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Die Schmausepost liefert einmal die Woche alle Nachrichten zum Thema Essen - bequem per E-Mail

Schmausepost vom 26. Mai

Schman­kerl der Woche

Unser täg­lich Brot nimmt die ARD-Sendung „Pla­net Wis­sen“ unter die Lupe. In einer Reihe von Videos wird erklärt, wo unser Brot heut­zu­tage meist her­kommt (aus Groß­be­trie­ben, die 20.000 Rog­gen­misch­brote täg­lich fabri­zie­ren), wie’s auch anders geht, sprich von Hand (Brot­back­tipps mit dem Plötzblog-Experten Lutz), und was es mit der viel­zi­tier­ten Wei­zen­sen­si­ti­vi­tät auf sich hat.
Pla­net Wissen

 

Zahl der Woche

24 Jahre lang — von 1992 bis 2015 — ist die Cur­ry­wurst mit Pom­mes das belieb­teste Kan­ti­nen­ge­richt der Deut­schen gewe­sen — und daran hat sich auch ver­gan­ge­nes Jahr nichts geän­dert. Erst auf Rang sechs der Liste fin­det sich das erste vege­ta­ri­sche Essen. Immer­hin: Im Bereich Kita-Essen liest sich die Top Ten ungleich gesün­der.
Bild

 

Aus den Medien

Das (Kamera-) Auge isst mit: Eine Art Shazam fürs Essen hat das Bilder-Netzwerk Pin­te­rest ent­wi­ckelt. Pin­te­rest Lens erkennt nun auch Lebens­mit­tel über die Smartphone-Kamera und lie­fert dazu pas­sende Schlag­wör­ter und Rezepte.
Heise

Ein Kana­dier macht ernst: Der Hipster-Koch Dylan Watson-Brawn eröff­net bald in Ber­lin das Restau­rant „Ernst“ – mit regio­na­len Pro­duk­ten, sai­so­na­lem Gemüse und einer ori­gi­nel­len Idee. Schon jetzt soll die War­te­liste lang sein, berich­tet die FAZ, die den 23-jährigen Kana­dier, der mit 17 als ers­ter Nicht-Japaner in einem Drei-Sterne-Restaurant in Tokio anheu­erte, in einem üppi­gen Por­trät vor­stellt.
FAZ

Erfolgs­re­zept: Als Food­blog­ge­rin „Deli­ciously Ella“ ist Ella Mills berühmt gewor­den; inzwi­schen beschäf­tigt sie als Unter­neh­me­rin dut­zende Mit­ar­bei­ter. Im Inter­view bei NGIN Food erzählt sie, wie sie das geschafft hat.
NGIN Food

„Clean Eating“ heißt die neu­este Sau, die durchs kuli­na­ri­sche Dorf und die Food­blo­go­sphäre gejagt wird. Die Idee dahin­ter: keine indus­tri­ell ver­ar­bei­te­ten Lebens­mit­tel, dafür Nach­hal­tig­keit und fri­sche Küche. Das ist im Prin­zip sinn­voll, jedoch seien die Gesund­heits­ver­spre­chen eini­ger Clean-Eating-Gurus wis­sen­schaft­lich nicht halt­bar, kri­ti­siert Johanna Bayer in ihrer klu­gen Ana­lyse im Stern.
Stern

 

Aus den Blogs

Auf der Fisch­farm: Clau­dia von „Din­ner um Acht“ fährt nach Nor­we­gen und blickt dort hin­ter die Kulis­sen einer Lachs-Aquakultur. Wie alle ihre Rei­se­be­richte ist auch die­ser über die Auf­zucht und das Leben der Fische inter­es­sant, flo­ckig geschrie­ben und gewürzt mit prima Fotos.
Din­ner um Acht

Alles wird Glut: Zum Start in die Grill­sai­son feu­ern Medien und Food­blog­ger mit Do’s und Don’ts sowie Tipps und Tricks nur so um sich. Das meiste davon ist tris­ter Ein­heits­quark — nicht so die „Grill­my­then und gröbs­ten Feh­ler im Umgang mit Fleisch“, die Tho­mas bei „Bacon zum Steak“ ent­larvt. Hier geht’s sehr infor­ma­tiv um sich schlie­ßende Poren, blu­ti­ges Fleisch, löschen­des Bier und vie­les mehr.
Bacon zum Steak

