Schmausepost vom 17. Oktober

Schman­kerl der Woche

Lukul­li­sche Legen­den: Der Glücks­keks nach dem Essen gehört im China-Restaurant dazu wie der Ing­wer in Rezep­ten von Alfons Schuh­beck. In einem Land kennt jedoch kaum jemand die tra­di­tio­nel­len Plätz­chen: aus­ge­rech­net in China. Was die Legende vom chi­ne­si­schen Glücks­keks mit dem Angriff auf Pearl Har­bour zu tun hat, ver­rät Fabi­enne Hurst im Spie­gel; außer­dem ent­larvt sie wei­ter „Mampf-Mythen“ vom Crois­sant bis zum Hot­dog.
Spie­gel (Glücks­kekse)Spie­gel (Mampf-Mythen)

 

Zahl der Woche

4,64 Euro zahlt der Münch­ner durch­schnitt­lich für eine Halbe Bier — zumin­dest, wenn man dem Preis­ver­gleich­spor­tal Ear­dex Glau­ben schenkt. Das Star­tup will sich zu einem Wiki­pe­dia für Lebens­hal­tungs­kos­ten ent­wi­ckeln und die welt­wei­ten Preise für einen Liter Cola, einen Big Mäc oder eben ein Bier sam­meln.
Han­dels­blattEar­dex

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Nach­rich­ten

4,63 Kilo Fleisch wirft Otto-Normal-Deutscher pro Jahr durch­schnitt­lich in den Müll. Das geht aus dem „Fleischat­las extra“ der Böll-Stiftung her­vor, der sich um die The­men „Abfall und Ver­schwen­dung“ dreht. Die For­scher rech­nen vor, dass allein in Deutsch­land das Fleisch von 45 Mil­lio­nen Hüh­nern, vier Mil­lio­nen Schwei­nen und 200.000 Rin­dern im Müll lan­det.
WeltBöll-Stiftung

Das Bestel­len von Lebens­mit­teln im Inter­net ist immer noch ein Nischen­markt — aller voll­mun­di­ger Ankün­di­gun­gen zum Trotz. Dies zu ändern hat sich nun — wie­der mal — ein neuer Anbie­ter auf die Fah­nen geschrie­ben: Shop­wings, ein Dienst der Zalando-Macher von Rocket Inter­net. Pas­send dazu gibt der Stern eine Über­sicht der vor­han­de­nen Lie­fer­dienste.
Süd­deut­sche (Shop­wings)Stern (Ver­gleich)

Und wer zahlt’s? Im Januar waren’s Eier, im März folgte Wurst, und kürz­lich kamen But­ter und Käse dran: Aldi hat zuletzt etli­che Lebens­mit­tel­preise gesenkt — und die ande­ren Ket­ten zogen ach. Dar­auf­hin hagelte es wie­der mal Schelte für die Dis­coun­ter, allen voran von Bau­ern, die sin­kende Milch­preise bekla­gen. Doch ganz so leicht ist die Sache nicht, wie Mar­lene Weiß in ihrer klu­gen Ana­lyse beschreibt.
Süd­deut­sche

Restaurant-Trailer sind der neu­este Schrei — nicht nur, aber vor allem in der geho­be­nen Gas­tro­no­mie. Was nun jedoch das spa­ni­sche Drei-Sterne-Lokal „DiverXo“ vor­ge­stellt hat, ist eher ein cine­as­ti­scher Kurz­film denn ein schnö­der Trai­ler. Oder wie Fritz Rad­tke von „Daily Eats“ es aus­drückt: „ein zehn­mi­nü­ti­ger kulinarisch-erotischer Fie­ber­traum, der irgendwo zwi­schen ‚Alice im Wun­der­land‘ und ‚The Hos­tel‘ pen­delt.„
Daily EatsVimeo (Restaurant-Video)

 

Lese­ge­schich­ten

Ekel erwünscht: Schock­bil­der auf Ziga­ret­ten­pa­ckun­gen sol­len Rau­chern die Lust am Qual­men neh­men. Ähnli­ches könnte man auch auf Fleisch­wa­ren dru­cken, schlägt Freitag-Leser Mar­cus Voigt in sei­nem viel­be­ach­te­ten Bei­trag vor. Schließ­lich ver­gesse ein Groß­teil der Bür­ger die Bil­der von zusam­men­ge­pferch­ten Schwei­nen, wenn er im Super­markt vor der Kühl­theke stehe.
Frei­tag

Durch­blick erwünscht: „Man will sich gesund ernäh­ren, soll neben­bei den Kli­ma­wan­del auf­hal­ten, Tiere schüt­zen, die Umwelt scho­nen und die Arbeits­be­din­gun­gen in Ent­wick­lungs­län­dern ver­bes­sern.“ Die Fülle von Do’s & Don’ts, Weltret­tungs­tipps und Lebens­mit­tel­sie­geln wirkt laut For­schern eher ver­wir­rend auf den Ver­brau­cher. Sie plä­die­ren viel­mehr für einige wenige Faust­re­geln, die Max Rau­ner in der Zeit vor­stellt.
Zeit

