Archiv für den Monat: November 2014

Schmausepost vom 28. November 2014

Schman­kerl der Woche

Das große Fres­sen: Joey Chest­nut isst. Beson­ders viel und das beson­ders schnell. Ja Chest­nut, der auf den Spitz­na­men „Jaws“ hört, isst sogar so viel und schnell, dass er das Essen zum Beruf machen kann — als Profi in der Major Lea­gue Eating. Dort hat der Kali­for­nier unlängst 4,42 Kilo Trut­hahn­fleisch bin­nen zehn Minu­ten geges­sen. Patrick Loewen­stein blickt in der taz genauer auf das irr­sin­nige Hotdog-Verschlingen und Bratwurst-Verdrücken (mit Videos).
taz

 

Zahl der Woche

400 Tas­sen Tee pro­bie­ren pro­fes­sio­nelle Tee­tes­ter mit­un­ter pro Tag — nach dem Schema schlür­fen, aus­spu­cken, schlür­fen. Doch wie wird man Tee­tes­ter? Und warum braucht es bis zu sie­ben Jahre, um die fei­nen Geschmacks­nu­an­cen im Tee unter­schei­den zu kön­nen? Die Zeit stellt in ihrer Serie „Beruf der Woche“ den Tee­tes­ter vor.
Zeit

 

Anzeige

TRY FOODS — genuss­volle Weih­nachts­ge­schenke mit Stil: Die TRY Pro­bier­sets sind die per­fek­ten Weih­nachts­ge­schenke für alle, die Wert auf bewuss­ten Genuss legen. Wäh­len Sie aus fünf pro­dukt­be­zo­gene Sets (Kaf­fee, Oli­venöl, Pfef­fer, Salz & Scho­ko­lade) oder dem TRY Ber­lin Set aus. Jede Box ist wie ein Tasting-Kurs für zu Hause. Die Sets sind schlicht und schön ver­packt und kön­nen optio­nal als Geschenk direkt ver­schickt wer­den!
TRY FOODS

 

Aus den Medien

Ver­der­ben viele Köche den Brei? Jan Spiel­ha­gen ist der Chef­koch beim Zeit­schrif­ten­ver­lag Gru­ner + Jahr, wo er als Chef­re­dak­teur sämt­li­che Food-Magazine von „Essen & Trin­ken“ bis „Beef!“ betreut. Im Inter­view bei turi2 ver­rät der 43-Jährige, warum die Deut­schen offen­bar nie­mals satt wer­den an Koch­sen­dun­gen und Essens­zeit­schrif­ten, und was in sei­ner Ver­suchs­kü­che noch so brut­zelt.
turi2

Tier oder tier­frei? Diese Frage ist der sicherste Weg zu ver­ba­len Prü­ge­leien in den Kom­men­tar­spal­ten. Denn sobald im Inter­net von Vega­nern die Rede ist, fol­gen Beschimp­fun­gen à la „Lei­chen­fres­ser“ und „Körn­er­ka­cker“ so zuver­läs­sig wie Klopse auf das Wort „Königs­ber­ger“. Doch warum ist das so? Macht das Inter­net etwa into­le­rant?, fragt Anikke Fischer anläss­lich der ARD-Themenwoche.
ARD

Kri­tik an den Kri­ti­kern: Nun sind alle erschie­nen, dis­ku­tiert wor­den und ste­hen im Regal: die neue Gastro-Führer von Guide Miche­lin bis Gault Mil­lau. Als Letz­tes war der Gusto an der Reihe, und des­sen Auto­ren stif­ten Unruhe: Bevor­zu­gen die eta­blier­ten Restau­rant­füh­rer etwa Koch-Altstars? Und machen sie zu viel Poli­tik? Die­sen Fra­gen wid­met sich Jür­gen Dol­lase in der FAZ.
FAZ

Von Pin­kel bis Prä­si­den­ten­gat­tin: In New York ist Grün­kohl ein Szene-Snack, sogar First Lady Michelle Obama knab­bert lei­den­schaft­lich daran. Hier­zu­lande hin­ge­gen kommt Grün­kohl meist mit Pin­kel daher — sowie Teebeutel-Weitwurf und Trink­ex­zes­sen. Die Süd­deut­sche stellt in einer Bil­der­ga­le­rie aller­lei Wis­sens­wer­tes rund um Grün­kohl vor.
Süd­deut­sche

Ein gutes Händ­chen: „Wir dür­fen den Hot­dog nicht Ikea über­las­sen“, for­dert Ste­van Paul schlag­zei­len­ge­recht im Spiegel-Interview (wor­auf der Satz umge­hend in der Über­schrift lan­det). Dar­über hin­aus erzählt der Koch und Autor viel Span­nen­des rund ums Thema Street Food und die Hin­ter­gründe des Trends. Dazu eben­falls lesens­wert: Jochen stellt bei „Auf die Hand“ die Street-Food-Szene in New York vor.
Spie­gel (Inter­view)Auf die Hand (Street Food in New York)

Vor­zei­tig aber vor­zeig­bar: Die FAZ kommt im sinn­freien Wett­ren­nen um den frü­hes­ten Jah­res­rück­blick als erste ins Ziel. Dort stel­len Jür­gen Dol­lase und Stuart Pigott ihre kuli­na­ri­schen Lieb­linge des Jah­res — Köche, Win­ter, Weine — in einer fei­nen Bil­der­ga­le­rie vor.
FAZ

