Archiv für den Monat: April 2014

Schmausepost vom 25. April

Schman­kerl der Woche

Let’s talk about food: Im Fern­se­hen reden alle über Essen, aber nur wenige spre­chen wirk­lich davon, fin­det Clau­dio von den Anony­men Köchen. Über­all werde „hek­tisch gebrut­zelt, schmat­zend gewit­zelt und schwit­zend gewer­kelt“, doch kluge For­mate suche man ver­ge­bens. So ver­misst Clau­dio etwa eine kuli­na­ri­sche Talk-Sendung. „Wir füh­ren uns immer­hin drei­mal täg­lich Nah­rung zu. Wenn das nicht rele­vant genug ist, um dar­über mög­lichst viel zu spre­chen und sich aus­zu­tau­schen?„
local.ch

 

Zahl der Woche

806.712 Men­schen leben in Deutsch­land vegan. Doch wie wirkt sich das auf die Tier­welt aus? Das Vegank­raft­werk lie­fert dazu stän­dig aktua­li­sierte Zah­len und Fak­ten — von geret­te­ten Fischen über ein­ge­sparte Milch bis zur Vegan­kauf­kraft.
Vegank­raft­werk

 

Anzeige

Spoo­na­cu­lar - die genau­este Rezept­su­che im Web: Bringt Sie die Suche nach Rezep­ten im Web oft zur Ver­zweif­lung? Weil Ihre Anfra­gen nicht rich­tig ver­stan­den wer­den? Dann pro­bie­ren Sie doch mal Spoo­na­cu­lar aus — die genau­este Rezept­su­che im Netz. Hier kön­nen Sie nach „lak­to­se­freien Brow­nies“ oder „Chili ohne Boh­nen“ suchen. Dazu gibt’s alle Nähr­wert­an­ga­ben und eine App für unter­wegs.
Spoo­na­cu­lar

Nach­rich­ten

Min­dest­lohn = Preis­an­stieg? Ein­zelne Obst– und Gemü­se­sor­ten könn­ten infolge des Min­dest­lohns bis zu 30 Pro­zent teu­rer wer­den — so war­nen Agrar­ver­bände. Schließ­lich gilt die Lohn­un­ter­grenze von 8,50 Euro ab 2015 auch für Sai­son­ar­bei­ter, die Spar­gel, Erd­bee­ren oder Hop­fen ern­ten. In sei­nem Kom­men­tar for­dert Tho­mas Öchs­ner die Ver­brau­cher auf, ein biss­chen mehr aus­zu­ge­ben.
Süd­deut­sche (Bericht)Süd­deut­sche (Kommentar)

Kaf­fee als Luxus­gut? Kaf­fee wird teu­rer. Tchibo hat Preis­er­hö­hun­gen ange­kün­digt, und wei­tere Rös­ter wer­den fol­gen, schreibt die Welt. Grund seien gestie­gene Roh­kaf­fee­preise — und geht es nach einem Bericht des Welt­kli­ma­rats, könnte das nur der Anfang sein: Dem­nach bedroht der Kli­ma­wan­del große Teile des welt­wei­ten Anbau­ge­biets, sodass Wiwo-Green titelt: „Wes­halb wir in 66 Jah­ren kei­nen Kaf­fee mehr trin­ken.„
Welt (Kaf­fee­preise)Wiwo-Green (Klima & Kaffee)

Belieb­ter Geburts­tags­trunk: Der Tag des Bie­res am 23. April ist auch im Web mit Bei­trä­gen, Berich­ten und Bil­dern began­gen wor­den. Hier eine Aus­wahl der bes­ten Geschichten:

  • Brauer set­zen auf Spar­gel­pils und Whis­ky­bier (FAZ)
  • Ein Ham­bur­ger ist Welt­meis­ter der Bier­som­me­liers (Zeit)
  • Tag des Deut­schen Bie­res? Kein Grund zum Fei­ern! (Metro-Genussblog)
  • Zehn kuriose Fak­ten rund ums Bier (Bild)
  • Alko­hol und Lite­ra­tur: Befeuch­tung aufs Aller­feinste (taz)

 

Lese­ge­schich­ten

Köche im Wan­del: „Frü­her arbei­tete der Koch im Kel­ler, hatte einen schmud­de­li­gen Bart, einen beacht­li­chen Alko­hol­kon­sum und schmiss stän­dig Tel­ler an die Wand.“ Sagt Ster­ne­koch Man­sour Mema­rian im Inter­view. Heute dage­gen stehe der Koch in der Öffent­lich­keit — nicht zuletzt wegen der vie­len TV-Kochshows. Außer­dem ver­rät Mema­rian, wie sich die Kund­schaft ver­än­dert hat, und was als Koch gar nicht geht.
Spie­gel

Hül­len­lo­ses Shop­ping: Bei jedem Super­markt­be­such schleppt der Kunde Unmen­gen an Ver­pa­ckungs­müll nach Hause. Wie kann das ver­mie­den wer­den? Die Süd­deut­sche stellt ein Star­tup aus Ber­lin vor, das einen Laden ohne unnö­ti­gen Müll plant. In Kiel gibt es so ein Geschäft bereits. Und bei „Trends der Zukunft“ geht es um Wiki­pearl — eine ess­bare Natur­ver­pa­ckung.
Süd­deut­sche (Ber­lin)Stil und Hal­tung (Kiel)Trends der Zukunft (ess­bare Verpackung)

Rote Rezepte: Die Erd­beer­sai­son hat vie­ler­orts bereits begon­nen. Daher sei es Zeit für süß-saure Kom­bi­na­tio­nen mit Rha­bar­ber, rät Alex­an­dra Bülow von der dpa, die sich bei Spit­zen­kö­chen nach Zube­rei­tungs­tipps umge­hört hat. Und Faba­lista ser­viert ein Rezept für Spar­gel­r­i­sotto mit Erd­bee­ren von Ster­ne­koch Chris­tian Henze.
FNP/dpa (Erd­bee­ren & Rha­bar­ber)Faba­lista (Spar­gel­r­i­sotto mit Erdbeeren)

Im Innern der Frucht: Mit einem Kern­spin­to­mo­graph bli­cken Ärzte in Men­schen. Eigent­lich. Nun hat ein Medi­zi­ner aus den USA sein Gerät jedoch dazu benutzt, um das Innere von Obst und Gemüse zu durch­leuch­ten — mit der glei­chen Tech­nik, mit der er sonst Gehirne unter­sucht. Her­aus­ge­kom­men sind spek­ta­ku­läre Bil­der von Banane, Zwie­bel & Co.
Mas­hableInside Insi­des (Blog des Arztes)

 

