Archiv für den Monat: Februar 2016

Schmausepost vom 26. Februar

Schman­kerl der Woche

Ess­ge­spräch: Ernährungs-Guru Michael Pol­lan schlägt im Inter­view beim Effilee-Magazin den gepfleg­ten Plau­der­ton an. Er spricht übers Brot­ba­cken, phi­lo­so­phiert über den „inter­es­san­ten“ Geschmack der Ameise und erklärt, warum sein nächs­tes Buch von psy­che­de­li­schen Dro­gen han­deln wird.
Effi­lee

 

Zahl der Woche

18 „Wahr­hei­ten über Lebens­mit­tel“ ver­rät die Zeit und arbei­tet sich an Angst­my­then rund um Milch, Wei­zen und Wurst ab. Nur eins geht gar: Auf die Frage „But­ter oder Öl?“ ant­wor­tet die Auto­rin allen Erns­tes mit „Eher Öl“.
Zeit

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

See­len­lo­ser Sex: Die Kette „Koch­haus“ sei nichts ande­res als „ein Lebens­mit­tel­markt für Möchtegern-Köche mit viel Geld, wenig Zeit und zwei­fel­haf­tem kuli­na­ri­schen Anspruch“, zetert das Sple­ndido Maga­zin. Ähnlich sehe das mit Koch­bo­xen aus: „Men­schen, die Koch­bo­xen bestel­len, denke ich, haben auch Sex ohne Sex. Clean, effi­zi­ent, schnell und vor allem: See­len­los.„
Jetzt-Magazin

Paläo-Prediger: „Ver­zicht ist das neue Glau­bens­be­kennt­nis des Essens“, schreibt Susanne Schä­fer in der Zeit. Die neuen Leh­ren begin­nen gerne mit „low“, „slow“ oder „no“ und ver­teu­feln wahl­weise Wei­zen, Zucker, Fleisch oder sonst­was. Dazu pas­send habe jede Dok­trin ihren Guru, so Schä­fer, die sich kon­kret Attila Hild­mann und Nico Rich­ter vor­nimmt.
Zeit

Feine Flo­cken: In Köln hat das erste Cornflakes-Café eröff­net, das seine Besu­cher in die knall­bun­ten Welt von Smacks, Fros­ties und Co. zurück­ver­setzt. Ob man des­halb gleich titeln muss „Das Früh­stück der Neun­zi­ger­jahre kommt zurück“, sei mal dahin­ge­stellt.
Wirt­schafts­wo­che

„Fair­food“ heißt das Koch­buch dreier Blog­ger von „Wir essen gesund“, das sich nicht nur um die Gesund­heit der Esser, son­dern auch um die Gesund­heit der Natur sorgt. So liegt der Fokus bei den Gerich­ten dar­auf, den Scha­den für die Natur mög­lichst gering zu hal­ten — etwa bei CO2-Ausstoß und Was­ser­ver­brauch.
Green Wiwo, Wir Essen Gesund

 

Aus den Blogs

Jäger & Samm­ler: Isa­belle hat ihren Food­truck „Into­le­rante Isi“ teil­weise per Crowd­fun­ding quer­fi­nan­ziert, genauso wie es Han­nah mit dem ers­ten ver­pa­ckungs­freien Super­markt in Mün­chen getan hat. Über ihre Erfah­run­gen haben beide bei der „Food & Crowd­fun­ding Night“ gespro­chen.
Heck­meck

Krü­meln & Backen: Da habe ich letzte Woche gemo­sert, dass die Food-Trends von Ber­lin Tid­bits erst Mitte Februar ein­tru­deln — und jetzt ist die Keks­tes­te­rin Anne sogar noch spä­ter dran. Doch auch ihre Beck-Trends 2016 sind lesens­wert bis zum letz­ten Krü­mel und rei­chen von „Zuta­ten & Mehle“ bis zu „Küchen & Stile“.
Keks­tes­ter

Lesen & Ord­nen: Gelang­weilt von den hie­si­gen Food­zeit­schrif­ten? Da hilft viel­leicht der Blick über den Kanal/Ozean. Maja von Moey’s Kit­chen erklärt, wie sie Maga­zine aus Eng­land, den USA oder Aus­tra­lien online liest. Außer­dem ver­rät sie, wie sie ihre Rezepte mit Ever­note ver­wal­tet.
Moeys Kit­chen