 

Aus den Blogs

Yotam goes Munich: Yotam Otto­lenghi kommt nach Mün­chen, um sein neues Koch­buch vor­zu­stel­len. Clau­dia von „Din­ner um Acht“ gehört zu einer klei­nen Gruppe von Blog­gern, die den Jamie Oli­ver 2.0 inter­viewen dür­fen. Im Gespräch erzählt Otto­lenghi, was ihm an der deut­schen Küche beson­ders gefällt („Würste!“), und woher seine Liebe zum Kochen rührt.
Din­ner um Acht (Inter­view)Din­ner um Acht (neues Koch­buch inkl. Rezept)Spie­gel (Interview)

Michael goes BBQ: Sie­ben Tipps für den per­fek­ten Bur­ger gibt Michael bei Food & Glut. Unter ande­rem geht’s um die rich­tige (kräf­tige) Wür­zung, die per­fekte Form, die Kraft der Ruhe und den Mut zur Krea­ti­vi­tät.
Food & Glut

Rat­schläge goes. Immer. Neues aus der Tipp-Werkstatt von Guido bei „Kochen mit But­ter“: Nach­dem er vorige Woche aller­lei Küchenu­ten­si­lien zum Zer­klei­nern und Ver­stamp­fen von Lebens­mit­teln vor­ge­stellt hat, folgt nun Teil zwei der Küchenhelfer-Serie. Dies­mal geht’s um prak­ti­sche Geräte, die einem das Kochen und Backen erleich­tern.
Kochen mit But­ter (Teil 2)Kochen mit But­ter (Teil 1)

Kaf­fee goes. Nicht. Ver­brü­hun­gen auf der Haut und Kaf­fee­fle­cken auf der Klei­dung wünscht Peter von „Aus mei­nem Koch­topf“ all jenen, die aus wun­der­ba­rem Kaf­fee ein schnö­des To-Go-Getränk machen. Schließ­lich sei Kaf­fee ein ural­tes Kul­tur­ge­tränk, das in Papp­be­cher zu fül­len Banau­se­rei sei. In 15 Punk­ten erklärt Peter aller­lei Wis­sens­wer­tes rund um Kaf­fee — mit fei­nen Gra­fi­ken und schö­nen Bil­dern.
Aus mei­nem Kochtopf

Valen­tin goes Autor: Vor drei Jah­ren hat Valen­tin von Thurn mit sei­ner Doku „Taste the Waste“ zum Thema glo­bale Lebens­mit­tel­ver­schwen­dung für viel Auf­se­hen gesorgt. Nun geht der Fil­me­ma­cher unter die Auto­ren und stellt sein neues Buch „Harte Kost“ vor. „Essen ist eine poli­ti­sche Hand­lung“, sagt von Thurn im Utopia-Interview.
Uto­pia (Interview)

Enkel goes Alba: Miriam alias Arthurs Enkel­toch­ter besucht die Trüf­fel­messe in Alba. In ihrem unter­halt­sa­men und infor­ma­ti­ven Bericht geht Miriam auf Trüf­fel­jagd, lernt die kleine Trüf­fel­kunde, gibt Kauf­tipps und darf natür­lich auch kos­ten.
Arthurs Toch­ter

 

Anzeige

Sie fin­den Wer­bung fad? Machen Sie’s bes­ser und schal­ten Sie hier eine pfif­fige Anzeige, um Ihr Pro­dukt, Ihre Web­seite, Ihr Buch oder Ihr Food-Event in der Schmau­s­epost zu bewer­ben? Schrei­ben Sie uns!
Schmau­s­epost (Media-Daten)

      

Rezepte der Woche

Bir­nen, Boh­nen, Speck — und Fisch: Tho­mas von Nudel­heis­sund­hos peppt den einen Klas­si­ker aus dem hohen Nor­den auf und macht aus BBS kur­zer­hand BBS-F. Zu Bir­nen, Boh­nen und Speck gibt er Kabel­jau hinzu, und fer­tig ist das 3x15-Minuten-Gerichtohnen: 15 Minu­ten wird der Speck gegart, dann kom­men 15 Minu­ten lang die Boh­nen hinzu, und schließ­lich fol­gen Bir­nen, Kar­tof­feln und Fisch — wie­derum für 15 Minu­ten.
Nudel­heis­sund­hos

Gebra­tene Kar­tof­fel­k­loß­schei­ben in Thy­mi­an­sahne (vege­ta­risch): Herr Grün kocht. Genauer gesagt brät er dies­mal — und zwar Schei­ben vom Kar­tof­fel­k­loß in der Pfanne an. Diese kom­men in eine feine Thy­mi­an­sahne; dazu gibt’s Petersilienwurzel-Möhren-Gemüse und ein klei­nes aber fei­nes Gschich­terl von Pro­fes­sor Cap­rese in sei­nem Blog.
Herr Grün kocht

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Deutsch­land­karte: Hier ist die nächste gute Bäcke­rei  (Zeit-Magazin)

2. Rezepte schrei­ben: Eine Anlei­tung in 10 Gebo­ten (Schmeckt nach mehr)

3. Das schnellste Mousse au Cho­co­lat der Welt (Schla­raf­fen­welt)

 

