Archiv für den Monat: Februar 2014

Schmausepost vom 28. Februar

Schman­kerl der Woche

Ein Tisch für zwei: 40 Tage lang haben die Zwil­linge Maria und Sophia 40 Ber­li­ner Restau­rants besucht. Ihre Erleb­nisse schil­der­ten sie täg­lich auf dem Blog „Mit Ver­gnü­gen“ — und zwar neben­ein­an­der im Frage-und-Antwort-Stil, inklu­sive selbst­ge­mach­ter Fotos. Her­aus­ge­kom­men ist eine inno­va­tive und lesens­werte Serie über das Gastro­le­ben der Haupt­stadt, die nun lei­der zu Ende gegan­gen ist.
Mit Ver­gnü­gen — 40 Days of eating (Start­schuss / Best of / alle Bei­träge)

 

Zahl der Woche

224 Gramm Grün­kohl lan­den durch­schnitt­lich im Ein­kaufs­korb eines jeden Bun­des­bür­gers. Doch nicht nur in Deutsch­land ist das Frost­ge­müse beliebt — auch immer mehr Szene-Restaurants in den USA ent­de­cken „Kale“ für sich, schreibt die New York Times. Und die Huf­fing­ton Post lie­fert fünf Gründe, warum Grün­kohl auf jeden Spei­se­plan gehö­ren sollte.
Grün­kohl Zah­len & Fak­tenNY TimesHuf­fing­ton Post

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Nach­rich­ten

Con­tai­nern vor Gericht: Drei Stu­den­ten aus Nord­hes­sen sind ange­klagt wor­den, weil sie abge­lau­fene Lebens­mit­tel aus den Abfall­be­häl­tern eines Super­markts gestoh­len haben. Aus Man­gel an Bewei­sen ent­schei­det der Rich­ter letzt­lich auf Frei­spruch, doch das hält das Trio nicht davon ab, im Plä­do­yer vehe­ment eine Lega­li­sie­rung des soge­nann­ten Con­tai­nerns zu for­dern.
FAZ

Leben Fleisch­es­ser gesün­der? Vege­ta­rier haben häu­fi­ger Asthma, Krebs und psy­chi­sche Erkran­kun­gen — das ist das Ergeb­nis einer neuen Stu­die aus Öster­reich. Im Inter­view mit der „Welt“ warnt die ver­ant­wort­li­che For­sche­rin jedoch vor vor­ei­li­gen Schlüs­sen.
Welt (Inter­view)Focus

Auch Oran­gen haben Sai­son: Zitrus­früchte lie­gen bei uns ganz­jäh­rig im Super­markt. Doch wie hei­mi­sches Obst haben auch Oran­gen, Zitro­nen und Co. eine Sai­son in ihren Anbau­län­dern, schreibt der aid. Daher emp­fehle sich der sai­so­nale Ein­kauf bei Zitrus­früch­ten — allein, weil das Obst dann deut­lich bes­ser schme­cke.
aid

Senio­ren mögen’s weich: Wenn die Zähne altern, wird die Kruste des Bro­tes beim Kauen oft­mals zur Qual. Des­halb tüf­teln deut­sche For­scher an einem spe­zi­el­len Brot für Senio­ren — mit mehr Nähr­stof­fen und ohne Kruste. Die Geheim­waffe der Wis­sen­schaft­ler: die Mikro­welle.
Spie­gelWelt

 

Lese­ge­schich­ten

Der ein­ge­bil­dete Kranke: Der Erste ver­trägt kein Wei­zen, der Zweite mei­det Glu­ten, und der Dritte macht einen Bogen um Lak­tose: All­er­gien und Unver­träg­lich­kei­ten schei­nen sich in den ver­gan­ge­nen Jah­ren rasant ver­brei­tet zu haben. Aber stimmt das wirk­lich? Die Stutt­gar­ter Zei­tung hat nach­ge­forscht.
Stutt­gar­ter Zeitung

Kann Liebe Sünde sein? „Wir Land­wirte, Her­ren über Leben und Tod“ lau­tet die Über­schrift eines Leser­ar­ti­kels in der Zeit. Darin geht ein Bauer der Frage nach, ob Tier­liebe und das Hal­ten von Nutz­tie­ren ein Wider­spruch sei. Zudem brand­markt er Vega­nis­mus als „Ergeb­nis einer tota­len Ent­frem­dung der Stadt­men­schen von der Land­wirt­schaft“.
Zeit

Nichts zu lachen: Eine sati­ri­scher Bei­trag der WDR-Sendung „Quarks & Co.“ stößt vie­len Land­wir­ten sauer auf. Er bewirbt ein fik­ti­ves Com­pu­ter­spiel, das die Mas­sen­tier­hal­tung fei­ert. Wäh­rend die Macher von „Zah­len aus der rea­len Welt“ spre­chen, hat der Bau­ern­ver­band einen Pro­test­brief ver­fasst.
WDR (Satire-Beitrag)WeltTop-Agrar (Pro­test­brief)

Liebe ros­tet doch: Mit Küchen­ge­rä­ten ist es oft wie mit der Liebe: Am Anfang ist man Feuer und Flamme, doch je län­ger die Bezie­hung dau­ert, desto mehr kühlt die Lei­den­schaft ab. Der Tages­spie­gel erzählt acht wahre Geschich­ten von Küchen­ge­rä­ten, die inzwi­schen nur mehr trau­rig in der Ecke ste­hen — vom Brot­back­au­to­mat bis zum Scho­ko­brun­nen.
Tages­spie­gel

 

