sowie kuli­na­ri­sche Lifestyle-Themen auf­grei­fen.
DWDLkress

 

Lese­ge­schich­ten

Düs­tere Aus­sich­ten: „Viele Deut­sche kön­nen nicht mehr kochen“, bedau­ert Ernäh­rungs­ex­perte Hans Hau­ner im Spiegel-Interview. Dem­nach gehe der Trend zu „Außer-Haus-Verzehr und Convenience-Food“. Zudem glaubt Hau­ner: Viele deut­sche Ver­brau­cher sind nicht bereit, fürs Essen mehr Geld aus­zu­ge­ben.
Spie­gel

Vegane Abzo­cke­rei: 50 Euro für den fleisch­lo­sen Trut­hahn? Und das 63-Gramm-Päckchen Grünkohl-Chips für 5,49 Euro? Die Preise für vegane Fer­tig­pro­dukte sind hap­pig — und den­noch boomt der Markt. Die FAZ schreibt: „Kri­ti­ker sagen: Das kön­nen sich nur Wohl­ha­bende leis­ten. Zudem sei das Essen gar nicht so gesund.„
FAZ

Beliebte Brause: Was genau steckt in Coca-Cola? Wie viel Zucker ist wirk­lich drin? Und stimmt die Mär vom Fleisch, das sich in Cola auf­löst? EatS­mar­ter wid­met sich gemein­sam mit drei Ernäh­rungs­ex­per­tin­nen Coca-Cola und beant­wor­tet zwölf Fra­gen rund um die braune Brause.
EatS­mar­ter

Grill­muf­fel trifft Grill­bi­bel: San­dra Kegel hat noch nie gegrillt, für sie hing dort „der Schwei­ne­bauch und damit der Muff der fünf­zi­ger Jahr“. Nun aber schrei­tet die FAZ-Feuilletonredakteurin zum Selbst­ver­such und nimmt sich dafür „Weber’s Grill­bi­bel“ vor. Darin fin­det sie nicht nur eine Anlei­tung für den Ein­stieg, son­dern auch die Ant­wort auf die Frage, warum in ers­ter Linie Män­ner gril­len.
FAZ

 

Blog­schau

Essen als Iden­ti­täts­stif­ter: Man isst, was man ist. Aber kann man auch wer­den, was man isst? Anders aus­ge­drückt: „Kann ich durch die Wahl des Essens meine Iden­ti­tät ver­än­dern?“ Die­ser Frage geht Sabine bei „Schmeckt nach mehr“ nach und lie­fert erstaun­li­che Ein­bli­cke. Min­des­tens ebenso inter­es­sant sind die Kom­men­tare zum Arti­kel.
Schmeckt nach mehr (Arti­kel)Schmeckt nach mehr (Kommentare)

Essen als Schön­heits­wett­be­werb: Wer sind die bes­ten Food­blog­ger im Land? Diese Frage beant­wor­tet nicht das Spieg­lein, son­dern der AMA Food Blog Award. Er wird auch heuer wie­der ver­ge­ben, und zwar in fünf Kate­go­rien. Ab sofort kön­nen Kan­di­da­ten ein­ge­reicht wer­den, den Sie­gern winkt ein Preis­geld von je 2000 Euro.
AMA Food Blog AwardÖster­rei­chi­sche Food­blog­ger

Essen als Pop­kul­tur: Jan-Peter stellt auf dem Nomy­blog drei neue Medi­en­for­mate vor, die „Essen zum Pop machen“: Das Maga­zin Mutti, die nun auch auf Deutsch gestar­tete Web­seite Mun­chies (Vice), und das Online-Magazin Sup­per, das Essen, Kochen und Musik ver­bin­det.
Nomy­blog

Essen als Lese­schmaus: Einen Blick hin­ter die Kulis­sen der geho­be­nen Gas­tro­no­mie wirft das Buch „Eating with the Chefs“ von Per-Anders Jör­gen­sen. Stef­fen Sin­zin­ger lobt in sei­ner Rezen­sion Fotos, Design und Authen­ti­zi­tät des Wer­kes. Jedoch hätte er sich mehr Rezepte gewünscht.
steffensinzinger.de

Essen als blu­tige Ange­le­gen­heit: Von gepress­ter Ente bis zum Blut­tofu: Tobias gibt im Wurst­blog einen Über­blick, was man mit Blut alles in der Küche anstel­len kann. Für Uner­schro­ckene gibt es sogar eine Schwarz­wäl­der Blut­torte.
Wurst­blog

 

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Pro­bie­ren und stu­die­ren -  nach die­ser Devise stellt Jörn Gutow­ski die Pro­bier­sets von TRY FOODS zusam­men. Sie zei­gen auf, wie groß die Geschmacks­viel­falt bei Oli­ven­ölen, Scho­ko­lade oder Kaf­fee ist — und lie­fern umfas­sende Infor­ma­tio­nen zu dem jewei­li­gen Lebens­mit­tel. Die Idee zu TRY FOODS sei ihm bei der Geschenk­su­che gekom­men, ver­rät Gutow­ski im Schmausepost-Interview. Und: „Schuld war der Whisky.„
Schmau­s­epost (Inter­view)TRY FOODS

 

Rezepte der Woche

Cur­ry­wurst hoch drei: Janine von Ado­rable Food nimmt sich das urdeut­scheste Gericht über­haupt vor: die Cur­ry­wurst. Ent­schei­dend sei dabei die Soße, für die sie ihr Lieb­lings­re­zept ver­rät. Auch Björn von Happy Plate stellt seine Cur­ry­wurst­soße vor (mit selbst­ge­mach­tem Cur­ry­pul­ver). Und zuletzt sei noch auf das Rezept des Wat­ten­schei­der Profi-Grills ver­wie­sen, der viel­leicht bes­ten Cur­ry­wurst­bude im Land.
Ado­rable FoodHappy PlateSpei­sende soll man nicht auf­hal­ten (Profi-Grill & Rezept)

Cous­cous mit Auber­gi­nen und Senf-Datteln (vege­ta­risch): Deutsch­land muss bei der WM gegen Alge­rien ran — und das bedeu­tet für Man­fred alias Herr Grün: Cous­cous kommt auf den Tisch. Sein Rezept ser­viert die ara­bi­schen Kügel­chen mit gebra­te­nen Auber­gi­nen und Senf-Datteln.
Herr Grün

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Der große Nutella-Test (FAZ)

2. Scho­ko­auf­strich oder eige­nes Nutella (Her­zens­kö­chin)

3. Rezepte für Such­ma­schi­nen opti­mie­ren (Sie­ben­ki­lo­pa­ket)

 

