Archiv für den Monat: Januar 2014

Schmausepost vom 31. Januar

Schman­kerl der Woche

Kuli­na­ri­scher #Auf­schrei: Die Bekeh­rungs­ver­su­che von ernäh­rungs­be­wuss­ten Food­blog­gern gehen Suse der­art auf den Keks, dass sie bei hun­der­tacht­ziggrad° zum Rund­um­schlag ansetzt. Bewuss­tes Essen habe sich für viele zur Ersatz­re­li­gion ent­wi­ckelt, deren größ­ter Feh­ler es sei, „dass sie wie alle Reli­gio­nen die eigene Maxime als allei­nig rich­tige und ret­tende ansieht“. Wer wolle, „dass die ganze Mensch­heit ernährt wird, aber kein Tier dabei ster­ben muss, kein Ökosys­tem zer­stört wird, kei­nem Lebe­we­sen seine Nah­rungs– und Lebens­grund­lage genom­men wird, und die Natur intakt und unbe­rührt bleibt“, dem rät sie: „Träumt wei­ter.„
hun­der­tacht­ziggrad°

 

Zahl der Woche

25 mal mehr Lebe­we­sen ster­ben beim Anbau von Getreide als bei ver­nünf­ti­ger Tier­hal­tung. Diese Behaup­tung hat dem Blog­ger Felix zig wütende Kom­men­tare ein­ge­bracht. Nun gibt ihm Jan vom Jetzt-Magazin Recht und sti­chelt: „Vege­ta­rier sind auch Mör­der“. Die aber­ma­lige Retour­kut­sche kommt von Kath­rin, die der­lei Argu­mente als „Spitzen-Schmarrn“ abtut.
Urgeschmack.de (Felix)Jetzt.deEnde der Mär­chen­stunde (Kathrin)

 

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Nach­rich­ten

Pro­mi­nen­ter Plei­tier: Mit sei­nen Union-Jack-Pubs wollte Jamie Oli­ver die Bri­ten auf den Geschmack von tra­di­tio­nel­ler eng­li­scher Haus­manns­kost brin­gen. Nun aber muss der Promi-Koch meh­rere der Nostalgie-Restaurants schlie­ßen. Die Gerichte kamen beim Publi­kum nicht gut an und waren ver­gleichs­weise teuer.
Der Bund

Per­ver­ser Preis­kampf: Auch wenn es in der Ernäh­rungs­de­batte oft um Bio und Regio­na­li­tät geht — die meis­ten Deut­schen kau­fen wei­ter bevor­zugt bei Dis­coun­tern. Sie stei­ger­ten ihren Markt­an­teil 2013 auf den Rekord­wert von 44 Pro­zent. Zu kämp­fen hat dabei der eins­tige Platz­hirsch Aldi, der nun mit Preis­sen­kun­gen zum Angriff bläst. Für viele Bau­ern könne das fatale Fol­gen haben, warnt Jost Mau­rin im taz-Kommentar.
Tages­spie­geltaz (Kom­men­tar)

Süßer Schwin­del: Ver­schie­dene Zucker­ar­ten, Süß­stoffe, Zucker­aus­tausch­stoffe — beim Thema Süß­ma­cher blickt kaum mehr ein Ver­brau­cher durch. Aus die­sem Grund hat die Ver­brau­cher­zen­trale Bay­ern eine neue App vor­ge­stellt. Mit ihr soll sich der Kunde im Super­markt über Inhalts­stoffe und ver­steckte Zucker­quel­len infor­mie­ren.
food-monitorVer­brau­cher­zen­trale

Ver­un­si­cherte Ver­brau­cher: Fri­sche (88%) vor Qua­li­tät (66%) und Preis (55%) — dar­auf ach­ten die Deut­schen bei Lebens­mit­teln. Laut einer Stu­die des Waren­prüf­kon­zerns SGS regiert im Super­markt jedoch die Skep­sis: Drei Vier­tel der Befrag­ten geben an, dass sie sich beim Ein­kauf unsi­cher füh­len.
aid

Düm­peln­der Durst: Deutsch­land einig Bier­trin­ker­land? Die­ses Vor­ur­teil hat lang­sam aber sicher aus­ge­dient. So ist der Bier­ab­satz 2013 im sieb­ten Jahr in Folge zurück­ge­gan­gen. Ein Grund sei das maue Wet­ter gewe­sen, heißt es von­sei­ten der Indus­trie. Jörn Kabisch hin­ge­gen macht in der taz vor allem die alternde Gesell­schaft sowie ver­än­derte Kon­sum­ge­wohn­hei­ten für den feh­len­den Bier­durst ver­ant­wort­lich.
Süd­deut­schetaz

 

Lese­ge­schich­ten

Essen wie gedruckt: Soge­nannte 3D-Fooddrucker geis­tern seit Mona­ten durch die Medien. Ob Scho­ko­lade oder Spa­ghetti — in naher Zukunft sol­len sol­che Geräte das Lieb­lings­es­sen bequem zu Hause aus­dru­cken. Wie das aus­sieht, zeigt nun ein schi­cker Bei­trag der neuen Nach­rich­ten­seite Wat­son. Zudem stellt die Wirt­schafts­wo­che 3D-Fooddrucker in einer Bil­der­ga­le­rie vor.
Wat­sonWirt­schafts­wo­che

Essen wie geschmiert: Ein Lob­lied auf die But­ter singt Ursula Hein­zel­mann. Es gebe nur ein Pro­blem: „Neun­zig Pro­zent des­sen, was hier­zu­lande unter der Bezeich­nung But­ter im Regal liegt, […] zieht mein Mes­ser kei­nes­falls wie magisch immer wie­der zu sich hin.“ Warum das so ist, beschreibt Hein­zel­mann im Effilee-Magazin.
Effi­lee

Bohne statt Kuh: Der Ruf der Milch hat zuletzt gelit­ten; immer mehr Men­schen machen sie und ihre Fol­ge­pro­dukte für kör­per­li­che Beschwer­den ver­ant­wort­lich. Ent­spre­chend boomt der Markt mit Sojadrinks und Soja­pro­duk­ten. Doch dabei werde oft über­se­hen, dass die Soja­bohne eben­falls hef­tige Neben­wir­kun­gen haben kann, schreibt Berit Uhl­mann in ihrer Ein­kaufs­rat­ge­ber­se­rie.
Süd­deut­sche

Gelbe Welt: Tafel­senf mit­tel­scharf oder scharf, süßer Senf in Bay­ern und ab und zu ein Gläs­chen Dijon-Senf — so sah der Senf­ver­brauch der Deut­schen jahr­zehn­te­lang aus. Nun aber folgt die gelbe Paste ande­ren Pro­duk­ten wie Ölen oder Sal­zen und kommt in aller­lei Mischun­gen und Geschmä­ckern als Gourmet-Senf schwer in Mode. Zu Recht, fin­det Lars Reichardt in sei­nem Arti­kel „Gelb regiert die Welt“.
SZ-Magazin