Mit­es­ser erwünscht: Car­sha­ring gibt es schon län­ger, auch Woh­nun­gen wer­den via Airbnb im gro­ßen Stil geteilt. Nun sind als nächs­tes Küchen an der Reihe, schreibt Mar­tin Gropp in der FAZ — zumin­dest in den USA. Dort laden Hobby-Köche und Pro­fis über das Netz Unbe­kannte zu sich nach Hause zum Essen ein.
FAZ

Abhe­ben erwünscht: Die Dimen­sio­nen die­ser Küche sind gewal­tig: Acht Chef­kö­che, 500 Köche und 8500 Mit­ar­bei­ter berei­ten hier 163.000 Mahl­zei­ten zu. Pro Tag! Die Rede ist von der größ­ten Airline-Küche der Welt in Dubai. Sie belie­fert rund 125 Flug­li­nien mit Flug­zeu­ges­sen. Das Han­dels­blatt blickt hin­ter die Kulis­sen die­ser XXL-Küche.
Han­dels­blatt

 

Blog­schau

Ein­fach gut: Die ers­ten Ver­su­che mit dem eige­nen Sau­er­teig enden bei fast allen Hob­by­bä­ckern ernüch­ternd — so auch bei Chris­tina vom SZ-Blog „Koch­ni­sche“. Doch dann stieß sie auf das „No-Knead-Bread“ eines New Yor­ker Bäckers, also ein Brot, das ohne stun­den­lange Pro­ze­du­ren aus­kommt.
Koch­ni­sche

Weni­ger isst mehr: Unter die­sem Motto stellt das Netz­werk Heim­gour­met fünf Food­blog­ger vor, die sich einem bestimm­ten Schwer­punkt wid­men. Mit dabei sind unter ande­rem Rezepte für Men­schen mit Kau– und Schluck­be­schwer­den oder Rezepte für All­er­gi­ker.
Heim­gour­met

Neues Lese­fut­ter: Juliane von „Schö­ner Tag noch!“ schlen­dert über die Frank­fur­ter Buch­messe und stö­bert durch das Ange­bot der deutsch­spra­chi­gen Koch­buch­ver­lage. Ihre liebs­ten Neu­er­schei­nun­gen stellt sie in Text und Bild vor.
Schö­ner Tag noch!

Herr des Heus: Das „Noma“ unter Chef­koch René Red­zepi lan­det seit Jah­ren ganz vorne in diver­sen Restaurant-Bestenlisten. Der Foto­graf Todd Selby hat nun einen Blick hin­ter die Kulis­sen des Edel-Lokals gewor­fen. Dazu gibt’s ein hand­ge­krit­zel­tes Inter­view mit der schö­nen ers­ten Frage: „Hey René, wie macht man eigent­lich ein Heu-Parfait?“ Ant­wort: „Komi­sche Frage. Ich nehme dafür Heu.„
The Selby

Eine Prise Exo­tik: Wieso nicht mal Bären­tat­zen pro­bie­ren? Oder gegrill­ten Igel auf bos­ni­sche Art? Tobias blät­tert durch ein Koch­buch aus dem Jahr 1971, des­sen Rezepte, nun ja, eher unge­wöhn­lich daher­kom­men. Das Werk stammt aus der Feder von Wer­ner Fischer, einem Spit­zen­koch aus Ber­lin, der mit­un­ter auch mal aus­ge­diente Zoo­tiere ver­kochte.
Gruß auf der Küche

 

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Pro­bie­ren und stu­die­ren -  nach die­ser Devise stellt Jörn Gutow­ski die Pro­bier­sets von TRY FOODS zusam­men. Sie zei­gen auf, wie groß die Geschmacks­viel­falt bei Oli­ven­ölen, Scho­ko­lade oder Kaf­fee ist — und lie­fern umfas­sende Infor­ma­tio­nen zu dem jewei­li­gen Lebens­mit­tel. Die Idee zu TRY FOODS sei ihm bei der Geschenk­su­che gekom­men, ver­rät Gutow­ski im Schmausepost-Interview. Und: „Schuld war der Whisky.„
Schmau­s­epost (Inter­view)TRY FOODS

 

Rezepte der Woche

Pul­led Pork aus dem Ofen: Irene vom Widmatt-Blog packt ein Stück Schwei­nen­a­cken zusam­men mit Räu­cher­chips in den Back­ofen und war­tet. Und war­tet. Und war­tet. Knappe zehn Stun­den spä­ter wird flei­ßig gezupft und gerupft — fer­tig ist ihr Pul­led Pork, das her­nach in einen Bur­ger packt. Ihr Fazit: Pul­led Pork dau­ert eine kleine Ewig­keit, aber es lohnt sich.
Wid­matt

Gorgonzola-Polenta mit Pfif­fer­lin­gen und Bir­nen (vege­ta­risch): Clau­dia von „Fool for food“ ist ein Polenta-Fan; beson­ders die Rote Polenta hat es ihr ange­tan. Im Blog ser­viert sie nun ein Rezept für Rote Polenta mit Pfif­fer­lin­gen, Gor­gon­zola und geschmor­ten Bir­nen. Oben­drein gibt’s Tipps für Polenta-Bücher und wei­tere Polenta-Rezepte.
Fool for food

