Archiv für den Monat: November 2015

Schmausepost vom 27. November

Schman­kerl der Woche

Abge­kocht: Eine Insti­tu­tion rüt­telt an der ande­ren: Die Stif­tung Waren­test gibt bei ihrem Küchen­ma­schi­nen­test dem Ther­mo­mix nur die Note befrie­di­gend. Das reicht nicht mal fürs Trepp­chen; statt­des­sen lan­det die 1100 Euro teure Ikone bloß auf Rang drei.

  • Ther­mo­mix ist doch nicht die beste Küchen­ma­schine (Han­dels­blatt)
  • Das kön­nen die Thermomix-Konkurrenten bes­ser — mit Video (Stern)
  • Küchen­ma­schi­nen: Aldi und Lidl vs. Ther­mo­mix (Test)

 

Zahl der Woche

6 Fra­gen zum Thema Tee lässt sich das Zeit-Magazin von Exper­ten beant­wor­ten. Unter ande­rem wird erklärt, warum Tee­beu­tel neu­er­dings pyra­mi­den­för­mig sind, wel­cher Tee zu wel­chem Essen passt, und ob Tee wirk­lich so gesund ist, wie es immer heißt.
Zeit-Magazin

 

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Olio Costa

 

Aus den Medien

Fette Fak­ten: Die Schwei­zer Sonn­tags­zei­tung hat ein umfang­rei­ches Dos­sier zum Thema Ernäh­rung zusam­men­ge­stellt. Neben Mythen und Fak­ten gibt’s auch einen Ess­rech­ner, anhand des­sen man seine Ernäh­rung mit der von Herr und Frau Schwei­zer ver­glei­chen kann.
Sonn­tags­zei­tung

Back to the roots: Pas­ti­nake, Sel­le­rie und Co. kamen jah­re­lang höchs­tens in Sup­pen ver­steckt auf den Tisch — doch diese Zei­ten sind passé. Viel­mehr hat Wur­zel­ge­müse ein erstaun­li­ches Come­back in der hie­si­gen Küche hin­ge­legt.
Focus

Gerührt, nicht geschüt­telt: Recht­zei­tig zur kal­ten Jah­res­zeit erklärt das SRF, warum man beim Fon­due den Käse immer in Form einer 8 rüh­ren sollte.
SRF (Text & Audio)

Zum letz­ten Mahl: Beim Wort „Lei­chen­schmaus“ den­ken viele an triste Fried­hof­s­ca­fés, Fil­ter­kaf­fee und Fer­tig­ku­chen. Dabei hat sich die Bestat­tungs­kul­tur in den ver­gan­ge­nen Jahr­zehn­ten radi­kal ver­än­dert — und mit ihr der Lei­chen­schmaus. Im Tages­spie­gel erzählt Susanne Kip­pen­ber­ger ein Stück kuli­na­ri­sche Kul­tur­ge­schichte.
Tages­spie­gel

 

Aus den Blogs

Glut­amat: Felix von Urge­schmack beschäf­tigt sich Umami — dem fünf­ten Geschmacks­sinn neben süß, sauer, sal­zig und bit­ter. Er erklärt, in wel­chen Lebens­mit­teln der herz­hafte Geschmack steckt, warum man Umami ver­wen­den sollte, und wie Kochen mit Umami funk­tio­niert.
Urge­schmack

Abge­brüht: Fleisch, Wur­zel­ge­müse, Gewürze und Salz — mehr braucht’s nicht für eine Fleisch­brühe. Dar­über hin­aus gibt es jedoch Tricks, wie man mehr Geschmack aus sei­ner Brühe her­aus­kit­zeln kann. David von „Schla­raf­fen­welt“ nennt „einige kleine Kniffe, die den Unter­schied machen.„
Schla­raf­fen­welt

