Archiv für den Monat: April 2017

Schmausepost vom 28. April

Schman­kerl der Woche

For­mi­da­ble Faux­pas: Hätte Frank W. Epper­son seine Limo­nade nicht auf der Veranda ver­ges­sen, gäbe es kein Eis am Stiel. Und wäre da nicht der schus­se­lige Metzger-Lehrling gewe­sen, der Schweins– statt Schafs­därme kaufte — die Weiß­wurst würde noch heute ihrer Ent­de­ckung har­ren. Diese und noch mehr Bei­spiele ver­sam­melt die Zeit in ihrem Lob­lieb auf kuli­na­ri­sche Irr­tü­mer, denen wir einige Küchen­klas­si­ker ver­dan­ken.
Zeit

 

Zahl der Woche

45,5 Kilo­gramm Tief­kühl­kost hat der deut­sche Otto-Normal-Esser 2016 im Schnitt ver­drückt. Die FAZ zeigt in einer Info­gra­fik, was am häu­figs­ten in der Tief­kühl­truhe liegt — und das ist nicht etwa die Pizza.
FAZ

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

Wen­zels weise Worte: „Eigent­lich woll­test du gar nicht Koch wer­den?
 – Stimmt. Weil das ein Schei­ß­job ist. Viel Arbeit und nie Zeit. Ich dachte, jeder Junge will Auto­schlos­ser wer­den und schrau­ben, aber einer muss ja auch kochen, dann hab ich die Koch­aus­bil­dung gemacht.“ Groß­ar­ti­ges Inter­view mit Koch Wen­zel Pan­kratz in der Effi­lee.
Effi­lee

Trenn­kost: Lakritz, Kori­an­der, Oli­ven und Kapern haben eines gemein: Ent­we­der man liebt sie – oder man hasst sie. Das WDR wid­met sich die­sen „pola­ri­sie­ren­den Lebens­mit­teln“ in einem span­nen­den Bei­trag und erklärt, wieso sich an ihnen die Geschmacks­geis­ter schei­den.
WDR

Jäger & Samm­ler: Welt­weit sucht Foods­cout Richard Kägi im Auf­trag eines Schwei­zer Kauf­hau­ses nach hoch­wer­ti­gen und aus­ge­fal­le­nen Lebens­mit­teln. Und den­noch ist eins­tige Tür­ste­her und Nacht­club­be­sit­zer überzeugt: „Das Gute liegt im Ein­fa­chen. Immer, auch beim Essen. Eine gute Wurst, eine gute Pasta, gutes Brot, das ist unschlag­bar.„
Deutsch­land­funk (mit Audio)

Ein­heits­brei: Was kann das Por­ridge aus dem Super­markt? Die Süd­deut­sche lässt Anna Schu­bert vom Ber­li­ner Café „Hafer­ka­ter“ acht ver­schie­dene Früh­stücks­breis blind ver­kos­ten. Wäh­rend der eine „geschmack­lich sehr gewöh­nungs­be­dürf­tig“ ist, könnte sie den Test­sie­ger jeden Mor­gen essen — „eine Zeit­lang zumin­dest“.
Süd­deut­sche

 

Aus den Blogs

Wider der Wid­rig­keit: „Wie — und was! — kocht ihr unter schwie­ri­gen Bedin­gun­gen?“ Aus­ge­hend von die­ser Frage bit­tet Petrina bei „Moment: New York“ zur Blog­pa­rade. Sie selbst gibt Tipps, wie man in einer Mini-Küche wie der ihri­gen (New York!) ver­nünf­tig kochen kann. In den ers­ten Bei­trä­gen geht’s unter ande­rem ums Kochen in Wohn­mo­bil und Haus­boot sowie in der Zelt­kü­che.
Moment: New York

Die Spei­se­rei­sende Bianca fut­tert sich dies­mal durch Ber­lin und stellt ihre kuli­na­ri­schen Tipps für die Haupt­stadt vor – vom Früh­stück über Tapas und Viet­na­me­sisch bis hin zum Nose-to-Tail-Tempel „Herz & Niere“.
Gib Bianca Futter!

