Schmausepost vom 29. Juli

Liebe Lese­rin­nen, Liebe Leser,
mit die­sem News­let­ter ver­ab­schie­det sich die Schmau­s­epost in die Som­mer­pause. Im Sep­tem­ber kom­men wir dann wie­der in alter Fri­sche zurück. Wer in den kom­men­den Wochen par­tout nicht auf kuli­na­ri­sche Lese­tipps ver­zich­ten will, der sollte der Schmau­s­epost bei Face­book oder bei Twit­ter fol­gen.
Euch einen schö­nen Sommer!

 

Schman­kerl der Woche

Irre Ideen: Schnaps am Stiel, Nudeln aus Algen oder Dschun­ge­lade mit Insek­ten: Max Zim­mer­mann stellt in der „Welt“ kuli­na­ri­sche Startup-Ideen vor, die sich abseits des Main­streams bewe­gen. Nicht immer geht’s dabei nur um den Geschmack; einige Jung­un­ter­neh­mer wol­len auch die Welt ver­än­dern.
Welt

 

Zahl der Woche

7 Gründe, warum Ber­lin „die abso­lut geilste Stadt für Gas­tro­no­men“ ist, zählt das Schreihals-Magazin Gronda auf. Wer sich eine tief­sin­nige Ana­lyse der beacht­li­chen kuli­na­ri­schen dort Szene erwar­tet, wird ent­täuscht. Dafür erfährt man, dass es in Ber­lin auch Men­schen gibt, „die eigent­lich BWL stu­diert haben und sich jetzt als Koch ver­su­chen“. Soso.
Gronda

 

Aus den Medien

Die Gene­ra­tion Y krem­pelt gerade die Art und Weise um, wie wir uns ernäh­ren — und berei­tet damit der Lebens­mit­tel­in­dus­trie Kopf­schmer­zen. In ihrer klu­gen Ana­lyse erklärt die FAZ, warum immer mehr Ver­brau­cher wis­sen wol­len, was sie essen. Und wieso nun die Stunde der jun­gen Quer­ein­stei­ger schlägt (genau, der Wurst­sack taucht auch auf).
FAZ

Bäcker statt Auf­bä­cker!, for­dert die Slow-Food-Chefin Ursula Hud­son im Maga­zin ihres Ver­eins. Sie kon­sta­tiert: „Was wie Brot, Bre­zen oder Bröt­chen aus­sieht, ist es nicht mehr.“ Dabei gehe es auch anders — das zeige etwa das Bei­spiel Frank­reich.
Slow Food

Mine­ral­was­ser erfreut sich in Deutsch­land gro­ßer Beliebt­heit. Dabei könnte man dar­auf ver­zich­ten, kis­ten­weise Trink­was­ser im Super­markt zu kau­fen und in die Woh­nung zu schlep­pen. Denn Lei­tungs­was­ser ist im Ver­gleich güns­ti­ger, umwelt­freund­li­cher, und oft sei auch die Qua­li­tät bes­ser, zeigt nun einer Stu­die der Stif­tung Waren­test.
Süd­deut­sche

 

Aus den Blogs

Ein Augen­schmaus: Für Food­blog­ger geht nichts über Essen und Kochen. Außer viel­leicht: ande­ren beim Kochen zuzu­schauen. Bei „Kpt­nCook“ gibt’s nun eine Liste mit zehn emp­feh­lens­wer­ten Foodtu­bern, die ihre Küchen­er­leb­nisse, Rezepte und Koch­kniffe bei Youtube tei­len.
Kpt­nCook

Die Kuh macht’s: Alle zwei Wochen ver­kün­det ein Food­blog­ger eine neue Methode, nach der man das welt­beste und abso­lut per­fekte Steak zube­rei­tet. Dabei werde oft etwas ver­ges­sen, schreibt Tobi Mül­ler: „Wer auf der Suche nach dem bes­ten Steak ist, sollte sich auf die Suche nach der bes­ten Kuh machen.“ Und genau das macht der Gastro-Journalist des Stan­dard.
Gruß aus der Küche