Nach­schlag

Dick im Geschäft: Jetzt gibt es eine wei­te­ren Grund für hem­mungs­lo­ses Schlem­men — zumin­dest aus männ­li­cher Sicht. Denn laut einer Stu­die von Bon­ner For­schern ver­die­nen dicke Män­ner mehr als ihre fit­te­ren, dün­ne­ren Kol­le­gen. Anders bei Frauen: Hier wirkt sich Über­ge­wicht nega­tiv auf das Gehalt aus.
Mee­dia

Schmausepost vom 27. Juni 2014

Schman­kerl der Woche

Welt­meis­ter­li­cher Mas­hup: Zum drit­ten WM-Gruppenspiel Deutsch­land gegen USA gibt’s einen Hot­dog mit Frank­fur­ter Würst­chen, zum Duell Ita­lien vs. Uru­guay ein Tira­misu mit Dulce de Leche, und zum Spiel der Grie­chen gegen Japan grie­chi­sche Sushi: Der Food­blog Riva­len­schmaus lässt die jewei­li­gen Kon­tra­hen­ten bei der Fußball-WM kuli­na­risch ver­schmel­zen — lesens­wert, sehens­wert, nach­ko­chens­wert.
Riva­len­schmaus

 

Zahl der Woche

100 Tage lang dau­ert die Man­go­sai­son in Indien — und ins die­sen 14 Wochen setzt dort ein ähnli­cher Hype ein wie bei uns wäh­rend der Spar­gel­zeit. Eif­rig dis­ku­tie­ren die Inder, wel­che der 50 Sor­ten die schmack­haf­teste ist und wie man die Früchte am bes­ten ver­ar­bei­tet.
Spie­gel

 

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Abschal­ten, Ent­schleu­ni­gen, Genie­ßen: Schal­ten Sie ab vom All­tag und ver­brin­gen Sie ein relax­tes Wochen­ende auf dem Ross­ba­cher Hof — einem wah­ren Kleinod im Lun­gau auf 1270 Metern. Mit der bekann­ten Brot­back­ex­per­tin Eva Maria Lipp wer­den Sie Brot und Klein­ge­bä­cke im Holz­back­ofen zube­rei­ten, gemein­sam genie­ßen, über Brot und die Welt plau­dern und ein paar ruhige, unver­gess­li­che Tage ver­brin­gen. Früh­bu­cher­bo­nus bis 4. Juli um 24 Uhr!
Edi­tion Esspapier

 

Nach­rich­ten

Warum rie­chen Lebens­mit­tel? Die­ser Frage sind For­scher der TU Mün­chen nach­ge­gan­gen. Ihr über­ra­schen­des Ergeb­nis: Von den mehr als 10.000 flüch­ti­gen Stof­fen prä­gen gerade mal 230 das Aroma der häu­figs­ten Lebens­mit­tel. Mehr noch: Für den indi­vi­du­el­len Geruchs­code sind jeweils nur drei bis 40 die­ser Schlüs­selaro­men ver­ant­wort­lich.
Pro­cess

Gereift oder geschwärzt? Natür­lich gereifte Oli­ven sind oft aro­ma­ti­scher als ihre geschwärzte Kol­le­gen. Zu die­sem Schluss kommt die Stif­tung Waren­test, die beide Vari­an­ten unter­sucht. Dem­nach haben unreif geern­tete und dann geschwärzte Oli­ven nicht unbe­dingt eine schlech­tere Qua­li­tät als natür­lich am Baum gereifte. Doch in puncto Aroma und Härte stel­len die Tes­ter Unter­schiede fest.
FocusWN/dpa

Gourmet-Treffen: Zürich gilt als Ban­ken­me­tro­pole — doch dabei wird die kuli­na­ri­sche Seite der Stadt gerne über­se­hen. Dabei hat der Guide Miche­lin dort ein Restau­rant mit zwei Ster­nen und sechs Lokale mit einem Stern deko­riert. Diese Edel-Etablissements sowie die Luxus­ho­tels ste­hen im Zen­trum des fünf­tä­gi­gen Il-Tavolo-Festivals, das bis zum 29. Juni Gour­mets aus aller Welt nach Zürich lockt.
Spie­gel

Echte Ein­bli­cke: Das Leben auf dem Bau­ern­hof hat wenig von Landlust-Romantik. Das zei­gen zwei Doku­men­tar­filme, die nun in die Kinos kom­men. Matti Bau­ers „Still“ und Tobias Mül­lers „Sau­acker“ por­trä­tie­ren zwei Bau­ern­fa­mi­lien in der baye­ri­schen und schwä­bi­schen Pro­vinz.
ZeitSpie­gel (Sau­acker)StillSau­acker

 

Lese­ge­schich­ten

Kuli­na­ri­sche Deutsch­land­reise: Das Maga­zin Fal­staff schickt seine Schrei­ber­linge durchs Land, um sie­ben ein­hei­mi­sche Restau­rants zu besu­chen. Her­aus­ge­kom­men ist ein lesens­wer­ter Gour­met­guide mit Sta­tio­nen unter ande­rem in Frank­furt (Emma Metz­ler), Ham­burg (Sabai) und Mün­chen (Klein­schme­cker).
Fal­staff

Süßer Ver­such: Wer von Nuss-Nougat-Creme spricht, meint in der Regel Nutella — dabei ste­hen im Super­markt­re­gal zig wei­tere Pro­dukte. Die FAZ macht nun den gro­ßen Test und ver­kos­tet 20 Nutella-Alternativen, Kilo­preis drei bis 50 Euro. Der­weil expe­ri­men­tiert die Her­zens­kö­chin, wel­che haus­ge­machte Rezep­tur dem Nutella-Geschmack am nächs­ten kommt.
FAZHer­zens­kö­chin

Essen auf Rädern: Food Trucks erobern Deutsch­land, schreibt EatS­mar­ter und stellt bei­spiel­haft „The Big Balmy“ aus Ham­burg vor. Und Jan vom Nomy­blog ver­weist auf den „Nürn­ber­ger Food Truck Roun­dup“ am Sams­tag, wo sich 19 Wagen aus der Region ange­kün­digt haben.
EatS­mar­ter (Ham­burg)Nomy­blog (Nürn­berg)Face­book (Food Trucks Deutschland)

Sau­mä­ßig im Trend: Was pas­siert mit unse­rem Fleisch, wenn Schlach­ten nicht mehr cool ist? Diese Frage stellt sich Cara, selbst Köchin und Enke­lin eines Metz­gers. Sie kon­sta­tiert, dass (in den USA) Flei­scher wie Rock­stars behan­delt wer­den und der „Coolness-Faktor des Schlach­tens“ ins Uner­mess­li­che gestie­gen ist.
Vice-Munchies

 

