Schmausepost vom 27. Februar

Schman­kerl der Woche

Ster­nen­ge­wit­ter: Spit­zen­koch Vin­cent Klink ist bekannt für seine exqui­site Regio­nal­kü­che — und gefürch­tet für seine scharfe Zunge. Nun teilt Link wie­der mal kräf­tig aus: Gegen­über dem Cicero-Magazin wet­tert er gegen Bio-Dogmatiker und Wellness-Talibane. Zitat: „Mich nervt die­ses Hecheln nach Bio-Siegeln, Öko-Stempeln und Gutmensch-Plaketten.„
Cicero

 

Zahl der Woche

11 Tief­kühl­piz­zen nimmt Angelo Zicaro für die Süd­deut­sche Zei­tung unter die Lupe (und in den Mund). Er war einst der erste ita­lie­ni­sche Koch, der einen deut­schen Meis­ter­brief erwarb, und betreibt heute eine Koch­schule. Sein Urteil nach dem Test-Marathon fällt ver­hal­ten aus — aller­dings gibt es auch Aus­rei­ßer nach oben.
Süd­deut­sche

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

Magi­scher Mönchs­trunk: Unter den Cham­pa­gners hat nie­mand mehr Ruhm ein­ge­heimst als er: der legen­däre Dom Péri­gnon. Wolf­gang Faß­ben­der begibt sich bei Wein[.]com auf die Spur des Edel-Schaumweins und erklärt unter ande­rem die Her­kunft des Namens und die Beson­der­hei­ten des Dom Péri­gnon.
Wein.com

Mette Geschichte: Was steckt in Mett? Warum heißt Mett Mett? Was hat der Hacke­pe­ter mit Mett zu tun? Und wie wird Mett rich­tig geges­sen? All diese Fra­gen beant­wor­tet die Welt in einem klei­nen, lesens­wer­ten Arti­kel.
Welt

Bier­brauen in den eige­nen vier Wän­den: Das ver­spricht die soge­nannte Brau­box. Linda Gon­dorf hat für den Stern den Selbst­ver­such gewagt und das Ergeb­nis auf Video fest­ge­hal­ten.
Stern

Von Ster­nen und Schwän­zen: Der Focus berich­tet über die neunte Auf­lage des Cook Tank, bei der sich Spit­zen­kö­che auf Ein­la­dung der Stern­e­fres­ser zum Gedan­ken­aus­tausch tref­fen. Dies­mal geht’s in Bai­ers­bronn bei Drei-Sterne-Koch Harald Wohl­fahrt vor allem um die Nose-to-Tail-Küche, also die ganz­heit­li­che Ver­wer­tung des Tiers.
FocusStern­e­fres­ser (Teilnehmer)

Im Trü­ben fischen: Wer ökolo­gisch kor­rekt Fisch ein­kau­fen will, der sollte zu Karp­fen grei­fen — damit macht man nie einen Feh­ler. Wem jedoch der Sinn nach Abwechs­lung steht, der könnte „genau so gut eine Dok­tor­ar­beit schrei­ben, so kom­pli­ziert sind die Ein­kaufs­rat­ge­ber“, ärgert sich Mar­lene Weiß in der SZ. Ihre For­de­rung: ein ein­fa­ches, ver­nünf­ti­ges Fisch-Label.
Süd­deut­sche

Keine Knol­len­freunde: Kar­tof­feln haben zwei Vor­teile gegen­über Reis: Sie lie­fern mehr Ertrag und brau­chen beim Anbau weni­ger Was­ser. Des­halb will China sei­ner wach­sen­den Bevöl­ke­rung die Knolle als Sät­ti­gungs­bei­lage ver­ord­nen. Doch laut taz-Bericht gibt es da ein Pro­blem: Die Kar­tof­fel schmeckt vie­len Chi­ne­sen nicht.
taz

 

Aus den Blogs

Hotdog-Hospitanz: Seit Street Food hier­zu­lande in aller Munde (und in allen Medien) ist, träumt so man­cher vom eige­nen Food­truck. Doch was genau macht man dort den gan­zen Tag? Das wollte Clau­dia von „Din­ner um Acht“ wis­sen und hat hier­für bei den Isar Dogs in Mün­chen hos­pi­tiert. Dazu pas­send gibt’s das Rezept für ein „Hot­dog aus dem Mor­gen­land“.
Din­ner um Acht (Isar Dogs)Din­ner um Acht (Hotdog)

Küchen-Krimi: Die Tat­ort­kü­che fei­ert Geburts­tag: Seit einem Jahr ser­viert der Tumbrl-Blog zu jedem „Tat­ort“ ein regio­na­les Rezept. So gab’s am ver­gan­ge­nen Wochen­ende etwa pas­send zum Abschied von Kom­mis­sar Steier einen Frank­fur­ter Kranz. Ins­ge­samt blickt die Seite bis­lang auf 35 Gerichte aus 18 „Tatort“-Städten zurück.
Tat­ort­kü­cheFace­book (Tatortküche)

Wider-Wut: Der offene Brief von Bauer Willi, über den auch die Schmau­s­epost berich­tet hat, zieht wei­ter große Kreise im Netz. Das Utopia-Magazin fasst die wich­tigste Kri­tik­punkte noch mal zusam­men und lie­fert „drei kleine Schritte“ an die Hand, die jeder Ver­brau­cher im Sinne von Bauer Willi berück­sich­ti­gen sollte.
Uto­piaSchmau­s­epost (Link­samm­lung zum Wutbrief)