Nach­schlag

Food­fol­ter statt Food­porn: Die freie Jour­na­lis­tin Anna Aridzan­jan sam­melt in ihrem Blog Ama­teur­koch­fo­tos die schlimms­ten Essens­fo­tos von Food-Communitys. Dort prä­sen­tiert sie „Food­fo­tos von Men­schen, die keine Food­fo­to­gra­fen sind“. Immer­hin schiebt sie hin­ter­her: „P.S. Die Gerichte schme­cken bestimmt trotz­dem ganz fan­tas­tisch!„
Mee­diaAma­teur­koch­fo­tos

Schmausepost vom 21. November

Schman­kerl der Woche

Beste Bäcker: In Zei­ten von Dis­coun­ter­brot und Auf­backsem­meln hat das Zeit-Magazin nach guten Bäcke­reien gefragt — und die Reso­nanz war enorm. Mehr als 15.000 Leser haben sich betei­ligt, und her­aus­ge­kom­men ist eine umfas­sende Deutsch­land­karte mit emp­feh­lens­wer­ten Bäcke­reien und Tipps, was dort am bes­ten schmeckt. Dazu macht sich Mat­thias Stolz Gedan­ken dar­über, warum nie­mand etwas gegen das Bäcke­rei­en­ster­ben unter­nimmt.
Zeit-Magazin (Deutsch­land­karte)Zeit-Magazin (Bäcke­rei­en­ster­ben)

 

Zahl der Woche

214 Eier isst der Durch­schnitts­deut­sche pro Jahr. Das ist nur eine der vie­len Sta­tis­ti­ken aus dem Bereich Essen und Trin­ken, die im neuen Sta­tis­ti­schen Jahr­buch auf­tau­chen. Ansons­ten kommt Otto-Normal-Verdrücker jähr­lich auf 99 Liter Bier und 88 Kilo Fleisch. Ach ja, und die deut­sche Durch­schnitts­henne legt 294,3 Eier.
Ärzte­zei­tungHan­dels­blatt (belieb­tes­ten Getränke)

 

Anzeige

Sie fin­den Wer­bung fad? Machen Sie’s bes­ser und schal­ten Sie hier eine pfif­fige Anzeige, um Ihr Pro­dukt, Ihre Web­seite, Ihr Buch oder Ihr Food-Event in der Schmau­s­epost zu bewer­ben? Schrei­ben Sie uns!
Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

Eher mager: Das Bäcke­rei­en­ster­ben sorgt immer wie­der für Schlag­zei­len (siehe oben). Doch wie geht es eigent­lich den Metz­gern im Land? Gar nicht gut, mahnt der Deut­sche Fleischer-Verband. So sei die Zahl der eigen­stän­di­gen Metz­ge­reien bin­nen zehn Jah­ren von 18.300 auf 13.900 gesun­ken. Ver­ant­wort­lich sind die Tier­wohl­de­batte, der Vega­nis­mus­trend und — vor allem — die Kon­kur­renz durch Dis­coun­ter und Super­märkte.
n-tv

In vino veri­tas: Im zwei­ten Teil ihrer Serie gibt Sonja Helms im Stern Nach­hilfe in Sachen Wei­ne­ti­ket­ten. Unter ande­rem geht es um die ver­schie­de­nen Qua­li­täts­stu­fen des deut­schen Weins und um — oft ver­wir­rende — frei­wil­lige Anga­ben der Her­stel­ler. Dazu erklärt die Auto­rin die gän­gigs­ten Anga­ben auf Wei­nen aus Europa und Über­see.
Stern

15 Köche in Ber­lin haben gerade vom Guide Miche­lin einen Stern ver­lie­hen bekom­men — dar­un­ter nur eine Frau: Sonja Früh­sam­mer vom „Früh­sam­mers“. Inna Hemme hat sie für die BZ besucht und sich über das Leben als Spit­zen­kö­chin, Frauen in der Ster­ne­gas­tro­no­mie und ihre per­sön­li­che Herd­prä­mie unter­hal­ten.
BZ

Weih­nach­ten kommt. Schon in gut vier Wochen. Ja, rich­tig gele­sen: vier Wochen! Höchste Zeit also, sich mit But­ter, Eiern und Scho­ko­lade ein­zu­de­cken und ans Plätz­chen­ba­cken zu den­ken. Oder doch lie­ber Mar­ga­rine? Wel­ches Mehl ist am bes­ten? Und wie hal­ten sich Plätz­chen mög­lichst lange? Die­sen Fra­gen wid­met sich der BR in einem Plätzchen-Spezial.
BR

Ohne Magen­grum­meln: Die Schot­ten sind stolz auf ihr Natio­nal­ge­richt Hag­gis — auch wenn sie sich treff­lich dar­über strei­ten, wel­che Zuta­ten wirk­lich in den Schafs­ma­gen gehö­ren. Michael All­maier schreibt in der Zeit über „Schott­lands innere Werte“ und macht dabei auch die Geschmacks­probe aufs Exem­pel.
Zeit

Voll­dampf vor­aus: Bei der aktu­ell ange­sag­ten Zube­rei­tungs­art des Dampf­ga­rens behal­ten Lebens­mit­tel ihre Farbe, ihren Biss und vor allem ihre Nähr­stoffe. Doch wel­che Zuta­ten eig­nen sich fürs Dampf­ga­ren? Und wel­che Gerät­schaf­ten brau­chen Hob­by­kö­che dafür? Diese Fra­gen beant­wor­ten Jean­nine Lin­nepe im Fein­schme­cker.
Fein­schme­cker