Blog­schau

Nicht die Bohne: Chris­tian liebt Kaf­fee — „guten, alt­mo­di­schen, deut­sche Fil­ter­kaf­fee. Ohne Crema, Milch­schaum, Schnör­kel und Schnick­schnack.“ Daher hat er sich eine Kaf­fee­mühle ange­schafft und schrei­tet nun zum Ver­gleich: Wie schnei­det ein Fair-Trade-Kaffee gegen die „Volks-Bohne“ von Tchibo ab? Dazu gibt’s inter­es­sante Über­le­gun­gen zum Thema guter Kaf­fee vs. schlech­ter Kaf­fee.
Chris­tian Bug­gischs Blog

Weder Leber noch Käse: Leber­käse ist vor allem in Süd­deutsch­land einer der belieb­tes­ten Imbisse. Doch woher kommt das Fleisch für die rosa­far­be­nen Schei­ben? Tobias vom Wurst­blog hat sich auf die Suche bege­ben und den Weg vom Schwei­ne­stall bis (fast) ins Bröt­chen doku­men­tiert.
Wurst­blog

Kuli­na­ri­sches Schwer­ge­wicht: Am 4. März erscheint das Ver­mächt­nis von Star-Koch Fer­ran Adrià — das „elBulli 2005–2011″. Es umfasst 7 Bände und 2720 Sei­ten, ist 18 Kilo schwer und kos­tet 525 Euro. Nun haben die Stern­e­fres­ser eine Rezen­sion ver­fasst und geste­hen, dass ihnen beim Durch­blät­tern „des Öfte­ren die Kinn­lade vor Fas­zi­na­tion nach unten klappt“.
Stern­e­fres­ser

Unter der Lupe: Sind Sar­del­len kleine Sar­di­nen? Und Sprot­ten ihre klei­nen Schwes­tern? Matze nimmt sich in sei­nen „Noti­zen aus der Pro­bier­stube“ die ver­schie­de­nen win­zi­gen Fische vor und räumt in sei­nem aus­führ­li­chen und infor­ma­ti­ven Who’s Who mit allen Fra­gen auf.
Chez Matze

Digi­tale Ernäh­rungs­be­ra­ter: Zum Thema gesunde Ernäh­rung gibt es mehr Apps als Kalo­rien in einem King-Size-Menü von McDonald’s ste­cken. Hel­mut von „2 Grüne Toma­ten“ stellt einige hilf­rei­che Mini-Programme vor — vom Kalo­ri­en­che­cker über das Food-Navi bis zu Rezepte-Apps.
2 Grüne Tomaten

 

Rezepte der Woche

Bier­ge­schmor­tes Rind mit Kartoffel-Senf-Püree: Auch wenn der Win­ter hier­zu­lande nicht kom­men mag — win­ter­li­che Schmor­ge­richte soll­ten auf dem Spei­se­plan den­noch nicht feh­len, fin­det Eva von „Deichrun­ners Küche“. Des­halb stellt sie anläss­lich des drit­ten Blog­ge­burts­tags von „bushcook’s kit­chen“ ein Rezept für bier­ge­schmor­tes Rind mit Kartoffel-Senf-Püree vor.
Deichrun­ners Küche

Pom­mes rot-weiß (vege­ta­risch): Lange hat Björn von Happy Plate an sei­nen Pom­mes fri­tes gefeilt, nun stellt er das Rezept vor. Sein Trick: Erst wer­den die Kar­tof­fel­sticks mehliert, dann ange­bra­ten und schließ­lich kom­men sie in den Ofen. Dazu lie­fert Björn je ein Rezept für selbst­ge­mach­tes Ketchup und Mayon­naise.
Happy Plate

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Schiffs­kö­chen in die Pötte gekiekt (Stern)

2. Mac and Cheese — das ame­ri­ka­ni­sche Soul­food (Lunch for One)

3. Ster­ne­ko­cher

 

Nach­schlag

Sex mit Rosen­kohl: Food­blog­ger tei­len der Welt mit, was bei ihnen auf die Tel­ler kommt — und das gerne unter dem Tag „Food Porn“. Nun hat eine Web­seite alle Bei­träge mit die­sem Stich­wort ana­ly­siert und dar­aus eine Echtzeit-Grafik erstellt — den „Food Porn Index“. Dort zeigt sich: Pizza, Bur­ger und Kuchen wer­den weit öfter geteilt als Karot­ten, Kar­tof­feln und Rosen­kohl.
Food Porn Index

Schmausepost vom 21. Februar

Schman­kerl der Woche

Dop­pel­spitze: Die Zeit schickt Bar-Legende Charles Schu­mann nach Nord­ita­lien zum Gespräch mit Slow-Food-Gründer Carlo Petrini. Her­aus kommt ein span­nen­des Doppel-Interview über das Thema, das beide am meis­ten umtreibt: gutes Essen. Unter ande­rem dis­ku­tiert das unglei­che Duo  über die Ent­ste­hung der Slow-Food-Bewegung, die Qua­li­tät der deut­schen Küche und die „Por­no­gra­fie des Essens“.
Zeit

 

Zahl der Woche

5.800.000 Deut­sche haben ver­gan­ge­nes Jahr Kaf­fee­kap­seln gekauft — 20 Pro­zent mehr als im Vor­jahr. Wäh­rend der Ver­kauf von Röst­kaf­fee um mehr als zehn Pro­zent zurück­ging, schnellte der Absatz der por­tio­nier­ten Plas­tik­pa­kete um 27 Pro­zent in die Höhe. Die Folge ist ein gigan­ti­scher Müll­berg, der wächst und wächst.
Han­dels­blattStern

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Nach­rich­ten

Brot für die Welt: Mehr als 3000 ver­schie­dene Brot­sor­ten backen die deut­schen Bäcker. Diese Viel­falt soll nun von der Unesco als imma­te­ri­el­les Welt­kul­tur­erbe aner­kannt wer­den. Aus die­sem Anlass lässt die Süd­deut­sche ihre Kor­re­spon­den­ten in aller Welt fra­gen: Wie gut ist deut­sches Brot wirk­lich?
Brotkultur.deTages­schau (Video)Süd­deut­sche (Korrespondenten)

