Schmausepost vom 22. Mai

Liebe Schmausepost-Leser,
am kom­men­den Frei­tag legt die Schmau­s­epost eine spät­pfingst­li­che Pause ein. Den nächs­ten News­let­ter gibt’s dann wie­der am 5. Juni.

 

Schman­kerl der Woche

140 Brat­würste, 5.365 Toma­ten und 541 Scho­ko­la­den­ta­feln: All das — und noch viel mehr — ver­drü­cken die Deut­schen in gerade mal 20 Sekun­den. Was sonst noch alles in unsere Mägen kommt, zeigt eine unter­halt­same Echtzeit-Grafik bei Yazio.
Yazio

 

Zahl der Woche

10 Lebens­mit­tel, die wir falsch essen, glaubt der Kurier zu ken­nen. Unter ande­rem geht’s um Spar­gel­was­ser, Knob­lauch schnei­den und Gemü­se­gril­len.
Kurier

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

Wider den Weg­werf­wahn: Alle Nase lang kla­gen Poli­ti­ker und Akti­vis­ten über die gigan­ti­sche Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung. Und was pas­siert? Nichts. Anders der Brite Dan Clu­deray: Seine Firma Appro­ved Foods macht Mil­lio­nen mit dem, was Super­märkte weg­wer­fen. Online ver­kauft er Lebens­mit­tel, deren Min­dest­halt­bar­keits­da­tum abge­lau­fen ist.
Welt

Geschmacks­ver­ir­rung: Mela­nie Mühl zieht in der FAZ über Gesund­heits– und Food­blog­ger her, die mit ihren pseu­do­re­li­giö­sem Getue den Ernäh­rungs­irr­sinn befeu­ern. Mit dabei sind die übli­chen Ver­däch­ti­gen wie Ella Macph­er­son und Gwyneth Paltrow dabei sowie alles von Paläo über Detox bis zu Super­foods.
FAZ

McK­rise: 75 Jahre nach der Grün­dung geht’s McDonald’s schlecht wie nie. Warum?

„Ich wollt ich wär kein Huhn“: So lau­tet der Titel einer Foodwatch-Studie, die ekla­tante Miss­stände in der Lege­hen­nen­hal­tung anpran­gert. Dem­nach garan­tie­ren auch Boden-, Frei­land– oder Bio­eier nicht für eine art­ge­rechte Hal­tung. Und für die Hälfte aller ver­zehr­ter Eier gebe es gar keine Kenn­zeich­nungs­pflicht, weil sie in Pro­duk­ten wie Nudeln oder Süß­wa­ren ver­ar­bei­tet wer­den.
Food­watchSüd­deut­sche (Bericht)Süd­deut­sche (Ein­kaufs­tipps)taz (Kom­men­tar)

Koch­nach­hilfe im lnter­net: Diese Idee steckt hin­ter der Social Kit­chen, einer neuen Inter­net­sen­dung aus Ita­lien. Hier berei­tet ein Koch tra­di­tio­nelle und moderne ita­lie­ni­sche Gerichte zu; die Inter­net­nut­zer kön­nen via Livestream mit­ko­chen und per Live-Chat Fra­gen stel­len.
FAZ

Tier­freier Trend: Kaum ein Seg­ment in der Lebens­mit­tel­bran­che erlebt der­zeit so einen Boom wie vegane Pro­dukte. Statt erho­be­nem Zei­ge­fin­ger set­zen die Her­stel­ler inzwi­schen auf Life­style und errei­chen damit immer mehr Kun­den. Phil­ipp Krohn erklärt in der FAZ, wie der Markt mit den tier­freien Pro­duk­ten funk­tio­niert.
FAZ

 

Aus den Blogs

Fie­ser Fraß: Das Wort „Sonn­tags­bra­ten“ ist eine Remi­nis­zenz an jene Zeit, als Fleisch die kost­bare Aus­nahme auf dem Ess­tisch war. Heute hin­ge­gen ver­ram­schen die Dis­coun­ter Bil­lig­fleisch in allen Varia­tio­nen. Des­sen Preis liegt oft­mals unter dem von Tier­fut­ter, wie das Maga­zin Bio­rama nun aus­ge­rech­net hat.
Bio­rama

Feine Früchte: Zum Start der Erd­beer­sai­son gibt Doc­Food Tipps zur Ernte und Lage­rung der roten Bee­ren. Die frei­lich streng genom­men gar keine Bee­ren sind, wie die Süd­deut­sche in ihren Wis­sens­häpp­chen über Erd­bee­ren ver­rät. Zuletzt sei auch noch auf ein Video ver­wie­sen: Ina von „A tavola prego“ zeigt darin, wie man Panna Cotta mit Erd­bee­ren zube­rei­tet.
Doc­food (Tipps)Süd­deut­sche (Wis­sens­häpp­chen)A tavola prego (Video)

Insider-Imbiss: Den bes­ten Gemü­se­kebab Ber­lins gibt’s nach land­läu­fi­ger Mei­nung bei Mustafa’s — wäre da nicht die kilo­me­ter­lange Schlange vor dem Laden. Aus die­sem Grund hat sich Ada Blitz­krieg für Mun­chies auf die Suche nach Alter­na­ti­ven gemacht — unprä­ten­tiös, kos­ten­güns­tig, schmack­haft und garan­tiert schlan­gen­frei.
Mun­chies

