Schmausepost vom 24. April

Schman­kerl der Woche

Wie ernäh­ren wir uns? Diese schlichte Frage beant­wor­tet der Bank­spie­gel der GLS-Bank mit einer inhalt­lich wie optisch beein­dru­cken­den Multimedia-Reportage. Zu Wort kom­men unter ande­ren der Akti­vist Hen­drik Haase („Neben Sex ist Essen ein­fach das Lustempfindungs-Ding pur.“), die Macher des Kar­tof­fel­kom­bi­nats und der Ver­ein Kul­tur­saat.
Bank­spie­gel

 

Zahl der Woche

11 Supermarkt-Tricks, die jeder ken­nen sollte, ver­rät das Utopia-Magazin. Sie sol­len hel­fen, auch jen­seits von Hof­la­den und Bau­ern­markt nach­hal­tig ein­zu­kau­fen. Unter ande­rem geht’s ums Siegel-Wirrwarr, die „guten“ Regale und das Min­dest­halt­bar­keits­da­tum.
Uto­pia   

 

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Aus den Medien

Kän­gu­ru­schwanz­suppe für Erich Hone­cker oder „Hot­dogs on the rocks“ von den Rol­ling Sto­nes: His­to­ri­sche Koch­bü­cher ent­hal­ten nicht nur aben­teu­er­li­che Rezepte, son­dern ver­ra­ten auch etwas über den jewei­li­gen Zeit­geist. Ein Foto­band zeigt Aus­züge aus 125 Wer­ken.
Spie­gelSpie­gel (Bil­der­ga­le­rie mit his­to­ri­schen Kochbüchern)

Krü­mel­mons­ter: Cyn­thia Bar­comi hat ein Koch­buch nur über Coo­kies geschrie­ben. Im Inter­view mit der FAZ spricht die US-Köchin über unter­schied­li­che Back­kul­tu­ren in aller Welt und ihre Liebe zum Keks. Denn: „Coo­kies sind Frie­dens­pfeife, Trost­pflas­ter und Aphro­di­sia­kum.„
FAZ

Schwarz­ma­le­rei: Kein ande­res Fleisch hat in den ver­gan­ge­nen Jah­ren eine ver­gleich­bare Kar­riere gemacht wie das Schwarze Spa­ni­sche Schwein, das cerdo ibe­rico. Sein Schin­ken ist welt­be­rühmt, doch Köche und Gour­mets schwö­ren auch auf die ande­ren Kör­per­teile.
Welt

Zukunfts­mu­sik: Eier ohne Hüh­ner und Fleisch ohne Tier, Essen aus dem Dru­cker und Insek­ten auf dem Tel­ler: Jonas Schöll beschäf­tigt sich in der „Welt“ mit künf­ti­gen Ernäh­rungs­trends. Dazu gibt’s infor­ma­tive Kurz­filme zur stei­gen­den Flei­sches­lust, zur Nestle-Ernährungsstudie und zu Valen­tin von Thurns neuem Film.
Welt 

Kuchen zum Früh­stück? Waf­feln? Scho­ko­soße? Das klingt nicht gerade nach dem Spei­se­plan eines Models, und doch kommt genau das bei Dani­elle Cop­per­man auf den Tisch. In ihrem Blog „Model mange tout“ wirbt die Bri­tin für bewusste Ernäh­rung und bekämpft Vor­ur­teile gegen­über Models.
Zeit-Magazin

Der Job des Kaf­fee­rös­ters ist schon seit den 1970er-Jahren kein aner­kann­ter Aus­bil­dungs­be­ruf mehr. Den­noch ist er nicht etwa aus­ge­stor­ben — im Gegen­teil: Ange­hende Kaf­fee­rös­ter brin­gen sich das Hand­werk selbst bei und beste­hen am Markt.
Zeit

 

Aus den Blogs

Top of the Blogs: Zum vier­ten Mal stellt Hel­mut bei „2 Grüne Toma­ten“ seine zehn liebs­ten Ernährungs-Blogs vor. Und auch, wenn die Schmau­s­epost nicht dabei ist: Seine Top Ten ist eine prima Inspi­ra­ti­ons­quelle und weit mehr als eine bloße Link­liste.
2 grüne Toma­ten — Plätze 1 bis 34 bis 67 bis 10

Die Milch macht’s: Wolf­gang Fass­ben­der läu­tet in sei­nem NZZ-Blog „Nach­ge­würzt“ die Milch­ver­suchs­wo­chen ein. Im ers­ten Teil stellt er haus­ge­mach­ten Ricotta her, was im drit­ten Anlauf auch gelingt.
NZZ Nach­ge­würzt

PR vom Acker: „Land­wirte exis­tie­ren in den Medien ein­fach nicht“, ärgert sich Bauer Willi. Weder in den gro­ßen Zei­tun­gen, noch im Fern­se­hen, noch im Inter­net — „und wenn, dann nega­tiv“. Von daher appel­liert er an seine Kol­le­gen, mehr Über­zeu­gungs­ar­beit in der Öffent­lich­keit zu leis­ten; dazu bräuch­ten die Ver­bände PR-Spezialisten, auch wenn diese viel Geld kos­ten.
Bauer Willi