Schon Kin­der wis­sen: Scho­ko­lade sticht Sel­le­rie, und Gum­mi­bär­chen gehen immer — im Gegen­satz zu Gemüse. Doch warum schmeckt Unge­sun­des so gut? Die­ser Frage geht Mela­nie Mühl im FAZ-Blog „Food Affair“ nach.
Food Affair

 

Rezepte der Woche

Far­falle mit Erb­sen, Pan­cetta & Minze: Eine feine Alter­na­tive zu Nudeln mit Koch­schin­ken und Sah­nes­oße ser­viert Malte in sei­ner Kit­chen. In zwan­zig Minu­ten sei das Ganze fer­tig; oben­drein ver­spricht er „ganz hoch und hei­lig, das es euch schme­cken wird“.
Mal­tes Kitchen

Gaz­pa­cho (vege­ta­risch): Für die hei­ßen Tage, die noch kom­men (ganz sicher), eig­nen sich kalte Sup­pen — so wie die spa­ni­sche Gaz­pa­cho. Kathi vom Koch­frosch emp­fiehlt: Mor­gens in einer knap­pen Stunde vor­be­rei­ten, dann im Kühl­schrank zie­hen las­sen, wäh­rend die Köchin zum Schwim­men geht, und abends freuen sich alle: Essen ist schon fer­tig.
Koch­frosch

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Das sind die Leib­spei­sen Ber­li­ner Spit­zen­kö­che (Tages­spie­gel)

2. Feh­ler der Ster­ne­kö­che (FAZ)

3. „Jemand muss die Breze angrei­fen“ (Süd­deut­sche)

 

Nach­schlag

Neue Brau­wege: Bier aus Fels­quell­was­ser? Kann doch jeder, dach­ten sich fin­dige Tüft­ler aus Bel­gien und den Nie­der­lan­den. Ers­tere brauen nun Bier aus Urin — auch mit Blick auf Ent­wick­lun­g­län­der. Zwie­tere set­zen hin­ge­gen auf Bier aus Regen­was­ser — im Kampf gegen Über­schwem­mun­gen.
Welt (Bier aus Urin)Wiwo (Bier aus Regen)

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Schmausepost vom 22. Juli

Schman­kerl der Woche

Meis­ter­haft miss­lun­gen: Eine völ­lig ver­sal­zene Suppe (Eric Men­chon), Aba­lo­nen, die zäh sind wie Radier­gum­mis (Tim Raue), oder 55 Kilo ver­kohl­tes Roast­beef (Harald Wohl­fahrt): In der FAZ spre­chen Deutsch­lands Spit­zen­kö­che über ihre größ­ten Faux­pas. Ein durch­aus tröst­li­cher Text für Otto-Normal-Hobbyköche.
FAZ

 

Zahl der Woche

8 Trends für die Ernäh­rung der Mensch­heit“, stellt Jonas Schöll in der „Welt“ vor. Unter ande­rem wid­met er sich Essen aus dem Dru­cker, Fleisch aus dem Rea­genz­glas und „Smooth Food“ für ältere Men­schen.
Welt

 

Aus den Medien

Marsch in den Super­markt: Was haben Smoot­hies, Toast­brot und abge­pack­ter Salat gemein? Sie alle haben ihren Ursprung im Mili­tär — so wie Müs­li­rie­gel und Instant­kaf­fee. DRa­dio Wis­sen geht dem Thema nach und zitiert eine US-Forscherin: „Würde man alle Pro­dukte aus den Rega­len neh­men, auf die das Mili­tär irgend­ei­nen Ein­fluss hatte, wären die Regale halb leer.„
DRa­dio Wissen

Futter-Fetisch: Warum fin­den sich bei Face­book, Ins­ta­gram und Co. fan­ta­s­til­li­ar­den Fotos von Essen? Die­ser Frage geht ein klu­ger dpa-Artikel zum Thema Food­porn nach. Darin geht’s um die Selbst­in­sze­nie­rung durch Ernäh­rung, die recht­li­chen Fall­stri­cke bei Food-Fotos im Netz, und um For­scher, die her­aus­ge­fun­den haben, dass foto­gra­fier­tes Essen sogar bes­ser schmeckt.
Heise

