Schmausepost vom 24. Juli

Liebe Lese­rin­nen, Liebe Leser,
für kuli­na­ri­schen Lese­schmaus ist’s zur­zeit eh zu heiß. Und weil das (hof­fent­lich) noch ein paar Wochen so bleibt, ver­ab­schie­det sich die Schmau­s­epost mit die­sem News­let­ter in die all­jähr­li­che Som­mer­pause. Im Sep­tem­ber gibt’s die Schmau­s­epost dann wie­der in alter Fri­sche. Bis dahin: Genießt den Sommer!

 

Schman­kerl der Woche

So isst die Welt: Dass in Ber­lin die meis­ten Cur­ry­würste ver­drückt wer­den, ist nicht wirk­lich über­ra­schend. Doch wer hätte gedacht, dass Lon­don die Burger-Metropole der Welt ist? Und New York in Sachen Bacon die Nase vorne hat? Zumin­dest, wenn es nach dem Bil­der­dienst Ins­ta­gram geht. Eine inter­ak­tive Karte zeigt nun, wo bestimmte Gerichte beson­ders oft foto­gra­fiert wer­den.
Food Capi­tals of Ins­ta­gram (Eng­lisch)Wired

 

Zahl der Woche

51 Gramm Fleisch pro Tag isst jeder Mensch durch­schnitt­lich — in Afrika. In Europa hin­ge­gen kommt Otto-Normal-Fleischesser auf 208 Gramm, und in Aus­tra­lien sind es gar 334 Gramm.
Fleisch­wirt­schaft

 

Aus den Medien

Ganz oder gar nicht: Im Kampf gegen die Filet­ge­sell­schaft kom­men Food-Hipster in der Ber­li­ner Markt­halle IX zusam­men und ver­ar­bei­ten ein Sat­tel­schwein — von der Nase bis zum Schwanz. Ihre Nose-to-tail-Bewegung wirbt dafür, aus Respekt vor dem Tier das kom­plette Schlacht­vieh zu ver­wer­ten.
Zeit-Magazin

Ver­teu­felt im Trend: Men­schen mit einer Gluten-Unverträglichkeit gal­ten lange als arme Schweine: Sie muss­ten auf einen Groß­teil aller Lebens­mit­tel ver­zich­ten, und ihre Ersatz­pro­dukte waren geschmack­los und teuer. Seit kur­zem jedoch ist ein glu­ten­freies Leben der neu­este Schrei (und ein Rie­sen­ge­schäft). Gor­dana Mijuk beleuch­tet in der NZZ, wie es dazu kom­men konnte.
NZZ

Gaga for Gag­gan: Der beste Koch Asi­ens ist ein Drum­mer als Kal­kutta. Simone Meier stellt bei Wat­son Gag­gan Anand vor, ein 37-jähriget Schü­ler von Fer­ran Adria, der mit indi­scher Küche eine beein­dru­ckende Kar­riere hin­ge­legt hat.
Wat­son

Rolle rück­wärts: In Buch­lä­den und Bahn­hofs­ki­os­ken drängt sich ein Ein­druck auf: Jeder zweite Deut­sche ist inzwi­schen Vega­ner. Bar­bara Frie­ling­haus ist den ande­ren Weg gegan­gen: Nach sie­ben Jah­ren als Vega­ne­rin isst sie jetzt wie­der Fleisch. Im Inter­view erklärt sie: „Ich wurde immer schlap­per, mut­lo­ser, zog mich zurück, war unkon­zen­triert, lust­los, reiz­bar.„
RP-Online

„Star-Snack“ heißt die neue Serie von Spiegel-Online, die Restau­rants von Pro­mis vor­stellt. In Teil eins besucht Fabi­enne Hurst das „Gefun­de­nes Fres­sen — BBQ DLX“ in Ham­burg, das Rap­per Samy Deluxe gehört.
Spie­gel

Ob Rad­ler oder Als­ter­was­ser - nicht der Name, son­dern der Geschmack ist ent­schei­dend. Die Süd­deut­sche setzt einer Som­me­lière zwölf han­dels­üb­li­che Bier-Limo-Mixe vor — vom Oet­tin­ger Rad­ler bis zum Bio-Radler — und bit­tet sie um ein Urteil.
Süd­deut­sche

 

Aus den Blogs

Wider den Wahn: „Das Kern­pro­blem einer jeden Diät, die ich jemals gemacht habe, war der Ver­zicht“, schreibt Frau Jour­nelle. In ihrer wüten­den Abrech­nung mit dem schö­nen Titel „Nimm das Weiß­brot, du Luder“ zieht sie über drei Schlag­worte her, bei denen ihr übel wird: #healthy, #clean und #fit.
Jour­nelle

Zurück in die Zukunft: Jahr­zehn­te­lang waren Omas Küchen­ge­räte ein Fall für den Wert­stoff­hof. Doch nun erle­ben die klo­bi­gen Maschi­nen ein Come­back. Warum? Das erklärt Klau­dia im Genuss-Magazin und stellt oben­drein Fleisch­wolf, Flotte Lotte und Co. vor.
Genuss-Magazin