Blog­schau

Tod durch Billig-Brot: Die Netz­frauen stei­gen hinab in die Untie­fen von Aus­zugs­mehl, 200 zuge­las­se­nen Zusatz­stof­fen und 9-Cent-Brötchen bei Aldi und Co. Ihre Sorge: „Billig-Brote fres­sen Bäcker auf.“ Immer­hin erken­nen sie inmit­ten des Bäcke­reis­ter­bens einen Sil­ber­strei­fen am Hori­zont: die auf­kei­mende Slow-Baker-Bewegung.
Netz­frauenNetzfrauen-Facebook (Dis­kus­sion)

Som­mer, Sonne, Kak­tus: Som­mer­zeit ist Pick­nick­zeit, Grill­zeit, Bal­kon­zeit — und die pas­sende Rezepte fin­det man der­zeit gleich an drei Stel­len. Julia sam­melt bei Ger­man Abend­brot „Kar­tof­fel­sa­late aus allen Him­mels­rich­tun­gen“, Sabine von „Schmeckt nach mehr“ macht fürs erste Strand­pick­nick Köfte mit Erbsen-Bohnen-Salat, und Ste­van saust bei Nut­ri­cu­li­nary durch den Som­mer mit Grill-Tipps und Balkonien-Rezepten.
Ger­man Abend­brot (Kar­tof­fel­sa­late)Schmeckt nach mehr (Strand­pick­nick), Nut­ri­cu­li­nary (Angril­len & Bal­ko­nien)

Weis­heit der Wurst: „Haupt­sa­che Bio und dann wird das schon irgend­wie gut sein“ — diese Ein­stel­lung greife zu kurz, sagt Slow-Food-Aktivist Hen­drik Haase alias Wurst­sack im Inter­view. „Es muss auch gut schme­cken und gut ver­ar­bei­tet sein.“ Zudem spricht er über seine beson­dere Bezie­hung zur Ahlen Wurscht und über die Agrar­in­dus­trie.
Chefkoch.de

Food­sty­ling 2.0: Im Netz tum­meln immer mehr Food­blog­ger und immer mehr Rezepte. Nur einen Haken gibt es, schreibt Daniela bei Sie­ben­ki­lo­pa­ket: „Diese Rezepte fin­det man zu sel­ten.“ Des­halb rät sie zu SEO, also Such­ma­schi­nen­op­ti­mie­rung. Anhand einer prima Prä­sen­ta­tion erklärt die Exper­tin, wie Food­blog­ger ihre Rezepte für Google & Co. auf­be­rei­ten soll­ten.
Sie­ben­ki­lo­pa­ket

 

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Pro­bie­ren und stu­die­ren -  nach die­ser Devise stellt Jörn Gutow­ski die Pro­bier­sets von TRY FOODS zusam­men. Sie zei­gen auf, wie groß die Geschmacks­viel­falt bei Oli­ven­ölen, Scho­ko­lade oder Kaf­fee ist — und lie­fern umfas­sende Infor­ma­tio­nen zu dem jewei­li­gen Lebens­mit­tel. Die Idee zu TRY FOODS sei ihm bei der Geschenk­su­che gekom­men, ver­rät Gutow­ski im Schmausepost-Interview. Und: „Schuld war der Whisky.„
Schmau­s­epost (Inter­view)TRY FOODS

 

Rezepte der Woche

Erb­sen­suppe mit Speck­knö­deln: Rha­bar­ber, Spar­gel, Erd­bee­ren — mit Start­schuss der jewei­li­gen Sai­son schie­ßen in der Food­blo­go­sphäre mehr Rezepte aus dem Boden als der­zeit sinn­freie WM-Fanartikel im Super­markt­re­gal ste­hen. Über­se­hen wer­den dabei andere Gemü­se­sor­ten — etwa Erb­sen. Pas­send zu deren Sai­son­start lie­fert „Anna packt’s an“ viel Hin­ter­grund­wis­sen und ein Rezept für Erb­sen­suppe mit Speck­knö­deln.
Anna packt’s an

Erdbeer-Holunderblüten-Tiramisu (vege­ta­risch): Eine neue Vari­ante des wohl belieb­tes­ten italo-deutschen Des­serts stellt Fräu­lein Ella vor: ein Erdbeer-Holunderblüten-Tiramisu. Neben den namens­ge­ben­den Zuta­ten kom­men Mas­car­pone, Sahne, Frisch­käse und Löf­fel­bis­cuits mit hin­ein.
Fräu­lein Ella

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Wir wol­len alles light und ver­süßt (Cicero)

2. Som­mer im Bier­gar­ten — Selbst­ver­pfle­gung erlaubt (Fein­schme­cker)

3. DFB-Koch: „Welt­meis­tern schme­cken auch Dosen-Ravioli“ (FAZ)

 

Nach­schlag

Ball schlägt Bewusst­sein: In Zei­ten der Fußball-WM haben Pizza, Chips und Bier Hoch­kon­junk­tur, bemerkt Jörn Kabisch im Super­markt. „Und das nicht nur, weil sich noch eine Mut­ter mit einem gan­zen Sta­pel Mar­ghe­ri­tas vor der Brust wie Pepe vor mich grätschte, als ich meine Ein­käufe aufs Band legte.“ Auch er selbst greift der­zeit zu Junk­food — und nutzt die WM-Chance, um Über­bleib­sel aus der Vor­rats­kam­mer zu ver­nich­ten.
Frei­tag

Schmausepost vom 20. Juni

Schman­kerl der Woche

Kin­di­scher Trend: Erwach­sene Men­schen schüt­ten sich Limo­nade ins Bier, grei­fen zum Light-Joghurt und gie­ßen so lange Milch in den Kaf­fee, bis er nicht mehr nach Kaf­fee schmeckt. Geht’s noch?, fragt Alex­an­der Grau bei Cicero ange­sichts der „erstaun­li­chen Infan­ti­li­sie­rung unse­res kuli­na­ri­schen Geschmacks­sinns“. Dem­nach wer­den unsere Ess­ge­wohn­hei­ten immer kind­li­cher — ein­fach, süß und unkom­pli­ziert muss es sein.
Cicero

 

Zahl der Woche

8,11 US-Dollar kos­tet eine Halbe Bier in Paris, was der fran­zö­si­schen Metro­pole im inter­na­tio­na­len Ver­gleich den Spit­zen­platz beschert. Wo die Bier­preise außer­dem hef­tig sind, zeigt das Por­tal Finanzen[.]net in einer Bil­der­ga­le­rie.
Finanzen-net

 