„Die Irren mit dem Mes­ser“ ist keine Vor­lage für einen Horror-Splatter, son­dern ein Buch der Jour­na­lis­tin Verena Lugert, die ihren Job an den Nagel hängt, um als Com­mis de Cui­sine im Restau­rant von Spit­zen­koch Gor­don Ram­say anzu­heu­ern. Das Werk ver­spricht einen Blick hin­ter die Kulis­sen der Haute Cui­sine; Bar­bara stellt es bei „Ein Topf Hei­mat“ vor.
Ein Topf Heimat

Pop­corn ist der Snack der Hips­ter, und ent­spre­chend ver­geht kaum ein Monat, in dem nicht eine neue Marke aus dem Boden schießt. Rebecca vom „Fräu­lein­chen“ schrei­tet nun zum gro­ßen Popcorn-Test und nimmt drei große Mar­ken unter die Lupe – von süß über sal­zig und bis hin zu „Spe­cial Fla­vours“ à la Bar­be­cue Rauch­man­del und Thai Curry gerös­tete Erd­nuss.
Fräu­lein­chen

 

Rezepte der Woche

Korea­ni­scher Rind­fleisch­ein­topf: Lasst die Fin­ger von Spar­gel und Rha­bar­ber – der Win­ter ist zurück, und mit ihm die Ein­topf­zeit. Ein beson­ders fei­nes Exem­plar ser­viert das Magen­trat­zerl: ein Rind­fleisch­ein­topf aus Korea mit reich­lich Gemüse – und einer gewis­sen Schärfe.
Magen­trat­zerl

Bärlauch-Risotto (vege­ta­risch): „Bär­lauch ist wie Kauf­haus­mu­sik – die gefällt auch kei­nem. Man hört sie nur, weil sie halt da ist.“ Sagt „Mein Nach­bar Urs“ von Alex Capus. An ihn erin­nert Ursula von „Ein­fach Essen“ und ver­tei­digt das Grün­kraut mit einem „unspek­ta­ku­lä­ren und fei­nen Bärlauch-Risotto“.
Ein­fach Essen

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Das letzte Mahl ist sein Geschenk (Zeit)

2. Was ist Lie­vito Madre und was kann man damit anstel­len? (Coo­kin)

3. Die dunkle Seite des Superfood-Hypes (LVZ)

 

Nach­schlag

Zank­ap­fel Kiwi: Ein Bio-Supermarkt in Mün­chen soll eine Strafe bezah­len, weil er unge­wöhn­lich geformte Kiwis ver­kauft. Die soge­nann­ten Maus-Kiwis wur­den bei einer Kon­trolle bean­stan­det, doch gegen das Ord­nungs­geld von 60 Euro wehrt sich der Geschäfts­füh­rer.
tz

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Schmausepost vom 21. April

Schman­kerl der Woche

Das letzte Mahl: Was wol­len Men­schen essen, die kurz vor dem Tod ste­hen? Der Spit­zen­gas­tro­nom Jörg Ilz­hö­fer besucht regel­mä­ßig ein Hos­piz und kocht dort für Ster­bende. Bei Zeit-Online erklärt er, wieso er die Gerichte stär­ker würzt als sonst — und warum es bei die­sen Essen weni­ger um Appe­tit son­dern eher um Erin­ne­run­gen geht.
Zeit

 

Zahl der Woche

16.000.000 Sco­ville ist der Höchst­wert auf der Scoville-Skala, mit­tels derer man den Schär­fe­grad eines Lebens­mit­tels ange­ben kann. Focus-Online erklärt die Hin­ter­gründe der Tabelle und nennt Bei­spiele — von der Gemü­se­pa­prika (10 Sco­ville) über die im Guin­ness Buch ste­hende „Haba­nero Red Savina Chili“ (577.000) bis zu rei­nem Cap­sai­cin­pul­ver (16.000.000).
Focus

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Aus den Medien

Mit Mutti: Immer sonn­tags tritt der Ber­li­ner Ster­ne­koch Alex­an­der Koppe sein Reich in der Küche der „Sky­kit­chen“ ab — an seine Mut­ter. Die 66-Jährige kocht dort für den „Mit­tags­tisch mit Haus­manns­kost“. Wie dazu kam, erzählt sie in der FAZ.
FAZ