Die Marke macht’s: Wer braucht schon eine Geschichte, wenn er ein gutes Pro­dukt hat? Getreu die­sem Leit­satz ver­schwen­den viele Star­tups im Food­be­reich kaum einen Gedan­ken über das Thema Sto­ry­tel­ling. Zu unrecht, erläu­tert Heimo Tscherne im Inter­view beim Nomy­blog. „Es gilt Emo­tio­nen zu wecken und Fans zu Bot­schaf­tern zu machen.„
Nomy­blog

Omas Bes­tes: David von „Schla­raf­fen­welt“ bestellt für 60 Euro ein kilo­schwe­res Txogitxu-Steak, das Fleisch einer fet­ten, alten „Oma­kuh“, das bei Lieb­ha­bern gerade ange­sagt ist. Vom Geschmack ist er begeis­tert: „Es ver­schob meine Fleisch-Dimensionen nach­hal­tig.„
Schla­raf­fen­welt

Brot ist nicht gleich Brot: Ob sich das Brot bei Aldi „frisch geba­cken“ nen­nen darf oder nicht, dar­über ent­schei­den gerade die Juris­ten. Aus die­sem Anlass erklärt Mar­tin bei Uto­pia, wie das Billig-Brot im Dis­coun­ter, im Back­shop und in der Tank­stelle tat­säch­lich her­ge­stellt wird. Außer­dem erklärt Annika, woran man wirk­lich gutes Brot erkennt.
Uto­pia (Billig-Brot)Uto­pia (gutes Brot erkennen)

 

Rezepte der Woche

Hühn­chen mit Apri­ko­sen und Cous­cous: Wibke von Pap­per­lahapp heizt ihren Apri­ko­sen mit Pul Biber ein, einem schar­fen, tür­ki­schen Papri­ka­ge­würz. Dazu kom­men ange­rös­tete Cas­hewkerne, Pflau­men und kara­mel­li­sierte Zwie­beln sowie eben­falls geschärf­tes Hühn­chen, Boh­nen und Cous­cous.
Paper­lahapp

Vege­ta­ri­sche Fri­ka­del­len (vege­ta­risch): Der wun­der­bare Herr Grün brut­zelt vege­ta­ri­sche Fri­ka­del­len auf Bulgur-Basis. Dazu gibt’s eine feine Kräu­ter­rahm­soße und Riga­toni.
Herr Grün kocht

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. 7000 Kalo­rien auf Gourmet-Niveau (Der Bund)

2. Die wich­tigs­ten Zuta­ten im Asia-Markt (Koch­zau­ber)

3. Street-Food-Festival Regens­burg (Aus­wärts Essen Regens­burg)

 

Nach­schlag

Unterwasser-Bacon: Wenn das Homer Sim­pson hören würde: Ein US-Forscher hat eine Algen­sorte gezüch­tet, die nach Speck schmeckt. Dabei wollte er ursprüng­lich nur ein Fut­ter für Mee­res­schne­cken ent­wi­ckeln.
Wired

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Schmausepost vom 17. Juli

Schman­kerl der Woche

Slow Food: Spa­nier essen am liebs­ten kleine Schne­cken mit Knob­lauch in Toma­ten­soße, Ita­lie­ner mögen Schne­cken zu Spa­ghetti, und Fran­zo­sen gra­ti­nie­ren sie mit Kräu­ter­but­ter. Sagt Grze­gorz Skal­mow­ski — und der muss es wis­sen. Denn er ist Polens größ­ter Züch­ter und expor­tiert 50 Ton­nen pro Jahr nach Paris, Bar­ce­lona und Flo­renz. Der Preis für ein Kilo Schne­cke: etwa elf Euro.
Spie­gel

 

Zahl der Woche

7000 Kalo­rien müs­sen die Rad­pro­fis wäh­rend der Tour de France zu sich neh­men — am Tag. Die Zei­ten von gigan­ti­schen Pasta-Bergen gehö­ren dabei längst der Ver­gan­gen­heit an. Der Bund stellt den Spei­se­plan der Extrem­sport­ler und deren Team­kö­che vor.
Der Bund

 

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Aus den Medien

Totally tren­ding: In ihrem „Food Report 2016″ geizt Hanni Rütz­ler nicht mit deng­li­schen Schwirr­wör­tern. „Infi­nite Food“, also die All­ge­gen­wär­tig­keit des Essens, ist dem­nach einer von drei Ernäh­rungs­trends, die auf uns zukom­men. Außer­dem an Bord: Spi­ri­tual Food (vegan, koscher etc.) und Fast Good (hoch­wer­ti­ges Fast Food).
Lebens­mit­tel Zei­tungZukunfts­in­sti­tut (mit Leseprobe)

Gren­zen­lo­ser Gour­met: Sterne-Vorreiter, Vater des deut­schen Küchen­wun­ders, Jahr­hun­dert­koch: Eck­art Wit­zig­mann hat wahr­schein­lich mehr Aus­zeich­nun­gen ein­ge­heimst als alle ande­ren deut­sche Köche zusam­men. Im Inter­view von „Worlds of Food“ spricht der 74-Jährige über die Anfänge sei­ner Kar­riere, seine Tipps für junge Köche und den Stel­len­wert des Essens in der Gesell­schaft.
Worlds of Food