Burger-Bewegung: Drei Freunde von der „Film­fa­brik Schwa­ben“ gön­nen sich eine sechs­wö­chige Aus­zeit. Genauer gesagt sind es kuli­na­ri­sche Flit­ter­wo­chen mit nur einem Gericht als Part­ner: Bur­ger, Bur­ger und noch­mals Bur­ger. Das Trio tourt durch ganz Deutsch­land, um die 100 bes­ten Bur­ger zu fin­den. Michael von Extra­pri­m­agood hat sie in Ingol­stadt getrof­fen.
Extra­pri­m­agoodFace­book (100 Burger)

Kartoffel-Kniffe: Brat­kar­tof­feln kann jeder. Denkt man. Dabei ver­wech­seln viele Hobby-Köche Brat­kar­tof­feln mit gebra­te­nen Kar­tof­feln, schreibt Björn bei Happy Plate. Er erläu­tert, worin der Unter­schied besteht, und wor­auf man bei der Zube­rei­tung von Brat­kar­tof­feln ach­ten sollte.
Happe Plate

Billig-Brot: Doro macht sich bei den Netz­frauen Gedan­ken über „frisch geba­cke­nes“ Brot bei Aldi, Lidl und Co. — und setzt die Anfüh­rungs­zei­chen nicht grund­los. Denn darin ste­cken Enzyme, Zucker­ku­lör, Kon­ser­vie­rungs­stoffe oder andere unap­pe­tit­li­che Dinge. Ihr trau­ri­ges Fazit: „Die Her­stel­lung von Brot beginnt heute meis­tens im Labor und nicht in der Back­stube.„
Netz­frauen

 

Rezepte der Woche

Sal­tim­bocca vom Kabel­jau: Sia von Sias Soul­food ver­passt dem klas­si­schen Sal­tim­bocca — Kalbs­schnit­zel mit Schin­ken und Sal­bei — eine Surf-and-Turf-Variante: Sie gart Kabel­jau­fi­lets im Ofen, mit Sal­beiblät­tern, ein­ge­wi­ckelt in Par­ma­schin­ken.
Sias Soul­food

Spa­ghetti mit Belugalin­sen in Kokos­milch­soße (vege­ta­risch): „Wahre Begeis­te­rungs­stürme“ habe die­ses Gericht bei ihr aus­ge­löst, schreibt Sabine von Siktwin­food. Dabei ist das Rezept denk­bar sim­pel, und die Zuta­ten sind durch­aus über­schau­bar.
Siktwin­food

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Eine Begeg­nung mit Alice Waters (Tages­spie­gel)

2. Sogar die Zwie­beln tan­zen (Frei­tag)

3. Tante Emma ist jetzt online (FAZ)

 

Nach­schlag

Fal­sches Signal: Der all­wis­sende Duden ver­steht unter einer Schnapsnase„zeit eine „durch über­mä­ßi­gen Alko­hol­kon­sum knol­lig, ver­dickte, blau­rote Nase“. Doch ist wirk­lich der Alko­hol für die auf­ge­dun­sene Säu­fer­nase ver­ant­wort­lich? Die­ser Frage geht Chris­toph Drös­ser in sei­ner Zeit-Serie „Stimmt’s?“ nach.
Zeit

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Schmausepost vom 20. Februar

Schman­kerl der Woche

Kost­bare Gabe: Über Alice Waters gibt es Geschich­ten genug für drölf­zig Bücher. Angeb­lich ver­gisst die US-Köchin nie einen Geschmack; zudem soll sie über eine abso­lute Zunge ver­fü­gen — ana­log zum abso­lu­ten Gehör. In jedem Fall hat Alice Waters die ame­ri­ka­ni­sche Küche geprägt wie sonst nie­mand. Anläss­lich ihres Besuchs in Ber­lin hat Deike Die­ning nun ein span­nen­des Por­trät über die 70-Jährige geschrie­ben.
Tages­spie­gel

 

Zahl der Woche

8 Gerichte, die man beim Korea­ner bestel­len sollte, zählt Denise Wach­ter im Stern auf. Mit dabei ist all­seits Bekann­tes wie Kim­chi und Bul­gogi, aber auch Absei­ti­ges wie Gim oder Galbi.
Stern

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

Home Sweet Home: Der „Inter­na­tio­nal Restau­rant Day“ wurde 2011 in Finn­land erfun­den. Die Idee dahin­ter: An einem Tag im Jahr kann jeder Hobby-Koch sein eige­nes Restau­rant eröff­nen, in den eige­nen vier Wän­den. Inzwi­schen ist die Aktion auch nach Deutsch­land geschwappt, wie DRa­dio Wis­sen berich­tet.
DRa­dio Wis­sen (Text & Audio)

Auch um 17.50 Uhr besteht Otto-Normal-Esser noch auf fri­sche Bröt­chen und fluffige Crois­sants. Die Folge: Deutsch­land­weit lan­den immer mehr unver­kaufte Back­wa­ren im Müll — laut einer neue Stu­die zwi­schen 6 und 17 Pro­zent der gesam­ten Ware. Nun suchen immer mehr Bäcker nach Stra­te­gien bei der Res­te­ver­wer­tung.
Heute

