Archiv für den Monat: Januar 2017

Schmausepost vom 27. Januar

Schman­kerl der Woche

„Beses­sen“ vom Essen: Eli­sa­beth Bron­fen hat ein Koch­buch geschrie­ben – schwarz, ohne Bil­der, dafür aber mit vie­len Rezep­ten, die mit ihrer Bio­gra­fie ver­knüpft sind. Im Inter­view erklärt die Lite­ra­tur­wis­sen­schaft­le­rin wieso ein Tag ohne Kochen ein trau­ri­ger Tag ist, warum Män­ner in der Küche sie an Dr. Fran­ken­stein erin­nern, und mit wel­chen Gefüh­len sie ihre Mut­ter in der Küche „ent­thront“ hat.
Spie­gel

 

Zahl der Woche

0,25 Liter weni­ger ist in der neuen Evian-Flasche ent­hal­ten — gleich­zei­tig wurde der Preis für das Mine­ral­was­ser erhöht. Mit die­ser Schum­me­lei sichert sich der Danone-Konzern den Titel der „Mogel­pa­ckung des Jah­res 2016″, der von der Ver­brau­cher­zen­trale Ham­burg aus­ge­lobt wird. Auf den wei­te­ren Plät­zen fol­gen Scho­ko­la­den– und Chips-Hersteller.
Deut­sche Handwerks-Zeitung

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

No Coun­try for Fast Food: Sub­way? Öffnete 1992, schloss 2004. Bur­ger King? Öffnete 1993, schloss 2010. Und Ken­tu­cky Fried Chi­cken? Öffnete 1993, schloss 2013. Ausgerechnet im kul­tur­na­hen Israel schei­tern ame­ri­ka­ni­sche Fast-Food-Ketten rei­hen­weise. Die Brand Eins forscht in einem klu­gen Arti­kel nach den Grün­den all die­ser Miss­er­folge im „König­reich der Kicher­erb­sen“.
Brand Eins

Die inne­ren Werte zäh­len: Ein schon etwas älte­res Foto macht zur­zeit im Netz die Runde, das dem Lebens­mit­tel­rie­sen Fer­rero gar nicht schme­cken dürfte. Und zwar zeigt es ein Nutella-Glas mit den unge­fäh­ren Zuta­ten, die in der Nuss-Nougat-Creme ent­hal­ten sind — also vor allem Zucker und Palmöl.
Stern

War­ten auf Dai: Das beste Sushi Japans gibt’s auf dem Fisch­markt in Tokio. Dort hat sich Jen­ni­fer Wieb­king für ihre Geschichte in der FAZ in die Schlange ein­ge­reiht und gewar­tet. Stun­den­lang.
FAZ

Koch, bleib bei dei­nen Töp­fen: Statt Dich­tern und Den­kern ver­herr­li­chen die Deut­schen Brutz­ler und Bra­ter, ärgert sich Uwe Bork im Deutsch­land­funk über Spit­zen­kö­che, deren lite­ra­ri­sche Ergüsse ganze Regale fül­len. „Köche, bleibt in der Küche!“, for­dert er und fragt: „Was ist nur mit die­sem Land los, dass es anschei­nend jedem Wink mit dem Koch­löf­fel folgt?„
Deutsch­land­funk

 

Aus den Blogs

Was is(s)t mor­gen? Der Ver­band der Ökotro­pho­lo­gen, also der Ernäh­rungs­wis­sen­schaft­ler, hat in Ber­lin zur „Next Gene­ra­tion Food“ gela­den, um über die Zukunft des Online­han­dels, Kon­sum­ge­wohn­hei­ten der jun­gen Gene­ra­tion und neue Lebens­mit­tel­trends zu debat­tie­ren. Einen inter­es­san­ten Bericht mit vie­len Zah­len & Fak­ten dazu gibt’s VDO-Blog.
VDO-Blog

In die Suppe geguckt: Muss eine Creme­suppe „sämig, sam­tig, schmei­chelnd, sah­nig und volu­mi­nös“ sein? Oder lie­ber „wohl­schme­ckend, fluffig, leicht, luf­tig und dem Gau­men schmei­chelnd“? Eva bricht bei „Doc. Evas Koch­la­tein“ eine Lanze für die Creme­suppe und lie­fert dabei neben einem Rezept aller­lei Wis­sens­wer­tes (und einen Witz) rundum und über die Suppe.
Den­tal Food