 

Aus den Blogs

10 Gebote: Sabine hat hun­derte Rezepte lek­t­o­riert, ver­fasst und über­setzt. Aus ihren Erfah­run­gen hat sie eine Anlei­tung fürs Rezep­te­schrei­ben ent­wi­ckelt — und bie­tet diese bei „Schmeckt nach mehr“ kos­ten­los zum Down­load an. Ihre zehn Rat­schläge sol­len Lesern das Ver­ständ­nis und Nach­ko­chen erleich­tern. Zudem ver­weist sie auf die 13 Tipps für Koch­texte von San­dra bei „Text­mis­sion“.
Schmeckt nach mehr (10 Gebote)Text­mis­sion (13 Tipps)

Küchen­zwei­kampf: Stef­fen Sin­zin­ger bit­tet in der Ber­li­ner Spei­se­meis­te­rei zum Duell. Die Kom­bat­tan­ten: Ther­mo­mix vs. Kit­chen­Aid. In sei­nem Bei­trag ver­gleicht der Koch die bei­den pro­mi­nen­tes­ten Küchen­ge­rä­te­her­stel­ler, die auch hier­zu­lande um die Vor­herr­schaft rin­gen.
Ber­li­ner Speisemeisterei

Viel Wurst um nichts? Am Anfang steht ein Foto in ihrer Time­line. Dar­auf: Würste, Leber­knö­del und Unmen­gen Fleisch; dazu die Frage „Rate mal, was das kos­tet?“ Die Ant­wort — 30 Euro — und die Kom­men­tare — „Cool“ oder „Will ich auch!“ — brin­gen Franzi vom Gemü­se­re­gal in Rage und ani­mie­ren sie zu einer Wut­rede. Der Titel ihres Blog­ein­trags: Über­leg, wer du bist, und was du isst.
Wo geht’s zum Gemüseregal

Unter Food­blog­gern: Drei span­nende Bei­träge rund um Men­schen, die im Inter­net übers Essen schrei­ben, zau­bert Jan-Peter im Nomy­blog aus dem Hut. Neben den „10 Tipps, warum es schwer ist, mit einem Food­blog­ger zusam­men zu sein“ (siehe Schmau­s­epost der Vor­wo­che) geht es um das typi­sche Voka­bu­lar von Food­blog­gern sowie eine Typo­lo­gie die­ses Men­schen­schlags.
Nomy­blog

Kräu­ter und Gewürze aus aller Welt heißt die tolle Serie, in der sich „Kathys Küchen­kampf“ dies­mal mit einem der popu­lärs­ten Würz­mit­tel der hie­si­gen Küche beschäf­tigt — dem Knob­lauch. Woher der Name stammt? Wie man Knob­lauch beim Kochen ver­wen­det? Und was hat es mit der Knob­lauch­fahne auf sich? All das — und noch mehr — ver­rät Kathy in ihrem klei­nen Knoblauch-ABC.
Kathy Küchen­kampf

Grü­ner Dau­men: Und damit gleich zur nächs­ten lesens­wer­ten Foodblogger-Serie: Jörg von „Utecht schreibt“ pickt für das 14. „Gemüse des Monats“ den Feld­sa­lat her­aus. Am Ende sei­nes Bei­trags gibt’s ein Rezept für Feld­sa­lat mit Haf­er­wurz und Chips vom Bam­ber­ger Hörn­chen, am Anfang steht die­ser schöne Satz: „Anstelle des gemei­nen Kopf­sa­lats kann man auch die Tages­zei­tung essen.„
Utecht schreibt

 

Anzeige

TRY BERLIN­Das neu­este Pro­bier­set von TRY FOODS wid­met sich der deut­schen Haupt­stadt. In fünf The­men beschreibt TRY FOODS Grün­der Jörn Gutow­ski mit der Hilfe ver­schie­de­ner Exper­ten die Auf­bruch­sstim­mung in der Ber­li­ner Food-Szene. Die Box beinhal­tet zudem fünf Pro­dukte, die jeweils eines der fünf The­men reprä­sen­tiert. Neben dem TRY Ber­lin Set hat TRY FOODS fünf pro­dukt­be­zo­gene Pro­bier­sets (Kaf­fee, Oli­venöl, Pfef­fer, Salz & Scho­ko­lade) ent­wickelt — ganz nach dem Motto „Pro­bie­ren und stu­die­ren“.
TRY FOODS

 

Rezepte der Woche

Schwei­ne­fi­let im Wal­nuss­man­tel: Ein „wun­der­ba­res Herbst­re­zept“ mit „har­mo­ni­schen Aro­men“, prä­sen­tiert die Wein­nase bei „Man kann’s essen“. Er umhüllt ein Schwei­ne­fi­let mit einer Wal­nuss­kruste und ser­viert dazu Wur­zel­ge­müse aus dem Ofen. Oben­drein gibt’s einen Wein­tipp: fri­scher, fruch­ti­ger Weiß­wein.
Man kann’s essen

Zwei-Zutaten-Dessert (vege­ta­risch): In Zei­ten, in denen kaum ein Inter­net­text ohne Super­la­tive aus­kommt, wirbt David von Schla­raf­fen­welt mit der „schnells­ten Mousse au Cho­co­lat der Welt“. Für sein Rezept braucht er nur zwei Zuta­ten: Was­ser und Scho­ko­lade.
Schla­raf­fen­welt