Kraut-Kritik: „Von der Schwie­rig­keit, legal gutes Gemüse zu fin­den“, haben die Kraut­re­por­ter unlängst berich­tet — ein Arti­kel, der auch in der Schmau­s­epost auf­tauchte. Wobei die Geschichte weni­ger das Elend der Gemü­se­zucht auf­zeige, son­dern eher das­je­nige des Jour­na­lis­mus, ärgert sich „Herr Acker­bau“. Dazu taucht in sei­nem Text ein gar herr­li­ches Sym­bol­bild für die Saat­gut­lobby auf.
Acker­bau in Pankow

Stangen-Slalom: Franzi vom Koch­zau­ber ver­rät in bes­ter Buzzfeed-Manier „10 Dinge, die du über Spar­gel noch nicht wuss­test“. Beim ech­ten Buz­zfeed stel­len der­weil 17 Food­blog­ger ihre liebs­ten Spargel-Rezepte vor. Und in der Süd­deut­schen geht’s ungleich kri­ti­scher um „Deutsch­land im Spar­gel­wahn“.
Koch­zau­ber (10 Dinge)Buz­zfeed (Rezepte)Süd­deut­sche (Spargel-Wahn)

 

Rezepte der Woche

Phil­adel­phia Cheese Steak: Auf der Suche nach einem pas­sen­den Rezept zum Rot­wein stößt Katha­rina von „Huck­le­berry Fling“ auf einen Fast-Food-Klassiker: das Philly Cheese Steak. Bei ihr kom­men die Rind­fleisch­strei­fen mit Pro­vo­lone und Paprika ins Hotdog-Brötchen.
Huck­le­berry Fling

Süßkartoffel-Pancakes (vege­ta­risch): Für Chef Han­sen sind Süß­kar­tof­feln ein Hipster-Gemüse, um das er einen gro­ßen Bogen macht. Eigent­lich. Doch dann hat sein Lieb­lings­ge­mü­se­händ­ler die Knolle plötz­lich im Ange­bot, und so ist er quasi gezwun­gen, ein paar Tage über ein pas­sen­des Rezept zu sin­nie­ren. Das Ergeb­nis: Süßkartoffel-Pancakes mit Johan­nis­beer­si­rup.
Chef Han­sen

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Sechs Knet­ma­schi­nen im Pra­xis­rest (Plötz­blog)

2. Wolle scharf? Döner haus­ge­macht (Ger­man Abend­brot)

3. Slow Food: Ita­lie­ni­sche Alter­na­tive auf has­ti­ges Essen (FAZ)

 

Nach­schlag

Das Auge isst mit? Das war ges­tern. Bei der US-Burger-Kette Chili’s heißt es viel­mehr: Das Smart­phone isst mit. Denn dort wer­den Bur­ger und Frit­ten gezielt so arran­giert, dass sie bei Ins­ta­gram beson­ders viel her­ma­chen. Schließ­lich sei Essen das zweit­be­lieb­teste Foto­mo­tiv über­haupt nach uns selbst, sagt der Chef der Mut­ter­ge­sell­schaft.
Süd­deut­sche

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Schmausepost vom 15. Mai

Schman­kerl der Woche

Ent­de­ckung der Lang­sam­keit: Wäh­rend sich viele Gast­stät­ten in Deutsch­land immer noch über die Größe ihres Schnit­zels iden­ti­fi­zie­ren und zugleich Packerl­soße anrüh­ren, habe sich die Gas­tro­no­mie in Ita­lien in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten gewan­delt, schreibt Tobias Pil­ler in der FAZ. Ein Grund hier­für sei die Slow-Food-Bewegung, deren Ent­wick­lung er in sei­nem span­nen­den Text doku­men­tiert.
FAZ

 

Zahl der Woche

6 Knet­ma­schi­nen hat Back-Experte Lutz vom Plötz­blog gemein­sam mit dem Jour­na­lis­ten Joa­chim Schirr­ma­cher unter die Lupe genom­men. Ihr umfas­sen­der Test­be­richt ist in der NZZ erschie­nen und steht jetzt auch auf dem Plötz­blog.
Plötz­blog

 

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Aus den Medien

Essen im Osten: Das kuli­na­ri­sche Polen von heute ist weit mehr als Pie­rogi und Bigos. Viel­mehr erblühe die Szene seit eini­gen Jah­ren, schreibt Ursula Hein­zel­mann in der FAZ, „und besinnt sich auf seine Wur­zeln“.
FAZ

Um die Wurst: Weni­ger und dafür bes­se­res Fleisch — so lau­tet die Emp­feh­lung des neuen WWF-Einkaufsratgeber für Wurst und Fleisch. Erst­mals for­dert der Ver­band dabei, auf kon­ven­tio­nel­les Fleisch zu ver­zich­ten, was dem Bau­ern­ver­band sauer auf­stößt.
tazWWFZDF (Video)

Da braut sich was zusam­men: Die Deut­schen trin­ken immer weni­ger Bier, und die Braue­reien lei­den — mit einer Aus­nahme: Soge­nann­tes Craft Beer ist hier­zu­lande zwar immer noch eine Nische, erlebt aber einen erstaun­li­chen Auf­schwung. Die Süd­deut­sche besucht „rebel­li­sche Brau­meis­ter“ und erkun­det ihr „Geheim­nis des Hop­fens“.
Süd­deut­sche