Backen & Nicht-Kneten: Die „schöns­ten Bücher rund ums Brot­ba­cken“ stellt Coo­king­Ca­trin vor. Dabei geht’s nach Deutsch­land, Öster­reich und Frank­reich — sowie ums „No knead Bread“.
Coo­king­Ca­trin

 

Rezepte der Woche

Viet­na­me­si­scher Süß­kar­tof­felein­topf mit Rind: Sarah die Zwer­gen­prin­zes­sin nimmt sich mal wie­der Süß­kar­tof­feln vor. Nach Püree, Salat und Suppe gibt’s dies­mal ein asia­ti­sches Schmor­ge­richt, näm­lich einen Ein­topf mit Süß­kar­tof­feln und Gulasch­fleisch.
Zwer­gen­prin­zes­sin

Dutch Baby mit Bir­nen (vege­ta­risch): Die Erfin­dung von Dutch Baby geht auf eine klaus­tro­pho­bi­sche Köchin zurück, die das Gedränge hin­ter der Pfanne beim Pfann­ku­chen­bra­ten nicht mehr ertra­gen wollte — so mut­maßt Frau Ziii. Also kippte die Köchin allen Teig in die Pfanne, buk ihn im Ofen und voilà, fer­tig war das Dutch Baby, das es bei Frau Ziii mit kara­mel­li­sier­ten Lorbeer-Birnen gibt.
Frau Ziii

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Super­foods im Rea­li­tät­scheck (Süd­deut­sche)

2. Was man alles zum Brot­ba­cken braucht (Gekle­ckert)

3. Kochen für Fremde (Süd­deut­sche)

 

Nach­schlag

„Jedes Jahr die glei­che Leier! Jedes Jahr im Früh­jahr! Trends!“, schimpft Claus bei „Nur das gute Zeugs“ über den Trend zu Trends. Weil auch die Schmau­s­epost flei­ßig mit­tren­det (siehe oben), zitiere ich hier als Gegengewicht: „BLEIBT MIR VOM LEIB MIT EUREN KOMISCHEN TRENDS! Alles schon mal dage­we­sen. Über­haupt nix Neues. Und irgend­wel­ches süd­ame­ri­ka­ni­sches Rohfisch-Sauer-Zeugs brauch‘ ich auch nicht.„
Nur das gute Zeugs

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Schmausepost vom 19. Februar

Schman­kerl der Woche

Social Dining: Im Hotel-Restaurant auf geschmack­lo­ser Pizza kauen? Oder stun­den­lang ver­geb­lich nach einem Lokal suchen? Wer sich im Urlaub lie­ber von Ein­hei­mi­schen beko­chen lässt, für den gibt es im Netz immer mehr Anlauf­stel­len. Denn nach dem Vor­bild von Airbnb brin­gen zahl­rei­che Platt­for­men Hob­by­kö­che mit Tou­ris­ten zusam­men.
Süd­deut­sche, Han­dels­blatt

 

Zahl der Woche

2.13 Euro hat Otto-Normal-Deutscher vori­ges Jahr im Schnitt für eine 0,75l-Flasche Wein bezahlt. Zwei­eu­rodrei­zehn! Diese Zahl muss man erst mal sacken las­sen — danach sollte man sich aber noch den lesens­wer­ten Arti­kel von Man­fred Kli­mek geneh­mi­gen, der erklärt, warum Rot­wein teu­rer ist als Weiß­wein.
Brand Eins

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

Im Namen der Rübe: Mohr­rü­ben, Wur­zeln, Karotte, Gelbe Rüben: Die Möhre hört in Deutsch­land auf ver­schie­de­nen Namen — je nach­dem, wo man gerade ist. Das Zeit-Magazin zeigt dazu eine schöne Info­gra­fik. Dort muss man außer­dem lesen, dass die regio­na­len Namen zu knab­bern haben. Der Grund: die Sprach­macht der Super­märkte.
Zeit-Magazin

Geschmack­lo­ses Kunst­pro­dukt: Was haben wir uns auf­ge­regt, als auf der Pizza plötz­lich Ana­log­käse auf­tauchte. „Doch seit vegane Pro­dukte den Markt errei­chen, scheint es völ­lig gleich­gül­tig, wie lang die Liste der künst­li­chen Zusätze ist“, zetert Udo Poll­mer in sei­ner Pole­mik gegen die Soja­milch. Diese sei „meist gekalkt, mit Phos­pha­ten ver­setzt und, um das sämige Mund­ge­fühl nach­zu­ah­men, mit Zusät­zen wie Mal­to­dex­trin und Gel­lan ange­dickt“.
Deutsch­land­ra­dio