Menü­vor­schlag: Zu Thanks­gi­ving hat die „New York Times“ ein beein­dru­cken­des Online-Tool vor­ge­stellt, das Hobby-Köchen die Zusam­men­stel­lung ihres Fest­tags­me­nüs abnimmt. Ein­fach die Zahl der Gäste sowie die Exper­tise und die Expe­ri­men­tier­freu­dig­keit des Kochs ein­ge­ben — und voilà, spuckt das Tool ein pas­sen­des Mehr­gän­ge­menü aus.
Teilchen-Blog (Zeit), New York Times

Auf die Plätz­chen, fer­tig, los: Weih­nach­ten rollt unauf­halt­sam auf uns zu, und das ein­zige, was Geschen­ke­stress, Schnee­matsch und Fami­li­en­k­natsch eini­ger­ma­ßen erträg­lich macht, ist die Aus­sicht auf Plätz­chen. Und noch mehr Plätz­chen. Hier schon mal zur Einstimmung:

 

Rezepte der Woche

Kan­dier­ter Speck: Steph vom Klei­nen Kurio­si­tä­ten­la­den bit­tet um blin­des Ver­trauen, obgleich sie selbst weiß, dass kan­dier­ter Speck zunächst mal, nun ja, eigen­wil­lig klingt. Sie aber fin­det: „Kan­dier­ter Speck ist unbe­schreib­lich lecker“ — ent­we­der zum Sna­cken, auf dem Ham­bur­ger oder scho­ko­liert.
Klei­ner Kuriositätenladen

Germknö­del mit Vanil­le­soße (vege­ta­risch): Viele Win­ter­sport­ler schnal­len sich nur wegen ihm die Bret­ter unter: Der Germknö­del gehört zu einem Ski­tag wie die Sta­di­onwurst zum Fuß­ball. Uwe von „High Foo­da­lity“ lie­fert nun ein Rezept für den öster­rei­chi­schen Klas­si­ker — mit viel, viel Vanil­le­soße.
High Foo­da­lity

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Video: Schöne neue Essen­welt (ARD)

2. Trend: Meal Prep­ping (Tages­spie­gel)

3. So gelingt das per­fekte Steak (Happy Plate)

 

Nach­schlag

Wahn­sin­nig lecker: Mama isst nur fruc­to­se­hal­tige Roh­kost ohne Hist­amin, Papa ist Paleo-Flexitarier und ach­tet auf einen nied­ri­gen gly­kä­mi­schen Index, und die Toch­ter schwört auf laktosefrei-low-carb: „Extra 3″ hat einen durch­aus amü­san­ten Satire-Clip gedreht, das die zuneh­mende Hys­te­rie rund ums Thema Ernäh­rung aufs Korn nimmt.
Extra 3 (Video)Stern

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Schmausepost vom 20. November

Schman­kerl der Woche

Kuli­na­ri­scher Zwie­spalt: Einer­seits sam­melt die Köche hier­zu­lande mehr und mehr Michelin-Sterne. Ande­rer­seits pfle­gen die Deut­schen ein „patho­lo­gi­sches Ver­hält­nis zur geho­be­nen Küche“, schreibt Mar­ten Rolff in sei­ner exzel­len­ten Ana­lyse unter dem Titel „Stern? Schnuppe!“. Ein Aus­zug: „200 Euro für eine Opern­pre­miere? Kein Auf­re­ger. 200 Euro für ein Abend­es­sen? Ja, da kann man das schöne Geld ja gleich run­ter­schlu­cken!„
Süd­deut­sche

 

Zahl der Woche

20 Minu­ten bei 55 Grad Cel­sius: Das sind die Rah­men­be­din­gun­gen für ein per­fek­tes Schwei­ne­schnit­zel im Vaku­um­ga­rer. Sagt zumin­dest ein For­scher­team des Max-Planck-Instituts, das sich des The­mas ange­nom­men hat. In der Süd­deut­schen ver­rät Kath­rin Bur­ger zudem, wel­che Schluss­fol­ge­run­gen man dar­aus für den Sonn­tags­bra­ten zie­hen kann.
Süd­deut­sche