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Abschal­ten, Ent­schleu­ni­gen, Genie­ßen: Schal­ten Sie ab vom All­tag und ver­brin­gen Sie ein relax­tes Wochen­ende auf dem Ross­ba­cher Hof — einem wah­ren Kleinod im Lun­gau auf 1270 Metern. Mit der bekann­ten Brot­back­ex­per­tin Eva Maria Lipp wer­den Sie Brot und Klein­ge­bä­cke im Holz­back­ofen zube­rei­ten, gemein­sam genie­ßen, über Brot und die Welt plau­dern und ein paar ruhige, unver­gess­li­che Tage ver­brin­gen. Früh­bu­cher­bo­nus bis 4. Juli um 24 Uhr!
Edi­tion Esspapier

 

Nach­rich­ten

Trend zum Ver­zicht: Die Ers­ten trin­ken nur lak­to­se­freie Milch, die Zwei­ten essen glu­ten­freie Bröt­chen, und die Drit­ten machen einen Bogen um Hist­amine: Laut einer neuen Stu­die klagt fast jeder vierte Deut­sche über Nah­rungs­mit­telun­ver­träg­lich­kei­ten — und mei­det daher bestimmte Lebens­mit­tel. Aller­dings geben nur 21 Pro­zent der Betrof­fe­nen an, dass ein Arzt ihre Unver­träg­lich­keit dia­gnos­ti­ziert hat.
Spie­gel

Trend zu Angli­zis­men: Ernäh­rungs­ex­per­tin Hanni Rütz­ler hat mit der Lebens­mit­tel­zei­tung den „Food Report 2015″ ver­öf­fent­licht — und spart nicht mit Angli­zis­men. Ihre vier Trends: Hybrid Food (Mischen & Kreu­zen von Zuta­ten), Food Pai­ring (Aroma-Kombinationen), Soft Health (gesund­heits­för­dernde Pro­dukte) und Do-it-yourself (eigene Her­stel­lung). Zudem sagt Rütz­ler in Europa einen Boom der süd­ame­ri­ka­ni­schen Küche vor­aus.
Lebens­mit­tel­zei­tung, AHGZ

Kri­tik am Kraut: Fans der Grü­nen Soße wer­den es nicht gern hören: Die Ver­brau­cher­zen­trale Hes­sen rät vom Ver­zehr von Bor­retsch ab. Das Kraut, das tra­di­tio­nell in das hes­si­sche Natio­nal­ge­richt gehört, ent­hält dem­nach bedenk­li­che Men­gen an gif­ti­gen Pyr­ro­li­zi­di­nal­ka­lo­iden. Sie ste­hen im Ver­dacht, krebs­er­re­gend zu sein.
shz/dpa

Kri­tik am Fest: Am 21. Juni fei­ern Men­schen in vie­len Regio­nen der Welt Son­nen­wende — auch im süd­chi­ne­si­schen Yulin. Dort gibt es an dem Tag ein Fest­mahl mit aller­lei Spe­zia­li­tä­ten, unter ande­rem Hun­de­fleisch. Die grau­si­gen Bil­der aus Yulin sor­gen jedes Jahr aufs Neue für inter­na­tio­na­len Pro­test gegen das „Hun­de­fleisch­fes­ti­val“.
Spie­gel

 

Lese­ge­schich­ten

Bra­si­lia­ni­sche Welt­meis­te­rin: Helena Rizzo ist unlängst als beste Köchin der Welt aus­ge­zeich­net wor­den — doch sie selbst kann mit die­sem Titel wenig anfan­gen. Im Inter­view mit dem Migros Maga­zin spricht das eins­tige Model aus Bra­si­lien über die Küche ihres Hei­mat­lan­des, ihr Restau­rant Maní in Sao Paulo und ihre Bezie­hung zum Natio­nal­sport Fuß­ball.
Migros Maga­zin

Welt­wei­tes Stra­ßen­es­sen: Nick Moll­berg fut­tert sich durch die Welt — und doku­men­tiert seine kuli­na­ri­schen Ent­de­ckun­gen mit der Kamera. Eva Leh­nen hat aus der Foodselfie-Sammlung des US-Amerikaners ein durch­aus unter­halt­sa­mes Streetfood-Quiz für Spiegel-Online gebas­telt.
Spie­gel

Baye­ri­sche Selbst­ver­pfle­gung: Som­mer­zeit ist Bier­gar­ten­zeit — zumin­dest in Mün­chen. Dort brin­gen Ein­hei­mi­sche und Tou­ris­ten ihr Essen selbst mit und spü­len es im Schat­ten von Kas­ta­nien mit einer Mass Bier her­un­ter. Der Fein­schme­cker ver­rät, woher diese Tra­di­tion der Selbst­ver­sor­gung rührt — und gibt zehn Biergarten-Tipps für Mün­chen.
Fein­schme­cker

Deut­sche Kost: Schmor­ge­richte, Eisen­kraut und Kamil­len­tee — all diese „Müde­ma­cher“ sind vor Spie­len der deut­schen Natio­nal­elf tabu, sagt ihr Koch Hol­ger Strom­berg. Im Inter­view mit der FAZ ver­rät er, was am Fuß­bal­ler­kli­schee „Pasta, Pasta und noch­mals Pasta“ dran ist und wel­che Gerichte nach Nie­der­la­gen Trost spen­den. Zudem gibt’s sechs Rezepte.
FAZ

 

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So is(s)t Deutsch­land: Essen & Lau­schen, Schme­cken & Rei­sen: Das gibt’s am Frei­tag, den 27. Juni, im Koch­stu­dio Hukodi in Mün­chen. Dort liest Patrik Stäbler aus sei­nem kuli­na­ri­schen Rei­se­be­richt „Spei­sende soll man nicht auf­hal­ten“; dazu ser­viert Koch Sebas­tian Dick­haut die pas­sen­den Schman­kerl — gut deutsch, ver­steht sich. Lesung & Menü gibt’s für 32 Euro, Reser­vie­run­gen unter hukodi@sebastian-dickhaut.de(Hin­weis: Patrik Stäbler ist Her­aus­ge­ber der Schmau­s­epost)
HukodiSpei­sende soll man nicht aufhalten

 

Blog­schau

Schummel-Siegel: Nicht weni­ger als drei Güte­sie­gel fin­det Isa­bel auf den Scho­ko­kek­sen von Penny. Doch als sie recher­chiert, was hin­ter die­sen Logos steckt, kom­men ganz und gar unschöne Dinge zum Vor­schein. Ihr Fazit: „Labels auf die Pro­dukte zu kle­ben, die sug­ge­rie­ren sol­len, es sei alles toll und man gebe sich echt Mühe und mache die Dinge bes­ser als andere – das finde ich dop­pelt mies.„
is a blog

