Schmausepost vom 22. April

Schman­kerl der Woche

Schön isses: Super­foods machen schön — und so schickt die Zeit „unse­ren häss­lichs­ten Autor“ in ein Detox-Restaurant nach Berlin-Mitte. Mit sei­nem „Erb­sen­sup­pen­kör­per“ fühlt er sich dort wie ein „Ein­dring­ling in der Gated Com­mu­nity der Schön­heit“. Wer ohne grö­ßere Lach­an­fälle durch die­sen ziem­lich genia­len Text kommt, der hat mei­nen Respekt.
Zeit

 

Zahl der Woche

23 Fotos von renom­mier­ten Magnum-Fotografen zeigt die Zeit in ihrer Bil­der­stre­cke zum Thema „Zusam­men isst man weni­ger allein“. Die Auf­nah­men zei­gen Men­schen beim Essen — vom Trabbi-Pärchen beim Ves­pern bis zum Din­ner im World Trade Cen­ter.
Zeit

 

Aus den Medien

Wider die Dumm­heit: Jür­gen Dol­lase tut im Welt-Interview das, was er am bes­ten kann — näm­lich zetern. „In Deutsch­land darf man kuli­na­risch noch so dumm sein, es stört kei­nen“, ärgert sich der Gastro­kri­ti­ker. „Wenn Sie nicht kochen kön­nen und das schlech­teste Zeug essen, kön­nen Sie trotz­dem Bun­des­kanz­ler wer­den. Wir wer­den regiert von Pom­mes­bu­den­lieb­ha­bern.„
Welt

Wider das Labor: Was heut­zu­tage als Milch im Super­markt­re­gal steht, hat mit dem „Ur-Lebensmittel Milch“ kaum mehr was zu tun, fin­det Slow-Food-Chefin Ursula Hud­son. Statt­des­sen habe die Lebens­mit­tel­bran­che dar­aus ein „künst­li­ches Labor­pro­dukt“ ent­wi­ckelt. Sie for­dert nun, dass es Bau­ern wie­der leich­ter gemacht wer­den muss, Roh­milch in den Ver­kauf zu brin­gen.
Huf­fing­ton Post

Wider die Rea­li­tät: Nun hat sich also auch Web-Guru Sascha Lobo den enor­men Boom von mil­lio­nen­fach geklick­ten Rezept-Videos vor­ge­nom­men. In sei­ner klu­gen Kolumne mut­maßt er, dass es den „Recipe Porn“-Junkies weni­ger um die Nah­rungs­auf­nahme gehe, son­dern eher um eine Flucht aus der anstren­gen­den, kom­ple­xen Rea­li­tät.
Spie­gel

Wider das Schein­bild: Stef­fen Hens­s­ler gehört zu den bekann­tes­ten TV-Köchen — auch wegen sei­ner Sprü­che. Doch wie ist der Enter­tai­ner, wenn die Kamera aus ist? FAZ-Autorin Anke Schipp hat eine Auf­zeich­nung sei­ner Fern­seh­show besucht.
FAZ

 

Aus den Blogs

Shopping-Erlebnis: Seit fünf Jah­ren beschäf­tigt sich Peer Scha­der im Super­markt­blog mit der Welt von Lidl, Rewe und Co. Zum Geburts­tag stellt er nun fünf außer­ge­wöhn­li­che Super­märkte vor — vom Aldi in Berlin-Reinickendorf bis zum Jumbo-Foodmarkt in Ams­ter­dam.
Super­markt­blog

Rei­nes Thea­ter: Autor Sven Rege­ner (Herr Leh­mann) steht im Super­markt vor dem Bier­re­gal und phi­lo­so­phiert mit Hamburg-Heiner (am Tele­fon) und Ben­ja­min von Stuckrad-Barre (im Geiste) über die Frage: Pils oder Craft Bier? Für den FAZ-Blog hat Rege­ner dar­aus ein „Dra­mo­lett“ gemacht — „zu Ehren von 500 Jah­ren Rein­heits­ge­bot“.
FAZ-Blog

