Schmausepost vom 13. Januar

Schman­kerl der Woche

Alle Jahre wie­der legt die nim­mer­müde Hanni Rütz­ler ihren „Food Report“ vor, der sich mit aller­lei Buz­zwords – von „New Fla­vo­r­ing“ bis „Beyond Food“ – mit der Zukunft unse­rer Ernäh­rung beschäf­tigt. Dazu bli­cken drölf­zig Jour­na­lis­ten und Blog­ger stets im Januar auf „Fünf gas­tro­no­mi­sche Super­trends!“ oder „20 span­nende Food-Trends, die Du ken­nen musst!“ Den Wider– und Irr­sinn die­ses Trend-Wettrennens beschreibt Cyria­cus bei „Cul­ture Food“ ziem­lich treff­lich. Sein Tipp für 2017: Kokos-Soja-Pizza.
Stern (Food-Trends 2017)Zukunfts­in­sti­tut (Food Report)Cul­ture Food (Kokos-Soja-Pizza)

 

Zahl der Woche

50 Pro­zent des welt­wei­ten Umsat­zes mit der Her­stel­lung von Lebens­mit­teln ent­fal­len auf gerade ein­mal 50 Fir­men­grup­pen. Das ist das Ergeb­nis des in die­ser Woche heiß dis­ku­tier­ten „Kon­zer­nat­las 2017″. Er zeigt, dass immer weni­ger Kon­zern­rie­sen wie Wal-Mart oder Nestlé das Geschäft mit der Ernäh­rung kon­trol­lie­ren, was wie­derum schwer­wie­gende Fol­gen hat.
Spie­gelSüd­deut­scheKon­zer­nat­las 2017

 

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Am Anfang war der Apfel: Die Lieb­lings­frucht der Deut­schen hat Fil­me­ma­cher Simon Ruschmeyer in sie­ben galak­tisch guten Rezep­ten insze­niert. Der Clip läuft zum „Tag des deut­schen Apfels“ am 11.1. und zur Grü­nen Woche Ber­lin vom 20.-29.1. für die Kam­pa­gne „Deutsch­land – Mein Gar­ten“ der hei­mi­schen Obst– und Gemü­se­er­zeu­ger.
Am Anfang war der Apfel – 7 galak­tisch gute Rezepte

 

Aus den Medien

Ech­tes Essen: Food­fo­tos auf Ins­ta­gram sind in der Regel so authen­tisch wie Pro­file bei Tin­der: Hier wie dort wird auf­ge­hübscht, retu­schiert und die Wahr­heit arg gedehnt. Der renom­mierte Foto­graf Ste­phen Shore dage­gen zeigt bei Ins­ta­gram Essen, wie es wirk­lich ist – unge­schönt und oft­mals alles andere als Food­porn.
FAZ

Stol­zer Ster­nen­jä­ger: Tohru Naka­mura ist Küchen­chef im Münch­ner Restau­rant „Gei­sels Wer­neck­hof“ – und seit weni­gen Wochen vom Guide Miche­lin geadel­ter Zwei-Sterne-Koch. Im Inter­view spricht er über die Kri­te­rien, die ein prä­mier­tes Lokal erfül­len muss, über Tes­ter, die sich nach dem Essen zu erken­nen geben, und über die Magie von Stern Num­mer drei.
SZ-Magazin

Hoch­pro­zen­ti­ger Heiß­hun­ger: Nach ein paar Bier­chen ent­wi­ckelt die nächst­beste Döner­bude fast schon sire­nen­hafte Gesänge. Doch warum macht uns Alko­hol hung­rig? Die­ser Frage geht das „Spek­trum der Wis­sen­schaft“ nach – und lie­fert inter­es­sante Ant­wor­ten.
Spek­trum der Wissenschaft

Exklu­si­ver Ein­blick: In vie­len geho­be­nen Restau­rants gibt es mitt­ler­weile einen „Chef’s Table“, von wo aus die Gäste den Meis­tern in der Küche über die Schul­ter schauen kön­nen. Das Maga­zin „Der Fein­schme­cker“ hat nun die bes­ten „Chef’s Tables“ in Europa gekürt. Das Mana­ger Maga­zin stellt sie ein einer Bil­der­stre­cke mit ein­drucks­vol­len Fotos vor.
Mana­ger Magazin

 