 

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Olio Costa

   

Aus den Medien

Bes­ser spät: Ein Hoch aufs Abend­brot sin­gen Ingke Gün­ther und Jörg Wag­ner, die die taz mal eben als „Abend­brot­for­scher“ adelt. Laut Wag­ner ist das Abend­brot eine „Schar­nier­mahl­zeit zwi­schen Arbeits­all­tag und Frei­zeit“. Und Gün­ther fin­det: „Das Abend­brot ist die demo­kra­ti­sche Mahl­zeit schlecht­hin.„
taz

Bes­ser früh: Bevor ein Trend ein Trend ist, braucht der Trend einen tren­di­gen Namen. „Meal Prep­ping“ nennt sich das nun also, wenn man sein Essen für den kom­men­den Tag (bzw. die kom­mende Woche) por­ti­ons­weise vor­be­rei­tet. Der Tages­spie­gel lobt: „Der Klü­gere kocht vor“.
Tages­spie­gel

„Schöne neue Essens­welt - Die Angst vor Wei­zen, Milch & Co.“ heißt eine sehens­werte WDR-Reportage, die unter ande­rem vega­nen Käse, Ei-Ersatz und glu­ten­freies Brot unter die Lupe nimmt. Außer­dem lässt sich die Auto­rin im Selbst­test von Heil­prak­ti­kern und Ernäh­rungs­be­ra­tern unter­su­chen — mit höchst unter­schied­li­chen Ergeb­nis­sen.
ARD-Mediathek (Video)

Arg gebeu­telt: Und was ist mit Tee? Wäh­rend für Kaf­fee­lieb­ha­ber in Deutsch­land inzwi­schen para­die­si­sche Ver­hält­nisse herr­schen, schauen die Beutel-Freunde außer­halb von Ost­fries­land in die Röhre. Zu unrecht, beschwert sich Tom König, der bekennt: „Ich bin Tee­trin­ker. Und das ist in Deutsch­land wahr­lich kein Spaß.„
Spie­gel

 

Aus den Blogs

Kaf­fee­klatsch: James Hoff­mann ist Kaffee-Experte und Buch­au­tor. Im Inter­view bei den Mes­ser­spit­zen erklärt er, wie er vom Kaf­fee­has­ser zum Kaf­fee­profi wurde, was Kaf­fee (noch) vom Wein unter­schei­det, und wel­che Anbau­ge­biete er für eine Ver­kos­tung emp­fiehlt.
Mes­ser­spit­zen

Tipps & Tricks: „Ich habe mich für euch auf eine lange und leid­volle Reise bege­ben und die opti­male Zube­rei­tungs­weise für ein per­fek­tes Steak erar­bei­tet“, schreibt Björn von „Happy Plate“. Er gibt Tipps für den Fleisch­kauf, das nötige Equip­ment und die rich­tige Zube­rei­tung.
Happy Plate

Tricks & Tipps: Wer Steaks nichts abge­win­nen kann, ist bei Mar­cus im „Lebens­mit­tel Blog“ bes­ser auf­ge­ho­ben. Denn dort gibt’s Tipps und Tricks für den per­fek­ten Piz­za­t­eig. Wobei er ein­schränkt: „Ein ori­gi­na­ler Piz­za­t­eig ist nicht vor­han­den, weil bereits im Geburts­land der Pizza, in Ita­lien unter­schied­li­che Teig­s­or­ten in diver­sen Regio­nen ange­wandt wer­den.„
Lebens­mit­tel Blog

Fleisch­be­schau: Tobi Mül­ler geht in Wien auf Cevapi-Tour zwi­schen Otta­kring und Fünf­haus. In sei­nem unter­halt­sa­men Bericht erfährt man, was Banja-Luka-Cevapi von Sarajevo-Cevapi unter­schei­det, wieso man sie eigent­lich ohne Soße isst, und warum der deut­sche Name Cevap­cici im Grunde recht sinn­frei ist.
Tobi Mül­ler