Im Kern zählt’s: Wild-Experte Wer­ner lie­fert eine Über­sicht zu Gar­punk­ten bei ver­schie­de­nen Wild­sor­ten — je nach­dem, ob’s Medium oder Well-Done sein soll. Dazu stellt er Mess­me­tho­den vor, wie man die Kern­tem­pe­ra­tur des Fleischs bestim­men kann.
Wer­ner kocht wild

Auf der Pfanne: Eisen oder Stahl? Beschich­tet oder nicht? Die Suche nach der rich­ti­gen Pfanne gestal­tet sich für viele Hob­by­kö­che nicht ganz leicht. Einen Leit­fa­den zum Pfan­nen­kauf gibt Man­fred bei „Uto­pia“ an die Hand. Dabei berück­sich­tigt er auch die Nach­hal­tig­keit der Pro­dukte.
Uto­pia

 

Rezepte der Woche

Peanut-Butter-Sandwich mit Bacon: Gast­blog­ge­rin Pia ser­viert bei „Happy Plate“ ein Sand­wich, das Elvis sogar im Grab noch das Was­ser im Mund zusam­men­lau­fen lässt. Auf ihr Sau­er­teig­brot kom­men reich­lich Erd­nuss­but­ter, Honig, Bana­nen — und knusp­rig gebra­tene Bacon-Scheiben.
Happy Plate

Weiße Spar­gel­suppe mit Radies­chen aus der Stei­er­mark — das ist eines von neun Spargel-Rezepten, das die Zwer­gen­prin­zes­sin auf ihrem Streif­zug durch Öster­reich auf­ge­tan hat. Sie blickt in die Töpfe der ver­schie­de­nen Bun­des­län­der, wo der Spar­gel unter ande­rem aus dem Ofen, als Salat und mit einem Bärlauch-Steak kre­denzt wird.
Öster­rei­chi­sche Foodblogger

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Top 10 Ernährungs-Blogs 2016 (2 grüne Toma­ten)

2. Die häu­figs­ten Back-Fehler (Glücks­bä­cke­rei)

3. Hängt der Erfolg eines Food­blog­gers an den Fotos (Test­schme­cker)

 

Nach­schlag

Tel­ler ist Trumpf: Pom­mes fri­tes im Körb­chen, Pasta in einer aus­ge­höhl­ten Axt oder Gemüse im Schuh: Viele Restau­rants hal­ten der­lei offen­bar für beson­ders krea­tiv — oder sind schlicht zu faul zum Tel­ler­spü­len. Dage­gen wehrt sich nun eine bri­ti­sche Initia­tive mit dem viel­sa­gen­den Namen „We Want Pla­tes“ — Wir Wol­len Tel­ler!
Stern

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Schmausepost vom 15. April

Schman­kerl der Woche

Faule Tricks: Fünf Jahre unse­res Leben ver­brin­gen wir mit Essen — und des­sen Zube­rei­tung. Kein Wun­der also, dass unsere all­zeit effi­zi­ente Gesell­schaft hier Ein­spar­po­ten­zial sieht, und Fer­tig­ge­richte immer belieb­ter wer­den. Was sich die Indus­trie ein­fal­len lässt, damit diese bil­lig sind, lange hal­ten und gut aus­se­hen, ver­rät die Wiso-Sendung „Die Lebens­mit­tel­trick­show“.
Wiso (Video)

 

Zahl der Woche

10 emp­feh­lens­werte Ernährungs-Blogs lis­tet Hel­mut bei „2 grüne Toma­ten“. Seine Top Ten kürt er schon im fünf­ten Jahr; lei­der ver­zich­tet er dies­mal auf eine Bewer­tung der ein­zel­nen Blogs. Als Inspi­ra­tion taugt ist die Liste den­noch.
2 grüne Tomaten

 

Aus den Medien

Brause-Boom: Für den ame­ri­ka­ni­schen Gau­men schmeckt er/es wie „Sumpf­was­ser mit Koh­len­säure“ oder „ver­dünn­ter Hus­ten­saft“. Doch im deutsch­spra­chi­gen Raum erfreut sich der/das Spezi unge­bro­che­ner Beliebt­heit. Nun wol­len einige Her­stel­ler das Cola-Limo-Gemisch auch im Aus­land ver­mark­ten.
Welt