Aus den Blogs

Bra­ten mit Geduld: Weni­ger Grad, mehr Zeit: Das sind die Grund­re­geln des Nie­der­tem­pe­ra­tur­ga­rens, zu dem Tho­mas bei Omoxx eine infor­ma­tive Ein­füh­rung gibt. Unter ande­rem erklärt er, wel­che Fleisch­ar­ten sich dafür anbie­ten, wor­auf man in puncto Qua­li­tät ach­ten sollte – und es gibt ein Anlei­tung für „Nie­der­tem­pe­ra­tur­ga­ren in 7 Schrit­ten“.
Omoxx

Netz­wer­ken mit Know-how: Joa­chim ist als Jour­na­list, Foto­graf und Food­blog­ger in diver­sen sozia­len Netz­wer­ken aktiv. Bei „Test­schme­cker“ sieht er sich nun Pin­te­rest und Ins­ta­gram genauer an. Her­aus kommt zum einen ein kom­pak­ter „Pinterest-Leitfaden für Food­blog­ger“, zum ande­ren eine span­nende Zwi­schen­bi­lanz zu „Ins­ta­gram Food Pro­fil – Sta­tis­tik und Schluss­fol­ge­run­gen“.
Teschme­cker – Pinterest-Leitfaden | Instagram-Bilanz

Fotos mit Stil: Ein klei­nes Ein­mal­eins für Foodfoto-Einsteiger gibt Mar­tin bei „Coo­king­daddy“ – von der Aus­rüs­tung übers Zube­hör, Hin­ter– und Unter­gründe, Licht und Schat­ten bis hin zu Tipps und Tricks. Zum Schluss gibt’s noch eine inter­es­sante Link­list mit Platt­fo­ren und Web­sei­ten zur Inspi­ra­tion.
Coo­king­daddy

Expe­ri­ment mit Knolle: Der Blog „Amor & Kar­tof­fel­sack“ wird sei­nem Namen gerecht und nimmt sich die Kar­tof­fel vor. Nebst aller­lei Wis­sens­wer­tem zu der Knolle geht es um die drei ver­schie­de­nen Koch­ty­pen, die danach einem Test unter­zo­gen wer­den. Im Wett­streit tre­ten gegen­ein­an­der an: „Anna­belle“ vs. „Quarta“ vs. „Bintje“.
Amor & Kartoffelsack

 

Rezepte der Woche

Asia­ti­sches Sesam­rind mit Brok­koli und Möh­ren: Der größte Lob kommt von ihrem Kind: „Das ist so lecker, da schmeckt man den Brok­koli gar nicht!“ Gemeint ist das asia­ti­sche Sesam­rind, das Frollein Ü von „Über­all & Nir­gendwo“ auf Wunsch ihres Nach­wuch­ses kre­denzt. Ach ja: Die Zube­rei­tung sei „super­su­pere­asy­peasy“, ver­spricht sie.
Über­all & Nirgendwo

Arme Rit­ter aus Lau­gen­bröt­chen (vege­ta­risch): Als echte Münch­ne­rin schreibt Annette von „Culi­nary Pixel“ natür­lich nicht von Lau­gen­bröt­chen, son­dern von Lau­gen­sem­meln. Aber sei’s drum: Ihr Rezept – ser­viert mit kara­mel­li­sier­ten Apfel­spal­ten und Ahorn­but­ter – ist eine feine Abwand­lung des Kindheits-Klassikers.
Culi­nary Pixel

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Foodlo­vin‘ bei „Das Per­fekte Din­ner“ – Der Hin­ter­grund­be­richt (Foodlo­vin)

2. „Du Scheiss­haus!“ – Wig­laf Driste besucht Vin­cent Klink (NZZ)

3. Mit die­sen Tricks ver­die­nen Wirte ihr Geld (20 Minu­ten)

 

Nach­schlag

Mehr Mett wagen: Stell Dir eines die­ser jun­gen, hip­pen Star­tups vor, die gerade die Lebens­mit­tel­bran­che auf­rüh­ren. Das Pro­dukt? Nied­li­che Tier­fi­gu­ren. Aus Mett. Für Par­tys oder zum Sna­cken. Unvor­stell­bar? Viel­leicht. Und doch würde ein sol­ches Star­tup den Geschmack von mehr Deut­schen tref­fen als das nächste Super­food, ein neues Smoothie-Pulver oder vega­nes Eis. Ein Kom­men­tar mit durch­aus inter­es­san­ten Aspek­ten bei Gründerszene.de.
Grün­der­szene

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Schmausepost — Jahresrückblick 2016

Liebe Lese­rin­nen, Liebe Leser,
ich wün­sche euch ein fro­hes neues Jahr, in dem sich der Blick an die­ser Stelle erst mal nach hin­ten rich­tet. Was waren die schöns­ten kuli­na­ri­schen Lese­ge­schich­ten 2016? Und was die belieb­tes­ten Arti­kel bei den Lesern der Schmausepost?