Gip­fel­tref­fen: Jiro Ono und René Red­zepi sind zwei Groß­meis­ter ihres Fachs. Der Japa­ner („Jiro Dreams of Sushi“) gilt als Legende unter den Sushi-Köchen, der Däne lei­tet nach Mei­nung vie­ler das beste Restau­rant der Welt, das „Noma“. Nun haben sich beide in Japan getrof­fen; das zuge­hö­rige Video stellt Fritz bei „The Daily Eats“ vor.
The Daily Eats

Gib dei­nem Bau­ern die Hand: Unter die­sem Motto orga­ni­siert die Initia­tive Food Assem­bly regel­mä­ßige Märkte, auf denen Kon­su­men­ten direkt beim Erzeu­ger ein­kau­fen. Die Ware wird dabei vorab im Inter­net bestellt und bezahlt. Aktu­ell gibt es acht Märkte in Ber­lin, zwei in Köln und seit die­ser Woche zwei in Mün­chen.
Food Moni­tor (Bericht)RBB (Video)Food Assem­bly

Bio in Plas­tik: Warum ste­cken die Lebens­mit­tel im Bio­la­den in den­sel­ben Plastik-Verpackungen wie im nor­ma­len Super­markt? Die­ser Frage geht Peer Scha­der im Super­markt­blog nach, und lie­fert über­dies einige Links rund ums ver­pa­ckungs­freie Ein­kau­fen.
Super­markt­blog

      

Rezepte der Woche

Lamm­stel­zen mit Grau­pen und Spar­gel: Wolf­gang von Kaquus Haus­manns­kost brät Lamm­ha­xen im Back­ofen und ser­viert sie in einer Rotwein-Sherry-Soße. Dazu gibt’s Kräu­ter­grau­pen und grü­nen Spar­gel.
Kaquus Haus­manns­kost

Zür­cher Geschnet­zel­tes (vegan): Pas­cal vom Trüf­fel­schwein kre­denzt vegane Vari­an­ten von Schwei­zer Natio­nal­ge­rich­ten — vom Zür­cher Geschnet­zel­ten bis zur Rüe­bli­torte. „Wir woll­ten her­aus­fin­den, ob es mög­lich ist, klas­si­sche Fleisch­ge­richte und Back­wa­ren der Schwei­zer Küche vegan umzu­set­zen.“ Und siehe da: „Es hat funk­tio­niert!„
Trüf­fel­schwein

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Deutsch­land­karte: Regio­nal ein­kau­fen (Zeit)

2. Küchen­ge­räte: Sie brau­chen keine Knob­lauch­presse (Zeit)

3. Son­der­an­ge­bote ver­ste­hen — in nur 3 Minu­ten (Super­markt­blog)

 

Nach­schlag

Maggi-Würze gehörte in Deutschlang jahr­zehn­te­lang zum Tisch­ge­deck wie Salz und Pfef­fer. Was die wenigs­ten wis­sen: In Afrika ist Maggi bis heute enorm erfolg­reich; im Wes­ten des Kon­ti­nents nimmt durch­schnitt­lich jeder dritte Ein­woh­ner einen Maggi-Brühwürfel täg­lich zu sich.
Tages­spie­gel

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Schmausepost vom 17. April

Schman­kerl der Woche

Selbst­ko­chen heißt die ziem­lich über­ra­gende Serie der „Zeit“, die mehr kuli­na­ri­schen Lese­stoff ser­viert, als man in einer Arbeits­wo­che ver­drü­cken kann. Hier einige Highlights:

 

Zahl der Woche

89.000.000 Ton­nen Lebens­mit­tel wer­den pro Jahr in Europa weg­ge­wor­fen. Gegen diese Ver­schwen­dung kämpft die Initia­tive Foodwe: Über eine Inter­net­platt­form kön­nen Her­stel­ler ihre Lebens­mit­tel direkt an Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen spen­den.
FAZ

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Aus den Medien

Drei­bei­nige Karot­ten, knub­be­lige Kar­tof­feln, krumme Gur­ken: Gemüse, das nicht der Norm ent­spricht, lan­det oft im Müll. Gegen diese Ver­schwen­dung wol­len drei 25-Jährige aus Mün­chen vor­ge­hen. Ihr Star­tup Ete­pe­tete sam­melt Aus­schuss­ware und ver­schickt sie per Gemü­se­kiste quer durch Deutsch­land.
Schwä­bi­sche Zei­tungEte­pe­tete

„Zwei Kugeln - ein­mal Spargel-Olive und ein­mal Weiß­wurst, bitte.“ Zum Start der Eis-Saison blickt die Süd­deut­sche auf immer aus­ge­fal­le­nere Sor­ten. Zugleich jedoch leide in immer mehr Eis­die­len die Qua­li­tät, schreibt Mar­ten Rolff. Er gibt Tipps, woran man gutes Spei­se­eis erkennt.
Süd­deut­sche

Gul­li­vers Spei­sen: Spie­gel Online spürt in einem Videobe­richt dem Inter­nett­rend „tiny coo­king“ nach. Dar­un­ter ver­steht man das Kochen von Miniatur-Gerichten, die in Mini-Pfannen und Mini-Töpfen gekocht und in Pup­pen­ge­schirr ser­viert wer­den. Hin­ter­her wer­den die Spei­sen dann übri­gens von Hams­tern oder Mäu­sen ver­zehrt.
Spiegel-Online