Abwar­ten und Tee gären: Mit einem Kombucha-Set wagt sich Daniel von „Wir essen gesund“ an die Her­stel­lung des fer­men­tier­ten Tees in der eige­nen Küche. Vom Ergeb­nis ist er begeis­tert; „bei mir zu Hause läuft die Pro­duk­tion quasi auf Hoch­tou­ren“. Nun ani­miert er seine Leser mit einer Schritt-für-Schritt-Anleitung zum Nach­ma­chen.
Wir essen gesund

Wie’s im Buche steht: „NoMad – Das Koch­buch“ von Daniel Humm und Co. hat bei der Online-Abstimmung der „Ber­li­ner Spei­se­meis­te­rei“ den Titel als Koch­buch des Jah­res 2016 abge­räumt. Dar­über hin­aus ging’s bei der Umfrage um den maxi­ma­len Preis eines Koch­buchs und um die Wunsch-Themen für Koch­bü­cher im Jahr 2017.
Ber­li­ner Speisemeisterei

 

Rezepte der Woche

Kicher­erb­sen­ein­topf mit 2x-Wurst: Mal ehr­lich, wel­ches Rezept mit Sal­sic­cia UND Mer­guez kann schon ernst­haft dane­ben gehen? Und doch lohnt die­ses Rezept von „Tri­cky Tine“ einen zwei­ten Blick, weil neben den Würs­ten auch so feine Dinge in den Ein­topf kom­men wie Kicher­erb­sen und Wur­zel­ge­müse. Und oben­drauf Bergkäse-Crostini. Oder in ihren Wor­ten: „One Pot Win­ter Soul­food“.
Tri­cky­tine

Karotten-Cake mit Roque­fort (vege­ta­risch): Nebst Tar­tes und Quiches lie­ben wir Fran­zo­sen soge­nannte „Cakes“, also herz­hafte Kas­ten­ku­chen, schreibt Mai­lys bei „Wenn die Koch­töpfe reden“. In ihr Rezept kom­men neben Karot­ten und Roque­fort auch Wal­nüsse.
Wenn die Koch­töpfe reden

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Warum ich kein Bio esse (Salon­ko­lum­nis­ten)

2. Mehl mit Eigen­le­ben und Spar­gel­far­ben­lehre: Die Kunst der Koch­buch­über­set­zung (Birte Mir­bach)

3. Groß­maul Trump und sein Essen (NZZ)

 

Nach­schlag

Mit Biss: Als Minis­ter muss man sich auf der Grü­nen Woche durch­bei­ßen – im Wort­sinn. Der Spie­gel hat eine feine Foto­stre­cke erstellt, die diverse Poli­ti­ker im Ein­satz zeigt. Von Apfel über Roll­mops und bis zum 18-Kilo-Brot ist kaum etwas vor den minis­te­ria­len Zäh­nen sicher.
Spie­gel

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Schmausepost vom 20. Januar

Schman­kerl der Woche

Fern­ost für Fein­schme­cker: Kaum ein ande­res Land hegt und pflegt seine kuli­na­ri­sche Tra­di­tion so wie Japan. Der Stan­dard gibt Rei­sen­den nun ein klei­nes Ein­mal­eins an die Hand, mit dem sie sich in der dor­ti­gen Küche zurecht­fin­den. Unter ande­rem geht’s um Shabu shabu, Wal­fleisch, die japa­ni­sche Pflaume und den Irr­glau­ben, dass „Ita­da­ki­masu“ so viel wie „Guten Appe­tit“ bedeu­tet.
Stan­dard

 

Zahl der Woche

6 Tipps für eine erfolg­rei­che Crowdfunding-Kampagne in der Lebens­mit­tel­bran­che gibt Fabio von „Food­szene“. Dem­nach braucht es Zeit und Bera­tung – und ein sehr gutes Video, das sogar die Oma ver­steht.
Food­szene

 