Heimweh-Hunger: Pas­send zur Welt­meis­ter­schaft wid­met sich Sabine von „Schmeckt nach mehr“ im Rah­men ihrer Heimwehküchen-Interviewreihe dem Gast­ge­ber­land Bra­si­lien. Ihre Gesprächs­part­ne­rin ist die Deutsch-Brasilianerin San­dra Jurema Kiel­mann. Sie erzählt, wel­che deut­schen Ess­ge­wohn­hei­ten ihr anfangs spa­nisch vor­ka­men, und wel­che Gerichte aus ihrer Hei­mat sie hier­zu­lande ver­misst.
Schmeckt nach mehr

Wer­ti­ger Wäl­zer: Starke Fotos und edles Design, aber ein gewöh­nungs­be­dürf­ti­ger Auf­bau und ein saf­ti­ger Preis — so fällt das gemischte Fazit von Stef­fen Sin­zin­ger nach der Lek­türe von Sergi Her­mans neuem Buch „Desire“ aus. Das streng limi­tierte Werk kos­tet 150 Euro und umfasst zwei Bände: „Sto­ries“ und „Reci­pes“ — wobei Letz­te­res trotz des Namens ohne klas­si­sche Rezepte daher­kommt.
Stef­fen Sinzinger

Kleine Kräu­ter­kunde: Tipps und Tricks rund ums Thema Kräu­ter gibt Guido bei „Kochen mit But­ter“. Unter ande­ren ver­rät er, wann der rich­tige Zeit­punkt zum Ern­ten ist, wel­che Kräu­ter sich zum Trock­nen eig­nen, und wie Thy­mian, Sal­bei und Co. am bes­ten gela­gert wer­den.
Kochen mit Butter

Feine Fisch­so­ßen­bröt­chen: Hin­ter „Bánh mì“ ver­ste­cken sich viet­na­me­si­sche Baguettes — und glaubt man Chris­tin Ilg­ner von EatS­mar­ter sind sie der neu­este Food­trend, der bald auch nach Deutsch­land schwap­pen wird. Das Beson­dere an Bánh mì ist der Teig, dem Reis­mehl zuge­ge­ben wird. Dar­auf kommt meist Schwei­ne­fleisch, fri­sches und ein­ge­leg­tes Gemüse sowie viet­na­me­si­sche Fisch­soße.
EatS­mar­ter

 

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Pro­bie­ren und stu­die­ren -  nach die­ser Devise stellt Jörn Gutow­ski die Pro­bier­sets von TRY FOODS zusam­men. Sie zei­gen auf, wie groß die Geschmacks­viel­falt bei Oli­ven­ölen, Scho­ko­lade oder Kaf­fee ist — und lie­fern umfas­sende Infor­ma­tio­nen zu dem jewei­li­gen Lebens­mit­tel. Die Idee zu TRY FOODS sei ihm bei der Geschenk­su­che gekom­men, ver­rät Gutow­ski im Schmausepost-Interview. Und: „Schuld war der Whisky.„
Schmau­s­epost (Inter­view)TRY FOODS

 

Rezepte der Woche

Sailb­ling mit Wald­spar­gel und Gewürz­fen­chel­soße: „Wozu die Meere leer fischen?“, fragt Robert von lamia cucina, wenn es doch Zucht­sai­b­linge wie in Rörs­wil gibt? Den Fisch mari­niert er zunächst mit Zitro­nen­ver­bene, ehe Robert ihn in Oli­venöl pochiert. Dazu gibt’s Wald­spar­gel und eine Gewürz­fen­chel­soße.
lamia­cu­cina

Knob­lauch­brot (vege­ta­risch): Per­fekt für den Grill­abend, als Vor­speise — oder zum Vam­pire ver­ja­gen: Irene vom Widmatt-Blog stellt ihr Rezept für Knob­lauch­brot vor. In 80 Gramm But­ter presst sich nicht weni­ger als vier große Knob­lauch­ze­hen.
Widmatt-Blog

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Das isst die deut­sche Elf (EatS­mar­ter)

2. War­mer Brot­sa­lat mit Toma­ten (Ein­fach Essen)

3. Apps brin­gen Ord­nung ins Rezept­e­chaos (SRF)

     

Nach­schlag

Kuli­na­ri­sches Par­ty­wis­sen: Spiegel-Online geht der belieb­ten Frage nach: Ver­stärkt ein Stroh­halm die Wir­kung von Alko­hol? Die Ant­wort ist ein kla­res Jein. Zwar hat der Stroh­halm selbst keine Aus­wir­kung auf die Rau­schwir­kung, jedoch erhöht er oft­mals die Trink­ge­schwin­dig­keit.
Spiegel

Schmausepost vom 13. Juni

Schman­kerl der Woche

Kuli­na­ri­scher Kick: Seit Don­ners­tag dreht sich alles um die Fußball-Weltmeisterschaft in Bra­si­lien — auch unsere wöchent­li­chen Schmankerl:

  • Das isst die deut­sche Elf — inkl. Rezepte (EatS­mar­ter)
  • WM-Caterer Klaus Peter Kof­ler im Inter­view (Spie­gel)
  • Emil Bolli kocht für die Schwei­zer Nati — mit Audio (SRF)
  • Fußball-Fans las­sen die Snack-Branche jubeln (Welt)
  • Kick aus fer­nen Töp­fen“: Food­blog­ger kochen Gerichte aller Teil­neh­mer­län­der (Aus mei­nem Koch­topf)

 

Zahl der Woche

7 Tipps für das Gril­len gan­zer Fische gibt Uwe bei High Foo­da­lity. Sie sen­ken das Risiko, dass der Fisch in Ein­zel­teile zer­fällt und die Haut am Rost kle­ben bleibt — „auch ohne Alu­fo­lie“, wie Uwe betont.
High Foo­da­lity

 

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Kuli­na­ri­sche Deutsch­land­reise: Essen, Lau­schen, Schme­cken und Rei­sen — zumin­dest im Geiste: Das steht am Frei­tag, den 27. Juni, im Koch­stu­dio Hukodi in Mün­chen auf dem Pro­gramm. Dort liest Patrik Stäbler aus sei­nem kuli­na­ri­schen Rei­se­be­richt „Spei­sende soll man nicht auf­hal­ten“; dazu ser­viert Koch Sebas­tian Dick­haut die pas­sen­den Schman­kerl — gut deutsch, ver­steht sich. Lesung & Menü gibt’s für 32 Euro, Reser­vie­run­gen unter hukodi@sebastian-dickhaut.de(Hin­weis: Patrik Stäbler ist Her­aus­ge­ber der Schmau­s­epost)
HukodiSpei­sende soll man nicht aufhalten

 