Gel­ber Zank­ap­fel: Der Streit um den Gen­mais 1507 geht wei­ter. Das Bun­des­amt für Natur­schutz (BfN) hält die modi­fi­zierte Pflanze für ein Risiko für die Natur. Der­weil erklärt ein Land­wirt im taz-Interview, warum er den Gen­mais unbe­dingt anbauen will; und die Zeit attes­tiert den Deut­schen in der Debatte einen „Hang zum Natur­kitsch“.
taz (BfN)taz (Inter­view)Zeit (Natur­kitsch)

Umstrit­te­nes Streich­fett: Mar­ga­rine, die mit cho­le­ste­rin­sen­ken­der Wir­kung wirbt, muss laut einer neuen EU-Verordnung einen Warn­hin­weis tra­gen. Er soll Men­schen mit nor­ma­lem Cho­le­ste­rin­spie­gel vom Kauf abhal­ten. Dabei sind For­scher uneins, ob sol­che Mar­ga­rine gesun­den Men­schen über­haupt scha­det.
Süd­deut­scheBR

Ein­kau­fen im Web: Ama­zon steigt ins Geschäft mit fri­schen Lebens­mit­teln ein. Spä­tes­tens im Sep­tem­ber will der Ver­sand­riese auch Obst und Gemüse sowie Fisch, Fleisch und Milch­pro­dukte aus­lie­fern. Bis­lang bestel­len nur fünf Pro­zent der Deut­schen regel­mä­ßig Lebens­mit­tel im Inter­net.
Spie­gelFocus

 

Lese­ge­schich­ten

Essen nach Erb­gut: Eine DNA-Analyse genügt — und schon lässt sich für jeden Men­schen der per­fekte indi­vi­du­elle Ernäh­rungs­plan auf­stel­len. Sieht so das Essen der Zukunft aus?, fragt der Spie­gel und kon­sta­tiert: „Wenn es nach For­schern und Lebens­mit­tel­kon­zer­nen geht, ent­schei­den bald unsere Gene dar­über, was auf dem Tel­ler lan­det.„
Spie­gel

Essen an Bord: Tag­ein, tag­aus nur Dosen­fleisch, Sau­er­kraut und Zwie­back — so mag viel­leicht frü­her der Spei­se­plan auf hoher See aus­ge­se­hen haben. Heute indes wis­sen die Ree­de­reien um den Ein­fluss des Essens auf die Laune der Besat­zung und knau­sern nicht beim Pro­vi­ant. Was an Bord auf den Tisch kommt, zeigt das Koch­buch „Kom­bü­sen­gold“, in dem 32 Schiffs­kö­che ihre Rezepte vor­stel­len.
Stern (mit Rezepten)

Essen für die Seele: Von Hot­dog bis Sloppy Joe, von Bagel bis Donut: Marc Gross­mann hat ein Koch­buch über die Küche von New York geschrie­ben. Im FAZ-Interview erklärt er die kuli­na­ri­schen Beson­der­hei­ten sei­ner Hei­mat­stadt und stellt die bes­ten Rezepte vor.
FAZ

Essen mit Make-up: Auf der Ver­pa­ckung hui, auf dem Tel­ler pfui: Diese Erfah­rung machen viele Kon­su­men­ten mit Fer­tig­ge­rich­ten aus dem Super­markt. Ver­ant­wort­lich für das Auf­hüb­schen der Fotos sind soge­nannte Food­fo­to­gra­fen. Ihren Tricks und Knif­fen wid­met sich die NDR-Sendung Markt.
NRD Markt: Film­bei­trag // Bericht // Bil­der­ga­le­rie

 

Blog­schau

Große Schlem­mer­runde: Mehr als 60 Food­blog­ger, Chefkoch-Nutzer und Essens­lieb­ha­ber sind in Bonn zum ers­ten Food­camp zusam­men­ge­kom­men. Auf dem Pro­gramm stan­den Vor­träge, Koch­shows und natür­lich Ver­kos­tun­gen. Die Reso­nanz in den Blogs war durch­weg positiv:

Unsin­ni­ges Völ­le­ge­fühl: Satt sein ist groß­ar­tig. Eigent­lich. Doch das Satt­sein hat einen unan­ge­neh­men Beige­schmack bekom­men, schreibt Mel bei Gour­met Gue­rilla: „Sät­ti­gung ist die kleine Schwes­ter von Dis­zi­plin­lo­sig­keit, Über­ge­wicht und Unat­trak­ti­vi­tät.“ Das ver­führe dazu, beim ers­ten Sät­ti­gungs­ge­fühl die Gabel bei­sei­te­zu­le­gen. Eines gerate dabei in Ver­ges­sen­heit: Um rich­tig satt zu sein, müsse man auch die Sinne befrie­di­gen.
Gour­met Guerilla

Kuli­na­ri­sche Ent­de­ckungs­reise: Wie schmeckt Istan­bul? Die­ser Frage geht Mar­cel Stut von „Essen & Trin­ken“ nach — und holt sich dazu fach­kun­di­gen Rat von Koral Elci, Grün­der der Kit­chen Gue­rilla. Gemein­sam strei­fen sie durch die tür­ki­sche Metro­pole und ent­wi­ckeln die pas­sen­den Rezepte zu ihren Erleb­nis­sen.
Essen & Trin­kenKit­chen Guerilla