Vegane Pro­dukte boo­men - sehr zur Freude von Jan Bre­dack, Chef der Han­dels­kette Veganz. Er betont im Inter­view: „Die Leute ren­nen uns die Bude ein“. Nun lieb­äu­gelt Veganz mit einem Bör­sen­gang und will in den USA durch­star­ten.
Mana­ger Magazin

Super­schmarrn: Goji-Beere, Chia-Samen, Gers­ten­gras: Gefühlt gibt es bald mehr „Super­foods“ als übrige Lebens­mit­tel. Die Süd­deut­sche unter­zieht die Super­hel­den einem „Rea­li­tät­scheck“, der — Über­ra­schung! — recht ernüch­ternd aus­fällt.
Süd­deut­sche

 

Aus den Blogs

Fleisch: Dario Cec­chini ist seit 250 Jah­ren Metz­ger. Sagt er. In ach­ter Gene­ra­tion führt der Ita­lie­ner seine Flei­sche­rei in der Tos­kana. Felix von Urge­schmack hat Cec­chini besucht und sich vom ihm ein paar Lek­tio­nen in Sachen Essen und Lebens­mit­tel mit auf den Weg geben las­sen.
Urge­schmack

Eis: Im Super­markt­blog gehen die Tief­kühl­wo­chen wei­ter — dies­mal mit einer span­nen­den Abhand­lung über „Den Tief­kühl­markt ver­ste­hen — in nur 3 Minu­ten“. Was frei­lich auch nach der Lek­türe auf Unver­ständ­nis stößt: Wie kann ein Pro­dukt wie der Piz­zabur­ger nur zum Erfolg wer­den?
Super­markt­blog

Bier: Craft Beer ist in aller Munde — jedoch nur im über­tra­ge­nen Sinn. Denn was die meis­ten Deut­schen in sich hin­ein­schüt­ten, ist in 98 Pro­zent aller Keh­len das Gebräu eines Groß­kon­zerns à la Oet­tin­ger oder Krom­ba­cher. Was hier­zu­lande gebraut und getrun­ken wird, beleuch­tet Till­mann Neu­scheler im Zeit-Blog.
Zeit-Blog

Brot: Was braucht’s zum Brot­ba­cken? Teig und einen Back­ofen — mag der Naiv­ling mei­nen. Tat­säch­lich gehört ein bis­serl mehr dazu, wenn man Jens von „Gekle­ckert“ glaubt. Er lis­tet all jene Uten­si­lien auf, die „meine Zufrie­den­heit gegen­über mei­ner Brote von ca. 80 auf 95 Pro­zent gestei­gert“ haben.
Gekle­ckert

 

Rezepte der Woche

Sze­ge­di­ner Gulasch: Wider der Süß­lich­keit des Valen­tins kocht Zorra vom Koch­topf am Tag der Lie­ben­den ein herzhaft-saures Sze­ge­di­ner Gulasch — mit Pepe­roni.
Koch­topf

Zitro­nige Wir­sing­suppe mit Grau­pen (vege­ta­risch): Wäh­rend Grün– und Schwarz­kohl als Trend­ge­müse gefei­ert wer­den, bleibt ihr Kohl-Kollege Wir­sing im Regal lie­gen. Zu unrecht, fin­det Jörg von „Eat this“. Er for­dert: „Lasst uns ein­fach mal mutig sein, unhippe Lebens­mit­tel ein­kau­fen und etwas Beson­de­res und Neues dar­aus machen.„
Eat this

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Die 20 bes­ten Ita­lie­ner Deutsch­lands (Mana­ger Maga­zin)

2. Food Trends 2016: Was kommt, was geht, was bleibt (Ber­lin Tid­bits)

3. Noodle Bowl mit Gemüse und cre­mi­ger Cur­ry­sauce (We Love Pasta)

 

Nach­schlag

Far­ben­lehre: Den Fra­gen und Mythen des All­tags wid­met sich die kleine, aber wun­der­bare Rubrik „Stimmt’s?“ in der Zeit. Immer wie­der geht’s dabei in die kuli­na­ri­sche Ecke — so auch dies­mal bei der Frage: Behält eine auf­ge­schnit­tene Avo­cado oder eine Gua­ca­mole ihre grüne Farbe län­ger, wenn man den Kern hin­ein­legt?
Zeit