Feuer frei: Woran erkennt man gutes Grill­fleisch? Braucht’s eine Grill­schale? Und wie war das noch mal mit Gepö­kel­tem auf dem Rost? Die Stif­tung Waren­test hat ein umfang­rei­ches FAQ mit den wich­tigs­ten Fra­gen rund ums Gril­len zusam­men­ge­stellt.
Test

Kochen ohne Worte: Der frü­here Spit­zen­koch Kurt Imfeld kann nach einem Hirn­schlag nicht mehr spre­chen. Nun ist er an den Herd zurück­ge­kehrt für eine Rezep­te­samm­lung für Men­schen, die auch von Apha­sie betrof­fen sind.
Tages­an­zei­ger

 

Aus den Blogs

Es werde Licht: Eine leicht ver­ständ­li­che Anlei­tung zum Thema Food-Fotografie für Ein­stei­ger hat Marek bei der Salat­werk­statt ver­öf­fent­licht. Dabei geht’s fernab von Spie­gel­re­flex und Sta­tiv um Bil­der mit dem Handy oder der Kom­pakt­ka­mera. Dazu gibt’s wei­ter­füh­rende Links.
Salat­werk­statt

Dop­pelt gedisst: Der Grat zwi­schen gefei­er­tem Akti­vis­ten und ner­ven­dem Moral­apos­tel ist schmal, und die Schmau­s­epost ten­diert ja bekannt­lich zu zwei­te­rem. Daher seien hier zwei lesens­werte Streit­schrif­ten erwähnt, die sich die Groß­kon­zerne Fer­rero und Hipp vor­neh­men: Bei „Mün­chen Quer­beet“ zieht Sofia über Über­ra­schungs­eier her („Pro­dukte, die die Welt nicht braucht“), und Cas­par vom „Leit­me­dium“ erzürnt ein Inter­view mit Claus Hipp, dem er „die Patho­lo­gi­sie­rung des Sel­ber­ko­chens durch unfä­hige Müt­ter“ vor­hält.
Mün­chen Quer­beet (Ü-Eier)Leit­me­dium (Claus Hipp)

Bahn zum Bier: Eigent­lich war es nur eine Frage der Zeit, ehe die bei­den Trends Craft Beer und kuli­na­ri­sche Rat­ge­ber in Ver­kehrs­net­z­op­tik zusam­men­kom­men. Nun also hat Felix von Lieb­lings­bier eine Über­sicht gebas­telt, wo’s in Ber­lin Craft Beer gibt — ange­lehnt an den U– und S-Bahn-Plan.
Lieb­lings­bier

Auf der Straße: Was Ber­lin für Deutsch­land ist Bang­kok für die Welt — näm­lich eines der Epi­zen­tren, was kuli­na­ri­sche Krea­ti­vi­tät anbe­langt. Conny von „Moment in a Jelly Jar“ star­tet nun eine Serie „Bang­kok for Foo­dies“ und beginnt mit den Food­streets der thai­län­di­schen Metro­pole.
Moment in a Jelly Jar

Essen wie die Nean­der­ta­ler - diese soge­nannte Paläo-Diät hat in den ver­gan­ge­nen Mona­ten einen beacht­li­chen Boom erlebt, nicht zuletzt in den Medien. Wobei es die Stein­zeit­er­näh­rung gar nicht gege­ben habe, bemän­gelt Felix von Urge­schmack. Viel­mehr sei die Paläo-Diät kaum mehr als eine Illu­sion und der Trend beruhe auf „haar­sträu­ben­den Irr­tü­mern“.
Urge­schmack

Saure Sache: Jörg wid­met sich bei „Utecht schreibt“ dem „häss­li­chen Ent­lein des Früh­lings­quar­tetts“, dem Rha­bar­ber. Neben Bär­lauch, Spar­gel und Erd­bee­ren mag das süß­saure Knö­te­rich­ge­wächs reich­lich unsexy daher­kom­men. Doch Rha­bar­ber punk­tet mit dem „dis­kre­ten Charme des Unter­schätz­ten“, fin­det Jörg und ser­viert ein Rezept für Rha­bar­ber­ketchup.
Utecht schreibt

 

Rezepte der Woche

Döner Kebap: Unge­fähr zwei­mal im Jahr hat Julia vom „Ger­man Abend­brot“ Heiß­hun­ger auf Döner. Und den­noch bestellt sie am Imbiss meist die vege­ta­ri­sche Vari­ante, denn: „Irgend­wie traue ich den Dreh­spie­ßen nicht.“ Nun jedoch hat sie eine haus­ge­machte Döner-Variante ent­deckt.
Ger­man Abendbrot

Rezept B (vege­ta­risch): Die Erbs­wurst gehört zu den weni­gen Mili­tär­er­fin­dun­gen, die nicht Tod und Ver­der­ben brin­gen. Allein aus die­sem Grund gehöre sie zum Welt­kul­tur­erbe erho­ben, schreibt Vin­cent Klink im Zeit-Magazin. Sein Rezept für Erb­sen­suppe kommt mit Minze daher (und mit Parma-Schinken, den Vege­ta­rier jedoch getrost weg­las­sen kön­nen).
Zeit-Magazin

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Die drei schlech­tes­ten Restau­rants in Bar­ce­lona (Zeit)

2. „Wir wis­sen mehr über die Apple Watch als über Brot“ (Zeit)

3. Von der Schwie­rig­keit, legal gutes Gemüse zu fin­den (Kraut­re­por­ter)

 

