Archiv für den Monat: März 2014

Schmausepost vom 28. März

Schman­kerl der Woche

Wende zum Guten: Einst gehörte ihm die größte Wurst­fa­brik Euro­pas, jetzt macht er in Bio-Fleisch: Karl Lud­wig Schweis­furth grün­dete vor knapp 30 Jah­ren die Herr­manns­dör­fer Land­werk­stät­ten und wurde damals belä­chelt. Heute gilt der frü­here Herta-Chef als Öko-Pionier und schreibt Bücher. Der Titel des neu­es­ten heißt „Der Metz­ger, der kein Fleisch mehr isst…“ und geht auf der Rück­seite wei­ter: „… wenn er nicht genau weiß, wo es her­kommt, und wie das Tier gelebt hat.„
Süd­deut­sche

 

Zahl der Woche

12 Armee­ra­tio­nen aus aller Welt stellt Oli­ver Baroni bei Wat­son vor. So fin­den sich in der „Not­kost“ der Schwei­zer Sol­da­ten unter ande­rem Büchsen-Chili-con-Carne, Streich­wurst und Mili­tär­schoggi, die Deut­sche Armee ser­viert aller­lei Dosen­würste und Cevap­cici, in Est­land gibt’s gefüllte Paprika und Herings­fi­lets, und die Ita­lie­ner bekom­men sogar einen Schluck Alko­hol.
Wat­son

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Nach­rich­ten

Bas­teln am Bio-Label: Die EU-Kommission will stren­gere Regeln für Bio-Produkte. Hin­ter­grund sind eine Reihe von Skan­da­len sowie der unge­bro­chene Boom der ökolo­gi­schen Lebens­mit­tel. Jost Mau­rin warnt im taz-Kommentar jedoch, dass der vor­ge­legte Ent­wurf sein Ziel ver­feh­len werde. Und auch Ver­brau­cher­schüt­ze­rin Jutta Jak­sche gibt sich im Bioland-Interview skep­tisch.
Süd­deut­scheTages­schau (Bio-FAQ)taz (Kom­men­tar)Bio­land (Interview)

Im Siegel-Dschungel: Ein Buch mit mehr als sie­ben Sie­geln sind für viele Ver­brau­cher die Labels, Logos und Zer­ti­fi­kate auf Lebens­mit­teln. Für Durch­blick soll eine neue App des Nabu sor­gen. Der Kunde muss ledig­lich das Label foto­gra­fie­ren, wor­auf ihm das Pro­gramm ver­rät, was wirk­lich hin­ter dem Sie­gel steckt.
Nabuheise.de

Essen wie gedruckt: Einen 3D-Food-Drucker für zu Hause plant das Star­tup „Natu­ral Machi­nes“ — und hat hierzu nun eine Crowdfunding-Kapagne ins Leben geru­fen. Der „Foo­dini“ ist kaum grö­ßer als eine Mikro­welle und wird mit lee­ren Kap­seln gelie­fert, die der Nut­zer mit fri­schen Lebens­mit­tel auf­füllt.
3druck.comTech­crunch (Englisch)

Rück­kehr zu Gen-Eiern: Laut einer Greenpeace-Umfrage garan­tie­ren Aldi, Lidl und wei­tere Super­märkte nicht län­ger, dass ihre Eier und ihr Geflü­gel­fleisch ohne Gentechnik-Futter her­ge­stellt wer­den. Hin­ter­grund ist die Kehrt­wende des Zen­tral­ver­bands der Geflü­gel­wirt­schaft, der nach 14 Jah­ren Absti­nenz wie­der gen­tech­nisch ver­än­der­tes Soja ver­füt­tern will.
Green­peacetaz

 

Lese­ge­schich­ten

Der Preis des Hähn­chens: Bei Aldi Süd gibt’s 200 Gramm Hähn­chen­brust für schlappe 1,89 Euro. Doch wie sind sol­che Preise mög­lich? Und was kos­tet ein Hähn­chen in der Her­stel­lung? Axel Han­sen hat für die Zeit nach­ge­forscht und kon­sta­tiert: „Die Her­stel­lung eines Hähn­chens ist ein Pro­zess, in dem um Hun­derts­tel Cent gerun­gen wird.„
Zeit

Das Essen des Fein­des: Ein Imbiss in Pitt­burgh wech­selt alle paar Monate nicht nur seine Spei­se­karte, son­dern auch seine Lan­des­kü­che. Doch nicht des­we­gen sorgt die „Con­flict Kit­chen“ für Schlag­zei­len. Viel­mehr ser­viert der Laden nur Gerichte aus Staa­ten, mit denen die USA über Kreuz lie­gen — etwa Syrien, Nord­ko­rea oder Iran.
Stern

Das Geheim­nis der Kar­tof­fel: Nicht weni­ger als „die leckers­ten Brat­kar­tof­feln der Welt“ ver­spricht die neu­este Epi­sode der Focus-Videoserie „Kochen für Ange­ber“. Darin erklärt David Seitz, wor­auf man bei Brat­kar­tof­feln ach­ten sollte — und wie sie nie wie­der mat­schig wer­den.
Focus (Video)