Fala­fel statt Bur­ger: JF Street Food ver­steht sich als ara­bi­sche Ant­wort auf McDonald’s. Die Schnell­im­biss­kette ser­viert Fala­fel, Taboulé und Hum­mus; statt Coca Cola gibt’s Minz­li­mo­nade. Inzwi­schen expan­diert die Firma auch nach West­eu­ropa — und ist damit nicht die ein­zige ara­bi­sche Fast-Food-Kette.
Zeit

Viele Deut­sche essen Fleisch. Dafür müs­sen Tiere ster­ben. Aber müs­sen sie auch lei­den?, fragt Kath­rin Bur­ger in der Süd­deut­schen. Sie geht den „unwür­di­gen Prak­ti­ken in Schlacht­hö­fen“ nach und hat sich mit For­schern unter­hal­ten, die nach Alter­na­ti­ven suchen.
Süd­deut­sche

Social Coo­king bringt Men­schen über das Inter­net zusam­men, die gemein­sam kochen und essen. Einer stellt seine Küche zur Ver­fü­gung, den ande­ren wer­den per Zufall Auf­ga­ben zuge­lost — Chef­koch, Koch oder Küchen­hel­fer. Chris­tina Doh­ler hat für die FAZ einen Selbst­ver­such unter­nom­men.
FAZ

 

Aus den Blogs

#lidl­lohnt­nicht: Die Kri­tik an der „Woran man gute Qua­li­tät erkennt“-Kampagne von Lidl reißt nicht ab. So stellt sich Claus von „Nur das gute Zeug“ in sehr lesens­wer­ter Weise die Frage: Woran erkennt man eigent­lich einen guten Dis­coun­ter? Und auch das Hand­werk zeigt sich ver­är­gert über Lidl.
Nur das gute ZeugHandwerks-Zeitung

Wer­bung für Son­der­an­ge­bote in Zei­tun­gen und Pro­spek­ten wird oft abfäl­lig als „Schwei­ne­bauch­an­zeige“ bezeich­net. Dabei haben Son­der­an­ge­bote einen immen­sen Ein­fluss auf das Ein­kaufs­ver­hal­ten. Peer Scha­der ver­spricht im Super­markt­blog: „Son­der­an­ge­bote ver­ste­hen — in nur drei Minu­ten“.
Super­markt­blog

Zum Start der Spar­gel­sai­son hat Joa­chim von Genuss­ra­dar aller­lei Infor­ma­tio­nen rund um das Gemüse gesam­melt — vom Namen über den Anbau bis zum Preis. Zudem gibt’s ein Rezept für frit­tierte Spar­gel­spit­zen im Teig­man­tel. Der­weil geht Jost Mau­rin in der taz der dunk­len Seite des Spar­gels nach — von Plas­tik­wüs­ten über Che­mie­ein­satz bis zum Vogel­ster­ben.
Genuss­ra­dartaz

App­so­lut infor­miert: Aileen von Munz­grün stellt die kos­ten­lose App „Kern­ge­sund Food Revo­lu­tion“ vor — und ist begeis­tert. End­lich müsse man keine dicken Bücher mehr lesen, um zu wis­sen, wel­chen Ein­fluss die Ernäh­rung auf unsere Gesund­heit habe, schreibt sie. Statt­des­sen biete die App aller­lei „Infor­ma­tio­nen, Fak­ten und über­ra­schende Ein­bli­cke“ zu dem Thema.
Minz­grün

Ein Com­pu­ter als Küchen­chef? Dass dabei durch­aus Sinn­vol­les her­aus­kom­men kann, ver­sucht die Firma IBM in Zusam­men­ar­beit mit dem Insti­tute of Culi­nary Edu­ca­tion und einem Food-Magazin zu zei­gen. Einen klei­nen Ein­blick in die Koch­künste von Groß­rech­ner Wat­son haben die Part­ner nun bei der SXSW-Konferenz gege­ben.
Goto­rio

Luft raus? Ist der Sous-Vide-Trend schon wie­der am Abklin­gen? Über diese Frage dis­ku­tiert David Schnapp (Das Filet) in einem lesens­wer­ten Inter­view mit dem Koch und Küchengeräte-Händler Jonas Frei.
Das Filet

      

Rezepte der Woche

Tajine mit Hähn­chen­schen­kel: Nach dem Motto „Öfter mal was Neues wagen“ ver­sucht sich Maja von „Moeys Kit­chen“ an ori­en­ta­li­scher Küche und ist sehr ange­tan von dem Ergeb­nis. Ihre Tajine gibt’s mit Hähn­chen­schen­keln, grü­nen Oli­ven und fri­scher Zitrone.
Moeys Kit­chen

Kisir mit Rote Bete und Kür­bis (vege­ta­risch): Nor­ma­ler­weise ser­viert Steph aus dem Klei­nen Kurio­si­tä­ten­la­den ihr Kisir mit Toma­ten oder Was­ser­me­lone. Doch in Erman­ge­lung die­ser lie­fert sie nun ein Rezept für Kisir mir ofen­ge­ba­cke­ner Roter Bete und Kür­bis — nicht nur farb­lich beein­dru­ckend.
Klei­ner Kuriositätenladen

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Der Ther­mo­mix. Ein Küchen­au­to­mat im Test (Backen macht glück­lich)