Nach­rich­ten

Gesund, gesün­der, Gemüse: Brun­nen­kresse ist das gesün­deste Gemüse — zu die­sem Schluss kom­men US-Forscher, die ein Ran­king der emp­feh­lens­wer­tes­ten Obst– und Gemü­se­sor­ten erstellt haben. Auch dahin­ter fin­den sich eher unge­wöhn­li­che Lebens­mit­tel, etwa Man­gold, rote Bete, Rübstiel oder Löwen­zahn. Als gesün­deste Frucht schafft es die Zitrone auf Rang 28.
ORFSüd­deut­scheStu­di­en­er­geb­nisse (Englisch)

Neue Far­ben­lehre: Coca Cola macht auf grün — und das ist wört­lich zu neh­men. Um sich ein gesun­de­res Image zu ver­pas­sen, bringt der Kon­zern eine grüne Ökobrause auf den Markt, mit Stevia gesüßt und kalo­ri­en­re­du­ziert. Gesund ist die neue Coke des­halb noch lange nicht.
Stern

Hun­ger auf Hei­mat: Den schnells­ten Weg zum nächs­ten Hof­la­den will das neue Inter­net­por­tal „Regio­na­les Bay­ern“ auf­zei­gen. Es wurde nun gestar­tet und soll Ver­brau­chern die Suche nach Direkt­ver­mark­tern und regio­na­len Spe­zia­li­tä­ten in Bay­ern erleich­tern. Noch ist die Daten­bank in vie­len Tei­len des Frei­staats jedoch recht über­sicht­lich.
Topa­grarRegio­na­les Bayern

Attila vs. Alfons: Erst wurde sie ver­scho­ben, dann gab es reich­lich Ärger, und nun hat das ZDF die Sen­dung „Fleisch­es­ser vs. Vege­ta­rier“ schließ­lich aus­ge­strahlt — mit Alfons Schuh­beck und Attila Hild­mann in den Haupt­rol­len. Die Reak­tio­nen sind gemischt: Die Abend­zei­tung ist ent­täuscht, die FR lobt: „über­ra­schend infor­ma­tiv“, und der schönste Kom­men­tar kommt von Sarah alias Vegan Gue­rilla: „nicht unbe­dingt sehens­wert, aber stel­len­weise lus­tig.„
ZDF (Vege­ta­rier vs. Fleisch­es­ser)Abend­zei­tungFRVegan Gue­rilla

 

Lese­ge­schich­ten

Stern trifft Wurst: Anläss­lich der Fußball-WM stellt die FAZ die „natio­nale Frage“: Wie ist es um Deutsch­lands Lieb­ling bestellt, die Cur­ry­wurst? Ursula Hein­zel­mann sucht die Ant­wort in Ber­lin und tin­gelt mit drei Spit­zen­kö­chen von Imbiss­bude zu Imbiss­bude.
FAZ

Chaos trifft Ord­nung: Aus­ge­ris­sene Arti­kel, lose Blät­ter und mit Fett­fle­cken über­säte Zet­tel: So sahen Rezep­te­samm­lung frü­her aus. Heute indes gibt es das Inter­net, Smart­pho­nes und Apps, die Hob­by­kö­chen das Anle­gen eines pri­va­ten Koch­buchs erleich­tern. Das SRF stellt drei Apps vor, die Ord­nung ins Rezept­e­chaos brin­gen.
SRF (mit Video)

Legende trifft Lei­den­schaft: Angeb­lich war es ein Piz­za­bä­cker aus Nea­pel, der vor 125 Jah­ren die ita­lie­ni­sche Köni­gin Mar­ghe­rita mit einer neuen Pizza ehren wollte. Die Krea­tion erhielt die Natio­nal­far­ben grün, weiß und rot — also Basi­li­kum, Moz­za­rella und Toma­ten — und her­aus kam die Pizza Mar­ghe­rita. Zum run­den Geburts­tag erzählt die Tages­schau die Geschichte des Klas­si­kers, und der Stern ver­rät in einem Rezept-Video ihr geruh­sa­mes Geheim­nis.
Tages­schauStern (Video)

Genuss trifft Gefahr: 13 Mal pro Jahr feu­ert der Durchschnitts-Deutsche sei­nen Grill an. Gerade jetzt, wenn die Sonne scheint und die Fußball-WM naht, steigt der Rauch aus jedem zwei­ten Gar­ten, aus Parks und von Bal­ko­nen empor. Doch wie gefähr­lich ist Gril­len für die Gesund­heit? Kath­rin Zin­kant gibt in der Zeit einen Über­blick zum aktu­el­len For­schungs­stand.
Zeit

 

Blog­schau

Viel­sei­ti­ger Fein­schme­cker: Der Gastroma­cher por­trä­tiert Ralf Bos — Koch, Restau­rant­kri­ti­ker, Food­hun­ter und Inha­ber eines Deli­ka­tess­ver­sands. Zudem steht Bos hin­ter der Aktion „Spit­zen­kö­che für Afrika“.
Gastroma­cher

Coole Idee: Die erste Hit­ze­welle haben wir über­stan­den — und pas­send dazu kramt Katha­rina von Ess­kul­tur das Pro­jekt #gut­bei­hitze aus dem ver­gan­ge­nen Jahr her­vor. Auch heuer sam­melt sie wie­der kuli­na­ri­sche Tipps und Rezepte für schweiß­trei­bende Tage, unter­teilt in die Kate­go­rien Essen, Trin­ken, Süßes und Sons­ti­ges.
Ess­kul­tur (Liste)Face­book (#gut­bei­hitze)Twit­ter (#gutbeihitze)

Lau­ter Lese­fut­ter: Die dritte Auf­lage von „Jeden Tag ein Buch“ ist rum — und die Zahl der Rezen­sio­nen wie­der mal beacht­lich. Nicht weni­ger als 171 Texte hat Orga­ni­sa­to­rin Astrid von „Arthurs Toch­ter kocht“ gezählt, die sich rund um das Thema „Genuss­buch“ dre­hen.
Arthurs Toch­ter Kocht

Korn mal anders: Felix stellt bei Urge­schmack vier Alter­na­ti­ven zu Getreide vor — die soge­nann­ten Pseu­do­ge­treide Ama­rant, Buch­wei­zen, Hanf und Qui­noa. Er geht dabei sowohl auf Beden­ken bei Getreide-Alternativen ein, als auch auf die Vor­teile der ein­zel­nen Lebens­mit­tel.
Urge­schmack

Hei­mi­sche Lokal­runde: Vivi von „Vivis Deli­ri­ums“ geht essen — aber nicht in ein gewöhn­li­ches Restau­rant, son­dern zu einem soge­nann­ten Under­ground Din­ner. Hier beko­chen Hobby-Köche wild­fremde Gäste in ihren eige­nen vier Wän­den. Die Münch­ne­rin ist von dem Abend bei „Como en Casa“ begeis­tert.
Vivis Deli­ri­umsComo en Casa