Stangen-Stolz: Nicht nur zum Spezi pflegt man hier­zu­lande eine innige Liebe — glei­ches gilt (wohl noch mehr) für den Spar­gel. Wieso die sonst bei Lebens­mit­teln so knick­ri­gen Deut­schen aus­ge­rech­net eines der teu­ers­ten Gemüse ver­eh­ren, ver­sucht Wirt­schafts­re­dak­teur (!) Cars­ten Die­rig in der Welt zu ergrün­den.
Welt

Reste-Restaurant: Im „Rest­los glück­lich“ in Ber­lin wer­den Lebens­mit­tel ver­kocht, die andern­falls weg­ge­schmis­sen wür­den. Verena Mayer hat dem Restau­rant einen Besuch abge­stat­tet und sich unter ande­rem durch Salat mit Papaya, gebra­te­nem Tofu und gedüns­tete Kirsch­to­ma­ten gefut­tert.
Süd­deut­sche

Flocken-Fan: Eine Lie­bes­er­klä­rung an die Hafer­flo­cke? Ich weiß nicht, ob die Zeit-Redakteurin für die­sen Text nicht doch an den bewusst­seins­er­wei­tern­den Mit­tel­chen genascht hat. Aber sei’s drum: Ihre Hom­mage an die Flo­cke, „das viel­leicht roman­tischste Lebens­mit­tel im Vor­rats­schrank“, lohnt in jedem Fall die Lek­türe.
Zeit

 

Aus den Blogs

Keine Ein­bahn­straße: Über den Streetfood-Boom hat schon nahezu jeder nahezu alles geschrie­ben. Doch schlum­mert darin auch Poten­zial für die Gas­tro­no­mie? „Mais oui“, fin­det Jan-Peter vom Nomy­blog, der in sei­nem klu­gen Text auf­zeigt, wie Restau­rants das Stra­ßen­es­sen zu sich ins Lokal holen kön­nen.
Nomy­blog

Keine Neben­sa­che: Gute Rezepte allein rei­chen nicht — man muss sie als Food­blog­ger auch ent­spre­chend in Szene set­zen. Über die Ent­wick­lung der Food-Fotografie in Blogs erzählt Joa­chim, selbst Foto­graf und Fil­me­ma­cher. Zudem gibt er Tipps, was es braucht, um ein Food­blog auch optisch anspre­chend zu prä­sen­tie­ren.
Test­schme­cker

Kein Still­stand: Wie hat sich unser Bier in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten ver­än­dert? Wie der Geschmack? Und wie das Trink­ver­hal­ten? Diese Fra­gen hat Uwe Ebbing­haus im FAZ-Blog dem 90-jährigen Lud­wig Nar­ziß gestellt, der „so etwas wie das idea­li­sierte Gesicht des deut­schen Biers“ ist.
FAZ-Blog

Kein Fehl­ver­hal­ten: Mehr­mals pro Woche errei­chen Kath­rin von der Glücks­bä­cke­rei Zuschrif­ten à la „Mein Kuchen ist nichts gewor­den — warum?“ oder „Was habe ich beim Backen falsch gemacht?“. Anhand ihrer Erfah­run­gen hat die Blog­ge­rin nun zehn häu­fige Back­feh­ler zusam­men­ge­stellt — von der abge­lau­fe­nen Hefe bis zur feh­len­den Ruhe­zeit.
Glücks­bä­cke­rei

 

Rezepte der Woche

Rin­der­gu­lasch: All dem Bär­lauch und Rha­bar­ber zum Trotz: Manch­mal gibt’s im Früh­ling auch grau­triste Regen­tage — und genau dafür eig­net sich das in Schwarz­bier geschmorte Rin­der­gu­lasch von „Kathys Küchen­kampf“. Dazu ser­viert sie Kartoffel-Birnen-Stampf.
Kathys Küchen­kampf