Aus 26 Blick­win­keln: Lebens­mit­tel von A bis Z beschrei­ben — und das radi­kal sub­jek­tiv: Mit die­sem Ziel ruft Katha­rina von Ess­kul­tur ein „Kuli­na­ri­sches ABC“ ins Leben. Den Auf­takt der Serie macht Tee — von Amboo­tia bis Zieh­dauer.
Ess­kul­tur

Neue Netz­kul­tur: Die neue Web­seite Ster­ne­ko­cher ver­steht sich als Sam­mel­su­rium der deutsch­spra­chi­gen Food­blo­go­sphäre. Neben aller­lei Rezep­ten stellt Stef­fen dort auch Food­blogs und deren Macher in Inter­views vor.
Ster­ne­ko­cher

Essen auf Rädern: Food­trucks genie­ßen hier­zu­lande oft einen schlech­ten Ruf, dabei set­zen viele auf haus­ge­machte Gerichte aus hoch­wer­ti­gen Zuta­ten — so wie Peter von Swag­man. Der Franke wurde von der Zeit­schrift Fizzz zum bes­ten Food­truck in Deutsch­land gewählt. Was sein Geheim­nis ist? Uwe von High Foo­da­lity hat Peter zum Inter­view getrof­fen und nach­ge­fragt.
High Foo­da­lity

 

Rezepte der Woche

Ana­nas von süß bis def­tig: Kochen mit Ana­nas — unter die­sem Motto stand die ver­gan­gene Woche beim Trüf­fel­schwein. Neben einem Ana­nasku­chen mit Crum­ble sowie einem Des­sert mit gebra­te­ner Ana­nas ser­viert Pas­cal auch ein Rezept für ein Haupt­ge­richt aus Rind­fleisch­strei­fen mit Ana­nas und Cas­he­w­nüs­sen.
Trüf­fel­schwein - Ana­nasku­chenGebra­tene Ana­nas mit Whis­keyRind­fleisch­strei­fen mit Ananas

Mac and Cheese (vege­ta­risch): Da mag das Wet­ter noch so wenig win­ter­lich daher­kom­men — ech­tes Win­ter­es­sen schmeckt trotz­dem. Zum Bei­spiel den ame­ri­ka­ni­schen Soulfood-Klassiker Mac and Cheese, den Tina bei „Lunch for One“ vor­stellt. Ihr Fazit: „Über­ra­schen­der­weise schmeckt Mac and Cheese auch bei über 15 Grad und ver­mut­lich auch noch bei knapp 40.„
Lunch for One

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Koch­buch­vor­schau 2014 (Coco­nut & Vanilla)

2. Rezept: Sau­er­bra­ten (Löf­fel­ge­nuss)

3. Tipps für den Ein­kauf von Salz (Süd­deut­sche)

 

Nach­schlag

Für die Ewig­keit Ob bei glü­hen­der Hitze in Zen­tral­afrika oder bei eisi­gen Näch­ten am Hin­du­kusch — eigens für Sol­da­ten haben US-Forscher eine Pizza ent­wi­ckelt, die jah­re­lang halt­bar ist. Ohne Ein­frie­ren. Angeb­lich soll sie schme­cken wie „eine nor­male Tief­kühl­pizza“, so ein Wis­sen­schaft­ler, wes­halb Fried­helm vom Tel­ler­rand­blog befrüch­tet, dass der­lei Piz­zen als­bald auch im Super­markt lan­den — als „Lieb­lings­snack von Koch­fau­len und Couch­po­ta­toes“.
Süd­deut­sche20minTel­ler­rand­blog

Schmausepost vom 14. Februar

Schman­kerl der Woche

Ret­ter der krum­men Gurke: Zwei­mal die Woche schnallt Raphael Win­trich den Anhän­ger ans Fahr­rad, klap­pert Super­märkte ab und sam­melt Lebens­mit­tel, die sonst weg­ge­schmis­sen wür­den. Seine Beute lie­fert der Stu­dent bei sozia­len Ein­rich­tun­gen ab, jedoch geht es ihm nicht in ers­ter Linie um Not­hilfe. Viel­mehr sieht sich Win­trich als Lebens­mit­tel­ret­ter und hat mit sei­nem Kampf gegen Ver­schwen­dung schon Hun­derte ange­steckt.
Spie­gellebensmittelretten.de

 

Zahl der Woche

2720 Sei­ten umfas­sen die sie­ben Bände von „elBulli 2005–2011″ — sozu­sa­gen das Lebens­werk des Spa­ni­ers Fer­ran Adrià, Chef­koch im elBulli, das bis zu sei­ner Schlie­ßung 2011 als welt­bes­tes Restau­rant galt. Adriàs Werk­ver­zeich­nis wiegt 18 Kilo, erscheint in sei­ner eng­li­schen Ori­gi­nal­aus­gabe im März 2014 und kos­tet stolze 525 Euro.
Effi­leeAllem Anfang… (mit Video)

 

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COOKIN – Mein Online Koch­buch: End­lich gibt es eine Lösung, um Rezepte von über­all spei­chern und indi­vi­du­ell orga­ni­sie­ren zu kön­nen. Denn COOKIN ermög­licht erst­mals das dau­er­hafte Auf­be­wah­ren inspi­rie­ren­der Rezep­tideen, die sich als Bild, Text und Video schnell und ein­fach wie­der­fin­den las­sen. Von jeder Inter­net­seite kön­nen diese mit weni­gen Klicks auf COOKIN abge­legt, orga­ni­siert und mit Freun­den geteilt und bear­bei­tet wer­den.
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Nach­rich­ten

Gen­mais vor Zulas­sung: Ent­ge­gen dem Wil­len der meis­ten Deut­schen hat sich die Bun­des­re­gie­rung bei der Abstim­mung über den Gen­mais 1507 ent­hal­ten. Nun wird die EU-Kommission die Sorte wohl zulas­sen — sehr zum Ärger zahl­rei­cher Ver­bände und Lob­by­is­ten. In den Medien fal­len die Kom­men­tare indes gespal­ten aus. Eine Übersicht:

  • Deutsch­land schiebt die Ver­ant­wor­tung nach Brüs­sel (Süd­deut­sche)
  • Wie gefähr­lich ist Gen­mais 1507? (heute.de)
  • Fra­gen & Ant­wor­ten zum Gen­mais (Süd­deut­sche)
  • Die Angst-Debatte (Spie­gel)
  • Ein Ja zum Gen­mais wäre gut gewe­sen (Zeit)
  • Schluss mit Gen­tech­nik wider Wil­len (Food­watch)
  • So kön­nen Sie Gen­pro­dukte beim Ein­kauf erken­nen (FAZ)
  • So viel Gen­tech­nik ist schon in unse­rem Essen (test.de)

Vega­nes Geschäft: Einst gal­ten sie als ver­schro­bene Birkenstock-Spinner, inzwi­schen sind Vega­ner in der Mitte der Gesell­schaft ange­kom­men — und in den Köp­fen der Unter­neh­mer. So ent­de­cken immer mehr Fir­men und Ein-Mann-Betriebe Vega­ner als Ziel­gruppe und ver­die­nen damit gutes Geld.
FR

Stu­die warnt vor Stu­dien: Zum Thema Ernäh­rung gibt es mehr Stu­dien als sinn­freie Dia­loge im Dschun­gel­camp. Jedoch seien die meis­ten davon mit Vor­sicht zu genie­ßen, warnt nun — Ach­tung Iro­nie! — eine neue Stu­die. Dem­nach hät­ten vor allem Beob­ach­tungs­stu­dien nur eine begrenzte Aus­sa­ge­kraft. Und Beate Schu­ma­cher fügt in der Ärzte­zei­tung hinzu: „Wollte man wirk­lich wis­sen, wel­che Ernäh­rung die Gesund­heit schützt, bräuchte es rie­sige, teure Stu­dien.„
food-monitorÄrzte­zei­tung

Wider den Rest­müll: Im Kampf gegen Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung haben drei Stu­den­ten eine Smartphone-App pro­gram­miert, die nun aus­ge­zeich­net wor­den ist. Das Pro­gramm Food Loop ermög­licht es Super­märk­ten, Pro­dukte gezielt zu ver­kau­fen, deren Halt­bar­keits­da­tum bald abläuft. Zudem wer­den Kun­den in Echt­zeit über Rabatte infor­miert.
Köl­ner Stadt-AnzeigerWelt

 

Lese­ge­schich­ten

Koch im Kreuz­feuer: Vor sechs Jah­ren ist Ahmed Jama aus Lon­don in seine Hei­mat Soma­lia zurück­ge­kehrt. Dort betreibt er ein Restau­rant in Moga­dishu, einem der gefähr­lichs­ten Orte der Welt. Drei­mal ist das Lokal bereits von Ter­ro­ris­ten ange­grif­fen wor­den, und jedes Mal hat Jama es wie­der auf­ge­baut. Denn seine Mis­sion lau­tet: Kochen für den Frie­den.
Welt

Wei­ßes Kat­zen­gold: Ursalz, Hima­la­ya­salz, Fleur de Sel — beim Thema Salz lau­ern im Super­markt „fal­sche Erwar­tun­gen und bis­wei­len dreiste Täu­schun­gen“, warnt Berit Uhl­mann in ihrer Ein­kaufs­rat­ge­ber­se­rie. Dabei sei Salz schon lange kein wei­ßes Gold mehr und erfahre ledig­lich durch „phan­tas­ti­sche Ver­spre­chen“ eine wun­der­same Preis­ver­meh­rung.
Süd­deut­sche

Ökolo­gi­scher Irr­glaube: Bio boomt — und das längst nicht mehr nur in der Nische. Viel­mehr sei das Geschäft mit Bio-Lebensmitteln inzwi­schen ein Mil­li­ar­den­markt, schreibt die Welt und nimmt sich neun wei­tere Bio-Mythen vor. Mit dabei: „Bio ist gesün­der“ und „Anti­bio­tika sin tabu“.
Welt

Unend­li­cher Rausch: Matthew Hogg ist 20 Jahre alt und lei­det am soge­nann­ten Eigenbrauer-Syndrom. Wann immer er Koh­len­hy­drate zu sich nimmt, pro­du­ziert sein Kör­per dar­aus Alko­hol — und Matthew ist ent­we­der beschwipst oder ver­ka­tert. Das Vice-Magazin hat sich unter­hal­ten mit dem „Mann, der stän­dig betrun­ken ist“.
Vice-Magazin

 

Blog­schau

McMär­chen: Den raf­fi­nier­ten Tricks der Fast-Food-Industrie spü­ren die Blog­ger von Uto­pia in einer Bil­der­ga­le­rie nach. Unter ande­rem geht es um die Kalorien-Zwerge von Sub­way und die ver­lo­cken­den Happy Meals bei McDonald’s.
Uto­pia

Leckere Lese­liste: Lena von Coco­nut & Vanilla hat Koch­buch­ka­ta­loge gewälzt und stellt acht Werke vor, die in die­sem Jahr erschei­nen. Unter ihren Emp­feh­lun­gen fin­den sich ein Buch zum Thema Res­te­ver­wer­tung, ein Wald-und-Wiesen-Kochbuch sowie das Werk einer Food­blog­ge­rin.
Coco­nut & Vanilla