 

Rezepte der Woche

Wach­teln mit Speck, Rosen­kohl und Birne: Vivi arbei­tet in einem Auf­wasch ein Kind­heits­trauma (Rosen­kohl) und einen Stu­den­ten­traum (Wach­teln) auf. Die Vögel wickelt sie in Sal­bei, Ros­ma­rin und eine Speck­scheibe ein, und gegen die Rosenkohl’sche Bit­ter­keit gibt’s eine süße Birne.
Vivis Deli

Käse­fon­due im ofen­ge­ba­cke­nen Kür­bis (vege­ta­risch): Allein wegen des Käse­fon­dues habe sich die Anschaf­fung des Ther­mo­mix gelohnt, schreibt Steph vom Klei­nen Kurio­si­tä­ten­la­den. Denn nie zuvor habe sie eine ähnli­che Cre­mig­keit hin­be­kom­men wie mit dem Gerät. Stephs Käse­fon­due ser­viert sie übri­ges im Kür­bis, was nicht nur optisch eini­ges her­macht.
Klei­ner Kuriositätenladen

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Anfrage für eine TV-Kochshow (Trois Etoi­les)

2. Beim Kochen Zeit spa­ren — 7 Tipps (Pro­jekt: Gesund leben)

3. Curry selbst machen (Koch­zau­ber)

 

 

Wenn Sie die Schmau­s­epost nicht mehr erhal­ten möch­ten, kön­nen Sie sich unter dem fol­gen­den Link aus dem Ver­tei­ler abmel­den: Aus­tra­gen.

Ver­ant­wort­lich: Patrik Stäbler, Kapel­len­str. 11, 82008 Unter­ha­ching, E-Mail: info(ät)schmausepost.de   //   zum Impres­sum

Schmausepost vom 13. November

Schman­kerl der Woche

Stern­stunde: Jubel und Tru­bel, Sterne und Punkte, Miche­lin und Gault Mil­lau: Die ver­gan­gene Woche herrschte kuli­na­risch gese­hen mal wie­der Aus­nah­me­zu­stand. Was bleibt? Unter ande­rem dies:

  • Deutsch­land­karte: Die bes­ten Sterne-Restaurants (Süd­deut­sche)
  • Ich seh den Ster­nen­him­mel — viele Infos, Links usw. (Stern­e­fres­ser)
  • Neuer Bib­Gour­mand kürt „Schlem­me­rei bis 37 Euro“ (Nikos Wein­wel­ten)
  • Was unter­schei­det Guide Miche­lin und Gault Mil­lau? (Badi­sche Zei­tung)
  • Die bes­ten Gault-Millau-Lokale — nach Bun­des­län­dern (Bild)
  • Peep-Show zum Des­sert: Peter Schnurr ist „Koch des Jah­res“ (Süd­deut­sche)

 

Zahl der Woche

162 Liter Kaf­fee trinkt Otto-Durchschnitts-Deutscher pro Jahr — so viel wie von kei­nem ande­ren Getränk. Dabei steigt auch der Was­ser­kon­sum stän­dig, auf inzwi­schen 148 Liter pro Jahr. Wäh­rend der Bier­kon­sum (107 Liter) kon­stant blieb ging der Durst auf Erfri­schungs­ge­tränke (120 Liter) und Säfte (32 Liter) zurück.
Focus

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

„Wir und das Fleisch“ heißt ein inter­es­san­ter Drei-Minuten-Film bei Zeit-Online. Darin geht’s um Zah­len und Fak­ten rund um den Fleisch­kon­sum in Deutsch­land; außer­dem kommt eine Phi­lo­so­phin zu Wort, die zum Thema Tie­re­thik forscht.
Zeit