Abstiegs­kampf: Es tre­ten zum Duell an, in der blauen Ecke: 1 unsicht­ba­rer Back­ofen, 15 Druck­knöpfe und 10 bis 15 Meter lau­fende Holz­ver­klei­dung (aus dem Bau­markt). Und in der roten Ecke: 2 Bröt­chen­knast­fas­sa­den mit jeweils 4 Zel­len­rei­hen, 10–12 Eisen­rütt­ler (nach Bedarf) und 1 geheim­nis­volle Zau­ber­tür. Die Rede ist vom Wett­streit zwi­schen Aldi Süd und Aldi Nord um „das fri­schere Auf­back­re­zept“ — ein Zwei­kampf, den Peer Scha­der im Super­markt­blog höchst amü­sant nach­er­zählt.
Super­markt­blog

Super ner­vig: „Irgend­wann waren sie da: Chia, Açai– und Goji-Beeren, Kakao­nibs, Wei­zen­gras, Moringa, Qui­noa, Spi­ru­lina, Chlorella und wie sie alle hei­ßen.“ So beginnt Chris­ti­nas Abrech­nung mit Super­foods, von denen sie wenig bis gar nichts hält. Warum? Dafür lie­fert sie in „Super­foods, nein danke!“ fünf Gründe.
Fei­nes Gemüse

 

Rezepte der Woche

Spa­ghetti mit Spar­gel­car­bon­ara: Keine Schmau­s­epost im Mai ohne Spar­gel­re­zept. Dies hier stammt aus dem Klei­nen Kurio­si­tä­ten­la­den und bringt grü­nen Spar­gel mit dem Pasta-Klassiker Car­bon­ara zusam­men.
Klei­ner Kuriositätenladen

Ricotta-Cannelloni mit Spi­nat und Minze (vege­ta­risch): Ohne Hack­fleisch, dafür mit der Fri­sche von Minze und Zitro­nen­abrieb kom­men diese Can­nel­loni daher, die Regina bei „Kochen aus Liebe“ mit Ricotta und Blatt­spi­nat füllt.
Kochen aus Liebe

 

Meist­ge­klickte Links der letz­ten Ausgabe

1. Frank Rosin: Test­es­sen im Restau­rant des Fern­seh­kochs (Süd­deut­sche)

2. Unter­wegs mit einem Restau­rant­tes­ter (Arthurs Toch­ter)

3. Hin­ter den Kulis­sen von KFC (Mun­chies)

 

Nach­schlag

Ei, Ei, Ei: „Wohl jede Haus­frau schlägt dann und wann ein paar Eier auf, sei es, um Spie­gel­eier oder Kuchen zu berei­ten, sei es, um Schnit­zel nach Wie­ner Art zu bra­ten. Nur einige wenige Frauen aber ver­die­nen ihr Brot dadurch, dass sie haupt­be­ruf­lich Eier auf­schla­gen.“ So beginnt eine Repor­tage aus dem Jahr 1970, den die NZZ aus ihrem Archiv gekramt hat. Es geht um pro­fes­sio­nelle Eier­auf­schlä­ge­rin­nen, die pro Stunde 360 Eier tren­nen.
NZZ

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Schmausepost vom 5. Mai

Schman­kerl der Woche

Blog­ger trifft Tes­ter: Arbei­ten Restau­rant­tes­ter anonym? Haben Sie ein Notiz­buch dabei? Und natür­lich: Wer zahlt die Zeche? Astrid von „Arthurs Toch­ter“ trifft den NZZ-Restauranttester Wolf­gang Fass­ben­der und löchert ihn mit Fra­gen. Teil Eins ihres Berichts ist schon mal so infor­ma­tiv wie unter­halt­sam, dass der zweite Gang hof­fent­lich als­bald ser­viert wird.
Arthurs Toch­ter kocht

 

Zahl der Woche

10 Punkte umfasst der viel debat­tierte Leitkultur-Katalog von Innen­mi­nis­ter Tho­mas de Mai­zière. Nun legt Fried­helm im Tellerrand-Blog pas­send dazu sei­nen nicht ganz ernst gemein­ten „Zehn-Punkte-Katalog zur deut­schen Ess­kul­tur“ vor – von „Schmat­zen und Schlür­fen sind ver­bo­ten“ bis „Bier wird aus­schließ­lich nach dem Rein­heits­ge­bot gebraut“.
Tellerrand-Blog

