Archiv für den Monat: Mai 2014

Schmausepost vom 30. Mai 2014

Schman­kerl der Woche

Lau­ter Lese­fut­ter: Start­schuss für die dritte The­men­wo­che „Jeden Tag ein Buch“. Sie­ben Tage lang rezen­sie­ren zig Blog­ger Werke, die in ihren Augen ein „Genuss­buch“ sind. Seit Mon­tag läuft die Aktion von „Arthurs Toch­ter Kocht“, und wie bei den ers­ten bei­den Wochen sind wie­der eine Reihe span­nen­der Berichte dabei. Hier eine Auswahl:

 

Zahl der Woche

8 Spit­zen­kö­che — von Frank Rosin bis Daniel Achil­les — bli­cken im Tages­spie­gel zurück in ihre Kind­heit und ver­ra­ten, was frü­her in Mut­ters Küche auf den Tisch kam. Die Palette der liebs­ten Fami­li­en­ge­richte reicht von geschmor­ten Boh­nen über Fal­scher Hase bis hin zu lau­war­mem Kar­tof­fel­sa­lat.
Tages­spie­gel

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Nach­rich­ten

Dis­coun­ter lockt Vege­ta­rier: Nun setzt also auch Aldi auf das fleisch­lose Geschäft: Mit einem eige­nen Sie­gel, dem V-Label, sol­len künf­tig spe­zi­elle vege­ta­ri­sche Pro­dukte gekenn­zeich­net wer­den. Zum Start wer­den unter ande­rem Tofu-Bolognese und Frucht­gummi ohne Gela­tine ver­kauft.
Spie­gelTel­ler­rand­blog

Häpp­chen­jour­na­lis­mus: Und wie­der versucht’s eine neue Food-Zeitschrift am Markt: „Lust am Kochen“ heißt das Maga­zin, des­sen Erst­aus­gabe nun am Kiosk liegt. Sie beschäf­tigt sich mit Tapas; dazu gibt’s nicht nur aller­lei Rezepte, son­dern auch Wein­emp­feh­lun­gen, Reise– und Gastro­tipps.
KressDNV

Din­kel wird knapp: Viele Bäcker erhö­hen die Preise für Din­kel­bröt­chen, der Dro­ge­rie­markt dm muss ver­schie­dene Din­kel­pro­dukte zeit­weise aus dem Sor­ti­ment neh­men, und die Din­kel­preise haben sich bin­nen eines Jah­res ver­dop­pelt bis ver­drei­fach. Grund hier­für ist eine deutsch­land­weite Din­kel­knapp­heit. Wäh­rend das Getreide bei den Ver­brau­chern immer belieb­ter wird, kön­nen die Bau­ern die Nach­frage nicht bedie­nen.
Agrar­heuteSchwarz­wäl­der Bote

 

Lese­ge­schich­ten

Kuli­na­ri­sches Quin­tett: Gleich fünf Spit­zen­kö­che bit­tet die Zeit­schrift „Fein­schme­cker“ zum XXL-Interview: Raue, Hoff­mann, Erfort, Humm und Becker dis­ku­tie­ren dabei über die Zukunft der Spit­zen­gas­tro­no­mie in Deutsch­land, über das Abwä­gen eige­ner Ansprü­che mit denen des Gas­tes, und über die Rolle der sozia­len Netz­werke im Restau­rant­ge­schäft.
Mana­ger Magazin

Umstrit­tene Tee­wurst: Für die einen sind sie Zer­stö­rer des Abend­lan­des, die ande­ren loben ihren Erfin­der­geist: Zwei Ober­bay­ern haben es gewagt, Weiß­würste grün zu fär­ben — mit japa­ni­schem Matcha, zu Pul­ver gemah­le­nen Grün­tee. Seit­dem kann sich das Duo aus Alt­öt­ting vor Pres­se­an­fra­gen aus aller Welt kaum mehr ret­ten.
Süd­deut­sche

Hem­mungs­los hül­len­los: Der ver­pa­ckungs­lose Super­markt scheint end­gül­tig als Trend­thema in den Medien ange­kom­men zu sein. Gleich meh­rere Jour­na­lis­ten haben sich ver­gan­gene Woche diver­ser Pro­jekte in Deutsch­land angenommen:

  • Müll­ver­mei­dung ist ein Trend­thema. Die Frage ist nur: wie lange?“ (Welt am Sonn­tag)
  • Radio­bei­trag zu Läden, die ihre Ware unver­packt anbie­ten (DRa­dio Wis­sen)
  • Wie ‚Ori­gi­nal Unver­packt‘ uns beim Ein­kau­fen den Ver­pa­ckungs­müll abge­wöh­nen will“ (Super­markt­blog)
  • Ori­gi­nal Unver­packt — Der Super­markt ohne Ver­pa­ckun­gen“ (2 Grüne Toma­ten)

Bio-Basiswissen: Bio ist gesün­der, bio ist natür­li­cher, bio ist bes­ser: Das hört man allent­hal­ben. Doch was ver­steckt sich wirk­lich hin­ter den drei Buch­sta­ben, die inzwi­schen immer mehr Lebens­mit­tel zie­ren? Die Apo­the­ken Umschau erklärt, was Bio-Produkte tat­säch­lich von kon­ven­tio­nel­len unter­schei­det — und räumt mit einer Reihe von Mythen auf.
Apo­the­ken Umschau

 

Blog­schau

Auf­trag Auf­hüb­schen: Auf ihrer Seite „Was machen die da?“ stel­len Isa­bel und Maxi­mi­lian Men­schen und ihre Berufe vor — vom Schus­ter bis zum Kura­tor. Diese Woche sind Food­sty­list Ste­van Paul und Food­fo­to­gra­fin Andrea Thode an der Reihe. Die Blog­ger schauen dem Duo bei der Zube­rei­tung eines „schnel­len Tel­lers“ für die Zeit­schrift Effi­lee über die Schul­ter.
Was machen die da?