2. 12 F.A.Q. an Chris­tian Jür­gens (Ber­li­ner Spei­se­meis­te­rei)

3. Kar­tof­fel­schne­cken, gefüllt mit Bär­lauch und Spi­nat (Stutt­gart Coo­king)

 

Nach­schlag

Obacht Aldi & Co.: Eine aus­tra­li­sche Super­markt­kette hat ihre Bröt­chen mit dem Slo­gan „Heute geba­cken“ ange­prie­sen. Das Pro­blem: Tat­säch­lich wurde das Back­werk im Laden nur auf­ge­taut und auf­ge­ba­cken. Nun setzte es eine Mil­lio­nen­strafe wegen irre­füh­ren­der Wer­bung.
Spie­gel

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Schmausepost vom 10. April

Schman­kerl der Woche

Weil’s nicht wurst ist, was in der Wurst ist: Die Wurst sei „die Ziga­rette der Zukunft“ sei, behaup­tet der Chef von Rügen­wal­der Mühle im Spiegel-Interview, daher setzt seine Firma ver­mehrt auf fleisch­lose Ersatz­pro­dukte. Was wie­derum Hen­drik, den Wurst­sack, in Rage bringt: „Ihr habt jah­re­lang deut­sche Wurst­kul­tur mit Eurer bil­li­gen Plas­tik­wurst aus der Mas­sen­tier­hal­tung ver­ge­wal­tigt und tönt jetzt groß­ar­tig vom Ende der Wurst?„
Face­book (Wurstsack-Wutrede)Spie­gel (Inter­view)taz (Veggie-Boom in Fleischfabriken)

 

Zahl der Woche

12 Fra­gen stellt Stef­fen von der Ber­li­ner Spei­se­meis­te­rei sei­nen Inter­view­part­nern in der kuli­na­ri­schen Reihe „12 F.A.Q.“. Dies­mal steht Drei-Sterne-Koch Chris­tian Jür­gens Rede und Ant­wort und ver­rät unter ande­rem, was sein Lieblings-Kochbuch ist.
Ber­li­ner Speisemeisterei

 

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Aus den Medien

Deut­scher Son­der­weg: Zuge­ge­ben, Ostern ist schon ein paar Tage her. Aber mit wel­cher Hin­gabe und Aus­dauer sich Sebas­tian Balz­ter in der FAZ der Liebe der Deut­schen zum Früh­stücksei wid­met, ist den­noch höchst lesens­wert.
FAZ

Home Sweet Home: Mit ihrer Koch­buch­reihe „Home made“ hat Yvette van Boven rund um den Glo­bus Erfolg. Ein Grund hier­für sei der Trend des Cocoo­n­ing, spä­ter Hom­ing, mut­maßt Kat­rin Gott­schalk im Zeit-Magazin. Van Bovens DIY-Gedanke stille eine große Sehn­sucht unse­rer Zeit.
Zeit-Magazin

F(leisch)AQ: Ist Fleisch heut­zu­tage fet­ter als frü­her? Warum sollte man Steaks scharf anbra­ten? Und wie gesund sind Inne­reien? Zum Ende der Fas­ten­zeit beant­wor­tet die Geo-Redaktion elf Fra­gen rund ums Thema Fleisch.
Geo

Veg­gie Day fore­ver: Eine Volks­in­itia­tive will vega­ner Kost in Zürich zu grö­ße­rer Ver­brei­tung ver­hel­fen. Unter ande­rem sol­len Ver­an­stal­ter ver­pflich­tet wer­den, vegane Menüs anzu­bie­ten.
NZZ

Bes­ser spät als nie: Anfang April wid­met sich die „Welt“ den „wich­tigs­ten Food-Trends 2015″. Unter ande­rem geht’s um Tro­cken­rei­fung, Zick­lein als Lamm 2.0, Blu­men­kohl und Algen.
Welt

 

Aus den Blogs

Igno­rie­ren oder zu Kreuze krie­chen - für eine die­ser Vari­an­ten ent­schei­den sich Mar­ke­ting­chefs in der Regel, wenn ein Shits­torm ihre Firma umtost. Einen drit­ten Weg gehen die Macher eines Smoot­hies, des­sen Eti­kett sexis­tisch und loo­kis­tisch sein soll. Sie schie­ßen zurück und schrei­ben ihren Kri­ti­kern Ant­wor­ten à la „Heul doch, du Brom­beer­sohn“.
FocusIndy­ve­gan (Kritik)

Cham­pi­gnons beste­hen zu 90 Pro­zent aus Was­ser. Daher sollte sie stets scharf ange­bra­ten wer­den, um Flüs­sig­keits­ver­luste zu mini­mie­ren. Diese zwei Fak­ten fin­den sich in den „zehn Gedan­ken zu Cham­pi­gnons“ von Eva, die bei „Food vege­ta­risch“ zudem ein Rezept für gebra­tene Pilze ser­viert.
Food vege­ta­risch

Thermomix-Test: „Ent­we­der man liebt den Ther­mo­mix oder man hasst ihn“, schreibt Chris­tina in ihrem Gast­bei­trag in der Glücks­bä­cke­rei. Sie selbst gehört eher zu Ers­te­ren, hat sie sich doch ein sol­ches Gerät ange­schafft. Warum? Das erläu­tert sie in ihrem aus­führ­li­chen und infor­ma­ti­ven Test­be­richt.
Glücks­bä­cke­rei