Süßes Ende: Vier Wochen ohne Zucker — die­sen Selbst­ver­such unter­nimmt Han­nah von „Pro­jekt: Gesund leben“. In ihrem Auf­takt­ar­ti­kel erläu­tert sie ihre Beweg­gründe und lie­fert Hin­ter­grund­wis­sen zum Thema; der Fol­ge­ar­ti­kel zieht nach einer Woche ein ers­tes Zwi­schen­fa­zit und gibt zehn Tipps gegen Heiß­hun­ger.
Pro­jekt: Gesund leben - Auf­takt­ar­ti­kelWoche 1 und FAQ

Topf statt Tonne: In Zei­ten der Not gehörte Res­te­ver­wer­tung in der Küche zum All­tag — das ver­ges­sen viele in Zei­ten des Über­flus­ses. Warum man sich den­noch Gedan­ken über das Thema machen sollte, erklärt Andreas von Kulinarisch38. Zudem gibt er Tipps, was man mit übri­gen Lebens­mit­teln anstel­len kann.
Kulinarisch38

Coole Tipps: Guido von „Kochen mit But­ter“ setzt seine beliebte Rat­ge­ber­se­rie fort. Das Thema dies­mal: die rich­tige Auf­be­wah­rung im Kühl­schrank. Unter ande­rem erfährt der Leser, wieso man Lebens­mit­tel nach Tem­pe­ra­turzo­nen sor­tie­ren sollte, und warum nicht alle Obst­sor­ten in den Kühl­schrank gehö­ren.
Kochen mit But­ter

Nicht die Bohne: Unsexy, alt­ein­ge­ses­sen, unmo­dern — die­sen Ruf hat das Boh­nen­kraut. Daher sei es an der Zeit, eine Lanze für das Gewürz zu bre­chen, schreibt Niko­lai bei Tartuf­fel. Schließ­lich sei Boh­nen­kraut das erste medi­ter­rane Kraut gewe­sen, das sei­nen Weg vom Mit­tel­meer nach Mit­tel­eu­ropa fand.
Tartuf­fel

 

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Inter­esse an bewuss­tem Genuss? Mit den Pro­bier­sets von TRY FOODS wer­den Sie auf geschmack­volle und zugleich infor­ma­tive Weise in die Welt guter Pro­dukte ein­ge­führt. Jedes Pro­bier­set kon­zen­triert sich auf aus­schließ­lich ein Lebens­mit­tel (Kaf­fee, Oli­venöl, Pfef­fer und Salz) und beinhal­tet neben fünf Pro­ben ein aus­führ­li­ches Book­let. Und für alle Schmau­s­epost­le­ser gibt es 10% Rabatt mit dem Code: schmausepost2014.
TRY FOODS

 

Rezepte der Woche

Mut­tis Sau­er­bra­ten: Ein Rezept für Sau­er­bra­ten zu ver­öf­fent­li­chen sei hei­kel, da jeder glaube, dass das beste von der eige­nen Mut­ter stamme, schreibt Julia von Löf­fel­ge­nuss. Und ergänzt: „Doch das kann nicht sein. Denn das beste Rezept ist von mei­ner Mut­ter.“ Die­ses stellt sie nun Eins-zu-Eins im Blog vor und rät: „Von der Soße muss es so viel geben, dass man fast von einer Suppe spre­chen kann.„
Löf­fel­ge­nuss

Zuckerschoten-Quiche: Ein Jahr lang hat Juliane von „Schö­ner Tag noch!“ kein Quiche– oder Tarte-Rezept vor­ge­stellt — „doch die­ser Miss­stand wird nun beho­ben“, schreibt sie. Und zwar mit einer Zuckerschoten-Quiche mit getrock­ne­ten Toma­ten, Basi­li­kum und Minze — fast schon früh­lings­haft und pas­send zum Wochen­end­wet­ter.
Schö­ner Tag noch!

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Koch­bü­cher: Home Sweet Home (FAZ)

2. Alle 3-Sterne-Restaurants in Deutsch­land 2014 (Küchen­reise)

3. Food­blogs — weg vom Pony­hof! (Küchen­tanz)

 

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Lesung mit Grü­ner Soße: Zum Abschluss sei­ner Lese­reise stellt Patrik Stäbler sein Buch „Spei­sende soll man nicht auf­hal­ten“ in Mün­chen vor. Im „Buch & Bohne“ liest er nicht nur aus dem kuli­na­ri­schen Rei­se­be­richt, son­dern ser­viert den Besu­chern auch Grüne Soße — eines der mehr als 30 lan­des­ty­pi­schen Regio­nal­ge­richte, die Stäbler auf sei­ner Deutsch­land­tour pro­biert hat. (Hin­weis: Patrik Stäbler ist Her­aus­ge­ber der Schmau­s­epost)
Buch & BohneSpei­sende soll man nicht aufhalten

 

Nach­schlag

Karpfen-Killer Von 46 Spei­se­fi­schen darf man laut dem neuen Greenpeace-Ratgeber 45 nicht beden­ken­los essen. „Und einen darf man zwar sehr wohl ohne Beden­ken essen, kann ihn aber nicht genie­ßen. Weil er nicht schmeckt. Der Karp­fen. Aus­ge­rech­net der Karp­fen“, schreibt Mar­cus Wer­ner in sei­ner unter­halt­sa­men Glosse für die Wirt­schafts­wo­che. Der Titel: „Green­peace plä­diert für mas­sen­hafte Tötung von Karp­fen.„
Wirt­schafts­wo­che

Schmausepost vom 7. Februar

Schman­kerl der Woche

Rest­los glück­lich: „From Nose to Tail“ — so lau­tet das Motto bei immer mehr bewuss­ten Fleisch­es­sern. Sie wol­len das Tier mög­lichst kom­plett ver­wer­ten und ver­spei­sen Schweine „vom Rüs­sel bis zum Rin­gel­schwanz“, schreibt die Süd­deut­sche. Wie das geht, zeigt Clau­dio von Anonyme Köche bei einem Hahn, den er unlängst geschlach­tet hat. Nun kom­men Kämme, Füße und Co. auf den Tisch — und die Rezepte in sein Blog.
Süd­deut­scheAnonyme Köche (kochen) Anonyme Köche (schlachten)