Das Gelbe vom Ei: Wie heiß muss die Pfanne fürs per­fekte Spie­ge­lei sein? Nimmt man lie­ber But­ter oder Öl? Und was tun, wenn das Spie­ge­lei oben noch reich­lich wabb­lig ist? Mar­cel ver­rät bei „Deli­ka­tes“ Tipps und Tricks rund um die Zube­rei­tung des Früh­stücks­klas­si­kers.
Delikates.ch

Rich­tig hin­bie­gen: Gute Crois­sants seien in der Schweiz nur schwer zu fin­den, bedau­ert NZZ-Gastrokritiker Wolf­gang Fass­ben­der. Wer Qua­li­tät wolle, könne daher ent­we­der nach Frank­reich rei­sen — oder selbst Hand anle­gen. Für Croissant-Bäcker lie­fert Fass­ben­der eine Anlei­tung — inklu­sive zweier Vari­an­ten für Scho­ko­la­den– und Nougat-Hörnchen.
NZZ-Nachgewürzt

Im Namen der Pelle: Sal­si­cha oder Sal­sic­cia im Süden, Kiel­basa oder Kols­basa im Osten, Pylsa auf Island und Wurst in Deutsch­land: Tobias stellt auf sei­nem Wurst­blog die „Wurst­karte Euro­pas“ vor. Dort sieht man auf einen Blick, wo die Wurst unter wel­chem Namen zwi­schen die Zähne kommt.
Wurst­blog

Rand­gruppe Alle­ses­ser: „Wer heut­zu­tage noch Fett, Koh­len­hy­drate, Fleisch, Glu­ten und Lak­tose isst, scheint zuneh­mend zu einer Min­der­heit zu zäh­len“, schreibt Sibylle im FAZ-Blog „Planck­ton“. Sie begibt sich in den USA — „der Hei­mat der Hightech-Foods“ — auf eine Spu­ren­su­che nach natür­li­chem Essen.
Planck­ton

 

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Pro­bie­ren und stu­die­ren -  nach die­ser Devise stellt Jörn Gutow­ski die Pro­bier­sets von TRY FOODS zusam­men. Sie zei­gen auf, wie groß die Geschmacks­viel­falt bei Oli­ven­ölen, Scho­ko­lade oder Kaf­fee ist — und lie­fern umfas­sende Infor­ma­tio­nen zu dem jewei­li­gen Lebens­mit­tel. Die Idee zu TRY FOODS sei ihm bei der Geschenk­su­che gekom­men, ver­rät Gutow­ski im Schmausepost-Interview. Und: „Schuld war der Whisky.„
Schmau­s­epost (Inter­view)TRY FOODS

 

Rezepte der Woche

Knusp­ri­ges Milch­hähn­chen (inkl. Res­te­ver­wer­tung): „Eine der unauf­wän­digs­ten Arten, ein knusp­ri­ges Hähn­chen mit viel Soße zuzu­be­rei­ten“, stellt Michael bei Kitchn vor. Das Rezept stammt in sei­ner Ursprungs­form von Jamie Oli­ver, doch Michael setzt noch eins drauf: Falls Reste übrig blei­ben, lie­fert er hin­ten­drein noch ein Rezept für einen Som­mer­sa­lat mit Huhn.
Kitchn

Falaco (vege­ta­risch): Neues aus der Kate­go­rie Fusion Food: Anna von „In 80 Töp­fen um die Welt“ ser­viert den Falaco — halb Fala­fel, halb Taco. Ihr Fazit: „Die Avo­cado schmiegt sich an die Paprika, als hätte sie nie etwas ande­res im Leben getan, der Käse amü­siert sich unge­niert mit der Tahini, Chili und Kar­da­mom mischen den Tofu auf, Minze und Hasel­nuss ver­ste­hen sich präch­tig. Was für ein Fest!„
In 80 Töp­fen um die Welt

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Tim Mäl­zer und die welt­bes­ten Spa­ghetti Bolo­gnese (Stern)

2. Toma­ten­sa­lat mit Vanille und Feta (Ger­man Abend­brot)

3. Kein Fleisch macht auch nicht glück­lich (Zeit)

 

Nach­schlag

Unend­li­che Geschichte: Das längste Rezept der Welt erstreckt sich über 1.117 Sei­ten. Die ers­ten hun­dert davon ent­fal­len allein auf die Zuta­ten, ehe es danach an die Koch­an­lei­tung geht. Wirk­lich genieß­bar ist das Resul­tat jedoch nicht, denn für sei­nen „Unend­li­chen Gulasch“ hat ein Ber­li­ner Stu­dent Koch­re­zepte aus dem Web zufäl­lig anein­an­der­ge­reiht. Das Pro­jekt soll den Anord­nungs– und Lis­ten­wahn im Inter­net hin­ter­fra­gen.
Das Fil­terUnend­li­cher Gulasch

Schmausepost vom 23. Mai

Schman­kerl der Woche

Künst­li­che Ernäh­rung: Über Soy­lent ist schon viel geschrie­ben wor­den — aber nir­gendwo so klug und so aus­führ­lich wie jetzt bei der Süd­deut­schen Zei­tung. Dort gehen zwei Auto­ren den Hin­ter­grün­den jener Flüs­si­g­nah­rung nach, die nor­ma­les Essen erset­zen soll. Zudem wirft der Text einen Blick auf den rie­si­gen Markt der Nahrungs-Startups im Sili­con Val­ley — und auf Soylent-Erfinder Rob Rhi­ne­hart, des­sen Anspruch kein gerin­ge­rer ist, als die Welt zu ver­än­dern.
Süd­deut­sche

 

Zahl der Woche

3 Män­ner, 1 Ochs, 1.500 Glä­ser — unter die­sem Motto steht eine Koch­sen­dung der etwas ande­ren Art, die der­zeit in Wien gedreht wird. In der zehn­tei­li­gen Doku­men­ta­tion „Ochs im Glas“ ver­ko­chen ein Koch, ein Foto­graf und ein Restaurant-Kritiker ein kom­plet­tes Rind. Das Ergeb­nis soll im Früh­jahr 2015 zu sehen sein.
Stan­dard

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Nach­rich­ten

Wider den Wegwerf-Wahn: In der EU gibt es eine neue Initia­tive zur Abschaf­fung des Min­dest­halt­bar­keits­da­tums (MHD) für Lebens­mit­tel wie Nudeln, Reis oder Kaf­fee. Die Süd­deut­sche Zei­tung nimmt dies zum Anlass, um die wich­tigs­ten Fra­gen rund ums MHD zu klä­ren. Was genau MDH bedeu­tet, erläu­tert die Stif­tung Waren­test, und bei der Wirt­schafts­wo­che gibt’s eine Bil­der­ga­le­rie zum Thema.
Süd­deut­sche (Abschaf­fung MHD)Süd­deut­sche (FAQ MHD)test.deWiwo (Bil­der­ga­le­rie)

Jung isst sorg­los: 23 Pro­zent der deut­schen Män­ner unter 30 Jah­ren bezeich­net sich selbst als „Fast-Food-Fans“. Zudem macht sich laut der GfK-Umfrage mehr als die Hälfte in die­ser Alters­gruppe kei­ner­lei Gedan­ken über Nähr­werte und Kalo­rien. Frauen hin­ge­gen ernäh­ren sich zwar bewuss­ter, doch auch sie haben eine Schwä­che.
Welt

Cur­ry­wurst bleibt spitze: Nichts Neues an der Kan­ti­nen­front: Wie im Vor­jahr hat der Klas­si­ker Cur­ry­wurst mit Pom­mes fri­tes auch 2013 sei­nen Titel als belieb­tes­tes Kan­ti­nen­ge­richt ver­tei­digt. Immer­hin bei der Ver­fol­gern gab es Bewe­gung: Lasa­gne schaffte es als New­co­mer auf Platz drei; davor ran­giert See­lachs mit Kar­tof­feln, der von Rang fünf auf zwei klet­terte.
FAZ