Brei statt Breze: „Jemand muss die Breze angrei­fen“, sagt Caro­line Stein­gru­ber — ein Satz, für den man in Bay­ern ins Gefäng­nis kom­men kann. Den­noch wol­len sie und ihr Kom­pa­gnon Tim Nichols mit ihrem Star­tup eine Alter­na­tive auf dem deut­schen Früh­stücks­tisch eta­blie­ren — näm­lich Por­ridge.
Süd­deut­sche

Kuli­na­ri­sche Kind­heit: Jeder hat eine Leib­speise, meist aus frü­hes­ter Jugend. Der Tages­spie­gel hat bei sechs Ber­li­ner Spit­zen­kö­chen nach­ge­fragt, von was sie als Kind nicht genug krie­gen konn­ten. Die Ant­wor­ten sind abwechs­lungs­reich — und kom­men klu­ger­weise mit Rezep­ten daher.
Tages­spie­gel

 

Aus den Blogs

Spü­len statt Kochen: Das per­fekte Lachs­fi­let gelingt bei einer Kern­tem­pe­ra­tur von 42 bis 46 Grad, schreibt David von „Schla­raf­fen­welt“ — daher sei die Pfanne keine Option für die Zube­rei­tung. Statt­des­sen setzt er auf Sous-vide, jedoch nicht mehr im Sous-vide-Garer, son­dern im Spül­be­cken. „Das klingt erst mal kurios, über­zeugte mich aller­dings mit her­vor­ra­gen­den Ergeb­nis­sen.„
Schla­raf­fen­welt

Koope­rie­ren statt Kri­ti­sie­ren: Die Zusam­men­ar­beit mit Food­blog­gern ist nicht nur für die Indus­trie ein Thema — son­dern auch für Gas­tro­no­men. Jan-Peter gibt ihnen im Nomy­blog sie­ben Tipps, wor­auf sie bei der Zusam­men­ar­beit ach­ten soll­ten.
Nomy­blog

Züch­ten statt Shop­pen: Um Tiere in der Stadt geht’s diese Woche in zwei Food­blogs. Petra von „Obers trifft Sahne“ berich­tet von ihrem „Pro­jekt Stadt­huhn“ (und erklärt zudem, warum wir Eier essen soll­ten). Und Julia vom „Ger­man Abend­brot“ hat eine ehe­ma­lige Arbeits­kol­le­gin inter­viewt, die in Mün­chen ihren eige­nen Honig pro­du­ziert.
Obers trifft Sahne (Stadt­huhn)Ger­man Abend­brot (Bienen)

Pin­zette statt Koch­löf­fel: Was treibt ein Food­sty­list den gan­zen Tag? Die­ser Frage geht der Blog „Hotel Career“ nach. Außer­dem gibt’s dort Tipps, wel­chen Weg man ein­schla­gen sollte, wenn man die­sen Beruf anpeilt.
Hotel Career

 

Rezepte der Woche

Geroll­tes Car­pac­cio: Der Begriff Car­pac­cio bezeichne heut­zu­tage alles Mög­li­che, was dünn geschnit­ten und mari­niert sei, schreibt Bar­bara auf ihrer Spiel­wiese. In der Ursprungs­ver­sion aber ist es rohes Rind­fleisch, das bei ihrem Rezept gerollt und mit Basi­li­kum und Par­me­san gar­niert wird.
Bar­ba­ras Spielwiese

Papaya-Mozzarella-Salat (vege­ta­risch): Einen fruch­ti­gen Salat für heiße Tage stellt Sonja von „Amor & Kar­tof­fel­sack“ vor. Zu Obst und Käse kom­men Basi­li­kum, Zitro­nen­saft und eine Prise Chili­pul­ver für die Schärfe.
Amor & Kartoffelsack

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Diese 10 Food-Trends soll­ten Sie unbe­dingt ken­nen (EatS­mar­ter)

2. Deutsch­land­karte: Hier gibt es das beste Eis! (Zeit-Magazin)

3. Was tun gegen Frucht­flie­gen? (Wir essen gesund)

 