Kas­press­knö­del mit Bär­lauch (vege­ta­risch): Gerade, wenn du denkst, du hast sämt­li­che Bärlauch-Rezepte schon mal gese­hen, dann taucht so etwas auf wie die bär­lau­chi­gen Kas­press­knö­del von Eva. Der Clou: Sie nimmt Wasa­bi­käse für die Knö­del — wobei’s mit Berg­käse auch schmeckt.
Eva Dern­dor­fer

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Schnel­ler! Essen! Videos! (Kraut­re­por­ter)

2. Recht­li­che Fra­gen für Food­blog­ger (Öster­rei­chi­sche Food­blog­ger)

3. Schnell, stress­frei, lecker — was kön­nen nur Küchen­ma­schi­nen? (ARD)

 

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Schmausepost vom 8. April

Schman­kerl der Woche

Sexy Clips: Kurze Rezept-Filmchen sind der neu­este Hit, vor allem bei Face­book. Mil­lio­nen­fach wer­den sie auf Sei­ten wie „Tasty“ oder „Fut­tern“ ange­se­hen. The­resa Bäu­er­lein ergrün­det bei den Kraut­re­por­tern die Fas­zi­na­tion der Videos, in denen sie eine neue Form des Food­porn sieht: „Bil­der also, die Essen so in Szene set­zen, dass sie beim Zuschauer ein gera­dezu lüs­ter­nes Ver­lan­gen erzeu­gen.„
Kraut­re­por­ter

 

Zahl der Woche

17 Tage brau­chen moderne Turbo-Hühnchen, um ein Kilo Gewicht zuzu­le­gen — vor 90 Jah­ren waren es noch 100 Tage. Doch dank (?) Kreu­zun­gen, Gen-Futter und Anti­bio­tika wach­sen die Tiere heute schnel­ler und grö­ßer denn je. Der Haken: Bei den Fünf-Kilo-Monstern schmeckt die geliebte Hühn­chen­brust schreck­lich.
Süd­deut­sche

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

Auf­preis: Den Salat­kopf um 99 Cent, andert­halb Kilo Früh­kar­tof­feln für 1,29 Euro: So steht’s im Super­markt — doch was ist der wahre Preis die­ser Lebens­mit­tel? Das hat Anna Beh­rend für den Spie­gel aus­ge­rech­net und dabei die Schä­den der Natur her­an­ge­zo­gen, die die Pro­duk­tion oft ver­ur­sacht.
Spie­gel

Schnell, stress­frei, schmack­haft: Das ist das Ver­spre­chen vie­ler Küchen­ma­schi­nen, für die Kun­den bis zu 1300 Euro hin­blät­tern. Doch wel­che Geräte tau­gen für wen? Kocht man damit wirk­lich schnel­ler? Und bes­ser? Die­sen Fra­gen ist der ARD-Haushaltscheck nach­ge­gan­gen.
ARD (Video)

Fern­weh: Mit Lebens­mit­teln ver­hält es sich wie mit Flug­hä­fen: Dort wird Hahn zu Frank­furt und Mem­min­gen zu Mün­chen — hier wird man­ches als regio­nal ver­kauft, was um die halbe Welt reist. Wie bei regio­na­len Pro­duk­ten getrickst wird, erklä­ren der Deutsch­land­funk und Sil­via Liebrich bei „Sofies ver­kehrte Welt“.
Deutsch­land­funkSofies ver­kehrte Welt

Rent a Restau­rant: Viele Hobby-Köche hegen den Traum vom eige­nen Lokal, fürch­ten aber das Risiko, das mit einer Geschäfts­er­öff­nung ein­her­geht. In Köln kön­nen sie nun einen Pro­be­lauf machen: Dort wird im Restau­rant „Laden ein“ alle zwei Wochen das kom­plette Küchen­team aus­ge­tauscht.
Stern

 