Umstrit­tene Wurst-Panik: In vie­len Wurst­wa­ren fin­den sich anti­bio­ti­ka­re­sis­tente Keime — das geht aus einer Stichproben-Untersuchung im Auf­trag der Grü­nen her­vor. Beson­ders oft belas­tet waren dem­nach Super­markt­pro­dukte aus Puten­fleisch. Jedoch bremst Dagny Lüde­mann in der Zeit die Wurst-Panik. Sie ver­weist auf die geringe Stich­probe und gibt zu Beden­ken, dass die meis­ten Keime für den Men­schen gar nicht schäd­lich seien.
Süd­deut­sche (Wurst-Check)Zeit (Kom­men­tar)

 

Lese­ge­schich­ten

Schmeckt nach Hei­mat: „Beyond Brat­wurst: A History of Food in Ger­many“ heißt das neue Buch von Ursula Hein­zel­mann, in der sie sich aus­gie­big mit den Esstra­di­tio­nen und –gewohn­hei­ten der Deut­schen aus­ein­an­der­setzt. In der Welt am Sonn­tag ver­fasst die Auto­rin eine Lie­bes­er­klä­rung an die kuli­na­ri­sche Tra­di­tion ihres Hei­mat­lan­des.
Welt

Kit­chen am Kri­sen­herd: In der ZDF-Serie „Brut­zeln am Brenn­punkt“ rei­sen Olaf und Koral von der „Kit­chen Gue­rilla“ ins euro­päi­sche Aus­land, um den Ess­ge­wohn­hei­ten unse­rer Nach­barn nach­zu­spü­ren — und sozia­len Pro­ble­men. Im jüngs­ten Bei­trag besucht das Duo die ita­lie­ni­sche Insel Lam­pe­dusa und kocht dort mit Flücht­lin­gen aus Afrika.
ZDF (Video)ZDF (Beschrei­bung)NWZ (Hin­ter­grund)

Tier­freier Trug­schluss: Vegane Ernäh­rung ist ethisch sau­ber, natür­lich und gesund. Denkt man. Dabei ist mit­un­ter das Gegen­teil der Fall, wie Kath­rin Zin­kant in der Zeit berich­tet. Sie erzählt „aus dem Abgrund, von fal­schem Tin­ten­fisch bis zur pflanz­li­chen Sprüh­sahne“.
Zeit

Beste Bolo: Der Stern setzt seine Serie „Das beson­dere Rezept“ mit Tim Mäl­zer fort. Der TV-Koch stellt sein Rezept für Spa­ghetti Bolo­gnese vor und erzählt, wie er als damit jun­ger Mann Tausch­ge­schäfte betrieb — und warum er inzwi­schen in dem Gericht auf Hack­fleisch ver­zich­tet.
Stern

 

Blog­schau

Ein Augen­schmaus: Wie schme­cken wir? Mit den Rezep­to­ren auf unse­rer Zunge, na klar. Und der Geruchs­sinn spielt eben­falls eine ent­schei­dende Rolle — das weiß jeder, der stark ver­schnupft kaum den Unter­schied zwi­schen Steak und Soja­schnit­zel erkennt. Doch auch das Auge schmeckt mit, schreibt Sabine von „Schmeckt nach mehr“ in ihrer lesens­wer­ten Ana­lyse zu visu­el­len Rei­zen beim Essen.
Schmeckt nach mehr

Ein Gau­men­schmaus: Kokos­milch ist nicht nur bei Vega­nern eine beliebte Alter­na­tiv zu Tier­milch. Weil sie hier­zu­lande jedoch nicht in jedem Super­markt erhält­lich ist, lie­fert Felix von Urge­schmack ein Rezept zum Sel­ber­ma­chen. Dazu braucht es ledig­lich Was­ser und Kokos­rap­seln.
Urge­schmack

Ein Ster­nen­schmaus: Der spa­ni­sche Drei-Sterne-Koch Juan Ama­dor prä­sen­tiert Tapas-Rezepte für Jeder­mann — „ganz ein­fach, ohne grö­ßere Koch­kennt­nisse und mit ein­fa­chen Küchenu­ten­si­lien zuzu­be­rei­ten“. Diet­mar von Valen­ti­nas Koch­buch fin­det die­sen Ansatz lobens­wert, weist aber auch auf Schwä­chen des Koch­buchs hin. Zudem stellt er dar­aus drei Rezepte vor, unter ande­rem für Empa­na­das mit Spi­nat und Zie­gen­käse.
Valen­ti­nas Kochbuch

Ein Über­ra­schungs­schmaus: Mat­thias von „Chez Matze“ ver­schlägt es in Tokio in eine „Meeresgetier-Braterei“, wo er aufs Gera­te­wohl an diverse Stel­len der Spei­se­karte tippt. Neben Tin­ten­fisch und Muscheln steht wenig spä­ter auch eine über­di­men­sio­nale Schne­cke auf dem Tisch. Wage­mu­tig macht sich Mat­thias ans Pro­bie­ren…
Chez Matze

Ein Blog­ger­schmaus: Als „größte deutsch­spra­chige Foodblogger-Konferenz“ bezeich­net sich das Food­camp in Wien, kurz Food­Vie, das am ver­gan­ge­nen Wochen­ende über die Bühne gegan­gen ist. In soge­nann­ten Ses­si­ons kön­nen sich die Teil­neh­mer aus­tau­schen und wei­ter­bil­den — etwa zum Thema Food-Fotografie, Sous-Vide-Kochen, Blogger-Recht oder Wurs­ten. Hier eine Aus­wahl der bes­ten Berichte & Bilder:

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Schmau­s­epost (Inter­view)TRY FOODS

Rezepte der Woche

Spargel-Hot-Dog: Aus­ge­rech­net aus dem Land des ESC-Siegers kommt ein Bei­trag unter dem Titel „Es geht auch ohne Wurst.“ Gemeint ist damit das Spargel-Hot-Dog des öster­rei­chi­schen Food­blogs „Topf und Deckel“. Zwi­schen selbst­ge­ba­cke­nen Brioche-Brötchen ste­cken statt einer Wurst grü­ner Spar­gel und Par­ma­schin­ken.
Topf und Deckel

Toma­ten­sa­lat mit Vanille und Feta (vege­ta­risch): Vor sie­ben Jah­ren hat Julia von „Ger­man Abend­brot“ das Rau­chen auf­ge­ge­ben — nun end­lich hat sie eine Ersatz­droge gefun­den. Die Rede ist von ihrem Toma­ten­sa­lat mit Vanille und Feta. Diese Kom­bi­na­tion klinge auf Anhieb zwar etwas selt­sam, doch Julia ver­si­chert: „Wir sind süch­tig nach dem Salat.„
Ger­man Abendbrot

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Deutsch­land­karte: Bäcke­reien gesucht (Zeit)

