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Über schmausepost

Die Schmausepost liefert einmal die Woche alle Nachrichten zum Thema Essen - bequem per E-Mail

Schmausepost vom 24. Februar

Schman­kerl der Woche

Na dann Prost: An die­ser Stelle gibt’s sonst kaum mal so schwere Kost und so lange Texte. Aber was das Recher­che­büro Cor­rec­tiv zum Thema Alko­hol ver­fasst hat, ist wahr­lich beein­dru­ckend und beängs­ti­gend. „Jeden Tag ster­ben in Deutsch­land 40 Men­schen an den Fol­gen von Alko­hol. Es ist klar, wie gefähr­lich Alko­hol ist. Es ist bekannt, wel­che Maß­nah­men hel­fen wür­den. Doch die Alko­holin­dus­trie tut alles, um schär­fere Regeln zu ver­hin­dern.„
Cor­rec­tiv

 

Zahl der Woche

10 außer­ge­wöhn­li­che Lokale in Ber­lin stellt die dor­tige Mor­gen­post vor. Die Liste fängt an beim vege­ta­ri­schen Metz­ger, streift die Unsicht-Bar und endet beim krum­men Gemüse von Quer­feld.
Ber­li­ner Morgenpost

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

Appell: Per Meur­ling von den „Ber­lin Food Sto­ries“ ruft bei „Mun­chies“ zu einer Revo­lu­tion in der deut­schen Restaurants-Landschaft auf. Unter ande­rem for­dert er: „Der Koch muss mehr Bauer sein“. Und: „Kochen ist ein Call to Action“.
Mun­chies

Aus­ge­kickt: Fast zehn Jahre lang hat Hol­ger Strom­berg für die deut­sche Natio­nal­mann­schaft gekocht. Nach­dem er nun sei­nen Rück­zug ange­kün­digt hat, blickt er im Inter­view zurück — auf die schöns­ten Momente bei der WM 2016 und auf die Lieb­lings­es­sen der Fuß­bal­ler.
Manager-Magazin

Anlei­tung: Drei-Sterne-Koch Chris­tian Jür­gens gibt im Baye­ri­schen Rund­funk Tipps für ein per­fek­tes Steak. Dabei kommt das Fleisch erst in die Pfanne und danach in den Ofen.
BR

Aus­ge­wählt: „Mün­chen ist so etwas wie die deut­sche Haupt­stadt der Food­blog­ger“, behaup­tet die Süd­deut­sche — und stellt zum Beweis zehn aus­ge­wählte Web­sei­ten vor. Die­sen baju­wa­ri­schen Food­blog­gern, so der Autor, käme „ein Aller­welts­be­griff wie lecker in Ver­bin­dung mit Spei­sen oder Geträn­ken nie aus der Tas­ta­tur“.
Süd­deut­sche

 

Aus den Blogs

Anders essen: Wie sieht das Restau­rant der Zukunft aus? Diese Frage stellt der Münch­ner Ver­le­ger Willy Faber sich selbst und ande­ren. Die Ergeb­nisse des von ihm aus­ge­ru­fe­nen Wett­be­werbs stellt Harald bei „Tel­ler­schub­ser“ vor. Die Palette reicht vom Wip­fel­café in den Bäu­men bis zum ver­glas­ten Ufo.
Tel­ler­schub­ser

Anti­kes Essen: Im fünf­ten Teil der Serie „Essen in der Antike“ nimmt sich das Biorama-Magazin die Fisch­soße vor. Die kennt man heute vor allem aus der asia­ti­schen Küche, jedoch gehörte eine ähnli­che Tink­tur bereits im alten Rom zu den belieb­tes­ten Gewür­zen.
Bio­rama

Afri­ka­nisch Essen: Susanne hat fünf Wochen in Süd­frank­reich ver­bracht. Doch statt sich in Bouil­la­baisse und Co. zu erge­hen, hat sie in Mar­seille der afri­ka­ni­schen Küche nach­ge­spürt, mit Spe­zia­li­tä­ten aus Sene­gal, Mali, dem Kongo, von der Elfen­bein­küste und aus Ghana. Bei „Schmeckt nach mehr“ gibt sie nun einen Über­blick — von Maffé bis Cha­kri.
Schmeckt nach mehr