Blog­schau

Kuli­na­ri­scher Salon: Der umtrie­bige Blogger-Koch Stef­fen Sin­zin­ger hat ein neues Pro­jekt gestar­tet. Zum Welt­tag des Buches prä­sen­tiert er die Koch­buch­ecke. Hier will er künf­tig Koch­bü­cher vor­stel­len und sie anhand eines Punk­te­sys­tems bewer­ten. Zu den Mit­au­to­ren gehö­ren Nele Bru­gues (Küchen­de­likte), Oli­ver Wag­ner (Koch­freunde), Wolf­gang Kaquu (kaquus Haus­manns­kost) und Niko­lai Wojtko (Tartuf­fel).
steffensinzinger.deKoch­buch­eckekaquus Haus­manns­kost

In aller Munde: Ende April wer­den in Lon­don „The World’s 50 Best Restau­rants“ gekürt. Dem Sie­ger win­ken volle Reser­vie­rungs­bü­cher, lange War­te­zei­ten und zahl­lose Medi­en­be­richte. Dabei sind Restaurant-Hypes kein Neu­zeit­phä­no­men, schrei­ben die Stern­e­fres­ser und bli­cken zurück auf Wit­zig­manns „Auber­gine“, das „Noma“ und — natür­lich — Fer­ran Adriàs „el Bulli“.
Stern­e­fres­ser

Kein Schnäpp­chen: Mel von Gour­met Gue­rilla stellt das „teu­erste Restau­rant der Welt“ vor — das Sub­li­mo­tion. Auf Ibiza will der Ster­ne­koch Paco Ron­cero künf­tig anspruchs­volle Küche mit media­len Erleb­nis­sen kom­bi­nie­ren. Das hat sei­nen Preis: Ein 20-Gänge-Menü soll angeb­lich rund 1.5000 Euro kos­ten.
Gour­met Gue­rilla (mit Video)Travelbook.deSublimotion-Homepage

Lesens­werte Liste: Tra­di­tio­nell im April prä­sen­tiert Hel­mut von „2 grüne Toma­ten“ seine zehn liebs­ten Blogs rund ums Thema Ernäh­rung. Auf den Spit­zen­platz schafft es heuer ein Neu­ein­stei­ger: die Web­seite „Wir essen gesund“.
2 grüne Tomaten

 

Anzeige

Pro­bie­ren und stu­die­ren -  nach die­ser Devise stellt Jörn Gutow­ski die Pro­bier­sets von TRY FOODS zusam­men. Sie zei­gen auf, wie groß die Geschmacks­viel­falt bei Oli­ven­ölen, Scho­ko­lade oder Kaf­fee ist — und lie­fern umfas­sende Infor­ma­tio­nen zu dem jewei­li­gen Lebens­mit­tel. Die Idee zu TRY FOODS sei ihm bei der Geschenk­su­che gekom­men, ver­rät Gutow­ski im Schmausepost-Interview. Und: „Schuld war der Whisky.„
Schmau­s­epost (Inter­view)TRY FOODS

Rezepte der Woche

Lachs an Minz­soße mit Spargel-Pasta: Früh­lings­zeit ist Spar­gel­sa­lat, und ein beson­ders fei­nes Rezept kommt diese Woche von Johan­nes von „Stutt­gart Coo­king“: Er ser­viert Lachs an einer kal­ten Minz­soße mit Pini­en­ker­nen und Spargel-Pasta.
Stutt­gart Cooking

Pasta mit Gemüse-Mango-Soße (vege­ta­risch): Miss Harr liebt die Süße der Mango in herz­haf­ten Gerich­ten — und lie­fert nun ein ebenso ein­fa­ches wie schmack­haf­tes Rezept: Pasta in einer Gemüse-Mango-Soße; und vor dem Ser­vie­ren kom­men noch ein paar Feta-Krümel drauf.
Harr Coo­king

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Fest­tags­kü­che: 10 Food­blog­ger ver­ra­ten Oster­re­zepte (Stern)

2. Bocuse. Aben­teuer in 5 Akten (NZZ Nach­ge­würzt)

3. Food-Jobs: Selbst­stän­dig in der Food-Branche (Spie­gel)

Nach­schlag

Käse-Embargo: Kim Jong-Un liebt Käse — vor allem Emmen­ta­ler hat es dem Dik­ta­tor ange­tan. Es gibt nur einen Haken: In sei­ner Hei­mat Nord­ko­rea fehlt das Know-how, um Emmen­ta­ler so her­zu­stel­len, wie ihn Kim aus sei­ner Schul­zeit in der Schweiz kennt. Also wollte der Macht­ha­ber seine Käser in Europa aus­bil­den, doch sowohl in Frank­reich als auch in der Schweiz blitzte er ab.
Wat­son

TRY FOODS: Probieren geht einher mit Studieren

*** Hin­weis: Dies ist ein gespon­ser­ter Bei­trag / TRY FOODS ist Anzei­ge­part­ner der Schmausepost ***

TRY-FOODS-Gründer Jörn Gutowski (links) beim Kaffee Cupping in der Berliner Rösterei von Tres Cabezeas mit deren Eigentümer Robert Stock. (Foto: Ole Schwarz)

TRY-FOODS-Gründer Jörn Gutow­ski (links) beim Kaf­fee Cup­ping in der Ber­li­ner Rös­te­rei von Tres Cabe­zeas mit deren Eigen­tü­mer Robert Stock. (Foto: Ole Schwarz)

Auf kuli­na­ri­sche Ent­de­ckungs­reise gehen – und das bequem von zu Hause aus: Das geht mit den Pro­bier­sets von TRY FOODS. Jedes wid­met sich einem all­täg­li­chen Lebens­mit­tel – Kaf­fee, Salz oder Oli­venöl – und stellt es in sei­ner gan­zen Geschmacks­viel­falt vor. Neben dem Pro­bie­ren geht es Startup-Gründer Jörn Gutow­ski aber auch ums Infor­mie­ren: Neben fünf Pro­ben ent­hal­ten alle Sets eine Bro­schüre mit Infor­ma­tio­nen, Tipps und Geschich­ten. Im Inter­view ver­rät Gutow­ski, wel­che wei­te­ren Pro­dukte geplant sind, und warum Whisky bei der Grün­dung eine wich­tige Rolle spielte.

Herr Gutow­ski, wie sind Sie auf die Idee mit den Pro­bier­sets gekommen?

Jörn Gutow­ski: Ehr­lich gesagt war der Whisky schuld.

Der Gedanke kam Ihnen also nach einer durch­zech­ten Nacht?