Nach­schlag

Blaues Wun­der: Anna­bel Dil­lig erzählt im SZ-Magazin die Geschichte eines Lebens­mit­tels, „des­sen Ver­kaufs­ar­gu­ment nicht der Geschmack, son­dern allein die Farbe ist“. Die Rede ist vom Schlumpf­eis, das sich hart­nä­ckig in deut­schen Eis­die­len hält. Warum nur? Das ver­sucht die Auto­rin zu ergrün­den.
SZ-Magazin

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Schmausepost vom 15. Juli

Schman­kerl der Woche

Eis­zeit: Nach der for­mi­da­blen Bäckereien-Karte legt das Zeit-Magazin nach. Dies­mal geht’s — pas­send zur Jah­res­zeit (aber lei­der noch nicht zum Wet­ter) — um Eis. Anhand von 33.000 Ein­sen­dun­gen ermit­teln die Auto­ren die liebs­ten Eis­die­len der Deut­schen und zei­gen sie auf einer Karte. Zudem erfährt man, was hier­zu­lande die belieb­tes­ten Sor­ten sind.
Zeit-Magazin: Eisdielen-Karte | Bäckereien-Karte

 

Zahl der Woche

10 Food­trends, „die man unbe­dingt ken­nen sollte“, lis­tet EatS­mar­ter auf. Sym­pa­thisch finde ich per­sön­lich den Wackel­pud­ding und Eclairs (waren die je out?). Eher ver­zich­ten könnte ich hin­ge­gen auf den neuen „Kult-Cocktail“.
EatS­mar­ter

 

Aus den Medien

Lecke­res Dut­zend: Die Oste­ria Fran­ce­scana von Mas­simo Bot­tura ist zum bes­ten Restau­rant der Welt gekürt wor­den. Zeit also, um zu expan­die­ren? Mit­nich­ten, fin­det der Ster­ne­koch, der sich wei­ter auf zwölf Tische beschrän­ken will, wie er im Inter­view ver­rät. Außer­dem erklärt er, warum er ein Des­sert auf den Namen „Oops! I drop­ped the lemon tart“ getauft hat.
Zeit

Mogel­pa­ckung: Unge­süß­ter Cap­pu­cino, der zur Hälfte aus Zucker besteht, oder Mozzarella-Pizza, die größ­ten­teils mit Eda­mer belegt ist: Im Super­markt wird mit­un­ter geschum­melt, was die Packung her­gibt. Dage­gen geht seit fünf Jah­ren das Por­tal Lebensmittelklarheit.de vor, bei dem inzwi­schen hun­derte Pro­dukte gelis­tet sind.
Tages­spie­gel

Im Ernst: Mit 17 ins Drei-Sterne-Restaurant nach Tokio, dort als ers­ter Nicht-Japaner über­nom­men wor­den, und jetzt plant er ein eige­nes Restau­rant in Ber­lin: Es müsste schon mit dem Teu­fel zuge­hen, wenn Dylan Watson-Brawn nicht bald das ange­sag­teste Hipster-Lokal der Stadt führt. Im Effilee-Interview erklärt er, was er im „Ernst“ vor­hat.
Effi­lee

Unter Gas­tro­so­phie ver­steht die Wirt­schafts­wo­che „eine Melange aus gutem Essen und sinn­reich ver­brach­ter Zeit“. Dies sei eine bereits in der Antike begrün­dete Dis­zi­plin der Phi­lo­so­phie — und sie werde gerade lan­des­weit wie­der­ent­deckt.
Wiwo

 

Aus den Blogs

„Too Good To Go“ heißt eine neue App, über die man über­schüs­sige Spei­sen von Restau­rants, Kan­ti­nen oder Cafés kau­fen kann, die andern­falls im Müll lan­den wür­den. Das Prin­zip: Der Betrieb stellt seine Reste kurz vor Laden­schluss ein, der Kunde kann sie anschlie­ßend via Smart­phone reser­vie­ren und abho­len.
Uto­pia