Fer­men­tier­tes Essen: Nicht nur Weiß­kraut lässt sich fer­men­tie­ren (zu Sau­er­kraut), son­dern auch aller­lei ande­res Gemüse. Wie das geht, zei­gen Mela­nie & Sönke im „Vollwert-Blog“ anhand einer aus­führ­li­chen Anlei­tung. Dazu gibt’s Tipps zum rich­ti­gen Equip­ment sowie ein Sauerkraut-Basis-Rezept.
Vollwert-Blog

 

Rezepte der Woche

Glas­nu­del­sa­lat Hühn­chen: Inspi­riert von Donna Hay kre­denzt Ame­lie bei kun­ter­bunt­weiss­blau einen asia­ti­schen Glas­nu­del­sa­lat mit gedämpf­tem Hühn­chen. Hin­ein kom­men Zuc­chini, Blu­to­r­ange, Cas­hewkerne und Kokosöl.
kun­ter­bunt­weiss­blau

Fruch­ti­ges Risotto mit Gor­gon­zola und Pil­zen (vege­ta­risch): Die Kom­bi­na­tion aus Schim­mel­käse, wür­zi­gen Pil­zen und Vanille-Pflaumen mag sich erst mal gewöh­nungs­be­dürf­tig anhö­ren — aber Nina aus „Düsen­triebs Kit­chen“ schwört dar­auf. Als Pflaumen-Alternative tau­gen auch Bir­nen, und wer’s lie­ber flei­schig mag, dem emp­fiehlt sie ein Lamm­rack dazu.
Düsen­triebs Kitchen

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. 10 Food­blogs, die du ken­nen soll­test (NGIN Food)

2. Rezept für Kar­tof­fel­scha­len: Kartoffel-Strips (SZ-Magazin)

3. 8 Erfolgs-Tipps, um rich­tig gutes Sau­er­teig­brot zu machen (Beson­ders gut)

 

Nach­schlag

Irr­tum zu dei­nen Guns­ten: In der Bras­se­rie „Le Bou­che à Oreille“ in der fran­zö­si­schen Klein­stadt Bour­ges geht’s für gewöhn­lich eher ruhig zu. Doch vorige Woche stürm­ten Fein­schme­cker, Restau­rant­kri­ti­ker und Fern­seh­teams in das kleine Lokal. Der Grund: Der Guide Miche­lin hatte den Imbiss mit einem Stern aus­ge­zeich­net — jedoch irr­tüm­lich, denn eigent­lich sollte die Aus­zeich­nung an ein gleich­na­mi­ges Restau­rant in Paris gehen.
Süd­deut­sche

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Schmausepost vom 17. Februar

Schman­kerl der Woche

Wer hat den Ver­stand gestoh­len? Ein Vega­ne­rin aus Lim­burg for­dert den Bür­ger­meis­ter mit Erfolg dazu auf, das Kin­der­lied „Fuchs, du hast die Gans gestoh­len“ aus dem Glo­cken­spiel des Rat­hau­ses zu ent­fer­nen, weil es tier­feind­lich sei. Diese Nach­richt haben Anfang Februar zahl­lose Medien auf­ge­grif­fen. Nun erzählt Mimik­ama die Geschichte hin­ter der Geschichte – und die ist gar nicht lus­tig. Denn die Vega­ne­rin, die offen­bar nur einen Scherz machen wollte, hat unter ande­rem Mord­dro­hun­gen erhal­ten.
Mimik­ama

 

Zahl der Woche

10 Weine mit beson­ders schö­nen und ori­gi­nel­len Eti­ket­ten hat die NZZ ent­korkt – und ver­kos­tet. Das Fazit: „Oft hielt der Inhalt nicht, was das Eti­kett ver­spricht.“ Aber immer­hin: „Schö­nes Design schließt sehr gute Qua­li­tät nicht aus“.
NZZ

 

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Aus den Medien

Regional-Pionier: Zu einer Zeit, als Spit­zen­kö­che aller­orts noch mit Hum­mer, Trüf­fel und Stein­butt wett­ei­fer­ten, setzte Harald Rüs­sel in sei­nem Restau­rant im Huns­rück bereits kon­se­quent auf regio­nale Zuta­ten. Den­noch wird heute nicht er als radi­ka­ler Regio­na­list ver­ehrt, son­dern „die Hel­den der neuen skan­di­na­vi­schen Küche oder die Ber­li­ner Spitzbart-Hipster“, schreibt die FAZ, die den Pio­nier besucht hat.
FAZ

