Schmausepost vom 13. November

Schman­kerl der Woche

Stern­stunde: Jubel und Tru­bel, Sterne und Punkte, Miche­lin und Gault Mil­lau: Die ver­gan­gene Woche herrschte kuli­na­risch gese­hen mal wie­der Aus­nah­me­zu­stand. Was bleibt? Unter ande­rem dies:

  • Deutsch­land­karte: Die bes­ten Sterne-Restaurants (Süd­deut­sche)
  • Ich seh den Ster­nen­him­mel — viele Infos, Links usw. (Stern­e­fres­ser)
  • Neuer Bib­Gour­mand kürt „Schlem­me­rei bis 37 Euro“ (Nikos Wein­wel­ten)
  • Was unter­schei­det Guide Miche­lin und Gault Mil­lau? (Badi­sche Zei­tung)
  • Die bes­ten Gault-Millau-Lokale — nach Bun­des­län­dern (Bild)
  • Peep-Show zum Des­sert: Peter Schnurr ist „Koch des Jah­res“ (Süd­deut­sche)

 

Zahl der Woche

162 Liter Kaf­fee trinkt Otto-Durchschnitts-Deutscher pro Jahr — so viel wie von kei­nem ande­ren Getränk. Dabei steigt auch der Was­ser­kon­sum stän­dig, auf inzwi­schen 148 Liter pro Jahr. Wäh­rend der Bier­kon­sum (107 Liter) kon­stant blieb ging der Durst auf Erfri­schungs­ge­tränke (120 Liter) und Säfte (32 Liter) zurück.
Focus

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

„Wir und das Fleisch“ heißt ein inter­es­san­ter Drei-Minuten-Film bei Zeit-Online. Darin geht’s um Zah­len und Fak­ten rund um den Fleisch­kon­sum in Deutsch­land; außer­dem kommt eine Phi­lo­so­phin zu Wort, die zum Thema Tie­re­thik forscht.
Zeit

Gril­len­meis­ter: 40 Jahre lang war Oswald Hackl LKW-Fahrer. Dann wan­derte der Öster­rei­cher nach Thai­land aus und wollte seine Ruhe haben — eigent­lich. Doch nun ste­hen For­scher und Poli­ti­ker bei ihm Schlange, die sich mit dem Hun­ger in der Welt beschäf­ti­gen. Denn in Thai­land züch­tet Hackl Gril­len.
SZ-Magazin

Geschmack­s­of­fen­sive: Seine Filme und seine Pop­mu­sik hat Süd­ko­rea bereits erfolg­reich expor­tiert. Nun soll auch die eigene Küche rund um Kim­chi und Bim­bim­bap über die Lan­des­gren­zen hin­weg bekannt gemacht wer­den — mit tat­kräf­ti­ger Unter­stüt­zung durch den Staat.
Zeit

Grün­der­geist: Den Traum vom eige­nen Lokal, der eige­nen Bar oder dem eige­nen Café träumt fast jeder ein­mal. Doch die meis­ten, die den Sprung wagen, fal­len kräf­tig auf die Schnauze. Bei Bento erzäh­len vier Gastro-Gründer, wie es bei ihnen geklappt hat.
Bento

 

Aus den Blogs

30 Minu­ten - mehr Zeit will Han­nah vom „Pro­jekt: Gesund Leben“ fürs täg­li­che Kochen an einem Werk­tag nicht auf­brin­gen. Doch das geht nur, wenn man sich an ein paar Regeln hält. In ihrem Blog gibt sie sie­ben Tipps, um am Herd Zeit zu spa­ren.
Pro­jekt: Gesund Leben

McRein­fall: NZZ-Gastrokritiker Wolf­gang Fass­ben­der is(s)t ja sonst eher in geho­be­nen Restau­rants. Doch dies­mal steigt er hinab in die Nie­de­run­gen des Fast-Futterns und tes­tet den neuen Pulled-Pork-Burger von McDonald’s. Am Ende ist die Ent­täu­schung aber groß.
NZZ-Nachgewürzt

Kabel eins: Julien von „Trois Etoi­les“ erhält eine dreiste Anfrage einer Pro­duk­ti­ons­firma, die ihn als Juror für eine TV-Kochshow rekru­tie­ren will. Die üppige Gage: 100 Euro am Tag. Wäh­rend die Anfrage-Mail zum Fremd­schä­men ein­lädt, ist Juli­ens Ant­wort durch­aus amü­sant.
Trois Etoi­les

Im Mör­ser: Nie mehr Cur­ry­pul­ver aus dem Super­markt, ver­spricht Franzi vom Koch­zau­ber und gibt eine Anlei­tung an die Hand, wie man sein Curry selbst zube­rei­ten kann.
Koch­zau­ber

 

Rezepte der Woche

Wirsing-Maroni-Pilz-Pfanne: Auch wenn das Wet­ter noch nicht in den Herbst-Modus gefun­den hat: Man kann ja schon mal in der Küche begin­nen, fin­det die Wein­nase bei „Mann kann’s essen“ und ser­viert eine gemischte Pfanne mit Pil­zen, Speck, Wir­sing und Maroni.
Man kann’s essen

Apfel­crum­ble aus dem Back­ofen (vege­ta­risch): Karola, die Her­zens­kö­chin, bestreu­selt Apfel­schei­ben und schiebt das ganze solange in den Ofen, bis dar­aus ein fei­ner Apfel­crum­ble wird. Dazu wirbt sie für ihre Apfelessig-Kur, die frei­lich ungleich weni­ger süß daher­kommt.
Her­zens­kö­chin

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Kür­bis mit Lin­sen (Chest­nut & Sage)

2. Deutsch­lands beste Bur­ger (Gas­tro­in­fo­por­tal)

3. Cate­ring in Flücht­lings­hei­men ist ein Pro­blem (Tages­spie­gel)

 

Nach­schlag

Exp­li­cit Lyrics: Der tür­ki­sche Rap­per Ceza hat in einem Fern­seh­spot für eine Tee­firma gereimt: „Ich habe Ayran getrun­ken, das hat mich ein­schla­fen las­sen.“ Für diese Zeile droht dem Unter­neh­men nun eine Geld­strafe von 70.000 Euro. Der Grund: Das Natio­nal­ge­tränk Ayran sei in dem Spot „grund­los belei­digt“ wor­den, klagt das tür­ki­sche Han­dels­mi­nis­te­rium.
Süd­deut­sche

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