Gutow­ski: Nein, das nicht. Viel­mehr habe ich vor rund zehn Jah­ren ein­mal ein Pro­bier­set der Scotch Whisky Asso­cia­tion geschenkt bekom­men. Ich kannte Whisky damals nur aus Jugend­ta­gen im Whisky-Cola – und war über­rascht und begeis­tert davon, wie gut und unter­schied­lich Scotch-Whisky schme­cken kann.

Und da haben Sie sich gedacht: Das sollte es auch für andere Pro­dukte geben?

Gutow­ski: Damals noch nicht. Das kam erst Jahre spä­ter, als ich nach einem Weih­nachts­ge­schenk für mei­nen Bru­der gesucht habe. Er ist ebenso wie ich ein gro­ßer Lieb­ha­ber von bewuss­tem Genuss, und des­halb wollte ich ihn mit einem Pro­bier­set über­ra­schen – ähnlich wie damals beim Whisky. Doch weder im KaDeWe in Ber­lin noch im Inter­net bin ich fün­dig gewor­den, und so kam mir die Idee: Wenn es so etwas noch nicht gibt, dann mache ich es eben selbst.

Mit wel­chen Pro­duk­ten haben Sie begonnen?

Gutow­ski: Am Anfang gab es Pro­bier­sets für Pfef­fer, Kaf­fee und Oli­venöl – jeweils fünf aus­ge­wählte Pro­ben für 19,90 Euro. Spä­ter ist Salz hin­zu­ge­kom­men, und jetzt gibt es ganz neu Schokolade.

Neu im Sortiment: das Schokolade-Probierset.

Neu im Sor­ti­ment: das Schokolade-Probierset.

Und dabei wol­len Sie es belassen?

Gutow­ski: Nein, ich will das Sor­ti­ment nach und nach aus­bauen. Als nächs­tes könnte ich mir bei­spiels­weise Grü­nen Tee, Essig, Spei­se­öle oder Zucker vor­stel­len. Und lang­fris­tig rei­zen mich auch län­der­spe­zi­fi­sche Pro­bier­sets – etwa Salsa aus Mexiko oder japa­ni­schen Sake.

Als Laie denkt man: Sie haben einen Traum­job. Den gan­zen Tag nur Fein­kost­pro­dukte pro­bie­ren und Sets zusammenstellen…

Gutow­ski: Das Pro­bie­ren ist lei­der nur ein klei­ner Teil mei­ner Arbeit. Wenn ich ein neues Set plane, das betreibe ich zunächst ein­mal aus­gie­bige Recher­che. Ich lese Bücher und Zeit­schrif­ten, suche nach Part­nern und Pro­duk­ten. Danach unter­halte ich mich mit drei bis vier Exper­ten, die sich dem Lebens­mit­tel von unter­schied­li­cher Seite nähern.

Für das Book­let, das jedem Pro­bier­set beiliegt?

Gutow­ski: Genau. Schließ­lich geht es bei TRY FOODS nicht nur ums Pro­bie­ren, son­dern auch ums Infor­mie­ren. Denn gerade, wenn die Men­schen mer­ken, wie unter­schied­lich ein­zelne Salze, Öle oder Kaf­fees schme­cken, kom­men bei ihnen Fra­gen auf: Woher stam­men die Pro­dukte? Wie kann es sein, dass eine Pfef­fer­sorte ein völ­lig ande­res Aroma hat als das nächste? Und wie ist es mög­lich, dass ein hal­ber Liter Oli­venöl beim Dis­coun­ter 1,99 Euro kostet?

Gutwoski bei der Pfeffer-Verkostung.

Gut­wo­ski bei der Pfeffer-Verkostung. (Foto: Ole Schwarz)

Wol­len Sie damit auch mehr Bewusst­sein schaf­fen für das, was wir tag­täg­lich essen?

Gutow­ski: Mit Sicher­heit. Ich bin zwar kei­nes­falls ein Mis­sio­nar, der alle um sich herum zu mehr Wert­schät­zung für unsere Nah­rung erzie­hen will. Aber ich glaube, dass man bewuss­ter genießt, wenn man weiß, wo unsere Lebens­mit­tel her­kom­men – und wie sie ent­stan­den sind.

Woher rührt eigent­lich Ihre Liebe zum Essen?

Gutow­ski: Genau kann ich das gar nicht sagen, aber für Essen und Kochen inter­es­siere ich mich schon seit frü­hes­ter Kind­heit. Diese Begeis­te­rung ist dann auch durch meine vie­len Rei­sen immer grö­ßer gewor­den. Gerade unter­wegs habe ich viele neue Spei­sen und Geschmä­cker ken­nen­ge­lernt. Außer­dem habe ich gelernt, wie tief Essen in den ver­schie­de­nen Kul­tu­ren und Gesell­schaf­ten ver­wur­zelt ist.

Auch in Deutschland?

Gutow­ski: Ja, auch wenn die Wert­schät­zung für Lebens­mit­tel in ande­ren Län­dern sicher grö­ßer ist. Doch auch bei uns ist mei­ner Mei­nung nach ein Trend erkenn­bar: näm­lich, dass sich immer mehr Men­schen mit dem Thema Genuss beschäf­ti­gen und ein bes­se­res Bewusst­sein für unser Essen ent­wi­ckeln möchten.

Und an diese Men­schen rich­ten sich die Pro­bier­sets von TRY FOODS?

Gutow­ski: Ja, genau. Die Sets eig­nen sich her­vor­ra­gend dazu, gemein­sam mit Freun­den einen Pro­bier­abend zu Hause durch­zu­füh­ren und gemein­sam etwas über den eige­nen Geschmack und die Hin­ter­gründe zum jewei­li­gen Lebens­mit­tel zu ler­nen. Das Pro­bier­set ist natür­lich auch ein gutes Geschenk für jeman­den, der gerne isst und kocht – oder der neu­gie­rig auf Neues ist.

Wei­tere Infor­ma­tio­nen zu den ein­zel­nen Pro­bier­sets fin­den Sie auf der Web­seite www.tryfoods.de. Übri­gens: Alle Leser der Schmau­s­epost erhal­ten bei einer Bestel­lung im Web­shop zehn Pro­zent Rabatt mit dem Code: schmau­s­epost 2014.

Derzeit gibt es bei TRY FOODS vier Probiersets.

Der­zeit gibt es bei TRY FOODS vier Probiersets.