 

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Aus den Medien

1, 2 oder 3?  Wer sind die Gigan­ten im Lebens­mit­tel­markt? Das Mana­ger Maga­zin beant­wor­tet diese Frage mit einem kurz­wei­li­gen Quiz, bei dem es unter ande­rem um den größ­ten Scho­ko­la­den­her­stel­ler der Welt, den Bier-König und Num­mer Eins unter den Kaf­fee­rös­tern geht.
Mana­ger Magazin

Tel­ler statt Tonne: Radies­chen­blät­ter kom­men in den Bio­müll. Kohl­strünke eben­falls. Und natür­lich auch die Bane­nen­scha­len. Dabei las­sen sich aus all die­sen ver­meint­li­chen Abfäl­len schmack­hafte Gerichte zau­bern — heißt es zumin­dest in der FAZ. Dort stellt Monika Herbst drei Retter-Rezepte vor, unter ande­rem für Kokos-Bananenschalen-Pancakes.
FAZ

Aufs Korn genom­men: Gin ist mitt­ler­weile durch, Whis­key sowieso, und in Ber­lin ist sogar der eben noch ach so hippe Wodka schon wie­der out. Was bleibt? Korn! Rich­tig gele­sen: Der „ver­ru­fene Wei­zen­brand“ ist laut dem Zeit-Magazin nun auch end­lich cool.
Zeit-Magazin

Essen beim Auf­räu­mer: Frank Rosin ret­tet Restau­rants im Wochen­takt vor dem Unter­gang — fern­seh­ge­recht ver­packt, ver­steht sich. Doch wie isst es sich in sei­nem eige­nen Lokal? Die Süd­deut­sche hat ihre Kri­ti­ke­rin los­ge­schickt nach Dorsten-Wulfen, um eine Ant­wort zu fin­den.
Süd­deut­sche

 

Aus den Blogs

Lecker schrei­ben: Über „die Kunst, mit Wor­ten Appe­tit zu machen“, spricht Sabine bei „Schmeckt nach mehr“ mit der Auto­rin und Redak­teu­rin Simone Har­land. In dem lesens­wer­ten Inter­view geht’s um Tipps für Food-Schreiber, das ver­pönte Wört­chen „lecker“ und um Begriffe des Geschmacks.
Schmeckt nach mehr

Eimer­weise Kri­tik: In Groß­bri­tan­nien hat Ken­tu­cky Fried Chi­cken Kun­den ein­ge­la­den, einen Blick hin­ter die Kulis­sen des Fast-Food-Riesen zu wer­fen – „KFC Open Kit­chen“ heißt das dort. Es darf jedoch bezwei­felt wer­den, dass der Kon­zern allzu erfreut über den Bericht von Nell Friz­zell gewe­sen ist, der nun über­setzt beim Vice-Magazin „Mun­chies“ erschie­nen ist.
Mun­chies

Essen auf Rädern: Früh­lings­zeit ist Cam­per­zeit, doch was braucht der Koch im Wohn­mo­bil? Toni und Bene von „Because You Are Hungry“ lis­ten fein­säu­ber­lich auf, was man für die Mini-Küche braucht. Und sie ser­vie­ren Camper-gerechte Rezepte für Früh­stück, Mit­tag– und Abend­es­sen.
Because You Are Hungry

 

Rezepte der Woche

Huhn mit Bal­sa­mico, Paprika und Reis­nu­deln: „Sogar mein heik­ler Mann hat das mit Genuss geges­sen, und das heißt ja schon was!“ Sina bringt in ihrem Gericht ita­lie­ni­sche Bal­sa­mico und chi­ne­si­sche Reis­nu­deln zusam­men. Dazu kommt aller­lei Gemüse wie Bam­buss­pros­sen, Erb­sen, Karot­ten und Zuc­chini.
gif­ti­ge­b­londe

Apfel­stru­del­nu­deln: Eine süße Pasta-Variante ser­viert Elke bei „Ein­fach leicht“. Die Nudeln gibt’s hier mit Äpfeln, Rosi­nen und etwas Zucker sowie oben­drauf Man­del­split­ter.
Ein­fach Leicht

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Ein Lob auf schus­se­lige Bäcker, ver­gess­li­che Kin­der und unfä­hige Lehr­linge! (Zeit)