Das Tage­buch der Kuli­na­ri­ker: Was sind Food­blogs? Und wer steckt dahin­ter? N24 wid­met sich der immer grö­ßer wer­den­den Food­blo­go­sphäre und lässt dabei auch die omni­prä­sente Essens­ex­per­tin Hanni Rütz­ler zu Wort kom­men. Sie fin­det: „Blogs sind ein Sym­bol für die neue Macht des Kon­su­men­ten.„
N24

 

Blog­schau

Wider die Tra­di­tion: Käse und Rot­wein gal­ten jahr­zehn­te­lang als ähnlich unzer­trenn­bar wie Aste­rix und Obe­lix. „Warum eigent­lich?“, fragt Mario bei „Bes­ser Essen“ und ergänzt: „Wenn etwas wirk­lich gut zu Käse passt, dass ist es Weiß­wein.“ Zum Beweis gibt er vier Probier-Tipps — etwa Blau­schim­mel mit Mus­ka­tel­ler.
Bes­ser Essen

Umge­styled: Food­sty­list Tino Kal­ning hat sich unlängst mit Spiegel-Online unter­hal­ten, doch von dem Inter­view war Susan vom Augenblicke-Blog gar nicht ange­tan: „Irgend­wie wurde dort sug­ge­riert, dass Food­sty­lis­ten nur dazu da sind, Wer­bees­sen auf TK-Verpackungen hübsch aus­se­hen zu las­sen.“ Kur­zer­hand hat sie Kal­ning kon­tak­tiert und ein wei­te­res Inter­view mit ihm geführt.
Augen­bli­cke

Küchen­ge­sprä­che: Zwei lesens­werte Inter­views mit den Machern zweier lesens­wer­ter Food­blogs gibt es bei Ster­ne­ko­cher. So bemän­geln Michael & Niko­lai von Tartuf­fel, dass Essen in Deutsch­land nicht als Kul­tur­gut aner­kannt werde — im Gegen­satz zu Museen oder Thea­ter. Und Paul von „Ein­fach Lecker Essen“ wun­dert sich, warum die skan­di­na­vi­sche Küche bei uns nicht Fuß fasst.
Ster­ne­ko­cher (Tartuf­fel)Ster­ne­ko­cher (Ein­fach Lecker Essen)

Weil’s nicht wurst ist: Die Rabatt­schlacht der Dis­coun­ter beim Fleisch erzürnt auch Food­blog­ger. Metz­ger Lud­ger Freese erklärt, wie Aldi & Co. Druck aus­üben — auf Land­wirte, Schlacht­höfe und auch auf den Hand­werks­metz­ger. Und Dirk von Würtz-Wein zetert mit mehr als einer Spur Sar­kas­mus über „Wir Deut­schen“, die sich über alles auf­re­gen — nur nicht über den Wahn­sinn der Lebens­mit­tel­in­dus­trie.
Essen kom­men (L. Freese)Würtz-Wein

Wild­wuchs: Zum Start der Bär­lauch­sai­son sprie­ßen aller­orts Tipps, Tricks und Rezepte rund um den wil­den Knob­lauch. Eine Auswahl:

Fair gleich fair? Was steckt hin­ter Fair Trade? Die­ser Frage nähert sich Felix bei „Urge­schmack“. Dabei sor­tiert er zunächst die ver­schie­de­nen Bezeich­nun­gen und erklärt, warum „Fair Trade“ nicht gleich „Fair­trade“ ist. Zudem geht Felix auf Pro­bleme ein, die sei­ner Mei­nung nach bei Fair Trade exis­tie­ren: Qua­li­tät, kost­spie­lige Zer­ti­fi­zie­rung, man­gelnde Trans­pa­renz und eine zwei­fel­hafte Wirk­sam­keit.
Urge­schmack

Unnüt­zes Wis­sen: Erd­nüsse sind eigent­lich keine Nüsse, son­dern Gemüse. Und im 19. Jahr­hun­dert wurde Ketchup als Medi­zin gegen ver­schie­denste Krank­hei­ten ein­ge­setzt. Das sind zwei der 15 skur­ri­len Food-Facts, die der „Gour­met­blog­ger“ Lukas zusam­men­ge­tra­gen hat.
Gour­met­blog­ger

 

Rezepte der Woche

Geschmor­tes Lamm mit Fei­gen: Schmor­ge­richte ver­set­zen uns kuli­na­risch in einen Kuschel-Modus, fin­det Clau­dia von „Din­ner um Acht“. Zudem habe man wäh­rend des Schmo­rens Zeit, wei­tere Gänge zuzu­be­rei­ten oder sich den Gäs­ten zu wid­men. Aus einem tür­ki­schen Koch­buch zieht sie ihr Rezept für geschmor­tes Lamm mit Fei­gen und Zwie­beln.
Din­ner um Acht

Cre­mige Polenta mit Romesco-Soße und Rosen­kohl (vege­ta­risch): So schmeckt sogar Rosen­kohl: Peggy von Mul­ti­ku­li­na­ri­sches ser­viert das Win­ter­ge­müse auf cre­mi­ger Polenta und taucht es in spa­ni­sche Romesco-Soße.
Multikulinarisch.es

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Food for thought (Anke Grö­ner)

2. Deut­schen wird Essen aus China unter­ge­ju­belt (Welt)

3. Mythos Fünf-Sekunden-Regel (Süd­deut­sche)

 