Grill-Geheimtipps: Jen­seits von Hals­grat und Brat­wurst grei­fen immer mehr Hobby-Griller zu exo­ti­schen Fleisch­sor­ten. Andrea stellt im Genuss-Magazin eine Reihe von Alter­na­ti­ven vor — vom Kän­guru bis zum Bison.
Genuss-Magazin

Müll-Menü: Die Köche des nie­der­län­di­schen Restau­rants „Instock“ kochen gewis­ser­ma­ßen mit Abfall. Denn dort kom­men aus­schließ­lich Lebens­mit­tel auf den Tisch, die andern­falls in der Müll­tonne gelan­det wären. Steve Przy­billa hat das Reste-Restaurant besucht.
Zeit

Schlemmer-Stadt: „In Sin­ga­pur gibt es die beste Küche der Welt“, titelt die nie um einen Super­la­tiv ver­le­gene Welt. Ihr Bericht über das kuli­na­ri­sche Leben in dem asia­ti­schen Stadt­staat ist (den­noch) ziem­lich lesens­wert.
Welt

 

Aus den Blogs

Zurück in die Zukunft: Soge­nann­tes Urge­treide wie Emmer oder Ein­korn wurde schon vor Jahr­tau­sen­den ange­baut, dann aber durch moderne, hoch­ge­züch­tete Getrei­de­sor­ten ver­drängt. Im Zuge des Bio-Booms in den 1990er-Jahren fei­er­ten die Pflan­zen ihr Come­back und erfreuen sich nun immer grö­ße­rer Beliebt­heit.
Veri­val Blog

Lost in Trans­la­tion: Im Asia-Laden ist die Aus­wahl min­des­tens genauso groß wie die Rat­lo­sig­keit vie­ler Kun­den. Einen ers­ten Über­blick der wich­tigs­ten asia­ti­schen Zuta­ten gibt Franzi bei „Koch­zau­ber“. Neben ver­schie­de­nen Reis– und Nudelsor­ten geht’s dabei um aller­lei Soßen, Pas­ten und Dosen.
Koch­zau­ber

Selbst ist die Braut: Bei Alex von „Chili und Scho­ko­lade“ geht’s um die Wurst. Genauer gesagt um Mer­guez, denn die nimmt sich die Blog­ge­rin für ihre Pre­miere in Sachen selbst­ge­machte Brat­würste vor. Wie Alex beim Wurs­ten vor­ge­gan­gen ist, erklärt sie Schritt für Schritt in Text und Bild.
Chili und Schokolade

Bäcker der Kokos­nuss: Backen mit Kokosöl wird immer belieb­ter — nicht nur bei Vega­nern, Low-Carb– und Clean-Eating-Anhängern. Kath­rin von der Glücks­bä­cke­rei gibt eine Reihe von Tipps, wor­auf man bei der Ver­wen­dung ach­ten sollte.
Glücks­bä­cke­rei

Stra­ßen in Flam­men: Street Food ist der neu­este Schrei, in aller Munde und das Hipste seit dem Toast Hawaii. Die Frage nach dem Geschmack rückt dabei oft in den Hin­ter­grund — nicht so bei Robert von „Aus­wärts essen Regens­burg“. Er besucht ein Street-Food-Festival in sei­ner Hei­mat­stadt und ist vom Geges­se­nen schwer ent­täuscht.
Aus­wärts Essen Regensburg

       

Rezepte der Woche

Rin­der­rou­lade mit Knö­del­fül­lung: Knö­del mit Rou­la­den? Warum nicht mal Knö­del in Rou­la­den? Ulrike von „Genial lecker“ ser­viert ein Rezept für Rin­der­rou­la­den mit einer Fül­lung aus Kar­tof­fel­knö­deln. Dazu gibt’s eine Soße mit Espressoboh­nen und Port­wein.
Genial Lecker

Brio­che­auf­lauf (vege­ta­risch): Unter dem Schlag­wort Food­pai­ring ver­steht man die Kom­bi­na­tion von Lebens­mit­teln, deren Aro­men sich geschmack­lich ergän­zen. Amika von „Essen ohne Gren­zen“ hat einen Foodpairing-Workshop besucht und danach ein Rezept für einen Brio­che­auf­lauf kre­iert — mit Pfir­sich, Ros­ma­rin und Ama­retto.
Essen ohne Grenzen

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Was bewirkt Kaf­fee im Kör­per (SRF)

2. Ther­mo­mi­xer, lasst mich in Ruhe! (Schla­raf­fen­welt)

3. 5 Tipps, wie Du Dei­nen Eis­kaf­fee auf­pim­pen kannst (Cof­fee Cir­cle)

 

Nach­schlag

Fleisch-Pulli: Jedes Jahr fal­len allein in Europa 15 Mil­lio­nen Ton­nen Schlacht­ab­fälle an — Haut, Kno­chen, Seh­nen und­so­fort. Ein For­scher­team aus der Schweiz will die­sen Abfall in Klei­dung ver­ar­bei­ten. Die Wis­sen­schaft­ler haben Gela­tine in ein wol­le­ähn­li­ches Garn ver­wan­delt und dar­aus erste Klei­dungs­stü­cke her­ge­stellt.
Süd­deut­sche

