Archiv für den Monat: Oktober 2013

Schmausepost vom 25. Oktober

Schman­kerl der Woche

Dem Hun­ger auf der Spur: Auf der Erde wach­sen mehr Nah­rungs­mit­tel, als die Mensch­heit essen kann. Den­noch lei­den Mil­lio­nen an Hun­ger; alle sechs Sekun­den stirbt ein Kind an Unter­er­näh­rung. Wieso? Die­ser Frage geht das Zeit-Dossier „Warum muss Joy hun­gern?“ nach und stößt dabei auf bra­si­lia­ni­sche Mais­bau­ern, Bör­sen­händ­ler in der Schweiz und einem Wis­sen­schaft­ler in Rom. (Lese­zeit ca. 10 Min.)
Zeit

 

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Auf den Acker, Genos­sen! Gemü­se­kis­ten gibt es inzwi­schen in jeder grö­ße­ren Stadt — hin­ter dem Kar­tof­fel­kom­bi­nat in Mün­chen steckt jedoch mehr als das. Ziel der Genos­sen­schaft ist es, eine eigene Bio-Gemüsegärtnerei zu über­neh­men, um die Mit­glie­der mit regio­na­len Lebens­mit­teln zu ver­sor­gen. Anfang 2012 gegrün­det, zählt das Kar­tof­fel­kom­bi­nat bereits knapp 300 Mit­glie­der; nun kön­nen wie­der neue Genos­sen auf­ge­nom­men wer­den.
Kar­tof­fel­kom­bi­natARD-Beitrag über das KK

 

Zahl der Woche

100 „gute und sehr gute Lebens­mit­tel“ stellt die Zeit­schrift Öko-Test vor. Sie sind alle­samt bio und ent­hal­ten weder Schad­stoffe noch Zuta­ten, die nicht hin­ein­ge­hö­ren. Die Palette reicht von Tee bis Fala­fel und von Fisch bis Tro­cken­obst.
Öko-Test

 

Nach­rich­ten

Lukra­tive Fleisch­bäll­chen: Einst war es nur die Sorge, dass Kun­den mit lee­rem Magen schnel­ler durch die IKEA-Märkte eilen, die Grün­der Ing­var Kam­prad vor 30 Jah­ren ver­an­lasste, eine Lebens­mit­tel­ab­tei­lung auf­zu­bauen. Heute macht die Sparte welt­weit einen Umsatz von 1,5 Mil­li­ar­den Euro; allein 150 Mil­lio­nen Kött­bullar hat Ikea ver­gan­ge­nes Jahr ver­kauft — trotz Pfer­de­fleisch­skan­dal.
Wall Street Journal

Umstrit­te­nes Label: Der Kampf um die Kenn­zeich­nung von Gen­tech­nik im Essen geht in eine neue Runde: In den USA steht ein Volks­ent­scheid an — und im Vor­feld geben Chemie-Riesen wie Mons­anto, Bayer und BASF Mil­lio­nen für eine Medi­en­kam­pa­gne aus. Der­weil kämpft Food­watch für eine kla­rere Kenn­zeich­nung in Europa.
Süd­deut­sche (USA)Food­watch

Krumme Tour: Non­kon­for­mes Gemüse bleibt im Gespräch. Laut einer neuen Stu­die wür­den mehr als 80 Pro­zent der Deut­schen im Super­markt auch zu Toma­ten, Karot­ten und Co. mit Schön­heits­feh­lern grei­fen. Aber was bringt der Hype um „häss­li­ches Gemüse“ wirk­lich? Jörn Kabisch macht sich dazu in der taz Gedan­ken.
Focus (Stu­die)taz (Kom­men­tar)Focus (Bericht)

Miese Kap­seln: Über die immen­sen Müll­berge infolge des Kap­sel­kaf­fee­booms haben wir schon berich­tet. Nun steigt der Dis­coun­triese Aldi in das lukra­tive Geschäft mit den por­tio­nier­ten Plas­tik­pa­ke­ten ein. Das sei zwar gut für die Ver­brau­cher, schreibt die Süd­deut­sche Zei­tung, aber schlecht für die Umwelt.
Süd­deut­scheÖkotest (Hin­ter­grund über Kapselkaffee)

 

Lese­ge­schich­ten

Zeit sorgt für Gesprächs­stoff: Ab Mon­tag (28.10.) wid­met sich die Zeit eine Woche lang dem Thema „Vega­nis­mus — Ethik oder Dogma?“. In der Dis­kus­sion kom­men nicht nur Befür­wor­ter und Kri­ti­ker zu Wort, son­dern auch Leser sol­len sich betei­li­gen — mit Bei­trä­gen, in Live-Debatten bei Twit­ter und in Google-Hangouts.
Zeit

Wer­bung sorgt für Irr­glau­ben: Eine Bäcke­rin drückt die Hanuta-Waffel sorg­fäl­tig auf die Scho­ko­creme, Piz­zen wer­den von Hand belegt: Die­ses Bild ver­mit­telt die Wer­bung — auch wenn es mit der Rea­li­tät so viel zu hat wie Obe­lix mit Mager­sucht. Ver­brau­cher­schüt­zer haben nun errech­net, dass bei einer sol­chen Her­stel­lung ein Ferrero-Mitarbeiter nur 130 Hanuta pro Tag pro­du­zie­ren könnte — und ein Dr. Oet­ker ledig­lich 17 Piz­zen.
Ver­brau­cher­zen­traleMee­diaStern