2. Die Tief­kühl­charts der Deut­schen (FAZ)

3. Die­ser Früh­stücks­brei ist der beste (Süd­deut­sche)

 

Nach­schlag

Super-Spott: Wer flei­ßig „Super­foods“ in sich hin­ein­schau­felt, der „springt dem Tod nicht nur von der Schippe, son­dern rammt ihm oben­drein den Stiel bis zum Schau­fel­blatt in den Arsch. Das kör­per­li­che und geis­tige All­ge­mein­be­fin­den steigt ins Uner­mess­li­che. Schön­heit, Glück, Erfolg und fet­ter Ham­mer­sex run­den die­ses Para­dies auf Erden ab.“ Die taz, ein­fach herr­lich!
taz

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Schmausepost vom 28. April

Schman­kerl der Woche

For­mi­da­ble Faux­pas: Hätte Frank W. Epper­son seine Limo­nade nicht auf der Veranda ver­ges­sen, gäbe es kein Eis am Stiel. Und wäre da nicht der schus­se­lige Metzger-Lehrling gewe­sen, der Schweins– statt Schafs­därme kaufte — die Weiß­wurst würde noch heute ihrer Ent­de­ckung har­ren. Diese und noch mehr Bei­spiele ver­sam­melt die Zeit in ihrem Lob­lieb auf kuli­na­ri­sche Irr­tü­mer, denen wir einige Küchen­klas­si­ker ver­dan­ken.
Zeit

 

Zahl der Woche

45,5 Kilo­gramm Tief­kühl­kost hat der deut­sche Otto-Normal-Esser 2016 im Schnitt ver­drückt. Die FAZ zeigt in einer Info­gra­fik, was am häu­figs­ten in der Tief­kühl­truhe liegt — und das ist nicht etwa die Pizza.
FAZ

 

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Aus den Medien

Wen­zels weise Worte: „Eigent­lich woll­test du gar nicht Koch wer­den?
 – Stimmt. Weil das ein Schei­ß­job ist. Viel Arbeit und nie Zeit. Ich dachte, jeder Junge will Auto­schlos­ser wer­den und schrau­ben, aber einer muss ja auch kochen, dann hab ich die Koch­aus­bil­dung gemacht.“ Groß­ar­ti­ges Inter­view mit Koch Wen­zel Pan­kratz in der Effi­lee.
Effi­lee

Trenn­kost: Lakritz, Kori­an­der, Oli­ven und Kapern haben eines gemein: Ent­we­der man liebt sie – oder man hasst sie. Das WDR wid­met sich die­sen „pola­ri­sie­ren­den Lebens­mit­teln“ in einem span­nen­den Bei­trag und erklärt, wieso sich an ihnen die Geschmacks­geis­ter schei­den.
WDR

Jäger & Samm­ler: Welt­weit sucht Foods­cout Richard Kägi im Auf­trag eines Schwei­zer Kauf­hau­ses nach hoch­wer­ti­gen und aus­ge­fal­le­nen Lebens­mit­teln. Und den­noch ist eins­tige Tür­ste­her und Nacht­club­be­sit­zer überzeugt: „Das Gute liegt im Ein­fa­chen. Immer, auch beim Essen. Eine gute Wurst, eine gute Pasta, gutes Brot, das ist unschlag­bar.„
Deutsch­land­funk (mit Audio)

Ein­heits­brei: Was kann das Por­ridge aus dem Super­markt? Die Süd­deut­sche lässt Anna Schu­bert vom Ber­li­ner Café „Hafer­ka­ter“ acht ver­schie­dene Früh­stücks­breis blind ver­kos­ten. Wäh­rend der eine „geschmack­lich sehr gewöh­nungs­be­dürf­tig“ ist, könnte sie den Test­sie­ger jeden Mor­gen essen — „eine Zeit­lang zumin­dest“.
Süd­deut­sche

 

Aus den Blogs

Wider der Wid­rig­keit: „Wie — und was! — kocht ihr unter schwie­ri­gen Bedin­gun­gen?“ Aus­ge­hend von die­ser Frage bit­tet Petrina bei „Moment: New York“ zur Blog­pa­rade. Sie selbst gibt Tipps, wie man in einer Mini-Küche wie der ihri­gen (New York!) ver­nünf­tig kochen kann. In den ers­ten Bei­trä­gen geht’s unter ande­rem ums Kochen in Wohn­mo­bil und Haus­boot sowie in der Zelt­kü­che.
Moment: New York

Die Spei­se­rei­sende Bianca fut­tert sich dies­mal durch Ber­lin und stellt ihre kuli­na­ri­schen Tipps für die Haupt­stadt vor – vom Früh­stück über Tapas und Viet­na­me­sisch bis hin zum Nose-to-Tail-Tempel „Herz & Niere“.
Gib Bianca Futter!