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Schmausepost vom 10. Juli

Schman­kerl der Woche

Kaffee-Kunst: Was macht Kaf­fee mit unse­rem Kör­per? Diese ein­fa­che Frage beant­wor­tet das SRF mit einer präch­ti­gen Info­gra­fik, die auf spie­le­ri­sche Weise aller­lei Wis­sens­wer­tes zum Lieb­lings­ge­tränk der Deut­schen (und Schwei­zer) ver­mit­telt.
SRF

 

Zahl der Woche

5 Tipps, um den Eis­kaf­fee auf­zu­pim­pen, ver­rät Kse­nija im Cof­fee Cir­cle Blog. Mit dabei sind Kaffee-Eiswürfel und Kaf­fee auf viet­na­me­si­sche Art.
Cof­fee Cir­cle Blog

 

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Aus den Medien

Schummel-Schlagzeilen: Spar­gel macht schlank! Him­bee­ren bekämp­fen den Krebs! Öster­rei­chi­sche For­scher haben nun Pres­se­ar­ti­kel mit Ernäh­rungs­tipps unter die Lupe genom­men, und das Ergeb­nis ist ver­hee­rend: „Sel­ten nur stim­men die Aus­sa­gen dort mit den For­schungs­er­geb­nis­sen überein, über die sie zu berich­ten vor­ge­ben“, schreibt Udo Poll­mer im Deutsch­land­funk.
Deutsch­land­funk

Futter-Fehde: Im Bereich der Online-Essensbestellungen sind zwei Big Player übrig geblie­ben: Lie­fer­held und Lie­fe­r­ando. Die bei­den Fir­men kämp­fen mit har­ten Ban­da­gen um Markt­an­teile, berich­tet die taz. Leid­tra­gen­der ist eine Bran­che, „deren Ange­stell­ten der deut­sche Min­dest­lohn häu­fig nur aus der Zei­tung bekannt ist“.
taz

Krabbel-Kost: Im aus­ge­hen­den Mit­tel­al­ter sind Insek­ten von unse­rem Spei­se­plan ver­schwun­den. Nun sol­len wir wie­der auf den Geschmack gebracht wer­den — und für die Rück­kehr der „Cui­sine d’horreur“ gebe es gute Gründe, schreibt Daniel Di Falco bei „Der Bund“.
Der Bund

Billig-Bräunung: Mit „frisch geba­cke­nen“ Bröt­chen wol­len Aldi und Co. die Kun­den in ihre Dis­coun­ter locken. Aber ist das Bräu­nen von indus­tri­ell vor­ge­fer­tig­ten Teig­lin­gen wirk­lich Backen? Nein, fin­den die deut­schen Bäcker und zie­hen des­halb vor Gericht.
Stern

Hipster-Happen: Nach Dry Aged Beef und Pul­led Pork neh­men nun die nächs­ten Trends Anlauf, um den Sprung auf die Grills und in die Pfan­nen der Deut­schen zu schaf­fen. Hans Ger­lach pro­biert fürs SZ-Magazin ein in Asche gereif­tes Steak; und Mar­ga­re­the Honisch stellt bei Mun­chies Aqua Aged Beef vor — Rind­fleisch, das in Mine­ral­was­ser ein­ge­legt wird.
SZ-Magazin (Asche-Steak)Mun­chies (Aqua Aged Beef)

Blei­frei, bitte: Die Deut­schen trin­ken immer weni­ger Bier — aber immer mehr alko­hol­freies Bier. Doch schmeckt das über­haupt? Die FAZ hat Exper­ten zum Test gebe­ten und zwei Dut­zend Mar­ken aus der gan­zen Repu­blik unter die Lupe, oder genauer gesagt: in den Mund genom­men.
FAZ

 

Aus den Blogs

Rant a Ther­mo­mix: 100 Kom­men­tare auf der Web­seite, 60.000 Leser bei Face­book: David von „Schla­raf­fen­welt“ hat frag­los einen Nerv getrof­fen mit sei­nem Arti­kel „Ther­mo­mi­xer, lasst mich in Ruhe!“ Darin zetert er über moderne Küchen­ma­schi­nen: „Wie brain­wa­s­hed muss man eigent­lich sein, dass man selbst die Lor­bee­ren für einen gran­dio­sen Salat direkt an ein see­len­lo­ses Gerät wei­ter­reicht?„
Schla­raf­fen­weltDis­kus­sion bei Facebook

Regel­lo­ser Genuss: Frü­her stellte man einen Topf Spa­ghetti Bolo­gnese auf den Tisch, wenn Besuch kam. Heute wäre das undenk­bar, schreibt Conny bei „See­len­schmei­che­lei“. Denn: „Fleisch! Glu­ten! Koh­len­hy­drate! Fett! Hist­amin!“ In ihrem „Plä­do­yer für den Genuss“ for­dert sie: „Schluss machen mit den Drölf­zig Ernäh­rungs­vor­schrif­ten pro Mahl­zeit. Denn Essen, das man mit Freude genießt, das macht glück­lich.„
See­len­schmei­che­lei