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Am Anfang war der Apfel: Die Lieb­lings­frucht der Deut­schen hat Fil­me­ma­cher Simon Ruschmeyer in sie­ben galak­tisch guten Rezep­ten insze­niert. Der Clip läuft zum „Tag des deut­schen Apfels“ am 11.1. und zur Grü­nen Woche Ber­lin vom 20.-29.1. für die Kam­pa­gne „Deutsch­land – Mein Gar­ten“ der hei­mi­schen Obst– und Gemü­se­er­zeu­ger.
Am Anfang war der Apfel – 7 galak­tisch gute Rezepte

 

Aus den Medien

Geheime Gehil­fen: Essen­fo­tos in sozia­len Netz­wer­ken tei­len — jen­seits von Food­blog­ger­krei­sen machen das vor allem Jugend­li­che. Was viele nicht wis­sen: Da auf den Bil­dern oft der Mar­ken­name zu sehen ist oder die Fotos mit ent­spre­chen­den Hash­tags mar­kiert wer­den, machen sie kos­ten­lose und sehr effek­tive Wer­bung für die Kon­zerne. Der Haken daran: Jugend­li­che tei­len zumeist Bil­der von unge­sun­der Nah­rung.
Süd­deut­sche

Donald Trump ist ein Freund von eimer­weise KFC-Hühnchen sowie Cheese­bur­gern unter den gol­de­nen Bögen. Beim offi­zi­el­len Essen zur Amts­ein­füh­rung sucht man der­lei jedoch ver­geb­lich. Viel­mehr ste­hen Hum­mer mit Safran­sauce sowie Scho­ko­souf­flé auf dem Menü. Die NZZ beleuch­tet, was von Donald Trump aus kuli­na­ri­scher Sicht zu hal­ten ist.
NZZ

Naschen im Netz: Ein paar Clicks und schon wer­den die gewünsch­ten Lebens­mit­tel bequem an die Haus­tür gelie­fert: Das ist das Ver­spre­chen von Online-Supermärkten. Doch ent­spricht das der Rea­li­tät? Die Fach­zeit­schrift Chip hat sechs große Anbie­ter unter die Lupe genom­men.
Chip

Der Him­mel auf Erden – zumin­dest für Gin-Liebhaber – liegt unter der Erde. Genauer gesagt in einem 90 Meter lan­gen Fel­sen­gang im Bauch des Fes­tungs­ber­ges in Kuf­stein. Die Rede ist vom „Stol­len 1930″, wo laut Guin­ness Buch der Rekorde die welt­größte Gin-Sammlung lagert. Der Fein­schme­cker hat die Fel­sen­bar besucht (und ein paar Cocktail-Rezepte mit­ge­bracht).
Der Fein­schme­cker

 

Aus den Blogs

„Ich esse kein Bio mehr“ schreibt Lud­ger bei den Salon­ko­lum­nis­ten und lie­fert eine denk­an­sto­ßende Argu­men­ta­tion, wieso er eine Ideo­lo­gie ablehnt, „die sich vor­wie­gend aus Glau­bens­sät­zen speist und Fak­ten igno­riert“. Im ers­ten Teil geht’s um die Über­prü­fung eben jener Bio-Behauptungen, der zweite Teil nimmt sich die Bio-Ideologie vor.
Salon­ko­lum­nis­ten

Tur­te­lei auf dem Tel­ler: Warum har­mo­nie­ren Karot­ten, Lor­beer und Zitrone so gut mit­ein­an­der? Und wieso passt die Wal­nuss zur Mango? Guido von „Kochen mit But­ter“ gibt eine kurze Ein­füh­rung ins Thema Food­pai­ring und lie­fert Link­tipps zur tie­fer­ge­hen­den Recher­che.
Kochen mit Butter

Bier trin­ken und Gutes damit tun: Das ist das Kon­zept hin­ter dem Star­tup „drink­for­peace“. Es braut sein Craft-Bier in Kon­flikt­re­gio­nen und will durch Pro­duk­tion und Ver­kauf den sozia­len Zusam­men­halt vor Ort för­dern. Das erste (bereits per Crowd­fun­ding finan­zierte) Pro­jekt ist in Bosnien-Herzegowina, nun sol­len wei­tere in Zypern und Israel/Palästina fol­gen. Der nomy­blog stellt das Star­tup vor (mit Inter­view).
nomy­blog