„Die Irren mit dem Mes­ser“ ist keine Vor­lage für einen Horror-Splatter, son­dern ein Buch der Jour­na­lis­tin Verena Lugert, die ihren Job an den Nagel hängt, um als Com­mis de Cui­sine im Restau­rant von Spit­zen­koch Gor­don Ram­say anzu­heu­ern. Das Werk ver­spricht einen Blick hin­ter die Kulis­sen der Haute Cui­sine; Bar­bara stellt es bei „Ein Topf Hei­mat“ vor.
Ein Topf Heimat

Pop­corn ist der Snack der Hips­ter, und ent­spre­chend ver­geht kaum ein Monat, in dem nicht eine neue Marke aus dem Boden schießt. Rebecca vom „Fräu­lein­chen“ schrei­tet nun zum gro­ßen Popcorn-Test und nimmt drei große Mar­ken unter die Lupe – von süß über sal­zig und bis hin zu „Spe­cial Fla­vours“ à la Bar­be­cue Rauch­man­del und Thai Curry gerös­tete Erd­nuss.
Fräu­lein­chen

 

Rezepte der Woche

Korea­ni­scher Rind­fleisch­ein­topf: Lasst die Fin­ger von Spar­gel und Rha­bar­ber – der Win­ter ist zurück, und mit ihm die Ein­topf­zeit. Ein beson­ders fei­nes Exem­plar ser­viert das Magen­trat­zerl: ein Rind­fleisch­ein­topf aus Korea mit reich­lich Gemüse – und einer gewis­sen Schärfe.
Magen­trat­zerl

Bärlauch-Risotto (vege­ta­risch): „Bär­lauch ist wie Kauf­haus­mu­sik – die gefällt auch kei­nem. Man hört sie nur, weil sie halt da ist.“ Sagt „Mein Nach­bar Urs“ von Alex Capus. An ihn erin­nert Ursula von „Ein­fach Essen“ und ver­tei­digt das Grün­kraut mit einem „unspek­ta­ku­lä­ren und fei­nen Bärlauch-Risotto“.
Ein­fach Essen

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Das letzte Mahl ist sein Geschenk (Zeit)

2. Was ist Lie­vito Madre und was kann man damit anstel­len? (Coo­kin)

3. Die dunkle Seite des Superfood-Hypes (LVZ)

 

Nach­schlag

Zank­ap­fel Kiwi: Ein Bio-Supermarkt in Mün­chen soll eine Strafe bezah­len, weil er unge­wöhn­lich geformte Kiwis ver­kauft. Die soge­nann­ten Maus-Kiwis wur­den bei einer Kon­trolle bean­stan­det, doch gegen das Ord­nungs­geld von 60 Euro wehrt sich der Geschäfts­füh­rer.
tz

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Schmausepost vom 21. April

Schman­kerl der Woche

Das letzte Mahl: Was wol­len Men­schen essen, die kurz vor dem Tod ste­hen? Der Spit­zen­gas­tro­nom Jörg Ilz­hö­fer besucht regel­mä­ßig ein Hos­piz und kocht dort für Ster­bende. Bei Zeit-Online erklärt er, wieso er die Gerichte stär­ker würzt als sonst — und warum es bei die­sen Essen weni­ger um Appe­tit son­dern eher um Erin­ne­run­gen geht.
Zeit

 

Zahl der Woche

16.000.000 Sco­ville ist der Höchst­wert auf der Scoville-Skala, mit­tels derer man den Schär­fe­grad eines Lebens­mit­tels ange­ben kann. Focus-Online erklärt die Hin­ter­gründe der Tabelle und nennt Bei­spiele — von der Gemü­se­pa­prika (10 Sco­ville) über die im Guin­ness Buch ste­hende „Haba­nero Red Savina Chili“ (577.000) bis zu rei­nem Cap­sai­cin­pul­ver (16.000.000).
Focus

