Schmausepost vom 20. November

Schman­kerl der Woche

Kuli­na­ri­scher Zwie­spalt: Einer­seits sam­melt die Köche hier­zu­lande mehr und mehr Michelin-Sterne. Ande­rer­seits pfle­gen die Deut­schen ein „patho­lo­gi­sches Ver­hält­nis zur geho­be­nen Küche“, schreibt Mar­ten Rolff in sei­ner exzel­len­ten Ana­lyse unter dem Titel „Stern? Schnuppe!“. Ein Aus­zug: „200 Euro für eine Opern­pre­miere? Kein Auf­re­ger. 200 Euro für ein Abend­es­sen? Ja, da kann man das schöne Geld ja gleich run­ter­schlu­cken!„
Süd­deut­sche

 

Zahl der Woche

20 Minu­ten bei 55 Grad Cel­sius: Das sind die Rah­men­be­din­gun­gen für ein per­fek­tes Schwei­ne­schnit­zel im Vaku­um­ga­rer. Sagt zumin­dest ein For­scher­team des Max-Planck-Instituts, das sich des The­mas ange­nom­men hat. In der Süd­deut­schen ver­rät Kath­rin Bur­ger zudem, wel­che Schluss­fol­ge­run­gen man dar­aus für den Sonn­tags­bra­ten zie­hen kann.
Süd­deut­sche

 

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Aus den Medien

Bes­ser spät: Ein Hoch aufs Abend­brot sin­gen Ingke Gün­ther und Jörg Wag­ner, die die taz mal eben als „Abend­brot­for­scher“ adelt. Laut Wag­ner ist das Abend­brot eine „Schar­nier­mahl­zeit zwi­schen Arbeits­all­tag und Frei­zeit“. Und Gün­ther fin­det: „Das Abend­brot ist die demo­kra­ti­sche Mahl­zeit schlecht­hin.„
taz

Bes­ser früh: Bevor ein Trend ein Trend ist, braucht der Trend einen tren­di­gen Namen. „Meal Prep­ping“ nennt sich das nun also, wenn man sein Essen für den kom­men­den Tag (bzw. die kom­mende Woche) por­ti­ons­weise vor­be­rei­tet. Der Tages­spie­gel lobt: „Der Klü­gere kocht vor“.
Tages­spie­gel

„Schöne neue Essens­welt - Die Angst vor Wei­zen, Milch & Co.“ heißt eine sehens­werte WDR-Reportage, die unter ande­rem vega­nen Käse, Ei-Ersatz und glu­ten­freies Brot unter die Lupe nimmt. Außer­dem lässt sich die Auto­rin im Selbst­test von Heil­prak­ti­kern und Ernäh­rungs­be­ra­tern unter­su­chen — mit höchst unter­schied­li­chen Ergeb­nis­sen.
ARD-Mediathek (Video)

Arg gebeu­telt: Und was ist mit Tee? Wäh­rend für Kaf­fee­lieb­ha­ber in Deutsch­land inzwi­schen para­die­si­sche Ver­hält­nisse herr­schen, schauen die Beutel-Freunde außer­halb von Ost­fries­land in die Röhre. Zu unrecht, beschwert sich Tom König, der bekennt: „Ich bin Tee­trin­ker. Und das ist in Deutsch­land wahr­lich kein Spaß.„
Spie­gel

 

Aus den Blogs

Kaf­fee­klatsch: James Hoff­mann ist Kaffee-Experte und Buch­au­tor. Im Inter­view bei den Mes­ser­spit­zen erklärt er, wie er vom Kaf­fee­has­ser zum Kaf­fee­profi wurde, was Kaf­fee (noch) vom Wein unter­schei­det, und wel­che Anbau­ge­biete er für eine Ver­kos­tung emp­fiehlt.
Mes­ser­spit­zen

Tipps & Tricks: „Ich habe mich für euch auf eine lange und leid­volle Reise bege­ben und die opti­male Zube­rei­tungs­weise für ein per­fek­tes Steak erar­bei­tet“, schreibt Björn von „Happy Plate“. Er gibt Tipps für den Fleisch­kauf, das nötige Equip­ment und die rich­tige Zube­rei­tung.
Happy Plate

Tricks & Tipps: Wer Steaks nichts abge­win­nen kann, ist bei Mar­cus im „Lebens­mit­tel Blog“ bes­ser auf­ge­ho­ben. Denn dort gibt’s Tipps und Tricks für den per­fek­ten Piz­za­t­eig. Wobei er ein­schränkt: „Ein ori­gi­na­ler Piz­za­t­eig ist nicht vor­han­den, weil bereits im Geburts­land der Pizza, in Ita­lien unter­schied­li­che Teig­s­or­ten in diver­sen Regio­nen ange­wandt wer­den.„
Lebens­mit­tel Blog

Fleisch­be­schau: Tobi Mül­ler geht in Wien auf Cevapi-Tour zwi­schen Otta­kring und Fünf­haus. In sei­nem unter­halt­sa­men Bericht erfährt man, was Banja-Luka-Cevapi von Sarajevo-Cevapi unter­schei­det, wieso man sie eigent­lich ohne Soße isst, und warum der deut­sche Name Cevap­cici im Grunde recht sinn­frei ist.
Tobi Mül­ler

 

Rezepte der Woche

Wach­teln mit Speck, Rosen­kohl und Birne: Vivi arbei­tet in einem Auf­wasch ein Kind­heits­trauma (Rosen­kohl) und einen Stu­den­ten­traum (Wach­teln) auf. Die Vögel wickelt sie in Sal­bei, Ros­ma­rin und eine Speck­scheibe ein, und gegen die Rosenkohl’sche Bit­ter­keit gibt’s eine süße Birne.
Vivis Deli

Käse­fon­due im ofen­ge­ba­cke­nen Kür­bis (vege­ta­risch): Allein wegen des Käse­fon­dues habe sich die Anschaf­fung des Ther­mo­mix gelohnt, schreibt Steph vom Klei­nen Kurio­si­tä­ten­la­den. Denn nie zuvor habe sie eine ähnli­che Cre­mig­keit hin­be­kom­men wie mit dem Gerät. Stephs Käse­fon­due ser­viert sie übri­ges im Kür­bis, was nicht nur optisch eini­ges her­macht.
Klei­ner Kuriositätenladen

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Anfrage für eine TV-Kochshow (Trois Etoi­les)

2. Beim Kochen Zeit spa­ren — 7 Tipps (Pro­jekt: Gesund leben)

3. Curry selbst machen (Koch­zau­ber)

 

 

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Ver­ant­wort­lich: Patrik Stäbler, Kapel­len­str. 11, 82008 Unter­ha­ching, E-Mail: info(ät)schmausepost.de   //   zum Impres­sum

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