Nach­schlag

Mys­te­riöse Maschine: Ein Cola­au­to­mat hat es in Seat­tle zu loka­ler Berühmt­heit gebracht. Er ist immer voll, obgleich nie­mand weiß, wem er gehört und wer ihn befüllt. Das Beson­dere daran: Der Auto­mat ist nicht nur äußerst preis­wert, son­dern ver­fügt auch über eine Mistery-Taste, hin­ter der sich Getränke mit aben­teu­er­li­chen Geschmacks­rich­tun­gen ver­ste­cken.
Spie­gelFacebook-Seite des Automaten

Schmausepost vom 21. März

Schman­kerl der Woche

Kuchen­phi­lo­so­phie: Anke Grö­ner backt Käse­ku­chen und erzählt. Am Anfang ihres aben­teu­er­li­chen Back­be­richts ste­hen die ganz gro­ßen Fra­gen: Nie wie­der Fleisch oder Jetzt erst recht? Beine rasie­ren, ja oder nein? In der Folge erklärt sie, was Teig kne­ten mit den Schön­heits­tipps in Frau­en­zeit­schrif­ten zu tun hat, und dich­tet eine Ode an den Teig­scha­ber: „Fest­ge­schmad­dert in der Schüssel/klebt der Teig, aus Mehl und Schmand.„
Anke Grö­ner

 

Zahl der Woche

52 Hot Dogs lang ist ein Wie­n­er­mo­bil von Oscar Meyer. Seit mehr neun Jahr­zehn­ten ver­kauft die deut­sche Aus­wan­de­rer­fa­mi­lie in den USA Hot Dogs — und zwar aus Autos, die die Form eines rie­si­gen Hot Dogs haben.
Spie­gel

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Nach­rich­ten

Ver­steckte China-Importe: In deut­schen Super­märk­ten ste­hen immer mehr Lebens­mit­tel aus China — und das werde den Kun­den bewusst ver­schwie­gen, berich­tet die Welt. Dabei fal­len chi­ne­si­sche Lebens­mit­tel bei Kon­trol­len beson­ders oft nega­tiv auf. Eine nette Info­gra­fik zeigt, woher unsere Nah­rung haupt­säch­lich kommt.
Welt (inkl. Gra­fik)Focus

Brot is beau­ti­ful: Nun hat’s auch das gute, alte Brot erwischt: Ab Ende Mai bekommt die Mut­ter aller Grund­nah­rungs­mit­tel ein Lifestyle-Magazin. Die Zeit­schrift „Brot — Genie­ßen mit Laib und Seele“ soll „dem zen­tra­len Lebens­mit­tel der deut­schen Küche ein jour­na­lis­ti­sches Denk­mal errich­ten“, kün­digt Chef­re­dak­teur Thors­ten Höge an.
KressMee­dia

Schwin­del aus dem Lehr­buch: Alaska-Seelachs ohne Lachs und Geflü­gel­würst­chen mit Schwei­nes­peck — all das finde sich in deut­schen Super­märk­ten, kri­ti­siert Food­watch. Ver­ant­wort­lich für die „staat­lich legi­ti­mierte Ver­brau­cher­täu­schung“ sei die Lebensmittelbuch-Kommission, die die FR in einem inter­es­san­ten Bei­trag vor­stellt.
Food­watchStern (Eti­ket­ten­schwin­del)FR (Lebens­mit­tel­buch)

Bil­lig­fleisch dank Gen­soja: Die Rabatt­schlacht der Dis­coun­ter beim Fleisch sorgt wei­ter für Wir­bel. Bau­ern­ver­bände kri­ti­sie­ren, dass Aldi, Lidl & Co. unlängst die „Initia­tive Tier­wohl“ ins Leben geru­fen haben, die eigent­lich den Preis hoch­hal­ten sollte. Und der Spie­gel berich­tet, dass die jüngs­ten Rabatte auf das Tier­fut­ter zurück­zu­füh­ren sei — darin ste­cke näm­lich bil­li­ges Gen­soja.
SWR (Bau­ern­ver­band)Spie­gel (Gensoja)

 

Lese­ge­schich­ten

Im Ver­suchs­la­bor: Im Ver­lags­haus von Gru­ner + Jahr steht eine große Küche mit elf Arbeits­plät­zen, Ofen und Herd. Dort fei­len rund ein Dut­zend  Köche an neuen Krea­tio­nen, pro­bie­ren und ver­wer­fen Gerichte. Ihr Ziel: Sie ent­wi­ckeln Rezepte für die Maga­zine des Ver­lags — von Essen & Trin­ken bis Bri­gitte. Iris Hell­muth hat in die Expe­ri­men­tier­kü­che geblickt.
Ham­bur­ger Abendblatt

3.. 2.. 1.. meins: Die Fünf-Sekunden-Regel ist hin­läng­lich bekannt: Her­un­ter­ge­fal­lene Lebens­mit­tel, die man bin­nen fünf Sekun­den auf­hebt, kön­nen beden­ken­los geges­sen wer­den. Doch wie viel Wahr­heit steckt in die­ser Regel? Bri­ti­sche Stu­den­ten haben das nun über­prüft.
Süd­deut­sche