Übers Blog­gen: Wozu braucht’s Food­blogs über­haupt? Und was macht ein gutes Food­blog aus? Über diese Fra­gen hat sich Frie­de­rike Pater als Gast­au­to­rin im OSK-Blog mit Ste­van Paul (Nut­ri­cu­li­nary) unter­hal­ten. Der rät Foodblog-Neulingen: „Locker sein und sich selbst treu blei­ben, mit Sorg­falt und Begeis­te­rung ans Werk gehen.„
OSK-Blog

Reich­lich Rezen­sio­nen: Sie ist gewis­ser­ma­ßen die Grande Dame der Kochbuch-Blogszene: Bereits seit 2007 stellt Katha­rina Höhnk auf „Valen­ti­nas Koch­buch“ neue Koch­bü­cher mit­samt Rezep­ten vor. Marta Kupiec hat sie fürs „Funk­haus Europa“ besucht und ihr über die Schul­ter geblickt.
Funk­haus Europa (Text)Funk­haus Europa (Audio)

Hin­ter der Kamera: „Wie viel Arbeit so ein Blog macht, kön­nen nur die abschät­zen, die selbst einen haben“, schreibt Jens von den Koch­hel­den. In einem „Behind the scenes“-Video erklärt er, wel­che Auf­ga­ben bei einem Foto-Shooting so alles anfal­len.
Koch­hel­den

Klick gemacht: Ein anre­gen­des Gespräch samt Bir­nen­schnaps bringt Vivi, selbst Food-Fotografin, zu der Frage: „Was ist denn nun der Sinn von die­ser gan­zen Essens-Fotografiererei?“ Ihre Ant­wort mag ziem­lich sub­jek­tiv sein, ist aber den­noch lesens­wert — und oben­drein gibt’s ein Rezept für Can­tuc­cini.
Vivis Deli

 

Rezepte der Woche

Zupf­brot mit Sar­del­len: Warum gibt’s beim Grill­abend eigent­lich immer nur das ewig-gleich Kräuterbutter-Baguette? Eine Alter­na­tive stellt Conny bei „Moment in a Jelly Jar“ vor: ein wür­zi­ges Zupf­brot mit Sar­del­len und Paprika.
Moment in a Jelly Jar

Thai-Nudelsalat (vege­ta­risch): Auch wenn die irr­wit­zige Hitze sich (vor­erst) ver­schwitzt hat — die nächste Sau­na­runde kommt sicher. Ein Rezept für heiße Tage hat Mia alias „Küchen­chao­tin“ parat: ein Thai-Nudelsalat mit Karot­ten, Gur­ken, Mango und Erd­nüs­sen.
Küchen­chao­tin

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Wie Blog­ger sich von mul­ti­na­tio­na­len Kon­zer­nen kau­fen las­sen (Quark und so)

2. Café­reise um die Welt (Coo­king around the World)

3. Inter­view: Was bleibt, ist die Wurst (Bio­rama)

 

Nach­schlag

Fleisch öffnet Poren: Wer nach dem Grill­abend im klatsch­nas­sen Hemd auf dem Gar­ten­stuhl sitzt, dem könnte nicht nur die Hitze zu schaf­fen machen — son­dern auch das eben Geges­sene. Schließ­lich weiß der Volks­mund: Wer viel Fleisch ist, der bekommt Schwitz­an­fälle. Stimmt’s?, fragt Chris­toph Drös­ser in der Zeit.
Zeit

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Schmausepost vom 3. Juli

Schman­kerl der Woche

Kuli­na­ri­scher Selbst­mord: Deutsch­land hat sich kuli­na­risch weit­ge­hend abge­schafft, sagt der Ernährungs-Ethnologe Marin Trenk, Autor des ziem­lich groß­ar­ti­ges Buchs „Döner Hawaii“. Im Biorama-Interview erklärt er, warum unser Ess­ver­hal­ten bereits vor McDonald’s und Co. drei­mal glo­ba­li­siert wurde. In Nord­deutsch­land habe man sich ins­ge­samt stär­ker von sei­ner Esstra­di­tion abge­wen­det, wäh­rend die Regio­nal­kü­chen im Süden noch ver­gleichs­weise stark seien.
Bio­rama

 

Zahl der Woche

0,55 Euro kos­tet die 0,33-Liter-Flasche Bier im Super­markt, 2,41 Euro an der Hotel­bar: Diese Preise machen das pol­ni­sche Kra­kau im Preis­ver­gleich von 75 Städ­ten zur bil­ligs­ten Stadt für Bier­trin­ker. Am teu­ers­ten ist’s in Genf (1,67€/9,62€); deut­sche Städte wie Mün­chen (0,81€/4,75€) ran­gie­ren im Mit­tel­feld.
Welt

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

Für Bes­se­r­es­ser: „Schüt­telt die Hände derer, die euch ernäh­ren.“ Das ist einer von Ulf Schön­heims sie­ben Tipps für eine nach­hal­tige Ernäh­rung. Im Enorm-Magazin reicht er eine kleine Anlei­tung, wie man gute Lebens­mit­tel und eine enkeltaug­li­che Land­wirt­schaft unter­stüt­zen kann.
Enorm

Für Rei­bach: In Ham­burg, Frank­furt und Düs­sel­dorf betreibt Tim Mäl­zer bereits Restau­rants; jetzt soll auch noch eines in Wien fol­gen. Im Inter­view mit dem Stan­dard erklärt der 44-Jährige, wie aus dem Koch Mäl­zer der Fern­seh­star Mäl­zer wurde, und warum er sich selbst nicht als Spit­zen­koch sieht.
Stan­dard