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Schmausepost vom 12. Februar

Schman­kerl der Woche

Was war? Was ist? Was wird?: Die for­mi­da­ble Cath­rin von „Ber­lin Tid­bits“ blickt so fun­diert und lesens­wert auf die „Food Trends 2016″, dass man es ihr sogar ver­zeiht, wenn ihre Jah­res­vor­schau erst Mitte Februar erscheint. Wie immer geht’s darum, was kommt (u.a. Koch­nost­al­gie, ost­eu­ro­päi­sche Küche), was bleibt (Korea, Fleisch­bou­ti­quen) und was geht (vegan, Japan, Gin).
Ber­lin Tidbits

 

Zahl der Woche

20 ita­lie­ni­sche Restau­rants, und zwar „die bes­ten in Deutsch­land“, hat der Fein­schme­cker gekürt. Ganz vorne liegt — wen wundert’s? — ein Ita­lie­ner aus Mün­chen. Für die bes­ten Pas­ta­ge­richte jedoch müsse man nach Ham­burg fah­ren.
Mana­ger Magazin

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

Was ist backen? Diese Frage hat das Land­ge­richt Duis­burg seit fünf Jah­ren beschäf­tigt. In der roten Ecke: das Bäcker­hand­werk. In der blauen Ecke: Aldi Süd. Kurz vor dem letz­ten Pro­zess­tag ist der Rechts­streit zu Ende gegan­gen — ohne Urteil. In ech­ter Spiegel-Manier (das ist hier posi­tiv gemeint) blickt Bar­bara Supp auf einen bizar­ren Streit zurück.
Spie­gel

Was is(s)t Frank­reich? Der bekann­teste Koch der Welt wird 90: Die Deut­sche Welle blickt anläss­lich des Geburts­tags von Paul Bocuse auf das Leben und Schaf­fen des Alt­meis­ters der fran­zö­si­schen Küche zurück, der seit 1965 unun­ter­bro­chen seine drei Michelin-Sterne hält.
DW

Was gibt’s heute? Der Fein­schme­cker angelt sich die Forelle und stellt den Spei­se­fisch in sei­ner Warenkunde-Serie vor. Wie immer gibt’s Tipps und Tricks zu Ein­kauf, Zube­rei­tung und Co.
Fein­schme­cker

Was wir essen? Davon haben die meis­ten Men­schen keine Ahnung, schreibt Jan Will­m­roth in sei­nem viel dis­ku­tier­ten Essay in der Süd­deut­schen. Statt­des­sen domi­niere in den Super­märk­ten „lang­wei­li­ges Ein­heits­es­sen, das unser kuli­na­ri­sches Erbe zer­stört“. Genauso span­nend wie der Arti­kel sind die rund 50 Kom­men­tare im Forum.
Süd­deut­sche (Essay), Süd­deut­sche (Forum)

 

Aus den Blogs

Lese­fut­ter: 11 kuli­na­ri­sche Buch­tipps „für Gas­tro­no­men und Genie­ßer“ prä­sen­tiert Jan-Peter im Nomy­blog. Die Palette reicht von Roma­nen („Tisch 17 is’n Asch!“) über Koch­bü­cher („Die bes­ten Brasserie-Rezepte“) bis hin zu Bild­bän­den („Krea­tive Küchen auf Rädern“).
Nomy­blog

Ide­en­ge­ber: Wie ent­wickle ich Rezepte auf eigene Faust? Kath­rin gibt in der „Glücks­bä­cke­rei“ eine 5-Schritte-Anleitung an die Hand — von Inspi­ra­tion bis Anpas­sung. Ich per­sön­lich bin ja bei Punkt Num­mer vier am stärks­ten: Test­es­sen.
Glücks­bä­cke­rei

Ein­kaufs­zet­tel: Julia stellt bei „Food Ele­ments“ ihre „vegane Voll­aus­stat­tung“ vor. Vom Spi­ral­schnei­der bis zum Mixer und von Ölen bis zu Gewür­zen zählt sie auf, was alles in einer tier­freien Küche nicht feh­len sollte.
Food Ele­ments