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Rezept: Nur ein Apfel (lamia­cu­cina)

2. Food­facts: Du bist, was du isst! (Siamo cio che man­giamo)

3. Wie ent­steht eigent­lich ein Döner? (Tages­spie­gel)

 

Nach­schlag

Die mit der Rübe tanzt: Zwei Prot­ago­nis­ten ste­hen im Mit­tel­punkt eines nur sechs Sekun­den lange Videos, das im Inter­net der­zeit rauf– und run­ter­läuft. Einer davon ist eine Rübe, der man wahr­schein­lich nicht zu nahe tritt, wenn man den Erfolg des Film­chens eher beim zwei­ten Dar­stel­ler sucht — First Lady Michelle Obama.
Süd­deut­sche

Schmausepost vom 10. Oktober

Schman­kerl der Woche

Der rich­tige Dreh: Der Döner ist Deutsch­lands kleins­ter kuli­na­ri­scher Nen­ner: Zwi­schen Flens­burg und Füs­sen gibt es rund 16.000 Kebap­bu­den, die täg­lich 600 Ton­nen Fleisch ver­kau­fen; mit 3,5 Mil­li­ar­den Euro Umsatz macht die Döne­r­in­dus­trie sogar McDonald’s Kon­kur­renz (4,0 Mrd.). Doch was genau steckt im Döner? Und wie wird er her­ge­stellt? Moritz Her­mann begibt sich für den Tages­spie­gel auf einen lesens­wer­ten Spieß­rou­ten­lauf.
Tages­spie­gel

 

Zahl der Woche

24 Eier im Monat legt die durch­schnitt­li­che Lege­henne. Von ihnen gibt es in Deutsch­land unglaub­li­che 39,1 Mil­lio­nen, die allein im Juni stolze 935 Mil­lio­nen Eier leg­ten. Diese Zah­len — sowie wei­tere „harte Fak­ten zum wei­chen Ei“ — lie­fert der Focus anläss­lich des Welt-Ei-Tags am 10. Okto­ber.
Focus

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Nach­rich­ten

Ten­gel­mann ver­ab­schie­det sich sich aus dem Lebens­mit­tel­ge­schäft: Die Inhaber-Familie Haub hat die Supermarkt-Tochter Kaiser’s Ten­gel­mann an den Kon­kur­ren­ten Edeka ver­kauft. Stimmt das Kar­tell­amt zu, wech­seln Mitte 2015 mehr als 450 Filia­len den Besit­zer. Eine her­vor­ra­gende Ana­lyse des Deals lie­fert Peer Scha­der im Super­markt­blog.
Süd­deut­scheSuper­markt­blog

Jetzt sind’s sie­ben: Peter Knogl ist vom Gault Mil­lau zum Koch des Jah­res in der Schweiz gekürt wor­den. Zudem stößt der Chef des „Che­val Blanc“ im Base­ler Luxus­ho­tel „Les Trois Rois“ als sieb­ter Koch in den eli­tä­ren 19-Punkte-Zirkel vor. Zudem wurde heuer auch eine Köchin des Jah­res aus­ge­zeich­net.
Gour­met GlobeNZZ

Qual der Wahl beim Mahl: Warum grei­fen wir an einem Tag zur Cur­ry­wurst mit Pom­mes fri­tes, wäh­rend am nächs­ten Tag der Back­fisch mit Kar­tof­fel­sa­lat auf dem Tablett lan­det? For­scher haben nun einige wenige Fak­to­ren ermit­telt, anhand derer Ange­stellte ihr Essen in der Kan­tine aus­wäh­len.
Zeit (Video)

 

Lese­ge­schich­ten

Trend statt Tonne: Im Restau­rant „Rub & Stub“ in Kopen­ha­gen kom­men aus­schließ­lich Lebens­mit­tel auf den Tisch, die sonst im Müll gelan­det wären. Seit der Eröff­nung vor einem Jahr ist der Ansturm unge­bro­chen, was jedoch kaum an der Qua­li­tät der Spei­sen lie­gen dürfte. Mar­ten Rolff hat das „Rub & Stub“ besucht.
Süd­deut­sche

Knip­sen statt Krö­ten: Shan­tanu Starick ist Food-Fotograf, reist um die Welt und bie­tet seine Dienste vor der Linse im Tausch für Essen, Obdach und Trans­port an. Von sei­nen Erleb­nis­sen berich­tet der 26-Jährige auf dem Blog „The Pixel Trade“. Im Inter­view mit dem Web-Magazin Mun­chies erklärt Starick, wie er ganz ohne Geld rund um den Glo­bus reist.
Mun­chies (Inter­view)The Pixel Trade

Kaf­fe­paussi statt Ziga­ret­ten­pause: Nir­gendwo wird so viel Kaf­fee getrun­ken wie in Finn­land; dort sind zwei „Kaf­fe­paussi“ pro Arbeits­tag sogar ver­brief­tes Recht. Susanne Kip­pen­ber­ger spürt im Tages­spie­gel den Grün­den für die fin­ni­sche Liebe zum Fil­ter­kaf­fee nach, und berich­tet, wel­che Blü­ten sie mit­un­ter treibt.
Tages­spie­gel