 

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Pro­bie­ren und stu­die­ren -  nach die­ser Devise stellt Jörn Gutow­ski die Pro­bier­sets von TRY FOODS zusam­men. Sie zei­gen auf, wie groß die Geschmacks­viel­falt bei Oli­ven­ölen, Scho­ko­lade oder Kaf­fee ist — und lie­fern umfas­sende Infor­ma­tio­nen zu dem jewei­li­gen Lebens­mit­tel. Die Idee zu TRY FOODS sei ihm bei der Geschenk­su­che gekom­men, ver­rät Gutow­ski im Schmausepost-Interview. Und: „Schuld war der Whisky.„
Schmau­s­epost (Inter­view)TRY FOODS

 

Rezepte der Woche

Fisch mit Tama­r­in­den­soße und Nüs­sen: Sind Sie der übli­chen Fisch­zu­be­rei­tung leid?, fragt Pas­cal von „Wings of Saf­fron“. Dann habe er das rich­tige Rezept: einen im Ofen gebra­te­nen Fisch in Tama­r­in­den­soße und mit gerös­te­ten Nüs­sen.
Wings of Saffron

War­mer Brot­sa­lat mit Toma­ten (vege­ta­risch): Das „Ele­ven Madi­son Park“ in New York ist kürz­lich zum viert­bes­ten Restau­rant der Welt gekürt wor­den. Vom dor­ti­gen Koch Daniel Humm kommt ein Rezept, das Ursula nun bei „Ein­fach Essen“ vor­stellt: war­mer Brot­sa­lat mit Toma­ten. Ihr Kom­men­tar: „ein­fach, aber nicht sim­pel.„
Ein­fach Essen

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. 25 Schwei­zer Menüs aus Ihrer Jugend, die Ihre Kin­der schon nicht mehr ken­nen wer­den (Wat­son)

2. Pikan­ter Wurst­sa­lat nach Schwarz­wäl­der Art (Lotta — kochende Lei­den­schaft)

3. 8 Imbissbuden-Tipps von Tim Koch und Alex­an­d­ros Sou­kas (Nomy­blog)

 

Nach­schlag

Tolle Teig­ge­sich­ter: Dome­nico Crolla ver­ewigt berühmte Schau­spie­ler, Sän­ger, Poli­ti­ker und Päpste — auf Piz­zen. Der selbst­er­nannte Pizza-Künstler belegt seine Werke der­ge­stalt, dass die Kon­ter­feie von Rihanna, Wla­di­mir Putin oder Papst Fran­zis­kus dar­auf erkenn­bar sind.
Stern (mit Bildergalerie)

Schmausepost vom 6. Juni

Schman­kerl der Woche

Gärt­nern 2.0: Urban Gar­de­ning gilt als hip. Doch bringt der Anbau von Gemüse in der Stadt wirk­lich etwas für Umwelt und Gesell­schaft?, fragt Con­stan­tin Wiß­mann in sei­nem kri­ti­schen Bei­trag bei Spiegel-Online. Der­weil stellt der Stan­dard einen Super­markt mit Gemü­se­feld auf dem Dach vor, und die Welt gibt „Sie­ben Tipps für Gemü­se­zucht auf dem Bal­kon“.
Spie­gel (Kri­tik Urban Gar­de­ning)Stan­dard (Super­markt)Welt (Balkon-Tipps)

 

Zahl der Woche

25 Schwei­zer Menüs, „die Ihre Kin­der schon nicht mehr ken­nen wer­den“, zählt Oli­ver Baroni bei Wat­son auf. Mit dabei sind unter ande­rem Pastetli mit Brät­kü­geli, Fleisch­vö­gel und Risi­bisi.
Wat­son

 

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Hier könnte Ihre Wer­bung ste­hen: Sie wol­len Ihr Pro­dukt, Ihre Web­seite, Ihr Buch oder Ihr Food-Event in der Schmau­s­epost bewer­ben? Schrei­ben Sie uns!
Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Nach­rich­ten

Vit­amin­arme Erzie­hung: Die Ver­pfle­gung in Kin­der­ta­ges­stät­ten sind oft man­gel­haft. Das hat nun eine Stu­die der Bertelsmann-Stiftung erge­ben. Dem­nach bekom­men die Klei­nen in den meis­ten Ein­rich­tun­gen zu wenig Obst und Gemüse, dafür aber zu viel Fleisch.
Spie­gelSüd­deut­sche

Wie böse ist Bio? „Die Bio-Illusion“ ent­larvt hat der Fern­seh­sen­der Arte in sei­ner gleich­na­mi­gen Doku­men­ta­tion. So hät­ten sich Bio-Lebensmittel längt von den Ursprungs­idea­len ver­ab­schie­det und seien inzwi­schen Teil einer glo­ba­len Mas­sen­pro­duk­tion — inklu­sive ihrer Übel. Petra Stein­ber­ger fin­det in der Süd­deut­schen lobende Worte für den Film; ungleich kri­ti­scher äußert sich Jan Frei­tag in der Zeit.
Arte (Video)Süd­deut­scheZeit

Ärzte gegen Mas­sen­tier­hal­tung: Der mas­sive Ein­satz von Anti­bio­tika in der indus­tri­el­len Land­wirt­schaft gefähr­det immer mehr Men­schen, war­nen Human­me­di­zi­ner und Tier­ärzte, die sich in einer Initia­tive zusam­men­ge­schlos­sen haben. Dem­nach ent­ste­hen bei der Mas­sen­tier­hal­tung immer mehr mul­ti­re­sis­tente Keime, die auf den Men­schen über­ge­hen und gegen Anti­bio­tika sind. Die Folge: Ver­ab­reichte Medi­ka­mente wir­ken nicht mehr.
NDRtaz

Oans, zwoa… zehn: Erst­mals kos­tet ein Liter Bier auf dem Okto­ber­fest mehr als zehn Euro. Nach­dem die Wiesn-Maß im ver­gan­ge­nen Jahr noch zwi­schen 9,40 und 9,85 Euro lag, springt sie heuer über die magi­sche Zehner-Marke. Die Abend­zei­tung gibt einen Über­blick, wie viel das Bier in den ein­zel­nen Zel­ten kos­tet.
Süd­deut­scheAbend­zei­tung (Zelte-Tabelle)

 

Lese­ge­schich­ten

Wein statt Schein: Der Stern star­tet eine Serie mit dem nicht ganz grif­fi­gen Namen „Deut­sche Win­zer in Zei­ten von Social Media“. Teil zwei dreht sich um Katha­rina Wechs­ler, die bei Sat.1 im Bou­le­vard mit­mischte, ehe sie zurück­kehrte in ihre Hei­mat, eine Win­zer­schule besuchte und den elter­li­chen Betrieb über­nahm. Heute ist sie, laut Stern, „das It-Girl in Win­zer­krei­sen“.
Sterne