Koch­löf­fel statt Ket­ten­säge: Peter Tem­pel­hoff hat Wirt­schaft stu­diert, arbei­tete als Holz­fäl­ler und stieg dann zum renom­mier­tes­ten Koch Süd­afri­kas auf. Im Inter­view ver­rät er, wie sich die Spit­zen­gas­tro­no­mie in sei­ner Hei­mat seit Ende der Apart­heid ent­wi­ckelt hat, und was er unter typisch süd­afri­ka­ni­scher Küche ver­steht.
FAZ

Bei den Milch­bo­li­den: „Die moderne Kuh funk­tio­niert nach der Logik der For­mel 1: auf Hoch­leis­tung gezüch­tet, von Tech­nik umge­ben, fein gewar­tet und cle­ver getunt.“ So beginnt eine ebenso lange wie lesens­werte Repor­tage im Spie­gel. Die Auto­ren erklä­ren, wieso der Liter Milch im Dis­coun­ter 50 Cent kos­tet — und wieso sich die Zahl der Milch­vieh­be­triebe in Deutsch­land alle zehn Jahre hal­biert.
Spie­gel

 

Blog­schau

Ver­schim­melte Kunst: Klaus Pich­ler lässt Nah­rung ver­rot­ten, um damit die Ver­schwen­dung von Lebens­mit­teln anzu­pran­gern. In sei­nem Foto­pro­jekt „One Third“ zeigt der Künst­ler Hoch­glanz­bil­der von Essen, auf denen man erst beim zwei­ten Blick die Schim­mel­spu­ren erkennt. Was er damit bezweckt? Sabine von „Schmeckt nach mehr“ hat nach­ge­fragt.
Schmeckt nach mehr

Ei, Ei, Ei, die Erste: Zum Thema Fleisch vs. Vege­ta­ris­mus hat gefühlt jeder zweite Blog­ger ein Pam­phlet ver­fasst. Doch kaum jemand äußert dazu so kluge Gedan­ken und ver­packt sie auch noch so unter­halt­sam wie Isa­bel Bog­dan. Nun wid­met sich die Mit­über­set­ze­rin von „Tiere essen“ unse­rer Milch und unse­ren Eiern, die ihrer Mei­nung nach nicht ohne Quä­le­rei zu haben sind — im Gegen­satz zu Fleisch.
is a blog

Ei, Ei, Ei, die Zweite: Die ein­fachs­ten Dinge sind manch­mal am bes­ten — auch in der Küche. So haben zwei Food­blog­ger diese Woche ihre per­sön­li­che Lie­bes­er­klä­rung für „stink­nor­male Hüh­ner­eier“ abge­ge­ben. Mel von Pim­pi­mella dich­tet dabei eine „Ode ans Ei“ und Claus von „Nur das gute Zeugs“ lie­fert die Anlei­tung für das per­fekt gekochte Ei.
Pim­pi­mellaNur das gute Zeugs

Süße Liste: Das Fach­blog Chclt stellt die 25 bes­ten Scho­ko­la­den des Jah­res vor — basie­rend auf mehr als 300 Ver­kos­tun­gen. Ein­ge­teilt sind die Test­sie­ger in die Kate­go­rien Dunkle Scho­ko­lade, Milch­scho­ko­lade und weiße Scho­ko­lade; neben teu­ren Spit­zen­pro­duk­ten gibt es auch Tipps für „Scho­ko­la­den zu Super­markt­prei­sen“.
Chclt.net (Arti­kel)Chclt.net (Bes­ten­liste)

 

Rezepte der Woche

Per­si­scher Lamm­topf: Im Rah­men des Blo­gevents „Im Koch­topf um die Welt“ reist Doro­thée von Bush­cooks Kit­chen in den Iran und nimmt sich die per­si­sche Küche vor. Zu ihrem Lamm­topf mit Quit­ten und Pflau­men ser­viert sie Polo Tschelo, den per­si­schen Reis mit Kruste.
Bush­cooks Kitchen

Spargel-Mousse (vege­ta­risch): Ein­fach in der Zube­rei­tung, beein­dru­ckend auf dem Tel­ler: Ste­fa­nie von Koch­trotz prä­sen­tiert pas­send zum Start in die Spar­gel­sai­son ein Rezept für Spargel-Mousse. Das Gericht kann vegan oder vege­ta­risch zube­rei­tet wer­den und funk­tio­niert mit wei­ßem oder grü­nem Spar­gel.
Koch­trotz

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Medi­ter­rane Lin­sen aus dem Back­ofen (Her­zens­kö­chin)

2. Satte Zwei für weni­ger als Fünf (Aus mei­nem Koch­topf)

3. Nach­schla­ge­werk von Harold McGee: On Food and Coo­king (Valen­ti­nas Koch­buch)

 

Nach­schlag

Mehr Schein denn Wein: Ein Gerät, das aus Was­ser Wein macht, und das für 499 Dol­lar — das klingt zu schön, um war zu sein. Nicht so für zahl­rei­che Jour­na­lis­ten in den USA und Deutsch­land: Sie berich­te­ten flei­ßig über die „Mira­cle Machine“ und gin­gen dabei einer Kam­pa­gne auf den Leim, die für die Hilfs­or­ga­ni­sa­tion „Wine to Water“ wirbt.
Inter­net Magazin