In der Ruhe liegt der Geschmack: Gabriele vom Crocky-Blog stellt ein Slowcooker-FAQ zusam­men. Darin geht’s um Fra­gen rund um Geräte, Zube­rei­tung und Rezepte, die sich allen voran Slowcooker-Anfänger stel­len.
Crocky-Blog

Kochen per App: Nicht der Koch­löf­fel, son­dern das Smart­phone ist heut­zu­tage für viele das wich­tigste Uten­sil in der Küche. Wel­che Fol­gen das hat, und wo die digi­ta­len Koch­hel­fer noch Ver­bes­se­rungs­po­ten­zial haben, erläu­tert das Con­tem­pory Food Lab.
Con­tem­pory Food Lab

Rechen­hilfe für Hobby-Bäcker: Die Men­gen­an­ga­ben im Kuchen­re­zept sind für eine 20er-Form — man selbst hat aber nur eine 24er zur Hand. Was tun? Hier hilft die Umrechnungs-Tabelle von Man­fred alias Herr Grün.
Herr Grün kocht

Ohren­schmaus für Foo­dies ser­viert Jan-Peter im Nomy­blog. Er stellt sie­ben Pod­cast für Essens­lieb­ha­ber und Gas­tro­no­men vor. Mit dabei sind unter ande­rem Tim Raue und Heinz Wink­ler.
Nomy­blog

     

Rezepte der Woche

Lamm­rü­cken in Paprika-Koriander-Rub: Wer sagt, dass man Lamm nur zur Oster­zeit essen darf? Die Koch­hel­den lie­fern ein Rezept für gegrill­ten Lamm­rü­cken, der zusam­men mit Süß­kar­tof­fel­spal­ten und einem Spinat-Mango-Salat ser­viert wird.
Koch­hel­den

Kar­tof­fel­schne­cken, gefüllt mit Bär­lauch und Spi­nat (vege­ta­risch): Der Früh­ling ist da und mit ihm der Bär­lauch. Dar­aus kre­denzt Johan­nes von „Stutt­gart Coo­king“ gefüllte Kar­tof­fel­schne­cken, in die oben­drein Spi­nat kommt. Ideal als Snack für Zwi­schen­durch, aber auch als Haupt­mahl­zeit geeig­net, fin­det er.
Stutt­gart Cooking

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Liste der bes­ten Food­blogs (Chef­blog­ger)

2. Tricks in der Lebensmittel-Industrie (Süd­deut­sche)

3. Hips­ter­kö­che sind keine guten Köche (Mun­chies)

 

Nach­schlag

Fuck yeah! Der selbst­er­nannte Vegan-Guru Attila Hild­mann ver­sucht sei­nen Ruhm und sein Geld nun auf eine ganz spe­zi­elle Weise zu meh­ren — näm­lich mit Gangster-Kochvideos. Im Inter­view erläu­tert Hild­mann (mehr oder weni­ger), wie er dar­auf gekom­men ist.
Stern

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Schmausepost vom 3. April

Schman­kerl der Woche

Eier im Dut­zend: Pas­send zu Ostern hat „Food, People, Pla­ces“ eine Hom­mage ans Ei gedreht, für die das Wort Food­porn erfun­den wer­den müsste (wenn der Begriff durch zig­tau­send­fa­ches Angrap­schen nicht schon hoff­nungs­los ver­braucht wäre). In „12 Things You Can Do With an Egg“ geht’s in beein­dru­cken­den Bil­dern um ver­schie­dene Ei-Rezepte - vom hart­ge­koch­ten Ei über Scotch Egg bis zu Whisky Sour.
Food, People, Pla­ces (Video)Food, People, Pla­ces (Rezepte)

 

Zahl der Woche

5,5 Stun­den ver­bringt Otto-Normal-Deutscher mit Kochen. Pro Woche. Das ist das Ergeb­nis einer GfK-Studie, wonach die Deut­schen deut­lich weni­ger Zeit am Herd ver­brin­gen als die Men­schen der meis­ten ande­ren Län­der. Auch wenn es um die Lei­den­schaft fürs Kochen geht, ist Deutsch­land nur Mit­tel­maß.
GfK

 

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#Spätz­le­Pa­rade auf COOKIN

  

Aus den Medien

Liebe geht durch den Magen: Kön­nen Vege­ta­rier Fleisch­es­ser lie­ben? Nicht auf Dauer, glaubt die Wis­sen­schaft, wie Marie Röve­kamp im Tages­spie­gel berich­tet. Dem­zu­folge ist das Dilemma des Lie­bes­kil­lers Fleisch unter dem Begriff Vegan­se­xua­li­tät bekannt.
Tages­spie­gel

Prost Genos­sen: Im Jan­ker mit Hirsch­horn­knöp­fen macht Hol­ger Fich­tel Wer­bung. Für baye­ri­sches Bier. In Nord­ko­rea. Denn dort will der Direk­tor des Gräf­li­chen Bräu­hau­ses Arco­bräu als ers­ter baye­ri­sches Bier ver­kau­fen.
Zeit