Gril­len­meis­ter: 40 Jahre lang war Oswald Hackl LKW-Fahrer. Dann wan­derte der Öster­rei­cher nach Thai­land aus und wollte seine Ruhe haben — eigent­lich. Doch nun ste­hen For­scher und Poli­ti­ker bei ihm Schlange, die sich mit dem Hun­ger in der Welt beschäf­ti­gen. Denn in Thai­land züch­tet Hackl Gril­len.
SZ-Magazin

Geschmack­s­of­fen­sive: Seine Filme und seine Pop­mu­sik hat Süd­ko­rea bereits erfolg­reich expor­tiert. Nun soll auch die eigene Küche rund um Kim­chi und Bim­bim­bap über die Lan­des­gren­zen hin­weg bekannt gemacht wer­den — mit tat­kräf­ti­ger Unter­stüt­zung durch den Staat.
Zeit

Grün­der­geist: Den Traum vom eige­nen Lokal, der eige­nen Bar oder dem eige­nen Café träumt fast jeder ein­mal. Doch die meis­ten, die den Sprung wagen, fal­len kräf­tig auf die Schnauze. Bei Bento erzäh­len vier Gastro-Gründer, wie es bei ihnen geklappt hat.
Bento

 

Aus den Blogs

30 Minu­ten - mehr Zeit will Han­nah vom „Pro­jekt: Gesund Leben“ fürs täg­li­che Kochen an einem Werk­tag nicht auf­brin­gen. Doch das geht nur, wenn man sich an ein paar Regeln hält. In ihrem Blog gibt sie sie­ben Tipps, um am Herd Zeit zu spa­ren.
Pro­jekt: Gesund Leben

McRein­fall: NZZ-Gastrokritiker Wolf­gang Fass­ben­der is(s)t ja sonst eher in geho­be­nen Restau­rants. Doch dies­mal steigt er hinab in die Nie­de­run­gen des Fast-Futterns und tes­tet den neuen Pulled-Pork-Burger von McDonald’s. Am Ende ist die Ent­täu­schung aber groß.
NZZ-Nachgewürzt

Kabel eins: Julien von „Trois Etoi­les“ erhält eine dreiste Anfrage einer Pro­duk­ti­ons­firma, die ihn als Juror für eine TV-Kochshow rekru­tie­ren will. Die üppige Gage: 100 Euro am Tag. Wäh­rend die Anfrage-Mail zum Fremd­schä­men ein­lädt, ist Juli­ens Ant­wort durch­aus amü­sant.
Trois Etoi­les

Im Mör­ser: Nie mehr Cur­ry­pul­ver aus dem Super­markt, ver­spricht Franzi vom Koch­zau­ber und gibt eine Anlei­tung an die Hand, wie man sein Curry selbst zube­rei­ten kann.
Koch­zau­ber

 

Rezepte der Woche

Wirsing-Maroni-Pilz-Pfanne: Auch wenn das Wet­ter noch nicht in den Herbst-Modus gefun­den hat: Man kann ja schon mal in der Küche begin­nen, fin­det die Wein­nase bei „Mann kann’s essen“ und ser­viert eine gemischte Pfanne mit Pil­zen, Speck, Wir­sing und Maroni.
Man kann’s essen

Apfel­crum­ble aus dem Back­ofen (vege­ta­risch): Karola, die Her­zens­kö­chin, bestreu­selt Apfel­schei­ben und schiebt das ganze solange in den Ofen, bis dar­aus ein fei­ner Apfel­crum­ble wird. Dazu wirbt sie für ihre Apfelessig-Kur, die frei­lich ungleich weni­ger süß daher­kommt.
Her­zens­kö­chin

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Kür­bis mit Lin­sen (Chest­nut & Sage)

2. Deutsch­lands beste Bur­ger (Gas­tro­in­fo­por­tal)

3. Cate­ring in Flücht­lings­hei­men ist ein Pro­blem (Tages­spie­gel)

 