Mythos Müs­li­rie­gel: Wel­che Lebens­mit­tel hal­ten Sie für gesund? Das haben Daten­jour­na­lis­ten Ernäh­rungs­for­scher und die Bevöl­ke­rung gefragt. Das Ergeb­nis: Meist herrscht Einig­keit — Grün­kohl und Hafer­flo­cken sind super, Scho­ko­lade und Pom­mes eher nicht. Es gibt aber auch Nah­rungs­mit­tel, die einen guten Ruf genie­ßen, von denen Exper­ten jedoch abra­ten — wie Müs­li­rie­gel.
Zeit-Blog

Flie­gen­falle: Sie ver­meh­ren sich rasend schnell und bela­gern Obst und Gemüse. Die Rede ist von Frucht­flie­gen, die gerade im Som­mer gehö­rig ner­ven. Was man gegen die Vie­cher tun kann, ver­rät Tobias bei „Wir essen gesund“.
Wir essen gesund

Schnit­tig: Joa­chim, der „Test­schme­cker“, hat bei der New York Times eine umfang­rei­che Web­seite zu „grund­le­gen­den Messer-Fertigkeiten“ ent­deckt. Dort gibt’s Videos zu aller­lei Tech­ni­ken — vom ein­fa­chen Schnip­peln bis zur Her­stel­lung von Juli­en­nes. „Ohne viel Schi­schi, ohne Wer­bung, kon­zen­triert auf das Wesent­li­che“, lobt Joa­chim.
Test­schme­ckerNew York Times

 

Rezepte der Woche

Perua­ni­sches Bra­thuhn: „Zum Nie­der­knieen gut“ fin­det Petra von „Chili und Cia­batta“ die­ses Hühn­chen, das erst unter der Haut mit einer Gewürz­paste bestri­chen und danach wäh­rend des Garens immer wie­der mit der Paste und dem Bra­ten­saft bepin­selt wird. Als Bei­la­gen gibt’s eine grüne Soße mit Kori­an­der und einen Gurken-Avocado-Salat.
Chili und Ciabatta

Spa­ghetti mit Avocado-Spinat-Pesto (vege­ta­risch): Die­ses Pesto ist fer­tig, noch bevor die Spa­ghetti gekocht sind, ver­spricht Sabine von „Pasta­ma­niac“ in ihrem Gast­bei­trag bei Omoxx. Durch die Avo­cado bekomme das Pesto ein schöne Cre­mig­keit, die her­vor­ra­gend zu al dente gekoch­ten Nudeln schme­cke.
Omoxx

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. 9 spek­ta­ku­läre Märkte in Europa (Mana­ger Maga­zin)

2. Ein Mann, ein Haus: Foods­cout Richard Kägi (Tages­an­zei­ger)

3. Die uner­gründ­li­chen Wege der Food­trends (Stef­fen Sin­zin­ger)

 

Nach­schlag

Häpp­chen fürs Hirn: Wie wär’s mit „Die Anti-Stress-Ernährung“ als Abend­lek­türe? Oder doch lie­ber „Rich­tig essen für die Fas­zien“? Chris­tian Hein­rich wid­met sich bei der Zeit den zahl­lo­sen Ernäh­rungs­rat­ge­bern, die ver­spre­chen, dass sich mit einem bestimm­ten Spei­se­plan der Kör­per opti­mie­ren lasse. Der Titel: „Wer’s glaubt, isst selig“.
Zeit

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Schmausepost vom 8. Juli

Schman­kerl der Woche

Aus­ge­kos­tet: Er war wahl­weise der „Strei­ter des guten Geschmacks“ (Zeit) oder „das kuli­na­ri­sche Gewis­sen Deutsch­lands“ (FAZ) — und er „brachte Deutsch­land das Genie­ßen bei und spuckte sei­nen Lands­leu­ten zugleich mit Lust in die Suppe Deutsch­land“ (Süd­deut­sche). Jetzt ist er tot. Wolf­ram Sie­beck. Gestor­ben im Alter von 87 Jah­ren.
Der Vor­kos­ter (SZ)Strei­ter des guten Geschmacks (Zeit)

 