Süß-sauer: Zucker-Expertin Mari­anne Falck hat für die FAZ der „Dunk­len Seite des Zuckers“ nach­ge­spürt. In einer prima Multimedia-Reportage zeigt sie die Abgründe des Zucker­rohr­an­baus in Bra­si­lien, dem welt­größ­ten Zucker­pro­du­zen­ten.
FAZ

Schum­me­lei im Regal: Mitakos-Käse, der aus Deutsch­land kommt. Oder Kalbs­le­ber­wurst, die zur Hälfte aus Schwei­ne­fleisch besteht. Die Süd­deut­sche stellt dreiste Mogel­pa­ckun­gen im Super­markt vor und gibt Tipps, wor­auf Ver­brau­cher ach­ten kön­nen.
Süd­deut­sche

„Sie wol­len alle Küchen­chefs sein, weil das der neue coole Job für Punks, Metal­heads und mit Tat­toos über­säte Hips­ter ist. Sie haben kaum oder gar keine Aus­bil­dung, aber Küchen stel­len immer Leute an.“ Jor­dan Kahn nimmt sich bei Mun­chies Hips­ter­kö­che vor, die sei­ner Mei­nung nach keine guten Köche sind.
Mun­chies

Der Möl­ler macht’s: Etwa 600 Bio-Bauern geben jedes Jahr auf oder keh­ren zum kon­ven­tio­nel­len Anbau zurück. Auch Milch­bauer Hans Möl­ler drohte ange­sichts fal­len­der Ökomilch­preise das Aus. Doch dann setzte er auf geschick­tes Mar­ke­ting, ver­langte einen fai­ren Preis — und hatte Erfolg.
Brand Eins

 

Aus den Blogs

Modell Huf­fing­ton Post: Unter­neh­men über­nehme Inhalte von (Food-) Blog­gern und ver­spre­chen ihnen im Gegen­zug Reich­weite statt Geld. Doch die­ser Deal zahlt sich für Blog­ger kaum aus, schreibt Mel in ihrem klu­gen Bei­trag bei Gour­met Gue­rilla.
Gour­met Guerilla

Who’s Who: Der Chef­blog­ger lis­tet seine liebs­ten deutsch­spra­chi­gen Food­blogs auf. Ihm geht es dabei weni­ger um Tech­nik, son­dern um Rezepte und Idee. Die Band­breite der 20 Blogs reicht von der Vege­ta­rie­rin (Frei­raum­frau) bis zum Inne­reien– und Insekten-Liebhaber Tho­mas (Nudel­heis­sund­hos).
Chef­blog­ger

Zum Krin­geln: Eigent­lich wollte Tobias ja über Sau­er­teig­brot schrei­ben. Doch die­ses Thema sei so umfang­reich, „dass man es nor­ma­len Men­schen nicht wirk­lich zumu­ten kann“. Statt­des­sen wid­met er sich dem Bagel, lie­fert ein Rezept und schreibt äußerst unter­halt­sam über den „Loch­gott“.
Gruß aus der Küche (Standard)

Essen der Zukunft: Wie sol­len wir uns ernäh­ren, wenn bald zehn Mil­li­ar­den Men­schen auf der Erde leben? Die­ser Frage geht der neue Film von Valen­tin von Thurn („Taste the Waste“) nach, der Mitte April in die Kinos kommt. Einen Vor­ge­schmack inklu­sive Trai­ler gibt’s bei Uto­pia; und auch die ARD-Sendung ttt blickt auf den Kino­film.
Uto­piattt (Video)

Küchen­ge­flüs­ter: Nach dem gro­ßen Erfolg der ers­ten Aus­gabe legen die Stern­e­fres­ser eine zweite Auf­lage von „Neu­lich im Restau­rant“ nach. Darin fin­den sich amü­sante Anek­do­ten von Restau­rant­be­su­chen und Dia­loge aus der Küche.
Stern­e­fres­ser

Augen­schmaus: Für die Vox-Serie „Game of Chefs“ hat es reich­lich Kri­tik geha­gelt, was auch in der Schmau­s­epost zur Spra­che kam. Nun setzt Johanna von „Quark und so“ zur Ver­tei­di­gungs­rede an. Zwar bemän­gelt sie die schlech­ten Manie­ren der Ster­ne­kö­che und den „Mode­ra­ti­ons­ro­bo­ter“. Aber: „Mehr Kom­pe­tenz war in einer deut­schen Koch­sen­dung noch nie.„
Quark und soSchmau­s­epost (Kri­tik)

      

Rezepte der Woche

Lamm­filet in Kirsch-Kardamom-Soße: Die Kom­bi­na­tion von Lamm und Kir­schen ist ein Klas­si­ker der syri­schen Küche. Bar­bara von „Ein Topf Hei­mat“ ser­viert ein Rezept für Lamm­filet in Kirsch-Kardamom-Soße, zu dem sie als „früh­lings­haf­ten Farb­tup­fer“ Roma­nescu reicht.
Ein Topf Heimat

Wildkräuter-Käse-Tarte (vege­ta­risch): Ariane geht in Ber­lin zum Kräu­t­er­sam­meln und kehrt mit einem Säck­chen Wunder-Lauch zurück. Neben der Sam­mel­ge­schichte stellt sie bei Miz­zis Küchen­block das pas­sende Rezept dafür vor: eine Wildkräuter-Käse-Tarte.
Miz­zis Küchenblock