Bier statt Bio: Seit wann trin­ken Men­schen Bier? Warum ist aus­ge­rech­net Bay­ern ein Bier­land? Und haben die Römer wirk­lich lau­war­mes Bier getrun­ken wie es in den Asterix-Comics? Um diese Fra­gen dreht sich ein unter­halt­sa­mes Inter­view mit dem Bio­che­mi­ker Franz Meuß­do­erf­fer, Autor des Buches „Das Bier: Eine Geschichte von Hop­fen und Malz“.
Süd­deut­sche

 

Blog­schau

Ziem­li­cher Zeit­fres­ser: Blog­gen ist für die meis­ten Food­blog­ger ein Hobby — und wie andere Hob­bys kos­tet es Geld und vor allem Zeit. Wie viel Enga­ge­ment hin­ter einem Food­blog steckt, ver­rät Steph vom Klei­nen Kurio­si­tä­ten­la­den. Neben den vier bis sechs Arti­keln pro Woche kom­men auch noch die Pflege der Social-Media-Kanäle sowie das Beant­wor­ten von Kom­men­ta­ren und E-Mails hinzu.
Klei­ner Kuriositätenladen

Wild auf Wild: Nicht nur Gemü­se­sor­ten haben Sai­son, son­dern auch Wild. Guido von „Kochen mit But­ter“ stellt einen Sai­son­ka­len­der für Hirsch, Reh und Co. vor. Dazu gibt’s hilf­rei­che Tipps zum Ein­kau­fen von Wild und zur Zube­rei­tung.
Kochen mit Butter

So is(s)t Deutsch­land: Eine inter­es­sante Info­gra­fik zum Ess­ver­hal­ten der Deut­schen prä­sen­tiert Flo­ren­tine bei „Siamo cio che man­giamo“. Dazu gibt’s jede Menge nutz­lo­ses Wis­sen à la „Eine Dosis von 32,5 Liter Red Bull wäre töd­lich“.
Siamo cio che mangiamo

Scharfe Aus­wahl: Wel­che Mes­ser braucht jeder Hob­by­koch? Tho­mas von Omoxx stellt die wich­tigs­ten Werk­zeuge vor und ver­rät, in wel­chen Situa­tio­nen Spick­mes­ser, Filier­mes­ser und Co. bei ihm zum Ein­satz kom­men.
Omoxx

Muss ich als Fleisch­es­ser beim Schlach­ten zuschauen kön­nen? Aus­ge­hend von die­ser Frage berich­tet Char­lott von „Mit Ver­gnü­gen“ vom Besuch eines „But­cher Hap­pe­ning“, bei dem die Teil­neh­mer ein Lamm und ein hal­bes Schwein zer­le­gen und ver­ar­bei­ten. Ihr Fazit: Viel­leicht könnte sie das nächste Mal sogar einer Schlach­tung bei­woh­nen — dann jedoch nur mit lee­rem Magen.
Mit Ver­gnü­gen

Frü­her war er Rock­mu­si­ker, heute ist er einer der ein­fluss­reichs­ten Gastro-Kritiker des Lan­des: Jür­gen Dol­lase hat bei der Ber­li­ner Spei­se­meis­te­rei die 12 F.A.Q. (Food Art Ques­ti­ons) von Stef­fen Sin­zin­ger beant­wor­tet. Dazu gibt’s eine Rezen­sion von Dol­la­ses neu­es­tem Werk „Him­mel und Erde: In der Küche eines Restau­rant­kri­ti­kers“.
Ber­li­ner Spei­se­meis­te­rei (FAQ)Ber­li­ner Spei­se­meis­te­rei (Rezen­sion)

 

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Schmau­s­epost (Inter­view)TRY FOODS

 

Rezepte der Woche

Pizzapfannkuchen-Auflauf: Was kommt raus, wenn man drei der belieb­tes­ten Gerichte der Deut­schen kom­bi­niert? Petra von „Chili und Cia­batta“ prä­sen­tiert ein Rezept für einen Pizzapfannkuchen-Auflauf. Dabei wer­den die Pfann­ku­chen mit Toma­ten­soße, Salami und Schin­ken gefüllt, in Rol­len geschnit­ten und anschlie­ßend mit Käse über­ba­cken.
Chili und Ciabatta

Mini­ma­lis­ti­sches Apfel-Dessert (vege­ta­risch): Apfel, Zucker und etwas But­ter: Das reicht Robert von Lamia­cu­cina, um eine optisch und geschmack­lich beein­dru­ckende Köst­lich­keit zu zau­bern, „die jedes far­bige Cup­cake, ob mit oder ohne Fros­ting, alt aus­se­hen lässt“.
Lamia­cu­cina

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Yotam Otto­lenghi: Der Koch der Stunde (Zeit-Magazin)

2. Modi­scher Kult: Essen und ver­ges­sen (Tages­spie­gel)

3. Vega­nis­mus als Life­style (FAZ)

 