Für Sonn­tags­gril­ler: Fleisch und Wurst aus dem Auto­ma­ten? Das klingt für man­che abschre­ckend, doch Grill­fleisch­au­to­ma­ten erfreuen sich nie dage­we­se­ner Beliebt­heit. Bei einem Metz­ger aus Mün­chen läuft das Geschäft so gut, dass er jetzt einen zwei­ten Auto­ma­ten auf­stel­len will.
Süd­deut­sche

Für Lese­ge­nuss: Seit 30 Jah­ren lei­tet das Ehe­paar Stü­cheli die Kan­tine des Schwei­zer Medi­en­un­ter­neh­mens Tame­dia. Nun machen die bei­den Schluss — und zum Abschied schreibt Con­stan­tin Seibt eine gar herr­li­che Kantinen-Reportage. Bes­ter Satz: „Der Unter­schied ­zwi­schen einem guten Koch und einem ­wirk­lich guten Koch ist nicht das Kochen. Es ist die Logis­tik.„
Tages­an­zei­ger

Für Sol­da­ten: Mit lee­rem Bauch mar­schiert sich’s schlecht. Des­halb legt man beim Mili­tär schon seit Län­ge­rem gro­ßen Wert dar­auf, dass das Essen schmeckt. Die Coop-Zeitung hat eine Kaser­nen­kü­che im Schwei­ze­ri­schen Brugg besucht, und dar­aus ein lesens­wer­tes Dos­sier gestrickt — inklu­sive Rezep­ten, Quiz und der obli­ga­to­ri­schen Not­kost.
Coop-Zeitung

Für ldea­lis­ten: Seit Jah­ren kämp­fen zwei Köl­ne­rin­nen gegen Nah­rungs­ver­schwen­dung — und zwar beim Ver­ein Food­sha­ring. nun haben die bei­den ein Star­tup gegrün­det, das vom Ver­fall bedrohte Lebens­mit­tel sam­melt und zu redu­zier­ten Prei­sen ver­kauft. An sich eine löb­li­che Idee — doch damit hat sich das Duo reich­lich Ärger mit der Foodsharing-Community ein­ge­han­delt.
taz

 

Aus den Blogs

Über Köche: „21 Dinge, die jeder Koch dich wis­sen las­sen will“, zählt der Gastro-Buzzfeed-Klon Gronda auf. Zum Bei­spiel: „Komm nicht und mach dein eige­nes Menü.“ Der Koch und Food­blog­ger Stef­fen Sin­zin­ger fin­det der­lei Regeln wenig erhei­ternd, denn sie seien „garan­tiert erfolg­rei­che Tipps, sich auch des letz­ten Gas­tes zu ent­le­di­gen“. In einem zwei­ten Bei­trag zu dem Thema unkt er: „Der Koch­be­ruf ist in der Sack­gasse.„
Gronda (21 Dinge…)Sin­zin­ger (Kri­tik)Sin­zin­ger (Sackgasse)

Die schöns­ten Cafés der Welt haben ver­schie­dene Food­blog­ger im Juni im Rah­men einer Gast­bei­trags­reihe von „Coo­king around the World“ vor­ge­stellt. Nun lis­tet Becky noch mal alle Bei­träge auf — vom Café Cen­tral in Worps­wede bis zu „The But­chers Daugh­ter“ in New York.
Coo­king around the World

Zah­len­spiele: Mehl ist nicht gleich Mehl. Was sich hin­ter der Typen­be­zeich­nung auf der Ver­pa­ckung ver­birgt (Type 405 usw.), erklärt Guido von „Kochen mit But­ter“ in sei­ner infor­ma­ti­ven Über­sicht.
Kochen mit Butter

Grauen aus der Tiefe: Andrea Die­ner spürt im FAZ-Blog „Food Affair“ der Geschichte des Schlem­mer­fi­lets Bor­de­laise nach — und bringt Erstaun­li­ches zutage. So ist der „zusam­men­ge­stü­ckelte Fisch­klotz“ tat­säch­lich von der Firma Iglu erfun­den wor­den, und zwar als eines der ers­ten Fer­tig­ge­richte über­haupt.
Food Affair

Res­ter­ampe: Ein Schwei­zer Star­tup hat vor weni­gen Tagen die Buchungs­platt­form „Kat­zen­tisch“ online gestellt. Die Idee: Täg­lich ab 17 Uhr kön­nen Rest­ti­sche in nam­haf­ten Züri­cher Restau­rants gebucht wer­den — Extras wie Cham­pa­gner, Rot­wein oder die Anfahrt inklu­sive. NZZ-Gastroexperte Wolf­gang Fass­ben­der hat mit dem Erfin­der des Kat­zen­tischs gespro­chen.
NZZ-Nachgewürzt

Alles in But­ter? Um seine Lurpak-Butter zu ver­kau­fen, ruft der däni­sche Kon­zern Arla deut­sche Food­blog­ger zu einer soge­nann­ten Blog­pa­rade auf. Das klingt zunächst mal harm­los, doch Johanna von „Quark und so“ nimmt in ihrem gut recher­chier­ten Bei­trag die Aktion aus­ein­an­der und schluss­fol­gert: „Arla hat die gro­ßen Food-Blogs schön ver­schau­kelt.„
Quark und so