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Elek­tro­ni­sche Küchen­ge­räte — Hel­fer unter Strom (Fein­schme­cker)

2. Ther­mo­mix wird zum Ver­kaufs­schla­ger (FAZ)

3. Kobe-Rind: Der etwas andere Rinder-Wahnsinn (Zeit)

 

Nach­schlag

Pein­li­che Penis-Posse: Einen Bei­trag über die süd­ko­rea­ni­sche Lie­bes­in­sel Jeju bebil­dert das Lufthansa-Magazin mit einem Foto von Kek­sen in Penis­form. Doch die Phallus-Knabberei bekom­men nur wenige Flug­gäste zu Gesicht. Denn offen­bar in letz­ter Minute lässt die Luft­hansa das Bild hun­dert­tau­send­fach mit Eti­ket­ten über­kle­ben. Es sei „für die unter­schied­li­chen Kul­tu­ren, aus denen unsere Rei­sen­den stam­men, nicht geeig­net“, erläu­tert ein Lufthansa-Sprecher der taz.
taz

Schmausepost vom 14. November 2014

Schman­kerl der Woche

12 Food Art Ques­ti­ons, ein kuli­na­ri­sches FAQ, heißt die Inter­view­reihe von Stef­fen Sin­zin­ger, der Spit­zen­kö­che, Foto­gra­fen und Gas­tro­no­men befragt. Allein vorige Woche stan­den Mar­tin Klein vom Red-Bull-Edelrestaurant Ika­rus sowie Ster­ne­koch Sebas­tian Zier Rede und Ant­wort. Jetzt hat Sin­zin­ger sämt­li­che FAQ-Folgen auf einer Karte gesam­melt, die zeigt, dass er die „kuli­na­ri­schen Speer­spit­zen“ vor allem im Wes­ten des Lan­des ver­or­tet.
Ber­li­ner Spei­se­meis­te­rei - alle FAQ als Karte // Mar­tin Klein // Sebas­tian Zier

 

Zahl der Woche

549 Euro kos­tet ein Kilo vom japa­ni­schen Kobe-Rind. Doch kann ein Stück Fleisch wirk­lich so viel Wert sein? Vera Gör­gen macht im Zeit-Magazin den Geschmacks­test und erläu­tert, warum man Kobe-Rind „förm­lich lut­schen“ kann.
Zeit-Magazin

 

Anzeige

Genervt von die­ser Anzeige? Dann schal­ten Sie doch eine Klü­gere? Hier in der Schmau­s­epost kön­nen Sie Ihr Pro­dukt, Ihre Web­seite, Ihr Buch oder Ihr Food-Event rund 800 Abon­nen­ten vor­stel­len — alle­samt Essens­lieb­ha­ber.
Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

Auf der Lein­wand: Wel­che Rolle spielt die Küche im Film? Die­ser Frage geht Arte in einem 13-minütigen Bei­trag nach. Der wilde Par­force­ritt springt von Matrix über Das Große Fres­sen bis hin zu For­rest Gump.
Arte

Auf dem Wunsch­zet­tel: Schlappe 1100 Euro kos­tet der neue Ther­mo­mix — und doch ver­kauft sich die Küchen­ma­schine „wie ver­rückt“, schreibt Winand von Peters­dorff in sei­ner aus­führ­li­chen Ana­lyse in der FAZ. Inzwi­schen liegt die Lie­fer­zeit des Gerä­tes bei vier bis sechs Wochen; welt­weit werde alle 38 Sekun­den (!) ein Ther­mo­mix ver­kauft.
FAZ

Neu­es­ter Sch­frei oder nutz­lo­ser Schrott? Braucht Otto-Normal-Hobbykoch den oben genann­ten Ther­mo­mix? Oder über­haupt eine Küchen­ma­schine? Und wie sieht’s mit Hand­mi­xer, Saft­presse, Popcake-Maker und ande­ren elek­tro­ni­schen Hel­fer­lein aus? Jean­nine Lin­nepe ver­rät im Fein­schme­cker, wel­che Geräte Ein­stei­ger, Fort­ge­schrit­tene und Pro­fis benö­ti­gen.
Fein­schme­cker

Nach den Ster­nen: In der Woche nach dem Michelin-Sternenregen sind drei lesens­werte Inter­views rund um die Spit­zen­gas­tro­no­mie erschienen:

  • Julien Walt­her besucht Spit­zen­re­stau­rants rund um die Welt und berich­tet dar­über in sei­nem Blog (Effi­lee)
  • Paul Ivic ist der ein­zige rein vege­ta­ri­sche Ster­ne­koch (Spie­gel)
  • Chris­tian Sei­ler besucht den Wie­ner Ster­ne­koch Kon­stan­tin Filip­pou (ChristianSeiler.com)

Papa­gei­en­zun­gen­pud­ding stand bei Leo X. regel­mä­ßig auf dem Spei­se­plan, Johan­nes Paul II. hatte als gebür­ti­ger Pole natur­ge­mäß einen Hang zu Pirog­gen, und Bene­dikt XVI. knab­berte nach einem anstren­gen­den Tag gerne am baye­ri­schen Kirschmi­chel: Dies und mehr ver­rät ein Koch­buch aus dem Vati­kan, das die Lieb­lings­re­zepte der Päpste vor­stellt.
Spie­gel