Nach­schlag

Wider das Rein­heits­ge­bot: Ein ein­zig­ar­ti­ges Craft Bier hat die Lost Rhino Bre­wery mit ihrem „Bone Dus­ter Paleo Ale“ geschaf­fen. Hier stam­men die Hefe­kul­tu­ren von einem aus­ge­stor­be­nen Wal, des­sen Fos­si­lien in einem Sumpf ent­deckt wur­den.
Zeit (mit Video)

Schmausepost vom 3. Oktober

Schman­kerl der Woche

Everybody’s dar­ling: Er ist der der­zeit ange­sag­teste Koch; seine Bücher ste­hen in jeder noch so über­sicht­li­chen Samm­lung; und seine Rezepte gehö­ren zu den meist­zi­tier­ten in der Food­blo­go­sphäre. Die Rede ist von Yotam Otto­lenghi, Isra­els Ant­wort auf Jamie Oli­ver, nur ein Stück­chen läs­si­ger. Wie lässt sich sein Erfolg erklä­ren? Ilka Piep­gras hat Otto­lenghi für das Zeit-Magazin in sei­ner Lon­do­ner Test­kü­che besucht.
Zeit-Magazin

 

Zahl der Woche

575 Kilo­gramm hat das Sieger-Gemüse bei der baye­ri­schen Meis­ter­schaft im Kür­bis­wie­gen auf die Waage gebracht. Für das Saat­gut sol­cher Rie­sen­ge­wächse wird übri­gens bis zu 800 Euro bezahlt.
Pro­planta

 

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Nach­rich­ten

And the win­ner is… Nestle! Mit sei­ner Alete-Trinkmahlzeit für Kin­der hat der Kon­zern den Gol­de­nen Wind­beu­tel für die „dreis­teste Wer­be­lüge des Jah­res“ abge­räumt. Den Schmäh­preis ver­leiht Food­watch wie stets mit zahl­lo­sen Jour­na­lis­ten und Kame­ras im Schlepp­tau. Der­weil erregt sich Jochen von Viva Culi­na­ria über die „kuli­na­ri­schen Raben­el­tern“, die Alete & Co. an ihre Kin­der ver­füt­tern.
Food­watchSpie­gelZDF (Video — mit Kri­tik vom BLL)Viva Culi­na­ria (kul. Rabeneltern)

Steaks aus Argen­ti­nien stam­men aus­schließ­lich von Wei­de­tie­ren — des­sen konn­ten sich deut­sche Ver­brau­cher bis­lang sicher sein. Doch seit ver­gan­ge­ner Woche darf das süd­ame­ri­ka­ni­sche Land auch Rind­fleisch aus Mast­tier­hal­tung in die EU expor­tie­ren. Es kommt oft aus soge­nann­ten Feed­lots: rie­sige Frei­luft­stal­lun­gen, in denen mehr als 20.000 Tiere gemäs­tet wer­den.
taz

Den Tag der Deut­schen Ein­heit am 3. Okto­ber nimmt der Stern zum Anlass, um auf die belieb­tes­ten DDR-Gerichte zurück­zu­bli­cken — von der Toten Oma bis zum Mutz­bra­ten. Pas­send dazu stellt Ste­van von Nut­ri­cu­li­nary „Erichs Erbe“ vor, ein Online-Videokochbuch, das die Ost-Klassiker von damals in kur­zen Fil­men vor­stellt.
SternNut­ri­cu­li­naryErichs Erben (Youtube)Erichs Erbe (Blog)

 

Lese­ge­schich­ten

Süß-saures Schwein oder Hund? Ursula Hein­zel­mann geht in der FAZ der Frage nach, was in China wirk­lich auf den Tel­ler kommt — und lie­fert oben­drein drei Rezepte, unter ande­rem für Eier­f­la­den und Salz­ge­müse. Eben­falls um authen­ti­sches chi­ne­si­sches Essen dreht sich Klaus‘ kuli­na­ri­scher Peking-Bericht bei Gour­met­kri­tik.
FAZGour­met­kri­tik

Unser Schrot und Korn gib uns heute lau­tet der Titel einer umfas­sende Ana­lyse zum „Lifestyle-Trend Vega­nis­mus“ in der FAZ. Der lange aber lesens­werte Text ist ein Rund­um­schlag von Attila Hild­man bis Laborfleisch, von boo­men­den Vegan-Magazinen bis zum Ursprung des Wor­tes vegan. Kür­zer und kri­ti­scher ist ein Kom­men­tar im Tages­spie­gel, der sich den Veganismus-Weltmeister Deutsch­land vor­nimmt.
FAZTages­spie­gel

Gespal­tene Per­sön­lich­keit: Kaf­fee oder Tee? Coca-Cola oder Pepsi? Pizzarand-Esser oder Pizzarand-Nichtesser? Bei Lebens­mit­teln unter­schei­det man oft zwei ver­schie­dene Typen Mensch. Wel­che das sind? Das zeigt das Online-Magazin „Demil­ked“ anhand einer Serie von Doppel-Grafiken.
Demil­ked