In Ger­man, please: Dass eng­lisch­spra­chige Rezepte ihre Tücken haben (für Nicht-Natives, ver­steht sich), weiß jeder Hob­by­koch, der sich schon mal mit Cups, Oun­ces und Quarts her­um­ge­schla­gen hat. Wel­che Fall­stri­cke beim (pro­fes­sio­nel­len) Über­set­zen von Koch­bü­chern lau­ern, ver­rät Sabine in ihrem lesens­wer­ten Gast­bei­trag im Blog der Über­set­ze­rin Birte Mir­bach.
Birte Mir­bach

 

Rezepte der Woche

Böh­mi­sche Sau­er­kraut­suppe: Das „Wilde Pou­let“ ist in Süd­böh­men unter­wegs und bringt von dort das Rezept für eine Sau­er­kraut­suppe mit. „Das war unge­lo­gen eine der bes­ten Sup­pen, die ich je geges­sen hatte.“ In die Rind­fleisch­brühe hin­ein kom­men – neben dem Kraut – Kar­tof­feln, Speck und saure Sahne nicht zu knapp.
Wil­des Poulet

Rot­kraut mit Toma­ten, Maroni und Ros­ma­rin (vege­ta­risch): Eine inter­es­sante Abwand­lung der Rotkraut-Maroni-Kombo stellt Simon bei „Spi­cys­lice“ vor. Er lässt das ganze in einer kräf­ti­gen Toma­ten­soße schmo­ren, mit Paprika, Chili und Kakao­but­ter.
Spi­cys­lice

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Ste­phen Shore zeigt ech­tes Essen auf Ins­ta­gram (FAZ)

2. Asia­ti­sches Sesam­rind mit Brok­koli und Möh­ren (Über­all & Nir­gendwo)

3. So funk­tio­niert Nie­der­tem­pe­ra­tur­ga­ren (Omoxx)

 

Nach­schlag

Mit allem und viel scharf: „Alko­ho­li­ker seuf­zen, Spiel­au­to­ma­ten zwit­schern und man ist unbe­dingt will­kom­men“: Welt-Autorin Ronja von Rönne singt ein Lie­bes­lied auf ihren hei­mat­li­chen Stamm-Dönermann, dem sie unend­li­che Treue schwört. Denn: „Nie wie­der habe ich Restau­rants oder Cafés gefun­den, in denen ich jedes Mal so unbe­dingt will­kom­men war“.
Welt

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Schmausepost vom 13. Januar

Schman­kerl der Woche

Alle Jahre wie­der legt die nim­mer­müde Hanni Rütz­ler ihren „Food Report“ vor, der sich mit aller­lei Buz­zwords – von „New Fla­vo­r­ing“ bis „Beyond Food“ – mit der Zukunft unse­rer Ernäh­rung beschäf­tigt. Dazu bli­cken drölf­zig Jour­na­lis­ten und Blog­ger stets im Januar auf „Fünf gas­tro­no­mi­sche Super­trends!“ oder „20 span­nende Food-Trends, die Du ken­nen musst!“ Den Wider– und Irr­sinn die­ses Trend-Wettrennens beschreibt Cyria­cus bei „Cul­ture Food“ ziem­lich treff­lich. Sein Tipp für 2017: Kokos-Soja-Pizza.
Stern (Food-Trends 2017)Zukunfts­in­sti­tut (Food Report)Cul­ture Food (Kokos-Soja-Pizza)

 

Zahl der Woche

50 Pro­zent des welt­wei­ten Umsat­zes mit der Her­stel­lung von Lebens­mit­teln ent­fal­len auf gerade ein­mal 50 Fir­men­grup­pen. Das ist das Ergeb­nis des in die­ser Woche heiß dis­ku­tier­ten „Kon­zer­nat­las 2017″. Er zeigt, dass immer weni­ger Kon­zern­rie­sen wie Wal-Mart oder Nestlé das Geschäft mit der Ernäh­rung kon­trol­lie­ren, was wie­derum schwer­wie­gende Fol­gen hat.
Spie­gelSüd­deut­scheKon­zer­nat­las 2017

 