Scharf­ma­cher:Von der gleich­na­mi­gen Insel in Thai­land hat die Sriracha-Soße ihren Sie­ges­zug rund um den Glo­bus ange­tre­ten. Den­noch denkt deren Erfin­der David Tran nicht daran, seine Marke zu schüt­zen. Wohl auch des­halb hält der Boom der höl­lisch schar­fen Soße unver­min­dert an.
Süd­deut­sche

Strit­tige Super­äp­fel: Einen Apfel, der nie braun wird: Mit die­sem Ver­spre­chen wer­ben zwei gen­tech­nisch ver­än­derte Sor­ten in den USA. Mit ihnen könne man die Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung ver­rin­gern, behaup­ten die Her­stel­ler. Doch han­delt es sich dabei nur um einen harm­lo­sen Ein­griff?
Süd­deut­schetaz

Nur Nerds kau­fen Lebens­mit­tel im Inter­net? Das war ein­mal. Inzwi­schen haben sich die Lie­fer­dienste vor allem bei vie­len Jün­ge­ren eta­bliert. So kauf­ten im Vor­jahr 15 Mil­lio­nen Deut­sche Lebens­mit­tel im Web. Wel­che Fol­gen das für unsere Gesell­schaft hat, beleuch­tet die FAZ in einem klu­gen Bei­trag.
FAZ

 

Aus den Blogs

Heiße Liebe: Jörn ist Koch. Und Jörn ist ver­liebt. In sei­nen neuen Herd, dem er im „Frei­tag“ eine Eloge wid­met. Denn nach 20 Jah­ren mit einem „alten Herrn namens Bauknecht“ ist Jörn begeis­tert von des­sen induk­ti­ons­ge­trie­be­nem Nach­fol­ger. Macken? Nur eine: „Manch­mal bekomme ich Angst, wie per­fekt die­ser Herd funk­tio­niert.„
Frei­tag

World Wine Web: Was müs­sen Win­zer, Pro­du­zen­ten, Händ­ler und Som­me­liers im Internet-Zeitalter tun? Nichts, fin­det Heimo von Dis­gui­se­dasfor­kan­dkni­ves. Aber sie kön­nen aller­lei anstel­len. Was sinn­voll ist und was nicht, und wie viel Social Media der Win­ter braucht, erläu­tert Heimo in einem Inter­view auf der Fach­messe Pro­wein.
Dis­gui­se­for­kan­dkni­ves

Fernost-Fazit: Katha­rina von Ess­kul­tur wirft nach ihrer vier­wö­chi­gen Japan-Reise einen kuli­na­ri­schen Blick zurück — in Stich­punk­ten, bunt durch­ein­an­der. Den­noch (oder des­we­gen?) ist die Auf­zäh­lung die Lek­türe wert, nicht zuletzt wegen der prima Fotos.
Ess­kul­tur

Lehr­jahre oder Lei­dens­jahre? Der Food­blog­ger und Koch Stef­fen Sin­zin­ger von der Ber­li­ner Spei­se­meis­te­rei macht sich erneut Gedan­ken über den Stand der Koch­lehre sowie das Image des Berufs. Anlass ist ein Arti­kel in einem Fach­ma­ga­zin zum Thema „Hef­ti­ger Streit um die Koch­lehre“.
Ber­li­ner Speisemeisterei

Stadt, Land, Ei: Alena und Ste­fan woh­nen mit­ten in Ham­burg. Mit ihren Kin­dern. Und mit ihren Hüh­nern. Warum sie sich für Geflü­gel­hal­tung in der Groß­stadt ent­schie­den haben, erzäh­len sie in einem span­nen­den Inter­view bei Über­land.
Über­land

Bio hoch drei: Die Bio­f­ach in Nürn­berg ist die welt­größte Fach­messe für Bio-Produkte. Was es dort zu sehen, zu erle­ben und zu erschme­cken gibt, berich­ten diese Woche gleich drei Food­blog­ger: Peter von „Aus mei­nem Koch­topf“, Steffi von Koch­trotz und Clau­dia von „Din­ner um Acht“.
Aus mei­nem Koch­topfKoch­trotz, Din­ner um Acht

Kuli­na­ri­scher Tausch­ring: Ein Fläsch­chen Likör im Tausch für eine Schale Muf­fins? Oder Mar­me­lade für Müsli? Beim soge­nann­ten Food Swap kom­men Fremde zusam­men, um selbst­ge­machte Lebens­mit­tel zu tau­schen. Auch in Mün­chen gibt es inzwi­schen sol­che Tref­fen, berich­tet Sabine bei Food­hun­ter.
Food­hun­terFood Swap Muc

 

Rezepte der Woche

Lamm­ra­gout mit Erd­nuss­but­ter: Bei Ame­ri­ka­nern kommt die Erd­nuss­but­ter zum Früh­stück aufs Brot, bei Gar­gan­tua von „Lotta — kochende Lei­den­schaft“ kommt die Erd­nuss­but­ter in die Soße. Genauer gesagt zum Lamm­ra­gout, um dort ihre „wun­der­bare Cre­mig­keit“ zu ent­fal­ten.
Lotta — kochende Leidenschaft