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Udo Poll­mer im Por­trät: Der Vegan­er­fres­ser (FAZ)

2. Sterne-Koch Jür­gens im Inter­view (Süd­deut­sche)

3. Knusp­rige Auberginen-Pommes (Minz­grün)

 

Nach­schlag

Bes­ser schlechte PR als keine PR: Micky Bei­sen­herz nimmt sich die „pseu­do­me­di­ter­rane Sät­ti­gungs­fa­brik“ Vapiano vor — „sehr beliebt bei Men­schen, die sich zu fein für McDonald’s, aber zu gei­zig für anstän­dige Restau­rants sind“. Prompt beschwe­ren sich Leser, wor­auf Bei­sen­herz ein wei­te­res Pam­phlet nach­legt — wohl sehr zur Freue der Restau­rant­kette, die so kos­ten­lose Publi­city erhält.
Stern (Bei­sen­herz)Stern (Reak­tio­nen)Stern (Beisenherz-Reaktion)

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Schmausepost vom 27. März

Schman­kerl der Woche

Ein­blick in den Ster­nen­him­mel: Wie viele Stun­den ste­hen Sterne-Köche in der Küche? Was treibt sie an? Und lässt sich in der Spitzen-Gastronomie wirk­lich kein Geld ver­die­nen, wie Johann Lafer sagt? In einem unge­wöhn­lich offe­nen Inter­view äußert sich Drei-Sterne-Koch Chris­tian Jür­gens vom Restau­rant „Über­fahrt“ zu die­sen Fra­gen. Und er gesteht: „Frü­her dachte ich: Ich muss, ich muss, ich muss.„
Süd­deut­sche

 

Zahl der Woche

95 Pro­zent des frisch gesto­che­nen Spar­gels sind nicht ande­res als — Was­ser. Den­noch gehört Spar­gel zu den belieb­tes­ten Gemü­se­sor­ten der Deut­schen. Bevor die Sai­son Mitte April los­geht, beant­wor­tet der Fein­schme­cker alle wich­ti­gen Fra­gen rund um Spar­gel.
Fein­schme­cker

 

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#Spätz­le­Pa­rade auf COOKINJeder kennt sie, (fast) jeder liebt sie: Spätzle. Damit diese Liebe nie zur Rou­tine wird, hat sich Bir­kel Rezepte über­legt, die zei­gen, dass Spätzle nicht nur zum Sonn­tags­bra­ten gut gera­ten. Wel­ches ver­rückte Gericht fällt dir zum Thema Spätzle ein? Lade deine Rezep­tidee auf www.cookin.de/spaetzle hoch und sei bei der Bir­kel #Spätz­le­Pa­rade dabei. Zu gewin­nen gibt es ein kuli­na­ri­sches Rei­se­pa­ket, hoch­wer­ti­ges Koch­ge­schirr und Spätzle-Helfer. #Spätz­le­Pa­rade auf COOKIN

Aus den Medien

Kuli­na­ri­scher Kämp­fer: Seit mehr als 30 Jah­ren ist Udo Poll­mer einer der bekann­tes­ten — und streit­bars­ten — Ernäh­rungs­ex­per­ten. In sei­nem ers­ten Buch nahm er sich die Agrar­in­dus­trie vor, schrieb über Hor­mon­fleisch und Pestizid-Gemüse. In sei­nem jüngs­ten Werk warnt er vor Vega­nis­mus. In einem aus­ge­zeich­ne­ten Por­trät stellt die FAZ „den Vegan­er­fres­ser“ vor.
FAZ

Dubiose Dop­pel­gän­ger: Fleisch– oder Wurs­ter­satz für Vega­ner ähnelt inzwi­schen ver­blüf­fend sei­nem Vor­bild. Ethisch seien diese Alter­na­tiv­pro­dukte ein­wand­frei, schreibt Burk­hard Strass­mann in der Zeit. Aller­dings: „Sie sind höchst künst­lich.„
Zeit

König Karl: Robert Dahl hat den Berufs des Obst­bau­ers aus Fami­li­en­tra­di­tion über­nom­men. Doch dann packte ihn der Ehr­geiz und er schuf „Karls Erd­beer­hof“, einen der größ­ten Erd­beer­pro­du­zen­ten in Deutsch­land — inklu­sive Internet-Versand und Bauernhof-Freizeitparks. Brand Eins stellt den „Apple unter den Erd­bee­ren“ vor.
Brand Eins

Täu­schen­der Trend: In ihrer prima Serie „Kraut & Rübe“ wid­met sich die Kraut­re­por­te­rin The­resa Bäu­er­lein dies­mal der „rät­sel­haf­ten Beliebt­heit glu­ten­freier Pro­dukte“. Ein Grund hier­für, so mut­maßt sie, könnte die Tat­sa­che sein, dass heut­zu­tage aller­lei unter der Bezeich­nung „Brot“ ver­kauft wird, was kaum mehr was zu tun hat mit dem „eigent­lich sehr ein­fa­chen Lebens­mit­tel“ Brot.
Kraut­re­por­ter

Fleisch­lose Fein­schme­cker: Vega­nis­mus und Haute Cui­sine schlie­ßen sich nicht gegen­sei­tig aus, fin­det Spiegel-Online-Kulinariker Peter Wag­ner. Als Beweis führt er aller­lei Spit­zen­kö­che an, die auf tier­freie Kost set­zen. Dazu gibt’s Rezepte für vegane Sellerie-Variationen, „die einen Michelin-Stern wert sind.„
Spiegel-Online