Fisch-Meister: Domi­nik Sato ist Pois­son­nier in einem Schwei­zer Drei-Sterne-Restaurant, dort also für die Fisch– und Mee­res­früch­te­ge­richte ver­ant­wort­lich. Im Tages-Anzeiger ver­rät der 27-Jährige Zube­rei­tungs­ar­ten für ver­schie­dene Fische — und wie man den Geruch her­nach von den Hän­den kriegt.
Tages-Anzeiger

Schalen-Strips: Kar­tof­fel­scha­len lan­den meist im Bio­müll — ohne gro­ßes Nach­den­ken. Dabei lässt sich damit aller­lei Schmack­haf­tes anstel­len, schreibt SZ-Koch Hans Ger­lach und prä­sen­tiert ein Rezept für Kartoffelschalen-Strips. Die seien so gut, dass er nun vor der Frage stehe: „Was tun mit den vie­len Kar­tof­feln, die anfal­len wenn ich mir meine Kar­tof­fel­scha­len schäle?„
Süd­deut­sche

 

Aus den Blogs

Besuch bei der Bohne: Wie wird Tofu indus­tri­ell her­ge­stellt? Das zeigt Arne von „Vege­ta­rian Dia­ries“, der beim Tofu­her­stel­ler „Life Food“ (Tai­fun) hin­ter die Kulis­sen geblickt hat.
Vege­ta­rian Diaries

Zehn Food­blogs, „die du ken­nen soll­test“, stellt die Web­seite „NGIN Food“ in einer Bil­der­ga­le­rie vor. Dazu gibt’s jeweils ein kur­zes Por­trät der Seite.
NGIN Food

Homem­ade: Zwei Anlei­tun­gen für Back-Afficionados gibt’s bei „Mimi & Rose“ und „Omoxx“. Ers­tere ver­ra­ten, wie man Vanil­leex­trakt für Kuchen und Co. ein­fach und schnell selbst her­stel­len kann. Der­weil erklärt Tho­mas bei „Omoxx“, wie man sein Back­malz zum Brot­ba­cken sel­ber macht.
Mimi & Rose (Vanil­leex­trakt) | Omoxx (Back­malz)

Und was ist mit Ei? Diese Frage hören Vega­ner in Dau­er­schleife. San­dra lie­fert nun bei „Ich lebe grün!“ eine feine Über­sicht zu mög­li­chen Ei-Alternativen – im Kuchen­bo­den, in Plätz­chen, im Kai­ser­schmarrn und und und.
Ich lebe grün!

Teig-Tipps: Mit Sau­er­teig las­sen sich nur Brote backen, die dicht, klo­big und säu­er­lich sind. Das dachte Katha­rina bis vor zwei Jah­ren. Dann las sie sich ins Thema ein, pro­bierte vie­les aus und war begeis­tert, welch „wun­der­bare Brote und sogar süße Gebä­cke man doch mit einem Sau­er­teig fabri­zie­ren kann“. Nun gibt sie „acht Erfolgs-Tipps, um rich­tig gutes Sau­er­teig­brot zu backen“.
Beson­ders gut

 

Rezepte der Woche

Deep-Dish-Salamipizza: In Chi­cago sind die Piz­zen tor­ten­groß und bis zum Tei­grand mit Käse und Toma­ten­soße gefüllt. „Deep Dish“ nennt sich diese Art von Pizza, die jeden Ita­lie­ner im Grab rotie­ren lässt. Björn stellt bei „Happy Plate“ ein Rezept für „die­sen Käse­flash“ vor.
Happy Plate

Reste-Ramen (vege­ta­risch): Das Pro­blem bei der Japa­ner liebs­ten Suppe Ramen seien für ihn die exo­ti­schen Zuta­ten à la Miso, Nori und Shii­take, schreibt Frank bei der „Mon­tags­suppe“. Daher stellt er ein Rezept für eine Reste-Ramen vor — egal ob’s nun Karot­ten, Pas­ti­nake oder Kohl­rabi ist. Dazu gibt’s ein Video, etwas Ra(h)men-Geschichte und die bewähr­ten Montags-Links.
Mon­tags­suppe

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Tschüss, Essen und Trin­ken (Küchen­mann­schaft)

2. Baked Beans nach Cowboy-Art (Mar­ti­nas Lieb­lings­re­zepte)

3. Prak­ti­kum beim Daniel Humm: Lei­den für schö­nes Essen (Tages­an­zei­ger)

 