Kraut­Chi (vege­ta­risch): Ein Kraut herrscht über Deutsch­land. Fer­men­tiert. Aus Korea. Kim­chi mit Namen. Den­noch hat sich Cath­rin von Ber­lin Tid­bits erfolg­reich dem Kimchi-Trend wider­setzt. Bis jetzt. Doch nun wagt die Food­blog­ge­rin ein deutsch-koreanisches Mas­hup, das sie auf den Namen Kraut­Chi tauft. Ihr Fazit: „Es ist sen­sa­tio­nell.„
Ber­lin Tidbits

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Was ein Blog im Monat so kos­tet (Gour­met Gue­rilla)

2. Kar­tof­fel­pü­reeo­lo­gie (Lamia­cu­cina)

3. Blog­gen & Geld (Don Dah­l­mann)

 

Nach­schlag

Mor­gen­stund hat…: Wie früh­stü­cken die Men­schen in aller Welt? Die­ser Frage nähern sich ame­ri­ka­ni­sche Kin­der in Form eines Selbst­ver­suchs. Vor der Kamera pro­bie­ren sie sich durch Soja­boh­nen­suppe (Korea), Hagels­lag (Hol­land) und Tau­send­jäh­rige Eier (Viet­nam).
The Daily Eats

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Schmausepost vom 13. Februar

Schman­kerl der Woche

Schnitzel-Trilogie: Drei nicht ganz kurze Bei­träge — und das nur über den rich­ti­gen Schnitt von Fleisch? Muss das nicht zwangs­läu­fig gähnend-fad wer­den? Ganz im Gegen­teil, wie Peter von „Aus mei­nem Koch­topf“ nun beweist. In sei­ner „Schnitzel-Trilogie“ erfah­ren nicht nur lei­den­schaft­li­che Fleisch­es­ser aller­lei rund ums Zer­le­gen eines Schweins — unter ande­rem auch, warum man bes­ser einen Bogen um XXL-Schnitzel und Dis­coun­ter­ware macht.

 

Zahl der Woche

7345 Euro hat die Crowdfunding-Kampagne für „Wiki Cheese“ bin­nen acht Tagen gesam­melt — nun kann das Pro­jekt an den Start gehen. Sein ehr­gei­zi­ges Ziel: sämt­li­che Käse­sor­ten in Frank­reich doku­men­tie­ren.
Stutt­gar­ter Zeitung

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Aus den Medien

Gewohnt rei­ße­risch titelt Mun­chies: „Bekennt­nisse eines Kochs: Das Leben im Wei­ßen Haus“. Den­noch ist das zwei­tei­lige Inter­view mit Wal­ter Scheib durch­aus lesens­wert — nicht zuletzt, wenn er die Ernäh­rungs­ge­wohn­hei­ten von Bush und Clin­ton ver­gleicht.
Mun­chies (Teil 1)Mun­chies (Teil 2)

Vegane Würst­chen gibt’s inzwi­schen in jedem Super­markt. Der Haken: Man weiß nicht wirk­lich, was drin steckt. Des­halb gibt Nicole bei „Just vegan“ eine Video-Anleitung fürs „Wurs­ten ohne Tier“ — inklu­sive Rezept für vegane Würst­chen mit Kar­tof­fel­sa­lat.
Stern (Video)

Essen für Arbeit: Den ers­ten koope­ra­ti­ven Super­markt will eine Gruppe Fran­zo­sen in Paris eröff­nen. Im „La Louve“ sol­len nur Mit­glie­der ein­kau­fen dür­fen, die auch im Laden mit­hel­fen — dafür lie­gen die Preise nied­ri­ger als in gewöhn­li­chen Super­märk­ten. Aktu­ell sam­melt das Pro­jekt Start­ka­pi­tal mit­tels Crowd­fun­ding.
Enorm-Magazin

Die Qual der Wahl im Super­markt setzt Kon­su­men­ten unter Druck, sagt Ernäh­rungs­ex­per­tin Hanni Rütz­ler im Inter­view. Die Folge sei eine zuneh­mende Popu­la­ri­tät der radi­ka­len Ernäh­rungs­for­men. Was Rütz­ler beson­ders stört: Der „Ges­tus mora­li­scher Über­le­gen­heit“ der Essens­fun­da­men­ta­lis­ten.
Spie­gel

Das neue Bio: Die Nach­frage nach vega­nen Pro­duk­ten wächst wei­ter rasant, sodass inzwi­schen sogar Dis­coun­ter spe­zi­elle tier­freie Lebens­mit­tel anbie­ten. Aller­dings hat der Boom auch Schat­ten­sei­ten, schreibt Sil­via Liebrich in der Süd­deut­schen. So kri­ti­sie­ren Ver­brau­cher­schüt­zer, dass vegane Pro­dukte oft nicht bio, kaum natur­be­las­sen und wenig nach­hal­tig seien.
Süd­deut­sche

Keine Zitrone, kein Pfef­fer: Das Restau­rant „Nobel­hart & Schmut­zig“ in Ber­lin will auf „radi­kale Regio­nal­kü­che“ set­zen. Den­noch (oder des­we­gen) erfährt das Lokal schon vor sei­ner Eröff­nung am 13. Februar viel Beach­tung — wohl auch, weil Billy Wag­ner mit­mischt, der „Pop­star der deut­schen Wein­szene“.
Welt

 