Nach­schlag

Würs­tel­phi­lo­soph: Sind Fleisch­es­ser die neuen Rau­cher? Und kön­nen wir unsere Würste bald von Bäu­men pflü­cken? Axel Hacke hält für seine SZ-Kolumne vor einem Regal vol­ler vega­ner Flei­scher­satz­pro­duk­ten inne und fragt: „Quo vadis, Wurst?„
Süd­deut­sche

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Schmausepost vom 8. Mai

Schman­kerl der Woche

Geschmack gesucht: Regio­nal muss es sein, am bes­ten bio. Doch wie steht’s um den Geschmack unse­res Gemüse? Der ist oft ent­täu­schend, egal ob die Tomate aus dem Super­markt oder dem Bio­la­den kommt. Wo man gutes Gemüse bekommt? Diese Frage beschäf­tigt The­resa Bäu­er­lein, die oben­drein Tipps für die Suche gibt. Zum Bei­spiel: Immer beherzt zu Gemüse grei­fen, dass eine komi­sche Farbe oder Form hat.
Kraut­re­por­ter

 

Zahl der Woche

3 Restau­rants in Bar­ce­lona tei­len sich den Titel des schlech­tes­ten Lokals der Stadt — zumin­dest, wenn es nach den Bewer­tun­gen im Inter­net geht. Da liest man unter ande­rem von zäh­ne­bre­chen­den Tapas und „auf­ge­wärm­ter Kat­zen­kotze“. Vero­nika Wid­mann hat für die Zeit den drei Flop-Restaurants einen Besuch abge­stat­tet.
Zeit

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

Preis­ge­krön­tes Gemet­zel: Im idyl­li­schen Nie­der­sach­sen wird geschlach­tet. Immer schnel­ler, immer bil­li­ger, immer schmut­zi­ger. Um die Geis­ter­ar­mee aus Ost­eu­ropa, die das Töten erle­digt, dreht sich der beklem­mende Zeit-Artikel „Die Schlacht­ord­nung“ von Anne Kunze, der nun mit dem Herbert-Riehl-Heyse-Preis aus­ge­zeich­net wurde.
Zeit (Die Schlacht­ord­nung)Süd­deut­sche (Preis)

Kuli­na­ri­scher Kom­men­tar: Aus jedem Wurst­zip­fel machen wir ein rie­sen­gro­ßes Thea­ter, klagt Michael Fur­ger in der NZZ. Ange­sichts der Masse von Moralap­pel­len, Unver­träg­lich­kei­ten und Vor­schrif­ten fin­det er: „Wir haben unser Gespür für gutes Essen ver­lo­ren.„
NZZ

Von Zau­ber­hand: Wer schält all die Dosen­man­da­ri­nen? Und wer­den die Häut­chen tat­säch­lich mit Salz­säure ent­fernt? Die­sen Fra­gen geht Chris­toph Drös­ser in sei­ner wöchent­li­chen Zeit-Kolumne „Stimmt’s?“ nach.
Zeit

#lidl­lohnt­nicht: „Dass Lidl über Geschmack reden will, ist ein Skan­dal.“ So zetert der nie ums Zetern ver­le­gene Hen­drik Haase (Wurst­sack) im Stern-Interview. Anlass ist die umstrit­tene Wer­be­kam­pa­gne des Dis­coun­ters, der vom Billig-Image weg­kom­men und den Men­schen erklä­ren will, woran man gutes Brot/Fleisch/etc. erkennt.
Stern

Essen in Bil­dern: „Knurr­hähne, die grin­sen, und Kara­mellbir­nen, bei denen einem das Was­ser im Mund zusam­men­läuft“: Die Süd­deut­sche stellt in einer Bil­der­ga­le­rie die Sie­ger­fo­tos des „Food Photographer“-Wettbewerbs vor.
Süd­deut­sche

Rauch­zei­chen: Gril­len war ges­tern, heute wird geräu­chert: Wer sein Fisch und Fleisch zu Hause mit einem fei­nen Räu­cher­a­roma ver­se­hen will, dem lie­fert Peter Wag­ner in der Süd­deut­schen Tipps, Tricks und Rezepte — vom Kalt­räu­chern mit der Räu­cher­pis­tole bis zum Heiß­räu­chern in der Tonne.
Süd­deut­sche

Was sind Food­blog­ger? Bloß eine kuli­na­ri­sche Bohème, die Rezepte und Instagram-Bildchen ins Netz stellt oder viel­leicht doch Akti­vis­ten für eine bes­sere Ernäh­rung? Eine span­nende Debatte über die Rolle der Internet-Foodies hat es auf der re:publica gege­ben — nach­zu­le­sen in einem prima Bei­trag der Zeit.
Zeit

 

Aus den Blogs

lm Brot­man­tel: Deut­sche Food-Startups beschrän­ken sich oft auf Gin, krum­mes Gemüse oder Lie­fer­dienste, schreibt Heimo bei „Dis­gui­sed as Fork and Kni­fes“. Eine Aus­nahme stellt das Broi­tel da — ein auf­zu­ba­cken­der Leber­käse im Brot­man­tel. Im Inter­view erzäh­len die bei­den Ent­wick­ler über ihre Ver­kaufs­stra­te­gien und wie sie auf die Idee gekom­men sind.
Dis­gui­sed as Fork and Knifes