Nach­schlag

Exp­li­cit Lyrics: Der tür­ki­sche Rap­per Ceza hat in einem Fern­seh­spot für eine Tee­firma gereimt: „Ich habe Ayran getrun­ken, das hat mich ein­schla­fen las­sen.“ Für diese Zeile droht dem Unter­neh­men nun eine Geld­strafe von 70.000 Euro. Der Grund: Das Natio­nal­ge­tränk Ayran sei in dem Spot „grund­los belei­digt“ wor­den, klagt das tür­ki­sche Han­dels­mi­nis­te­rium.
Süd­deut­sche

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Jeden Frei­tag­nach­mit­tag ver­sorgt Sie die Schmau­s­epost mit Nach­rich­ten rund ums Thema Essen. Den aktu­el­len und frü­here News­let­ter fin­den Sie auch auf der Web­seite Schmausepost.de. Fra­gen, Anre­gun­gen, Kri­tik und Lob rich­ten Sie bitte an info(ät)schmausepost.de.

 

Schmausepost vom 6. November

Schman­kerl der Woche

Weil’s nicht wurst ist: Erst kom­men die Eil­mel­dun­gen, die Hys­te­rie und die Panik­ma­che — und dann die guten Geschich­ten. So war’s auch dies­mal mit dem #wurst­case — der WHO-Warnung, wonach über­mä­ßi­ger Wurst-Verzehr Krebs begüns­tige. Hier einige Aus­wahl lesens­wer­ter, weil aus­ge­ruh­ter Texte:

  • Ana­lyse: Jetzt geht es um die Wurst (FAZ)
  • Inter­view: „Zwei Sala­mi­brote am Tag sind schon noch drin“ (FAZ)
  • Kom­men­tar: „Nur wer nichts isst, bekommt kei­nen Krebs“ (NZZ)
  • Glosse: „Wir Kin­der vom Imbiss Zoo“ (taz)

 

Zahl der Woche

10 besu­chens­werte Burger-Restaurants in Deutsch­land stellt der Online-Reiseführer Tra­vel­book vor. Gleich fünf­mal in der Top Ten ver­tre­ten ist die (Burger-) Haupt­stadt Ber­lin.
Gas­tro­in­fo­por­tal

 

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Bewegte Ess­kul­tur: Dein Ding ist Street Food? Du bist bereits mit einem Food Truck unter­wegs? Oder in der Pla­nung? Dann bie­tet Dir die 1. Street Food Con­ven­tion in Nürn­berg am 12./13. Novem­ber die Gele­gen­heit, Dich im direk­ten Aus­tausch mit Bran­chen­ex­per­ten zu den The­men Street Food, Food Trucks und Genuss drau­ßen zu infor­mie­ren. Die Con­ven­tion ist Weg­be­rei­ter für Ein­stei­ger und Unter­neh­mer sowie Inspi­ra­tion für bereits aktive Food Tru­cker und für neue Cate­ring– oder Event­mo­dule.
Street Food Convention

    

Aus den Medien

Aus­wärts essen: Das Essen in Flücht­lings­hei­men muss vor allem zwei Dinge erfül­len: Die Gerichte soll­ten halal sein — und mög­lichst bil­lig. Denn je nach­dem, wen man fragt, ste­hen für die Ver­kös­ti­gung eines Flücht­lings nur fünf bis elf Euro täg­lich zur Ver­fü­gung. Wel­che Pro­bleme es gibt, beleuch­tet der Tages­spie­gel.
Tages­spie­gel

Expan­si­ons­ge­lüste: Tim Raue eröff­net sein fünf­tes Restau­rant. Der 41-Jährige ist inzwi­schen weni­ger Spit­zen­koch denn gewief­ter Geschäfts­mann. Und das müsse man auch sein, schreibt Patri­cia Bröhm in der Süd­deut­schen, wenn man in der Bran­che über­le­ben wolle.
Süd­deut­sche