Aus den Blogs

Reden wir über Geld: Die wohl meist­ge­le­sene Geschichte in der Food­blo­go­sphäre (und dar­über hin­aus) war vorige Woche der Arti­kel von Mel bei Gour­met Gue­rilla über „Was ein Blog im Monat so kos­tet. Und warum die Leser das wis­sen soll­ten“. Dazu gibt’s zwei Repli­ken von Don Dah­l­mann und Sven (pop64), die nicht mit Kri­tik spa­ren.
Gour­met Gue­rillaDon Dah­l­mann (Kri­tik)pop64 (Kri­tik)Blog­pro­jekt (Fazit)

Ess­stö­rung: Über den Zwang, sich gesund zu ernäh­ren, haben in den ver­gan­ge­nen Wochen ver­schie­dene Medien berich­tet. Eine schöne Zusam­men­fas­sung zur Orthor­exia Ner­vosa lie­fert nun Han­nah bei „Pro­jekt: Gesund leben“. Dazu gibt’s reich­lich Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen und einen Selbst­test.
Pro­jekt: Gesund leben

Gut ver­netzt: Wie kön­nen Ernäh­rungs­pro­fis von Social Media und ins­be­son­dere Face­book pro­fi­tie­ren? Die­ser Frage nähert sich Fried­helm bei „Doc Food“. Dabei lässt er unter ande­rem zwei Exper­ten von ihren Erfah­run­gen berich­ten.
Doc Food

In sei­nem Gourmet-Blog „Das Filet“ berich­tet David Schnapp über die geho­bene Küche in der Schweiz — „so sorg­fäl­tig und dif­fe­ren­ziert“ wie sonst nie­mand, fin­det Clau­dio von Anonyme Köche. Die bei­den haben sich nun zu einem 15-Gänge-Menü getrof­fen. Her­aus­ge­kom­men ist ein äußerst span­nen­des Inter­view über Junk­food, Ster­ne­kü­che und vie­les mehr.
Anonyme Köche (Inter­view)Das Filet

Kar­tof­fel­pü­reeo­lo­gie - allein wegen die­ser herr­li­chen Wort­schöp­fung lohnt sich die Lek­türe von Roberts Gedan­ken bei Lamia­cu­cina über das per­fekte Kar­tof­fel­pü­ree. Dazu gibt’s — natür­lich — ein Rezept für Sel­bi­ges.
Lamia­cu­cina

Kuli­na­ri­sche Rei­se­be­richte sind oft (zu) per­sön­lich geprägt, erin­nern an Erleb­nis­be­richte aus der 5. Klasse und sind so span­nend wie Rosamunde-Pilcher-Filme. Nicht so die Texte von Ste­van (Nut­ri­cu­li­nary). Er war in Japan und schreibt dar­über so mit­rei­ßend, dass man am liebs­ten selbst sofort die Kof­fer packen will.
Nut­ri­cu­li­nary (Sushi)Nut­ri­cu­li­nary (Ramen-Nudeln)

      

Rezepte der Woche

Glas­nu­del­sa­lat mit Hühn­chen: Als „lau­warm und par­ty­taug­lich“ beschreibt „Küchen­de­ern“ Jas­min ihren Glas­nu­del­sa­lat. Er kommt mit Hühn­chen­fleisch, Zucker­scho­ten und Maiskölb­chen daher; die Soße hat Jas­min kur­zer­hand von ihrem Thai-Curry mit knusp­ri­ger Ente ent­lie­hen.
Küchen­de­ern

Peter­si­li­en­sa­lat mit Gra­nat­ap­fel, Dukkah-Kichererbsen und geba­cke­nem Feta: Kirs­ten von „Sugar and Spice“ räumt sofort ein, dass es sich hier­bei „um den längs­ten Rezept­ti­tel über­haupt“ han­delt. Aber: „Alle Zuta­ten spie­len eine so wesent­li­che Rolle in die­sem Salat, dass ich keine davon unter den Tisch fal­len las­sen möchte.„
Sugar and Spice

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. 9 ver­ste­cke Stoffe im Essen (Uto­pia)

2. Lie­ber Ver­brau­cher (Frag den Land­wirt)

3. Ein­topf mit Wur­zel­ge­müse (Ein­fach Essen)

 

Nach­schlag

Für den „Gelieb­ten Füh­rer“: Anläss­lich des 73. Geburts­tags des 2011 ver­stor­be­nen Kim Jong-il haben sich Köche aus ganz Nord­ko­rea zu einem natio­na­len Koch­wett­be­werb getrof­fen. Der Guar­dian zeigt ein faszinierend-verstörendes Video von die­ser Ver­an­stal­tung.
Guar­dian

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Schmausepost vom 6. Februar

Schman­kerl der Woche

„Lie­ber Ver­brau­cher“: Mit die­sen harm­lo­sen Wor­ten beginnt der offene Brief von Bauer Willi bei „Frag den Land­wirt“, bevor es ungleich def­ti­ger wird. In sei­ner Wut­rede zetert Willi über Kon­su­men­ten, die mög­lichst bil­lige Lebens­mit­tel wol­len, aber hohe Ansprü­che haben; die Flug­man­gos kau­fen, aber jede Menge Essen weg­schmei­ßen; die behaup­ten, auf Qua­li­tät zu ach­ten, aber im Dis­coun­ter das Zeh­ner­pack Eier für einen Euro kaufen.