Im Dis­coun­ter: Soge­nannte Veggie-Gerichte mit Flei­scher­satz­pro­duk­ten gibt’s längst nicht mehr nur im Bio­la­den, son­dern auch bei Aldi, Lidl und Co. Doch wer kauft diese Waren eigent­lich? Und lohnt sich das für Dis­coun­ter? Die­sen Fra­gen geht Peer Scha­der — wie stets äußerst lesens­wert — in sei­nem Super­markt­blog nach.
Super­markt­blog

Im Szene-Restaurant: Viel ist geschrie­ben wor­den über das „Nobel­hart & Schmut­zig“, jenes neue Restau­rant von Billy Wag­ner und Micha Schä­fer in Ber­lin, das auf seine „bru­tal lokale“ Küche setzt. Was das genau bedeu­tet, erklärt Mar­tin bei „J’adore Food“ in sei­nem „Essay über die Anar­chie der Kuli­na­rik.„
J’adore Food

Im Sie­geld­schun­gel: Bio, Öko, Natur­land, Deme­ter und und und: Die Masse an Bio­sie­geln ist schier unend­lich. Bei „Wir essen gesund“ gibt’s nun eine Über­sicht samt Ein­ord­nung der wich­tigs­ten Labels.
Wir essen gesund

Im Boh­nen­land: Der Geschmack der Scho­ko­lade beginnt bei der Wahl der Kakao­bohne. Kris­tian von „Choco Jun­kie“ stellt auf sei­nem Blog ver­schie­dene Kakaos­or­ten vor und erklärt die Unter­schiede zwi­schen Kon­sum­ka­kao und Edel­ka­kao.
Choco Jun­kie

 

Rezepte der Woche

Das schlichte Bra­thuhn: Ein herr­li­ches Stü­cke „Hendl­phi­lo­so­phie“ lie­fert Eve­line beim Küchen­tanz. Darin geht es um ihre Liebe zu Hähn­chen­fleisch, die Kunst der Schlicht­heit und um ein ein­fa­ches Bra­thuhn — inklu­sive Rezept, ver­steht sich.
Küchen­tanz

Löwen­zahn­sa­lat (vege­ta­risch): „In die Blu­men­wiese bei­ßen“, rät Tobias bei „Gruß auf der Küche“ und erklärt Schritt für Schritt den Weg zum Löwen­zahl­sa­lat — ideal auch für unge­übte Wild­kräu­t­er­samm­ler.
Gruß aus der Küche

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Zimt­schne­cken­auf­lauf (Mal­tes Kit­chen)

2. Rezepte mit Rha­bar­ber (Bar­ba­ras Spiel­wiese)

3. So sieht die Ernäh­rung der Deut­schen aus (Welt)

 

Nach­schlag

Big Bro­ther is watching you(r food): Eine neue Crowdfunding-Kampagne in den USA sam­melt Geld für den Smart­Plate. Die­ser mit drei Kame­ras aus­ge­stat­tete Tel­ler ver­rät dem Esser auf Anhieb, wie viele Kalo­rien er gerade zu sich nimmt — und was sonst noch alles in sei­nem Essen steckt.
Mas­hable (mit Video)

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Schmausepost vom 1. Mai

Schman­kerl der Woche

Tod im Akkord: „Ich finde Tiere nied­lich, esse aber gerne Steak. Als hätte bei­des nichts mit­ein­an­der zu tun“, schreibt Fabi­enne Hurst. Genervt von ihrer eige­nen Heu­che­lei, heu­ert sie sie­ben Tage beim Schlach­ter an und schil­dert in unver­blüm­ten Wor­ten, was sie dort erlebt. Den Text gibt’s bei Spiegel-Online, das Video beim NDR. Pas­send dazu hat sich The­resa Bäu­er­lein bei den Kraut­re­por­tern ange­schaut, wie Bio-Tiere unters Mes­ser kom­men.
Spiegel-OnlineNDR (Video)Kraut­re­por­ter (Bio-Tiere)

 

Zahl der Woche

62 Pro­zent aller Schwei­zer Restau­rants schrei­ben rote Zah­len. Doch was machen die ande­ren rich­tig, die mehr ein­neh­men als sie ver­die­nen? Die NZZ spürt dem Geheim­nis von wirt­schaft­lich erfolg­rei­chen Restau­rants nach.
NZZ

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

Aus den Medien

Kuli­na­ri­sche Kas­ten: Von den Maß­lo­sen bis zu den Lei­den­schafts­lo­sen, von den Pro­blem­be­wuss­ten bis zu den ökolo­gisch moti­vier­ten Nest­bau­ern: Eine neue Stu­die klas­si­fi­ziert die Deut­schen anhand ihrer Ernäh­rung. Die „Welt“ stellt die sechs unter­schied­li­chen Typen in einer Bil­der­ga­le­rie vor.
Welt

Wir sind Bauer: Vor mehr als 25 Jah­ren ent­wi­ckel­ten nord­deut­sche Bau­ern eine Idee: Sie ver­ab­schie­de­ten sich vom freien Markt; statt­des­sen sol­len die Kun­den Mit­ver­ant­wor­tung für den Bau­ern­hof über­neh­men, im Vor­aus Geld und bezah­len und im Gegen­zug einen Teil der Ernte erhal­ten. Der Name des Modells, das welt­weite Kar­riere machte: Soli­da­ri­sche Land­wirt­schaft.
Zeit