*** Hin­weis: Dies ist ein gespon­ser­ter Bei­trag / TRY FOODS ist Anzei­ge­part­ner der Schmausepost ***

Schmausepost vom 18. April

Schman­kerl der Woche

Kuli­na­ri­sche Star­tups: „Was mit Medien“ war ges­tern — heute lau­tet der Leit­spruch vie­ler Um– und Aus­stei­ger: Ich mach „Was mit Essen“. Egal ob eige­nes Café, Rezepte-App oder selbst­ge­ba­ckene Kuchen im Ver­sand: Die Food-Branche lockt immer mehr Krea­tive an. Anne Hae­ming stellt im Spie­gel drei Grün­de­rin­nen vor — eine Event-Köchin, eine Gärt­ne­rin und eine Tor­ten­bä­cke­rin auf der Suche nach vega­ner But­ter­creme.
Spie­gel

 

Zahl der Woche

20.000 Sche­kel, umge­rech­net rund 4.100 Euro, leis­tet Jaber Hus­sein als Anzah­lung. Dafür gehö­ren ihm auf einen Schlag die gesam­ten Brot-, Nudel-, Cornflakes-, Bier– und Whisky-Vorräte des Staa­tes Israel — Lebens­mit­tel im Wert von 300 Mil­lio­nen US-Dollar. Der Grund: Wäh­rend des Pessach-Festes darf kein Jude auch nur die geringste Spur von Nah­rung aus gesäu­er­tem Teig besit­zen.
Spie­gel

 

Anzeige

Spoo­na­cu­lar - die genau­este Rezept­su­che im Web: Bringt Sie die Suche nach Rezep­ten im Web oft zur Ver­zweif­lung? Weil Ihre Anfra­gen nicht rich­tig ver­stan­den wer­den? Dann pro­bie­ren Sie doch mal Spoo­na­cu­lar aus — die genau­este Rezept­su­che im Netz. Hier kön­nen Sie nach „lak­to­se­freien Brow­nies“ oder „Chili ohne Boh­nen“ suchen. Dazu gibt’s alle Nähr­wert­an­ga­ben und eine App für unter­wegs.
Spoo­na­cu­lar

 

Nach­rich­ten

Frühe Frücht­chen: So früh wie sel­ten hat in eini­gen Regio­nen Deutsch­lands die Erd­beer­sai­son begon­nen. Die Beere, die eigent­lich eine Nuss ist, gehört zu den belieb­tes­ten Früch­ten: 3,4 Kilo ver­zehrt der Durch­schnitts­deut­sche pro Jahr. Die Bun­des­an­stalt für Land­wirt­schaft beant­wor­tet zum Sai­son­start die wich­tigs­ten Fra­gen: Wor­auf sollte man beim Kauf ach­ten? Wie lagert man Erd­bee­ren rich­tig?
Pro­planta (Sai­son­start)BLE (Ver­brau­cher­tipps)

Sagen­haf­ter Schwin­del: Das Neuland-Siegel galt als beson­ders glaub­wür­dig, wenn es um Fleisch aus art­ge­rech­ter Hal­tung ging. Nun hat sich her­aus­ge­stellt: Der wich­tigste Geflü­gel­lie­fe­rant hat dem Ver­ein jah­re­lang kon­ven­tio­nel­les Fleisch ver­kauft. Nun stellt drängt sich eine Frage auf: Wem kann der Ver­brau­cher noch trauen?
ZeitSpie­gel

Film-Futter: Mehr Food-Videos braucht das Web: Nach die­ser Devise star­tet das Ver­lags­haus Gru­ner + Jahr eine „Bewegtbild-Offensive“. 150 neue Video­for­mate sol­len auf den Inter­net­sei­ten von Stern, Bri­gitte und Chef­koch ver­öf­fent­licht wer­den. Zum Auf­takt gibt’s bei­spiels­weise eine vegane Koch­schule mit Nicole Just (vegan-sein).
Mee­dia (Bewegtbild-Offensive)Stern (Videos)Bri­gitte (Videos)Chef­koch (Videos)Bri­gitte (vegane Kochschule)

Für Fei­er­tage: Ostern, das bedeu­tet aus kuli­na­ri­scher Sicht: Eier, üppige Menüs und Scho­ko­la­den­ha­sen. Hier eine Aus­wahl der bes­ten Geschich­ten und Rezepte:

  • 10 Food­blog­ger ver­ra­ten ihre bes­ten Oster­re­zepte (Stern)
  • Inter­view: Hoch­leis­tungs­hen­nen für die Welt (Kurier)
  • Eine Oster­pre­digt zu Hüh­nern und Schwei­nen (Ess­kul­tur)
  • Tipps zum Umgang mit Lamm­fleisch (Kochen mit But­ter)
  • Oster­brote: Folar de carne & Schoko-Babka (Trüf­fel­schwein)

 

Lese­ge­schich­ten

Hin­ter Git­tern: „Spa­ghetti a lo Lujàn“ sind die Spe­zia­li­tät von Küchen­chef Car­los Lujàn Mar­tí­nez. Doch sein Restau­rant, das Cafetín El Moshe, ist kein gewöhn­li­ches Lokal, son­dern befin­det sich in einem perua­ni­schen Hoch­si­cher­heits­ge­fäng­nis. Daniel Alar­cón hat den Knast-Koch für das Effilee-Magazin besucht — und natür­lich auch seine Spa­ghetti pro­biert.
Effi­lee

In Ver­ges­sen­heit: Aus Man­gel an ech­tem Kaf­fee brau­ten die Deut­schen in der Nach­kriegs­zeit ein Getränk aus Zicho­rien und Löwen­zahn — Mucke­fuck. Die­ser „Kaf­fee vom Weges­rand“ müsste eigent­lich ein Trend­ge­tränk sein, fin­det die taz: „regio­nal pro­du­ziert und dazu noch gesund“. Doch die Suche im Bio-Supermarkt ver­läuft ergeb­nis­los.
taz

Aus der Retorte: Ver­gan­ge­nes Jahr hat ein nie­der­län­di­scher For­scher den ers­ten künst­lich her­ge­stell­ten Ham­bur­ger prä­sen­tiert, für den kein Tier ster­ben musste. Eine indus­tri­elle Fer­ti­gung von Fleisch aus der Retorte sei dem­nach mög­lich, schreibt Jan Bern­dorff im Han­dels­blatt. Bleibe die Frage: Wür­den die Men­schen so etwas über­haupt essen?
Han­dels­blatt

Gut und güns­tig: Unsere Lebens­mit­tel sind zu bil­lig. Hört man allent­hal­ben. Was Udo Poll­mer auf den Plan ruft. Er sieht in dem Vor­wurf die „Arro­ganz der Bes­ser­ver­die­nen­den“. Denn gäbe es keine Dis­coun­ter, so der Ernäh­rungs­ex­perte, müsste der Staat Hartz-IV auf­sto­cken. „Eigent­lich ist es doch eine Errun­gen­schaft, wenn auch die weni­ger gut Betuch­ten satt wer­den.„
Deutsch­land­ra­dio Kultur