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Aus den Medien

Mit Mutti: Immer sonn­tags tritt der Ber­li­ner Ster­ne­koch Alex­an­der Koppe sein Reich in der Küche der „Sky­kit­chen“ ab — an seine Mut­ter. Die 66-Jährige kocht dort für den „Mit­tags­tisch mit Haus­manns­kost“. Wie dazu kam, erzählt sie in der FAZ.
FAZ

Kol­la­te­ral­scha­den: Kaum ein Super­markt kommt heut­zu­tage ohne Avo­cado, Chi­a­sa­men und Qui­noa aus. Und ob BUND, Peta oder Vege­ta­rier­bund – sie alle emp­feh­len das eine oder andere Lebens­mit­tel. Viel zu kurz komme dabei „die dunkle Seite des Superfood-Hypes“, schreibt die LVZ in einem klu­gen Bei­trag. Denn aus ökolo­gi­scher Sicht hat der Trend durch­aus Schat­ten­sei­ten.
LVZ

Nüch­ter­nes Neu­land: Alko­hol­freie Getränke sind in Restau­rants das, was einst vege­ta­ri­sche Gerichte waren – nach dem Motto: Irgend­was muss man ja anbie­ten, um eine Min­der­heit bei Laune zu hal­ten. Doch diese Ein­stel­lung ändert sich vie­ler­orts, und das pas­sende Buch dazu hat Nicole Klauß geschrie­ben. Jan-Peter Wulf stellt „Die neue Trink­kul­tur“ vor.
Das Fil­ter

House of Cards: Ist es Kochen für Dum­mies, Kochen für Bequeme oder Kochen für Eilige? Ganz egal, wie man das Prin­zip von Koch­haus nennt — erfolg­reich sind die inzwi­schen 13 Läden in Deutsch­land, wo es für jedes Gericht einen Tisch gibt, auf dem alle Zuta­ten in exakt der benö­tig­ten Menge sowie eine Rezept­karte bereit­lie­gen. Die FAZ stellt Kochhaus-Gründer Ramin Goo vor.
FAZ

 

Aus den Blogs

Feuer frei: Gril­len am Grill kann jeder. Doch „mit dem archai­schen Kochen auf dem offe­nen Feuer unse­rer Vor­fah­ren, der Trap­per und gro­ßen Ent­de­cker, hat die­ses Gril­len nichts mehr gemein“ schreibt Wer­ner von „Wer­ner kocht wild“. Er gibt eine Reihe von Tipps fürs Kochen am Lager­feuer – von der Feu­er­stelle, übers Equip­ment bis hin zum Dutch Oven.
Wer­ner kocht wild

Vom Food­blog­ger zum Unter­neh­mer: Was für die meis­ten Web-Schreiberlinge ein Traum bleibt, ist für den Nor­we­ger Paul Lowe Wirk­lich­keit gewor­den. Auch in Deutsch­land fin­den seine Koch­ma­ga­zine unter der Medi­en­marke „Sweet Paul“ ihre Leser. „NGIN Food“ stellt den Food-Unternehmer vor.
NGIN Food

Ita­lie­ni­sche Mut­ter­hefe: Vor eini­ger Zeit haben wir hier schon mal auf einen Text über Lie­vito Madre ver­wie­sen — in Zusam­men­hang mit Pizza. Nun geht es erneut um „ohne Über­trei­bung, so etwas wie das ulti­ma­tive Wunder-Tool für alle Sauerteig-Fans“, wie es Oli­ver von „Coo­kin“ beschreibt. Gewohnt infor­ma­tiv und aus­führ­lich stellt er Lie­vito Madre vor.
Coo­kin

Des Kai­sers neue Kost: Das Drei-Sterne-Haus „Kit­cho Ara­shiy­ama Hon­ten“ in Kyoto gilt als teu­ers­tes Restau­rant der Welt; bis zu 760 Euro kos­tet hier ein Menü. Julien von „Trois Etoi­les“ kommt im „Kit­cho“ mit beschei­de­nen (?) 540 Euro davon. Und obwohl er die Frage weit­ge­hend aus­klam­mert, ob sich solch ein „kai­ser­lich teu­res Mahl“ lohnt, ist sein detail­lier­ter Bericht höchst span­nend.
Trois Etoi­les

 