Nach­schlag

Der Biber war hier­zu­lande fast aus­ge­rot­tet, ehe sich sein Bestand infolge stren­ger Schutz­maß­nah­men erholte. Inzwi­schen gibt es vor allem in Bay­ern wie­der so viele Biber, dass sie mit­un­ter zur Plage und gejagt wer­den. Danach lan­det der Biber nicht sel­ten auf dem Tisch — gespickt mit Speck und Trüf­feln, in Bock­bier gekocht oder auf Zwie­beln gedämpft.
Welt

 

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Schmausepost vom 10. Februar

Schman­kerl der Woche

Ster­nen­gu­cker: „In der Küche eines Top-Chefs zu arbei­ten, ist für einen Laien, selbst wenn er ein ambi­tio­nier­ter Hob­by­koch ist, eine Art Grenz­er­fah­rung wie Freik­let­tern oder Base­jum­ping.“ Schreibt David Schnapp, Schwei­zer Jour­na­list und Autor des Gourmet-Blogs „Das Filet“. Er hat eine Woche lang im Küchen­team des Drei-Sterne-Kochs David Humm mit­ge­ar­bei­tet. Das Motto dort: „Make it nice“.
Tages­an­zei­ger

 

Zahl der Woche

120.000 Hüh­ner ster­ben im Wiesenhof-Schlachthaus im bran­den­bur­gi­schen Königs Wus­ter­hau­sen – pro Tag! Doch das reicht dem PHW-Konzern nicht, wes­halb er nun bean­tragt hat, die Kapa­zi­tät auf 160.000 Tötun­gen zu erhö­hen. Zu den Hin­ter­grün­den hat der Mit­grün­der der deut­schen „Ani­mal Equality“-Sektion einen auf­rüt­teln­den Text im „Frei­tag“ ver­fasst.
Frei­tag

 

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Aus den Medien

An den Herd: Was die Frau­en­quote angeht, hin­ken die deut­schen Sterne-Köche den Vor­stän­den der Dax-Konzerne kaum hin­ter­her — der Anteil ist bei bei­den ver­schwin­dend gering. Doch das wird sich ändern, zeigt sich Gourmet-Guru Jür­gen Dol­lase im FAZ-Interview über­zeugt. Und er glaubt: „Frauen ver­än­dern die Spit­zen­kü­che“.
FAZ

Nüch­ter­nes Nach­se­hen: Für Nicht-Trinker gibt’s im Restau­rant Was­ser. Oder Apfel­schorle. „Die wurde mir auch schon ange­bo­ten, sogar im Sterne-Restaurant“, echauf­fiert sich Geträn­ke­ex­per­tin Nicole Klauß, die im taz-Interview für mehr alko­hol­freie Alter­na­ti­ven wirbt: „Was­ser, Brü­hen, Tee, fer­men­tierte Getränke wie Was­ser­ke­fir oder Kom­bu­cha: Alles ist mög­lich.„
taz

Vor­ge­setzt oder aus­ge­setzt? Ist ein fes­tes Menü im Spit­zen­re­stau­rant eine Kunst­form und ein Erfolgs­re­zept oder eine unge­büh­rende Ent­mün­di­gung des Kun­den? Zu die­ser Frage lädt der „Fein­schme­cker“ einen Küchen­chef („Menü ist Schlüs­sel zum Erfolg“) und einen Gast („Inzwi­schen habe ich eine regel­rechte Pho­bie gegen Gegessen-wird-was-auf-den-Tisch-kommt-Terroristen“) zum Streit­ge­spräch.
Mana­ger Magazin

René Red­zepi ist ein Meis­ter der Küche und ein Meis­ter des Mar­ke­tings — was er im Inter­view mit der Süd­deut­schen Zei­tung aber­mals beweist. Dort wirbt er für den neuen Doku­men­tar­film über sein „Noma“, das vier­mal zum bes­ten Restau­rant der Welt gewählt wurde – und jetzt seine Türen schließt.
Süd­deut­sche

 

Aus den Blogs

Kochen mit Hirn: In der drit­ten Staf­fel der for­mi­da­blen Netflix-Serie „Chef’s Table“, die zur­zeit auf der Ber­li­nale vor­ge­stellt wird, ist erst­mals ein deut­scher Koch dabei: Tim Raue. Pas­send dazu hat der 42-Jährige bei der „Ber­li­ner Spei­se­meis­te­rei“ die „12 F.A.Q.“ beant­wor­tet. Dort erfährt man unter ande­rem, was sein „Lieblings-Handwerksgerät“ ist. Näm­lich: „Mein Hirn“.
Ber­li­ner Speisemeisterei