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Am Anfang war der Apfel: Die Lieb­lings­frucht der Deut­schen hat Fil­me­ma­cher Simon Ruschmeyer in sie­ben galak­tisch guten Rezep­ten insze­niert. Der Clip läuft zum „Tag des deut­schen Apfels“ am 11.1. und zur Grü­nen Woche Ber­lin vom 20.-29.1. für die Kam­pa­gne „Deutsch­land – Mein Gar­ten“ der hei­mi­schen Obst– und Gemü­se­er­zeu­ger.
Am Anfang war der Apfel – 7 galak­tisch gute Rezepte

 

Aus den Medien

Ech­tes Essen: Food­fo­tos auf Ins­ta­gram sind in der Regel so authen­tisch wie Pro­file bei Tin­der: Hier wie dort wird auf­ge­hübscht, retu­schiert und die Wahr­heit arg gedehnt. Der renom­mierte Foto­graf Ste­phen Shore dage­gen zeigt bei Ins­ta­gram Essen, wie es wirk­lich ist – unge­schönt und oft­mals alles andere als Food­porn.
FAZ

Stol­zer Ster­nen­jä­ger: Tohru Naka­mura ist Küchen­chef im Münch­ner Restau­rant „Gei­sels Wer­neck­hof“ – und seit weni­gen Wochen vom Guide Miche­lin geadel­ter Zwei-Sterne-Koch. Im Inter­view spricht er über die Kri­te­rien, die ein prä­mier­tes Lokal erfül­len muss, über Tes­ter, die sich nach dem Essen zu erken­nen geben, und über die Magie von Stern Num­mer drei.
SZ-Magazin

Hoch­pro­zen­ti­ger Heiß­hun­ger: Nach ein paar Bier­chen ent­wi­ckelt die nächst­beste Döner­bude fast schon sire­nen­hafte Gesänge. Doch warum macht uns Alko­hol hung­rig? Die­ser Frage geht das „Spek­trum der Wis­sen­schaft“ nach – und lie­fert inter­es­sante Ant­wor­ten.
Spek­trum der Wissenschaft

Exklu­si­ver Ein­blick: In vie­len geho­be­nen Restau­rants gibt es mitt­ler­weile einen „Chef’s Table“, von wo aus die Gäste den Meis­tern in der Küche über die Schul­ter schauen kön­nen. Das Maga­zin „Der Fein­schme­cker“ hat nun die bes­ten „Chef’s Tables“ in Europa gekürt. Das Mana­ger Maga­zin stellt sie ein einer Bil­der­stre­cke mit ein­drucks­vol­len Fotos vor.
Mana­ger Magazin

 

Aus den Blogs

Bra­ten mit Geduld: Weni­ger Grad, mehr Zeit: Das sind die Grund­re­geln des Nie­der­tem­pe­ra­tur­ga­rens, zu dem Tho­mas bei Omoxx eine infor­ma­tive Ein­füh­rung gibt. Unter ande­rem erklärt er, wel­che Fleisch­ar­ten sich dafür anbie­ten, wor­auf man in puncto Qua­li­tät ach­ten sollte – und es gibt ein Anlei­tung für „Nie­der­tem­pe­ra­tur­ga­ren in 7 Schrit­ten“.
Omoxx

Netz­wer­ken mit Know-how: Joa­chim ist als Jour­na­list, Foto­graf und Food­blog­ger in diver­sen sozia­len Netz­wer­ken aktiv. Bei „Test­schme­cker“ sieht er sich nun Pin­te­rest und Ins­ta­gram genauer an. Her­aus kommt zum einen ein kom­pak­ter „Pinterest-Leitfaden für Food­blog­ger“, zum ande­ren eine span­nende Zwi­schen­bi­lanz zu „Ins­ta­gram Food Pro­fil – Sta­tis­tik und Schluss­fol­ge­run­gen“.
Teschme­cker – Pinterest-Leitfaden | Instagram-Bilanz

Fotos mit Stil: Ein klei­nes Ein­mal­eins für Foodfoto-Einsteiger gibt Mar­tin bei „Coo­king­daddy“ – von der Aus­rüs­tung übers Zube­hör, Hin­ter– und Unter­gründe, Licht und Schat­ten bis hin zu Tipps und Tricks. Zum Schluss gibt’s noch eine inter­es­sante Link­list mit Platt­fo­ren und Web­sei­ten zur Inspi­ra­tion.
Coo­king­daddy