Fische in Gefahr: Regio­na­li­tät, Viel­falt und Fri­sche — daran ori­en­tiert sich der renom­mierte Koch Till­mann Hahn beim Fisch­kauf. Im Inter­view mit der FAZ appel­liert er an Gas­tro­no­men und Köche, ihr Ein­kaufs­ver­hal­ten zu über­den­ken, um bedrohte Arten zu scho­nen. Ohne­hin sei es bei Fischen wie bei Toma­ten: „Viele Fische schme­cken außer­halb der Sai­son fade.„
FAZ

Fra­gen im Zeh­ner­pack: Warum ist Bio so teuer? Sind Bio-Produkte vom Dis­coun­ter schlech­ter? Und auf wel­che Bio-Siegel sollte man ach­ten? Das sind drei der „zehn wich­tigs­ten Fra­gen zum Thema Bio“, die Buch­au­tor Udo Pini in der Bild beant­wor­tet. Des Wei­te­ren ver­rät er, bei wel­chen Lebens­mit­teln man zu Bio-Produkten grei­fen sollte.
Bild

Schlem­men mit Kom­mis­sar: Einen kuli­na­ri­schen Streif­zug durch Vene­dig unter­nimmt Bern­hard Krie­ger — und zwar auf den Spu­ren des viel­leicht berühm­tes­ten Soh­nes der Stadt. Die Rede ist von Donna Leons Kri­mi­fi­gur Com­mis­sa­rio Bru­n­etti, der nicht nur bei Ver­bre­chen einen guten Rie­cher hat, son­dern auch ein aus­ge­wie­se­ner Fein­schme­cker ist.
Münch­ner Merkur/dpa

 

Blog­schau

Kleine Küchen­psy­cho­lo­gie: Wie teuer muss eine neue Küche sein? Die­ser Frage geht Fried­helm in einem Inter­view bei Doc­Food nach. Seine Gesprächs­part­ne­rin ist die Haus­halts­wis­sen­schaft­le­rin Eli­sa­beth Leicht-Eckardt. Sie gibt Tipps, wo der Kunde beim Küchen­kauf spa­ren kann, und wer ihn objek­tiv infor­miert.
Doc­Food

Unter der Prin­zes­sin: Erb­sen haben seit Anfang Juni Sai­son — und pas­send dazu lie­fert Guido von „Kochen mit But­ter“ eine Reihe von Tipps zu Ein­kauf, Lage­rung und Zube­rei­tung des Gemü­ses.
Kochen mit Butter

Schnit­zel­jagd mit Soja: Nach den Schnitzel-Tipps des Gour­met­blog­gers aus der vor­vor­letz­ten Schmau­s­epost fol­gen nun drei Rat­schläge für vegane Schnit­zel von Chris­tine. Unter ande­rem ver­rät sie bei „Keks & Karotte“, warum sie dem Soja stets etwas Toma­ten­mark zugibt.
Keks & KarotteGour­met­blog­ger (per­fek­tes Wie­ner Schnitzel)

Frag­wür­dige Extras: Der Genuss-Blog hat das Deut­sche Zusatz­stoff­mu­seum in Ham­burg besucht. Dort dreht sich alles um Farb­stoffe, Aro­ma­stoffe, Geschmacks­ver­stär­ker und die sons­ti­gen Extras, die sich gerne in Lebens­mit­teln ver­ste­cken.
Genuss-BlogZusatz­stoff­mu­seum

Schnelle Liebe: Tim Koch und Alex­an­d­ros Sou­kas haben das Imbiss­bu­den­kon­zept „Bobby & Fritz“ ent­wi­ckelt, sind also aus­ge­wie­sene Exper­ten des schnel­len Snacks. Im Nomy­blog geben sie nun acht Imbissbuden-Tipps in ganz Deutsch­land — von den „Curry Pira­tes“ in Ham­burg bis zur „Wurste­rei“ in Ber­lin.
Nomy­blog

 

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Pro­bie­ren und stu­die­ren -  nach die­ser Devise stellt Jörn Gutow­ski die Pro­bier­sets von TRY FOODS zusam­men. Sie zei­gen auf, wie groß die Geschmacks­viel­falt bei Oli­ven­ölen, Scho­ko­lade oder Kaf­fee ist — und lie­fern umfas­sende Infor­ma­tio­nen zu dem jewei­li­gen Lebens­mit­tel. Die Idee zu TRY FOODS sei ihm bei der Geschenk­su­che gekom­men, ver­rät Gutow­ski im Schmausepost-Interview. Und: „Schuld war der Whisky.„
Schmau­s­epost (Inter­view)TRY FOODS

 

Rezepte der Woche

Pikan­ter Wurst­sa­lat: Die­ses Rezept geht als Vor­speise, als Haupt­gang mit Brat­kar­tof­feln oder als Brot­zeit für Zwi­schen­durch, schreibt Jür­gen von „Lotta — kochende Lei­den­schaft“ über sei­nen pikan­ten Wurst­sa­lat nach Schwarz­wäl­der Art. Neben Lyo­ner kom­men noch ordent­lich Gewürz­gur­ken hin­ein.
Lotta — kochende Leidenschaft

Spargel-Gnocchi-Gratin (vege­ta­risch): Jenni prä­sen­tiert bei „Fräu­lein Ella“ ein wei­te­res Spargel-Rezept. Hier wird die grüne Vari­ante zusam­men mit Gnoc­chi und einer „unwi­der­steh­lich guten Papri­ka­soße“ ver­mischt und mit Käse über­ba­cken.
Fräu­lein Ella

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Knusp­ri­ges Milch­hähn­chen mit anschlie­ßen­der Res­te­ver­wer­tung (Kitchn)

2. Ein Falaco! (In 80 Töp­fen um die Welt)

3. Spie­ge­lei rich­tig zube­rei­ten (Deli­ka­tes)

 

Nach­schlag

Blaue Küchen­hel­din: Han­nah Hart kocht. Vor der Kamera. Und stellt die Videos bei Youtube ins Netz. Dort wer­den sie von Mil­lio­nen Nut­zern auf­ge­ru­fen, was in ers­ter Linie an einem beson­de­ren Umstand liegt: Han­nah ist beim Kochen betrun­ken — mal mehr, mal weni­ger. Chris Köver vom „Missy Maga­zine“ stellt die Prot­ago­nis­tin von „My Drunk Kit­chen“ bei Spiegel-Online vor.
Spiegel-OnlineMy Drunk Kitchen