 

Zahl der Woche

9 ver­steckte Stoffe im Essen stellt die Web­seite Uto­pia vor — und gibt dazu Tipps, wie man sie mei­det. Mit dabei sind so appe­tit­li­che Dinge wie Säge­späne, Erdöl und Tier­kno­chen.
Uto­pia

 

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Aus den Medien

Ganz gut: Einen Koch­kurs der etwas ande­ren Art bie­ten die Her­manns­dor­fer Land­werk­stät­ten im baye­ri­schen Glonn an. Dort ler­nen Teil­neh­mer von drei Metz­gern, wie man mög­lichst viel vom Tier ver­wer­tet, also etwa auch mit Ein­ge­wei­den kocht. Der Titel des Koch­se­mi­nars: „Fleisch — das ganze Tier.„
Süd­deut­sche

Ein Lob der Kopie: Kraut­re­por­te­rin The­resa Bäu­er­lein taucht ein in die Welt der Flei­schi­mi­tate. Frü­her hielt sie diese für „das Lebensmittel-Äquivalent zu Nikotin-Pflastern“. Doch inzwi­schen fin­det Bäu­er­lein auch schlüs­sige Argu­mente die für der­lei Ersatz­pro­dukte spre­chen.
Kraut­re­por­ter

Gläs­lein, Gläs­lein auf dem Tisch, wer hat die feinste Bier­nase? Die­ser Frage sind die Tei­le­neh­mer bei der Deut­schen Meis­ter­schaft der Bier­som­me­liers nach­ge­gan­gen. Tho­mas Anlauf berich­tet für die Süd­deut­sche ein­drucks­voll von die­ser Ver­an­stal­tung.
Süd­deut­sche

Die Ein­mann­pa­ckung, kurz EPa, ist sozu­sa­gen die Über­le­bens­ra­tion für deut­sche Sol­da­ten. Doch was kommt bei ande­ren Natio­nen in den Armee-Rucksack? Mun­chies gibt einen Über­blick von Muschel­suppe und Minz­bon­bons (Groß­bri­tan­nien) bis zu Reh-Pâté und Enten­con­fit (Frank­reich).
Mun­chiesWiki­pe­dia (Einmannpakung)

Freier Die­ner: Arnd Erbel pflegt zu sei­nem Sau­er­teig eine inni­gere Bezie­hung als viele Men­schen zu ihrem Lebens­part­ner. Im taz-Interview ver­rät der Frei­bä­cker, warum er sei­nen Teig auch mal mit ins Kino nimmt und sich nur als des­sen „Anhäng­sel“ sieht. Ansons­ten aber fühlt sich Erbel frei — vom Kapi­tal­dienst bei den Ban­ken und von Mehl­ty­pen.
taz

 

Aus den Blogs

Mit Geschmack: Mit der Hilfe von Play­mo­bil­fi­gu­ren gibt Eva Dern­dor­fer eine fil­mi­sche Ein­füh­rung in die Lebens­mit­tel­sen­so­rik. Im ers­ten Teil erläu­tert sie, wie man her­aus­fin­den kann, ob zwei sehr ähnli­che Pro­dukte von­ein­an­der unter­scheid­bar sind.
Eva Dern­dor­fer

Geho­bene Küche: Das Gour­met Fes­ti­val in St. Moritz gilt als Inbe­griff des kuli­na­ri­schen Luxus. Die 22. Auf­lage stand dies­mal unter dem Motto „Bri­tish Edi­tion“, und als Lek­türe gibt’s zwei sehr unter­schied­li­che Erfah­rungs­be­richte, die jedoch beide lesens­wert sind: einer von NZZ-Gastrokritiker Wolf­gang Fass­ben­der, der andere von Anonyme-Köche-Chef Clau­dio.
Nach­ge­würzt (Fass­ben­der) - Teil 1 & FazitAnonyme Köche

Im Fokus: Mit wel­chen Ein­stel­lun­gen holt man bei Tages­licht  das meiste aus sei­nen Food-Fotos her­aus? Die Ant­wort auf diese Frage gibt Eva bei „Food Vege­ta­risch“. Dazu gibt es eine Menge Tipps und Tricks — nicht nur für Ein­stei­ger.
Food Vege­ta­risch

Ein Wie­ner Schnit­zel kriegt jeder hin? Mit­nich­ten, fin­det Cyria­cus vom Cul­ture Food Blog. Zwar sei der Klas­si­ker beliebt wie eh und je, jedoch lei­der nur sel­ten gut gemacht. Wie’s geht, ver­rät er sei­nen „Tipps für das per­fekte Schnit­zel“.
Cul­ture Food Blog

Die unge­schminkte Wahr­heit: Um ihr Essen auf­zu­pep­pen, schre­cken man­che Food­sty­lis­ten vor wenig zurück. Da wird das Grill­hähn­chen mit dem Bun­sen­bren­ner gebräunt, der Cap­puc­cino mit Rasier­schaum ver­edelt, und die Tomate im Bur­ger mit der Steck­na­del fest­ge­pinnt. Einen Ein­blick in diese Welt gibt Mel von Gour­met Gue­rilla anhand von drei sehens­wer­ten Videos.
Gour­met Guerilla