 

Das Beste aus 2016

Wie is(s)t Deutsch­land? Die wun­der­bare Ursula Hein­zel­mann nimmt sich in der FAZ die Ess­ge­wohn­hei­ten der Deut­schen vor. Dabei räumt sie nicht nur mit belieb­ten Kli­schees auf (Otto-Normal-Deutscher mag’s schnel­l, has­ti­g & bil­li­g), son­dern sie erklärt auch, was zwi­schen Flens­burg und Füs­sen am liebs­ten geges­sen und gekocht wird.
FAZ

Gastro-Diplomatie: Wie die Küche, so das Land: Getreu die­sem Leit­satz gibt es an der Ame­ri­can Uni­ver­sity, einer Schule für Außen­po­li­tik, einen Kurs, der Gas­tro­no­mie und Diplo­ma­tie ver­eint. Mit der Lei­te­rin hat die Auto­rin Jes­sica Braun ein höchst inter­es­san­tes Inter­view geführt und nun auf ihrem Blog ver­öf­fent­licht. Unter ande­rem geht es um ein „Frie­dens­ge­richt“, auf das sich Men­schen welt­weit eini­gen kön­nen: Pizza.
Jes­sica Braun

Gefähr­li­cher Trend: Avo­ca­dos sind gesund, Avo­ca­dos sind lecker, Avo­ca­dos sind sexy und das superste Super­food. Doch was die wenigs­ten wis­sen: Avo­ca­dos sind ökolo­gisch höchst frag­wür­dig, schreibt Eli­sa­beth Rae­ther in ihrem lan­gen wie lesens­wer­ten Bei­trag. Und: „Ihr Erfolg war kein Wun­der der Natur, son­dern von lan­ger Hand geplant.“
Zeit

Ster­nen­gu­cker: Eine Woche lang hat Uwe von „High Foo­da­lity“ als Prak­ti­kant hin­ter die Kulis­sen des Sterne-Restaurants „Sosein“ geblickt. Her­aus­ge­kom­men ist ein kuli­na­ri­sches Tage­buch der Extra­klasse mit aller­lei inter­es­san­ten Ein­bli­cken in die Welt der Gour­met­kü­che.
High Foo­da­lity

„Du Scheiss­haus!“: Der Schrift­stel­ler Wig­laf Droste besucht Spit­zen­koch Vin­cent Klink auf sei­ner „Wie­lands­höhe“, und her­aus kommt ein Porträt-Interview, das sich herr­lich liest und gespickt ist mit Klink’schen Bon­mots. Etwa: „Ans Geld denkt ein Koch oft erst, wenn der Ban­ker ver­zwei­felt anruft.“
NZZ

 

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TRACK – the liquid Snack: Mit TRACK bringt ein Start-Up aus Ber­lin den flüs­si­gen “Snack der Zukunft” auf den Markt und sucht dafür Unter­stüt­zung bei Start­next. TRACK besteht aus rein pflanz­li­chen Bio-Zutaten, die ein aus­ge­wo­ge­nes Nähr­wert­pro­fil erge­ben. So sät­tigt ein Drink mit 151kcal aus Zuta­ten wie Kür­bis­kern, Man­del oder Kokos­blü­ten­zu­cker für bis zu drei Stun­den.
Track – the liquid Snack

 

Meist­ge­klickte Links 2016

1. Denise von „Foodlo­vin“ hat bei der Sen­dung „Das per­fekte Din­ner“ teil­ge­nom­men — und gewon­nen. Jetzt erzählt sie im Blog, wie’s hin­ter den Kulis­sen zuge­gan­gen ist — und warum sie nach den Dreh­ar­bei­ten erst mal 36 Stun­den am Stück geschla­fen hat.
Foodlo­vin

2. Zehn emp­feh­lens­werte Ernährungs-Blogs lis­tet Hel­mut bei „2 grüne Toma­ten“ auf. Seine Top Ten kürt er schon im fünf­ten Jahr; lei­der ver­zich­tet er dies­mal auf eine Bewer­tung der ein­zel­nen Blogs. Als Inspi­ra­tion taugt ist die Liste den­noch.
2 grüne Tomaten

3. Der Über­le­bens­kampf in der Gas­tro­no­mie ist knall­hart. Des­halb ver­su­chen viele Wirte, ihren Umsatz mit einer Reihe von Tricks zu stei­gern. „20 Minu­ten“ ver­rät einige die­ser Kniffe — unter ande­rem den „Buffet-Trick“ und die Ver­lo­ckung mit „blu­mi­gen Namen“.
20 Minu­ten