Aus den Blogs

Vanille ist der Lieb­lings­duft der Welt — und doch wis­sen nur die wenigs­ten, dass es ver­schie­dene Sor­ten aus ver­schie­de­nen Anbau­län­dern gibt. Die Buch­au­to­rin Eva Dern­dor­fer bringt etwas Licht ins Vanille-Dunkel. Der­weil warnt die Süd­deut­sche davor, dass Vanil­le­eis ange­sichts mauer Vanil­leern­ten zum Luxus­gut wer­den könnte.
Eva Dern­dor­ferSüd­deut­sche

Rechts­lehre: Müs­sen Food­blog­ger bei Rezep­ten aus Koch­bü­cher die Quelle nen­nen? Wo gibt’s kos­ten­lose Bil­der? Und muss ich Koope­ra­tio­nen mit Unter­neh­men kenn­zeich­nen? Unter ande­rem diese Fra­gen las­sen sich die öster­rei­chi­schen Food­blog­ger von einem Anwalt beant­wor­ten. Er gibt Aus­kunft über recht­li­che Fall­stri­cke, auf die Blog­ger auf­pas­sen müs­sen.
Öster­rei­chi­sche Foodblogger

Sack­gasse Aus­bil­dung: Stef­fen Sin­zin­ger plä­diert für eine Anpas­sung „wenn nicht gar Reform“ der Koch­aus­bil­dung. Der Grund: Wäh­rend popu­läre Metho­den wie etwa Sous Vide nur am Rande abge­han­delt wer­den, müs­sen die Azu­bis andere Zube­rei­tun­gen parat haben, „die ich selbst immer wie­der nach­schla­gen muss“, so der Koch.
Ber­li­ner Speisemeisterei

Snap­chat ist der neu­este Social-Media-Shit — auch wenn wohl nur eine Hand­voll über 20-Jährige kapiert, wie man das Netz­werk rich­tig bedient. Denise lie­fert bei Foodlo­vin fünf span­nende Ideen, wie man Food-Geschichten auf Snap­chat erzäh­len kann (und erklärt auch, was Snap­chat über­haupt ist).
Foodlo­vin

 

Rezepte der Woche

Hähn­chen mit Röst-Gemüse und Trau­ben: Ein ech­tes Wochenend-Rezept ser­viert Anne auf ihrem Blog, der in der obers­ten Design-Liga mit­spielt. Zum Hähn­chen gibt’s Toma­ten, Zuc­chini, Karot­ten und Trau­ben für die fruch­tige Süße.
Anne Peter

Halloumi-Linsenpfanne (vege­ta­risch): Hall­o­umi kommt hier­zu­lande in 97 Pro­zent der Fälle auf den Grill, dabei kann man mit dem Käse auch schmack­hafte Gerichte zau­bern — so wie die Lin­sen­pfanne von Ber­na­dette bei „ver­kocht“.
Ver­kocht

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. „Du Scheiß­haus!“ — Inter­view mit Vin­cent Klink (NZZ)

2. Das Früh­stück als Fetisch-Schwindel (Quark und so)

3. Mit einem Sau­er­teig um die Welt (Spie­gel)

 

Nach­schlag

Wurst-Wut: Als gäbe es bei Daim­ler keine andere Pro­bleme, ist es nun bei der Haupt­ver­samm­lung des Auto­her­stel­lers zum hand­fes­ten Streit zweier Aktio­nä­ren gekom­men — wegen der Würst­chen am Büfett. Weil sich ein Anteils­eig­ner meh­rere Würst­chen zum Mit­neh­men ein­pa­cken wollte, echauf­fierte sich ein zwei­ter Aktio­när; sogar die Poli­zei musste geru­fen wer­den.
Spie­gel

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Schmausepost vom 1. April

Schman­kerl der Woche

„Du Scheiss­haus!“: Der Schrift­stel­ler Wig­laf Droste besucht Spit­zen­koch Vin­cent Klink auf sei­ner „Wie­lands­höhe“, und her­aus kommt ein Porträt-Interview, das sich herr­lich liest und gespickt ist mit Klink’schen Bon­mots. Etwa: „Ans Geld denkt ein Koch oft erst, wenn der Ban­ker ver­zwei­felt anruft.„
NZZ

 