Begehrte Boxen: Bio­kis­ten lie­gen im Trend — und das genau ist das Pro­blem vie­ler Öko-Lieferdienste. Denn einem FAZ-Artikel zufolge ste­hen viele Anbie­ter vor dem schwie­ri­gen Spa­gat zwi­schen Idea­lis­mus und Kun­den­wün­schen. Aus etli­chen Ein­mann­be­trie­ben seien inzwi­schen Ver­sand­händ­ler mit einer aus­ge­klü­gel­ten Logis­tik und einer brei­ten Pro­dukt­pa­lette gewor­den.
FAZ

Kein Wel­t­en­ret­ter: Das Ver­trauen der Men­schen in die Lebens­mit­tel­in­dus­trie wie­der her­stel­len — mit die­sem Ziel ist Chris­toph Min­hoff vor gut einem Jahr als Geschäfts­füh­rer der Spit­zen­ver­bände der deut­schen Ernäh­rungs­wirt­schaft ange­tre­ten. Im Inter­view erklärt der Ex-Journalist nun, wie weit er auf sei­nem Weg gekom­men ist und warum er auf dem Blog Filet­spit­zen gegen Ver­brau­cher­or­ga­ni­sa­tio­nen aus­teilt. Außer­dem wehrt er sich gegen Kri­ti­ker, denn: „Wir kön­nen nicht die Welt ret­ten.„
Spiegel-Online (Inter­view), Filet­spit­zen

 

Blog­schau

Essen im Netz: Die Ernäh­rungs­platt­form EatS­mar­ter setzt auf Blogs. Unter ande­rem nimmt TV-Koch Chris­tian Rach Lebens­mit­tel aus dem Super­markt unter die Lupe, Isa­belle Phil­ippi gibt Küchen­tipps, Katha­rina Bor­ger­ding wid­met sich dem Vege­ta­ris­mus, und Lea Lüde­mann stellt ihre kuli­na­ri­schen Ent­de­ckun­gen in Food­blogs vor.
EatS­mar­ter - Rach-BlogKüchentipps-BlogVegetarier-BlogFoodblogs-Blog

Herr der Pres­sen: Blutente ist ein ebenso legen­dä­res wie umstrit­te­nes Gericht. Das Tier wird dabei erstickt und unmit­tel­bar danach ser­viert. Für die Soße braucht es eine soge­nannte Enten­presse, ein ebenso fili­gra­nes wie teu­res Küchen­ge­rät. Die meis­ten die­ser Enten­pres­sen besitzt Albert Meil­haus, dem Sabine Ruh­land für die Food­hun­ter einen Besuch abstat­tet.
Food­hun­terWiki­pe­dia (Blutente)

Künf­tig im Rohr: „Hilfe! Der S’monut kommt!“ So beti­telt Sabrina von „Zimt­zau­ber & Zucker­ne­bel“ ihren Bei­trag über die Back­trends 2014. Darin ver­rät sie, was sich hin­ter dem Apostroph-Wort ver­birgt, und auf was sich Hobby-Bäcker in die­sem Jahr sonst noch freuen kön­nen.
Zimt­zau­ber & Zucker­ne­bel

Süße Aus­sich­ten: Nach­hal­tige Scho­ko­lade, Func­tio­nal Food, Pra­li­nen mit Bier und Pop­corn in ver­schie­de­nen Geschmacks­rich­tun­gen — das sind einige Trends, die der Metro-Blog auf der Süß­wa­ren­messe in Köln ent­deckt.
Metro-Blog

Den Magen umdre­hen: Cath­rin von Ber­lin Tid­bits bekommt Besuch vom Haus­schlach­ter, der ihre zwei Schafe tötet und zer­legt. Aus deren Magen macht sie Hag­gis — die schot­ti­sche Vari­ante des Pfäl­zer Sau­ma­gens. Wie sie das anstellt, und wie das Ergeb­nis schmeckt, ver­rät sie in ihrem lesens­wer­ten Blog­ein­trag.
Ber­lin Tidbits

 

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Rezepte der Woche

Selch­fleisch­knö­del mit Apfel­sauer­kraut: Auf dem Weg in Deutsch­lands Süden wird irgendwo hin­ter dem Weiß­wurst­äqua­tor das Rauch­fleisch zum Selch­fleisch — und heißt so bis nach Öster­reich. Dort mischt es Jür­gen vom Wie­ner Food­blog Gold­schwarz mit Sem­mel­wür­feln und zau­bert dar­aus Selch­fleisch­knö­del, die er mit Apfel­sauer­kraut ser­viert.
Gold­schwarz

Qui­noa mit Rote Bete in Bana­nen­soße (vege­ta­risch): Nach den ers­ten Bis­sen habe er noch über­le­gen müs­sen, ob der Geschmack nun gut oder nur selt­sam sei, schreibt Arne von „The Vege­ta­rian Dia­ries“ über die Kom­bi­na­tion von Qui­noa mit Rote Bete in einer fruchtig-süßen Bana­nen­soße. Im Ver­lauf des Essens ten­diert er dann aber zu Ers­te­rem und gibt daher eine klare Emp­feh­lung zum Nach­ko­chen.
The Vege­ta­rian Diaries

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Food­fo­to­gra­fie heute — ein Bild­be­trach­tungs­ge­motze (Vor­spei­sen­platte)

2. Beruf Food­sty­list — Bitte recht appe­tit­lich! (Spiegel-Online)

3. 20 Euro — eine Woche — wie viel Bio & Nach­hal­tig­keit sind mög­lich (Wo geht’s zum Gemü­se­re­gal)

 

Nach­schlag

Kuli­na­ri­scher Voy­eu­ris­mus: Essen und dabei Geld ver­die­nen — die­sen Traum lebt Park Sun-young. Die Süd­ko­rea­ne­rin betreibt Online-Dining, d.h. sie filmt sich bei Mahl­zei­ten, stre­amt die Videos im Netz und kas­siert dafür bis zu 7.000 Euro im Monat. Angeb­lich gibt es in Süd­ko­rea inzwi­schen meh­rere tau­send Men­schen, die eine Online-Dining-Seite betrei­ben.
20 Minu­ten (mit Video)

Schmausepost vom 24. Januar

Schman­kerl der Woche

Im grü­nen Bereich? Die Grüne Woche in Ber­lin ist die größte Agrar­messe der Welt. Für die einen ist sie eine ein­zige große Schlem­mer­meile, die ande­ren neh­men sie als Anlass, um gegen die der­zei­ti­gen Zustände in der Land­wirt­schaft zu pro­tes­tie­ren. Hier eine Aus­wahl an Bei­trä­gen und Videos:

 