Video sorgt für Auf­klä­rung: 80 Pro­zent des Schweins sind ess­bar und lan­den auf unse­ren Tel­lern. Was mit dem Rest pas­siert, erklärt ein schick ani­mier­tes Spiegel-Video. Dabei erfährt man Details, die man lie­ber nicht wis­sen möchte — etwa, dass Schwein auch in Zahn­pasta, Brot und Ziga­ret­ten steckt.
Spie­gel

Ver­we­sung sorgt für Geschmack: Auf den schma­len Grat zwi­schen Hoch­ge­nuss und Lebens­mit­tel­ver­gif­tung begibt sich DRa­dio Wis­sen mit einer Bei­trags­se­rie zum Thema „Rich­tig aus­ge­go­ren“. Darin geht es um Lebens­mit­tel, die auf Fer­men­tie­rung ange­wie­sen sind — von korea­ni­schen Kim­chi über schwe­di­schen Gam­mel­fisch bis zu sau­ren Fla­den aus Äthio­pien.
DRa­dio Wis­sen (alle Bei­träge) - (Kim­chi), (Sur­ström­ming), (Saure Fla­den)

 

Blog­schau

Aus­ge­zeich­net: And the win­ner is… lau­ter alte Bekannte — zumin­dest für die Leser der Schmau­s­epost. Denn bei den AMA Food­blog Awards haben eine Reihe von Web­sei­ten Preise abge­räumt, die bei uns bereits als „Blog der Woche“ vor­ge­stellt wur­den. Mit dabei sind The Ste­pford Hus­band (Koch-Blogs), der Plötz­blog (Süßes & Backen) und Because You Are Hungry (New­co­mer).
AMA AwardThe Ste­pford Hus­bandPlötz­blogBecause You Are HungrySchmau­s­epost (Blogs der Woche)

Her­aus­ge­putzt: Food­sty­lis­ten prä­pa­rie­ren Nah­rungs­mit­tel, um sie für Fotos und Videos ins rechte Licht zu set­zen. Mit Rasier­schaum, Pin­sel und Haar­lack, so das gän­gige Vor­ur­teil — das jedoch wenig mit der Wirk­lich­keit zu tun hat, schreibt Mag­da­lena Ulrich bei coo­kio­nista. Sie hat den Food­sty­lis­ten Ste­van Paul einen Tag lang beglei­tet.
coo­kio­nista

Ernüch­ternd: Lutz vom Plötz­blog stellt sein Brot­back­buch auf der Messe „Süd­back“ in Stutt­gart vor. Dort kommt er mit vie­len Bäckern ins Gespräch und stellt ernüch­tert fest: „Bis ges­tern hatte ich die Hoff­nung, dass die Mehr­heit der Hand­werks­bä­cker ohne „Tüte“ bäckt. Nun nicht mehr.“ Außer­dem wird Lutz Zeuge eines Protest-Flashmobs.
Plötz­blog

Angriffs­lus­tig: Wolf­gang Fass­ben­der nimmt die Frank­fur­ter Buch­messe zum Anlass, um sich Gedan­ken über die Zukunft des Koch­buchs zu machen —  und die sehe „nicht durch­weg rosig aus“. In sei­nem Rund­um­schlag teilt der Food-Journalist der NZZ gegen Fern­seh­kö­che aus, die mit ihrem Show­fak­tor punk­ten, und gegen Blog­ger, die sich ermu­tigt füh­len, „ihre Pri­vat­ko­cher­fah­run­gen in gedruckte Form zu gie­ßen“.
NZZ-Nachgewürzt

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Rezepte der Woche

Zwiebel-Sahne-Schnitzel: In ihrer Rubrik „fix ohne Fix“ stellt Danja von den Fein­kost­punks frisch zube­rei­tete Alter­na­ti­ven für beliebte Fix­tü­ten aus dem Super­markt vor — „mög­lichst nicht viel teu­rer und nicht viel auf­wän­di­ger als das Tüten­o­ri­gi­nal“. Dies­mal gibt’s Zwiebel-Sahne-Schnitzel.
Fein­kost­punks

Mohn-Marzipan-Mousse (vege­ta­risch): M&M’s waren ges­tern — M&M&M heißt der neue Nach­tisch. Pas­cal vom Trüf­fel­schwein nimmt Mohn, Mar­zi­pan und Mas­car­pone und mischt es zu einem unver­schämt lecke­ren Mousse zusam­men. Dazu gibt’s im But­ter kara­mel­li­sierte Kür­bis­schei­ben.
Trüffelschwein.ch

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Guten Hun­ger? Viele Fra­gen und drei Vor­sätze zum Welt­er­näh­rungs­tag (Schmeckt nach mehr)

2. Blog der Woche: Bar­ba­ras Spiel­wiese (Schmau­s­epost)

3. Rest­los glück­lich — Ess­müll ver­mei­den (wie-einfach)

 