Rezepte der Woche

Bibim­bap mit Sesam-Hähnchen: Kiki von „Cin­na­mon & Cori­an­der“ stellt ein Rezept für den Fernost-Klassiker Bim­bim­bap vor – Reis, Gemüse, Ei, am Ende ver­rührt. Das korea­ni­sche Soul­food ser­viert sie mit einem leicht schar­fen Sesam-Hähnchen.
Cin­na­mon & Coriander

„Gesun­der Kek­steig zum Löf­feln“ (vege­ta­risch): Ob die­ses Gemisch aus Nüs­sen, Scho­ko­lade und Ahorn­si­rup wirk­lich „gesund“ ist, sei mal dahin­ge­stellt. Aber mit ihrem Rezept lie­fert Mella das „Mars­mäd­chen“ auf jeden Fall eine prima Mehl– und Ei-freie (Sal­mo­nel­len!) Ver­sion von Coo­kie Dough, den zur­zeit ja jeder zweite New Yor­ker löf­felt – wenn man dem hie­si­gen Foodtrend-Geschreibe glaubt.
Mars­mäd­chen

 

Meist­ge­klickte Links der Vorvorwoche

1. Sup­pen­ti­ger im Tank (Das Maga­zin)

2. Fer­men­tie­ren: Obst & Gemüse (Coo­kin)

3. 10 wich­tige Regeln für selbst­ge­machte Gnoc­chi (heute gibt es…)

 

Nach­schlag

Geschleu­dert, nicht gerührt: „Moment, ich muss nur noch schnell zwei Beu­tel Lachs in Teriya­ki­soße in die Wasch­ma­schine wer­fen.“ Geht es nach einem israe­li­schen Design-Studenten, dann wer­den sol­che Sätze bald häu­fi­ger durch die Küche hal­len — und durch den Wasch­sa­lon. Inspi­riert von Sous-Vide hat Iftach Gazite Fer­tig­ge­richte für die Wasch­ma­schine erfun­den.
Süd­deut­sche

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Schmausepost vom 7. April

Schman­kerl der Woche

Wie geschmiert: Mar­ga­rine hat nicht eben den bes­ten Ruf. Über­dies rech­net Tobias Mül­ler damit, dass aller­lei impo­sante Geräte von­nö­ten sind, um das „indus­tri­ell gehär­tete Streich­fett“ (Wiki­pe­dia) selbst her­zu­stel­len. Doch der „But­ter­wi­kin­ger“ Patrik Johan­son belehrt ihn eines Bes­se­ren. Zudem erfährt der Gastro-Journalist bei sei­nem Besuch auf der Isle of Wight, dass man die wirk­lich gute Mar­ga­rine aus leicht ange­brann­tem Enten­fett her­stellt.
Stan­dard

 

Zahl der Woche

10 „wich­tige Regeln für selbst­ge­machte Gnoc­chi“ prä­sen­tiert Elena bei „heute gibt es…“. Ihre Liste reicht von der Wahl der rich­ti­gen Kar­tof­feln bis zur pas­sen­den Fül­lung.
heute gibt es…

 

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Aus den Medien

„Leaf to Root“ ist das „Nose to Tail“ des Vege­ta­ri­ers. Die Jour­na­lis­tin Esther Kern und der Koch Pas­cal Haag haben ein Rezep­te­buch für das Kochen mit Schale, Strunk und Wur­zel geschrie­ben. In einem lesens­wer­ten Inter­view beto­nen die bei­den, dass es ihnen nicht (bloß) um Res­te­ver­wer­tung gehe, son­dern um die „Erwei­te­rung des geschmack­li­chen Hori­zonts“.
Stan­dard

Gans oder gar nicht: Darf nur Fleisch essen, wer das Tier zuvor eigen­hän­dig getö­tet hat? Aus­ge­hend von die­ser Frage schrei­tet Bar­bara Kling­ba­cher für die NZZ zum Selbst­ver­such mit Gans und Schwein. Ihr per­sön­li­cher, nach­denk­li­cher und klu­ger Text ist die lange Lek­türe wert.
NZZ

Radi­kal regio­nal: Inwie­weit kann man sich als Groß­städ­ter wirk­lich regio­nal ernäh­ren? Diese Frage ver­sucht das TV-Magazin Gali­leo in einem ein­wö­chi­gen Selbst­ver­such zu ergrün­den.
Gali­leo