4. Super­foods machen schön — und so schickt die Zeit „unse­ren häss­lichs­ten Autor“ in ein Detox-Restaurant nach Berlin-Mitte. Mit sei­nem „Erb­sen­sup­pen­kör­per“ fühlt er sich dort wie ein „Ein­dring­ling in der Gated Com­mu­nity der Schön­heit“. Wer ohne grö­ßere Lach­an­fälle durch die­sen ziem­lich genia­len Text kommt, der hat mei­nen Respekt.
Zeit

5. Spa­ghetti Bolo­gnese kennt jedes Kind. Oder nicht? Nicola Goe­the sucht für Effi­lee nach der ech­ten, wah­ren Bolo­gne­se­soße — in Bolo­gna. Dort lernt sie, warum Fett  glück­lich macht und Knob­lauch ver­pönt ist.
Effi­lee

 

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Schmausepost vom 30. Dezember

Schman­kerl der Woche

Kost­me­tik: Sie ste­cken hin­ter jedem Bild auf Cornflakes-Packungen, hin­ter jedem Hackfleisch-Foto im Super­markt­blätt­chen und hin­ter jeder Nah­auf­nahme eines Drei-Gänge-Menüs im Hoch­glanz­ma­ga­zin. Die Rede ist von Food-Stylisten – wie Anna Walz. Sie ist seit sie­ben Jah­ren in der Bran­che, dra­piert Paprika und Co. mal mög­lichst authen­tisch (Chef­koch) und mal mög­lichst glän­zend (Wer­bung). In der FAZ ver­rät Walz einige Tricks und erklärt, wieso Food­porn nervt.
FAZ

 

Zahl der Woche

17.500 Spei­se­kar­ten der ver­gan­ge­nen 160 Jahre fin­den sich in der frei zugäng­li­chen Online-Datenbank der New York Public Library. Wer sich hier durch­klickt, der ent­deckt manch inter­es­san­tes Gericht wie Ome­lette mit Küken­le­ber oder indi­sche Suppe aus Vogel­spei­chel. Bei „Eines Tages“ gibt’s eine Bil­der­ga­le­rie mit aus­ge­wähl­ten his­to­ri­schen Spei­se­kar­ten.
Eines Tages

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

Trend statt Tonne: Lebens­mit­tel, die der­einst ein­fach weg­ge­schmis­sen wur­den, fin­den heut­zu­tage auf vie­ler­lei Weise Ver­wen­dung — ob in spe­zi­el­len Food­trucks, Restau­rants und Super­märk­ten, bei Food­sha­ring oder ganz klas­sisch über die Tafel. Der Fein­schme­cker stellt ver­schie­dene Geschäfts­mo­delle rund ums Res­tees­sen vor.
Manager-Magazin

Wut über Wahn: Nie­mand zetert schö­ner über kuli­na­ri­schere Irr­wege als Vin­cent Klink. Im Inter­view mit der Effi­lee echauf­fiert sich der Sterne-Koch treff­lich über die neu­este Allergen-Kennzeichnungspflicht, über den gras­sie­ren­den Unver­träg­lich­keits­wahn und über takt­lose Gäste.
Effi­lee

Bir­ken­rinde statt Beluga-Kaviar: Mos­kau ist der neue Place-to-Eat für Foo­dies. Sagt zumin­dest der Welt-Ableger „Icon“. Dabei gehe es weni­ger um „Oligarchen-Tempel, in denen man zu Har­fen­klän­gen eimer­weise Beluga-Kaviar ver­speist“, son­dern eher um tra­di­tio­nelle Küche und lokale Qua­li­täts­pro­dukte, aus denen her­aus sich dar­aus eine neue rus­si­sche Ess­kul­tur ent­wi­ckelt.
Icon

Marot­ten der Mahl­zeit: Jedes Land, jeder Kul­tur­kreis und jede Fami­lie hat eigene Rituale, wenn’s ums Abend­es­sen geht. Wie diese aus­se­hen, zei­gen die Bil­der der US-Fotografin Lois Bie­le­feld, die ihre Lands­leute vor, beim und nach dem Din­ner beob­ach­tet hat – immer abends, mon­tags bis don­ners­tags.
20 Minu­ten

 

Aus den Blogs

Kuli­na­ri­sche Glas­ku­ge­leien: NZZ-Connaisseur Wolf­gang Fass­ben­der blickt auf elf gas­tro­no­mi­sche Trends, denen er 2017 eine rasante Kar­riere vor­her­sagt. Die Liste fängt an mit Kaf­fee und „süßen Bei­ga­ben“, geht wei­ter zu vega­nen Menüs und endet bei Hop­fen, Malz und Sherry.
Nach­ge­würzt (NZZ)