Expe­ri­ment mit Knolle: Der Blog „Amor & Kar­tof­fel­sack“ wird sei­nem Namen gerecht und nimmt sich die Kar­tof­fel vor. Nebst aller­lei Wis­sens­wer­tem zu der Knolle geht es um die drei ver­schie­de­nen Koch­ty­pen, die danach einem Test unter­zo­gen wer­den. Im Wett­streit tre­ten gegen­ein­an­der an: „Anna­belle“ vs. „Quarta“ vs. „Bintje“.
Amor & Kartoffelsack

 

Rezepte der Woche

Asia­ti­sches Sesam­rind mit Brok­koli und Möh­ren: Der größte Lob kommt von ihrem Kind: „Das ist so lecker, da schmeckt man den Brok­koli gar nicht!“ Gemeint ist das asia­ti­sche Sesam­rind, das Frollein Ü von „Über­all & Nir­gendwo“ auf Wunsch ihres Nach­wuch­ses kre­denzt. Ach ja: Die Zube­rei­tung sei „super­su­pere­asy­peasy“, ver­spricht sie.
Über­all & Nirgendwo

Arme Rit­ter aus Lau­gen­bröt­chen (vege­ta­risch): Als echte Münch­ne­rin schreibt Annette von „Culi­nary Pixel“ natür­lich nicht von Lau­gen­bröt­chen, son­dern von Lau­gen­sem­meln. Aber sei’s drum: Ihr Rezept – ser­viert mit kara­mel­li­sier­ten Apfel­spal­ten und Ahorn­but­ter – ist eine feine Abwand­lung des Kindheits-Klassikers.
Culi­nary Pixel

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Foodlo­vin‘ bei „Das Per­fekte Din­ner“ – Der Hin­ter­grund­be­richt (Foodlo­vin)

2. „Du Scheiss­haus!“ – Wig­laf Driste besucht Vin­cent Klink (NZZ)

3. Mit die­sen Tricks ver­die­nen Wirte ihr Geld (20 Minu­ten)

 

Nach­schlag

Mehr Mett wagen: Stell Dir eines die­ser jun­gen, hip­pen Star­tups vor, die gerade die Lebens­mit­tel­bran­che auf­rüh­ren. Das Pro­dukt? Nied­li­che Tier­fi­gu­ren. Aus Mett. Für Par­tys oder zum Sna­cken. Unvor­stell­bar? Viel­leicht. Und doch würde ein sol­ches Star­tup den Geschmack von mehr Deut­schen tref­fen als das nächste Super­food, ein neues Smoothie-Pulver oder vega­nes Eis. Ein Kom­men­tar mit durch­aus inter­es­san­ten Aspek­ten bei Gründerszene.de.
Grün­der­szene

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Schmausepost — Jahresrückblick 2016

Liebe Lese­rin­nen, Liebe Leser,
ich wün­sche euch ein fro­hes neues Jahr, in dem sich der Blick an die­ser Stelle erst mal nach hin­ten rich­tet. Was waren die schöns­ten kuli­na­ri­schen Lese­ge­schich­ten 2016? Und was die belieb­tes­ten Arti­kel bei den Lesern der Schmausepost?

 

Das Beste aus 2016

Wie is(s)t Deutsch­land? Die wun­der­bare Ursula Hein­zel­mann nimmt sich in der FAZ die Ess­ge­wohn­hei­ten der Deut­schen vor. Dabei räumt sie nicht nur mit belieb­ten Kli­schees auf (Otto-Normal-Deutscher mag’s schnel­l, has­ti­g & bil­li­g), son­dern sie erklärt auch, was zwi­schen Flens­burg und Füs­sen am liebs­ten geges­sen und gekocht wird.
FAZ

Gastro-Diplomatie: Wie die Küche, so das Land: Getreu die­sem Leit­satz gibt es an der Ame­ri­can Uni­ver­sity, einer Schule für Außen­po­li­tik, einen Kurs, der Gas­tro­no­mie und Diplo­ma­tie ver­eint. Mit der Lei­te­rin hat die Auto­rin Jes­sica Braun ein höchst inter­es­san­tes Inter­view geführt und nun auf ihrem Blog ver­öf­fent­licht. Unter ande­rem geht es um ein „Frie­dens­ge­richt“, auf das sich Men­schen welt­weit eini­gen kön­nen: Pizza.
Jes­sica Braun