Na dann Prost! „10 Life Hacks für den Bar­ten­der“ stellt Chris­tian bei „Cock­tails­world“ vor, von denen einige auch den geneig­ten Hobby-Trinker inter­es­sie­ren dürf­ten. Unter ande­rem gibt’s Tipps, wie man Minze frisch hält, wie die Schnell­küh­lung mit Salz funk­tio­niert, und wie man durch die rich­ti­gen Fra­gen mehr Umsatz erzielt.
Cock­tails­world

Tem­pe­ra­tur­schwan­kun­gen: Britta hatte das Gefühl, dass ihr Back­ofen nicht gleich­mä­ßig backt. Bei „genies­serle“ stellt sie nun einen Weg vor, wie man Sel­bi­ges über­prü­fen kann – mit Hilfe von Toast.
genies­serle

Essen von ges­tern: Matti von der Küchen­man­schaft kauft sich seit Län­ge­rem wie­der mal eine Aus­gabe der „Essen & Trin­ken“ – „mit Nudel­sup­pen und den Food­trends 2017 lockte mich das Heft“. Doch nach der Lek­türe zeigt er sich ent­täuscht, denn: „Ich habe den Ein­druck, dass die Ent­wick­lung der ver­gan­ge­nen Jahre an „Essen & Trin­ken“ vor­bei­ge­gan­gen ist.„
Küchen­mann­schaft

 

Rezepte der Woche

Baked Beans nach Cowboy-Art: Bud Spen­cer lässt grü­ßen bei die­sem Gericht von „Mar­ti­nas Lieb­lings­re­zep­ten“. Klingt für mich auch wie ein per­fek­tes Kater­früh­stück…
Mar­ti­nas Lieblingsrezepte

Grün­kohl­sa­lat mit Süß­kar­tof­feln (vege­ta­risch): Einen ech­ten Win­ter­sa­lat – mit einem Dres­sing mit Ing­wer, Zimt und Vanille – ser­viert Mela­nie bei „Lecker­life“. Zu Grün­kohl und Süß­kar­tof­feln gesel­len sich bei ihr Maro­nen und Cran­ber­ries.
Lecker­life

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. 12 Foods Nut­ri­tio­nists Won’t Eat (Food Net­work)

2. Kochen: Was Kun­den bei Service-Hotlines fra­gen (Spie­gel)

3. 7 Gastronomie-Trends 2017 (nomy­blog)

 

Nach­schlag

Cola in Haut­far­ben: „Müs­sen Men­schen weiß und Colas schwarz sein?“ Die­ser Satz steht auf den Fla­schen von „Ali-Cola“, deren Inhalt — also die Cola — es in sechs ver­schie­de­nen „Haut­far­ben“ gibt. Hin­ter der Idee steckt ein Ham­bur­ger Unter­neh­mer, der damit für mehr Tole­ranz wirbt und gegen Ras­sis­mus kämpft.
Welt

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Schmausepost vom 3. Februar

Schman­kerl der Woche

Pfui Teu­fel, schmeckt das gut! Frau M. isst Spa­ghetti mit Curry-Bananen-Soße, Kol­lege D. saugt Mayon­naise aus der Tube, und Herr H. streut Papri­ka­pul­ver über den Vanil­le­jo­ghurt. Der Tages­an­zei­ger bringt in zwei Tei­len „die größ­ten Saue­reien am Tisch“ zutage, die man — etwas freund­li­cher — auch als kuli­na­ri­sche Extra­va­gan­zen bezeich­nen kann. Inter­es­sant ist’s auf jeden Fall, was die Leser hier über ihre Essens­vor­lie­ben preis­ge­ben.
Die größ­ten Saue­reien – Teil 1 | Teil 2 

 

Zahl der Woche

12 Lebens­mit­tel, die Ernäh­rungs­wis­sen­schaft­ler nie­mals essen wür­den, stellt das „Food Net­work“ in einer Bil­der­ga­le­rie vor (auf Eng­lisch). Mit dabei ist Erwart­ba­res wie Nacho-Käse oder Light-Limo, aber auch Über­ra­schen­des wie Aus­tern oder Mini-Brezeln.
Food Net­work

 