Ost­al­gi­scher Geschmack: In bes­ter Buzzfeed-Manier titelt die Web­seite: „So rea­gier­ten meine Kol­le­gen, als sie erst­mals ost­deut­sches Essen pro­bier­ten.“ Zumin­dest bei Men­schen, die in der DDR auf­ge­wach­sen sind, dürfte der Arti­kel rund um Sol­janka und Wurst­gu­lasch reich­lich Erin­ne­run­gen wecken.
Buz­zfeed

Wein­land China: Spa­nien ver­fügt welt­weit über die größte Wein­an­bau­flä­che der Welt. Doch schon auf Platz zwei folgt China — auch wenn hier­zu­lande wohl nur wenige je einen chi­ne­si­schen Wein pro­biert haben. Dabei pro­du­ziert China mehr Wein als Deutsch­land — Ten­denz rasant stei­gend. Und auch die Qua­li­tät ein­zel­ner Weine kann sich sehen las­sen.
Süd­deut­sche

Die wich­tigste Zutat beim Brot­ba­cken ist Zeit, fin­det Jochen Gaues. Bei Mun­chies gibt’s ein kurz­wei­li­ges Por­trät über den legen­dä­ren Bäcker, den sie zeit­weise Champagner-Jochen nann­ten und der für die deut­sche Natio­nal­elf und Leo­nardo di Caprio geba­cken hat.
Mun­chies

Saure Stange: Als „ver­kann­ten Tau­send­sassa“ bezeich­net Jean­nine Lin­nepe den Rha­bar­ber im Fein­schme­cker. Sie ver­rät nicht nur aller­lei Wis­sens­wer­tes rund um den ers­ten Früh­lings­bo­ten, son­dern erklärt auch, wie man Rha­bar­ber rich­tig zube­rei­tet. Dazu gibt’s auf Bar­ba­ras Spiel­wiese eine tolle Samm­lung von Rhabarber-Rezepten.
Fein­schme­ckerBar­ba­ras Spielwiese

 

Aus den Blogs

Back-ABC: Der Vorzeige-Onlinebäcker Lutz vom Plötz­blog hat gemein­sam mit Alfred Biesel ein neues Pro­jekt auf die Beine gestellt: Auf der Seite „Bäcker­la­tein — Das Lexi­kon zum Brot­ba­cken“ fin­den Hobby-Bäcker aller­lei Fach­be­griffe aus dem Bäckerei­we­sen — von A wie Abstrei­chen bis Z wie Zerea­lie.
Bäcker­la­tein

Rebe und Rübe: Im vier­ten Teil ihrer lesens­wer­ten „Wein & Gemüse“-Serie lässt sich Ela erklä­ren, wel­cher Trop­fen zu gerös­te­ten Orangen-Karotten passt. Som­me­lier Mar­tin Köss­ler emp­fiehlt ihr einen 2013er Godello, ein kaum bekann­ter Weiß­wein aus Nord­spa­nien.
Manuela Rue­ther - Orange-Karotte (Teil 4)Ein­lei­tung Wein & Gemüse

Feine Futter-Feste: Wel­che kuli­na­ri­schen Events in Ber­lin sollte man die­ses Jahr kei­nes­falls ver­pas­sen? Diese Frage beant­wor­ten sechs Food­blog­ger bei Event­brite. Mit dabei sind unter ande­rem Cath­rin Bran­des (Ber­lin Tid­bits) und Per Meur­ling (Ber­lin Food Sto­ries).
Event­brite

Gesund essen - die­ses Ziel ver­fol­gen inzwi­schen große Teile unse­rer Gesell­schaft. Doch was genau bedeu­tet eigent­lich „gesund“?, fragt Felix bei Urge­schmack. In sei­nem Essay zu dem Thema lan­det er schließ­lich bei Oscar Wilde: „Alles in Maßen. Auch das Maß.„
Urge­schmack

First Date: In den Tie­fen von Papas Koch­buch­re­gal stößt Kathy vom Küchen­kampf auf das Buch „Brot backen — Tra­di­tio­nel­les aus dem Holz­back­ofen“. Ange­lei­tet von die­sem Werk wagt sie sich an ihren ers­ten selbst ange­setz­ten Sau­er­teig — und doku­men­tiert die Ergeb­nisse Tag für Tag in Wort und Bild.
Kathys Küchen­kampf

Im Fokus: Seit Sonn­tag gibt es bei Net­flix die Doku-Reihe „Chef’s Table“, die sechs Spit­zen­kö­che por­trä­tiert. Die Filme zei­gen „auf wun­der­bare Art und Weise, dass man den Berufs des Kochs auch ohne rei­ße­ri­sche Ele­mente beein­dru­ckend doku­men­tie­ren kann“, lobt Stef­fen von der Ber­li­ner Spei­se­meis­te­rei. Und Jens von „gekle­ckert“ fin­det: „Abso­lut fas­zi­nie­rend. Sitze stau­nend vor dem Fern­se­her.„
Ber­li­ner Spei­se­meis­te­reigekle­ckertYoutube (Trai­ler)

 

Rezepte der Woche

Rot geschmorte Schwei­ne­rip­pen: Gun­nar stellt in sei­ner Koch­e­cke ein Rezept für Hong Shao Pai Gu vor — rot geschmorte Schwei­ne­rip­pen. Das Fleisch wird dabei in Reis­wein und Soja­soße geschmort; das Gericht ist „sehr gehalt­voll und geschmacks­in­ten­siv“, fin­det Gun­nar.
Gun­nars Kochecke