Nach­schlag

Fla­sche leer Um Geld zu spa­ren und die Umwelt zu scho­nen, hat die Stadt Bern ange­ord­net, bei Sit­zun­gen nicht län­ger Fla­schen– son­dern Lei­tungs­was­ser anzu­bie­ten. Auch bei städ­ti­schen Anläs­sen sol­len fortan Karaf­fen mit Lei­tungs­was­ser auf­ge­stellt wer­den. Das frei­lich erzürnt die Mine­ral­was­ser­lobby, die sich als „Opfer einer unsin­ni­gen Kam­pa­gne“ sieht.
Der Bund

Schmausepost vom 18. Oktober

Schman­kerl der Woche

Glo­ba­ler Hun­ger: Zum Welt­er­näh­rungs­tag am 16. Okto­ber gibt es etli­che erschre­ckende Zah­len — aber auch bemer­kens­werte Berichte. Eine Auswahl:

  • Nach­hal­tige Lebens­mit­tel für alle“ — über das Enga­ge­ment gegen Hun­ger (DRa­dio)
  • 100 Liter Was­ser für eine Käse­scheibe“ — Erschre­cken­des und Erstaun­li­ches zum Welt­er­näh­rungs­tag (Süd­deut­sche)
  • Oft wis­sen wir nicht, wie viel wir essen und trin­ken“ (Stutt­gar­ter Nach­rich­ten)
  • 13 Fak­ten zum Welt­er­näh­rungs­tag“ (Rhei­ni­sche Post)
  • Der Kampf gegen Hun­ger wird poli­tisch“ (Tel­ler­rand­blog)
  • Viele Fra­gen und 3 Vor­sätze zum Welt­er­näh­rungs­tag“ (Schmeckt nach mehr)

 

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Auf den Acker, Genos­sen! Gemü­se­kis­ten gibt es inzwi­schen in jeder grö­ße­ren Stadt — hin­ter dem Kar­tof­fel­kom­bi­nat in Mün­chen steckt jedoch mehr als das. Ziel der Genos­sen­schaft ist es, eine eigene Bio-Gemüsegärtnerei zu über­neh­men, um die Mit­glie­der mit regio­na­len Lebens­mit­teln zu ver­sor­gen. Anfang 2012 gegrün­det, zählt das Kar­tof­fel­kom­bi­nat bereits knapp 300 Mit­glie­der; nun kön­nen wie­der neue Genos­sen auf­ge­nom­men wer­den.
Kar­tof­fel­kom­bi­natARD-Beitrag über das KK

 

Zahl der Woche

50.000.000 männ­li­che Küken wer­den pro Jahr in Deutsch­land gebo­ren — und umge­hend ver­gast und geschred­dert, weil sie in der Mast nicht zu gebrau­chen sind. Nun regt sich Wider­stand gegen den Mas­sen­mord: Nordrhein-Westfalen hat als ers­tes Bun­des­land das Töten von Ein-Tages-Küken ver­bo­ten.
Süd­deut­sche

 

Nach­rich­ten

Komm, süßer Tod: Hans Rie­gel, der Vater der Gold­bä­ren, ist tot. Der Unter­neh­mer formte aus der väter­li­chen Bonbon-Küche den glo­ba­len Süß­wa­ren­kon­zern Haribo — und führte die­sen den­noch im Stile eines Fami­li­en­kon­zerns. So ging keine Gum­mi­k­rea­tion in Serie, die Rie­gel nicht schmeckte.
Spie­gel OnlineZeit (mit Video & Storify)

Nobody’s per­fect: Herz­för­mige Kar­tof­feln, drei­bei­nige Karot­ten, krumme Gur­ken — der­art „ver­form­tes“ Gemüse lan­det lei­der immer noch meist im Müll. Doch lang­sam scheint ein Umden­ken ein­zu­set­zen: Nach Aktio­nen in Öster­reich und der Schweiz ver­kauft nun auch die Super­markt­kette Edeka für vier Woche soge­nannte non­kon­forme Lebens­mit­tel.
taz

Neues Schwer­ge­wicht: Im Kampf gegen Fett­lei­big­keit dis­ku­tiert Mexiko eine Steuer auf Soft­drinks. In dem Land gilt Fast Food als Sta­tus­sym­bol; Obst und Gemüse hin­ge­gen wer­den kaum geges­sen. Die Folge: In Über­ge­wicht– und Diabetes-Rankings macht Mexiko inzwi­schen sogar der USA Kon­kur­renz.
der Westen/dpa (Steuer)Spie­gel Online („Donuts statt Tortillas“)

Erfolg­rei­cher Ein­heits­brei: Immer mehr tra­di­tio­nelle Restau­rants in Deutsch­land kämp­fen ums Über­le­ben — die soge­nannte Sys­tem­gas­tro­no­mie hin­ge­gen boomt. McDonald’s, Nord­see und Co. legen wei­ter kräf­tig zu und kom­men inzwi­schen auf rund 30 Pro­zent des Bran­chen­um­sat­zes.
WeltGas­tro­no­mie­guide

 

Lese­ge­schich­ten

Fleisch­be­schau: Ein hal­bes Kilo Schwei­ne­schnit­zel für 1,99 Euro — das ist in Dis­coun­tern trau­rige Rea­li­tät. Doch wer so ein­kauft, kann weder Qua­li­tät erwar­ten, noch ruhi­gen Gewis­sens essen, schreibt Berit Uhl­mann in der Süd­deut­schen. In ihrer Rat­ge­ber­se­rie gibt sie Tipps für den Ein­kauf von Schwei­ne­fleisch; außer­dem erklärt eine Bil­der­ga­le­rie die ver­schie­de­nen Fleisch­sie­gel.
Süd­deut­sche (Schwei­ne­fleisch)Süd­deut­sche (Fleischsiegel)