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Aus den Medien

Wurst-Wettstreit: Gibt’s die beste Cur­ry­wurst in Ber­lin oder im Ruhr­pott? Oder doch in Ham­burg, wo sie ja angeb­lich erfun­den wurde (was so nicht ganz stimmt). Die Ant­wort ist weder a) noch b) noch c), son­dern: Im Saar­land schmeckt die Cur­ry­wurst am bes­ten. Sagt zumin­dest die SZ und schreibt: „Wer ein­mal dort war und gekos­tet hat, wird nie wie­der von der Ber­li­ner, Ham­bur­ger oder Ruhrgebiets-Currywurst schwär­men“.
Süd­deut­sche

Futter-Flirt: „Story-Teller“ ist ein neu­ar­ti­ges Social-Dining-Konzept und eine Art Mischung aus Speed Dating und Sup­per­club (an die­ser Stelle: Sorry für all die schreck­li­chen Angli­zis­men). Die FAZ schickt eine Auto­rin zum Selbst­ver­such, und die ist nach aller­lei Häpp­chen und Gesprä­chen im 20-Minuten-Takt hör­bar ange­tan.
FAZ

Ratten-Ragout: Wie wär’s heute mit einem Fuchs­fi­let zum Abend­es­sen? Oder doch lie­ber eine Krä­hen­brust? Die „Küche der uner­wünsch­ten Tiere“ in Hol­land ver­ar­bei­tet das Fleisch von Tie­ren, die sonst eher nicht auf den Tel­ler kom­men. Die Macher wol­len damit Lebens­mit­tel­ta­bus hin­ter­fra­gen.
DRa­dio Wissen

Teigschlecker-Traum: Eigent­lich war’s nur eine Frage der Zeit, bis jemand einen Laden wir den „DŌ“-Shop in New York auf­macht. Dort gibt’s ein Dut­zend rohe Kek­steig­s­or­ten zum Schle­cken – von „Signa­ture Cho­co­late Chip“ (mit Scho­ko­trop­fen) bis zu „Hea­venly“ (mit Nutella, Scho­ko­trop­fen, Kara­mell­stü­cken und Meer­salz). Die SZ hat ihre Repor­te­rin zum Pro­bie­ren hin­ge­schickt.
Süd­deut­sche

 

Aus den Blogs

Von Dräng­lern und Hams­tern: Die sehr oft sehr lesens­werte Mela­nie macht sich bei „Pim­pi­mella“ Gedan­ken über Men­schen am Hotel-Buffet — und erstellt eine fein­sin­nige Typo­lo­gie. Die Palette reicht vom Dräng­ler („der Typ Mensch, der einem an der Kasse mit dem Ein­kaufs­wa­gen in die Hacke fährt“) bis zum Hams­ter („ist ja egal, ist ja inklu­sive“).
Pim­pi­mella

Von Myan­mar bis Tai­wan: Wer sich für Koch­bü­cher ist, der kommt an „Kai­ser­gra­nat“ kaum vor­bei. Dies­mal nimmt sich die Web­seite die „Asia Street Bowls“ von Ste­fan und Heike Leist­ner vor, das „authen­ti­sche Sup­pen und Brü­hen aus fünf asia­ti­schen Län­dern“ vor­stellt – und in der Rezen­sion sehr gut weg­kommt.
Kai­ser­gra­nat

Vom Gel­ben im Ei: „Gebt mir viel Zeit und viel But­ter.“ Das ist die Maxime hin­ter dem per­fek­ten Spie­ge­lei, über das sich Chris­tian Sei­ler in sei­ner herr­li­chen Kolumne bei „Das Maga­zin“ Gedan­ken macht. Dort rät er zum „Slow Egg“, zum Sal­zen danach und zu wei­ßem Pfef­fer.
Das Maga­zin

Von Water­world und Refu­gee Restau­rants: Ich ver­spre­che hoch­hei­lig, dass dies die letz­ten Trends für 2017 sind, die ihr in der Schmau­s­epost lest. Aber was Jan-Peter im nomy­blog an Ent­wick­lun­gen für die Gas­tro­no­mie pro­phe­zeit, ist dann doch so inter­es­sant, dass ich es euch nicht vor­ent­hal­ten will. In die­sem Sinne: „7 Gastronomie-Trends 2017″.
nomy­blog

 