2. Jeden Tag ein Buch (Arthurs Toch­ter kocht)

3. Fast Food — und schmeckt’s? (Süd­deut­sche)

Nach­schlag

Kei­ner mag „Happy“: McDonald’s hat ein neues Mas­kott­chen, doch im Social Web kommt der zäh­ne­flet­schende „Happy“ nicht gut an. Viel­mehr ergießt sich Spott und Häme über den Fast-Food-Botschafter — ein wei­te­rer Rück­schlag für den Kon­zern, der sich der­zeit in einer schwie­ri­gen Lage befin­det.
Süd­deut­sche

Schmausepost vom 16. Mai

Schman­kerl der Woche

Essen auf Rädern: 501 Tage lang sind zwei Bri­ten mit dem Rad um die Welt gefah­ren — 20.000 Kilo­me­ter durch 26 Län­der. Ihr Ziel: Die bei­den woll­ten wis­sen, wie die Welt isst, schau­ten bei Ein­hei­mi­schen in die Koch­töpfe und sam­mel­ten Rezepte. Her­aus­ge­kom­men ist das Rei­se­koch­buch „Noma­dic Kit­chen“, das mit­tels Crowd­fun­ding finan­ziert wurde und im Herbst erscheint.
Spie­gelNoma­dic Kit­chen (Web­seite)Noma­dic Kit­chen (Video)Kick­star­ter (Crowdfunding)

 

Zahl der Woche

107 gefärbte Lebens­mit­tel fin­det die Redak­tion der WDR-Sendung „Markt“ bin­nen 30 Minu­ten im Super­markt. Doch warum wer­den heut­zu­tage fast alle Pro­dukte optisch auf­ge­peppt? Die Redak­tion macht den Test und lässt Gourmet-Fans zwi­schen gefärb­ten und nicht-gefärbten Nah­rungs­mit­teln aus­wäh­len.
WDR (mit Video)

 

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Nach­rich­ten

Musik mit Geschmack: Jazz macht dick und Hip­hop schlank: Auf diese pla­ka­tive Schlag­zeile redu­ziert die Frank­fur­ter Rund­schau eine neue US-Studie. Dem­nach hat der Musik­stil Ein­fluss auf unser Ess­ver­hal­ten. So schmeckte Pro­ban­den ein Stück Scho­ko­lade bes­ser, wenn neben­her Jazz lief — und schlech­ter beim Hören von Hip­hop.
Frank­fur­ter Rundschau

Wein­meis­ter USA: Rück­schlag für die „Grande Nation“: Erst­mals ver­liert Frank­reich sei­nen Spit­zen­platz beim welt­wei­ten Wein­ab­satz an die USA. Dort wur­den ver­gan­ge­nes Jahr 3,9 Mil­li­ar­den Fla­schen getrun­ken — mehr als in Frank­reich (3,7 Mrd.) und Deutsch­land (2,7 Mrd.). Größ­ter Wein­pro­du­zent war Ita­lien (44,9 Mio. Hek­to­li­ter) vor Spa­nien (44,7), Frank­reich (42) und weit vor Deutsch­land (8,3).
Pro­planta

Echte Bäcke­reien gesucht: Prima Pro­jekt vom Zeit-Magazin: Die Redak­tion sucht deutsch­land­weit Bäcker, die noch wirk­lich sel­ber backen. Auf der Web­seite kön­nen Nut­zer ihre Lieblings-Bäckerei ein­tra­gen. Die Ergeb­nisse sol­len dann in einer Deutsch­land­karte ver­öf­fent­lich wer­den.
Zeit-Magazin

Wun­der­mit­tel im Wein? Ein Glas Rot­wein am Tag ist gesund und ver­län­gert das Leben — das hört man allent­hal­ben. Doch eine neue Stu­die kratzt nun an dem lieb­ge­won­ne­nen Image. Dem­nach gebe es keine Anzei­chen für eine lebens­ver­län­gernde Wir­kung des Stof­fes Res­ver­a­tol, der unter ande­rem in Rot­wein, Scho­ko­lade und Nüs­sen steckt.
Spie­gelÄrzte­zei­tung

 

Lese­ge­schich­ten

Ver­steck­ter Luxus: Der „Henry Non­sens Preis“ prä­miert Repor­ta­gen, die „weder lehr­reich noch rele­vant“ sind — aber dafür wahn­sin­nig gut. Zur Aus­wahl stand heuer unter ande­rem „Jen­seits der Sterne“ von Max Küng. Darin berich­tet der Autor über sei­nen Ver­such, in einem der legen­dä­ren Ryo­t­eis zu spei­sen — jene ebenso exklu­si­ven wie geheim­nis­vol­len Restau­rants in Japan.
Reporter-Forum (Jen­seits der Sterne)Henry Non­sens Preis

Tel­ler statt Tonne: Unför­mige Kar­tof­feln, zwei­bei­nige Karot­ten, schlappe Peter­si­lie: Der­lei Lebens­mit­tel wan­dern im Han­del wegen ihrer ästhe­ti­schen Män­gel umge­hend in den Müll. Nicht so bei der Schnip­pel­disco in Düs­sel­dorf: Dort fol­gen 400 Men­schen dem Auf­ruf der Slow-Food-Jugend und tref­fen sich zum gemein­sa­men Gemü­se­schnei­den, wäh­rend neben­her DJs für Tanz­mu­sik sor­gen.
Spie­gelDer­Wes­ten

Schnelle Mahl­zeit: Die Deut­schen lie­ben Fast Food mehr denn je. Doch damit ist nicht zwangs­läu­fig ein fet­ti­ger Bur­ger, Pom­mes fri­tes oder ein Döner gemeint. Viel­mehr geht der Trend zu schnel­len Sup­pen, Sala­ten — oder auch mal einem Wurst­brot. Die Platz­hir­sche McDonald’s und Bur­ger King tun sich damit schwer.
Süd­deut­sche

Dunkle Lei­den­schaft: Nach Mit­ter­nacht ändern viele Men­schen — oft unter Ein­fluss von Alko­hol — ihre Ess­ge­wohn­hei­ten; aus kuli­na­ri­schen Dr. Jekylls wer­den rei­hen­weise Mr. Hydes. Das Jetzt-Magazin erforscht in einem Nachtessen-ABC, was hin­ter die­sem Phä­no­men steckt — von „Aus dem Topf“ bis „Zombie-Moment“.
Jetzt

 

Blog­schau

Kochen mit links: Nach einem Unfall lernt Nick bei sei­ner Reha viele Men­schen ken­nen, die nur ein­hän­dig kochen kön­nen — und sich trotz­dem nicht von Fer­ti­g­nah­rung ernäh­ren wol­len. Da kommt ihm eine Idee: Gemein­sam mit Mar­tina Tschirner ver­fasst er „Das Ein­hän­der­koch­buch“.
Mar­tina Tschirner (Ein­hän­der­koch­buch)Face­book (Einhänderkochbuch)