Julia im Wun­der­land: Julia vom „Ger­man Abend­brot“ zieht das „Gol­den Ticket“ für einen Platz im „The Fat Duck“ von Hes­ton Blu­men­thal. In ihrem lan­gen, lie­be­vol­len und lesens­wer­ten Bericht über den Lunch im Dreis­ter­ner erzählt Julia (die erst­mals in einem Restau­rant foto­gra­fiert) hör­bar begeis­tert von ihrer Reise ins kuli­na­ri­sche Wun­der­land.
Ger­man Abendbrot

Neu­jahrs­an­spra­che: Einen kri­ti­schen Denk­an­stoß zum Jah­res­aus­klang gibt’s von Eve­line im „Küchen­tanz“. Sie kon­sta­tiert ernüch­tert: „Die ökolo­gi­sche und ethi­sche Wende fin­det der­zeit defi­ni­tiv nicht statt.“ Viel­mehr sei das „ehr­li­che Enga­ge­ment der Vor­aus­den­ker“ zu einer „modi­schen Political-Correctness-Kitchen mit Hippness-Faktor“ abge­wer­tet wor­den.
Küchen­tanz

End­lose Erkennt­nisse: Eine Woche lang hat Uwe von „High Foo­da­lity“ als Prak­ti­kant hin­ter die Kulis­sen des Sterne-Restaurants „Sosein“ geblickt. Nach sie­ben Tagen, knapp 60 Sei­ten im Notiz­buch und 4000 Bil­dern blickt er zurück auf all das, was er gelernt hat – von „milch­sauer fer­men­tie­ren“ bis „Osmose für mehr Geschmack“.
High Foo­da­lity

 

Rezepte der Woche

Ashak: Die afgha­ni­sche Vari­ante der Maul­ta­sche — Spinat­ta­schen mit Hack­fleisch­soße und Joghurt — stellt Razia vor, die 2014 aus ihrem Hei­mat­land geflo­hen ist. Das Rezept stammt aus dem Koch­buch „Kleine Welt­kü­che — Koch­re­zepte von Geflüch­te­ten und Freun­den“. Die Erlöse aus dem Ver­kauf des Buchs kom­men Flücht­lings­pro­jek­ten zugute.
Spie­gel (inkl. Rezept-Video)

Karotten-Couscous mit Rosen­kohl (vege­ta­risch): BR-Köchin Diana Bur­kel lässt Cous­cous in Karot­ten­saft köcheln, ver­fei­nert ihn mit Karot­ten­ras­peln und ser­viert das ganze mit gerös­te­tem Rosen­kohl und Kräu­ter­seit­lin­gen.
BR

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. 21 wis­sen­schaft­li­che Life-Hacks für die Küche (Süd­deut­sche)

2. Das sind die bes­ten Food­blogs 2016 (Women’s Health)

3. 11 alberne Dinge, die Foo­dies tun (Mit Ver­gnü­gen)

 

Nach­schlag

Süße Wahr­heit: Je nach Stu­die macht sie mal dick und mal schlank, mal ver­fet­tet sie das Herz, mal beugt sie Herz­in­fark­ten vor. Die Rede ist von der Scho­ko­lade, über die es mehr Stu­dien, Mythen und Irrun­gen gibt denn über fast jedes andere Lebens­mit­tel. Pünkt­lich zum Abschied des letz­ten Scho­ko­weih­nachts­manns packt die „Zeit“ die „Wahr­heit über Scho­ko­lade“ aus.
Zeit

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Schmausepost vom 23. Dezember

Schman­kerl der Woche

Alles im Brot: Was ist gutes Brot? Diese sim­ple Frage beant­wor­tet „Das Fil­ter“ in einer wun­der­schö­nen Geschichte „über die wahre Kunst des Sau­er­teigs“. Und wer lie­ber guckt als liest, dem lege ich die 37-Grad-Doku „Mein täg­lich Brot“ ans Herz, für die die Macher die älteste Back­stube Frank­furts besucht haben.
Das Fil­ter (Sau­er­teig)ZDF (37 Grad)

 

Zahl der Woche

11 alberne Dinge, die Foo­dies tun“ heißt ein click­bai­ten­der Listi­cle bei „Mit Ver­gnü­gen“, der von Fut­ter­neid über Essen auf der Brust/auf der Haut bis hin zu Food-Witzen mit jeg­li­chem Kli­schee spielt.
Mit Ver­gnü­gen