Ern­te­dank­fest: „Har­vest 2013″ — mit die­sem schlich­ten Titel ist eine groß­ar­tige Bil­der­se­rie in der Reihe „The Big Pic­ture“ des Bos­ton Globe über­schrie­ben. Anhand von 38 Auf­nah­men zeigt sie, wie rund um den Glo­bus die Ernte abläuft.
Bos­ton Globe

Res­te­ver­wer­tung: Pro Jahr und Bun­des­bür­ger lan­den 82 Kilo Lebens­mit­tel im Müll. Dabei kann man alt­ba­cke­nes Brot, Gemü­se­reste und Co. ohne viel Auf­wand zu köst­li­chen Gerich­ten ver­bra­ten. Wie das geht, ver­rät die Web­seite wie-einfach — inklu­sive Rezepte.
wie-einfach

Tro­cken­übung: „Dry Age“ gilt als Fer­rari unter den Fleisch­sor­ten — und als ver­gleichs­weise jun­ger Trend. Dabei sei diese Tro­cken­rei­fung im Grunde alter Käse, schreibt Hob­by­koch Peter Wag­ner. Bei Spie­gel Online erklärt er, was sich genau hin­ter „Dry Age“ ver­birgt und lie­fert ein Rezept für das „Toma­hawk Steak“.
Spie­gel Onlineaid (Dry Age)

 

Blog­schau

Zwei Kuchen, ein Name: Häpp­chen­weise Ess­kul­tur ser­viert Johan­nes Arens in sei­ner Serie „Mini­por­tion“ im Blog „Nach­schlag“. Aus­gabe 262 wid­met sich bei­spiels­weise dem Bie­nen­stich — ein Kuchen, in dem die deutsch-deutsche Grenze wei­ter­exis­tiert.
Nach­schlag (Bie­nen­stich)Nach­schlag (alle Miniportionen)

Zwei Herde, ein Pro­jekt: Zum Semes­ter­start ruft Kris­tina von „2 Herde“ eine neue Serie ins Leben: den Mensa-Dienstag. Ein­mal pro Woche pickt sie eines von drei Gerichte der vege­ta­ri­schen Mensa in Nürn­berg her­aus und kocht es nach. Dabei doku­men­tiert Kris­tina nicht nur, wie lange sie braucht, son­dern auch, wie viel das Essen kos­tet.
2 Herde

Zwei Geschich­ten, ein Buch: „Deutsch­land vege­ta­risch“ heißt das neue Werk der netz­ak­ti­ven Ste­van Paul und Katha­rina Sei­ser, das in der Food­blo­go­sphäre der­zeit so omni­prä­sent ist wie Ing­wer in Schuh­becks Rezep­ten. Eine lesens– und sehens­werte Rezen­sion lie­fert Uwe von High Foo­da­lity; zwei­fel­los am unter­halt­sams­ten sind die Nach­koch­be­richte von Autor Maxi­mi­lian Bud­den­bohm.
High Foo­da­lity (Rezen­sion)Herz­da­men­ge­schich­ten (Bud­den­bohm)Nut­ri­Cu­li­nary (Deutsch­land Vegetarisch)

Zwei Bur­ger, kein Bröt­chen: Über den Ramen-Burger, der auf gepresste Ramen-Nudeln statt Bröt­chen setzt, haben wir in der Schmau­s­epost bereits berich­tet. Nun will ein deut­scher Nudel­her­stel­ler auf den Zug des Trend-Snacks auf­sprin­gen und prä­sen­tiert den Nudelrösti-Burger — mit Bröt­chen aus Spa­ghetti.
Die Bio­kü­che (Nudelrösti-Burger)Welt (Ramen-Burger)

 

Blog der Woche

Bar­ba­ras Spiel­wiese: Auf ihrer Spiel­wiese lässt Bar­bara ihrer kuli­na­ri­schen Expe­ri­men­tier­freude freien Lauf. Inzwi­schen sind dort in sechs­ein­halb Jah­ren mehr als 700 Rezepte zusam­men­ge­kom­men. Dabei wollte Bar­bara anfangs eigent­lich nur wis­sen, „wie das mit Blogs so funk­tio­niert“, wie sie im Inter­view mit der Schmau­s­epost erzählt.
Schmau­s­epost (Por­trät & Inter­view)Bar­ba­ras Spielwiese

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Rezepte der Woche

Mais­hähn­chen mit 100 Knob­lauch­ze­hen: Zuge­ge­ben, es sind nicht wirk­lich 100 Knob­lauch­ze­hen, mit denen Peter von „Aus mei­nem Koch­topf“ sein Mais­hähn­chen zube­rei­tet — „75 bis 80 Zehen genü­gen durch­aus“, sagt er. Für Peter ist die­ses Hähn­chen „ein ech­tes Angeber-Rezept“ und oben­drein „schlicht und ein­fach köst­lich“.
Aus mei­nem Kochtopf