Ver­zerrte Wahr­neh­mung: Mit dem Image des Koch­be­rufs und sei­ner Aus­bil­dung beschäf­tigt sich Stef­fen Sin­zin­ger bei der Ber­li­ner Spei­se­meis­te­rei. Sei­nem Emp­fin­den nach gibt es ein stark ver­zerr­tes Bild davon — nicht zuletzt wegen der vie­len TV-Shows. Dabei ver­lange der Beruf zwar aller­lei Ent­beh­run­gen ab, sei aber zugleich auch abwechs­lungs­reich, for­dernd und begeis­ternd.
Ber­li­ner Speisemeisterei

     

Rezepte der Woche

Win­ter­ret­tich­sa­lat mit Forelle: In sei­ner Serie „Gemüse des Monats“ stellt Jörg von „Utecht schreibt“ den Schwar­zen Ret­tich alias Win­ter­ret­tich vor. Dazu lie­fert er ein Rezept für einen Salat vom Win­ter­ret­tich mit Lauch und geräu­cher­ter Forelle.
Utecht schreibt

Ein­topf mit Wur­zel­ge­müse, Kar­tof­feln und Lin­sen (vege­ta­risch): Bei Rating­agen­tu­ren gibt’s AAA, bei Ursula von „Ein­fach Essen“ gibt’s GGG. Das steht für gut, gesund, güns­tig — und trifft auf ihr Rezept für einen Win­ter­ein­topf zu.
Ein­fach Essen

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Dishs­torm bei Ber­tolli (Stern)

2. Oli­venöl: Das Geheim­nis des bil­li­gen Öls (Zeit)

3. Pekin­gente — Sel­ber zube­rei­ten lei­der so gut wie unmög­lich (Food­hun­ter)

 

Nach­schlag

McVer­fall: Auf Island hat 2009 der letzte McDonald’s zuge­macht. Damals kaufte sich Hör­tur Sma­ra­son einen Cheese­bur­ger samt Pom­mes fri­tes und bewahrte sie als Anden­ken auf. Inzwi­schen steht der mehr als vier Jahre alte Bur­ger im Museum; via Livestream kann man ver­fol­gen, wie er lang­sam ver­schim­melt.
N24The Verge (Englisch)

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Schmausepost vom 30. Januar

Schman­kerl der Woche

Dishs­torm, der: So könnte es der­einst im Duden ste­hen, und als Geburts­da­tum die­ses neuen Begriffs müsste die ver­gan­gene Woche her­hal­ten. Denn da ließ sich die Firma Ber­tolli zu sau­blö­den unge­schick­ten Kom­men­ta­ren auf den Facebook-Seiten eini­ger Food­blog­ger hin­rei­ßen, wor­auf hun­derte Blog­ger die FB-Seite der Firma zuspamm­ten — mit­tels eine Dishs­torms. Loh­nens­werte Lek­tü­ren dazu:

 

Zahl der Woche

80. Geburts­tag hat das Dosen­bier diese Woche gefei­ert. Unter dem Motto „Glanz­leis­tun­gen der Zivi­li­sa­tion“ erzählt DRa­dio­Wis­sen die Geschichte von der Revo­lu­tion im Geträn­ke­han­del.
DRa­dio­Wis­sen (Audio)

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

Ölpreis im Sturz­flug: Die Her­stel­lung von hoch­wer­ti­gem Oli­venöl ist eine Kunst. Und auf­wen­dig. Des­halb ist das End­pro­dukt nicht ganz güns­tig. Wie aber kann es sein, dass Oli­venöl bei deut­schen Dis­coun­tern für eine Hand­voll Euro ver­ramscht wird? Wolf­gang Lech­ner blickt in der Zeit hin­ter das Geheim­nis des bil­li­gen Öls.
Zeit

Der Berufstrin­ker: Keith Rogers besucht jeden Tag zwölf Pubs — außer Sonn­tag. Dort pro­biert er dann jede ein­zelne Ale-Sorte — doch nicht zum Spaß: Der 68-jährige Brite trinkt von Berufs wegen, denn er ist Bier­trin­ker im Auf­trag eines Ver­ban­des. Ingo Mal­cher hat Rogers getrof­fen. Wo? Natür­lich im Pub.
Brand Eins

Ich nehm’s ohne: Pro­dukte defi­nie­ren sich heut­zu­tage weni­ger über das, was drin ist, son­dern häu­fi­ger über das, was nicht drin ist, schreibt Svenja Bergt in ihrer taz-Kolumne. Es gibt Milch ohne Lak­tose, Bröt­chen ohne Glu­ten und alles Mög­li­che ohne Zucker. Pas­send dazu hat nun eine Messe zum Ohne-Trend statt­ge­fun­den: die „Allergy & Free from Show“.
taz

Und was ist mit Tee? Tee ist nach Was­ser das meist­ge­trun­kene Getränk der Welt. Jean­nine Lin­nepe begibt sich im Fein­schme­cker auf die Spu­ren des Tees. Unter ande­rem geht’s um Anbau­ge­biete, bekannte Sor­ten und um die Legen­den, die sich rund um die Ent­ste­hung des Tees ran­ken.
Fein­schme­cker

Ums Fleisch: Georg Schweis­furth (56) ist Grün­der des Öko-Betriebs Herr­manns­dor­fer und sitzt im Greenpeace-Aufsichtsrat. Simon Tress (31) ist Bio-Spitzenkoch. Gemein­sam dis­ku­tie­ren sie in einem lesens­wer­ten Doppel-Interview bei der FAZ über das, was beide am meis­ten umtreibt: Fleisch.
FAZ