Zahl der Woche

70 Pro­zent Fett­an­teil muss in der Mayon­naise ste­cken — min­des­tens. „Nur schon dafür muss man die Mayon­naise doch ein biss­chen lie­ben“, schreibt Katja Fischer De Santi in ihrer Ode an „Die fette Geliebte“.
St. Gal­ler Tagblatt

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

Teig-Traveller: In Deutsch­land gibt’s das beste Brot der Welt? Nein, das kann die Brot-Expertin Malin Elm­lid nicht bestä­ti­gen. Die Schwe­din reist rund um den Glo­bus auf der Suche nach dem per­fek­ten Brot — stets mit ihrem eige­nen Sau­er­teig im Gepäck.
Spie­gel

Nachwuchs-Negierer: „Mama, ich esse jetzt kein Fleisch mehr.“ Die­sen Satz hören Eltern gerade zur Oster­zeit, wenn Kin­der erfah­ren, woher das Lamm­filet oder der Kanin­chen­bra­ten stam­men. Wie Eltern auf den Vege­ta­rier­wunsch rea­gie­ren soll­ten, erklärt eine Ernäh­rungs­wis­sen­schaft­le­rin im Inter­view.
Ber­li­ner Zeitung

Food-Filme: „Sind Food-Videos der neue Kat­zen­con­tent?“, fragt das OMR-Magazin. Der Grund: Kurz­filme rund ums Thema Essen errei­chen bei Face­book zur­zeit hohe Abruf­zah­len. Zu den erfolg­reichs­ten Por­ta­len gehört der Buzzfeed-Ableger Tasty, doch auch deut­sche Ver­lage zie­hen nach.
Online Mar­ke­ting Rockstars

Schlank-Shopping: Auch in deut­schen Groß­städ­ten öffnen immer mehr ver­pa­ckungs­freie Super­märkte ihre Türen. Ist das ein ech­ter Trend mit Poten­zial oder bleibt das hül­len­lose Ein­kau­fen eine Nische? Daniela Becker hat sich fürs Enorm-Magazin bei den gro­ßen Super­markt­ket­ten umge­hört.
Enorm

 

Aus den Blogs

Typisch für den Schwarz­wald sind Kuckucks­uh­ren, Bol­len­hut, Schin­ken, Kirsch­torte und Miso. Miso? Ja!, schreibt Clau­dia von „Din­ner um Acht“ und erzählt die wun­der­schöne Geschichte, „wie ein japa­ni­scher Zen-Meister das Miso in den Schwarz­wald brachte und warum es dort eine neue Hei­mat gefun­den hat“.
Din­ner um Acht

Süß­kar­tof­fel, Avo­cado, Grün­kohl: Gefühlt hop­pelt alle vier Wochen ein neues Trend-Gemüse über die Tel­ler der hie­si­gen Food­blog­ger. Neu­es­ter Star ist laut dem Splendido-Magazin die Pun­ta­relle, die sich nicht nur als Salat essen lässt, son­dern auch gedüns­tet mit Pasta.
Sple­ndido

In Ams­ter­dam kehrt Ste­van von Nut­ri­cu­li­nary in Ron Bla­auws Gastro­bar ein. Der Koch erlangte vor eini­ger Zeit Berühmt­heit, weil er seine bei­den Michelin-Sterne zurück­gab. Über Bla­auws neues Kon­zept schreibt Stevan: „Die Küche lebt von der Völ­le­rei, cre­mig, but­t­rig, sah­nig, herr­lich old­school.„
Nut­ri­cu­li­nary

#tren­ding heißt die neue Serie der Öster­rei­chi­schen Food­blog­ger, die sich zum Start ums Craft Bier dreht. Was ver­birgt sich dahin­ter? Wel­che Sor­ten gibt es? Und wie sieht die Szene in Öster­reich aus? Pas­send dazu gibt’s in der Stutt­gar­ter Zei­tung einen Selbst­ver­such: Lässt sich Craft Bier wirk­lich so leicht zu Hause brauen?
Ö Food­blog­ger (#tren­ding)Stutt­gar­ter Zei­tung (Selbstversuch)

 