Zimt­schne­cken­auf­lauf (vege­ta­risch): Warum sich die­ses Gericht „Auf­lauf“ nennt, kann sich Malte nicht erklä­ren, aber: „Biss­chen Lametta kann ja nie scha­den.“ In jedem Fall sei der Zimt­schne­cken­auf­lauf optisch „defi­ni­tiv ein Knal­ler“ und ziem­lich lecker.
Mal­tes Kitchen

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Nach­hal­tig ein­kau­fen: 11 Supermarkt-Tricks (Uto­pia)

2. 10 Top Ernährungs-Blogs 2015 (2 grüne Toma­ten)

3. „Coo­kies sind Frie­dens­pfeife, Trost­pflas­ter und Aphro­di­sia­kum“ (FAZ)

 

Nach­schlag

Kuli­na­ri­sches Kat­ze­klo: „Was jeder Foo­die von Helge Schnei­der ler­nen wird.“ Bei Mun­chies gibt’s die gesam­mel­ten kuli­na­ri­schen Weis­hei­ten von Suppen-Therapeut Jean Döber­ei­ner. Helge-Fans werden’s lie­ben — die ande­ren nur den Kopf schüt­teln.
Mun­chies

Fol­gen Sie der Schmau­s­epost auf Twitter!

Jeden Frei­tag­nach­mit­tag ver­sorgt Sie die Schmau­s­epost mit Nach­rich­ten rund ums Thema Essen. Den aktu­el­len und frü­here News­let­ter fin­den Sie auch auf der Web­seite Schmausepost.de. Fra­gen, Anre­gun­gen, Kri­tik und Lob rich­ten Sie bitte an info(ät)schmausepost.de.

 

Schmausepost vom 24. April

Schman­kerl der Woche

Wie ernäh­ren wir uns? Diese schlichte Frage beant­wor­tet der Bank­spie­gel der GLS-Bank mit einer inhalt­lich wie optisch beein­dru­cken­den Multimedia-Reportage. Zu Wort kom­men unter ande­ren der Akti­vist Hen­drik Haase („Neben Sex ist Essen ein­fach das Lustempfindungs-Ding pur.“), die Macher des Kar­tof­fel­kom­bi­nats und der Ver­ein Kul­tur­saat.
Bank­spie­gel

 

Zahl der Woche

11 Supermarkt-Tricks, die jeder ken­nen sollte, ver­rät das Utopia-Magazin. Sie sol­len hel­fen, auch jen­seits von Hof­la­den und Bau­ern­markt nach­hal­tig ein­zu­kau­fen. Unter ande­rem geht’s ums Siegel-Wirrwarr, die „guten“ Regale und das Min­dest­halt­bar­keits­da­tum.
Uto­pia   

 

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#Spätz­le­Pa­rade auf COOKINKäsespätzle-Muffins, Spätzle-Minestrone und Spätzle-Avocado-Tartelette – Diese und mehr Rezepte fin­dest du auf www.cookin.de/spaetzle. Wel­ches ver­rückte Gericht fällt dir zum Thema Spätzle ein? Lade deine Rezep­tidee auf COOKIN hoch und sei bei der Bir­kel #Spätz­le­Pa­rade dabei. Allen, die bis zum 4.5.2015 mit­ma­chen, win­ken Gewinne im Gesamt­wert von 1.800 Euro. Also „Auf die Spätzle, fer­tig, los!
#Spätz­le­Pa­rade auf COOKIN

  

Aus den Medien

Kän­gu­ru­schwanz­suppe für Erich Hone­cker oder „Hot­dogs on the rocks“ von den Rol­ling Sto­nes: His­to­ri­sche Koch­bü­cher ent­hal­ten nicht nur aben­teu­er­li­che Rezepte, son­dern ver­ra­ten auch etwas über den jewei­li­gen Zeit­geist. Ein Foto­band zeigt Aus­züge aus 125 Wer­ken.
Spie­gelSpie­gel (Bil­der­ga­le­rie mit his­to­ri­schen Kochbüchern)

Krü­mel­mons­ter: Cyn­thia Bar­comi hat ein Koch­buch nur über Coo­kies geschrie­ben. Im Inter­view mit der FAZ spricht die US-Köchin über unter­schied­li­che Back­kul­tu­ren in aller Welt und ihre Liebe zum Keks. Denn: „Coo­kies sind Frie­dens­pfeife, Trost­pflas­ter und Aphro­di­sia­kum.„
FAZ

Schwarz­ma­le­rei: Kein ande­res Fleisch hat in den ver­gan­ge­nen Jah­ren eine ver­gleich­bare Kar­riere gemacht wie das Schwarze Spa­ni­sche Schwein, das cerdo ibe­rico. Sein Schin­ken ist welt­be­rühmt, doch Köche und Gour­mets schwö­ren auch auf die ande­ren Kör­per­teile.
Welt

Zukunfts­mu­sik: Eier ohne Hüh­ner und Fleisch ohne Tier, Essen aus dem Dru­cker und Insek­ten auf dem Tel­ler: Jonas Schöll beschäf­tigt sich in der „Welt“ mit künf­ti­gen Ernäh­rungs­trends. Dazu gibt’s infor­ma­tive Kurz­filme zur stei­gen­den Flei­sches­lust, zur Nestle-Ernährungsstudie und zu Valen­tin von Thurns neuem Film.
Welt 