Zahl der Woche

9 spek­ta­ku­läre Märkte in Europa stellt das Mana­ger Maga­zin vor. Die Palette reicht vom Wie­ner Nasch­markt über die Große Markt­halle in Buda­pest und bis zum Ham­bur­ger Fisch­markt.
Mana­ger Magazin

 

Aus den Medien

Hei­mat des guten Geschmacks: Richard Klägi ist Foods­cout des Schwei­zer Waren­hau­ses Glo­bus, für das er seit 20 Jah­ren nach Deli­ka­tes­sen sucht. Mari­anne Koh­ler hat den Kuli­na­ri­ker für die „Sweet Home“-Serie des Tages­an­zei­ger in sei­nem Haus in Zürich besucht. Beson­ders beein­dru­ckend ist die Küche des lei­den­schaft­li­chen Kochs und Genie­ßers.
Tages­an­zei­ger

Auf­ge­ga­belt: Ein gan­zer Text, der sich aus­schließ­lich der „bewun­derns­wer­ten Kunst der unfall­freien Gabel­füh­rung“ wid­met? So was gibt’s nur in der FAZ. Zum Glück. Dort erzählt Tobias Rüther im Feuille­ton (!) vom epo­cha­len Kampf „Mensch gegen Sauce“.
FAZ

Mehr als Bei­werk: Ein Essen ohne Gewürze ist wie Tan­zen ohne Musik. Doch was sind Gewürze über­haupt und wie wer­den sie rich­tig ein­ge­setzt? Diese Fra­gen beant­wor­tet der Fein­schme­cker in sei­nem klei­nen Gewürz-Guide
Fein­schme­cker

Lac­to­ba­cil­lus bul­ga­ri­cus:  Den bes­ten Joghurt gibt’s im „Joghurt­drei­eck“ zwi­schen der Tür­kei, Bul­ga­rien und Grie­chen­land, schreibt Kath­leen Hil­de­brand in der SZ. Dort begibt sich die Jour­na­lis­tin auf die Suche nach den Grün­den für des­sen ein­zig­ar­ti­gen Geschmack — und lie­fert eine tolle Repor­tage ab.
Süd­deut­sche

 

Aus den Blogs

Vom Spü­ler zum Ster­ne­koch: Der Zufall hat Chris­tian Jür­gens zum Kochen gebracht. Weil im Restau­rant sei­ner Schwes­ter ein Spü­ler fehlte, sprang er einst ein — heute ist der 47-Jährige ein hoch deko­rier­ter Drei-Sterne-Koch. Im Inter­view beim FAZ-Blog ver­rät Jür­gens sein letz­tes kuli­na­ri­sches Aha-Erlebnis, und warum ihn Maggi fix für Rou­la­den seit der Kind­heit ver­folgt.
FAZ-Blog

Alles Geschmack­sa­che: Die Wege des Food­trends sind uner­gründ­lich. Von Super­foods bis Sous-vide, von Bur­ger bis Bub­ble Tea — was kuli­na­risch ange­sagt ist, wech­selt mit­un­ter schnel­ler als Leo­nardo Di Caprio seine Model-Freundinnen. Eine umfang­rei­che Info­gra­fik dazu hat Stef­fen Sin­zin­ger auf­ge­tan. Sie zeich­net auf einem Zeit­strahl die diver­sen Food­trends seit 2007 nach.
Stef­fen Sinzinger

Im Recht: Darf man Fotos aus dem Restau­rant beden­ken­los in sei­nem Food­blog pos­ten? Und wie sieht’s mit einer Bewer­tung des Lokals aus? Der­lei Fra­gen klä­ren die Öster­rei­chi­schen Food­blog­ger in ihrem neuen Bei­trag zum Thema Blogger-Rechte.
Öster­rei­chi­sche Foodblogger

Fleisch-Fibel: Eine kleine Steaki­pe­dia hat Gastro-Blogger Tobi Mül­ler gemein­sam mit dem Falstaff-Magazin zusam­men­ge­stellt. Neben aller­lei Rezep­ten gibt’s Infos zu ver­schie­de­nen Cuts, zur Rei­fung, zur Zube­rei­tung von Steaks und zu vie­lem mehr.
Fal­staff