Schmausepost vom 14. März 2014

Schman­kerl der Woche

Dem Joghurt auf der Spur: Milch, Erd­bee­ren, Zucker, Farb­kon­zen­trat, Aro­ma­stoffe — wer sich für die Zusam­men­set­zung eines Erd­beer­jo­ghurts inter­es­siert, der wird auf der Packung fün­dig. Doch woher genau kom­men die ein­zel­nen Zuta­ten? Die Ant­wort dar­auf ist ungleich schwe­rer her­aus­zu­fin­den — auch, weil viele Her­stel­ler dies nicht gern öffent­lich machen. Feli­ci­tas Kock hat sich für die Süd­deut­sche auf Spu­ren­su­che bege­ben.
Süd­deut­sche

 

Zahl der Woche

30 Jahre ist es her, als Mau­rice Maggi das Stadt­bild von Zürich erst­mals mit Blu­men ver­schö­nert hat. Inzwi­schen ist der Guerilla-Gärtner eine Insti­tu­tion und hat sein ers­tes Buch über ess­bare Stadt­pflan­zen geschrie­ben. Im Inter­view erzählt Maggi von sei­nem Wer­de­gang und gibt Tipps für Wild­pflan­zen­samm­ler.
Züri­tipp

 

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Nach­rich­ten

Regio­nal sticht Bio: Regio­nale Lebens­mit­tel sind in Deutsch­land einer neue Stu­die zufolge so beliebt wie nie. Ob die Pro­dukte bio­lo­gisch ange­baut wur­den, ist vie­len Kun­den hin­ge­gen nicht mehr so wich­tig. Für Gemüse, Obst oder Milch aus der Umge­bung, ist ein Groß­teil sogar bereit, tie­fer in die Tasche zu grei­fen.
Focus

Halb so süß: Die WHO will den über­mä­ßi­gen Zucker­kon­sum brem­sen und hal­biert ihre Emp­feh­lung für die Tages­do­sis. Daran anschlie­ßend gibt es auf dem Blog „Sofies ver­kehrte Welt“ zwei inter­es­sante Bei­träge: Mari­anne Falck the­ma­ti­siert die aggres­sive Wer­bung der Her­stel­ler für Kin­der, und Sil­via Liebrich beleuch­tet die Argu­mente der Zucker­in­dus­trie — und was Ver­brau­cher­schüt­zer dazu sagen.
Süd­deut­sche (WHO)taz (WHO)Sophies ver­kehrte Welt (Wer­bung)Sophies ver­kehrte Welt (Industrie)

Dis­coun­ter dre­hen Dum­ping­spi­rale: Nach Eiern, But­ter und Kaf­fee hat Aldi nun auch die Preise für Fleisch gesenkt — was nicht nur den Bau­ern­ver­band erbost. So übt auch Kon­kur­rent Lidl Kri­tik und sorgt sich laut einer Pres­se­mit­tei­lung um das Tier­wohl. Zeit­gleich senkt der Dis­coun­ter jedoch umge­hend die eige­nen Preise — für „preis­sen­si­ble Kun­den“.
Süd­deut­schetazBau­ern­ver­band (Kri­tik),

Spar­gel mit Früh­start: Die Spar­gel­sai­son beginnt die­ses Jahr gut zwei Wochen frü­her als sonst — und vier Wochen frü­her als 2013, als Anfang März noch Schnee lag. Heuer hin­ge­gen wurde ver­gan­gene Woche der erste Spar­gel gesto­chen, der im Groß­han­del 17 bis 19 Euro pro Kilo kos­tet.
Pro­planta (inkl. Karte — Spar­gel­höfe in Deutsch­land)Bild (inkl. Über­sicht nach Regionen)

 

Lese­ge­schich­ten

Gute Pflege: Sie wer­den mas­siert, lau­schen klas­si­scher Musik, bekom­men nur das beste Fut­ter und mit­un­ter auch Bier ser­viert — dafür kos­tet ein Kilo ihres Filet­flei­sches bis zu 600 Euro. Die Rede ist von Wagyu-Rindern, bes­ser bekannt als Kobe-Rinder. Bun­des­weit gibt es gerade ein­mal knapp 30 Züch­ter, die rund 500 Tiere hal­ten.
Freie Presse/dpa

Guten Mor­gen: Wie früh­stückt die Welt? Ein zwei­mi­nü­ti­ges Video will dar­auf eine Ant­wort geben und stellt Früh­stückstel­ler aus ver­schie­de­nen Län­dern im Zeit­raf­fer vor. Von Pan­cakes, Eier und Speck (USA) bis Corn­fla­kes und Vegemite-Toasts (Aus­tra­lien).
Buz­zfeed

Guten Kaf­fee: Erna Tos­berg ist Deut­sche Barista-Meisterin, also aus­ge­wie­sene Exper­tin in Sachen Kaf­fee. Ben­ja­min vom Fizzz-Magazin hat die 29-Jährige in ihrer Kaf­fee­schule in Müns­ter besucht, wo sie Gas­tro­no­men und pri­va­ten Kaffee-Fans in „Sen­so­rik, Zube­rei­tung und Latte Art“ schult. Dazu gibt’s drei Drink­emp­feh­lun­gen von Erna Tos­berg.
Fizzz

Gute Aus­sich­ten: Einen Blick in die kuli­na­ri­sche Glas­ku­gel wer­fen vier lesens­werte Artikel:

  • Wie essen wir in Zukunft? Ein Inter­view mit Ernäh­rungs­ex­per­tin Hanni Rütz­ler (Süd­deut­sche)
  • Pul­ver statt Ei, spre­chende Mes­ser, 3D-Food-Drucker — Eine Bil­der­ga­le­rie zur kuli­na­ri­schen Zukunft (Süd­deut­sche)
  • So funk­tio­niert der Hightech-Supermarkt der Zukunft (Welt)
  • Vor­wärts zur Natur!“ — Inter­view mit der Trend­for­sche­rin Karin Frick (Schrot & Korn)

 

Blog­schau

Schar­fer Rat­ge­ber: Viele Köche und Hob­by­kö­che pfle­gen zu ihren Mes­sern ein bei­nahe libi­di­nö­ses Ver­hält­nis — und genauso wie mensch­li­che Bezie­hun­gen brau­chen auch die Schnitt­werk­zeuge viel Pflege. Wor­auf man beim Schär­fen ach­ten sollte, und was es sonst beim Thema Mes­ser­pflege zu beden­ken gibt — das erläu­tert Udo bei High Foo­da­lity. Dazu gibt’s ein Inter­view mit Mat­thias von messerspezialist[.]de.
High Foo­da­lityMesserspezialist.de

Rent a Cook: Kit­chen­nerd heißt eine neue Inter­net­seite, die ambi­tio­nierte Köche an Pri­vat­haus­halte und Fir­men ver­mit­teln will. Die Auf­trag­ge­ber kön­nen die Köche dabei direkt zu sich nach Hause ein­la­den — der Preis wird indi­vi­du­ell aus­ge­han­delt. Ab sofort kön­nen sich Köche (und Hobby-Köche) bei der Platt­form bewer­ben; den Anfang macht Ham­burg, spä­ter sol­len wei­tere Städte fol­gen.
Kit­chen­nerds

45 weni­ger 5: Gutes Essen muss nicht viel kos­ten. Den Beweis hier­für hat Peter von „Aus mei­nem Koch­topf“ mit sei­nem Blo­gevent „Satte zwei für weni­ger als Fünf“ ange­tre­ten. Her­aus­ge­kom­men sind 45 Rezepte, die alle­samt zwei hung­rige Esser satt machen und deren Zuta­ten nicht mehr als fünf Euro kos­ten. Das reicht von Steck­rü­ben mit Kohl­würs­ten bis zu Mozzarella-gefüllte Cala­mari mit Mangold-Kartoffel-Püree.
Aus mei­nem Kochtopf

Bibel für Köche: Fast 1.000 Sei­ten dick und 70 Euro teuer, aber jeden Cent wert: Das ist das nun erst­mals auf Deutsch erschie­nene „On Food and Coo­king“ von Harold McGee — zumin­dest, wenn es nach den Rezen­sio­nen von Valen­ti­nas Koch­buch und Stef­fen Sin­zin­ger geht. Beide spa­ren nicht mit Lob für das Werk, das zwar kaum Fotos, dafür aber jede Menge kuli­na­ri­sches Wis­sen ent­hält.
Valen­ti­nas Koch­buchsteffensinzinger.de

Foo­dies vs. Sel­fies: Das kuli­na­ri­sche Pen­dants zu den popu­lä­ren Sel­fies sind Foo­dies — also Fotos von Essen, die ins Netz ges­teilt wer­den. Freitag-Koch Jörn Kabisch erkennt dabei einen neuen Trend: Authen­ti­zi­tät. So fände man unter Schlag­wör­tern wie #sad­lunch einen „Bil­der­strom, der es in sei­ner Alb­traum­haf­tig­keit mit jedem Splat­ter­film auf­neh­men kann„
Frei­tag

 

Rezepte der Woche

Gebra­tene Sal­a­ther­zen im Schin­ken­man­tel: Salat schmeckt auch gebra­ten her­vor­ra­gend, schreibt Amika von „Essen ohne Gren­zen“. Als Beweis lie­fert sie ein Rezept für gebra­tene Romana-Salatherzen, die in Schin­ken gewi­ckelt und mit Apfel-Dressing ser­viert wer­den. Eine ideale Vor­speise — oder als Bei­lage für den ers­ten Grill­abend des Jah­res.
Essen ohne Grenzen

Medi­ter­rane Lin­sen aus dem Back­ofen (vege­ta­risch): Tina von „Lunch for one“ ruft bei Zor­ras Koch­topf zum Blo­gevent „Lin­sen, die guten ins Töpf­chen“ auf. Ein span­nen­des Rezept hierzu kommt von der Her­zens­kö­chin Karola: Sie lässt Lin­sen mit Schafs­käse, Spi­nat und medi­ter­ra­nen Gewür­zen im Back­ofen brut­zeln.
Her­zens­kö­chin (Rezept)Zorra (Linsen-Event)

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Grüne Smoot­hies: Die pürier­ten Vit­amin­bom­ben (FAZ)

2. Fisch kochen für Dum­mies (Stan­dard)

3. Maroni– und Ricotta-Burger (Flowers on my Plate)

 