Süßer Nude­lauf­lauf (vege­ta­risch): Nude­lauf­lauf geht auch süß: Die Zeit­schrift „Schrot & Korn“ stellt ein Rezept mit Äpfeln, Man­deln und Cran­ber­rys vor — schmeckt warm und kalt.
Naturkost.de

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Sauer, süß, pikant — drei Rezepte für Zwetsch­gen (NZZ)

2. Nach­rufe auf DDR-Speisen — Kost­al­gie (Tages­spie­gel)

3. Tipps für den Ein­kauf von Toma­ten (Süd­deut­sche)

 

Nach­schlag

Gel­bes Gold In den Acht­zi­ger­jah­ren war es in (fast) aller Munde — das Urin. Genauer gesagt: die Eigen­harn­the­ra­pie. Kolum­nist Jens Lub­ba­deh blickt zurück auf jenen Trend, des­sen vor­derste Ver­fech­te­rin übri­gens Car­men Tho­mas alias „Schalke 05″ war. Außer­dem geht sein unter­halt­sa­mer Text der Frage nach: Kann Urin vor dem Ver­durs­ten ret­ten?
Spie­gel Online

Blog der Woche: Barbaras Spielwiese

Barabras Souek

Seit 2007 bloggt Bar­bara auf ihrer kuli­na­ri­schen Spielwiese.

Echte Begeis­te­rung klingt anders als jene drei Sätze, mit denen Bar­bara im April 2007 ihre Spiel­wiese eröffnet:

Hallo aller­seits!

Dies ist mein ers­ter Ver­such, einen Blog zu erstel­len…
Naja, schau’n wir mal, was da alles dahin­ter­steht und was da alles auf mich zukommt! 😉

Was in den seit­he­ri­gen sechs­ein­halb Jah­ren alles auf Bar­bara zuge­kom­men ist, würde wahr­schein­lich den Rah­men die­ses Bei­trags spren­gen — doch was auf ihre Leser zuge­kom­men ist, lässt sich recht genau bezif­fern: 774 Blog-Post und 701 Rezepte — von A wie Aar­gauer Rüb­li­torte bis Z wie Zwie­bel­si­rup mit Honig (gegen Hus­ten).

Ange­fan­gen habe sie, „weil ich wis­sen wollte, wie das mit Blogs so funk­tio­niert“, sagt Bar­bara im Inter­view mit der Schmau­s­epost. Und irgend­wie habe ihr das ganze Spaß gemacht, „und ich bin dabei geblie­ben, mal akti­ver, mal weni­ger. Wie das Leben es halt gerade zulässt oder wie ich Lust habe. Mein Blog ist also Hobby und ich will kei­nen Stress damit.“ Oder in einem Wort aus­ge­drückt: ihr Blog eine Spiel­wiese, „ein Expe­ri­men­tier­feld, um Neues aus­zu­pro­bie­ren“, wie Bar­bara schreibt.

Kuli­na­risch gese­hen liegt der Schwer­punkt ihres Blogs auf sim­plen, aber raf­fi­nier­ten Rezep­ten, die keine aus­ge­fal­le­nen Zuta­ten und keine stun­den­lange Zube­rei­tung benö­ti­gen. Dazu kom­men Cock­tails, Tor­ten und Süßes, denn: „Ich bin ein klei­ner Genie­ßer.“ Im Gegen­satz zu vie­len ande­ren Food­blogs spie­len die Fotos der Gerichte bei Bar­bara eine unter­ge­ord­nete Rolle: „Wenn es dun­kel ist, sind sie halt schlech­ter, oder wenn ich mit mei­ner ein­fa­chen Kamera nicht so zurecht­komme, wie es gut wäre. Mir ist es wich­ti­ger, dass mein Essen noch warm ist; wie das Foto aus­sieht, ist mir ziem­lich egal.“

Neben Rezep­ten fin­den sich auf der Spiel­wiese gele­gent­lich auch Bar­ba­ras Berichte aus ihrem Gar­ten, von ihren Kat­zen oder ihren Rei­sen — wobei sie die län­ge­ren Geschich­ten eher in ihrem Rei­se­b­log Bar­ba­ras Rei­sen unter­bringt. Denn in ers­ter Linie ist die Spiel­wiese eine kuli­na­ri­sche Ange­le­gen­heit: „Ich schmö­kere gerne in Koch­bü­chern und Zeit­schrif­ten, ich koche selbst gerne (backen tue ich noch lie­ber!) und gehe auch gerne und oft essen“, erzählt Bar­bara. „Ich kann auch papp­satt noch über Gerichte, Rezepte und Zube­rei­tungs­ar­ten reden, wenn ande­ren schon beim Gedan­ken daran schlecht wird.“

INTERVIEW — 5 Fra­gen an… Bar­bara von Bar­ba­ras Spielwiese

1. Was ist dein per­sön­li­ches Lieb­lings­ge­richt in dei­nem Blog?

Bar­bara: Schwie­rige Frage. In sechs­ein­halb Jah­ren sind über 700 Rezepte zusam­men­ge­kom­men. Das weiß ich so genau, weil ich sie alle in ein soge­nann­tes Koch­buch in mei­ner Rezeptver­wal­tung kopiere. Ein beson­de­res Gericht ist sicher die Schwarz­wäl­der Kirsch­torte mei­ner Oma, weil ich ihr beim Backen über die Schul­tern schauen durfte und vie­les gelernt habe. Das ist schon ewig her, und ich ver­knüpfe schöne Erin­ne­run­gen daran. Meine Torte schmeckt fast genauso gut wie ihre. Nur an der Optik muss ich noch etwas feilen.