Der neu­este Ernäh­rungs­trend nennt sich Paleo-Ernährung — oder im Bild-Jargon: Steinzeit-Diät. Dabei ver­zich­tet der Mensch auf Getreide, Milch­pro­dukte und sons­tige kuli­na­ri­sche Errun­gen­schaf­ten der ver­gan­ge­nen Jahr­hun­derte und ori­en­tiert sich statt­des­sen am Spei­se­plan unse­rer frü­hes­ten Vor­fah­ren. Lena Jakat stellt in der SZ die Bewe­gung und einen ihrer Vor­rei­ter vor.
Süd­deut­sche

 

Blog­schau

Feu­rige Welt­reise: Der Blog „Gas­profi 24″ tourt ein­mal um die Erde und blickt in die Hin­ter­gär­ten der Men­schen. Genauer gesagt: auf ihren Grill. Her­aus­ge­kom­men ist eine unter­halt­same Reise durch ver­schie­dene Grill­kul­tu­ren — von Chur­rasco in Latein­ame­rika über aus­tra­li­sches Barby bis hin zu Braai in Süd­afrika.
Gas­profi 24

Papier auf Diät: Food– und Wein-Magazine boo­men — aber nur im Inter­net. Am Kiosk hin­ge­gen grei­fen immer weni­ger Men­schen zu kuli­na­ri­schem Lese­stoff, wie Gour­met Globe berich­tet. So ver­zeich­nen „Essen & Trin­ken“, „Der Fein­schme­cker“ und Co. alle­samt sin­kende Auf­la­gen.
Gour­met Globe

Und was ist mit Tee? Einst eine ein­ge­fleischte Kaf­fee­trin­ke­rin, hat Eva von „Food vege­ta­risch“ nun auch Grü­nen Tee für sich ent­deckt. Im Blog stellt sie ver­schie­de­nen Zube­rei­tungs­ar­ten vor und gibt Tipps für den per­fek­ten Tee­ge­nuss.
Food Vege­ta­risch

Die Sim­psons wer­den 25, und das nimmt „The Daily Eats“ zum Anlass, die Kult­se­rie aus einem kuli­na­ri­schen Blick­win­kel zu betrach­ten. Zum einen gibt es zehn Donut-Rezepte, „nach denen sich Homer die Fin­ger lecken würde“. Zum ande­ren blickt Fritz Rad­tke auf die zehn bes­ten Food-Momente im Leben der Sim­psons zurück (mit Videos).
Daily Eats (Donut-Rezepte)Daily Eats (Food-Momente)

Fünf neue Online-Magazine stellt Jan-Peter im Nomy­blog vor. Alle stam­men aus Ber­lin, und alle dre­hen sich um die The­men Essen, Trin­ken und Genuss. Mit dabei sind unter ande­rem das „Fla­vour Maga­zin“ und die Videos von „Food, People, Pla­ces“.
Nomy­blog

 

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Schmau­s­epost (Inter­view)TRY FOODS

 

Rezepte der Woche

Kür­biss­a­lat mit Schin­ken und Peco­rino: Nor­ma­ler­weise star­tet Uwe von High Foo­da­lity stets mit einer Suppe in die Kür­bis­sai­son — nicht so die­ses Jahr. Grund hier­für ist ein medi­ter­ra­ner Salat aus Kür­bis, Schin­ken und Peco­rino, der in gerade mal einer hal­ben Stunde zube­rei­tet ist.
High Foo­da­lity

Nudeln mit Stein­pil­zen und Fei­gen (vege­ta­risch): Ein herbst­li­ches Nudel­re­zept stellt Sassi bei „Zwer­gen­prin­zes­sin“ vor — mit Stein­pil­zen und Fei­gen. Oben­drein lis­tet sie ihre zwölf liebs­ten Feigen-Rezepte auf.
Zwer­gen­prin­zes­sin

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Wie man Essen lie­ben und davon leben kann (Vogue)

2. Sau­er­kraut. Mit Hum­mer, Käse oder Leb­ku­chen (NZZ-Nachgewürzt)

3. So früh­stückt die Welt (SRF1)

 

Nach­schlag

So ein Salat: Eigent­lich wollte Zack Brown nur einen schnö­den Kar­tof­fel­sa­lat machen und bat dazu über die Finan­zie­rungs­platt­form Kick­star­ter um Geld. Sein Spen­den­ziel: 10 Dol­lar. Doch dann machte sein Internet-Witz die digi­tale Runde und plötz­lich hatte Brown mehr als 55.000 Dol­lar bei­sam­men. Damit orga­ni­sierte der Ame­ri­ka­ner kur­zer­hand ein Kartoffelsalat-Festival.
Focus

Schmausepost vom 26. September

Schman­kerl der Woche

Vier Vor­es­ser: Men­schen, die für und vom Essen leben, stellt die Vogue in einem lesens­wer­ten Bei­trag vor — auch wenn die Behaup­tung, die­ses Quar­tett leiste einen Bei­trag „zur Revo­lu­tion des deut­schen Food-Markts“ viel­leicht ein biss­chen hoch gegrif­fen ist. Mit dabei sind unter ande­rem der „Tas­te­maker“ David Sax und Health-Food-Chefin Liora Mir­nik.
Vogue

 