Nach­schlag

Die Macht der Wurst: Kohl und sein Sau­ma­gen, Schrö­der und die Cur­ry­wurst, Mau­rer und das Buurez­morge: Chris­tian Sei­ler wid­met sich in sei­ner Kolumne den Imbis­sen der Mäch­ti­gen — bezie­hungs­weise den Zwän­gen der „gusta­to­ri­schen Sym­bole in der Poli­tik“. Dabei beginnt er im anti­ken Rom und lan­det bei Hil­lary Clin­ton, die mit Cow­boys zusam­men ein Bud zischte.
Das Maga­zin

Schmausepost vom 7. März

Schman­kerl der Woche

End­lo­ses Lese­fut­ter: Diese Woche könnte ich mir die Schmau­s­epost spa­ren. Fast. Denn unter dem Motto „Erst das Fres­sen, dann die Moral“ lie­fert die Süd­deut­sche Zei­tung eine ganze Serie von Arti­keln, Videos und Info­gra­fi­ken zum Thema Ernäh­rung — genug Lese­stoff für drei ver­reg­nete Wochen­en­den. Hier eine Aus­wahl der bes­ten Geschichten:

 

Zahl der Woche

10 Pro­zent der Deut­schen fas­ten und üben 40 Tage lang Ver­zicht — zumeist auf Süßig­kei­ten und Alko­hol. Doch wel­che Aus­wir­kun­gen hat das Heil­fas­ten auf den Kör­per?, fragt der Spie­gel und schrei­tet zum Fak­ten­check.
Spie­gel (Fas­ten — Sta­tis­tik)Spie­gel (Fas­ten — Faktencheck)

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Nach­rich­ten

Gefähr­li­che Gleich­heit: Die glo­bale „Ver­west­li­chung“ der Ernäh­rung ist eine ebenso große Gefahr wie der Welt­hun­ger. Zu die­sem Fazit kommt eine UN-Studie, die die Ernäh­rungs­ge­wohn­hei­ten der ver­gan­ge­nen 50 Jahre unter­sucht. Dem­nach steige nicht nur das Risiko für bestimmte Krank­hei­ten, son­dern die „Homo­ge­ni­tät im glo­ba­len Ein­kaufs­korb“ berge auch indi­rekte Gefah­ren.
FAZ

Fleisch­lo­ser Frei­tag: Den Grü­nen hat er ein paar Pro­zent­punkte bei der Bun­des­tags­wahl gekos­tet — nun gerät der Veg­gie Day erneut in die Schlag­zei­len. Deutsch­lands Jugend­her­ber­gen wol­len künf­tig an einem Tag der Woche auf Fleisch­ge­richte ver­zich­ten, um ihre Kli­ma­bi­lanz auf­zu­po­lie­ren.
Focusn-tv

Mas­sen­weise Menüs: Bei der Suche nach Restau­rants zeigt Google dem Nut­zer nun direkt die Spei­se­karte an — aller­dings bis­lang nur in den USA. Sollte die­ser Dienst nach Deutsch­land kom­men, könnte er dazu füh­ren, dass mehr Lokale ihre Spei­se­karte ins Netz stel­len, spe­ku­liert Caschy auf sei­nem Blog.
Futu­re­zoneCaschys Blog

Gefro­re­ner Geburts­tag: Diese Woche hat die Mensch­heit den 30. „Tag der Tief­kühl­kost“ began­gen. Dies nimmt die Augs­bur­ger All­ge­meine zum Anlass, die Vor­teile des gefro­re­nen Essens zu prei­sen. Weni­ger begeis­tert gibt sich die taz, die in einer Bil­der­se­rie (Verpackungs-) Schein und (Inhalts-) Sein der Tief­kühl­kost zeigt. Und noch was zur Erhei­te­rung: Ronald Rea­gans Rede zur Ein­füh­rung des „Tags der Tief­kühl­kost“.
Augs­bur­ger All­ge­meinetazRea­gan Library (Ansprache)

 

Lese­ge­schich­ten

Pürierte Vit­amine: Nun wid­met sich sogar die FAZ den grü­nen Smoot­hies, die schon seit Mona­ten durch diverse Food­blogs geis­tern. Gewohnt skep­tisch fragt der Autor: Sind diese Säfte, die zu mehr als der Hälfte aus Gemüse beste­hen, der bes­sere Salat oder nur eine moderne Form des Leber­trans?
FAZ

Gebra­tene Eier: Stier­ho­den gehör­ten in der Schweiz als „Spa­ni­sche Nierli“ einst zu den gewöhn­li­chen Innereien-Spezialitäten. In den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten ver­schwand das Gericht jedoch von den Spei­se­kar­ten, weil der Gedan­ken an sei­nen Ursprung viele Men­schen abschreckte. Nun fei­ert die Deli­ka­tesse ein Come­back — und zwar als kuli­na­ri­sche Pro­vo­ka­tion in tren­di­gen Loka­len.
SRF (Text & Audio)

Streit­ba­rer Riese: Nestlé ist der größte Nah­rungs­mit­tel­kon­zern der Welt — und wohl auch der umstrit­tenste. Kris­tina Gnerke por­trä­tiert die Firma und ihre Füh­rungs­spitze in einem lesens­wer­ten Bei­trag in der Welt. Darin ver­rät sie unter ande­rem, warum Nestlé beim Thema medi­zi­ni­sche Nah­rungs­mit­tel ein Mil­li­ar­den­ge­schäft wit­tert.
Welt