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

Das Gute liegt so nah: Regio­nal essen liegt im Trend, gilt als nach­hal­tig und vor­bild­lich. Doch wie schwer ist es, sich wirk­lich nur von Lebens­mit­teln aus der Umge­bung zu ernäh­ren? Die Deutsche-Welle-Reporterin Kiyo Dör­rer unter­nimmt den Selbst­ver­such und bilan­ziert nach einer Woche: „Lokal zu essen ist ein Voll­zeit­job.„
Deut­sche Welle

Der Fisch­markt in Tokio ist legen­där. Hier gibt von der bil­li­gen Flun­der bis zum zent­ner­schwe­ren Thun­fisch alles, was die Ozeane her­ge­ben; jähr­lich wer­den 750.000 Ton­nen Fisch im Wert von fünf Mil­li­ar­den Euro umge­schla­gen. Ste­phan Fins­ter­busch hat für die FAZ eine Nacht auf dem Tsu­kiji ver­bracht. Her­aus­ge­kom­men ist eine beein­dru­ckende Repor­tage mit tol­len Fotos.
FAZ

Küchen­tricks 2.0: Was hat der per­fekte Bra­ten mit Ana­nas­saft zu tun? Was bringt Hyper­de­kan­tie­ren mit dem Mixer? Und was war noch mal die Schwimm­probe für faule Eier? Die SZ stellt in einer Bil­der­ga­le­rie 21 Life-Hacks für die Küche vor.
Süd­deut­sche

Bur­ger von der Grille: Ab nächs­tem Früh­jahr tritt in der Schweiz eine neue Lebens­mit­tel­ver­ord­nung in Kraft, infolge derer der Ver­kauf von Mehl­wür­mer, Heu­schre­cken und Gril­len erlaubt wird. Der Detail­händ­ler Coop will im Geschäft mit dem Krab­belge­tier eine Füh­rungs­rolle ein­neh­men und unter ande­rem Insekten-Burger und –Hack­bäll­chen anbie­ten.
NZZ (Text)20 Minu­ten (Video-Interview)

 

Aus den Blogs

Anlauf­stel­len: Das Maga­zin „Women’s Health“ stellt „die bes­ten deut­schen Food­blogs 2016″ vor. Und so wenig ich vom Kon­zept der­lei Zeit­schrif­ten halte, so loh­nens­wert ist den­noch ein Blick auf die Aus­wahl. Mit dabei sind unter ande­rem „Bake to the Roots“ (Back­blog), „Eat This“ (veggie/vegan) und „Din­ner um Acht“ (Reise).
Women’s Health

Bil­der­wel­ten: Pin­te­rest ist zwar ein Nischen-Netzwerk, doch gerade bei Food­blog­gern beliebt. Joa­chim erklärt in sei­nem aus­führ­li­chen und fun­dier­ten Arti­kel bei „Test­schme­cker“, wel­che Vor– und Nach­teile die Platt­form hat — und wel­che Chan­cen sie Food­blog­gern bie­tet.
Test­schme­cker

Scharf­ma­cher: Eigent­lich sei sein selbst­ge­mach­tes Kim­chi ja ganz gut gewor­den, schreibt Daniel bei „Wir essen gesund“. Doch allein der Schärfe wegen „wird es eine ganze Weile brau­chen, bis die bei­den Glä­ser leer sind“. Wer sich nun selbst ans Kohl fer­men­tie­ren machen will, der fin­det in sei­nem Bei­trag eine gute Anlei­tung — inklu­sive Video.
Wir essen gesund

Lese­fut­ter: Kurz vor Weih­nach­ten stellt Ste­van tra­di­tio­nell seine Kochbuch-Lieblinge des Jah­res bei Nut­ri­cu­li­nary vor — mit viel Wis­sen und viel Liebe. Heuer sind’s zwar nur acht statt zehn, dafür seien sie alle­samt Werke, „die für mich in die­sem Jahr von beson­de­rer Rele­vanz waren, ein neues Thema auf­grif­fen, ver­tief­ten, Impulse gaben und geben.„
Nut­ri­cu­li­nary

 

Rezepte der Woche

Lauch-Quiche mit Berg­käse und Lardo: Inmit­ten all der Plätz­chen und Weih­nachts­des­sert gibt’s bei „Obers trifft Sahne“ etwas Def­ti­ges zum Abend­es­sen: eine herz­hafte Quiche mit Lauch, Berg­käse und ita­lie­ni­schem Lardo-Speck. Dazu klärt Petra über den Unter­schied zwi­schen Quiche und Tarte auf.
Obers trifft Sahne