Zahl der Woche

63 Pro­zent der Deut­schen sind genervt von Leb­ku­chen und Scho­ko­ni­ko­läuse, die bereits im Sep­tem­ber in den Super­markt­re­ga­len auf­tau­chen. Das ist das Ergeb­nis einer Yougov-Umfrage, die nahezu alle Medien gie­rig auf­grei­fen. Dem­nach spre­chen sich 31 Pro­zent der Befrag­ten sogar für ein Ver­bot aus, das den Ver­kauf von Fest­tags­sü­ßig­kei­ten vor einem bestimm­ten Stich­tag unter­sagt.
Süd­deut­sche (Umfrage)Pro­planta

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Nach­rich­ten

Gegen­wind für Food­watch: Am 1. Okto­ber ver­leiht Food­watch den „Gol­de­nen Wind­beu­tel“ für die dreis­teste Wer­be­lüge des Jah­res. Nun kri­ti­siert Andre Tau­ber in der Welt am Sonn­tag die Abstim­mung als „win­dige Wahl“. Er stört sich vor allem am intrans­pa­ren­ten Aus­wahl­ver­fah­ren.
WamS (Win­dige Wahl)Food­watch (Replik)

Schwar­zes Gold: Ruth Schnee­ber­ger besucht für die Süd­deut­sche die Kaf­fee­messe in Ber­lin und erkennt drei große Trends: Kaf­fee wird zum Luxus­pro­dukt; Was­ser wird wich­ti­ger; Direct Trade macht dem Fair Trade Kon­kur­renz. Weit span­nen­der ist frei­lich, was die Auto­rin über die Kaf­fee­vor­lie­ben der Deut­schen und die His­to­rie des Getränks erzählt.
Süd­deut­sche

Vier gewinnt: Ein Quar­tett von Super­markt­ket­ten kon­trol­liert den deut­schen Markt, bestimmt die Preise — und hat zu viel Macht. Das sagt jetzt zumin­dest das Bun­des­kar­tell­amt und schickt eine War­nung hin­ter­her: Aldi, Lidl, Rewe und Edeka dür­fen nicht noch grö­ßer wer­den.
Süd­deut­sche

 

Lese­ge­schich­ten

Pein­li­ches Pul­ver: Durch kaum ein Medium ist Rob Rhi­ne­hart mit sei­nem „Soy­lent“ noch nicht gegeis­tert. Sein Pül­ver­chen, das angeb­lich alle Nähr­stoffe ent­hält, will kon­ven­tio­nel­les Essen über­flüs­sig machen. Klü­ger als die meis­ten vor ihm, greift nun Udo Poll­mer das Thema auf. Für ihn ist der­lei Ernäh­rung nichts Neues und kaum erfolg­ver­spre­chend. Denn: „Eine rei­z­arme Umwelt ist eine bewährte Fol­ter­me­thode.„
Deutsch­land­funk

Shopping-Schauder: Munchies-Autor Phil­ipp Turo schlen­dert durch einen deut­schen Super­markt — und ist ent­setzt. Nicht nur vom nerv­tö­ten­den Pop-Gedudel, son­dern auch von den Pro­duk­ten. Da gibt es Schwarze Herren-Schokolade („sub­ti­ler Ras­sis­mus in Scho­ko­form“), Pom-Bär Sour Creme Style und Bock­würst­chen, die „aus­se­hen wie abge­schnit­tene Fin­ger eines Mafio­sos“.
Mun­chies

Burger-Boom: Euro­pa­weit schie­ßen neue Burger-Läden aus dem Boden — und im sel­tens­ten Fall sind es Billig-Bratereien von McDonald’s oder Bur­ger King. „Gefüllte Bröt­chen lie­gen im Trend“, schreibt Wolf­gang Fass­ben­der im Fein­schme­cker, „und ein Ende der Burger-Mode ist nicht abzu­se­hen“. Zu sei­nem Arti­kel lis­tet der Gastro-Journalist einige emp­feh­lens­werte Burger-Läden in Deutsch­land und der Schweiz auf.
Fein­schme­cker

Mor­gend­li­ches Magen­trat­zerl: Die einen begin­nen den Tag mit Nudel­suppe, die ande­ren mit Hafer­brei und die nächs­ten mit Fla­den­brot und süßem Tee. Foods­cout Domi­nik Flam­mer erklärt im SRF wie die Welt früh­stückt — in Text, Bil­dern und Ton. Dazu gibt’s zwei Rezepte für Pho-bo und Jach­nun.
SRF

 

Blog­schau

Kuli­na­ri­sche All­zweck­waffe: Wer Sau­er­kraut mag, der sollte die Fin­ger von Dosen las­sen, rät Wolf­gang Fass­ben­der im NZZ-Blog Nach­ge­würzt. Denn fri­sches Sau­er­kraut aus Deli­ka­tess– oder Gemü­se­lä­den sei ein Mul­ti­funk­ti­ons­ge­müse. Zum Beweis lis­tet der Jour­na­list zehn Sau­er­kraut Ideen — im Brikteig mit Zie­gen­käse oder mit Hum­mer und Vanille.
NZZ-Nachgewürzt