2. Wel­che Rolle spielt Essen in dei­nem Leben?

Bar­bara: Hm, ich denke, eine recht große, wobei das schwankt, manch­mal habe ich so viel ande­res im Kopf, dass ich kaum an Essen denke. Aber das ist ganz sel­ten der Fall! Sonst dreht sich schon viel um Essen und Genie­ßen, ich schmö­kere gerne in Koch­bü­chern und Zeit­schrif­ten, ich koche selbst gerne (backen tue ich noch lie­ber!) und gehe auch gerne und oft essen. Ich kann auch papp­satt noch über Gerichte, Rezepte und Zube­rei­tungs­ar­ten reden, wenn ande­ren schon beim Gedan­ken daran schlecht wird. Inzwi­schen habe ich schon sehr viele Food­blog­ger getrof­fen und fest­ge­stellt, dass das allen so geht.

3. Wor­auf soll­ten mehr Men­schen beim Essen achten?

Bar­bara: Jeder sollte tun und las­sen kön­nen, was er mag — erho­bene Zei­ge­fin­ger mag ich nicht. Auf der ande­ren Seite finde ich es hef­tig, dass sich so viele Men­schen in unse­rer auf­ge­klär­ten Zeit, in der alle Infor­ma­tio­nen leicht ver­füg­bar sind, von Mar­ke­ting­tricks der Lebens­mit­tel­in­dus­trie blen­den las­sen. Mein Tipp an alle ist daher, die Zuta­ten­liste zu lesen und alles lie­gen zu las­sen, was eine lange Liste hat und was irgend­et­was ent­hält, was man nicht ver­steht oder nicht gut findet. Möglichst natur­be­las­sene Lebens­mit­tel sind das Zau­ber­wort, wenig Fleisch und Wurst, und das mög­lichst aus art­ge­rech­ter Hal­tung, und sai­so­nale Gemüse und Obst.
Ich per­sön­lich habe vor einem Jahr dank Food­blogs fest­ge­stellt, dass ich das Car­ra­geen, das in den meis­ten Sah­ne­be­chern ent­hal­ten ist, nicht ver­trage, das grum­melt der­ma­ßen im Bauch und setzt mich einen Tag lang fast außer Gefecht. Inzwi­schen kaufe ich nur Sahne, die die­sen sinn­lo­sen und gesund­heit­lich bedenk­li­chen Zusatz­stoff nicht ent­hält. Viele wis­sen dar­über nichts, dabei geht man davon aus, dass es 15 bis 20 Pro­zent der Bevöl­ke­rung geht wie mir.

4. Wel­che kuli­na­ri­sche Kom­bi­na­tion geht bei dir immer — wel­che über­haupt nicht?

Bar­bara: Gut gehen Knob­lauch, Ing­wer und Früh­lings­zwie­beln — damit kann man super Chi­ne­sisch kochen. Schokolade, Traube und Rum hin­ge­gen mag ich als Kom­bi­na­tion nicht, auch wenn das für viele ein Klas­si­ker ist. Warum, weiß ich nicht.

5. Wel­che drei Web­sei­ten zum Thema Essen kannst du empfehlen?

Bar­bara: Die Frage ist  wie­der schwie­rig — und Beschrän­kun­gen sind nicht so meins! Immer wie­der gerne lese ich die fol­gen­den Seiten:

  • Chili und Cia­batta: Petra kannte ich vir­tu­ell schon seit den 1990ern von Rezepte-Newsgroups her — per­sön­lich ken­nen­ge­lernt haben wir uns erst 2008. Irgend­wann hatte sie ein soge­nann­tes Blog, was mir damals gar nichts sagte. Und irgend­wann las ich das dann. Tja, und irgend­wann musste ich das auch mal aus­pro­bie­ren, auf meine Art. Ihres lese ich immer noch sehr gerne. Und ich freue mich schon dar­auf, Petra bald wie­der per­sön­lich zu treffen.
  • Sam­mel­hams­ter: Bei Noémi ist nichts geschönt, sie foto­gra­fiert, was es zu essen gibt, viel Vege­ta­ri­sches, Exo­ti­sches, auch oft Pizza mit vie­len Varia­tio­nen. Ehr­li­che Küche, authen­tisch, lecker. Wir haben uns auch schon ein paar Mal getrof­fen und sind nicht nur von den Blogs, son­dern auch so auf einer Wel­len­länge. Irgend­wann ist mir dann auf­ge­fal­len, dass wir fast zeit­gleich mit dem Blog­gen ange­fan­gen haben.
  • Schnupp­sch­nüss ihr Manz­fred: Jutta bloggt so sym­pa­thisch und ehr­lich und wit­zig wie sie selbst auch als Per­son ist. Selbst an einem kal­ten neb­li­gen Tag, an dem nichts vor­an­geht, fängt man sofort an, fröh­lich zu wer­den, wenn man ihre Ein­träge liest. Blogs mit viel Text lese ich sonst nicht gerne, aber bei Jutta lese ich von Anfang bis Ende. Und kugle mich vor Lachen. Und koche oder backe nach, das funktioniert.