Beef unter Blog­gern: Am 26. Mai star­tet die beliebte Blogger-Aktion „Jeden Tag ein Buch“ in eine neue Runde. Im Vor­feld gibt es jedoch zunächst mal hand­fes­ten Streit zwi­schen der Orga­ni­sa­to­rin Astrid Paul (Arthurs Toch­ter) und dem Blog­ger Stef­fen Sin­zin­ger. Letz­te­rer hätte sich wohl gerne an dem Pro­jekt betei­ligt, hat nun aber statt­des­sen die Koch­buch­ecke ins Leben geru­fen.
Arthurs Toch­ter Kocht (Jeden Tag ein Buch)Stef­fen Sin­zin­ger (Stel­lung­nahme)Koch­buch­ecke

Um die Wurst: Aus aktu­el­lem Anlass schwappt nach dem Euro­vi­sion Song Con­test eine Wurst­welle durchs Netz. Aus dem Land der Sie­ge­rin kom­men dabei Rezepte für Blunzn-Ravioli und eine Ofen­tor­tilla mit Man­gold und Cho­rizo sowie ein ABC rund um die Wurst.
La Capo­cuoca (Blunzn-Ravioli)Prost­mahl­zeit (Ofen­tor­tilla)Ess­kul­tur (Wurst-ABC)

Im kuli­na­ri­schen Fokus: Per­sön­lich­keit, Authen­ti­zi­tät und eine Story — diese drei Dinge machen Hei­mos Mei­nung nach einen guten Foodvlog­ger aus, also jene Videoblog­ger, die ihre Rezepte auf Youtube prä­sen­tie­ren. Auf sei­nem Blog stellt er zehn emp­feh­lens­werte Kamera­kö­che vor.
Dis­gui­se­dasfor­kan­dkni­fes

Klassik-Tipps: Wie­ner Schnit­zel kennt jeder, mag jeder — und jeder meint, die rich­tige Zube­rei­tung zu ken­nen. So auch Lukas, der bei „Gour­met­blog­ger“ das Geheim­nis des per­fek­ten Wie­ner Schnit­zel lüf­tet. Dazu gibt’s hilf­rei­che Tipps — etwa woran man erkennt, dass die Pfanne heiß genug ist.
Gour­met­blog­ger

Kuli­na­ri­sche Zwit­ter: „Hybrid Food“ hat die ver­gan­ge­nen Monate immer wie­der für Schlag­zei­len gesorgt — egal ob Cro­nut (Crois­sant & Donut), Cra­gel (Crois­sant & Bagel) oder Ramen-Burger (mit Nudel-Bun). Das Biss-Magazin geht die­sem Trend nach und stellt einen Deut­schen vor, der sol­che Zwitter-Snacks auch hier­zu­lande bekannt machen will. Pas­send dazu lie­fert Björn von „Happy Plate“ ein Rezept fürs Reu­ben­crois­sant.
Biss (Hybrid Food)Happy Plate (Reubencroissant)

McSpit­zen­brötli im Test: René Schu­del ist der Tim Mäl­zer der Schweiz. Nun hat der TV-Koch für McDonald’s einen Bur­ger kre­iert — „The Prime“, 10,90 Fran­ken das Stück. NZZ-Kritiker Wolf­gang Fass­ben­der pro­biert das „Spit­zen­brötli“ und ist zwie­ge­spal­ten, aber: „Der Schudel-Burger ist Wel­ten bes­ser als das, was Kol­lege Schuh­beck mal für den Bur­ger­bra­ter in Deutsch­land aus­ge­tüf­telt hat!„
NZZ-Nachgewürzt

 

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Pro­bie­ren und stu­die­ren -  nach die­ser Devise stellt Jörn Gutow­ski die Pro­bier­sets von TRY FOODS zusam­men. Sie zei­gen auf, wie groß die Geschmacks­viel­falt bei Oli­ven­ölen, Scho­ko­lade oder Kaf­fee ist — und lie­fern umfas­sende Infor­ma­tio­nen zu dem jewei­li­gen Lebens­mit­tel. Die Idee zu TRY FOODS sei ihm bei der Geschenk­su­che gekom­men, ver­rät Gutow­ski im Schmausepost-Interview. Und: „Schuld war der Whisky.„
Schmau­s­epost (Inter­view)TRY FOODS

 

Rezepte der Woche

Saure Brat­kar­tof­feln mit Schwarz­wurst und Radies­chen: Sauer, def­tig, lecker — die­sem Drei­klang folgt Johan­nes‘ Rezept für saure Brat­kar­tof­feln bei Stutt­gart Coo­king. Er löscht die Kar­tof­feln mit Bal­sa­mico ab und ser­viert sie mit Schwarz­wurst und Radies­chen.
Stutt­gart Cooking

Geba­cke­ner Zie­gen­käse auf Süß­kar­tof­fel­pü­ree (vege­ta­risch): BR-Koch Ste­fan Fors­ter bedient sich für die­ses Rezept in Süd­ame­rika und Indien. Zum geba­cke­nen Zie­gen­käse gibt’s gestampfte Süß­kar­tof­feln und ein süß-saures Pflau­men­chut­ney.
BR

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Zu Gast beim Fern­seh­koch. Heute: Sarah Wie­ner (NZZ)

2. Süß-scharfes Huhn (Prost­mahl­zeit)

3. Die bes­ten Food-Fotos des Jah­res (Stern)

Nach­schlag

Böser Bar­code: Auf den Bio-Säften der Öko-Firma Raben­horst fin­det sich seit eini­ger Zeit am obe­ren Rand des Bar­codes ein schwar­zer Quer­bal­ken. Er wurde auf den Wunsch zahl­rei­cher Kun­den hin­zu­ge­fügt, die sich um die Qua­li­tät des Pro­duk­tes sorg­ten. Dem­nach befürch­te­ten sie, dass die schwarz-weißen Strei­fen des Bar­codes böse Ener­gien bün­deln und die Säfte ver­schlech­tern.
Zeit

Schmausepost vom 9. Mai

Schman­kerl der Woche

Aus­ge­zeich­nete Bil­der: Der „Pink Lady Food Pho­to­gra­phy Award“ prä­miert seit drei Jah­ren Food-Fotos von Profi– und Hob­by­fo­to­gra­fen in ver­schie­de­nen Kate­go­rien. Die Palette reicht von Bil­dern mit poli­ti­schem Hin­ter­grund über Street-Food bis hin Fotos von Men­schen, die Essen machen. Der Stern stellt aus­ge­wählte Bil­der in einer Gale­rie vor.
Stern

 