Spieg­lein, Spieg­lein an der Wand, wel­ches sind die feins­ten Food­blogs im Land? Die­ser Frage wid­met sich das Online­por­tal Oviva und lis­tet die zehn popu­lärs­ten Food­blogs in der Schweiz auf — von Anonyme Köche bis Wil­des Pou­let. Der­weil nimmt Radio Eins die Szene in Ber­lin unter die Lupe, hebt neun Blogs her­vor und spricht mit Stef­fen Sin­zin­ger von der „Ber­li­ner Spei­se­meis­te­rei“ und Cath­rin Bran­des von „Ber­lin Tid­bits“.
Oviva (Schwei­zer Food­blogs)Radio Eins (Ber­li­ner Foodblogs)

Von Erd­nuss­but­ter bis Man­del­mus: Vor allem vegane Back­re­zepte set­zen oft auf Cremes aus Hasel­nüs­sen, Man­deln oder Cas­hewker­nen. Lei­der, schreibt Kath­rin von der Glücks­bä­cke­rei, gehen Erd­nuss­but­ter und Co. ganz schön ins Geld. Aus die­sem Grund lie­fert sie eine Basis-Anleitung für Nuss­mus, das sich anschlie­ßend in aller­lei Cremes ver­fei­nern lässt.
Glücks­bä­cke­rei

Pro­bier‘ mal, was da krab­belt heißt ein Koch­buch zum Thema Insekten-Küche, das es nun kos­ten­los als eBook zum Her­un­ter­la­den gibt. Ste­van von Nut­ri­cu­li­nary lobt „das wirk­lich infor­ma­tive Buch“, das neben Hin­ter­grund­in­fos auch Rezepte lie­fert sowie Restaurant-Listen, Links und ein Inter­view mit Spit­zen­koch Josef Ede­rer.
Nut­ri­cu­li­naryeBook Down­load

Lek­türe ohne Fleisch: Han­nah stellt bei „Pro­jekt: Gesund leben“ ihre liebs­ten vege­ta­ri­schen und vega­nen Koch­bü­cher vor.
Pro­jekt: Gesund leben

In die Schwam­merl: Pünkt­lich zur Hoch­sai­son von Stein­pil­zen, Pfif­fer­lin­gen und Co. lie­fert Guido von „Kochen mit But­ter“ einen infor­ma­ti­ven Sai­son­ka­len­der für Samm­ler mit den häu­figs­ten Pilz­sor­ten. Dazu gibt’s Tipps zu Lagern und Zube­rei­tung — und ein hilf­rei­ches Verwechslungs-ABC.
Kochen mit Butter

 

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Pro­bie­ren und stu­die­ren -  nach die­ser Devise stellt Jörn Gutow­ski die Pro­bier­sets von TRY FOODS zusam­men. Sie zei­gen auf, wie groß die Geschmacks­viel­falt bei Oli­ven­ölen, Scho­ko­lade oder Kaf­fee ist — und lie­fern umfas­sende Infor­ma­tio­nen zu dem jewei­li­gen Lebens­mit­tel. Die Idee zu TRY FOODS sei ihm bei der Geschenk­su­che gekom­men, ver­rät Gutow­ski im Schmausepost-Interview. Und: „Schuld war der Whisky.„
Schmau­s­epost (Inter­view)TRY FOODS

 

Rezepte der Woche

Kräu­t­er­sa­lat mit Rind­fleisch: Pas­cal vom Trüf­fel­schwein wid­met sich die­ser Woche der asia­ti­schen Peter­si­lie, dem Kori­an­der. Unter ande­rem gibt’s ein Rezept für lau­war­men Rind­fleisch­sa­lat, der mit aller­lei asia­ti­schen Kräu­tern und reich­lich Kori­an­der daher­kommt.
Trüf­fel­schwein

Herbst­sa­lat mit Rote Bete und Bir­nen (vege­ta­risch): Eigent­lich woll­ten Mela­nie und Sönke vom Vollwert-Blog ihren herbst­li­chen Salat schon vor einem Jahr ver­blog­gen, doch dann kam ihnen eine schwan­ger­schafts­be­dingte Rote-Bete-Abneigung dazwi­schen. Nun wird das Rezept nach­ge­holt: Neben Rote Bete gehö­ren Bir­nen, Rucola und Wal­nüsse in ihren Herbst­sa­lat.
Vollwert-Blog

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. 99 Aben­teuer für Kerle (Dis­gui­se­dasfor­kan­dkni­ves)

2. Ernäh­rungs­quiz: Ver­ste­hen Sie was von Lebens­mit­teln? (Spie­gel)

3. Stirbt das Bäcker­hand­werk (Essen kom­men!)

 

Nach­schlag

Tot­ge­sagte leben län­ger: Laut einer neuen Markt-Media-Studie essen 3,8 Pro­zent aller Deut­schen den belieb­ten Scho­ko­rie­gel „Banjo“ — umge­rech­net etwa 2,68 Mil­lio­nen Men­schen zwi­schen Flens­burg und Füs­sen. Allein einen Haken gibt, der kein gutes Licht auf sol­che Umfra­gen wirft: „Banjo“ wurde 2009 nach einem Lebens­mit­tel­skan­dal vom Markt genom­men.
Tel­ler­rand­blog