Zahl der Woche

32,3 Kilo­gramm Süß­wa­ren hat der Durchschnitts-Deutsche 2013 ver­drückt, die Pro-Kopf-Ausgaben stie­gen auf 112 Euro. Zugleich wächst die Kri­tik gegen den über­mä­ßi­gen Zucker­kon­sum — diese Woche bei Frank Plas­berg und von Mari­anne Falck in der Süd­deut­schen Zei­tung. Die Ver­brau­cher­zen­trale Ham­burg gibt Ein­kaufs­tipps, um ver­steck­ten Zucker zu umge­hen.
faz (Süßwaren-Statistik), Mari­anne Falck („Zucker ist Gift“)Ver­brau­cher­zen­trale (Ein­kaufs­rat­ge­ber)Hart aber fair (Video)Tellerrand-Blog

 

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Nach­rich­ten

Karp­fen ja, Aal nein: Weni­ger ist mehr — unter die­sem Motto steht der neue Ein­kaufs­rat­ge­ber für Spei­se­fi­sche von Green­peace. Auf­grund von Über­fi­schung und Umwelt­schä­den sollte man dem­nach auf Makrele, Aal und Rot­barsch ver­zich­ten. Unbe­denk­lich ist hin­ge­gen der Ver­zehr von Karp­fen. Die Fisch­in­dus­trie kri­ti­siert den Rat­ge­ber als „Will­kür“. Er habe mit seriö­ser Ver­brau­cher­in­for­ma­tion nichts zu tun.
Green­peaceWelt (mit Kri­tik der Indus­trie)tazWiwo (Bil­der­ga­le­rie)

Tanz ums Ei: Neue Runde im Preis­kampf der Dis­coun­ter: Aldi hat ver­gan­gene Woche die Preise für Kaf­fee, Tee und Eier gesenkt. Letz­te­res bringt die Land­wirte auf die Bar­ri­ka­den. Sie argu­men­tie­ren, dass sie zu sol­chen Prei­sen die Tiere nicht gut behan­deln könn­ten.
fazSüd­deut­scheWelt

Wie Gott in Hol­land: Die Nie­der­lande sind der beste Ort, um zu essen. Nir­gendwo sonst auf der Welt könne man sich so gesund, nähr­stoff­reich und preis­wert ernäh­ren. Das behaup­tet eine neue Stu­die der Hilfs­or­ga­ni­sa­tion Oxfam. Deutsch­land lan­det auf Rang 13, ganz am Ende ran­giert der Tschad, wo jedes dritte Kind unter­er­nährt ist.
Spiegel-OnlineOxfamRTL20min.ch

Ernäh­rung im Fokus: „Erst das Fres­sen, dann die Moral — Wie sol­len wir uns künf­tig ernäh­ren?“ Die­ser Frage nimmt sich das Pro­jekt „Die Recher­che“ der Süd­deut­schen Zei­tung an, nach­dem die Leser für das Thema abge­stimmt haben. Nun suchen die Repor­ter nach Recher­che­tipps und mög­li­chen Gesprächs­part­nern.
Süd­deut­sche

Netz schlägt Koch­buch: Jeder zweite Deut­sche stö­bert im Inter­net nach Koch­re­zep­ten. Damit liegt das Web als Inspi­ra­ti­ons­quelle laut einer Umfrage vor Koch­bü­chern, Koch­sen­dun­gen und Koch­zeit­schrif­ten. Inter­es­sant: Wäh­rend jede zweite Frau nach Rezept kocht, sind es bei den Män­nern nur 36 Pro­zent.
aid

 

Lese­ge­schich­ten

Alles Käse: Willi Schmids Käse kommt welt­weit in Spit­zen­re­stau­rants auf den Tisch; zahl­lose Preise haben der Schwei­zer und seine Städt­li­ch­äsi in den ver­gan­ge­nen Jah­ren abge­räumt. Die Jour­na­lis­tin Myriam Zum­bühl hat Schmid in Tog­gen­burg besucht, ihn bei sei­ner Arbeit beglei­tet und ein bewe­gen­des Por­trät geschrie­ben.
myriamzumbuehl.comwillischmid.com

Sie­ben Sie­gel: Das Sie­gel „Mehr Tier­schutz“ soll art­ge­recht erzeug­tes Fleisch aus der Nische holen. Eigent­lich. Doch bis­lang hat sich das Label nicht durch­ge­setzt, kaum jemand kennt es, nur wenige Her­stel­ler erfül­len die Kri­te­rien. Jost Mau­rin erklärt in der taz, warum das Sie­gel erfolg­los bleibt, obwohl immer mehr Ver­brau­cher beim Ein­kauf auf Tier­schutz­stan­dards ach­ten wol­len.
taz

Unser täg­lich Brot: Deutsch­land ist Brot-Weltmeister: Fast 3000 Sor­ten haben die Bäcker hier­zu­lande im Ange­bot. Doch wie lange noch? Denn schon jetzt essen die Deut­schen zu mehr als 70 Pro­zent Indus­triebrot, her­ge­stellt in rie­si­gen Back­fa­bri­ken. Nel­son Mül­ler geht nun beim ZDF der Frage nach: Wie gut ist unser Brot? Und was steckt wirk­lich drin?
ZDF (Video)

Auf­ge­bre­zelt: Mit Föhn und Pin­zette prä­pa­riert Tino Kal­ning Lebens­mit­tel, damit sie beson­ders schmack­haft aus­se­hen. Der Food­sty­list aus Frank­furt ver­rät bei Spiegel-Online einige sei­ner Tricks — und wie viel Geld er pro Arbeits­tag bekommt. Dazu gibt’s eine sehens­werte Foto­stre­cke mit Bil­dern eines Ber­li­ner Künst­lers unter dem Titel „Wer­bung gegen Rea­li­tät“.
Spiegel-Online

 

Blog­schau

Bild­hübsch. Nicht. „Food­fo­to­gra­fie heute - eine Bild­be­trach­tung ein Bild­be­trach­tungs­ge­motze“ — so beti­telt die Kalt­mam­sell ihre Pole­mik gegen die der­zeit ange­sagte Food­fo­to­gra­fie: „Irgend­wann haben sich die Ästhe­tik des Mehl­stäub­chens auf der Arbeits­flä­che und die Ästhe­tik der Por­ung des Holz­kü­chen­ti­sches ver­selb­stän­digt und wur­den Selbst­zweck.“ Fast noch inter­es­san­ter sind die knapp 100 Kom­men­tare zum Arti­kel.
Vor­spei­sen­platte

Zurück zur But­ter: 21 Tage lang hat sich Katha­rina vegan ernährt — und in die­ser Zeit ein viel beach­te­tes Tage­buch geführt. Nun doku­men­tiert die Jour­na­lis­tin sie­ben Tage lang ihre Erleb­nisse (und ihr Essen), seit­dem sie nicht mehr vegan isst. Die Rück­kehr in die tie­ri­sche Welt fei­ert sie schlicht — mit einem But­ter­brot.
Ess­kul­tur (Tag 21/21)Ess­kul­tur (Nach­be­trach­tung Tag 1/7)

Die zehn Gebote: Wel­cher Wein eig­net sich zum Kochen? Wie viel muss ein Koch­wein kos­ten? Und warum ist Koch­wein nicht gleich Köchin­nen­wein? Diese Fra­gen beant­wor­tet Eline vom Küchen­tanz in ihren zehn Koch­wein­the­sen — sehr unter­halt­sam und unge­mein infor­ma­tiv.
Küchen­tanz