Zahl der Woche

25 Film­re­zepte fin­den sich in dem gleich­na­mi­gen Koch­buch von Tho­mas Struck und Karin Lau­den­bach — unter ande­rem von Tim Raue und Kolja Klee­berg. Sämt­li­che Gerichte haben einen Bezug zu einem bestim­men Film. „Ein tol­les Buch für alle, die sich auch nur ansatz­weise für gutes Essen, gute Filme und die vie­len Geschich­ten dahin­ter inter­es­sie­ren“, loben die Koch­freunde.
Koch­freunde

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Hier könnte Ihre Wer­bung ste­hen: Sie wol­len Ihr Pro­dukt, Ihre Web­seite, Ihr Buch oder Ihr Food-Event in der Schmau­s­epost bewer­ben? Schrei­ben Sie uns!
Schmau­s­epost (Media-Daten)

Nach­rich­ten

Unse­ren täg­li­chen Tag gib uns heute: Der Tag des Deut­schen Bro­tes am 5. Mai ist ange­sichts von 3.000 Sor­ten hier­zu­lande ein Grund zum Fei­ern — oder nicht? Auf jeden Fall ist es für aller­lei Medien ein Grund, sich mal wie­der dem viel­leicht deut­sches­ten Lebens­mit­tel zu wid­men. Eine Auswahl:

  • Wie steht es ums deut­sche Brot? (Zeit)
  • Der Trend geht zum Selbst­ba­cken (Süd­deut­sche)
  • Andere Län­der, andere Brote (Welt)

Big­Mäc vs. Whop­per: Nach­dem beide Fast-Food-Riesen ver­gan­gene Woche für nega­tive Schlag­zei­len gesorgt haben, schrei­tet das ZDF nun zum Ver­gleich: „McDonald’s gegen Bur­ger King — Das große Duell mit Ster­ne­koch Nel­son Mül­ler“ heißt die Sen­dung, die bei den Kom­men­ta­to­ren jedoch nicht allzu gut weg­kommt.
ZDF (Sen­dung)Süd­deut­scheMee­dia

Knab­bern als Flei­scher­satz: Warum kann man die Chip­stüte ein­fach nicht aus der Hand legen? Ver­ant­wort­lich soll unser tief­ver­wur­zel­ter Hun­ger auf Fleisch sein, behaup­ten zwei aus­tra­li­sche Ernäh­rungs­for­scher. Die­ser werde durch die Kom­bi­na­tion von Salz und Glut­amat ange­regt, was die Nah­rungs­mit­tel­kon­zerne zu nut­zen wis­sen, so die For­scher.
Zeit

 

Lese­ge­schich­ten

Der Mann mit der Wurst­pumpe: Peter Inho­ven ist Metz­ger. Und macht Kunst. Mit Fleisch. Der 46-Jährige gilt in Düs­sel­dorf als „Künst­ler am Darm“ — alter­na­tiv nennt ihn die lokale Presse „Kult-Metzger“. Doch was steckt wirk­lich hin­ter dem Mann, der seine Wurst­pumpe zu Events schleppt? Jörn Kabisch hat Inho­ven für die taz besucht.
taz

Das Geschäft ohne Tiere: Vegane Ernäh­rung boomt. Immer mehr Men­schen ver­zich­ten auf tie­ri­sche Pro­dukte im Essen — ein gefun­de­nes Fres­sen für die Lebens­mit­tel­in­dus­trie. Denn sie preist zuneh­mend „vegane Lebens­mit­tel“ an. Doch was steckt dahin­ter? Und wie gesund ist vegan wirk­lich? Das ARD-Magazin Plus­mi­nus hat nach­ge­forscht.
ARD (Text & Video)

Das Essen in der Luft: Essen schmeckt in der Luft anders als am Boden. Des­halb tes­ten die Köche von Sin­g­a­pore Air­lines ihre Gerichte in spe­zi­el­len Kom­pres­si­ons­kam­mern, die die Atmo­sphäre über den Wol­ken simu­lie­ren. Susann Sitz­ler berich­tet über die „Ver­kos­tung bei acht Pro­zent Luft­feuch­tig­keit“.
Zeit

Die Fol­gen der Flei­sches­lust: Was würde pas­sie­ren, wenn alle Deut­schen ihren Fleisch­kon­sum um 80 Pro­zent redu­zie­ren? Die Redak­tion der 3sat-Sendung Nano hat nach­ge­rech­net und prä­sen­tiert die Ergeb­nisse in einem nett gemach­ten Info­clip.
Youtube

 

Blog­schau

Zum Zustand der Blo­go­sphäre: „Man das Gefühl, dass der Unter­gang des Blogger-Abendlandes nur sehr knapp bevor­steht“, schreibt Mel von Gour­met Gue­rilla mit Blick auf die vie­len Arti­kel, die die Pro­fes­sio­na­li­sie­rung und Kom­mer­zia­li­sie­rung der Blo­go­sphäre anpran­gern. Dabei sieht Mel als Grund hier­für vor allem die Angst vor Ver­än­de­rung und die Demut-Liebe der Deut­schen.
Gour­met Guerilla

Déjà-vu mit Jamie: Seit Jah­ren warte sie dar­auf, dass bei Jamie Oli­ver der Heidi-Klum-Abschalt-Effekt ein­setze, schreibt Ste­fa­nie von „Valen­ti­nas Koch­buch“. Doch nach der Lek­türe sei­nes neu­es­tes Koch­buchs, „Cook Cle­ver mit Jamie“, müsse sie sich dar­auf noch etwas gedul­den. Denn auch Koch­buch Nr. 15 des all­ge­gen­wär­ti­gen Bri­ten ist ein Best­sel­ler — „zu Recht“, fin­det Ste­fa­nie.
Valen­ti­nas Kochbuch

Spar­gel ohne Ende: Für alle, die den­ken, sie hät­ten Spar­gel nun wirk­lich in allen Varia­tio­nen ver­ar­bei­tet, gibt es drei neue Rezep­te­samm­lun­gen. So stel­len Bar­ba­ras Spiel­wiese und Hun­der­tacht­ziggrad je eine Liste mit erprob­ten Gerich­ten vor — von Erdbeer-Spargel-Salat bis japa­nisch ein­ge­rollt. Und Peter von „Aus mei­nem Koch­topf“ stellt kur­zer­hand eine kom­plette Spar­gel­wo­che zusam­men.
Bar­ba­ras Spiel­wieseHun­der­tacht­ziggradAus mei­nem Kochtopf

Unbän­di­ger Lese­hun­ger: Über 15.000 Koch­bü­cher ste­hen in der Bibliotheka-Culinaria in Ber­lin, dem wohl größ­ten deut­schen Kochbuch-Antiquariat. Karin Wit­ten­stein von Coo­kio­nista hat die­sen skur­ri­len und span­nen­den Ort besucht und sich mit den Inha­bern unter­hal­ten.
Coo­kio­nista