Gefähr­li­cher Trend: Avo­ca­dos sind gesund, Avo­ca­dos sind lecker, Avo­ca­dos sind sexy und das superste Super­food. Doch was die wenigs­ten wis­sen: Avo­ca­dos sind ökolo­gisch höchst frag­wür­dig, schreibt Eli­sa­beth Rae­ther in ihrem lan­gen wie lesens­wer­ten Bei­trag. Und: „Ihr Erfolg war kein Wun­der der Natur, son­dern von lan­ger Hand geplant.“
Zeit

Ster­nen­gu­cker: Eine Woche lang hat Uwe von „High Foo­da­lity“ als Prak­ti­kant hin­ter die Kulis­sen des Sterne-Restaurants „Sosein“ geblickt. Her­aus­ge­kom­men ist ein kuli­na­ri­sches Tage­buch der Extra­klasse mit aller­lei inter­es­san­ten Ein­bli­cken in die Welt der Gour­met­kü­che.
High Foo­da­lity

„Du Scheiss­haus!“: Der Schrift­stel­ler Wig­laf Droste besucht Spit­zen­koch Vin­cent Klink auf sei­ner „Wie­lands­höhe“, und her­aus kommt ein Porträt-Interview, das sich herr­lich liest und gespickt ist mit Klink’schen Bon­mots. Etwa: „Ans Geld denkt ein Koch oft erst, wenn der Ban­ker ver­zwei­felt anruft.“
NZZ

 

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TRACK – the liquid Snack: Mit TRACK bringt ein Start-Up aus Ber­lin den flüs­si­gen “Snack der Zukunft” auf den Markt und sucht dafür Unter­stüt­zung bei Start­next. TRACK besteht aus rein pflanz­li­chen Bio-Zutaten, die ein aus­ge­wo­ge­nes Nähr­wert­pro­fil erge­ben. So sät­tigt ein Drink mit 151kcal aus Zuta­ten wie Kür­bis­kern, Man­del oder Kokos­blü­ten­zu­cker für bis zu drei Stun­den.
Track – the liquid Snack

 

Meist­ge­klickte Links 2016

1. Denise von „Foodlo­vin“ hat bei der Sen­dung „Das per­fekte Din­ner“ teil­ge­nom­men — und gewon­nen. Jetzt erzählt sie im Blog, wie’s hin­ter den Kulis­sen zuge­gan­gen ist — und warum sie nach den Dreh­ar­bei­ten erst mal 36 Stun­den am Stück geschla­fen hat.
Foodlo­vin

2. Zehn emp­feh­lens­werte Ernährungs-Blogs lis­tet Hel­mut bei „2 grüne Toma­ten“ auf. Seine Top Ten kürt er schon im fünf­ten Jahr; lei­der ver­zich­tet er dies­mal auf eine Bewer­tung der ein­zel­nen Blogs. Als Inspi­ra­tion taugt ist die Liste den­noch.
2 grüne Tomaten

3. Der Über­le­bens­kampf in der Gas­tro­no­mie ist knall­hart. Des­halb ver­su­chen viele Wirte, ihren Umsatz mit einer Reihe von Tricks zu stei­gern. „20 Minu­ten“ ver­rät einige die­ser Kniffe — unter ande­rem den „Buffet-Trick“ und die Ver­lo­ckung mit „blu­mi­gen Namen“.
20 Minu­ten

4. Super­foods machen schön — und so schickt die Zeit „unse­ren häss­lichs­ten Autor“ in ein Detox-Restaurant nach Berlin-Mitte. Mit sei­nem „Erb­sen­sup­pen­kör­per“ fühlt er sich dort wie ein „Ein­dring­ling in der Gated Com­mu­nity der Schön­heit“. Wer ohne grö­ßere Lach­an­fälle durch die­sen ziem­lich genia­len Text kommt, der hat mei­nen Respekt.
Zeit

5. Spa­ghetti Bolo­gnese kennt jedes Kind. Oder nicht? Nicola Goe­the sucht für Effi­lee nach der ech­ten, wah­ren Bolo­gne­se­soße — in Bolo­gna. Dort lernt sie, warum Fett  glück­lich macht und Knob­lauch ver­pönt ist.
Effi­lee

 

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