Pasta-Preise: Astrid von „Arthurs Tocher Kocht“ bit­tet zum Cookin-Gewinnspiel. Gefragt sind Rezepte zum Thema Nudeln in drei Kate­go­rien, die hin­ter­her von einer Jury bewer­tet wer­den. Der Sie­ger darf sich über ein Wochen­ende in Ber­lin freuen, inklu­sive eines Besuchs der „Eat & Style“-Messe.
Hin­weis: Coo­kin ist auch ein Anzei­ge­part­ner der Schmau­s­epost (siehe oben)
Arthurs Toch­ter Kocht…

Mut zur Lücke: Vom Gastro­pub bis zum Pur-Spirituosen-Laden: Jan-Peter stellt auf sei­nem nomy­blog fünf Gastronomie-Konzepte vor, die sei­ner Mei­nung nach noch feh­len.
nomy­blog

Um die Wurst: Tobias Mül­ler bloggt seit ver­gan­ge­ner Woche für den Stern zum Thema Wurst. In sei­nem Auf­takt­ar­ti­kel hat sich der Jour­na­list den schot­ti­schen Hag­gis gewid­met. Im zwei­ten Bei­trag geht es um die Her­stel­lung von Würs­ten.
Wurst­blog (Hag­gis)Wurst­blog (Herstellung)

Bio auf Spar­flamme: Ange­sta­chelt von einer Foren­de­batte unter­nimmt Franzi von „Wo geht’s zum Gemü­se­re­gal“ einen Selbst­ver­such: Wie viel Bio und Nach­hal­tig­keit sind mög­lich, wenn man nur 20 Euro pro Woche für Lebens­mit­tel zur Ver­fü­gung hat? Minu­tiös lis­tet sie auf, wie viel sie wofür bezahlt — und was sie dar­aus kocht.
Wo geht’s zum Gemüseregal

 

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Rezepte der Woche

Sze­ge­di­ner Gulasch mit Sem­mel­knö­deln: Steph vom Klei­nen Kurio­si­tä­ten­la­den kocht sich der­zeit durch die öster­rei­chi­sche Küche und wagt nach Kür­bis­kern­par­fait und Kai­ser­schmarrn einen Abste­cher nach Ungarn — zum Sze­ge­di­ner Gulasch. Ihr Tipp: Am nächs­ten Tag schmeckt das Gulasch noch bes­ser; glei­ches gelte für die Knö­del, die sie auf­schnei­det und in But­ter­schmalz kross anbrät.
Klei­ner Kuriositätenladen

Lin­sen­ein­topf (vegan): Lin­sen­ein­topf ver­bin­det Aileen von minz­grün stets mit dem Essen ihrer Kind­heit. Bei Mut­tern gab’s damals noch eine Hand­voll Blut­wurst oben­auf — doch dar­auf ver­zich­tet sie inzwi­schen. Statt­des­sen setzt Aileen in ihrem Rezept auf Räu­cher­tofu sowie Soja­soße und Kräu­ter­es­sig.
minz­grün

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Feuer, Was­ser, Erde, Luft (Effi­lee)

2. Der Mann, der seit fünf Jah­ren nur rohes Fleisch isst (Vice)

3. 10 Gedan­ken zu… Kar­tof­feln (Food Vege­ta­risch)

 

Nach­schlag

Vegane Ente Der vegane Vor­ko­cher Attila Hild­mann lässt sich vor die gol­dene Möwe span­nen und kre­iert einen vega­nen Ham­bur­ger für McDonald’s — den McHildi. Diese Nach­richt in der Neuen Rhein­presse sorgt für reich­lich Wir­bel und eine inten­sive Debatte in den Kom­men­ta­ren. Der Haken: Bei der Mel­dung han­delt es sich um eine Ente; die „Neue Rhein­presse“ ist viel­mehr eine Sati­re­seite.
Merkur-Onlinenews.deNeue Rhein­presse

Schmausepost vom 17. Januar

Schman­kerl der Woche

Radi­kale Roh­kost: Seit fünf Jah­ren ernährt sich Derek Nance nach der kar­ni­voren Ver­sion der paläo­li­thi­schen Diät. Heißt kon­kret: Der US-Amerikaner isst rohes Fleisch. Aus­schließ­lich. Hin­ter­grund war eine rät­sel­hafte Erkran­kung, die den 30-Jährigen jeg­li­che Nah­rung wie­der erbre­chen ließ — bis er rohes Fleisch pro­bierte. Dem Vice-Magazin hat Nance ein Inter­view gege­ben und sei­nen Kühl­schrank gezeigt, in dem ein Schaf­schä­del bau­melt.
Vice Maga­zin

 

Zahl der Woche

90.000 Euro erziel­ten die bei­den größ­ten Trüf­fel bei einer Auk­tion im ita­lie­ni­schen Asta del Tartufo. Eine Foto­stre­cke bei Zeit-Online zeigt den Weg des Tartufo Bianco vom Fund bis zur auf­wän­di­gen Ver­ar­bei­tung.
Zeit

 

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Drei gewinnt: Bay­ern, Thü­rin­gen, Sach­sen — in der kom­mende Woche geht Patrik Stäbler auf Drei­län­der­tour und stellt sei­nen kuli­na­ri­schen Rei­se­be­richt „Spei­sende soll man nicht auf­hal­ten“ in Nürn­berg (21.1.), Schmölln (22.1.) und Zit­tau (23.1.) vor. (Hin­weis: Patrik Stäbler ist Her­aus­ge­ber der Schmau­s­epost)
Spei­sende soll man nicht auf­hal­ten (Lesetermine)

 

Nach­rich­ten

Scho­ko­la­den­streit: Punkt­sieg für Rit­ter Sport im Gerichts­streit mit der Stif­tung Waren­test: Ab sofort dür­fen die Prü­fer nicht mehr behaup­ten, dass künst­li­che Aro­men in der Nuss­scho­ko­lade ste­cken. Der Stern erklärt, warum die Debatte so kom­pli­ziert ist, die taz blickt auf den schma­len Grat zwi­schen natür­li­chen und künst­li­chen Aro­men, und in der SZ kom­men­tiert Daniela Kuhr: „Lächer­lich? Im Gegen­teil“.
Spiegel-Online (Urteil)Stern (Hin­ter­grund)taz (Aro­men)SZ (Kom­men­tar)

Frau isst anders: Män­ner essen pro Woche rund 1,1 Kilo Fleisch und Wurst — fast dop­pelt so viel wie Frauen. Das geht aus einer Stu­die der Deut­schen Gesell­schaft für Ernäh­rung her­vor, die das geschlechts­spe­zi­fi­sche Ess­ver­hal­ten unter­sucht hat. Signi­fi­kante Unter­schiede gibt es zudem bei Geträn­ken: Män­ner trin­ken etwa dop­pelt so viel Limo­nade und sechs­mal so viel Bier wie Frauen.
DGEgastro.de