Kuli­na­ri­sche Kämp­fer: Wie funk­tio­niert eine erfolg­rei­che Kam­pa­gne zum Thema Essen? Um diese Frage dreht sich ein Inter­view mit Mar­tin Rücker, Pres­se­spre­cher von Food­watch. Als größ­ten Erfolg sei­ner Orga­ni­sa­tion bezeich­net er, „dass viele heute ver­ste­hen: Essen ist ein poli­ti­sches Thema“.
Cam­pai­gning Academy

 

Aus den Blogs

Kleine Knol­len­kunde: Vivi kauft auf dem „Farmer’s Mar­ket“ bei ihr um die Ecke ein, der sich ganz unprä­ten­tiös noch „Tru­de­rin­ger Bau­ern­markt“ nennt. Dort ersteht sie ein Pot­pourri an Win­ter­ge­müse, das sie zuvor sel­ten gese­hen, geschweige denn geges­sen hat — von Schwarz­wur­zel bis Schwar­zer Ret­tich. Zurück zu Hause schrei­tet sie zur Geschmacks­ana­lyse.
Vivis Deli

Die Pekin­gente gehört zu den bekann­tes­ten Gerich­ten der chi­ne­si­schen Küche — und zu den auf­wän­digs­ten. Denn für die Zube­rei­tung ver­bringt man einen ganz Tag in der Küche. Sabine stellt das Gericht bei Food­hun­ter vor und gibt Tipps, wo man in Ber­lin, Mün­chen und Ham­burg hin­ge­hen sollte, um Pekin­gente zu pro­bie­ren.
Food­hun­ter

From Stumpf to Stiel: Mög­lichst das kom­plette Schlacht­tier ver­ar­bei­ten — das ist der Grund­ge­danke der popu­lä­ren „Nose to Tail“-Philosophie. Das vege­ta­ri­sche Pen­dant dazu stellt Anna im Metro-Genussblog vor. Hier­bei geht es darum, mög­lichst alle Teile einer Pflanze zu essen.
Metro-Genussblog

Vor die Linse: In sei­ner klei­nen Waren­kunde stellt Guido von „Kochen mit But­ter“ ver­schie­dene Lin­sen­sor­ten vor — von Roten Lin­sen über Belugalin­sen bis hin zu Par­di­nalin­sen. Dazu gibt’s Tipps zum Ein­kauf und zur Lage­rung.
Kochen mit Butter

Für Gastroma­cher: Jan-Peter vom Nomy­blog besucht ein Tref­fen des „Food Entre­pre­neurs Club“, das sich um die Frage dreht: Wie eröff­net man die­ser Tage ein Restau­rant in Ber­lin (das nicht drei Monate spä­ter wegen Erfolg­lo­sig­keit wie­der schlie­ßen muss).
Nomy­blog

Dschun­gel­prü­fung: „Ein Koch muss nicht alles mögen, aber er muss alles pro­bie­ren.“ Getreu die­sem Motto unter­nimmt Thors­ten von Falk-Kulinarium einen Selbst­ver­such zum Thema Insek­ten. Ange­lei­tet von einem Koch­buch berei­tet er Heu­schre­cken, Mehl­wür­mer und Zopho­bas zu — und pro­biert.
Falk Kuli­na­rium

 

Rezepte der Woche

Schwei­ne­fi­let in Aga­ven­si­rup: Clau­dia von „Din­ner um Acht“ geht auf Ent­de­ckungs­reise durch die „berau­schende Küche Mexi­kos“, bewaff­net mit dem 600-Rezepte-Wälzer „Mexico — The Cook­book“. Von dem Buch ist sie schwer begeis­tert, unter ande­rem wegen Gerich­ten wie Schwei­ne­fi­let in Aga­ven­si­rup.
Din­ner um Acht

Apfel-Mohn-Suppe (vege­ta­risch): „Gar net schlecht“ schme­cke diese Apfel-Mohn-Suppe, schreibt Gott­fried bei hun­der­tacht­ziggrad, was so viel bedeu­tet wie: „Kos­ten und Nut­zen sind in voll­kom­men­der Überein­stim­mung.“ Dazu prä­sen­tiert er eine Hand­voll wei­tere Uni­ver­sal­be­griffe, um ein Gericht prä­zi­ser zu beschrei­ben als jeder Michelin-Guide.
hun­der­tacht­ziggrad

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Nah­rungs­mit­telun­ver­träg­lich­kei­ten: Spu­cken für die Dia­gnose (Spie­gel)

2. Pul­led Pork und Beef (Kochen mit But­ter)

3. Das steckt alles in McDonald’s-Fritten (Stern)

 

Nach­schlag

Suppe im Ei: Aus Groß­bri­tan­nien, dem Hort man­cher Geschmack­s­lo­sig­keit, kommt ein neuer kuli­na­ri­scher Geis­tes­blitz, der dem geneig­ten Eng­län­der das Oster­fest, nun ja, ver­sü­ßen soll. Die Rede ist von Schoko-Eiern der Firma Cad­bury, die es heuer auch in den Geschmacks­rich­tun­gen Mar­mite oder Nudel­suppe gibt.
taz

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