 

Blog­schau

Drama des guten Geschmacks: Paul Bocuse gilt als bekann­tes­ter Koch der Welt — und sein Restau­rant (oder ist’s eher ein Museum?) ist legen­där. Wolf­gang Fass­ben­der von der NZZ hat dem Eta­blis­se­ment nun einen Besuch abge­stat­tet und glie­dert sei­nen Bericht in fünf Akten, „weil es so viel zu schrei­ben gibt zum berühm­tes­ten aller Köche“.
NZZ — Nach­ge­würzt (Aben­teuer in 5 Akten)

Wan­de­rung zu den Ster­nen: In Tirol wird heuer der Kuli­na­ri­sche Jakobs­weg eröff­net. Dabei über­neh­men vier Ster­ne­kö­che die Paten­schaf­ten für je eine Wan­der­hütte und wei­hen des­sen Wirt in ihre Rezepte ein. Sissi Wolf stellt die Tour bei Food­hun­ter vor.
Food­hun­terKuli­na­ri­scher Jakobsweg

Cock­tails aus dem Gar­ten: Bis vor Kur­zem hat sich Peter von „Aus mei­nem Koch­topf“ stand­haft gewei­gert, das Wort „Smoot­hie“ in den Mund zu neh­men. Doch dann stieß er auf das Buch „Wilde Grüne Smoot­hies“, und nun gibt er sich geläu­tert. Das Werk lie­fert neben 50 Rezep­ten mit 50 Wild­kräu­tern aller­lei Infos und Tipps & Tricks zu wil­den Kräu­tern und deren Wir­kung.
Aus mei­nem Kochtopf

Ent­de­ckung der Lang­sam­keit: 475 Aus­stel­ler haben ihre Pro­dukte bei der ach­ten Slow-Food-Messe in Stutt­gart prä­sen­tiert. Dazu gab’s Koch­shows, Wein­se­mi­nare, einen Geschmack­s­par­cours — und ein Foodblogger-Treffen. Hier eine Aus­wahl von Berichten:

 

Anzeige

TRY Scho­ko­lade — Pro­bier­set bei TRY FOODSMit TRY Scho­ko­lade kön­nen Sie fünf dunkle Grand Cru Scho­ko­la­den pro­bie­ren. Erle­ben Sie die unter­schied­li­chen Geschmacks­pro­file und erfah­ren Sie im 60-seitigen Book­let mehr über das Thema Scho­ko­lade. Für alle Schmau­s­epost­le­ser gibt es 10% Rabatt im Web­shop mit dem Code „schmausepost2014“.
TRY FOODS

 

Rezepte der Woche

Roast­beef mit Kräu­ter­kruste: Die Kit­chen Gue­rilla kocht Roast­beef und umhüllt das Rin­drü­cken­stück mit einer wür­zi­gen Kräu­ter­kruste. Dazu gibt’s selbst­ge­machte Apfel-Dill-Remoulade und aller­lei Tipps zum Fleisch­kauf.
Kit­chen Guerilla

Brot mit Spar­gel und Minze (vege­ta­risch): Einen früh­lings­haf­ten „Küchen­qui­ckie“ stellt Daniel bei Gau­men­thrill vor. Dazu mischt er rohen und gebra­te­nen Spar­gel und ser­viert bei­des mit Minze auf einem ange­rös­te­ten Brot. Drei Zuta­ten, fünf Minu­ten Zube­rei­tungs­zeit — mehr braucht’s nicht.
Gau­men­thrill

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Spar­gel mal anders — raf­fi­nierte, blitz­schnelle Rezepte (Food­hun­ter)

2. Penny tauft sei­nen Bröt­chen­knast (Super­markt­blog)

3. Wel­ches ist das gesün­deste Lebens­mit­tel? (Wat­son)

 

Nach­schlag

Burger-Bashing: Neue Burger-Läden sprie­ßen aller­orts wie Pfif­fer­linge aus dem Boden. Ihre Bur­ger sind bio, öko und art­ge­recht — kom­men wahl­weise mit Lamm­filet, Serrano-Schinken oder Enten­brust daher. Für die taz ist der Burger-Boom indes „Bull­s­hit, eine Lüge, ein Mythos“. Viel­mehr sei das Phä­no­men „ebenso wie die H-Milch oder der Wackel­pud­ding von Edeka, alles andere als super­sexy, super­crazy oder super­geil“.
taz

Schmausepost vom 11. April

Schman­kerl der Woche

Ostern gibt’s Spar­gel: Der frühe Früh­ling hat den Spar­gel nahezu in ganz Deutsch­land sprie­ßen las­sen, wes­halb die Sai­son bereits im April gestar­tet ist. Par­al­lel dazu mäan­dern zahl­lose Rezepte, Tipps und Tricks durchs Web. Eine Auswahl:

 

Zahl der Woche

10 Pro­zent sei­nes ver­füg­ba­ren Ein­kom­mens gibt der Durch­schnitts­deut­sche für Essen und Trin­ken aus. Damit ran­giert er nur knapp vor Öster­rei­chern und Bri­ten (9,5%), aber deut­lich hin­ter Polen und Grie­chen (ca. 19%).
tt/AFP

Anzeige

Spoo­na­cu­lar - die genau­este Rezept­su­che im Web: Bringt Sie die Suche nach Rezep­ten im Web oft zur Ver­zweif­lung? Weil Ihre Anfra­gen nicht rich­tig ver­stan­den wer­den? Dann pro­bie­ren Sie doch mal Spoo­na­cu­lar aus — die genau­este Rezept­su­che im Netz. Hier kön­nen Sie nach „lak­to­se­freien Brow­nies“ oder „Chili ohne Boh­nen“ suchen. Dazu gibt’s alle Nähr­wert­an­ga­ben und eine App für unter­wegs.
Spoo­na­cu­lar

Nach­rich­ten

Nach­wuchs­man­gel bei Köchen: Im Jahr 2006 began­nen in Deutsch­land fast 18.000 junge Men­schen eine Koch­lehre — 2013 waren es nur noch 9.750. Nun befürch­tet der Ver­band der Deut­schen Köche ein Restaurant-Sterben. In der Wirt­schafts­wo­che warnt Prä­si­dent Andreas Becker: „Wenn es keine Fach­kräfte gibt, wird bald über­all das Glei­che gekocht und Essen nur noch auf­ge­wärmt.„
Wirt­schafts­wo­che