Rezepte der Woche

Indi­scher Schwei­ne­bra­ten: Bay­ern meets India heißt es im Koch­topf, wo Mara in einem Gast­bei­trag ihren fern­öst­lich ange­hauch­ten Schweins­bra­ten vor­stellt. Das Gewürz Aloo Kadai-Masala ver­leiht dem baye­ri­schen Klas­si­ker den indi­schen Kick; dazu gibt’s Kar­tof­feln in einer Joghurts­oße.
Koch­topf

Früh­lings­quiche mit Erb­sen (vege­ta­risch): Grün, frisch und früh­lings­haft kommt die Quiche daher, die Denise bei Foodlo­vin prä­sen­tiert. Hin­ein kom­men Erb­sen, Spi­nat und reich­lich Kräu­ter.
Foodlo­vin

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Der Köttbullar-Komplex (Kraut­re­por­ter)

2. Unsach­li­che Restau­rant­kri­tik (Stef­fen Sin­zin­ger)

3. Die Bio-Industrie (Spie­gel)

 

Nach­schlag

Müsli-Mythos: Das Früh­stück ist die wich­tigste Mahl­zeit des Tages. Das weiß jedes Kind, das sagt jeder Ernäh­rungs­ex­perte, das schreibt jeder Jour­na­list. Indes: „Es ist schlicht und ein­fach nicht so“, belehrt Johanna von „Quark und so“ in ihrer Abrech­nung mit dem „Früh­stück als Fetisch“.
Quark und so

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Schmausepost vom 25. März

Schman­kerl der Woche

Bringt’s bio? Wie ökolo­gisch ist Bio-Ware vom Dis­coun­ter? Ist es nach­hal­tig, Bio-Tomaten zu kau­fen, die dop­pelt in Plas­tik ver­packt sind? Und ist Regio­na­li­tät nicht weit sinn­vol­ler als bio? Die­sen Fra­gen geht ein Multimedia-Epos bei Spiegel-Online nach — und wie! In Videos, Bil­dern und Text blickt die­ses beein­dru­ckende Dos­sier hin­ter die Kulis­sen der Bio-Industrie.
Spie­gel

 

Zahl der Woche

40 Stun­den — „von Mon­tag bis Frei­tag, acht Stun­den am Tag“ — heißt ein Blog, der Men­schen in ihren Beru­fen vor­stellt. Nun haben sich die Macher mit Hans Wag­ner unter­hal­ten, Metz­ger aus Ham­burg und aus Lei­den­schaft. Her­aus­ge­kom­men ist ein sehr lesens­wer­tes Inter­view über Vega­ner, das Schlach­ten und die schärfs­ten Mes­ser.
40 Stun­den

 

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Aus den Medien

Ikea ist nicht nur Billy und Pax, son­dern auch Kött­bullar und Hot­dog: Der Möbel­riese gehört hier­zu­lande zu den größ­ten Schnell­im­biss­ket­ten über­haupt. Doch im Gegen­satz zu ande­ren wie McDonald’s ver­rät Ikea nur ungern, was genau in sei­nem Bil­li­ges­sen steckt. Peer Scha­der hat sich Kött­bullar und Co. gemein­sam mit Ernäh­rungs­ex­per­ten genauer ange­schaut.
Kraut­re­por­ter

Drei­tan Alsela gehört zu den bekann­tes­ten Baris­tas in Deutsch­land. Der Alba­ner reist um den Glo­bus, um seine Vor­stel­lung von gutem Kaf­fee unters Volk zu brin­gen. Die FAZ hat den 41-Jährigen in sei­nem Café in Düs­sel­dorf besucht, um seine Geschichte „vom Tel­ler­wä­scher zum Baris­ta­meis­ter“ zu erzäh­len.
FAZ (mit Video)

Frank­reich hat es sei­nen Super­märk­ten gesetz­lich ver­bo­ten, Lebens­mit­tel ein­fach weg­zu­wer­fen. Nun ist auch Ita­lien nach­ge­zo­gen. Und pas­siert in Deutsch­land?, fragt die taz und lie­fert die trau­rige Ant­wort: „Ver­schwen­det wei­ter“.
taz