Kuchen zum Früh­stück? Waf­feln? Scho­ko­soße? Das klingt nicht gerade nach dem Spei­se­plan eines Models, und doch kommt genau das bei Dani­elle Cop­per­man auf den Tisch. In ihrem Blog „Model mange tout“ wirbt die Bri­tin für bewusste Ernäh­rung und bekämpft Vor­ur­teile gegen­über Models.
Zeit-Magazin

Der Job des Kaf­fee­rös­ters ist schon seit den 1970er-Jahren kein aner­kann­ter Aus­bil­dungs­be­ruf mehr. Den­noch ist er nicht etwa aus­ge­stor­ben — im Gegen­teil: Ange­hende Kaf­fee­rös­ter brin­gen sich das Hand­werk selbst bei und beste­hen am Markt.
Zeit

 

Aus den Blogs

Top of the Blogs: Zum vier­ten Mal stellt Hel­mut bei „2 Grüne Toma­ten“ seine zehn liebs­ten Ernährungs-Blogs vor. Und auch, wenn die Schmau­s­epost nicht dabei ist: Seine Top Ten ist eine prima Inspi­ra­ti­ons­quelle und weit mehr als eine bloße Link­liste.
2 grüne Toma­ten — Plätze 1 bis 34 bis 67 bis 10

Die Milch macht’s: Wolf­gang Fass­ben­der läu­tet in sei­nem NZZ-Blog „Nach­ge­würzt“ die Milch­ver­suchs­wo­chen ein. Im ers­ten Teil stellt er haus­ge­mach­ten Ricotta her, was im drit­ten Anlauf auch gelingt.
NZZ Nach­ge­würzt

PR vom Acker: „Land­wirte exis­tie­ren in den Medien ein­fach nicht“, ärgert sich Bauer Willi. Weder in den gro­ßen Zei­tun­gen, noch im Fern­se­hen, noch im Inter­net — „und wenn, dann nega­tiv“. Von daher appel­liert er an seine Kol­le­gen, mehr Über­zeu­gungs­ar­beit in der Öffent­lich­keit zu leis­ten; dazu bräuch­ten die Ver­bände PR-Spezialisten, auch wenn diese viel Geld kos­ten.
Bauer Willi

Gip­fel­tref­fen: Jiro Ono und René Red­zepi sind zwei Groß­meis­ter ihres Fachs. Der Japa­ner („Jiro Dreams of Sushi“) gilt als Legende unter den Sushi-Köchen, der Däne lei­tet nach Mei­nung vie­ler das beste Restau­rant der Welt, das „Noma“. Nun haben sich beide in Japan getrof­fen; das zuge­hö­rige Video stellt Fritz bei „The Daily Eats“ vor.
The Daily Eats

Gib dei­nem Bau­ern die Hand: Unter die­sem Motto orga­ni­siert die Initia­tive Food Assem­bly regel­mä­ßige Märkte, auf denen Kon­su­men­ten direkt beim Erzeu­ger ein­kau­fen. Die Ware wird dabei vorab im Inter­net bestellt und bezahlt. Aktu­ell gibt es acht Märkte in Ber­lin, zwei in Köln und seit die­ser Woche zwei in Mün­chen.
Food Moni­tor (Bericht)RBB (Video)Food Assem­bly

Bio in Plas­tik: Warum ste­cken die Lebens­mit­tel im Bio­la­den in den­sel­ben Plastik-Verpackungen wie im nor­ma­len Super­markt? Die­ser Frage geht Peer Scha­der im Super­markt­blog nach, und lie­fert über­dies einige Links rund ums ver­pa­ckungs­freie Ein­kau­fen.
Super­markt­blog

      

Rezepte der Woche

Lamm­stel­zen mit Grau­pen und Spar­gel: Wolf­gang von Kaquus Haus­manns­kost brät Lamm­ha­xen im Back­ofen und ser­viert sie in einer Rotwein-Sherry-Soße. Dazu gibt’s Kräu­ter­grau­pen und grü­nen Spar­gel.
Kaquus Haus­manns­kost

Zür­cher Geschnet­zel­tes (vegan): Pas­cal vom Trüf­fel­schwein kre­denzt vegane Vari­an­ten von Schwei­zer Natio­nal­ge­rich­ten — vom Zür­cher Geschnet­zel­ten bis zur Rüe­bli­torte. „Wir woll­ten her­aus­fin­den, ob es mög­lich ist, klas­si­sche Fleisch­ge­richte und Back­wa­ren der Schwei­zer Küche vegan umzu­set­zen.“ Und siehe da: „Es hat funk­tio­niert!„
Trüf­fel­schwein

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Deutsch­land­karte: Regio­nal ein­kau­fen (Zeit)

2. Küchen­ge­räte: Sie brau­chen keine Knob­lauch­presse (Zeit)

3. Son­der­an­ge­bote ver­ste­hen — in nur 3 Minu­ten (Super­markt­blog)

 

Nach­schlag

Maggi-Würze gehörte in Deutschlang jahr­zehn­te­lang zum Tisch­ge­deck wie Salz und Pfef­fer. Was die wenigs­ten wis­sen: In Afrika ist Maggi bis heute enorm erfolg­reich; im Wes­ten des Kon­ti­nents nimmt durch­schnitt­lich jeder dritte Ein­woh­ner einen Maggi-Brühwürfel täg­lich zu sich.
Tages­spie­gel

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