Mehr über Bar­bara und ihren Food­blog steht auf barbaras-spielwiese.blogspot.de.

Schmausepost vom 4. Oktober

Schman­kerl der Woche

Abge­fah­re­nes Essen: Arthur Boyt isst Dachs. Und Iltis. Und Fuchs, Maus, Katze oder Labra­dor. Denn der Eng­län­der ist ein soge­nann­ter Roadkill-Eater, das heißt er ver­zehrt Tiere, die von Autos über­fah­ren wer­den und am Stra­ßen­rand ver­en­den. Seit eini­gen Jah­ren ver­mark­tet Boyt seine Vor­liebe und hat bereits ein Buch mit Roadkill-Rezepten ver­öf­fent­licht.
Spiegel-Online

 

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Auf den Acker, Genos­sen! Gemü­se­kis­ten gibt es inzwi­schen in jeder grö­ße­ren Stadt — hin­ter dem Kar­tof­fel­kom­bi­nat in Mün­chen steckt jedoch mehr als das. Ziel der Genos­sen­schaft ist es, eine eigene Bio-Gemüsegärtnerei zu über­neh­men, um die Mit­glie­der mit regio­na­len Lebens­mit­teln zu ver­sor­gen. Anfang 2012 gegrün­det, zählt das Kar­tof­fel­kom­bi­nat bereits knapp 300 Mit­glie­der; nun kön­nen wie­der neue Genos­sen auf­ge­nom­men wer­den.
Kar­tof­fel­kom­bi­nat, ARD-Beitrag über das KK

 

Zahl der Woche

5 Toma­ten rei­chen dem Blog­ger Lind­say Wil­son, um die welt­weite Nah­rungs­mit­tel­ver­schwen­dung anschau­lich zu erklä­ren. In sei­nem zwei­ein­halb­mi­nü­ti­gen Video erläu­tert er, warum nur die Hälfte der pro­du­zier­ten und geern­te­ten Lebens­mit­tel letzt­lich kon­su­miert wer­den — und was mit dem Rest pas­siert.
Wirt­schafts­wo­che, Glo­bal Blog

 

Nach­rich­ten

Ent­täu­schende Ernte: Erst Kälte und Nässe, dann Dürre und Hitze: Die jüngs­ten Wet­ter­ka­prio­len haben den Obst­bau­ern zuge­setzt. Laut Sta­tis­ti­schem Bun­des­amt rech­nen sie mit der schlech­tes­ten Apfel­ernte seit zehn Jah­ren. Der­weil berich­tet die Süd­deut­sche, dass sich immer mehr Frei­wil­lige als Ern­te­hel­fer mel­den — dar­un­ter auch gestresste Mana­ger. Und Michael vom Blog „extra prima good“ hat Rosis Obst­gar­ten besucht.
Süd­deut­sche (Ernte), Focus (Ernte), Süd­deut­sche (Ern­te­hel­fer), extra prima good

Fleisch­lo­ses Fest: Schweins­bra­ten, Och­sen und natür­lich Hendl: Das Okto­ber­fest ist gemein­hin eine fleisch­las­tige Ange­le­gen­heit. In die­sem Jahr jedoch bie­ten zwei Wiesn-Wirte erst­mals vegane Gerichte an. Die Hin­ter­gründe beleuch­tet heute.de in einem lesens­wer­ten Bericht; dazu gibt es eine „Wer isst was?“-Übersicht von Ovo-Vegetarier bis Free­ga­ner.
heute.de

Bedrü­ckende Bilanz: 842 Mil­lio­nen Men­schen lei­den unter mas­si­ver Unter­er­näh­rung — das ist rund ein Ach­tel der Welt­be­völ­ke­rung. Das geht aus dem jüngs­ten UN-Bericht her­vor. Dem­nach hat sich die Situa­tion in Ost– und Süd­ost­asien sowie in Latein­ame­rika ver­bes­sert, wäh­rend man im sub­sa­ha­ri­schen Afrika und wei­ten Tei­len Asi­ens kaum vor­an­ge­kom­men ist.
taz, faz

Modi­sche Müll­ma­cher: Das Geschäft mit Kaf­fee­kap­seln boomt — und mit ihm wach­sen die Müll­berge. Nun kri­ti­siert Öko-Test den Por­ti­ons­kaf­fee und nennt erschre­ckende Zah­len: Allein in Deutsch­land wer­den pro Jahr zwei Mil­li­ar­den Kap­seln ver­braucht — hin­ter­ein­an­der­ge­legt ergibt das einen Kap­sel­gür­tel, der ein­ein­halb­mal um die Erde reicht.
Öko-Test, Daily Green

 

Lese­ge­schich­ten

Karot­ten aus dem Käfig: In Japan gibt es neu­ar­tige Treib­häu­ser, wo Gemüse in Käfi­gen auf meh­re­ren Eta­gen ange­baut wird. Die Erträge die­ser Pflan­zen­fa­bri­ken lie­gen um bis zu 100-mal höher als im Frei­land. Diese Methode könnte auch bei uns die Land­wirt­schaft revo­lu­tio­nie­ren, mut­maßt Udo Poll­mer im Deutsch­land­ra­dio.
Deutsch­land­ra­dio