Schmack­hafte Unter­welt: Wo frü­her die Ein­woh­ner Lon­dons vor deut­schen Flie­ger­bom­ben Schutz such­ten, wächst heute Ret­tich. Und Erb­sen. Und Rucola, Schnitt­lauch sowie Kori­an­der. In aus­ge­dien­ten Bun­kern aus dem Zwei­ten Welt­krieg pflanzt das Pro­jekt „Gro­wing Under­ground“ Gemüse an — unter der Erde, kli­ma­neu­tral und in Bio-Qualität.
SternGro­wing Underground

 

Blog­schau

Viele Köche: Knapp 70 Food­blog­ger aus ganz Deutsch­land sind am Wochen­ende nach Reut­lin­gen gereist zum Food­blog­ger­camp 2014. Hier eine Aus­wahl der Erleb­nis­be­richte: Keks & Karotte // Harr Coo­king // Koch­blog Action // By Fede // Frl. Moonstruck // Schö­ner Tag noch! // Klang von Zucker­watte // Chest­nut & Sage
Web­seite Food­blog­ger­camp & Liste aller Teilnehmer

Genuss­of­fen­sive: Bis vor kur­zem bot der Stern — kuli­na­risch gese­hen — zumeist Mager­kost. Das soll sich jetzt ändern: Nach dem Start der durch­aus lesens­wer­ten Blogs „Bier gewinnt“ und Wurst­blog stampft das Maga­zin ein eige­nes Res­sort zum Thema Genuss aus dem Boden. Titel: „Geschich­ten für Foo­dies und Fein­schme­cker“.
Stern — GenussStern (Neues Res­sort)Twit­ter (stern_Genuss)Wurst­blogBier gewinnt

Augen­schmaus: Lust auf einen kuli­na­ri­schen Film­abend? Im Rah­men der Google-Talks gibt es regel­mä­ßige Gesprächs­run­den mit Musi­kern, Blog­gern, Poli­ti­kern und Köchen zum Thema Essen. Katha­rina von „Valen­ti­nas Koch­buch“ stellt einige aus­ge­wählte Videos vor.
Valen­ti­nas Kochbuch

Fisch for Dum­mies: Im Ver­gleich zu Fleisch rea­giert Fisch beson­ders sen­si­bel auf Hitze — und stellt daher viele Hob­by­kö­che vor Pro­bleme. Ihnen gibt Tobias in sei­ner Standard-Kolumne Rat­schläge an die Hand, die dem „durch­schnitt­li­chen, mit­un­ter unauf­merk­sa­men Fisch­koch“ hel­fen sol­len.
Stan­dard

Pfui und Hui: Selbst­ver­su­che wan­deln auf einem schma­len Grat zwi­schen drö­gem Aller­welts­ge­schwa­fel und span­nen­den Erkennt­nis­sen. Den gefühlt 473. Selbst­ver­such zum Thema vegane Ernäh­rung läu­tet der Stern nun mit den Wor­ten ein: „Kei­ner in der Redak­tion traute sich. Bis unser muti­ger Kol­lege Derik sich ein Herz fasste.“ Ungleich inter­es­san­ter dürfte da der Selbst­ver­such von Sophia sein: Sie will sie­ben Wochen lang auf Pro­dukte mit Strich­code ver­zich­ten.
Stern (vegan)Strichcode-Fasten

 

Rezepte der Woche

Weiß­wurst auf Spitz­kohl mit Bre­zel­chips: Für die­ses Rezept wird Gar­gan­tua von „Lotta kocht“ wohl mit einem lebens­lan­gen Ein­rei­se­ver­bot nach Bay­ern bestraft. Denn anstatt die hei­li­gen Weiß­würste im Sud zu köcheln, brät er sie an. Mehr noch: Die obli­ga­to­ri­sche Bre­zen wird in Schei­ben geschnit­ten und eben­falls ange­bra­ten. Und als wäre das nicht genug, gibt’s dazu Senf — aus Öster­reich.
Lotta kocht

Maroni-Ricotta-Burger (vege­ta­risch): Dani von „Flowers on my Plate“ grillt Bur­ger — ohne Fleisch. Ermu­tigt von Twit­ter, einem Gläs­chen Wein und guter Musik mischt sie eine neue Vari­ante zusam­men, die sie „ein klei­nes biss­chen umge­hauen hat“. Die Rede ist von einem Maroni-Ricotta-Burger, wobei Pas­ti­nake und Zitro­nen­abrieb mit ins Patty kom­men.
Flowers on my Plate

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. 40 Days of Eating (Mit Ver­gnü­gen)

2. Food Porn Index

3. Unbenutzte Küchen­ge­räte: Erkal­tete Liebe (Tages­spie­gel)

 

Nach­schlag

Zieh mich run­ter: Die Wirt­schafts­krise in Ita­lien macht selbst vor Legen­den kei­nen Halt. Nun muss die Trat­to­ria Bec­che­rie in Tre­viso schlie­ßen — die Hei­mat des Tira­misu. Dort soll Ada Cam­peol Ende der 1950er Jahre einen Nach­tisch aus Bis­cuits, Mas­car­pone und Kaf­fee kre­iert haben — angeb­lich, um sich nach ihrer Geburt wie­der zu stär­ken. Daher der Name: Tira­misu bedeu­tet „Zieh mich hoch“.
Han­dels­zei­tungSüd­deut­sche