 

Rezepte der Woche

Ori­en­ta­li­sche Kar­tof­fel­pfanne mit Hack­fleisch: „Flott gemacht, nicht zu schwer und mit fri­schen Zuta­ten“ kommt die­ses Som­mer­es­sen bei Petra von „Chili und Cia­batta“ daher. Zu den Kar­tof­feln gesel­len sich (Lamm-)Hackfleisch sowie Dat­teln, Apri­ko­sen, Pis­ta­zien und Minze.
Chili und Ciabatta

Nudel­sa­lat mit Zuc­chini, Tomate, Rucola, gehack­ten Man­deln, Minze und Par­me­san (vege­ta­risch): Die­sem Rezept-Titel von Johan­nes ist nicht mehr viel hin­zu­zu­fü­gen. Eben kein 08/15-Nudelsalat.
Stutt­gart Cooking

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Mit die­sen Tricks ver­die­nen Wirte ihre Geld (20 Minu­ten)

2. Rezept: Thymian-Hähnchen (Fran­zö­sisch kochen)

3. New York: Meine 9 ganz per­sön­li­chen Food-Highlights (Din­ner um 8)

 

Nach­schlag

Have a break: Kit­kat gehört zu den bekann­tes­ten Pro­duk­ten des Lebens­mit­tel­rie­sen Nestle. Doch nir­gendwo ist der Scho­ko­rie­gel so beliebt wie in Japan, wo es allein 30 ver­schie­dene Sor­ten gibt — von Erd­beere bis Wasabi. Gabriel Knup­fer erklärt in der Han­dels­zei­tung, wie Kit­kat aus­ge­rech­net dort zur Kult­sü­ßig­keit wurde.
Han­dels­zei­tung

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Schmausepost vom 1. Juli

Schman­kerl der Woche

Food-Fotos: „Essen kann sich auf Ins­ta­gram näm­lich nur sehen las­sen, wenn es aus­sieht, als hät­ten min­des­tens drei Food­sty­lis­ten vier Stun­den bera­ten und drei Stun­den Hand anle­gen wol­len für die­ses eine Bild.“ Das schreibt Anika Meier, die im Monopol-Magazin neuen Trends bei der Essens­fo­to­gra­fie in sozia­len Medien nach­spürt — jen­seits von #foo­die und #food­porn.
Mono­pol Magazin

 

Zahl der Woche

8,47 Euro zahlt man in Lau­sanne durch­schnitt­lich für ein 0,33-Liter-Bier. Damit ran­giert die Schwei­zer Stadt im GoEuro-Bierpreisindex ganz vorne. Am bil­ligs­ten ist das Trin­ken im slo­wa­ki­schen Bra­tis­lava (€1,47).
Mana­ger Magazin

 

Aus den Medien

Rei­sen & Spei­sen: „Ein Land ver­steht man erst, wenn man seine Spe­zia­li­tä­ten pro­biert“, schreibt die Süd­deut­sche Zei­tung und lässt fünf Auto­ren von ihren denk­wür­digs­ten kuli­na­ri­schen Rei­se­er­leb­nis­sen erzäh­len. Unter ande­rem geht’s um Bur­ger in der Ark­tis, Gans in Frank­reich und „fri­sche Ziege“ in Südäthio­pien.
Süd­deut­sche

Tuben & Tüten: Die Nah­rung von Astro­nau­ten steht im Gourmet-index irgendwo zwi­schen eng­li­scher Küche und unge­nieß­bar — eigent­lich. Nun aber zeigt Chris She­pherd, dass man mit Welt­raum­nah­rung durch­aus ver­nünf­tig kochen kann. Der Ster­ne­koch kre­iert im Wired-Video ein Menü aus Astro­nau­ten­es­sen.
Wired

Heiß & fet­tig: Die Küche der US-Südstaaten, das soge­nannte Soul­food, ent­stand zu Zei­ten der Skla­ve­rei. Die Grund­idee dahin­ter lau­tet: ver­edeln, was andere weg­wer­fen. Noch heute sorgt Soul­food für Zusam­men­halt in der Gesell­schaft und trös­tet über Lebens­la­gen hin­weg, wie Jona­than Fischer in sei­nem span­nen­den Rei­se­be­richt schreibt.
Süd­deut­sche