Was­ser marsch! Kos­ten­lo­ses Trink­was­ser an öffent­li­chen Plät­zen und Bahn­hö­fen: Was in der Nie­der­lande bereits Rea­li­tät ist, könnte nun auch in Deutsch­land kom­men. Laut dem Trie­ri­schen Volks­freund wol­len Poli­tik, Kom­mu­nen und Was­ser­wirt­schaft eine flä­chen­de­ckende Bereit­stel­lung von Trink­was­ser­spen­dern. Offen bleibt in dem Arti­kel, was die Mine­ral­was­ser­bran­che von die­sem Vor­stoß hält.
Trie­ri­scher Volksfreund

Neue Bio-Regeln? Einem Zei­tungs­be­richt zufolge will die EU-Kommission die Richt­li­nien für Bio­pro­dukte ver­schär­fen. Hin­ter­grund sei der Ver­trau­ens­ver­lust der Kon­su­men­ten nach den diver­sen Lebens­mit­tel­skan­da­len. Nun soll die Ökobran­che bes­ser kon­trol­liert und umwelt­freund­li­cher wer­den.
Zeittaz

 

Lese­ge­schich­ten

Backen statt Auf­ba­cken: Brot gilt als eines unse­rer ele­men­tars­ten Lebens­mit­tel. Umso mehr sind viele Men­schen ver­un­si­chert, dass aus­ge­rech­net seine Her­stel­lung bis zum Geht­nicht­mehr indus­tria­li­siert wurde. Eine Gegen­be­we­gung setzt nun auf hand­werk­li­ches Brot. Was sich dahin­ter ver­birgt? Ursula Hein­zel­mann hat für Effi­lee nach­ge­forscht.
Effi­lee

Bes­ser is(s)t mehr? Sie­ben Mahl­zei­ten am Tag — vom dop­pel­ten Früh­stück über 11-Uhr-Imbiss und Mit­tag­es­sen bis hin zu Tee-Zeit, Abend­es­sen und Nacht­mahl: So sieht der Spei­se­plan der Hob­bits in J.R.R. Tol­kiens „Herr der Ringe“ aus. Taugt die Halblinge-Diät als Vor­bild? Die­ser Frage geht die FAZ nach und lie­fert dazu drei Rezepte aus Mit­tel­erde.
faz

Wer Wirt wird… Ein paar Tische auf­stel­len, einen Koch anheu­ern und Bier aus­schen­ken — so stel­len sich viele den Weg zum eige­nen Restau­rant vor. Dass die Sache in Wahr­heit weit­aus kom­ple­xer und vor allem risi­ko­reich ist, erläu­tert Maria Ross­bauer bei Spiegel-Online. Sie erzählt den lan­gen Weg einer Münch­ner Wir­tin vom Busi­ness­plan bis zum eige­nen Wirts­haus.
Spiegel-Online

Und was ist mit Tee? Die SZ setzt ihre Ein­kaufs­rat­ge­ber­se­rie fort und wid­met sich dem belieb­ten Auf­guss­ge­tränk. Unter ande­rem geht es um die Fra­gen: Kaf­fee oder Tee — was ist gesün­der? Und: lie­ber Beu­tel oder loser Tee?
Süd­deut­sche

Kuli­na­ri­scher Kampf: Die Bewe­gung für ein ande­res Essen könnte ähnlich bri­sant wer­den wie die Anti-Atomkraft-Bewegung. Diese steile These for­mu­liert Mat­thias Gref­frath in sei­ner Ana­lyse für die taz. Als Aus­gangs­punkt wählt er die Schnippel-Disco, die zum Start der Grü­nen Woche in Ber­lin statt­fin­det.
taz

 

Blog­schau

Verpackungs-Verzicht: Die Gur­ken? In Plas­tik­fo­lie ein­ge­schweißt. Der Käse? In Frisch­hal­te­pa­pier gewi­ckelt. Die Eier? Im Kar­ton auf­ge­reiht. Von jedem Ein­kauf im Super­markt bringt der Kunde gefühlt einen hal­ben Gel­ben Sack voll Ver­pa­ckungs­müll mit nach Hause. Muss das sein? Die­ser Frage gehen vier Blog­ger von „Ich­Nehm­sOhne“ nach: Eine Woche lang wol­len sie ohne Ver­pa­ckungs­müll ein­kau­fen.
Ich­Nehm­sOhne (Blog)#Ich­Nehm­sOhne (Twitter)

Kleine Knol­len­lehre: Eva von Food Vege­ta­risch setzt ihr beliebte Serie „10 Gedan­ken zu…“ fort — und zwar mit der Kar­tof­fel. Unter ande­rem erfährt der Leser, warum er die Knol­len immer mit kal­tem Was­ser auf­set­zen sollte. Dazu gibt’s ein Rezept für Brat­kar­tof­feln.
Food Vege­ta­risch

Geburtstags-Gedanken: Anläss­lich ihres zwei­ten Blog-Geburtstags macht sich Ylva von „Der Klang von Zucker­watte“ Gedan­ken über den Genuss beim Essen — und warum viele Men­schen die­sen nicht wert­schät­zen. Dazu stellt sie eine umfang­rei­che Lese­liste mit Tex­ten zu den The­men Kochen und bewusste Ernäh­rung.
Der Klang von Zuckerwatte

Deut­sche Des­serts: Nicole stößt auf eine Liste mit Nach­ti­schen aus aller Welt — und wun­dert sich über den deut­schen Ver­tre­ter: die Schwarz­wäl­der Kirsch­torte. Dar­auf­hin fragt sie erst bei Twit­ter nach typisch deut­schen Des­serts und stellt anschlie­ßend ihr Lieb­lings­va­nil­le­pud­din­g­re­zept bei den Küchen­göt­tern vor. Bei­des sorgt für eine leb­hafte Dis­kus­sion.
Küchen­göt­ter (Pud­ding)Dis­kus­sion bei Twitter

 

Rezepte der Woche

Rin­der­car­pac­cio: 50 Klas­si­ker aus dem Buch „Wie die Helene zur Birne“ nach­ko­chen — das hat sich Paul von „Ein­fach Lecker Essen“ für die­ses Jahr vor­ge­nom­men. Den Auf­takt macht ein Rin­der­car­pac­cio, wobei Paul nicht nur ein Rezept lie­fert, son­dern auch aller­lei Wis­sens­wer­tes rund um das Gericht — etwa sei­nen Namen­sur­sprung.
Ein­fach Lecker Essen

Älpler­ma­gro­nen mit Apfel­schnit­zen (vege­ta­risch): Die Kom­bi­na­tion von Kar­tof­feln und Nudeln in einem Gericht ist sel­ten — und noch sel­te­ner gesellt sich Apfel hinzu. Genau das trifft jedoch auf Älpler­ma­gro­nen zu, für die Alice auf ihrem Food­blog ein Rezept vor­stellt. Dazu gibt’s die Ent­ste­hungs­ge­schichte die­ses Gerichts, die eng mit dem Gott­hard­tun­nel ver­knüpft ist.
Alice im kuli­na­ri­schen Wunderland