Cre­mige Rosen­kohl­suppe (vege­ta­risch): Pas­send zu Titus Arnus Arti­kel in der Süd­deut­schen, der dort dem Rosen­kohl ein Lob­lied singt, stellt Björn bei „Happy Plate“ ein schnel­les und ein­fa­ches Rezept vor – für eine Rosen­kohl­suppe der cre­mi­gen Art.
Happy Plate (Rezept)Süd­deut­sche (Rosenkohl-Hommage)

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Alle Rezepte-E-Books zum kos­ten­lo­sen Down­load (Koch­topf)

2. Kunst­werke aus Essen (FAZ)

3. Prak­ti­kant im Sosein — Der erste Tag (High Foo­da­lity)

 

Nach­schlag

Arzt und so: Vorige Woche habe ich an die­ser Stelle Wer­ner Bar­tens Pole­mik ver­linkt, der sich in der Süd­deut­schen erst über eine „Stuss mit Nuss“-Studie und danach über die Ernäh­rungs­wis­sen­schaft im All­ge­mei­nen echauf­fiert hat. In sei­ner Glosse ste­cke durch­aus mehr als ein Fun­ken Wahr­heit, schreibt Johanna in ihrer Replik bei „Quark und so“. Aller­dings habe sich der Autor den fal­schen Sün­den­bock aus­ge­sucht. Denn: „Eigentlich müsste Wer­ner Bar­tens den Ärger bei sei­nen gewis­sen­lo­sen Medi­zi­ner­kol­le­gen abla­den.„
Quark und so

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Schmausepost vom 16. Dezember

Schman­kerl der Woche

Blick in die Sterne: Uwe ist Chef­koch in sei­ner Küche, und was er dort Beein­dru­cken­des zuta­ge­kocht, prä­sen­tiert er in sei­nem Food­blog „High Foo­da­lity“. Seit Kur­zem ist Uwe jedoch Prak­ti­kant. Im „Sosein“ in Herolds­berg. Zwei Wochen lang blickt er dort hin­ter die Kulis­sen eines Sterne-Restaurants. Was er dabei erlebt, erzählt er in sei­nem Blog — lie­be­voll, unter­halt­sam, lesens­wert
High Foo­da­lity || „1. Tag im Sosein“

 

Zahl der Woche

226 Euro gibt Otto-Normal-Deutscher an Weih­nach­ten fürs Essen und Trin­ken aus. Das mag auf Anhieb über­ra­schen — schließ­lich ste­hen auf 45 Pro­zent der Tische an Hei­lig­abend Würst­chen und Kar­tof­fel­sa­lat. Noch mehr kuli­na­ri­sche Zah­len und Weih­nachts­fak­ten (mit denen man zu Tisch glän­zen kann) lie­fert eine Stu­die von Retail­me­not.
Pres­se­por­tal

 

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Ho, Ho, Ho! Lie­ber Lese­rin­nen, liebe Leser, es weih­nach­tet. Zeit für Glüh­wein. Für Plätz­chen. Für Völ­le­rei. Und für Geschenke. Die Schmau­s­epost wünscht sich dabei – ganz beschei­den – keine teu­ren Prä­sente, son­dern „nur“ ein paar neue Leser. Von daher lau­tet meine Weih­nachts­bitte: Macht’s doch ein bis­serl Wer­bung für die­sen fei­nen, klei­nen News­let­ter – bei Face­book, bei Twit­ter oder ganz klas­sisch von Mund zu Mund beim Advents­sin­gen und Plätz­chen­es­sen.
Schmau­s­epost

 

Aus den Medien

Mit Mozzarella-Augen: „Aus Äpfeln wer­den Eulen, aus Spie­ge­lei­ern Blu­men, aus Toma­ten und Lauch ein Fahr­rad, und auf fast jedem Tel­ler, der food-art-gerecht dra­piert wird, zeigt sich ein Gesicht: Wurst­schei­ben mit zwei Mozzarella-Augen und Möh­ren­nase, Toast mit Apfel­mund, Paprika mit Blaubeer-Ohren und Gurken-Brille.“ Die FAZ zeigt „neue opti­sche Reize für ein acht­gän­gi­ges Fest­menü“. Herr­lich!
FAZ

Look-not-alike: Im Wett­be­werb der Restau­rants wird neben der Küche auch das Ambi­ente immer wich­ti­ger – von renom­mier­ten Desi­gnern und Künst­lern kre­iert. Doch wel­chen Look braucht ein Lokal, um unver­wech­sel­bar und zu einer Marke zu wer­den? Die­ser Frage nähert sich Patri­cia Böhm im Fein­schme­cker.
Manager-Magazin