 

Rezepte der Woche

Bier­huhn: Ein gan­zes Huhn, eine Hand­voll Gewürze und eine Dose Bier — mehr braucht es nicht für einen som­mer­li­chen Grill­abend. Mun­chies zeigt nun im Video, wie man das Bier­huhn rich­tig zube­rei­tet.
Mun­chies

Anda­lu­si­sche Man­del­suppe (vege­ta­risch): Ein Rezept für heiße Tage ser­viert Simone bei „Pi mal But­ter“ — und zwar Ajoblanco, eine Man­del­suppe aus Anda­lu­sien, mit gefro­re­nen Trau­ben. Neben Man­deln kom­men in die Suppe Weiß­brot, Milch, Eis­was­ser, Oli­venöl und Sher­ryes­sig.
Pi mal Butter

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Vegan ist auch keine Lösung (Enorm)

2. Wie geht per­fekte Toma­ten­soße (Süd­deut­sche)

3. Inter­view mit Kuchen­tratsch (Herr Specht)

 

Nach­schlag

Grü­nes Wun­der: Eine Gua­ca­mole rüt­telt Ame­rika auf. Nach­dem die New York Times ein Rezept für grüne Gua­ca­mole mit Erb­sen vor­ge­stellt hat, läuft die Empö­rungs­ma­schine im Inter­net auf Hoch­tou­ren. Und weil Wahl­kampf ist, mischen sich sogar Barack Obama und Jeb Bush in den Guacamole-Streit ein.
Zeit

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Schmausepost vom 26. Juni

Schman­kerl der Woche

Pudding-Debatte: „Die Soja­milch, die heute im Super­markt steht, ist in etwa so künst­lich wie Cola“, schreibt Köchin Sarah Wie­ner bei Enorm. Titel ihres Gast­bei­trags: „Vegan ist auch keine Lösung“. Der durch­aus lesens­werte Text löst erwar­tungs­ge­mäß eine rege Dis­kus­sion aus. Unter ande­rem kri­ti­siert Julia Akra-Laurien in ihrer Wider­rede, dass Wie­ner sämt­li­che Vega­ner zu „Pudding-Veganern“ ver­kläre.
Enorm (Wie­ner)Enorm (Akra-Laurien)

 

Zahl der Woche

20.000.000 Ein­kaufs­wa­gen rol­len durch Deutsch­land. Sie kos­ten gerade mal einen Euro — für den Kun­den. Die Super­märkte hin­ge­gen legen pro Gefährt bis zu 250 Euro auf den Tisch. Dabei gilt ähnlich wie beim Auto: je mehr Extras, desto teu­rer.
Tages­spie­gel

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

Bulli 2.0: „Heute ist doch man­cher Food­blog wich­ti­ger als ein paar Michelin-Sterne“, fin­det Fer­ran Adrià. Der Erfin­der der Mole­ku­lar­kü­che, der 2011 sein legen­dä­res „El Bulli“ geschlos­sen hat, erzählt dem SZ-Magazin von sei­nem neuen Pro­jekt, dem El-Bulli-Lab, und sei­nem ehr­gei­zi­gen Ziel einer Bul­li­pe­dia — eine Art Wiki­pe­dia des Essens.
SZ-Magazin

Cro­nut 2.0: Man kreuze zwei beliebte Snacks, ersinne eine grif­fi­gen Namen und voilà, fer­tig ist der Food­trend. Nach die­sem Kon­zept bewer­ben zwei New Yor­ker Gas­tro­no­men den Bruf­fin — eine Mischung aus Brio­che und Muf­fin, die’s wahl­weise herz­haft oder süß gibt.
Welt

Eis­kaf­fee 2.0: Jetzt müsst’s nur noch rich­tig Som­mer wer­den — denn das Sommer-Getränk steht laut Stern und Süd­deut­scher Zei­tung schon bereit: Der „Cold Brew“ will mehr sein als kal­ter Kaf­fee. Hier wird das Boh­nen­ge­bräu näm­lich Trop­fen für Trop­fen extra­hiert — stun­den­lang.
SternSüd­deut­sche

Wider der Tonne: Ein Drit­tel aller welt­weit pro­du­zier­ten Lebens­mit­tel lan­det im Müll. Was jeder ein­zelne gegen diese Ver­schwen­dung tun kann, zeigt ein beein­dru­cken­des Multimedia-Feature von Arte unter dem Titel „Was­te­coo­king“.
Arte

Die Mischung macht’s: Was braucht die per­fekte Toma­ten­soße? Die­ser Frage gehen zwei Küchen­pro­fis in der Süd­deut­schen Zei­tung nach. Die Ant­wort ist eher unspek­ta­ku­lär: Toma­ten, Knob­lauch, Zwie­beln, Würze, Zeit und das gewisse Etwas — und den­noch ist man nach der Lek­türe schlauer als vor­her.
Süd­deut­sche