 

Zahl der Woche

11 Drei-Sterne-Restaurants gibt es in Deutsch­land, und das Küchenreise-Team hat sie alle besucht. Nun folgt der große Ver­gleich: Wel­ches ist das beste Restau­rant? Wo wird eher klas­sisch, wo avant­gar­dis­tisch gekocht? Und eben­falls inter­es­sant: Wie unter­schei­den sich die Bewer­tun­gen von Gault Mil­lau und Gusto vom Michelin-Urteil?
Küchen­reise

 

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COOKIN – Mein Online Koch­buch: End­lich gibt es eine Lösung, um Rezepte von über­all spei­chern und indi­vi­du­ell orga­ni­sie­ren zu kön­nen. Denn COOKIN ermög­licht erst­mals das dau­er­hafte Auf­be­wah­ren inspi­rie­ren­der Rezep­tideen, die sich als Bild, Text und Video schnell und ein­fach wie­der­fin­den las­sen. Von jeder Inter­net­seite kön­nen diese mit weni­gen Klicks auf COOKIN abge­legt, orga­ni­siert und mit Freun­den geteilt und bear­bei­tet wer­den.
COOKIN — Mein Online Koch­buch

 

Nach­rich­ten

Fol­gen­schwere Ent­halt­sam­keit: Die Mehr­heit der Deut­schen ist gegen gen­tech­nisch ver­än­derte Lebens­mit­tel. Den­noch will die Bun­des­re­gie­rung bei einer EU-Abstimmung über Gen­mais nicht mit Nein votie­ren, son­dern sich ent­hal­ten. Das könnte zur Folge haben, dass der Anbau der umstrit­te­nen Sorte geneh­migt wird. Die Süd­deut­sche kom­men­tiert: „Vol­kes Wille? Uns doch egal!„
Süd­deut­sche (Bericht)tazSpie­gelSüd­deut­sche (Kommentar)

Brause in der Kap­sel: Kaf­fee­kap­seln sind ein vol­ler Erfolg — für die Her­stel­ler, die stolze Gewinne erzie­len, wäh­rend der Plas­tik­müll­berg wächst und wächst. Nun könn­ten andere Getränke dem Kaf­fee fol­gen: Coca-Cola ist bei einem Kap­sel­pro­du­zen­ten ein­ge­stie­gen und will des­sen pro­fi­ta­ble Methode auf Soft­drinks über­tra­gen.
Süd­deut­scheHan­dels­blatt

Nutella fei­ert Geburts­tag: Einst als Super­crema gegrün­det, wurde der scho­ko­la­dige Brot­auf­strich 1964 in Nutella umbe­nannt. Ent­spre­chend begeht die Nuss-Nougat-Creme heuer ihren 50. Geburts­tag — doch nicht allen ist nach Fei­ern zumute. So kri­ti­sie­ren Ver­brau­cher­schüt­zer den Her­stel­ler Fer­rero, weil die­ser maß­geb­lich zur Fehl­er­näh­rung von Kin­dern bei­trage.
Stutt­gar­ter Zeitung

Kuli­na­ri­sches Kino: Diese Woche beginnt die Ber­li­nale, und mit dabei sind 15 Filme zum Thema Essen und Umwelt. „Essen & Trin­ken“ stellt sie alle mit Kurz­por­trät und Trai­ler vor; der Tages­spie­gel wirft einen geson­der­ten Blick auf „Food Chains“, den neuen Film von Eric Schlos­ser („Fast Food Nation“). Und im Inter­view bei „Schrot & Korn“ ver­rät Berlinale-Chef Die­ter Kosslick, warum selbst die Super­stars bei ihm vege­ta­risch essen.
Essen & Trin­ken (alle Filme)Tages­spie­gel (Food Chains)Schrot & Korn (Interview)

 

Lese­ge­schich­ten

Ein­fach Essen: Yvette van Bowen hat kei­nen Michelin-Stern — und will auch kei­nen. In ihren Koch­bü­chern sehen die Gerichte nicht so aus, als hätte sie eine Profi-Köchin zube­rei­tet — und das sol­len sie auch nicht. Statt­des­sen setzt die Nie­der­län­de­rin auf sim­ple Rezepte, auf Haus­ge­mach­tes, auf Haus­manns­kost. Und das mit Erfolg. FAZ-Autorin Jen­ni­fer Wieb­king hat van Bowen in Ams­ter­dam besucht.
FAZ

Ber­li­ner Beete: Land­wirt­schaft mit­ten in der Stadt: Die­ses Ziel hat „Effi­ci­ent City Far­ming“, die größte Stadt­farm in Ber­lin. Noch ist das Pro­jekt vom wirt­schaft­li­chen Erfolg weit ent­fernt, doch mit­tel­fris­tig soll es zei­gen, dass man eine nach­hal­tige Gemüse– und Fisch­pro­duk­tion auch im urba­nen Raum gewinn­brin­gend auf­zie­hen kann.
Süd­deut­sche

Neue Nähe: Essen, was gut ist — das war ges­tern. Inzwi­schen heißt das neue Credo vie­ler Ver­brau­cher: Essen, was nahe ist. Dabei sei Regio­na­li­tät nicht auto­ma­tisch umwelt­freund­li­cher, behaup­tet nun die FAZ und beruft sich auf meh­rere Stu­dien. Dem­ge­gen­über singt Felix auf sei­nem Blog Urge­schmack ein Lob­lied auf regio­nale Ernäh­rung.
FAZUrge­schmack