Treue Tomate: Gisela Ewe liebt Toma­ten — „runde, kleine, große, dicke, dünne, lange, Mini­to­ma­ten, Rie­sen­to­ma­ten und in all den ver­schie­de­nen Far­ben“, wie sie im FAZ-Interview auf­zählt. Außer­dem ver­rät sie, woher die Samen für die rund 600 Sor­ten in ihrem Gar­ten stam­men, und wieso Toma­ten — bei rich­ti­ger Behand­lung — ganz und gar nicht treu­los sind.
FAZ

 

Aus den Blogs

Aus­ge­go­ren: Ums Fer­men­tie­ren sei er seit Län­ge­rem her­um­ge­schli­chen, schreibt Oli­ver bei Coo­kin. Nun nimmt er sich des The­mas an — und wie! Aus­führ­lich und leicht ver­ständ­lich legt er dar, was Fer­men­tie­ren ist, wel­che Vor– und Nach­teile es hat, wie es funk­tio­niert, und was es dazu braucht. Und dazu gibt’s auch noch drei Basis­re­zepte.
Coo­kin

Koch­ge­nos­sen: „Dies ist ein Plä­do­yer für selbst­be­stimm­tes Kochen, das sich als Gegen­mo­dell zur Domi­nanz der Lebens­mit­tel­in­dus­trie ver­steht“. So beginnt „Das kuli­na­ri­sche Mani­fest“ von Michael Lan­goth, das Phil in sei­nem Blog rezen­siert. Zwar sei das Buch streng genom­men gar kein Mani­fest, fin­det er – aber lesens­wert sei es alle­mal.
Phil in Wien

Spar­gel Spar­gel sollte mor­gens gesto­chen wer­den und noch am sel­ben Mit­tag auf dem Tisch ste­hen — so weit der Ide­al­fall. Doch wie lässt sich erken­nen, ob das Gemüse wirk­lich direkt vom Feld kommt? Daniel von „Wir essen gesund“ ver­rät „5 Tricks, um fri­schen Spar­gel zu erken­nen“.
Wir essen gesund

Suppe mit Schuss: Wie kommt — abseits von Pül­ver­chen und Wür­fel­chen — Kraft in die Gemü­se­brühe? Diese Frage beant­wor­tet Chris­tian Sei­ler in sei­ner stets fei­nen Kolumne bei „Das Maga­zin“. Darin nimmt er sich vier Brühen-Typen vor — von Basis über de luxe und bis hin zu mon­dän.
Das Maga­zin

 

Rezepte der Woche

Meat­ball Subs, also „läng­li­che Sand­wich­bröt­chen mit Hack­bäll­chen in Toma­ten­soße“, ser­viert Steph im Kurio­siä­ten­la­den. Ihr Rezept ist nur eines von 35 zum Thema Hack­fleisch, die diverse Food­blog­ger ein­ge­reicht haben. Nun lis­tet Steph sie alle auf, unter dem Motto „All you need is Hack“.
Klei­ner Kuriositätenladen

Bärlauch-Pfannkuchen mit Bär­lauch­creme (vege­ta­risch): Bevor wir uns voll und ganz im Spar­gel erge­hen, hier noch ein Bärlauch-Rezept. Oder genauer: ein dop­pel­tes Bärlauch-Rezept. Denn nicht nur schnip­pelt Michaela von „her­ze­lieb“ die grü­nen Blät­ter in ihre Pfann­ku­chen, son­dern dazu gibt’s auch noch eine Bärlauch-Creme auf Quark­ba­sis.
her­ze­lieb

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. ZDF tes­tet Luxus aus dem Dis­coun­ter (Quark und so)

2. Meine 5 Tipps für eine per­fekte Pizza (Ger­man Abend­brot)

3. Ernäh­rungs­trai­ning (Spie­gel)

 

Nach­schlag

Abge­schmiert: Über die Kla­ge­wut der Ame­ri­ka­ner in Sachen Essen ist bereits reich­lich geschrie­ben wor­den — und fast immer war’s über­flüs­sig. Nun jedoch kann ich erst­mals mit einem erbos­ten Ver­brau­cher mit­füh­len: Jan Pola­nik hat die Kette Dun­kin‘ Donuts ver­kauft, weil diese ihm trotz sei­ner aus­drück­li­chen For­de­rung nach ech­ter But­ter nur Mar­ga­rine oder Butter-Ersatz zu sei­nen Bagels ver­kauft haben.
Han­dels­blatt

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