Vege­ta­ri­scher Shits­torm: In der ZDF-Sendung „Vege­ta­rier gegen Fleisch­es­ser“ soll­ten Tau­send­sassa Alfons Schuh­beck und der vegane Vor­tur­ner Attila Hild­mann zum Duell antre­ten. Eigent­lich. Doch einen Tag vor der Aus­strah­lung kippte der Sen­der die Show und zeigte statt­des­sen eine Doku. Nun zieht im Web ein Shits­torm über das ZDF, und die Bild titelt: „Vege­ta­rier zer­flei­schen das ZDF.„
SternMee­diaBild

Leer­ge­fischt: Seit ver­gan­ge­ner Woche dürf­ten wir eigent­lich kei­nen Fisch mehr essen. Denn am 6. April war „Fish Depen­dance Day“ — danach ist Deutsch­land sta­tis­tisch betrach­tet voll­stän­dig auf den Import von Fisch ange­wie­sen. Das Bünd­nis Ocean2012, das den Tag ins Leben geru­fen hat, for­dert daher eine nach­hal­ti­gere Fische­rei­po­li­tik — und umwelt­be­wuss­tere Ver­brau­cher.
Tages­spie­gelMün­chen Querbeet

Die 10 Unge­bote: Medi­en­wirk­sam wie stets pran­gert Food­watch die „10 irr­sin­nigs­ten Lebens­mit­tel­ge­setze“ an. Dazu zählt die Orga­ni­sa­tion unter ande­rem, dass die Zucker-Empfehlungen der EU direkt von der Indus­trie kom­men. Oder dass Zusatz­stoffe zwar im Super­markt aus­ge­wie­sen wer­den müs­sen, nicht aber im Restau­rant.
Food­watch

 

Lese­ge­schich­ten

Madame Mett: Deutsch­land ist Wurst­land — zwi­schen Aal­rauch­mett­wurst im Nor­den und Weiß­wurst im Süden gibt es rund 1.500 Sor­ten. Inzwi­schen hat die Wurst jedoch vie­ler­orts ein alt­ba­cke­nes, unge­sun­des, ja sogar gest­ri­ges Image. Dage­gen kämpft Miriam Wag­ner, die „Thü­rin­ger Wurst­kö­ni­gin 2013/14″. Char­lotte Theile hat sie für die SZ beglei­tet und ein herr­li­ches Por­trait ver­fasst.
Süd­deut­sche

Fit­tes Fut­ter: Wel­ches ist das gesün­deste Lebens­mit­tel? Vik­to­ria Weber räumt bei Wat­son ein, dass dies eine „absurde Frage“ sei. Den­noch lie­fern zehn Exper­ten aus ver­schie­de­nen Berei­chen dar­auf inter­es­sante Ant­wor­ten. Mit dabei sind Joghurt, Lin­sen, Kar­tof­feln und Bana­nen.
Wat­son

Zu den Ster­nen: In den Anfags­ta­gen der bemann­ten Raum­fahrt war das Essen im All dröge: Die Nah­rung wurde püriert, ste­ri­li­siert und in gelee­um­hüll­ter Wür­fel­form mit­ge­nom­men, schreibt die Wirt­schafts­wo­che. Inzwi­schen jedoch haben Raum­fah­rer eine beacht­li­che Aus­wahl, bekom­men Bio-Produkte und mit­un­ter sogar ein Menü von Ster­ne­koch Harald Wohl­fahrt ser­viert.
Wirt­schafts­wo­che

Weni­ger ist mehr: Nach dem Ein­kau­fen beginnt das große Weg­wer­fen: Vier Mil­lio­nen Ton­nen Ver­pa­ckungs­müll schlep­pen die Deut­schen pro Jahr aus dem Super­markt nach Hause. Muss das sein? Nein, fin­det ein Geschäft in Wien, das so weit es geht auf Ver­pa­ckun­gen ver­zich­tet.
Zeit

 

Blog­schau

Streit um Mama: … und noch ein neues Food-Magazin: „Mutti kocht am bes­ten“ lag diese Woche erst­mals am Kiosk, und die Mei­nun­gen dar­über sind bei Food­blog­gern geteilt. Wäh­rend Ste­van von Nut­ri­cu­li­nary lobt „Kauf ich wie­der!“, fin­det Suzie Blue von „food the vibe“: „Zu chao­tisch. Zu unstim­mig. Zu wenig Con­tent.“ Und „Frau Mutti“ fragt nach der Lek­türe ihrer Namens­schwes­ter: „Warum? Für wen?„
Nut­ri­cu­li­naryfood the vibeFrau Mutti

Mensch vs. Maschine: Auf der Krea­tiv­messe SXSW stellt IBM einen Com­pu­ter vor, der Gerichte erfin­det. Er wurde mit 50.000 Rezep­ten gefüt­tert und spuckt jetzt je nach Zuta­ten so abson­der­li­che Gerichte wie den viet­na­me­si­schen Apfel-Kebab aus. Jörn Kabisch nimmt dies zum Anlass, sich in sei­ner lesens­wer­ten Kolumne Gedan­ken zu machen über die Kunst des Kochens.
Frei­tag

Roh­kost 2.0: Die „Raw Küche“ will mehr sein als nur ein neuer Name für die klas­si­sche Roh­kost­kü­che. Hier wer­den die Zuta­ten raf­fi­niert, aber ohne Hitze zube­rei­tet, sodass neue Geschmä­cker ent­ste­hen. Wie das geht, zeigt das Buch „Roh. Fisch, Fleisch, Gemüse: Der pure Genuss“, das Karin bei Coo­kio­nista vor­stellt. Sie lobt: „tolle, phan­ta­sie­volle, leckere Rezepte.„
Coo­kio­nista

Zack, die Bohne: Kaum ein Lebens­mit­tel ist öfter von For­schern unter­sucht wor­den als Kaf­fee. Mal gilt er als Gesund­brun­nen, mal als Teu­fels­zeug. Warum das so ist, erklärt Felix von Urge­schmack in sei­ner umfas­sen­den Ana­lyse. Zudem geht er auf das Thema Kaf­fee­sucht ein und zählt ver­schie­dene Kaffee-Alternativen auf.
Urge­schmack

 

Anzeige

TRY Scho­ko­lade — Pro­bier­set bei TRY FOODSMit TRY Scho­ko­lade kön­nen Sie fünf dunkle Grand Cru Scho­ko­la­den pro­bie­ren. Erle­ben Sie die unter­schied­li­chen Geschmacks­pro­file und erfah­ren Sie im 60-seitigen Book­let mehr über das Thema Scho­ko­lade. Für alle Schmau­s­epost­le­ser gibt es 10% Rabatt im Web­shop mit dem Code „schmausepost2014“. Oder besu­chen Sie uns auf der Slow Food Messe in Stutt­gart vom 10.-13.4. in Halle 3, Stand C34.
TRY FOODS