Aus­ge­zeich­net, die Zweite: Kurz nach dem Guide Miche­lin ist tra­di­tio­nell der Gault Mil­lau an der Reihe. Er hat unter ande­rem Chris­toph Rüf­fer aus Ham­burg zum „Koch des Jah­res“ gekürt. Hier eine Aus­wahl der bes­ten Beiträge:

 

Aus den Blogs

Nicht nur für Food­blog­ger: Ein herr­li­che Gra­fik zum Thema Foodie-Hype hat der Kunst­stru­del ent­deckt. Sie erklärt, warum Cold Press auch nur kal­ter Kaf­fee ist, und das neu­deutsch „Bun“ getaufte Bur­ger­bröt­chen den Twitter-Hashtag #cant­bun­nylove ver­dient hätte.
Kunst­stru­del

Nicht nur für Vega­ner: Wann ist ein Mann ein Mann?, fragte Grö­ne­meyer. Wann ist eine Mayo eine Mayo?, fragt Uni­le­ver — und zwar vor Gericht. Der Lebens­mit­tel­gi­gant ver­klagt ein vega­nes Kon­kur­renz­pro­dukt, das sich unver­schäm­ter­weise Mayo­naise nennt, obwohl es gar keine Eier ent­hält. Was dahin­ter steckt, erklä­ren Kath­rin Wer­ner in der SZ und — etwas bis­si­ger — der Blog arsch­Ve­gan.
arsch­Ve­ganSüd­deut­sche

Nicht nur für Schwa­ben: Auf der Jagd nach den per­fek­ten Spätzle hat sich Julia von Koch­liebe gemacht. Nun stellt sie ihr liebs­tes Rezept vor und ver­gleicht drei Zube­rei­tungs­ar­ten — Presse, Brett und Shaker.
Kochlie.be

Nicht nur für Weih­nach­ten: Zehn her­aus­ra­gende Scho­ko­la­den­ma­nu­fak­tu­ren in Europa stellt Johanna bei „Go Euro“ vor. Zu jeder schreibt sie nicht nur einen kur­zen his­to­ri­schen Abriss, son­dern ver­rät auch, wie viel Pra­li­nen, Trüf­fel und Co. dort in etwa kos­ten. Aus Deutsch­land ist ein Her­stel­ler aus Erfurt ver­tre­ten, und Öster­reich schickt die Zot­ter Scho­ko­fa­brik aus Bergl ins Ren­nen.
Go Euro

Nicht nur für Pro­fi­kö­che: Drei Dinge braucht das per­fekte Steak, schreibt Oli­ver von den Koch­freun­den — exzel­lente Qua­li­tät, den per­fek­ten Gar­punkt und eine krosse Kruste. Letz­te­res sei am schwie­rigs­ten zu bewerk­stel­li­gen, doch nun ver­spricht ein neues Gerät Abhilfe — der Bee­fer. Oli­ver hat den Gas-Hochleistungsbrenner (bis 800 Grad) getes­tet.
Koch­freunde

Nicht nur für Ver­zwei­felte: In bes­ter Buzzfeed-Manier nennt Mela­nie von Mars­mäd­chen „10 Gründe, warum es schwer ist, mit einem Food­blog­ger zusam­men zu sein“. Unter ande­rem muss der/die Betref­fende stun­den­lang in Lebens­mit­tel­lä­den her­um­ste­hen, andau­ernd kal­tes Essen essen und sich auf zusätz­li­che Pfunde ein­stel­len.
Mars­mäd­chen

 

Anzeige

TRY BERLIN­Das neu­este Pro­bier­set von TRY FOODS wid­met sich der deut­schen Haupt­stadt. In fünf The­men beschreibt TRY FOODS Grün­der Jörn Gutow­ski mit der Hilfe ver­schie­de­ner Exper­ten die Auf­bruch­sstim­mung in der Ber­li­ner Food-Szene. Die Box beinhal­tet zudem fünf Pro­dukte, die jeweils eines der fünf The­men reprä­sen­tiert. Neben dem TRY Ber­lin Set hat TRY FOODS fünf pro­dukt­be­zo­gene Pro­bier­sets (Kaf­fee, Oli­venöl, Pfef­fer, Salz & Scho­ko­lade) ent­wickelt — ganz nach dem Motto „Pro­bie­ren und stu­die­ren“.
TRY FOODS

 

Rezepte der Woche

Kalbs-Sauerbraten mit Pom­mes Dau­phin: Nach meh­re­ren sim­plen Gerich­ten wid­met sich Uwe von High Foo­da­lity wie­der einem etwas kom­ple­xe­ren Menü zu. Bei ihm gibt’s Kalbs­bäck­chen als Sau­er­bra­ten und dazu Pom­mes Dau­phin, Hiffenmark-Rotkohl und Ingwer-Birnen.
High Foo­da­lity

Gnocchi-Salat mit Zuc­chini und Paprika (vege­ta­risch): Ein herbst­li­ches Salat­re­zept stellt Kathys Küchen­kampf vor. Denk­bar ein­fach, aber sehr lecker.
Kathys Küchen­kampf

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Das Lufthansa-Sandwich, das ewig hielt (Stern)

2. Tipps zur rich­ti­gen Lage­rung von Obst und Gemüse (Süd­deut­sche)

3. Wei­zen in der Schur­ken­ecke (Süd­deut­sche)

 