Mit Pfo­ten und Füßen: Von einem geschlach­te­ten Rind kann nur etwa ein Drit­tel für die mensch­li­che Ernäh­rung ver­kauft wer­den (bei Schwei­nen die Hälfte, bei Geflü­gel 70 Pro­zent). Und der Rest? Andreas Söldi hat für den Tages­an­zei­ger recher­chiert, was mit soge­nann­ten Schlacht­ne­ben­pro­duk­ten pas­siert.
Tages­an­zei­ger

Selbst ist der Shop­per: Vor 100 Jah­ren hat sich der Ame­ri­ka­ner Cla­rence Saunders sein Kon­zept für einen Selbst­be­die­nungs­la­den paten­tie­ren las­sen — die Geburts­stunde des heu­ti­gen Super­markts. Wie sich diese Idee danach wei­ter ent­wi­ckelt hat, zeigt die Lebens­mit­tel Zei­tung in einer tol­len Bilder-Zeitreise.
Lebens­mit­tel Zeitung

 

Aus den Blogs

Ver­steckt: Er ist der wich­tigste Fak­tor, ob wir nach einem Restau­rant­be­such zufrie­den nach Hause gehen oder nicht — und den­noch bekommt Otto-Normal-Auswärtsesser ihn kaum mal zu Gesicht. Die Rede ist vom Koch, um den sich das neue Online-Projekt „Food’n’Chef“ dreht. Dort sol­len Köche aus aller Welt vor­ge­stellt wer­den — mit ihren Rezep­ten.
Nomy­blogFood’n’Chef

Auf­ge­hübscht: Kein Restau­rant und kein Imbiss kom­men an einer eige­nen Web­seite vor­bei. Wer keine Unsum­men für Web­de­si­gner aus­ge­ben will, der ist bei Word­Press an der rich­ti­gen Adresse. Oli­ver stellt bei den Koch­freun­den die bes­ten WordPress-Themes für Restau­rants vor.
Koch­freunde

Bequem: Ste­van stellt bei Nut­ri­cu­li­nary fünf Online-Fleischversender vor. Dazu gibt’s kluge Gedan­ken zur Welt der Foo­dies: „Wir Food­jour­na­lis­ten und Food­blog­ger machen Ange­bote, haben eine Mis­sion, kämp­fen bis­wei­len, schrei­ben und strei­ten für bes­se­res Essen, für bewuss­te­res Essen. Und schrei­ben dabei wohl so man­ches Mal kom­plett und nach­hal­tig an der Erleb­nis­welt und dem All­tag derer vor­bei, die wir errei­chen wol­len.„
Nut­ri­cu­li­nary

 

Rezepte der Woche

Lamm­pita: Warum zum Döner-Mann ren­nen, wenn man auch selbst Hand anle­gen kann? Pas­cal vom Trüf­fel­schwein ser­viert ein for­mi­da­bles Lamm­pita mit Oli­ven und Joghurt-Minze-Soße.
Trüf­fel­schwein

Ofen-Kürbis mit Lin­sen (vege­ta­risch): Herbst­li­che Gedan­ken und ein herbst­li­ches Rezept prä­sen­tiert Julia bei „Chest­nut & Sage“. Zum ofen­ge­rös­te­ten Kür­bis gibt’s Lin­sen, rote Zwie­beln und fri­sche Kräu­ter.
Chest­nut & Sage

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. 4½ Dinge, an denen man ein gutes Lokal erkennt (Bio­rama)

2. Restau­rant im Wohn­zim­mer: Der Sup­per Club einer 77-Jährigen (Stern)

3. Alles lecker, oder was? Von Food­porn und Gau­men­sex (Arthurs Toch­ter)

 

Nach­schlag

Vor dem Ver­hun­gern: Ohne Was­ser stirbt der Mensch bereits nach weni­gen Tagen. Doch wie lange kann er ohne Essen über­le­ben? Die­ser Frage geht Jan Oster­kamp im Spektrum-Magazin nach und berich­tet unter ande­rem von einem Inder, der sich 116 Tage im Hun­ger­streik befand.
Spek­trum

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