„Wir kochen gut“ hieß die Koch-Bibel der DDR, die sich bis heute gro­ßer Beliebt­heit erfreut. Warum? Der MDR hat bei zwei Frauen nach­ge­fragt, die nicht nur seit Jah­ren aus dem Klas­si­ker kochen, son­dern auch frü­her im ursprüng­li­chen „Ver­lag für die Frau“ gear­bei­tet haben.
MDR

 

Aus den Blogs

Üble Nach­rede: Restau­rant­tes­ter Heinz Horr­mann hat einen veri­ta­blen Ver­riss über das „Tak Tak Polish Deli“ ver­fasst. Die­ses „exis­tenz­ge­fähr­dende Urteil“, schreibt Stef­fen Sin­zin­ger, sei jedoch will­kür­lich ange­setzt und anhand der Fak­ten nicht nach­voll­zieh­bar. Er hat dem Imbiss eben­falls einen Besuch abge­stat­tet und mit dem Besit­zer gespro­chen.
Stef­fen Sinzinger

Feine Adresse: Natio­nal Geo­gra­phic betreibt seit eini­ger Zeit ein Food-Portal namens „The Plate“. „Das Online-Magazin trifft nach mei­ner Ansicht ziem­lich genau den jour­na­lis­ti­schen Punkt zwi­schen Bana­lem und Wis­sen­schaft­li­chem, zwi­schen Lese­lust und kon­kre­tem Nut­zen“, lobt Joa­chim bei Test­schme­cker.
Test­schme­cker, The Plate

Kleine Bur­ger­lehre: „Es ist ziem­lich sim­pel, einen Bur­ger zuzu­be­rei­ten, der von den meis­ten Men­schen für außer­ge­wöhn­lich gut gehal­ten wird“, schreibt Holgi und ver­weist auf Geschmacks­über­tün­chung durch aller­lei Zuta­ten und/oder Soßen. Viel schwe­rer sei es, einen guten Bur­ger nur aus den vier bis sechs Standard-Zutaten zu machen. Wo er den bis­her bes­ten (in Ber­lin) geges­sen hat, ver­rät er im Blog.
Sta­cken­blo­chen

Große Kräu­ter­kunde: Robert stellt im Kochzauber-Blog zehn Kräu­ter vor, „die du auf jeden Fall ken­nen soll­test“. Mit dabei sind die bekann­ten Klas­si­ker von Peter­si­lie bis Basi­li­kum — und den­noch ist der Text eine gute „Auf einen Blick“-Zusammenfassung.
Koch­zau­ber

 

Rezepte der Woche

Lamm Biryani: Der Asien-Experte Pas­cal von „On Wings of Saf­fron“ ser­viert ein Rezept für ein Lamm Biryani. Dazu gibt’s eine kleine Geschichts­stunde über das „Biryani-Dreieck“.
On Wings of Saffron

Erd­nuss­suppe (vege­ta­risch): Miri­ams Papa singt im Fami­li­en­blog „Unser Mea­ting“ ein Lob­lied auf die Erd­nuss­suppe sei­ner Frau. Sie kommt mit Süß­kar­tof­feln, etwas Currypulver/-paste und Sahne (für Vega­ner: Kokos­milch) daher und sei in puncto Duft und Geschmack unglaub­lich gut — „so rich­tig Soul­food eben“.
Unser Mea­ting

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Selbst­ge­machte Ramen (Küchen­chao­tin)

2. Glut­amat: Alles wird gut (Tobi Mül­ler)

3. Der Hob­by­koch guckt in die Röhre (Sonn­tags­zei­tung)

 

Nach­schlag

Super Masche: Goji­bee­ren hal­ten jung, Acai­bee­ren machen hübsch, und Chi­a­sa­men besche­ren gren­zen­lo­sen Reich­tum — oder so ähnlich. Soge­nann­tes Super­food ist zur­zeit in aller Munde (har, har). Die taz gibt nun ein paar Tipps an die Hand, wie sich jedes belie­bige Lebens­mit­tel als Super­food ver­kau­fen lässt.
taz

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