Nach­schlag

Typisch thai: Ent­setzt dar­über, was die Welt als thai­län­di­sche Küche ser­viert, unter­nimmt die Regie­rungs­che­fin des süd­ost­asia­ti­schen Lan­des nun Gegen­maß­nah­men. So hat ein Aus­schuss Kri­te­rien fest­ge­legt, wie bestimmte thai­län­di­sche Gerichte schme­cken müs­sen. Die Über­prü­fung soll ein Robo­ter über­neh­men, der hierzu eine Art che­mi­sche DNA des Gerichts ermit­telt.
taz

Schmausepost vom 7. November

Schman­kerl der Woche

Food is Fashion: Essen ist seit jeher ein Grund­be­dürf­nis des Men­schen. Doch nach und nach hat sich die Nah­rungs­auf­nahme auf der Mas­low­schen Bedürf­nis­py­ra­mide nach oben gear­bei­tet, schreibt Robert in sei­ner klu­gen Ana­lyse bei „Digi­tale Tanz­for­ma­tion“. So decke Essen inzwi­schen sämt­li­che Bedürfnis-Aspekte des moder­nen Men­schen ab — von Grup­pen­zu­ge­hö­rig­keit bis Selbst­ver­wirk­li­chung. Robert fol­gert daher: „Food ist das neue Fashion“ — und geht auch auf die pro­ble­ma­ti­schen Fol­gen ein.
Digi­tale Tanzformation

 

Zahl der Woche

10 lesens­werte Vegan-Blogs lis­tet das Utopia-Magazin auf. Dabei geht es nicht nur um Rezepte, son­dern auch um Tipps für den All­tag.
Uto­pia

 

Anzeige

Genervt von die­ser Anzeige? Dann schal­ten Sie doch eine Bes­sere? Hier in der Schmau­s­epost kön­nen Sie Ihr Pro­dukt, Ihre Web­seite, Ihr Buch oder Ihr Food-Event rund 800 Abon­nen­ten vor­stel­len — alle­samt Essens­lieb­ha­ber.
Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

Gut gela­gert: Warum soll­ten die Zwie­beln nicht neben den Kar­tof­feln lie­gen? Wie blei­ben Äpfel län­ger kna­ckig? Und was mögen Toma­ten gar nicht? Chris­tina Metal­li­nos gibt in ihrem SZ-Foodblog „Koch­ni­sche“ Tipps zur rich­ti­gen Lage­rung von Obst und Gemüse.
Koch­ni­sche

Gut gereift: Von einem Flug nahm Stern-Autor Dirk van Ver­sen­daal ein Lufthansa-Sandwich mit nach Hause, packte es in den Kühl­schrank — und dort ruhte es ein­ein­halb Jahre. Danach sah das Fleischkäse-Brötchen immer noch appe­tit­lich aus, und so gab es van Ver­sen­daal in ein Labor.
Stern

Gut gespro­chen: „Es gibt gar keine Ess-‚Kultur‘ mehr, unsere Lebens­mit­tel sind reine Kom­merz­pro­dukte“, zetert Autor Cle­mens Arvay im Munchies-Interview zum Thema „Was läuft falsch in unse­rer Ess­kul­tur?“. Außer­dem gibt er Tipps, wie man sich auch in Groß­städ­ten bewusst ernäh­ren kann.
Mun­chies

Gut geschrie­ben: Lange Zeit war es Fett, danach folg­ten Zucker, Salz, Milch, und nun muss also der Wei­zen als Ernährungs-Oberschurke her­hal­ten. Wieso aus­ge­rech­net jenes Getreide, mit dem die Mensch­heit ein Fünf­tel ihres Kalo­ri­en­be­darfs deckt, für aller­lei Krank­hei­ten ver­ant­wort­lich gemacht wird? Die­ser Frage nährt sich Sebas­tian Herr­mann in sei­nem lesens­wer­ten Bei­trag.
Süd­deut­sche

Gut getrock­net: Dry Aged Beef liegt im Trend, seit­dem diese Tro­cken­rei­fungs­me­thode aus den USA nach Europa geschwappt ist. Inzwi­schen neh­men sich die Tro­cken­rei­fer jedoch auch andere Tiere vor, schreibt Wolf­gang Fass­ben­der im Fein­schme­cker. Oben­drein gibt er zehn Restaurants-Tipps für Dry Aged Beef.
Fein­schme­cker

Gut gekocht: Und jähr­lich regnet’s Sterne über Deutsch­land. Mehr und mehr. Hier die bes­ten Medi­en­bei­träge rund um die Sterne-Kür des Guide Miche­lin 2015:

  • Die Sterne-Restaurants auf einer inter­ak­ti­ven Karte (Süd­deut­sche)
  • Bru­ta­ler Druck“: Ein Blick hin­ter die Kulis­sen einer Ster­ne­kü­che (Focus)
  • Das erste Mal ist am schöns­ten — Ster­ne­kö­che erzäh­len (Süd­deut­sche)
  • Inter­view: Wenn Ster­ne­kö­che keine Sterne mehr wol­len (Süd­deut­sche)

 