Kol­la­te­ral­scha­den: Kaum ein Super­markt kommt heut­zu­tage ohne Avo­cado, Chi­a­sa­men und Qui­noa aus. Und ob BUND, Peta oder Vege­ta­rier­bund – sie alle emp­feh­len das eine oder andere Lebens­mit­tel. Viel zu kurz komme dabei „die dunkle Seite des Superfood-Hypes“, schreibt die LVZ in einem klu­gen Bei­trag. Denn aus ökolo­gi­scher Sicht hat der Trend durch­aus Schat­ten­sei­ten.
LVZ

Nüch­ter­nes Neu­land: Alko­hol­freie Getränke sind in Restau­rants das, was einst vege­ta­ri­sche Gerichte waren – nach dem Motto: Irgend­was muss man ja anbie­ten, um eine Min­der­heit bei Laune zu hal­ten. Doch diese Ein­stel­lung ändert sich vie­ler­orts, und das pas­sende Buch dazu hat Nicole Klauß geschrie­ben. Jan-Peter Wulf stellt „Die neue Trink­kul­tur“ vor.
Das Fil­ter

House of Cards: Ist es Kochen für Dum­mies, Kochen für Bequeme oder Kochen für Eilige? Ganz egal, wie man das Prin­zip von Koch­haus nennt — erfolg­reich sind die inzwi­schen 13 Läden in Deutsch­land, wo es für jedes Gericht einen Tisch gibt, auf dem alle Zuta­ten in exakt der benö­tig­ten Menge sowie eine Rezept­karte bereit­lie­gen. Die FAZ stellt Kochhaus-Gründer Ramin Goo vor.
FAZ

 

Aus den Blogs

Feuer frei: Gril­len am Grill kann jeder. Doch „mit dem archai­schen Kochen auf dem offe­nen Feuer unse­rer Vor­fah­ren, der Trap­per und gro­ßen Ent­de­cker, hat die­ses Gril­len nichts mehr gemein“ schreibt Wer­ner von „Wer­ner kocht wild“. Er gibt eine Reihe von Tipps fürs Kochen am Lager­feuer – von der Feu­er­stelle, übers Equip­ment bis hin zum Dutch Oven.
Wer­ner kocht wild

Vom Food­blog­ger zum Unter­neh­mer: Was für die meis­ten Web-Schreiberlinge ein Traum bleibt, ist für den Nor­we­ger Paul Lowe Wirk­lich­keit gewor­den. Auch in Deutsch­land fin­den seine Koch­ma­ga­zine unter der Medi­en­marke „Sweet Paul“ ihre Leser. „NGIN Food“ stellt den Food-Unternehmer vor.
NGIN Food

Ita­lie­ni­sche Mut­ter­hefe: Vor eini­ger Zeit haben wir hier schon mal auf einen Text über Lie­vito Madre ver­wie­sen — in Zusam­men­hang mit Pizza. Nun geht es erneut um „ohne Über­trei­bung, so etwas wie das ulti­ma­tive Wunder-Tool für alle Sauerteig-Fans“, wie es Oli­ver von „Coo­kin“ beschreibt. Gewohnt infor­ma­tiv und aus­führ­lich stellt er Lie­vito Madre vor.
Coo­kin

Des Kai­sers neue Kost: Das Drei-Sterne-Haus „Kit­cho Ara­shiy­ama Hon­ten“ in Kyoto gilt als teu­ers­tes Restau­rant der Welt; bis zu 760 Euro kos­tet hier ein Menü. Julien von „Trois Etoi­les“ kommt im „Kit­cho“ mit beschei­de­nen (?) 540 Euro davon. Und obwohl er die Frage weit­ge­hend aus­klam­mert, ob sich solch ein „kai­ser­lich teu­res Mahl“ lohnt, ist sein detail­lier­ter Bericht höchst span­nend.
Trois Etoi­les

 

Rezepte der Woche

Bibim­bap mit Sesam-Hähnchen: Kiki von „Cin­na­mon & Cori­an­der“ stellt ein Rezept für den Fernost-Klassiker Bim­bim­bap vor – Reis, Gemüse, Ei, am Ende ver­rührt. Das korea­ni­sche Soul­food ser­viert sie mit einem leicht schar­fen Sesam-Hähnchen.
Cin­na­mon & Coriander