Schlicht und gut: Elf Monate Vor­bu­chungs­zeit und sehr viel Glück braucht es, um einen Tisch im „Cel­ler de Can Roca“ zu ergat­tern — Spit­zen­rei­ter bei „The World’s 50 Best Restau­rants“. Welt-Autor Clark Par­kin hat dort gespeist und sein Fazit lau­tet: „Im bes­ten Restau­rant der Welt isst man Ein­fa­ches“ — und nicht immer Foto­ge­nes.
Welt

 

Aus den Blogs

Hipster-Fauxpas: Immer mehr (möchtegern-)hippe Restau­rants set­zen allein auf Face­book und ver­zich­ten auf eine eigene Web­seite. Fizzz-Autor Alex­an­der Thü­rer hält das für zu kurz gedacht. Denn: „Das allei­nige Schau­fens­ter sollte die Social-Media-Präsenz nicht sein, zumal es nicht Ihr eige­nes Umfeld ist, in dem Sie sich dort bewe­gen.„
Fizzz

Für Nach­wuchs­bä­cker: Fünf Bücher zum Backen mit Kin­dern stellt Kath­rin bei der Glücks­bä­cke­rei vor. Dar­über hin­aus gibt es dort eine eigene Kate­go­rie mit Back­re­zep­ten für Kin­der. Wich­tig sei dabei vor allem, dass das Ergeb­nis den Kin­dern schmeckt und optisch gefällt, und dass sie bei der Zube­rei­tung mög­lichst viel selbst machen kön­nen.
Glücks­bä­cke­rei (Bücher)Glücks­bä­cke­rei (Rezepte)

Agus Her­ma­wan hat 1998 den ers­ten Michelin-Stern für ein indo­ne­si­sches Restau­rant welt­weit erhal­ten — in den Nie­der­lan­den. Inzwi­schen betreibt er in sei­ner Wahl­hei­mat drei „Blauw“-Restaurants. In zweien von ihnen hat ihn Bar­bara von „Ein Topf Hei­mat“ besucht und mit Her­ma­wan über die Beson­der­hei­ten der indo­ne­si­schen Küche geplau­dert.
Ein Topf Heimat

Knob­lauch und Zwie­bel „die heim­li­chen Hel­den der Küche“, fin­det zumin­dest ein neues Koch­buch, das sich allein die­sen bei­den Knol­len wid­met. Das Werk bie­tet aller­lei Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen und Rezepte — „von ehr­lich und sim­pel bis raf­fi­niert“, schreibt Kor­ne­lia in ihrer Rezen­sion bei Miz­zis Küchen­block.
Miz­zis Küchenblock

Kuli­na­ri­sche Reise: „Eine foto­gra­fi­sche Stu­die dar­über, warum das Essen das High­light jedes Japan-Urlaubs ist“, lie­fert Nathaly bei „Pom­mes de Gar­cons“. In ihrem „Tokyo Food Diary“ sind aller­lei Gebäck, japa­ni­sches Street Food, Dim Sum, Sushi und vie­les mehr ver­tre­ten.
Pomme de Garcons

Star­tup mit Omas: Das Münch­ner Star­tup Kuchen­tratsch lädt Senio­rin­nen zum Backen ein und ver­kauft deren Oma-Kuchen an Cafés und Cate­rer. Ihr Ziel: Alters­ar­mut sowie Alters­ein­sam­keit bekämp­fen — und oben­drein eine Firma auf­zie­hen, die schwarze Zah­len schreibt. Bet­tina von „Herr Specht“ hat die bei­den Grün­de­rin­nen besucht.
Respekt Herr Specht

 

Rezepte der Woche

Pho: Das Natio­nal­ge­richt Viet­nams ist in sei­ner Hei­mat all­ge­gen­wär­tig: Die Pho-Suppe, die Viet­na­me­sen in der Regel zum Früh­stück essen, gibt’s dort an jeder zwei­ten Stra­ßen­ecke. „Da Deifi“ stellt nun ein Pho-Rezept vor — mit Rind­fleisch und Reis­nu­deln.
Da Deifi kocht

Capo­nata (vege­ta­risch): Capo­nata ist ein süß-saures Gericht aus Sizi­lien. Dabei wer­den Auber­gi­nen, Toma­ten und wei­te­res Gemüse ange­bra­ten, ehe Zucker und Essig hin­zu­kom­men. Anne von „Wol­ken­fees Küchen­werk­statt“ lie­fert ein Rezept für Capo­nata und ser­viert es mit einer Tomaten-Ziegenkäse-Tarte.
Wol­ken­fees Küchenwerkstatt

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Über das kuli­na­ri­sche Unbe­ha­gen (Das Fil­ter)

2. Ölwech­sel gefäl­lig (Küchen­tanz)

3. Was machen die da? Oli­ver Tri­fic, Gas­tro­nom (Was machen die da?)

 

Nach­schlag

Der frit­tierte Mars-Riegel fei­ert heuer 20. Geburts­tag. Genauer gesagt wurde der berüch­tigte Imbiss 1995 erst­mals im „Daily Record“ erwähnt — als „Schott­lands ver­rück­tes­ter Takeaway-Snack“. Doch wie ver­brei­tet ist der „Deep Fried Mars Bar“ wirk­lich? Mun­chies hat sich auf Spu­ren­su­che in Schott­land bege­ben.
Mun­chies

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