Tricks & Kniffe: Der Über­le­bens­kampf in der Gas­tro­no­mie ist knall­hart. Des­halb ver­su­chen viele Wirte, ihren Umsatz mit einer Reihe von Tricks zu stei­gern. „20 Minu­ten“ ver­rät einige die­ser Kniffe — unter ande­rem den „Buffet-Trick“ und die Ver­lo­ckung mit „blu­mi­gen Namen“.
20 Minu­ten

 

Aus den Blogs

Lokale Größe: Zum fünf­ten Geburts­tag des Kulinarik-Blogs „Tartuf­fel“ wird des­sen Autor Niko­lai Text grund­sätz­lich und betrach­tet „einen zen­tra­len Ort unse­res Lebens“ — näm­lich das Restau­rant. Aus­gangs­punkt sei­nes lesens­wer­ten Tex­tes ist das Buch „Das Restau­rant: Eine Geschichte aus dem Bauch der Moderne“ von Chris­toph Rib­bat.
Tartuf­fel

Lokale Ret­tung: „Die Erleb­nis­re­stau­rants von heute nen­nen sich Essensretter-Lokale“, schreibt Jörn Kabisch in sei­ner Freitag-Kolumne. Gemeint sind jene Lokale, in denen nur Lebens­mit­tel ver­kocht wer­den, die andern­falls im Müll lan­den wür­den. Das Ziel sei durch­aus hehr, fin­det Kabisch, doch aus kuli­na­ri­scher Per­spek­tive hat er Vor­be­halte.
Frei­tag

Loka­ler Klas­si­ker: Chris­tian Sei­ler ver­rät in sei­ner Gastro-Kolumne die „fünf gol­de­nen Regeln für ein Wie­ner Schnit­zel“. Unter ande­rem erklärt er, warum man sich mit einer wei­ßen Hose auf das Schnit­zel set­zen sollte.
Das Maga­zin

Loka­les Wis­sen: Clau­dia von „Din­ner um Acht“ hat zwei Jahre in New York gelebt. Jetzt kehrt sie zurück in ihre alte Hei­mat­stadt und  stellt ihre „neun ganz per­sön­li­chen Food-Highlights“ vor.
Din­ner um Acht

 

Rezepte der Woche

Thymian-Hähnchen mit Honig und Knob­lauch: Zum Erklä­ren und Foto­gra­fie­ren fehlt Auré­lie von „Fran­zö­sisch kochen“ schlicht die Zeit, aber sie ver­si­chert: Die­ses Rezept ist extrem ein­fach, schmeckt aber „trop bon“, also „zu lecker“.
Fran­zö­sisch kochen

Gnoc­chi, nach Mas­si­mi­liano Ala­jmo (vege­ta­risch): Robert von „lamia­cu­cina“ dachte, er wüsste alles über Gnoc­chi — bis er in einem Video die Gnoc­chi des Mas­si­mi­liano Ala­jmo ent­deckte. Diese erin­nern eher an einen gefüll­ten Knö­del, mit Käse im Kern und einer Hülle aus Gemü­se­pü­ree.
lamia­cu­cina

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Über­würz­tes Essen genieß­bar machen (Fein­schme­cker)

2. Fer­tig­pro­dukte — die Wahr­heit über Industrie-Essen (Stern)

3. Por­trät: Hol­ger Strom­berg (Welt)

 

Nach­schlag

Essen als Event: Ein­fach am Tisch sit­zen und essen — mit die­ser klas­si­schen Kom­bi­na­tion lockt man heut­zu­tage nie­man­den mehr ins Restau­rant. Viel­mehr wird wahl­weise nackt, im Dun­keln oder in fünf­zig Meter Höhe gespeist. Alex Stra­nig erklärt im Stan­dard, warum die Mahl­zeit immer häu­fi­ger zum Event wird.
Stan­dard

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