„Gesun­der Kek­steig zum Löf­feln“ (vege­ta­risch): Ob die­ses Gemisch aus Nüs­sen, Scho­ko­lade und Ahorn­si­rup wirk­lich „gesund“ ist, sei mal dahin­ge­stellt. Aber mit ihrem Rezept lie­fert Mella das „Mars­mäd­chen“ auf jeden Fall eine prima Mehl– und Ei-freie (Sal­mo­nel­len!) Ver­sion von Coo­kie Dough, den zur­zeit ja jeder zweite New Yor­ker löf­felt – wenn man dem hie­si­gen Foodtrend-Geschreibe glaubt.
Mars­mäd­chen

 

Meist­ge­klickte Links der Vorvorwoche

1. Sup­pen­ti­ger im Tank (Das Maga­zin)

2. Fer­men­tie­ren: Obst & Gemüse (Coo­kin)

3. 10 wich­tige Regeln für selbst­ge­machte Gnoc­chi (heute gibt es…)

 

Nach­schlag

Geschleu­dert, nicht gerührt: „Moment, ich muss nur noch schnell zwei Beu­tel Lachs in Teriya­ki­soße in die Wasch­ma­schine wer­fen.“ Geht es nach einem israe­li­schen Design-Studenten, dann wer­den sol­che Sätze bald häu­fi­ger durch die Küche hal­len — und durch den Wasch­sa­lon. Inspi­riert von Sous-Vide hat Iftach Gazite Fer­tig­ge­richte für die Wasch­ma­schine erfun­den.
Süd­deut­sche

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Schmausepost vom 7. April

Schman­kerl der Woche

Wie geschmiert: Mar­ga­rine hat nicht eben den bes­ten Ruf. Über­dies rech­net Tobias Mül­ler damit, dass aller­lei impo­sante Geräte von­nö­ten sind, um das „indus­tri­ell gehär­tete Streich­fett“ (Wiki­pe­dia) selbst her­zu­stel­len. Doch der „But­ter­wi­kin­ger“ Patrik Johan­son belehrt ihn eines Bes­se­ren. Zudem erfährt der Gastro-Journalist bei sei­nem Besuch auf der Isle of Wight, dass man die wirk­lich gute Mar­ga­rine aus leicht ange­brann­tem Enten­fett her­stellt.
Stan­dard

 

Zahl der Woche

10 „wich­tige Regeln für selbst­ge­machte Gnoc­chi“ prä­sen­tiert Elena bei „heute gibt es…“. Ihre Liste reicht von der Wahl der rich­ti­gen Kar­tof­feln bis zur pas­sen­den Fül­lung.
heute gibt es…

 

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Aus den Medien

„Leaf to Root“ ist das „Nose to Tail“ des Vege­ta­ri­ers. Die Jour­na­lis­tin Esther Kern und der Koch Pas­cal Haag haben ein Rezep­te­buch für das Kochen mit Schale, Strunk und Wur­zel geschrie­ben. In einem lesens­wer­ten Inter­view beto­nen die bei­den, dass es ihnen nicht (bloß) um Res­te­ver­wer­tung gehe, son­dern um die „Erwei­te­rung des geschmack­li­chen Hori­zonts“.
Stan­dard

Gans oder gar nicht: Darf nur Fleisch essen, wer das Tier zuvor eigen­hän­dig getö­tet hat? Aus­ge­hend von die­ser Frage schrei­tet Bar­bara Kling­ba­cher für die NZZ zum Selbst­ver­such mit Gans und Schwein. Ihr per­sön­li­cher, nach­denk­li­cher und klu­ger Text ist die lange Lek­türe wert.
NZZ

Radi­kal regio­nal: Inwie­weit kann man sich als Groß­städ­ter wirk­lich regio­nal ernäh­ren? Diese Frage ver­sucht das TV-Magazin Gali­leo in einem ein­wö­chi­gen Selbst­ver­such zu ergrün­den.
Gali­leo