 

Rezepte der Woche

Spa­ghetti mit Cranberry-Bolognese: Manch­mal reicht eine Zutat, um einem bekann­ten Gericht eine völ­lig neue Note zu geben. Ein Bei­spiel dafür sind die Spa­ghetti Cranberry-Bolognese von Faba­lista — das Fruch­tige passt hier her­vor­ra­gend zu Fleisch und Toma­ten.
Faba­lista

Radieschen-Kaiserschmarrn & Radies­chen­suppe (vege­ta­risch): Früh­lings­zeit ist Radies­chen­zeit — doch bei den meis­ten lan­den die klei­nen Ret­ti­che nur auf dem Brot­zeit­tel­ler. Dass man damit viel mehr anstel­len kann, zei­gen zwei Bei­spiele: Kers­tin von „my coo­king love affair“ kocht einen herz­haf­ten Kai­ser­schmarrn mit Radies­chen und Pas­cal vom Trüf­fel­schwein ser­viert eine Radies­chen­suppe mit Meer­ret­tich.
My coo­king love affair (Kai­ser­schmarrn)Trüf­fel­schwein (Radies­chen­suppe)

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Koch­kurse in Paris: Topf­schau bei Koch­pro­fis (Spie­gel)

2. Mahl­zei­ten von 80 Men­schen aus aller Welt (Huf­fing­ton Post)

3. Kara­mell — ein Muss für viele Süß­spei­sen (Genuss-Blog)

 

Nach­schlag

Im Bröt­chen­knast: Der Dis­coun­ter Penny ver­passt sei­ner Back­sta­tion ein Face­lif­ting samt neuem Namen — „Bäcker­krö­nung“. Dane­ben ver­si­chert ein Schild: „Her­ge­stellt in Deutsch­land / Bes­tes aus der Natur / Ohne Zusatz von Kon­ser­vie­rungs­stof­fen“, doch genauso gut könne man dies durch „Ess­bar, weil ohne Glas­scher­ben“ erset­zen, schreibt Peter in sei­nem bis­si­gen Arti­kel im Super­markt­blog.
Super­markt­blog

Schmausepost vom 4. April 2014

Schman­kerl der Woche

Von Lust und Last: In ihrem neuen Roman greift die US-Schriftstellerin Lio­nel Shri­ver das Schick­sal ihres Bru­ders auf, der an krank­haf­ter Fett­lei­big­keit gestor­ben ist. Zugleich dreht sich das Buch um Men­schen, die beses­sen sind vom Thema Ernäh­rung, und um Essen als Indi­ka­tor für die Klas­sen­pro­ble­ma­tik. In einem lesens­wer­ten Inter­view sagt Shri­ver: „Ich ver­mute, dass wir auf gewisse Weise Sex durch Essen als das ulti­ma­tive Tabu erset­zen.„
Deutsch­land­ra­dio

 

Zahl der Woche

8.000 Euro kos­tet eine deut­sche Ein­bau­kü­che im Schnitt; beim Premium-Anbieter Mus­ter­haus­kü­chen sind es gar 11.700 Euro. Der Chef des Kon­zerns, Hans Strot­hoff, erkennt laut FAZ eine Bereit­schaft bei Deut­schen, mehr Geld für eine Küche hin­zu­blät­tern als frü­her. Denn, so ein Vor­stands­mit­glied: „Eine schöne Küche im Wohn­be­reich ist heute vie­len Men­schen wich­ti­ger als ein Por­sche in der Garage.„
FAZ

Anzeige

Hier könnte Ihre Wer­bung ste­hen: Sie wol­len Ihr Pro­dukt, Ihre Web­seite, Ihr Buch oder Ihr Food-Event in der Schmau­s­epost bewer­ben? Schrei­ben Sie uns!
Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Nach­rich­ten

Kampf dem Weg­werf­wahn­sinn: Welt­weit geht ein Drit­tel aller Nah­rung ver­lo­ren. Die­ser Ver­schwen­dung sagt die Welt­er­näh­rungs­or­ga­ni­sa­tion FAO den Kampf an. Ihr Gene­ral­se­kre­tär da Silva for­dert in der Zeit ein Umden­ken: Lei­der über­wiege oft die Ansicht, dass es bil­li­ger oder ein­fa­cher sei, Lebens­mit­tel weg­zu­schmei­ßen. Dies müsse ein Ende haben.
Zeit

Fest mit Fisch: Am 3. Mail ist Welt­fisch­bröt­chen­tag, und aus die­sem Anlass steigt an der Ost­see­küste Schleswig-Holsteins eine große Sause. Im Vor­feld wurde nun das krea­tivste Fisch­bröt­chen gekürt. Der Sie­ger: die Aal-Rauch-Matjes-Stulle. Was sich dahin­ter ver­birgt, ver­rät Eat Smar­ter — und gibt zudem Tipps für den Fisch-Einkauf sowie einen Sai­son­ka­len­der an die Hand.
Eat Smar­ter

Grüne Welle: Ver­gan­gene Woche hat Deutsch­lands ers­ter Radio­sen­der spe­zi­ell für Vege­ta­rier den Sen­de­be­trieb auf­ge­nom­men. Neben Musik bie­tet Veg­giera­dio Inter­views und Bei­träge rund um das Thema fleisch­lose Ernäh­rung; dazu kom­men Restaurant-, Shop­ping– und Rei­se­tipps.
Veg­giera­dioDie Kuli­na­ris­ten

Lese­stoff für Vega­ner: Men­schen, die auf tie­ri­sche Pro­dukte ver­zich­ten, wer­den als Ziel­gruppe für die Wirt­schaft immer inter­es­san­ter. Nun ver­sucht eine neue Zeit­schrift ihr Glück: Das „Vegan Maga­zin“ soll die „vegane Idee ganz­heit­lich von sei­nen inter­es­san­tes­ten Sei­ten“ prä­sen­tie­ren. Die Zeit­schrift kos­tet 3,50 Euro und soll alle zwei Monate erschei­nen.
DWDL

Sie­ben sticht fünf: Fünf Mal am Tag Obst oder Gemüse — so lau­tet die gän­gige Emp­feh­lung. Doch nun rüt­teln For­scher an die­sem Dogma. Ihnen zufolge seien viel­mehr sie­ben Por­tio­nen rat­sam, um das Risiko für Krebs und Herz­er­kran­kun­gen zu sen­ken. Dosen­früchte und Frucht­säfte jedoch soll­ten auf­grund ihres hohen Zucker­ge­halts nicht mit­ge­zählt wer­den.
Spie­gel