Radi­kal regio­nal: Könnte sich eine Mil­lio­nen­stadt wie Ham­burg nur von dem ernäh­ren, was ihr unmit­tel­ba­res Umland her­gibt? Diese Frage haben For­scher an der Hafen­City Uni­ver­sity zu beant­wor­ten ver­sucht. Die Ant­wort lau­tet ja – aller­dings nur unter einer gan­zen Reihe opti­mis­ti­scher Annah­men.
Spie­gel

Tie­risch selbst­be­wusst: „Ich finde es gut, wenn das Kli­schee des vega­nen Hip­pies ersetzt wird durch das des sty­li­schen Vega­ners, der Por­sche fährt“, sagt der streit­bare Ober­ve­ga­ner Attila Hild­mann im FAZ-Interview . Außer­dem geht’s um Hass im All­tag, Shits­torms im Netz und um Ver­mummte, die seine Ver­an­stal­tun­gen stür­men.
FAZ

 

Aus den Blogs

Stern­stun­den: Die nim­mer­sat­ten Gour­mets von „Stern­e­fres­ser“ stel­len alle 31 Küchen­chefs vor, die im jüngs­ten Guide Miche­lin erst­mals bes­ternt wur­den. Sehr unter­halt­sam sind dabei die Ant­wor­ten auf die Frage „Wie haben Sie vom Stern erfah­ren?“. Und: „Was gab’s danach zum Trin­ken?„
Stern­e­fres­ser

Kräu­ter­fee: „Ich habe schon etli­che Stun­den mit einer Tasse Tee und dem Buch in der Hand ver­bracht, dabei seuf­zend raus­ge­schaut auf mein ein­ge­win­ter­tes Bal­ko­nien“, schreibt Susi von „Prost­mahl­zeit“ über ihre neu­este Ent­de­ckung: das Buch „Kräu­ter für den Gour­met­gärt­ner“ von Caro­line Hol­mes. Im Blog gibt’s eine aus­führ­li­che Rezen­sion.
Prost­mahl­zeit

Lese­fut­ter: Schon 2005 – vor elf Jah­ren! – hat zorra vom „Koch­topf“ ein ers­tes pdf-Kochbuch mit ihren Rezep­ten ver­öf­fent­licht. Seit­dem sind einige wei­tere hin­zu­ge­kom­men, unter ande­rem zu ihren Brotback-Projekten. Nun hat zorra all ihre E-Books ein­mal auf­ge­lis­tet, und das Beste daran ist: Der Down­load ist kos­ten­los.
Koch­topf

 

Rezepte der Woche

Per­fekte Rin­der­rou­la­den: Das Wört­chen „per­fekt“ sei womög­lich etwas voll­mun­dig, räumt Peter von „Aus mei­nem Koch­topf“ ein – wobei sich dies in ers­ter Linie auf die Zube­rei­tung (und nicht den Inhalt) der Rou­la­den beziehe. Bei ihm kom­men ins senf­be­pin­selte Rind vier Dinge: Scha­lot­ten, Speck, Toast­brot und Peter­si­lie. Und zu den Rou­la­den gibt’s Cham­pi­gnons und Sellerie-Kartoffel-Püree.
Aus mei­nem Kochtopf

Rotkraut-Knödel mit Pilz-Geschnetzeltem (vege­ta­risch): „Wie hübsch, wie fest­lich läßt sich vege­ta­risch kochen. Hach, herr­lich!“, schreibt das Salz­korn bei „grein de sel“ über ihre Lafer’schen Rot­kraut­knö­del. Die sind in einer fei­nen Knus­per­ku­gel ver­packt und wer­den mit Pilz-Geschnetzeltem ser­viert.
grain de sel

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Das Rezept (SZ-Magazin)

2. Was macht ein gutes Gericht aus? (Enorm-Magazin)

3. Julien Wal­ter über den Sterne-Mythos (Spie­gel)

 

Nach­schlag

Dumme Nuss: Nüsse sind das neue Super­food. Ach was, ein Super­du­per­su­per­food sogar. Schließ­lich könn­ten sie Mil­lio­nen Todes­fälle ver­hin­dern — so legt es zumin­dest eine neue Stu­die nahe. Alles Quatsch, ärgert sich Wer­ner Bar­tens, Medizin-Guru der SZ, in sei­ner Kolumne. Er kri­ti­siert der­lei „Pseudo-Forschung“ mit den Wor­ten: „Ähnlich wie auf den Lauf­ste­gen in Paris oder Mai­land ist mal das eine, dann das andere in Mode.„
Süd­deut­sche

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