Milch macht’s: Milch ist beliebt wie eh und je. Doch wie viel Milch steckt in unse­rer Milch. Die­ser Frage nähert sich Jörn Kabisch in sei­ner klei­nen Kul­tur­ge­schichte der Milch. Er stellt fest: „Milch wird heute als indus­tri­el­ler Roh­stoff in ihre Bestand­teile zer­legt und neu kom­po­niert.“ Echte Roh­milch sei kaum mehr erhält­lich.
taz

 

Aus den Blogs

Brei­ver­der­ber: Die sie­ben häu­figs­ten Feh­ler beim Kuchen­ba­cken hat Jeanny von „Zucker, Zimt und Liebe“ zusam­men­ge­stellt. Mit dabei sind unter– oder über­mixte Teige, fal­sche Back­trieb­mit­tel und fol­gen­schwere Neu­gierde vor dem Ofen.
Zucker, Zimt und Liebe

Fremd­spei­ser: Restau­rant­be­su­che enden oft mit Ent­täu­schun­gen — dabei könnte es so ein­fach sein. Chris­tian Sei­ler gibt acht Tipps, wie man eine aus­wär­tige Mahl­zeit genießt. Unter ande­rem sollte man nicht übers Geld nach­den­ken und das Handy sowie die Erwar­tun­gen zu Hause las­sen.
Das Maga­zin

Heiß­ma­cher: Im vier­ten Teil sei­ner Serie zu Kern­tem­pe­ra­tu­ren geht Guido von „Kochen mit But­ter“ auf Lamm– und Ham­mel­fleisch ein (nach Schwein, Rind und Geflü­gel). Dazu gibt’s in einem wei­te­ren Bei­trag Tipps zum Ein­kau­fen, Zube­rei­ten und Ser­vie­ren von Lamm­fleisch.
Kochen mit But­ter (Kern­tem­pe­ra­tu­ren)Kochen mit But­ter (Lammfleisch)

Wein­ver­kos­ter: Bullshit-Bingo, neue Koor­di­na­ten und Got­tes­dienst: Mit die­sen drei Schlag­wör­tern umschreibt Heimo von dis­gui­se­dasfor­kan­dkni­ves seine Erkennt­nisse nach dem Besuch der Pro­Wein, der größ­ten Wein­messe Euro­pas. Zum zwei­spra­chi­gen Text (deutsch/englisch) gibt’s reich­lich Bil­der.
Dis­gui­se­dasfor­kan­dkni­ves

Aus­hilfs­ar­bei­ter: Gibt es end­lich einen pro­ba­ten Eischnee-Ersatz für Vega­ner? Steffi von Koch­trotz berich­tet über eine Alter­na­tive aus Kicher­erb­sen­was­ser — ein Trend, der gerade aus den USA nach Europa geschwappt sei. In ihrem umfang­rei­chen Bei­trag stellt sie Erfah­run­gen und Pro­dukte vor.
Koch­trotz

Fei­er­tags­gast: Ostern ist Lamm-Zeit: Astrid von „Arthurs Toch­ter“ prä­sen­tiert ihre Lieb­lings­re­zepte — von geschmort über sous-vide bis zu gebra­ten. Dazu erklärt sie, warum gerade an Ostern so häu­fig Lamm­fleisch auf den Tisch kommt.
Arthurs Toch­ter

      

Rezepte der Woche

Gegrillte Wach­teln mit cre­mi­ger Polenta: Sophie von Cucina Pic­cina lässt ihrer „ande­ren, dunk­len, fleisch­fres­sen­den Seite“ freien Lauf und ser­viert ein Rezept für gegrillte Wach­teln. Dazu gibt’s cre­mige Polenta, Bor­ret­ta­ne­zwie­beln und Schmand­boh­nen — „übri­gens auch ein 1a Haupt­ge­richt für ein schö­nes Oster­menü“.
Cucina Pic­cina

Auberginen-Pommes (vege­ta­risch): Ein Gericht, „um jeden Auber­gi­nen­has­ser auf deine Seite zu brin­gen“, stellt Aileen bei Minz­grün vor — näm­li­che knusp­rige Auberginen-Pommes.
Minz­grün

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Liebe Social-Media-Mäuschen: Auf ein Wort (Koch­zi­vi­lis­ten)

2. Hipster-Restaurants — Eine Anlei­tung (Süd­deut­sche)

3. Inter­view mit einem Gault-Millau-Tester (Mun­chies)

 

Nach­schlag

Prost, Cheers, Nastro­vje: Bud Light in den USA, Stiegl in Öster­reich, Oet­tin­ger in Deutsch­land — so weit keine Über­ra­schung. Der wer weiß, dass Skol das belieb­teste Bier Bra­si­li­ens ist, Alge­rier auf Tango schwö­ren, und auf den Phil­ip­pi­nen am meis­ten Red Horse getrun­ken wird? Die groß­ar­tige „Beer World Map“ zeigt die welt­wei­ten Trink­ge­wohn­hei­ten auf einen Blick.
Beer World MapEco­no­mist (Arti­kel zur Karte)

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