Rezepte der Woche

Irish Stew: Cor­ne­lia von „Genuss­lie­ben“ reist ein­mal um die Welt — mit Ein­töp­fen. Dies­mal ist der Irish Stew an der Reihe, „solange das Wet­ter noch grau und trüb ist“. Hin­ein kom­men Lamm­na­cken oder Lamm­schul­ter, natür­lich Kar­tof­feln und – zum Abschme­cken – Worcestershire-Sauce.
Genuss­lie­ben

Toma­ten Spi­nat Curry (vege­ta­risch): Diese Kom­bi­na­tion in einem Curry habe sie wirk­lich über­rascht, schreibt Anna bei „Alles aus dem Gar­ten“. Das Ori­gi­nal stamme aus der ayu­ver­di­schen Küche und habe irgend­wel­che Heil­wir­kun­gen – „die mir aller­dings wie­der ent­fal­len sind. Aber abge­se­hen davon schmeckt es wun­der­bar“.
Alles aus dem Garten

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Dar­aus besteht Nutella wirk­lich (Stern)

2. „Beses­sen“: Die Koch­me­moi­ren von Eli­sa­beth Bron­fen (Spie­gel)

3. Fast Food in Israel: Im König­reich der Kicher­erb­sen (Brand Eins)

 

Nach­schlag

Kuriose Kun­den­fra­gen: Muss man bei Bami Goreng auf dem Tief­küh­ler den Beu­tel mit in die Pfanne legen? Was bedeu­tet Ofen vor­hei­zen? Und wie viel ist ein Vier­tel­li­ter Was­ser in Mil­li­li­tern? Mit der­lei Fra­gen haben die Hot­lines der Lebens­mit­tel­fir­men zu tun. Der Spie­gel hat dort nach­ge­fragt, wie groß die kuli­na­ri­sche Ahnungs­lo­sig­keit der Deut­schen wirk­lich ist. Die Ant­wor­ten sind eher erschre­ckend.
Spie­gel

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Schmausepost vom 27. Januar

Schman­kerl der Woche

„Beses­sen“ vom Essen: Eli­sa­beth Bron­fen hat ein Koch­buch geschrie­ben – schwarz, ohne Bil­der, dafür aber mit vie­len Rezep­ten, die mit ihrer Bio­gra­fie ver­knüpft sind. Im Inter­view erklärt die Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­le­rin wieso ein Tag ohne Kochen ein trau­ri­ger Tag ist, warum Män­ner in der Küche sie an Dr. Fran­ken­stein erin­nern, und mit wel­chen Gefüh­len sie ihre Mut­ter in der Küche „ent­thront“ hat.
Spie­gel

 

Zahl der Woche

0,25 Liter weni­ger ist in der neuen Evian-Flasche ent­hal­ten — gleich­zei­tig wurde der Preis für das Mine­ral­was­ser erhöht. Mit die­ser Schum­me­lei sichert sich der Danone-Konzern den Titel der „Mogel­pa­ckung des Jah­res 2016″, der von der Ver­brau­cher­zen­trale Ham­burg aus­ge­lobt wird. Auf den wei­te­ren Plät­zen fol­gen Scho­ko­la­den– und Chips-Hersteller.
Deut­sche Handwerks-Zeitung

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

No Coun­try for Fast Food: Sub­way? Öffnete 1992, schloss 2004. Bur­ger King? Öffnete 1993, schloss 2010. Und Ken­tu­cky Fried Chi­cken? Öffnete 1993, schloss 2013. Ausgerechnet im kul­tur­na­hen Israel schei­tern ame­ri­ka­ni­sche Fast-Food-Ketten rei­hen­weise. Die Brand Eins forscht in einem klu­gen Arti­kel nach den Grün­den all die­ser Miss­er­folge im „König­reich der Kicher­erb­sen“.
Brand Eins

Die inne­ren Werte zäh­len: Ein schon etwas älte­res Foto macht zur­zeit im Netz die Runde, das dem Lebens­mit­tel­rie­sen Fer­rero gar nicht schme­cken dürfte. Und zwar zeigt es ein Nutella-Glas mit den unge­fäh­ren Zuta­ten, die in der Nuss-Nougat-Creme ent­hal­ten sind — also vor allem Zucker und Palmöl.
Stern

War­ten auf Dai: Das beste Sushi Japans gibt’s auf dem Fisch­markt in Tokio. Dort hat sich Jen­ni­fer Wieb­king für ihre Geschichte in der FAZ in die Schlange ein­ge­reiht und gewar­tet. Stun­den­lang.
FAZ