Essen beim TV-Koch: Fern­seh­kö­che kochen nicht nur vor Kame­ras, son­dern auch im eige­nen Restau­rant. „Meist lohnt sich der Besuch“, fin­det Wolf­gang Fass­ben­der. „Manch­mal aber auch nicht.“ Nun also macht sich der NZZ-Kritiker auf ins „Spei­se­zim­mer“, das Ber­li­ner Restau­rant von Sarah Wie­ner. In sei­ner Rezen­sion erklärt er, wieso er nach dem Essen „ein biss­chen ent­täuscht“ war.
NZZ Nach­ge­würzt

Von 1 bis 10, von A bis Z: Zwei emp­feh­lens­werte Blogger-Serien haben diese Woche ihre Fort­set­zung gefun­den. Eva wid­met sich bei „10 Gedan­ken zu…“ dem Buch­wei­zen (plus Rezept für glu­ten­freie Piz­zab­röt­chen), und Katha­rina buch­sta­biert in ihrem „Kuli­na­ri­schen ABC“ den Spar­gel durch — von Anfang bis Zucker.
Food Vege­ta­risch (10 Gedan­ken)Ess­kul­tur (Spargel-ABC)

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Pro­bie­ren und stu­die­ren -  nach die­ser Devise stellt Jörn Gutow­ski die Pro­bier­sets von TRY FOODS zusam­men. Sie zei­gen auf, wie groß die Geschmacks­viel­falt bei Oli­ven­ölen, Scho­ko­lade oder Kaf­fee ist — und lie­fern umfas­sende Infor­ma­tio­nen zu dem jewei­li­gen Lebens­mit­tel. Die Idee zu TRY FOODS sei ihm bei der Geschenk­su­che gekom­men, ver­rät Gutow­ski im Schmausepost-Interview. Und: „Schuld war der Whisky.„
Schmau­s­epost (Inter­view)TRY FOODS

Rezepte der Woche

Süß-scharfes Huhn: „Ein fei­nes, schnel­les Essen für den All­tag“ stellt die Tur­bo­haus­frau bei Prost­mahl­zeit vor: ein süß-scharfes Huhn nach dem Rezept der öster­rei­chi­schen Köchin Kim Sohyi.
Prost­mahl­zeit

Rhabarber-Möhren-Salat mit Feta (vege­ta­risch): Ideal als „nette Vor­speise in einem Früh­lings­menü“ sei der Rhabarber-Möhren-Salat, den Chris­tina bei „Fei­nes Gemüse“ prä­sen­tiert. Zum Salat gesel­len sich Feta-Krümel und gerös­tete Wal­nüsse, und dar­über kommt ein Honig-Senf-Orangen-Dressing.
Fei­nes Gemüse

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Pasta — e basta? (Süddeutsche/Kochnische)

2. Food­porn vor dem Kühl­schrank (Aus mei­nem Koch­topf)

3. Tipps für den Ein­kauf von Erd­bee­ren (Süd­deut­sche)

Nach­schlag

Fas­zi­na­tion Ekel: Über Food­porn und kuli­na­ri­sche Bil­der­flu­ten im Netz ist aller­lei geschrie­ben wor­den. Nun gibt es einen neuen Blog, der das Thema Food-Fotografie ein­mal anders anpackt: „Someone Ate This“ zeigt die ekligs­ten Mahl­zei­ten, die rund um den Glo­bus ver­drückt wer­den.
Süd­deut­scheSomeone Ate This

Schmausepost vom 2. Mai

Schman­kerl der Woche

Kuli­na­ri­sche Oscars: René Red­zepi lei­tet im Noma in Kopen­ha­gen das beste Restau­rant der Welt — so sehen es zumin­dest die Exper­ten, die jähr­lich „The World’s 50 Best Restau­rants“ küren. Die Wahl ist umstrit­ten, sorgt aber für reich­lich Gesprächs­stoff — auch im Netz. Eine Auswahl:

 

Zahl der Woche

22 Pro­zent des Spar­gels in Deutsch­land wurde 2013 von Dis­coun­tern ver­kauft — ein deut­li­ches Plus im Ver­gleich zum Vor­jahr. Damit setzt sich ein Trend fort, denn schon seit län­ge­rer Zeit steigt der Spar­ge­l­um­satz bei Aldi, Lidl und Co. Noch haben Land­wirte mit einem Direkt­ver­trieb jedoch die Nase vorne (24%).
HAZ/dpa

 

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Spoo­na­cu­lar - die genau­este Rezept­su­che im Web: Bringt Sie die Suche nach Rezep­ten im Web oft zur Ver­zweif­lung? Weil Ihre Anfra­gen nicht rich­tig ver­stan­den wer­den? Dann pro­bie­ren Sie doch mal Spoo­na­cu­lar aus — die genau­este Rezept­su­che im Netz. Hier kön­nen Sie nach „lak­to­se­freien Brow­nies“ oder „Chili ohne Boh­nen“ suchen. Dazu gibt’s alle Nähr­wert­an­ga­ben und eine App für unter­wegs.
Spoo­na­cu­lar

Nach­rich­ten

Fast Food im Shits­torm: Eine schlechte Woche haben McDonald’s und Bur­ger King hin­ter sich. So mel­dete der Spie­gel, dass McDonald’s sei­nen Hähnchenfleisch-Lieferanten erlaubt, gen­tech­nisch ver­än­der­tes Soja zu ver­füt­tern. Und bei Bur­ger King berich­tet ein ein­ge­schleus­ter RTL-Reporter von schwe­ren Hygie­ne­män­geln. In beide Fäl­len hagelt es Kri­tik im Web.
Spie­gel (McDonald’s)Süd­deut­sche (Bur­ger King)RTL (Video)

Suche nach Billig-Fleisch: Rund 70.000 Ton­nen soge­nann­tes Sepe­ra­to­ren­fleisch wer­den in Deutsch­land pro Jahr ver­ar­bei­tet. Nur wo? Die­ser Frage will Food­watch nun mit­hilfe der Bür­ger nach­ge­hen. Via Inter­net kön­nen anonyme Hin­weise gege­ben wer­den, wel­che Anbie­ter die­ses bil­lige Rest­fleisch ver­wen­den.
Food­watch

Immer mehr Por­ti­ons­kaf­fee: Kap­sel­kaf­fee setzt sei­nen Sie­ges­zug fort und legt im ver­gan­ge­nen Jahr beim Absatz um 27 Pro­zent zu. Unan­ge­foch­te­ner Spit­zen­rei­ter in Deutsch­land bleibt jedoch Fil­ter­kaf­fee, auf den 72 Pro­zent des zu Hause getrun­ke­nen Kaf­fees ent­fal­len. Das Blog Kaf­fee­presse lie­fert aller­lei Fak­ten rund um Kap­sel­kaf­fee.
Han­dels­blattKaffeepresse.de

Neue Label-App: Bio, Fair­trade, ohne Gen­tech­nik — inmit­ten des Label-Dschungels fehlt vie­len Ver­brau­chern der Durch­blick. Abhilfe soll eine neue App schaf­fen, hin­ter der das Ver­brau­cher­schutz­mi­nis­te­rium steht. Sie lie­fert Infor­ma­tio­nen über hun­derte Sie­gel, die ledig­lich abfo­to­gra­fiert wer­den müs­sen.
Tages­schau (mit Audio)Süd­deut­sche