Augen­schmaus: Nach „Chef’s Table“ schickt Net­flix eine wei­tere kuli­na­ri­sche Serie ins Ren­nen: „Cooked“ wid­met sich in vier Tei­len den vier Ele­men­ten und zeigt, wel­che Rolle sie beim Essen spie­len. Mit­ge­wirkt an dem neuen For­mat hat unter ande­rem Ernährungs-Guru Michael Pol­lan. Oli­ver stellt die Serie und den offi­zi­el­len Trai­ler bei den Koch­freun­den vor.
Koch­freunde

 

Rezepte der Woche

Ofen­gu­lasch mit Süß­kar­tof­feln: Wenn’s jetzt end­lich mal Win­ter wird, sollte man sich an das Ofen­gu­lasch von „Mal­tes Kit­chen“ wagen. Im Gegen­satz zum Ori­gi­nal­re­zept brät er das Fleisch kurz an — aus Liebe zum Rösta­roma. Ansons­ten kom­men Süß­kar­tof­feln, ordent­lich Rot­wein und Pflau­men in den Brä­ter.
Mal­tes Kitchen

Noodle Bowl (vege­ta­risch): „Diese Reis­nu­deln sind schnel­ler fer­tig, als so manch ein Asia-Lieferdienst am Abend braucht, um euch irgend­was mit Glut­amat in Alu­pa­ckung zu über­rei­chen“, schreibt Tina von „We Love Pasta“ über ihren Noodle Bowl. Dazu kom­men in die Schüs­sel: Brok­koli, Blau­kraut, Zuc­chini, Karot­ten, Paprika und eine cre­mige Cur­ry­soße.
We Love Pasta

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Top 20 Food­blogs 2015 (Bookata­ble)

2. Ein Food­blog als Geschäft — Inter­view mit Coo­king­Ca­trin (Bio­rama)

3. Test: Eating with the Chefs (Süd­deut­sche)

 

Nach­schlag

Genug Green­wa­shing: Das war’s dann also mit bio: McDonald’s hat sei­nen mit gro­ßem Tam­tam ein­ge­führ­ten Bio-Burger McB wie­der aus dem Sor­ti­ment geschmis­sen. Bas­tian Brink­mann schreibt in der Süd­deut­schen: „Der große Bur­ger­bra­ter hat sich an der Bio-Offensive offen­sicht­lich ver­schluckt.„
Süd­deut­sche

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Schmausepost vom 5. Februar

Schman­kerl der Woche

Home Sweet Home: Frü­her gab’s höchs­tens Pizza oder die 12 Köst­lich­kei­ten vom Asia-Mann — heute hin­ge­gen bringt der Lie­fer­dienst „Eating with the Chefs“ sogar Gerichte von Spit­zen­kö­chen an die Haus­tür. Wie das schmeckt? Ruth Schnee­ber­ger fut­tert sich im Selbst­ver­such durch geräu­cher­ten Aal, Reh­rü­cken und Pra­li­nen­bis­kuits.
Süd­deut­sche

 

Zahl der Woche

12.190.000 Deut­sche haben in den ver­gan­ge­nen 14 Tagen ein Fer­tig­ge­richt aus der Tief­kühl­truhe gekauft. Das sind immer noch gigan­tisch viele — und den­noch schrumpft der Markt. Denn das Instant-Essen ist in Ver­ruf gekom­men, fin­det zumin­dest die „Welt“, die bereits den „Nie­der­gang der Lebens­mit­tel­in­dus­trie“ an die Wand malt.
Welt

 

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Aus den Medien

Zum Dahin­schmel­zen: Die Effi­lee ist mir ja gerne mal zu abge­ho­ben. Aber was Nina Anika über geschmol­ze­nen Käse schreibt, soll­ten all jene lesen, die bei die­sem Ein­stiegs­satz auto­ma­tisch in hef­ti­ges Kopf­ni­cken ver­fal­len: „Kaum ein Lebens­mit­tel ist so warm, weich, köst­lich und erfül­lend wie frisch geschmol­ze­ner Käse auf Brot, Spätzle, Kar­tof­feln, egal.„
Effi­lee

Zum Kot­zen: Die Ber­li­ner Firma nu3 macht auf Soy­lent: Ihre „Astronauten-Nahrung für jeder­mann“ in Pul­ver­form soll eine kom­plette Mahl­zeit erset­zen und alle nöti­gen Nähr­stoffe ent­hal­ten. Exper­ten sind da eher skep­tisch.
Süd­deut­sche