Gefähr­li­cher Geiz: Bio boomt — doch das wird aus­ge­rech­net vie­len deut­schen Bio-Bauern zum Ver­häng­nis, warnt der Frei­tag. Denn weil der Preis­druck auch in die­sem Seg­ment steige, müss­ten viele Öko-Landwirte die Segel strei­chen oder zum kon­ven­tio­nel­len Anbau zurück­keh­ren.
Der Frei­tag

 

Blog­schau

Aus dem Süden: Wie kom­men Paprika aus Spa­nien in die Super­märkte nach ganz Europa? Die­ser Frage geht Petra von Food­freak in Anda­lu­sien nach. In ihrer Repor­tage erklärt sie, warum kleine Paprika vor­wie­gend nach Groß­bri­tan­nien ver­schifft wer­den, warum die Paprika mit­un­ter ein­zeln in Folie ein­ge­schweißt sind, und warum sie selbst auf spa­ni­sche Paprika ver­zich­tet.
Food­freak

Wurstkult(ur): Peter Inho­ven betreibt eine Metz­ge­rei in Düs­sel­dorf. Er nennt sich selbst wahl­weise Wurst­papst oder Fleisch­sty­list, wurs­tet live vor Publi­kum und ver­kauft Würste mit Namen wie Polit­büro oder Tötet Flip­per. Warum? Das fragt Jan-Peter in sei­nem Inter­view für den Nomy­blog.
Nomy­blog

Kein Käse: Bereits vor 200 Jah­ren wurde der Brie de Meaux auf dem Wie­ner Kon­gress zum „König aller Käse“ gekürt. Bis heute begeis­tert der cre­mige Weich­käse in sei­ner opu­len­ten Tor­ten­form Fein­schme­cker aus aller Welt. Auto­rin Carola Kühnl hat sich für die Food­hun­ter zu sei­nem Ent­ste­hungs­ort bege­ben.
Food­hun­ter

Im Strei­chel­zoo: Viele Food­blogs ver­kom­men zu Poe­sie­al­ben, kri­ti­siert Eve­line vom Küchen­tanz. So führe das gegen­sei­tige Ver­lin­ken zu aus­ufern­den Blo­grolls; A kom­men­tiere nur bei B, wenn B bei A kom­men­tiere — und zwar mit den ewigglei­chen Flos­keln; und oben­drein sei sie genervt von Events, Preis­aus­schrei­ben und dem 50. Post eines Ottolenghi-Rezepts. Daher for­dert Eve­line: „Food­blogs — weg von Pony­hof!„
Küchen­tanz

Hohe Kunst: Die Metz­ge­rei von Renato Gio­va­noli liegt auf 1800 Metern Höhe. Hier pro­du­ziert der Schwei­zer seit 65 Jah­ren Tro­cken­fleisch und Bünd­ner­fleisch, räu­chert und reift Speck — nach ural­ter Hand­werkstra­di­tion, die er von sei­nem Vater erlernt hat. Ste­van von Nut­ri­cu­li­nary hat den 80-jährigen Berg­metz­ger besucht.
Nut­ri­cu­li­nary

 

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Inter­esse an bewuss­tem Genuss? Mit den Pro­bier­sets von TRY FOODS wer­den Sie auf geschmack­volle und zugleich infor­ma­tive Weise in die Welt guter Pro­dukte ein­ge­führt. Jedes Pro­bier­set kon­zen­triert sich auf aus­schließ­lich ein Lebens­mit­tel (Kaf­fee, Oli­venöl, Pfef­fer und Salz) und beinhal­tet neben fünf Pro­ben ein aus­führ­li­ches Book­let. Und für alle Schmau­s­epost­le­ser gibt es 10% Rabatt mit dem Code: schmausepost2014.
TRY FOODS

 

Rezepte der Woche

Arme Rit­ter — süß und pikant: Keine Zeit zum Kochen, aber noch ein paar alte Toast­schei­ben im Brot­kas­ten? Für die­sen Fall bie­ten sich Arme Rit­ter an, die nicht nur in der ursprüng­li­chen süßen Ver­sion her­vor­ra­gend schme­cken, schreibt Guido von „Kochen mit But­ter“. Seine pikante Vari­ante berei­tet er mit Schin­ken und Käse zu.
Kochen mit Butter

Süßkartoffel-Falafeln aus dem Ofen (vege­ta­risch): Kein Frit­tie­ren, eine sim­ple Zube­rei­tung, dazu fett­arm, aber lecker — diese drei Vor­teile zählt Mel von Gour­met Gue­rilla für ihre Süßkartoffel-Falafeln aus dem Back­ofen auf. Diese ser­viert sie mit Avocado-Humus und Gra­nat­ap­fel.
Gour­met Guerilla

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Heute gibt es Schicht­sa­lat! Oder: Auch Vega­ner fah­ren Auto! (hun­der­tacht­ziggrad°)

2. Ein Lob­lied der But­ter (Effi­lee)

3. Back­trends 2014 (Zimt­zau­ber & Zucker­ne­bel)

 

Nach­schlag

Krude Kreu­zung: Pizza oder Cur­ry­wurst mit Pom­mes? Auf diese wie­der­keh­rende Fast-Food-Frage hat die Penny– und Rewe-Eigenmarke nun eine Ant­wort gefun­den: Pizza und Cur­ry­wurst mit Pom­mes. So fin­det sich in den dor­ti­gen Tief­kühl­re­ga­len seit Kur­zem eine „Stein­ofen­pizza mit Cur­ry­wurst und Pom­mes“ für schlappe 1,19 Euro. Ste­fan Düs­ter­höft hat für die Ham­bur­ger Mopo eine die­ser per­ver­sen Piz­zen getes­tet.
Ham­bur­ger Morgenpost