Koch, bleib bei dei­nen Töp­fen: Statt Dich­tern und Den­kern ver­herr­li­chen die Deut­schen Brutz­ler und Bra­ter, ärgert sich Uwe Bork im Deutsch­land­funk über Spit­zen­kö­che, deren lite­ra­ri­sche Ergüsse ganze Regale fül­len. „Köche, bleibt in der Küche!“, for­dert er und fragt: „Was ist nur mit die­sem Land los, dass es anschei­nend jedem Wink mit dem Koch­löf­fel folgt?„
Deutsch­land­funk

 

Aus den Blogs

Was is(s)t mor­gen? Der Ver­band der Ökotro­pho­lo­gen, also der Ernäh­rungs­wis­sen­schaft­ler, hat in Ber­lin zur „Next Gene­ra­tion Food“ gela­den, um über die Zukunft des Online­han­dels, Kon­sum­ge­wohn­hei­ten der jun­gen Gene­ra­tion und neue Lebens­mit­tel­trends zu debat­tie­ren. Einen inter­es­san­ten Bericht mit vie­len Zah­len & Fak­ten dazu gibt’s VDO-Blog.
VDO-Blog

In die Suppe geguckt: Muss eine Creme­suppe „sämig, sam­tig, schmei­chelnd, sah­nig und volu­mi­nös“ sein? Oder lie­ber „wohl­schme­ckend, fluffig, leicht, luf­tig und dem Gau­men schmei­chelnd“? Eva bricht bei „Doc. Evas Koch­la­tein“ eine Lanze für die Creme­suppe und lie­fert dabei neben einem Rezept aller­lei Wis­sens­wer­tes (und einen Witz) rundum und über die Suppe.
Den­tal Food

Abwar­ten und Tee gären: Mit einem Kombucha-Set wagt sich Daniel von „Wir essen gesund“ an die Her­stel­lung des fer­men­tier­ten Tees in der eige­nen Küche. Vom Ergeb­nis ist er begeis­tert; „bei mir zu Hause läuft die Pro­duk­tion quasi auf Hoch­tou­ren“. Nun ani­miert er seine Leser mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Nach­ma­chen.
Wir essen gesund

Wie’s im Buche steht: „NoMad – Das Koch­buch“ von Daniel Humm und Co. hat bei der Online-Abstimmung der „Ber­li­ner Spei­se­meis­te­rei“ den Titel als Koch­buch des Jah­res 2016 abge­räumt. Dar­über hin­aus ging’s bei der Umfrage um den maxi­ma­len Preis eines Koch­buchs und um die Wunsch-Themen für Koch­bü­cher im Jahr 2017.
Ber­li­ner Speisemeisterei

 

Rezepte der Woche

Kicher­erb­sen­ein­topf mit 2x-Wurst: Mal ehr­lich, wel­ches Rezept mit Sal­sic­cia UND Mer­guez kann schon ernst­haft dane­ben gehen? Und doch lohnt die­ses Rezept von „Tri­cky Tine“ einen zwei­ten Blick, weil neben den Würs­ten auch so feine Dinge in den Ein­topf kom­men wie Kicher­erb­sen und Wur­zel­ge­müse. Und oben­drauf Bergkäse-Crostini. Oder in ihren Wor­ten: „One Pot Win­ter Soul­food“.
Tri­cky­tine

Karotten-Cake mit Roque­fort (vege­ta­risch): Nebst Tar­tes und Quiches lie­ben wir Fran­zo­sen soge­nannte „Cakes“, also herz­hafte Kas­ten­ku­chen, schreibt Mai­lys bei „Wenn die Koch­töpfe reden“. In ihr Rezept kom­men neben Karot­ten und Roque­fort auch Wal­nüsse.
Wenn die Koch­töpfe reden

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Warum ich kein Bio esse (Salon­ko­lum­nis­ten)

2. Mehl mit Eigen­le­ben und Spar­gel­far­ben­lehre: Die Kunst der Koch­buch­über­set­zung (Birte Mir­bach)

3. Groß­maul Trump und sein Essen (NZZ)

 

Nach­schlag

Mit Biss: Als Minis­ter muss man sich auf der Grü­nen Woche durch­bei­ßen – im Wort­sinn. Der Spie­gel hat eine feine Foto­stre­cke erstellt, die diverse Poli­ti­ker im Ein­satz zeigt. Von Apfel über Roll­mops und bis zum 18-Kilo-Brot ist kaum etwas vor den minis­te­ria­len Zäh­nen sicher.
Spie­gel

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