Treue Tomate: Gisela Ewe liebt Toma­ten — „runde, kleine, große, dicke, dünne, lange, Mini­to­ma­ten, Rie­sen­to­ma­ten und in all den ver­schie­de­nen Far­ben“, wie sie im FAZ-Interview auf­zählt. Außer­dem ver­rät sie, woher die Samen für die rund 600 Sor­ten in ihrem Gar­ten stam­men, und wieso Toma­ten — bei rich­ti­ger Behand­lung — ganz und gar nicht treu­los sind.
FAZ

 

Aus den Blogs

Aus­ge­go­ren: Ums Fer­men­tie­ren sei er seit Län­ge­rem her­um­ge­schli­chen, schreibt Oli­ver bei Coo­kin. Nun nimmt er sich des The­mas an — und wie! Aus­führ­lich und leicht ver­ständ­lich legt er dar, was Fer­men­tie­ren ist, wel­che Vor– und Nach­teile es hat, wie es funk­tio­niert, und was es dazu braucht. Und dazu gibt’s auch noch drei Basis­re­zepte.
Coo­kin

Koch­ge­nos­sen: „Dies ist ein Plä­do­yer für selbst­be­stimm­tes Kochen, das sich als Gegen­mo­dell zur Domi­nanz der Lebens­mit­tel­in­dus­trie ver­steht“. So beginnt „Das kuli­na­ri­sche Mani­fest“ von Michael Lan­goth, das Phil in sei­nem Blog rezen­siert. Zwar sei das Buch streng genom­men gar kein Mani­fest, fin­det er – aber lesens­wert sei es alle­mal.
Phil in Wien

Spar­gel Spar­gel sollte mor­gens gesto­chen wer­den und noch am sel­ben Mit­tag auf dem Tisch ste­hen — so weit der Ide­al­fall. Doch wie lässt sich erken­nen, ob das Gemüse wirk­lich direkt vom Feld kommt? Daniel von „Wir essen gesund“ ver­rät „5 Tricks, um fri­schen Spar­gel zu erken­nen“.
Wir essen gesund

Suppe mit Schuss: Wie kommt — abseits von Pül­ver­chen und Wür­fel­chen — Kraft in die Gemü­se­brühe? Diese Frage beant­wor­tet Chris­tian Sei­ler in sei­ner stets fei­nen Kolumne bei „Das Maga­zin“. Darin nimmt er sich vier Brühen-Typen vor — von Basis über de luxe und bis hin zu mon­dän.
Das Maga­zin

 

Rezepte der Woche

Meat­ball Subs, also „läng­li­che Sand­wich­bröt­chen mit Hack­bäll­chen in Toma­ten­soße“, ser­viert Steph im Kurio­siä­ten­la­den. Ihr Rezept ist nur eines von 35 zum Thema Hack­fleisch, die diverse Food­blog­ger ein­ge­reicht haben. Nun lis­tet Steph sie alle auf, unter dem Motto „All you need is Hack“.
Klei­ner Kuriositätenladen

Bärlauch-Pfannkuchen mit Bär­lauch­creme (vege­ta­risch): Bevor wir uns voll und ganz im Spar­gel erge­hen, hier noch ein Bärlauch-Rezept. Oder genauer: ein dop­pel­tes Bärlauch-Rezept. Denn nicht nur schnip­pelt Michaela von „her­ze­lieb“ die grü­nen Blät­ter in ihre Pfann­ku­chen, son­dern dazu gibt’s auch noch eine Bärlauch-Creme auf Quark­ba­sis.
her­ze­lieb

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. ZDF tes­tet Luxus aus dem Dis­coun­ter (Quark und so)

2. Meine 5 Tipps für eine per­fekte Pizza (Ger­man Abend­brot)

3. Ernäh­rungs­trai­ning (Spie­gel)

 

Nach­schlag

Abge­schmiert: Über die Kla­ge­wut der Ame­ri­ka­ner in Sachen Essen ist bereits reich­lich geschrie­ben wor­den — und fast immer war’s über­flüs­sig. Nun jedoch kann ich erst­mals mit einem erbos­ten Ver­brau­cher mit­füh­len: Jan Pola­nik hat die Kette Dun­kin‘ Donuts ver­kauft, weil diese ihm trotz sei­ner aus­drück­li­chen For­de­rung nach ech­ter But­ter nur Mar­ga­rine oder Butter-Ersatz zu sei­nen Bagels ver­kauft haben.
Han­dels­blatt

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