 

Lese­ge­schich­ten

Mit Geschmack: Ihr Arbeit­ge­ber hat die Zunge von Beth Ander­son mit mehr als einer Mil­lion Euro ver­si­chert. Denn die Bri­tin kann so inten­siv schme­cken wie nur wenige Men­schen auf der Welt. Diese Eigen­schaft hat sie zum Beruf gemacht: Ander­son ist soge­nann­ter „Super­tas­ter“ bei einem gro­ßen Nah­rungs­mit­tel­kon­zern.
SZ-Magazin

Roter Faden: Drei Tipps gibt die Süd­deut­sche für den Ein­kauf von Erd­bee­ren. Ers­tens, die Unter­seite des Körb­chens anschauen. Zwei­tens, Früchte mit wei­ßen Stel­len mei­den. Und drit­tens: kein mat­tes Obst kau­fen. Dar­über hin­aus ver­rät der Arti­kel, was sich hin­ter Desi­gner­erd­bee­ren ver­steckt, und wo die aro­ma­tischs­ten Früchte wach­sen.
Süd­deut­sche

Hin­ter Git­tern: Auf den ers­ten Blick ist es ein gewöhn­li­ches Restau­rant — weiße Tisch­tü­cher, Blu­men­ge­ste­cke, polierte Gabeln. Doch hier kas­sie­ren die Kell­ner nur Spiel­geld, das Ablö­schen mit Rot­wein ist tabu, und ein ver­schwun­de­nes Mes­ser löst einen Alarm aus. Denn im Restau­rant der JVA Luckau-Duben wer­den Häft­linge als Köche und Kell­ner aus­ge­bil­det.
Tages­spie­gel

Natür­li­cher Dün­ger: For­scher wol­len Toma­ten im All züch­ten: Im Jahr 2016 soll ein Satel­lit inklu­sive Gewächs­haus in die Erd­um­lauf­bahn geschos­sen wer­den. Im Inter­view erklärt einer der Wis­sen­schaft­ler, wie man Toma­ten welt­raum­taug­lich macht, und wieso es zum Wach­sen Urin braucht.
Süd­deut­sche

 

Blog­schau

Zum Zehn­jäh­ri­gen: Das viel­leicht älteste deut­sche Food­blog fei­ert Geburts­tag: Vor zehn Jah­ren hat Petra ihr Web­seite „Chili und Cia­batta“ aus der Taufe geho­ben — mehr als 2100 Bei­träge spä­ter blickt sie nun zurück. Gefei­ert wird — natür­lich — mit einem Rezept, und zwar für nea­po­li­ta­ni­sche Tar­alli.
Chili und Cia­battaSchmau­s­epost (C&C als Blog der Woche)

Gut gereift: Katha­rina von Ess­kul­tur pro­biert einen Joghurt aus ihrem Kühl­schrank, des­sen Min­dest­halt­bar­keits­da­tum seit einem Jahr und fünf Mona­ten abge­lau­fen ist. Die Ver­kos­tung hält sie im Video fest und kommt zu dem Schluss: „Das Joghurt hat über­haupt nichts.„
Ess­kul­tur

Per­fekte Pasta: In der Koch­ni­sche, dem neuen Food­blog der Süd­deut­schen Zei­tung, wid­met sich Chris­tina dem Thema Spa­ghetti. Darin räumt sie mit Mythen rund ums Sal­zen, Abschre­cken und Ölen auf — und lie­fert oben­drein einen Pra­xis­tipp, um den per­fek­ten Gar­punkt zu tref­fen.
Koch­ni­sche

Pikan­ter Porno: Peter von „Aus mei­nem Koch­topf“ macht sich äußerst unter­halt­same Gedan­ken über Food­porn. Und Kühl­schränke. Und das „Fach der Ver­lie­rer“, wohin der ver­ges­sene Par­me­san wan­dert. Und dann geht’s zurück zu Food­porn, dem all­ge­gen­wär­ti­gen Abfo­to­gra­fie­ren unse­res Essens, und was eine kana­di­sche For­sche­rin davon hält.
Aus mei­nem Koch­topf

Mun­dende Metro­pole: Ber­lin ist inzwi­schen auch die kuli­na­ri­sche Haupt­stadt Deutsch­lands — zumin­dest, wenn es nach dem Guide Miche­lin geht. So gibt es ganze 13 Sterne-Lokale in Ber­lin, fünf davon sogar mit zwei Ster­nen. Die Küchen­reise stellt alle 13 Edel-Restaurants vor — inklu­sive aus­führ­li­cher Berichte.
Küchen­reise

 

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Pro­bie­ren und stu­die­ren -  nach die­ser Devise stellt Jörn Gutow­ski die Pro­bier­sets von TRY FOODS zusam­men. Sie zei­gen auf, wie groß die Geschmacks­viel­falt bei Oli­ven­ölen, Scho­ko­lade oder Kaf­fee ist — und lie­fern umfas­sende Infor­ma­tio­nen zu dem jewei­li­gen Lebens­mit­tel. Die Idee zu TRY FOODS sei ihm bei der Geschenk­su­che gekom­men, ver­rät Gutow­ski im Schmausepost-Interview. Und: „Schuld war der Whisky.„
Schmau­s­epost (Inter­view)TRY FOODS

 

Rezepte der Woche

Vitello ton­nato: Einen Vorspeisen-Klassiker der ita­lie­ni­schen Küche nimmt sich Michael von „Mein Rezept der Woche“ vor: Vitella ton­nato. Das Gericht bringt Kalb­fleisch und Thun­fisch zusam­men; ser­viert wird das ganze mit etwas Grün­zeug und Kapern.
Mein Rezept der Woche

Risotto mit Zie­gen­käse und Arti­scho­cken (vege­ta­risch): Mit einer Lie­bes­er­klä­rung an die Ziege beginnt die „Wilde Henne“ von „Wil­des Pou­let“ „etwas vom Bes­ten, das ich in den letz­ten Wochen gekocht habe“. Näm­lich: ein Risotto mit Ziegen-Alpkäse, Arti­scho­cken und roten Zwie­beln.
Wil­des Poulet

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. 10 Top Ernährungs-Blogs (2 Grüne Toma­ten)

2. Kein Käse für Kim (Wat­son)

3. Rha­bar­ber und Erd­bee­ren ergän­zen sich gut (FNP)

Nach­schlag

Schlem­men im Rausch: Was isst die Welt, wenn sie betrun­ken ist? Die­ser Frage geht ein Buzzfeed-Video nach, das sich im Inter­net zum Ren­ner ent­wi­ckelt. Mit dabei sind kana­di­sche Pou­tine, ira­ni­sche Pizza und tür­ki­scher Döner.
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