 

Lese­ge­schich­ten

In 80 Essen um die Welt: Die Idee, Men­schen mit ihrem täg­li­chen Essen abzu­lich­ten, ist nicht neu. Doch so umfang– und abwechs­lungs­reich wie Peter Men­zel in „What I Eat: Around The World in 80 Diets“ hat sich bis­lang noch nie­mand das Thema ange­packt. Die Band­breite sei­ner Bil­der reicht vom aus­tra­li­schen Ret­tungs­schwim­mer über die AIDS-kranke Mut­ter in Bots­wana bis zum ent­halt­sa­men Hindu-Priester.
Huf­fing­ton Post

Vega­ner Schlag­ab­tausch: „Vegane Lebens­mit­tel sind auch nicht bes­ser“ titelt Spie­gel Online gewohnt rei­ße­risch und ver­weist auf einen Test der Ver­brau­cher­zen­trale Ham­burg. Diese Schlag­zeile erzürnt Jan, den „Gras­lut­scher“, der den Spiegel-Artikel mit bei­ßen­dem Spott aus­ein­an­der­nimmt. Zurück­hal­ten­der und klü­ger berich­tet die taz über den Test.
Spie­gel OnlineGras­lut­schertaz

Viele Kurse ver­der­ben den Koch: 40 Jahre lang ist Sig­rid Neu­de­cker ohne Koch­kennt­nisse, dafür mit viel Tief­kühl­kost und der Hilfe von Lie­fer­diens­ten durchs Leben gekom­men. Dann zieht sie nach Paris, wo es „mehr Koch­kurse als freie Taxis“ gibt, und beschließt, kochen zu ler­nen. Also besucht die Auto­rin eine ganze Reihe von Kur­sen — jedoch mit zwei­fel­haf­tem Erfolg.
Spie­gel Online

Moderne Müll­män­ner: In Deutsch­land gibt es rund 3.000 Lebens­mit­tel­ret­ter. Sie klap­pern Super­märkte, Bäcke­reien und Gemü­se­händ­ler ab und sam­meln Nah­rung ein, die sonst weg­ge­wor­fen würde. Ilka Kreuz­gän­ger hat für die taz einen Kon­gress der „Anti-Wegwerfer“ in Ham­burg besucht und nach­ge­fragt, warum sich die Men­schen enga­gie­ren.
taz

 

Blog­schau

Gut gegärt: Fer­men­tie­ren klingt auf Anhieb so sexy wie Fein­ripp­un­ter­ho­sen — zu Unrecht, fin­det Oli­ver von Food­hun­ter. Er unter­nimmt eine Reise quer durch die Repu­blik und stößt auf Spit­zen­kö­che, die die alte Gär­me­tho­den neu ent­de­cken. Sein Fazit: Am bes­ten sollte man Gemüse sich selbst über­las­sen.
Food­hun­ter

Gut gebrannt: Aus der Welt der Süß­spei­sen ist Kara­mell nicht weg­zu­den­ken. Doch was genau ver­steckt sich hin­ter dem gebrann­ten Zucker? Und wofür ver­wen­det man Kara­mell? Der Genuss-Blog wid­met sich die­sen Fra­gen und run­det den Rund­um­schlag mit drei Karamell-Rezepten ab.
Genuss-Blog

Gut gegrillt: Dank des herr­li­chen Früh­früh­lings haben viele Gril­len­thu­si­as­ten ihre Gerät­schaf­ten bereits ent­staubt und zum Ein­satz gebracht. Für sie lie­fert Guido von „Kochen mit But­ter“ nun wert­volle Grill-Tipps zum Thema Men­gen und Geschmack. So rät er bei­spiels­weise dazu, Rinde von Apfel– oder Kirsch­bäu­men in die Glut zu legen.
Kochen mit Butter

Gut gerutscht: Thema wäh­len, hin­set­zen und spon­tan in einem Rutsch run­ter­schrei­ben — so geht Katha­rina von Ess­kul­tur bei ihren kuli­na­ri­schen ABC-Sammlungen vor. Im neu­es­ten Text nimmt sie sich den Früh­ling vor und eilt dabei von Affo­gato über Kir­schen und Quit­ten­ge­lee bis zum Zweig.
Ess­kul­tur

 

Anzeige

Inter­esse an bewuss­tem Genuss? Mit den Pro­bier­sets von TRY FOODS wer­den Sie auf geschmack­volle und zugleich infor­ma­tive Weise in die Welt guter Pro­dukte ein­ge­führt. Jedes Pro­bier­set kon­zen­triert sich auf aus­schließ­lich ein Lebens­mit­tel (Kaf­fee, Oli­venöl, Pfef­fer und Salz) und beinhal­tet neben fünf Pro­ben ein aus­führ­li­ches Book­let. Und für alle Schmau­s­epost­le­ser gibt es 10% Rabatt mit dem Code: schmausepost2014.
TRY FOODS

 

Rezepte der Woche

Bali­ne­si­sches Grill­huhn: Das prima Wet­ter bringt Food­freak Petra dazu, den Grill anzu­schmei­ßen und die Barbecue-Bibel von Steve Raich­len aus dem Bücher­schrank zu zie­hen. Darin fin­det sie ein Rezept für Grill­huhn in Tama­r­in­den­ma­ri­nade, das mit einer Apfel-Macadamia-Soße ser­viert wird.
Food­freak

Chicorée-Tarte mit Schafs­käse (vege­ta­risch): Ihren Vari­an­ten mit Kür­bis und Grün­kohl las­sen Susann und Yan­nic von Kraut­kopf nun eine dritte win­ter­li­che Tarte fol­gen: eine Chicorée-Tarte mit Schafs­käse. Das Rezept hier­für haben die bei­den aus Kor­sika mit­ge­bracht.
Kraut­kopf

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Her­manns­dor­fer Land­werk­stät­ten: Der Besser-Esser (Süd­deut­sche)

2. Food­blogs machen Lust auf Kochen (n24.de)

3. Ein­fach Lecker Essen: Paul Fritze (Ster­ne­ko­cher)

 

Nach­schlag

Auf Bier-Diät: Wäh­rend der Fas­ten­zeit ver­zich­ten viele Men­schen auf Alko­hol. Bei Chris Schryer ist es umge­kehrt: Der Kana­dier will 40 Tage lang keine feste Nah­rung zu sich neh­men und die Mahl­zei­ten statt­des­sen durch Bier erset­zen. Bis­lang hat er die Hälfte der Zeit geschafft, und sein Kör­per ver­trägt die eigen­wil­lige Diät offen­bar recht gut.
SternToronto Beer Blog