Zum Kän­guru: Sein Vater war Bus­fah­rer, seine Mut­ter Putz­frau — und er ist der größte glo­bale Star-Koch seit Fer­ran Adrià: Die FAZ por­trä­tiert Noma-Gründer René Red­zepi und erzählt von sei­nem Popup-Restaurant in Syd­ney, wo er aus­tra­li­sche Gour­mets unter ande­rem mit fer­men­tier­tem Kän­guru begeis­tert.
FAZ

Zum Schmun­zeln: Ich teile kei­nes­wegs immer Udo Poll­mers Mei­nung — aber wie der streit­bare Ernährungs-Guru den Weg der Chia-Samen vom Vogel­fut­ter zum Super­food beschreibt, ist schon arg zustim­mungs­wür­dig. Zitat: „Und was macht der kluge Händ­ler, wenn seine Ware nicht für den Fut­ter­napf taugt? Er kippt das Vogel­fut­ter ins Müsli und annon­ciert es als „Super­food“.„
Deutsch­land­ra­dio

 

Aus den Blogs

Lese­fut­ter satt: Als ob die digi­tale Lese­liste eh nicht schon viel zu lang wäre, prä­sen­tie­ren die Macher von Bookata­ble nun ihre „Top 20 Food Blogs 2015″. Klar, die Firma setzt dar­auf, dass die genann­ten Alpha-Foodblogger dies tei­len. Doch als kleine Inspi­ra­tion taugt die Liste alle­mal.
Bookata­ble

Harte Schale, fei­ner Kern: Bei „Aus mei­nem Koch­topf“ gibt’s Wis­sens­wer­tes rund um die Aus­ter im Gast­bei­trag von Susanne. Sie erklärt nicht nur, wie man die Din­ger rich­tig öffnet, son­dern ver­rät auch, warum Whisky ein her­vor­ra­gen­der Beglei­ter zu Aus­tern ist.
Aus mei­nem Kochtopf

Geschäfts­mo­dell Food­blog: Im welt­wei­ten Web gibt es unge­fähr sie­ben Fan­ta­s­til­li­ar­den Food­blogs. Wie man in der Masse her­aus­ste­chen und sogar ein paar Pese­ten ver­die­nen kann? Das Maga­zin Bio­rama hat bei Catrin von „Coo­king Catrin“ nach­ge­fragt.
Bio­rama

 

Rezepte der Woche

Pol­pette als Sugo: Pol­pette sind keine gewöhn­li­chen Fleisch­bäll­chen — des Par­mesans wegen. Ein fei­nes Rezept ser­viert „Tobias kocht“, der als Bei­lage zu Reis oder Weiß­brot rät.
Tobias kocht

Grünkohl-Süppchen (vege­ta­risch): Bei der Mon­tags­suppe gibt’s — wel­che Über­ra­schung — jeden Mon­tag eine neue Suppe. Dies­mal wird der Grün­kohl ver­suppt, zusam­men mit Kar­tof­feln und Jala­pe­nos. Als geis­te­s­an­re­gende Beglei­tung ser­viert der Blog eine mon­tags­story, ein mon­tags­vi­deo und kuli­na­ri­sche mon­tags­links.
Mon­tags­suppe

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Ernäh­rungs­emp­feh­lun­gen: Jedem Land sein Küchen­la­tein (Süd­deut­sche)

2. „Wer ist hier das echte Schwein?“ (Uto­pia)

3. Ber­tram Eisen­hauer über das Leben als Dicker (FAZ)

 

Nach­schlag

Toast it! Altes Brot gehört zu den Lebens­mit­teln, die am häu­figs­ten weg­ge­schmis­sen wer­den — obwohl sie noch genieß­bar sind. Im Kampf gegen diese Ver­schwen­dung stellt die eng­li­sche Orga­ni­sa­tion Feed­back Bier aus altem Brot her. Der Name des Gebräus: Toast.
Trends der Zukunft

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Wenn Sie die Schmau­s­epost nicht mehr erhal­ten möch­ten, kön­nen Sie sich unter dem fol­gen­den Link aus dem Ver­tei­ler abmel­den: Aus­tra­gen.

Ver­ant­wort­lich: Patrik Stäbler, Kapel­len­str. 11, 82008 Unter­ha­ching, E-Mail: info(ät)schmausepost.de   //   zum Impres­sum