 

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Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Fast Food auf­ge­räumt: Was in Pizza, Döner und Co. drin ist (Schwä­bi­sche Zei­tung)

2. 8 Fami­lien aus 8 Län­dern: Was in der Welt auf den Tisch kommt (faz)

3. Das letzte Mahl (Tages­an­zei­ger)

 

Nach­schlag

Ret­ter oder Todes­en­gel? Ob Frank Rosin bei Kabel eins oder die Küchen­chefs bei vox: Ein gan­zes Arse­nal von TV-Köchen sucht hän­de­rin­gend nach bedroh­ten Restau­rants, um diese mit viel Trara und Klim­bim umzu­mo­deln — und zum Erfolg zu füh­ren, ver­steht sich. Doch was pas­siert, wenn Koch und Kame­ras abge­zo­gen sind? In drei Fäl­len aus dem Kreis Pin­ne­berg schlit­ter­ten die Wirte als­bald in die Pleite — trotz (oder wegen) der pro­mi­nen­ten Hilfe.
Ham­bur­ger Abendblatt

Schmausepost vom 10. Januar

Schman­kerl der Woche

Das Auge isst mit: Mit Essen spielt man nicht — außer, man ver­kauft die Spie­le­rei her­nach als Kunst. Hier fünf sehens­werte Beispiele:

  • Fast Food auf­ge­räumt — Was steckt in Pizza, Nudel­box, Döner & Co. (Schwä­bi­sche Zei­tung)
  • Bier­brauen im Zeit­raf­fer — Ein Pils in 6 Tagen (Stern)
  • Was in der Welt auf den Tisch kommt — 8 Fami­lien aus 8 Län­dern (faz)
  • Das letzte Mahl — Die fina­len Essens­wün­sche von Todes­zel­len­in­sas­sen (Tages­an­zei­ger)
  • 46 Mög­lich­kei­ten, eine Fla­sche Bier zu öffnen (Arti­kel - Youtube)

 

Zahl der Woche

627.941.000 Hüh­ner wur­den 2012 in Deutsch­land geschlach­tet — das sind fast acht­mal so viele wie Ein­woh­ner. Dazu kom­men laut dem neuen Fleischat­las mehr als 58 Mil­lio­nen Schweine. Ins­ge­samt kon­su­mier­ten die Deut­schen jedoch weni­ger Fleisch als noch ein Jahr zuvor, näm­lich durch­schnitt­lich 60 Kilo. Der­weil nimmt der Fleisch­kon­sum in Asien stark zu.
Fleischat­lasSüd­deut­scheheute.de

 

Nach­rich­ten

Wer wirft was weg? Dass in den Indus­trie­staa­ten zu viele Lebens­mit­tel weg­ge­schmis­sen wer­den, ist hin­läng­lich bekannt. Nun aber haben For­scher unter­sucht, wel­chen Ein­fluss Ein­kom­men, Fami­li­en­stand und Wohn­si­tua­tion dar­auf haben, wel­che Nah­rung im Müll lan­det. Ein Ergeb­nis: Rei­che wer­fen viele Fer­tig­pro­dukte weg, Arme eher Obst und Gemüse.
scin­exx

Heiß­hun­ger auf Scho­ko­lade: Kakao­boh­nen sind auf dem Welt­markt so knapp wie seit 50 Jah­ren nicht mehr. Haupt­grund hier­für ist die gestie­gene Nach­frage in China, wo immer mehr Ein­woh­ner ihre Liebe zu dem süßen Stoff ent­de­cken. Nun rech­nen Scho­ko­la­den­händ­ler mit stei­gen­den Prei­sen.
taz

Refor­mier­ter Rat­ge­ber: Die Deut­sche Gesell­schaft für Ernäh­rung (DGE) hat ihre Emp­feh­lun­gen über­ar­bei­tet, wovon man wie viel essen sollte. Neu ist, dass nun auch die Ver­träg­lich­keit der Ernäh­rung für die Umwelt und das Klima eine Rolle spie­len. So emp­fiehlt die DGE einen Fleisch­kon­sum von 20 Kilo pro Jahr — aktu­ell isst Otto-Normal-Deutscher drei­mal so viel.
Deutsch­land­funk

Export-Weltmeister: Deutsch­land pro­du­ziert ein Fünf­tel mehr Fleisch, als hier­zu­lande ver­braucht wird. Der Über­fluss geht in den Export — und zwar nicht nur in EU-Länder, son­dern auch nach Afrika, was den dor­ti­gen Pro­du­zen­ten zu schaf­fen macht. Der Kri­ti­sche Agrar­be­richt 2014 kri­ti­siert, dass sich Deutsch­land zu einem „Export­land von Bil­lig­fleisch“ ent­wi­ckelt.
FR-Online

 

Lese­ge­schich­ten

Tra­di­tion mit Stern: Seit 401 Jah­ren ist der Huber­wirt im baye­ri­schen Pleis­kir­chen in Fami­li­en­hand. Der elfte Küchen­chef der Sippe, Alex­an­der Huber, ist der erste gelernte Koch und strich bei der Über­nahme zunächst mal Zigeu­ner­schnit­zel und Cham­pi­gnon­toast von der Karte. Inzwi­schen ist er mit einem Michelin-Stern aus­ge­zeich­net wor­den.
Süd­deut­sche

Kochen wie gedruckt: Warum Spa­ghetti kau­fen, wenn man sie auch dru­cken kann? Laut der Web­seite Geek[.]com arbei­tet der welt­größte Pas­ta­her­stel­ler Barilla seit län­ge­rem mit For­schern zusam­men an einem Pasta-Drucker für den Heim­ge­brauch. Ohne viel Auf­wand sol­len damit fri­sche Nudeln gedruckt wer­den kön­nen.
t3nSpiegel-Online

Auf Ent­de­ckungs­reise: Die afri­ka­ni­sche Küche ist in Europa weit­ge­hend unbe­kannt. Um das zu ändern, reist die Fil­me­ma­che­rin Tuleka Prah durch den Kon­ti­nent und sucht nach Gerich­ten und Geschich­ten, die sie auf ihrem Blog vor­stellt. Dazu dreht sie Kurz­filme, in denen sie eine Köchin bei der Zube­rei­tung beglei­tet und foto­gra­fiert.
fazMy Afri­can Food Map

Erst das Fres­sen, dann die Moral: Dür­fen Men­schen Tiere essen? Im Prin­zip ja, fin­det der Phi­lo­soph Bernd Lud­wig. Ent­schei­dend sei jedoch, was der Men­schen den Tie­ren vor dem Ver­zehr antue. Aus die­sem Grund sieht es Lud­wig als „mora­li­sche Pflicht des Wes­tens“ an, das Fleisch­es­sen auf­zu­ge­ben.
FAZ

 