Genuss mit Gemach: Zurück zu alten Esstra­di­tio­nen und Pro­duk­ten aus der Region: Das ist der Gedanke hin­ter Slow Food. Ein neuer Restau­rant­füh­rer weist nun den Weg zu Loka­len, die sich die­sem Prin­zip ver­schrie­ben haben. Im Inter­view mit der Zeit spricht der Initia­tor des Buches über die Beweg­gründe des Pro­jekts.
HAZ/dpa (Bericht), Zeit (Inter­view)

Rote Was­ser­bälle: Warum haben Toma­ten ihren Geschmack ver­lo­ren? Woher kommt ihr wäss­ri­ges Image? Und stammt die mie­seste Ware wirk­lich aus Hol­land? In ihrer Lebens­mit­tel­se­rie wid­met sich die Süd­deut­sche dies­mal der Tomate. Unter ande­rem wird ver­ra­ten, wie man gutes Gemüse erkennt — und warum Dosen­so­ßen keine schlechte Alter­na­tive sind.
Süd­deut­sche

Im Osten was Altes: Das Ende der DDR bedeu­tete vor 23 Jah­ren zugleich das Ende für eine Reihe von Spei­sen und Geschmä­ckern. Der Tages­spie­gel schwelgt in Kost­al­gie und ver­öf­fent­licht fünf kuli­na­ri­schen Nach­rufe — von Gri­letta bis zur Roten Grütze.
Tages­spie­gel

 

Blog­schau

Letz­tes Geleit: Har­ley ist eine Hochland-Kuh, elf Jahre alt und wird heute ster­ben — unter Beob­ach­tung. Das Maga­zin Bio­rama lädt seine Leser auf die Juhu-Ranch bei Salz­burg ein, um der Schlach­tung eines Rinds bei­zu­woh­nen. Ange­fan­gen von der Betäu­bung mit dem Bol­zen­schuss­ge­rät bis zum Ver­spei­sen der Rinds­brat­wurst lässt der Bericht kein Detail aus.
Bio­rama

Fros­tige Aus­sich­ten: Wie kommt der Spi­nat vom Feld ins Tief­kühl­fach? Die­ser Frage geht Marek vom Blog „Salat­werk­statt“ in einer mehr­tei­li­gen Repor­ta­ge­se­rie nach. Nach­dem er im ers­ten Teil berich­tet hat, wie Spi­nat auf dem Feld wächst und geern­tet wird, besucht er nun eine Fros­te­rei, wo das Gemüse bei minus 30 Grad ein­ge­fro­ren wird.
Salat­werk­statt (Fros­te­rei), Salat­werk­statt (Teil 1 –Feldarbeit)

Wurst­lo­ses Wis­sen: Anläss­lich des Welt­ve­ge­ta­rier­tags am 1. Okto­ber sieht sich Hel­mut bei „2 Grüne Toma­ten“ die Welt der Vege­ta­rier ein­mal genauer an. Mit dabei sind Zah­len vom Vege­ta­rier­bund, der Veg­gie Day und der Streit über die Kenn­zeich­nung von vege­ta­ri­schen Pro­duk­ten.
2 Grüne Tomaten

Kuli­na­ri­sche Spu­ren­su­che: Warum heißt die Birne Helene? War Salat Cäsars Leib­speise? Und wer steckt hin­ter Egg’s Bene­dict? James Win­ter begibt sich in sei­nem neuen Buch „Wie die Helene zur Birne kam“ auf die Spu­ren von 50 Klas­si­kern und erzählt deren Geschichte. Die Bio­kü­che und der Buch­gour­met spa­ren nicht mit Lob für das Werk.
Die Bio­kü­che, Buch­gour­met

 

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Rezepte der Woche

Cur­ry­schweins­bra­ten in Fei­gen­soße: Jür­gen von Gold­schwarz mari­niert den baye­ri­schen Klas­si­ker in einer roten Cur­ry­paste, brät das Fleisch in einer Birnen-Feigen-Soße und ser­viert es mit Cous­cous und Minz­jo­ghurt.
Gold­schwarz

Zwetschgen-Dreierlei (vege­ta­risch): 99,9% aller Zwetsch­gen hüp­fen auf Kuchen und nen­nen sich Dat­schi — so weit, so bekannt. Dabei kann man viel mehr mit den Früch­ten anstel­len: Wolf­gang Fass­ben­der stellt drei Zwetschgen-Rezepte in den Geschmacks­rich­tun­gen sauer, süß und pikant vor.
NZZ

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Die Lieb­lings­speise — Apfel­crum­ble (Das Maga­zin)

2. Sarah Wie­ners Tipps für eine bes­sere Ernäh­rung (Arte)

3. Am Sonn­tag sind Köpfe gerollt (Anonyme Köche)

 

Nach­schlag

Back to the roots: Pizza und Cola waren ges­tern: Inzwi­schen ernäh­ren sich viele Com­pu­ter­nerds im Sili­con Val­ley nach der Steinzeit-Diät, wie der Tages­an­zei­ger schreibt. Statt Acker­früch­ten und Getreide ste­hen bei ihnen Fleisch, Fett und Gemüse auf dem Spei­se­plan.
Tages­an­zei­ger