Aus den Blogs

Wie ent­steht ein Koch­buch? Diese Frage hört Sabine, selbst Auto­rin und Lek­to­rin, regel­mä­ßig. Eine Ant­wort will sie nun im Rah­men einer Serie geben, in der sie die wich­tigs­ten Prot­ago­nis­ten vor­stellt, die vor dem Erschei­nen des Werks ihre Fin­ger im Spiel haben. Den Auf­takt macht eine Redak­teu­rin aus dem Gräfe und Unzer Ver­lag.
Schmeckt nach mehr

Erst die Arbeit, dann das Ver­gnü­gen - und dann wie­der die Arbeit. Denn nach Kochen und Essen folgt in der Regel noch das Put­zen. Guido von „Kochen mit But­ter“ hat hilf­rei­che Tipps zusam­men­ge­stellt für das Rei­ni­gen von Pfan­nen, Herd, Besteck und Co.
Kochen mit Butter

Rein weib­lich ist die Sie­ger­riege beim erst­ma­lig aus­ge­rich­te­ten Food Blog Award. Unter ande­rem holt „Birds like Cake“ den Preis für das beste Back-Blog, „Easy Tas­ting“ gewinnt in der Kate­go­rie bes­tes Design, und als beste Rezepte wur­den das Süßkartoffel-Kichererbsen-Curry von „Have a Try“ (vegan) sowie die Best-of-Lasagne von „Car­rots for Claire“ gekürt.
Food Blog Award (alle Sie­ger)Have a Try (Kichererbsen-Kürbis-Curry)Car­rots for Claire (Lasagne)

Wel­che Pfanne ist die rich­tige für mei­nen Bedarf? Diese Frage ver­sucht Felix von Urge­schmack in sei­nem umfang­rei­chen Ver­gleichs­test (mit Video) zu beant­wor­ten. Dabei lis­tet er für jede Pfan­nen­art Vor– und Nach­teile auf.
Urge­schmack

Jäger des guten Geschmacks: Seit mehr als 30 Jah­ren zieht Alfred von Escher durch die Welt — immer auf der Suche nach dem ulti­ma­ti­ven Geschmack. Der Schwei­zer Fein­kost­händ­ler war ein Food­hun­ter, noch bevor die­ses Wort über­haupt exis­tierte. Nun hat Sabine Ruh­land für das Maga­zin „Food­hun­ter“ Alfred von Escher in sei­nem Geschäft besucht.
Food­hun­ter

Stern­stun­den: Auch in den Food­blogs ist der neue Guide Miche­lin natür­lich ein Thema. Hier einige lesens­werte Texte:

 

Anzeige

TRY BERLIN­Das neu­este Pro­bier­set von TRY FOODS wid­met sich der deut­schen Haupt­stadt. In fünf The­men beschreibt TRY FOODS Grün­der Jörn Gutow­ski mit der Hilfe ver­schie­de­ner Exper­ten die Auf­bruch­sstim­mung in der Ber­li­ner Food-Szene. Die Box beinhal­tet zudem fünf Pro­dukte, die jeweils eines der fünf The­men reprä­sen­tiert. Neben dem TRY Ber­lin Set hat TRY FOODS fünf pro­dukt­be­zo­gene Pro­bier­sets (Kaf­fee, Oli­venöl, Pfef­fer, Salz & Scho­ko­lade) ent­wickelt — ganz nach dem Motto „Pro­bie­ren und stu­die­ren“.
TRY FOODS

 

Rezepte der Woche

Kalb­sme­dail­lons mit Kaf­fee­soße ist eines von drei Rezepte beim „Trüf­fel­schwein“, das sich diese Woche dem Food­pai­ring ver­schrie­ben hat, also der Kom­bi­na­tion von Lebens­mit­teln, die auf den ers­ten Blick unge­wöhn­lich erscheint und den­noch har­mo­nisch ist. Neben dem Kaf­fee­kalb gibt es eine Karot­ten­suppe mit Kakao sowie Marroni-Gugelhüpfli mit Pfef­fer.
Trüf­fel­schwein - Kalb­sme­dail­lons / Karot­ten­suppe / Marroni-Gugelhüpfli

Apfel­rösti (vege­ta­risch): Wie zu Groß­mut­ters Zei­ten schmeckt ihr Apfel­rösti, ver­spricht Irene vom Widmatt-Blog. Neben der namens­ge­ben­den Zutat ver­wen­det sie unter ande­rem alt­ba­cke­nes Brot und optio­nal Rosi­nen oder Cran­ber­ries.
Wid­matt

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Die 7 Tod­sün­den des ambi­tio­nier­ten Kochs (Schla­raf­fen­welt)

2. Der neue Ther­mo­mix im Test (Ber­li­ner Spei­se­meis­te­rei)

3. 7 prak­ti­sche Brot-Back-Tipps (Fein­schme­ckerle)

 

Nach­schlag

Jamies Reis­näpf­chen: „Jol­lof Rice“ ist in Tei­len West­afri­kas ein hoch ver­ehr­tes Natio­nal­ge­richt. Dabei han­delt es sich um eine Art Ein­topf aus Toma­ten, Zwie­beln und Paprika. Jamie Oli­ver hat in sein „Jol­lof Rice“-Rezept zusätz­lich Peter­si­lie, Kori­an­der und Kirsch­to­ma­ten gepackt — sehr zum Ärger der afri­ka­ni­schen Tra­di­tio­na­lis­ten. Sie über­zie­hen den Star-Koch im Netz mit Spott und Häme unter dem Stich­wort #jol­l­ofgate.
Süd­deut­sche