Blog­schau

Käse­toast–Kampf­schrift: „Wäh­rend die Bedeu­tung des kuli­na­ri­schen Phä­no­mens Gril­led Cheese als köst­li­cher Snack und als höchst varia­bles Street Food von Gas­tro­no­mien ande­rer Län­der längst erkannt wurde“, schreibt Cath­rin von Ber­lin Tid­bits, „ist es hier­zu­lande schwer, einen guten Käse­toast außer­halb der eige­nen vier Wände zu bekom­men“. Des­halb for­mu­liert sie „ein drin­gen­des Plä­do­yer für die Renais­sance des Käse­toasts“.
Ber­lin Tidbits

Fleisch­freie Ver­tei­di­gung: Seit einem Jahr ver­zich­tet Juliane von Klei­ner­drei auf Fleisch — weil sie genervt war von „15-minütigen Selbst­ge­sprä­chen, –ankla­gen und –ver­tei­di­gun­gen vor der Fleisch­theke im Super­markt“. Nun zieht sie eine Zwi­schen­bi­lanz und kon­sta­tiert: „Was sich am stärks­ten ver­än­derte, war die Häu­fig­keit, in der ich über meine neue Ess­ge­wohn­heit spre­chen und bis­wei­len ver­tei­di­gen musste.„
Klei­ner­drei

Glo­ba­ler (Ein-)Topfgucker: Der Win­ter ist da — zumin­dest kalen­da­risch. Aus die­sem Grund stellt der Metro-Genussblog Ein­töpfe aus aller Welt vor — inklu­sive Rezep­ten. Nach Borschtsch folgt nun im zwei­ten Teil der Serie der indi­sche Lin­sen­ein­topf Dal.
Genuss­blog (Dal)Genuss­blog (Borschtsch)

Kohl aus Korea: Für 2014 hat sich Petra von Food­freak unter ande­rem vor­ge­nom­men, Kim­chi selbst her­zu­stel­len. Um dabei nicht alleine zu sein, ruft sie einen Kochevent ins Leben — und lie­fert zum Start des Kimchi-Projekts Infor­ma­tio­nen rund um das korea­ni­sche Natio­nal­ge­richt sowie diverse Rezep­tin­spi­ra­tio­nen.
Food­freak

So sim­pel? Eine vegane Ernäh­rung ist kom­pli­ziert. Heißt es. Doch die­sem Vor­ur­teil wider­spricht Daniel in sei­nem Gast­bei­trag auf „Ein­fach Bewusst“. Viel­mehr zählt er fünf Gründe auf, warum eine vegane Ernäh­rung nicht kom­pli­ziert ist — von sei­nen sim­plen Ernäh­rungs­re­geln bis zu sei­ner sim­plen Ethik.
Ein­fach Bewusst

 

Rezepte der Woche

Grün­kohl, Pfef­fer­bir­nen und Schwei­ne­bauch: Win­ter­zeit ist Grün­kohl­zeit — und damit ist nicht nur die klas­si­sche Vari­ante mit Pin­kel und Kar­tof­feln gemeint. Wolf­gang von kaquus Haus­manns­kost lässt sich von einem Rezept aus „Deutsch­land vege­ta­risch“ inspi­rie­ren und stellt ein Rezept für Grün­kohl mit Pfef­fer­bir­nen und Schwei­ne­bauch vor.
kaquus Haus­manns­kost

Arme-Ritter-Burger mit sal­zi­ger Kara­mellsoße (vege­ta­risch): Ent­we­der auf­wän­dige Patis­se­rie oder „Mousse au cho­co­lat fore­ver“ — vor die­ser Wahl ste­hen Hob­by­kü­che oft­mals beim Thema Des­sert, schreibt Peter von „Aus mei­nem Koch­topf“. Dass es auch anders geht, will er mit sei­ner Nach­tisch­samm­lung bewei­sen. Jüngs­ter Neu­zu­gang: das Rezept für Arme-Ritter-Burger mit sal­zi­ger Kara­mellsoße.
Aus mei­nem Kochtopf

 

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Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Die 50 belieb­tes­ten Rezepte (chefkoch.de)

2. 100 coole kuli­na­ri­sche Dinge (High Foo­da­lity)

3. Wie schmeckt vegan? — Tag 1 (ess­kul­tur)

 

Nach­schlag

Kaffee-Kampfhähne Weil ein Knei­pen­be­sit­zer in den USA sein Bier „Frap­pi­cino“ nennt, flat­tert ihm Post von den Anwäl­ten des Kaf­fee­rie­sen Star­bucks ins Haus. Auf­grund der Ver­wechs­lungs­ge­fahr zum „Frap­pu­cino“ dürfe er die­sen Namen nicht ver­wen­den, heißt es darin. In sei­nem bis­si­gen Ant­wort­schrei­ben sichert der Wirt zu, das F-Wort von der Karte zu neh­men — „ebenso wie unser Starbuck-McDonalds-Coca-Cola-Marlboro-Honey-Lager“.
Süd­deut­sche

Schmausepost vom 3. Januar

Schman­kerl der Woche

Neues Jahr, neues Glück: Den Jah­res­wech­sel haben viele Fein­schme­cker genutzt, um auf Geges­se­nes zurück– und auf künf­tige kuli­na­ri­sche Aben­teuer vor­aus­zu­bli­cken. Eine Auswahl:

 

Zahl der Woche

31 Pro­zent der welt­weit geges­se­nen Insek­ten sind Käfer. Auf Platz fol­gen laut einem Uno-Bericht Schmet­ter­linge (18%) vor Bie­nen, Wes­pen und Amei­sen. (14 Pro­zent). Ins­ge­samt essen rund um den Glo­bus zwei Mil­li­ar­den Men­schen Insek­ten.
Green­peace Magazin

 

Nach­rich­ten

Neues Jahr, neue Regeln: Das Regio­nal­fens­ter, gesund­heits­be­zo­gene Anga­ben, die Kenn­zeich­nung von Imi­ta­ten und vie­les mehr: Das neue Jahr bringt eine Reihe von Neue­run­gen und Geset­zen bei Lebens­mit­teln und Ernäh­rung.
food-monitorn-tv

Neues Jahr, neuer Skan­dal: In China ist alles eine Spur grö­ßer — auch die Lebens­mit­tel­skan­dale. Dort wurde nun in einem Wal-Mart Fuchs­fleisch im „Five Spice Don­key Meat“ ent­deckt, einem belieb­ten Snack, der eigent­lich aus Esel­fleisch beste­hen sollte.
Spiegel-OnlineSüd­deut­sche

Neues Jahr, neuer Kampf: Latein­ame­rika sagt Fast Food den Kampf an. Mexiko setzt auf eine Son­der­steuer, Ecua­dor auf die Lebens­mit­telam­pel, und Peru, Uru­guay und Costa Rica ver­bie­ten Junk Food an staat­li­chen Schu­len. Ist das ver­geb­li­che Lie­bes­müh oder kann der Kon­ti­nent gar Vor­bild für den Rest der Welt sein?
faz

Neues Jahr, neue Preise: Lebens­mit­tel sind im Vor­jahr teu­rer gewor­den — und zwar um durch­schnitt­lich 3,2 Pro­zent. Beson­ders stark betrof­fen waren Kar­tof­feln und But­ter (je +26%) sowie wei­tere Gemü­se­sor­ten und Milch­pro­dukte. Anja Ettel geht in der Welt auf die Hin­ter­gründe ein und würzt ihren Bericht mit einer klu­gen Info­gra­fik.
Welt

 

Lese­ge­schich­ten

Auf ein Wort: Seit fast 20 Jah­ren ist Made­leine Jakits Chef­re­dak­teu­rin des Maga­zins Fein­schme­cker. Im Inter­view ver­rät die Jour­na­lis­tin, wie sich die deut­sche Küche in die­ser Zeit ent­wi­ckelt hat, wie sie selbst zum Thema Essen gekom­men ist, und wel­che Kon­kur­renz Food­blogs für ihre Zeit­schrift dar­stel­len.
faz

Auf einen Blick: Die Deut­sche Tanja Gran­dits, die in der Schweiz lebt und arbei­tet, ist ver­gan­ge­nes Jahr vom Gault Mil­lau als „Koch des Jah­res“ geehrt wor­den. Eine tolle Info­gra­fik zeigt nun, wel­che Zuta­ten sie in ihrer Küche ver­wen­det — und wie sie diese kom­bi­niert.
Das Jahr in Grafiken

Auf Spu­ren­su­che: Jedes Jahr wer­fen wir Lebens­mit­tel im Wert von 220 Mil­lio­nen Euro weg, wäh­rend Mil­li­ar­den Men­schen ver­su­chen von 1,25 Dol­lar am Tag zu leben. Wieso ist unsere Nah­rung so ungleich ver­teilt? Und warum bleibt es nicht ohne Fol­gen, wenn ein Kilo Bana­nen im Dis­coun­ter 70 Cent kos­tet? Die­sen Fra­gen geht Sil­via Liebrich in ihrem lesens­wer­ten Essay „Not­stand im glo­ba­len Super­markt“ nach.
Süd­deut­sche

Auf die Zukunft: Insek­ten statt Nudeln? Retor­ten­fleisch statt Rin­der­steak? Und dazu Kräu­ter aus dem Wald? Mit der Zukunft unse­rer Küche beschäf­tigt sich Verena Mayer im Tages­spie­gel. Unter ande­rem besucht sie dafür die Firma Futu­re­food von Ernäh­rungs­ex­per­tin Hanni Rütz­ler.
Tages­spie­gel

Auf gut Glück: Was ist Glück? Das weiß kei­ner so genau. Aber woher Glück kommt, das lässt sich recht genau sagen — näm­lich aus Gon­dels­heim, in der Nähe von Karls­ruhe. Dort steht Deutsch­lands größte Glücks­keks­fa­brik, und von hier wer­den frohe, zwei­tei­lige Bot­schaf­ten in die ganze Welt ver­schickt.
Ber­li­ner Zei­tung

 

Blog­schau

Im Selbst­ver­such: 21 Tage lang ernährt sich Katha­rina Sei­ser vegan — nicht aus gesund­heit­li­chen oder ideo­lo­gi­schen Grün­den, son­dern weil sie wis­sen will, „wie tier­frei schmeckt und wie auf­wän­dig sich diese Art zu essen gestal­tet, wenn man ein Mensch ist, bei dem sich alles ums Essen, um Geschmack, um Sin­nes­ein­drü­cke beim Essen, um die Her­kunft der Lebens­mit­tel, um Ess­kul­tur dreht“.
Ess­kul­tur

Alles Qui­noa: Sarah von „(no) plain Vanilla Kit­chen“ schließt ihr Quinoa-Projekt mit einem Fazit samt einer Auf­lis­tung aller Rezepte ab. Außer­dem blickt sie auf die Rolle von Qui­noa in den Medien zurück, die anläss­lich des Inter­na­tio­na­len Quinoa-Jahres über die Pflanze berich­tet haben.
(no) plain Vanilla Kit­chen - Fazit & Qui­noa in den Medien

Zurück­ge­blät­tert: Den Jah­res­wech­sel haben zwei Food­blog­ge­rin­nen zum Anlass genom­men, ins Koch­buch­re­gal zu schauen und die ver­gan­ge­nen zwölf Lese­mo­nate noch ein­mal Revue pas­sie­ren zu las­sen. Maja von Moey’s Kit­chen stellt 18 eng­lisch­spra­chige Koch­buch­schätze vor, und Juliane von „Schö­ner Tag noch!“ teilt ihre 21 Rezen­sio­nen in zwei Bei­träge auf.
Moey’s Kit­chen, Schö­ner Tag noch! (Teil 1 / Teil 2)

Menü aus dem Müll: Auf den Tel­ler statt in die Tonne: Das Restau­rant „Rub and Stub“ in Kopen­ha­gen ser­viert Spei­sen aus Lebens­mit­teln, die sonst weg­ge­wor­fen wür­den. Dar­un­ter sind Obst und Gemüse, die nicht der Norm ent­spre­chen, aber auch sai­so­na­ler Über­schuss.
nomy­blogRub & Stub

Rezepte der Woche

Lin­sen mit pikan­tem Brat­ap­fel: Lin­sen gel­ten vie­ler­orts als Glücks­brin­ger und kom­men des­halb am Neu­jahrs­tag auf den Tisch. Eine inter­es­sante Vari­ante stellt Nor­bert bei Nobbi-Line vor: Hier wer­den Brat­äp­fel mit gro­ber Mett­wurst gefüllt und auf einem Lin­sen­ein­topf ser­viert.
Nobbi-Line

Bratapfel-Tiramisu (vege­ta­risch): Das zweite Bratapfel-Rezept die­ser Schmau­s­epost gehört in die Dessert-Rubrik: Ulrike von „Genial Lecker“ mischt zwei Rezepte und formt dar­aus ein Bratapfel-Tiramisu — „fruch­tig und rela­tiv leicht, ohne fri­sche Eier oder Alko­hol, also abso­lut fami­li­en­taug­lich“.
Genial Lecker

 

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Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Rezepte für die Fest­tage (Valen­ti­nas Koch­buch)

2. 13 Weih­nachts­des­serts (Con­fi­ture de vivre)

3. Wolf­ram Sie­becks Weih­nachts­menü (Zeit)

 

Nach­schlag

Dickes Ding: Der schlanke Staat war ges­tern, nun ste­hen uns fette Jahre bevor — zumin­dest, wenn es nach dem neuen Kabi­nett geht. Denn dort haben nicht mehr ger­ten­schlanke Poli­ti­ker wie Wes­ter­welle, Rös­ler oder Pofalla das Sagen, son­dern Schwer­ge­wichte wie Gabriel, Alt­maier und der „heim­li­che Dicke“ Dobrindt. Die Aus­nahme sei eine „lei­den­schaft­li­che Nicht-Esserin“, schreibt Robin Alex­an­der in der Welt.
Welt