Schmausepost vom 17. Juni

Schman­kerl der Woche

Wie is(s)t Deutsch­land? Die wun­der­bare Ursula Hein­zel­mann nimmt sich in der FAZ die Ess­ge­wohn­hei­ten der Deut­schen vor. Dabei räumt sie nicht nur mit belieb­ten Kli­schees auf (Otto-Normal-Esser mag’s immer schnel­ler, has­ti­ger, bil­li­ger), son­dern sie erklärt auch, was zwi­schen Flens­burg und Füs­sen am liebs­ten geges­sen und gekocht wird.
FAZ

 

Zahl der Woche

15 Sekun­den Pause legt der Tod im Zür­cher Schlacht­hof ein, bevor er aber­mals zuschlägt. Wie­der und wie­der. 270.000 Mal pro Jahr. Beat Metz­ler blickt im Tages­an­zei­ger hin­ter die Kulis­sen die­ser gigan­ti­schen Tötungs­ma­schi­ne­rie.
Tages­an­zei­ger

 

Aus den Medien

Foodporn-Forschung: Immer mehr Men­schen bestau­nen immer mehr Fotos von Essen im Inter­net — Stich­wort Food­porn. Doch warum? Hier gehen die Mei­nun­gen der Wis­sen­schaft­ler aus­ein­an­der. Der Tages­an­zei­ger stellt in einem lesens­wer­ten Bei­trag eine Reihe von The­sen vor — von der Exhibitionismus-These bis zur Vogelei-These.
Tages­an­zei­ger

Futter-Fotos: Wie setzt man als Foto­graf sein Essen rich­tig in Bild? Um diese Frage hat sich ein Google-Workshop namens „Foto & Food“ gedreht. Das Biorama-Magazin war dabei.
Bio­rama

Food-Fetisch: „Nie war Essen gesün­der als heute – und nie war die Ver­un­si­che­rung grö­ßer, was man noch essen darf“, schreibt Lor­raine Haist in der Welt. Sie wehrt sich gegen den „unge­heu­ren Druck, der auf dem zeit­ge­nös­si­schen Esser las­tet“ und warnt vor den „gegen­wär­ti­gen Health-Food-Religionen“ wie Detox, Clean Eating und Co.
Welt

Filter-Freuden: Die Geschichte des Kaf­fees zeige gut den Ein­falls­reich­tum der Mensch­heit, wenn es um den Genuss geht, schreibt Lydia Gless bei „Brand Eins“. Ihre höchst infor­ma­tive Kul­tur­his­to­rie des Kaf­fees reicht von der Ent­de­ckung der Kaf­fee­pflanze bis zum Ice Bre­wed Cof­fee.
Brand Eins

 

Aus den Blogs

Bier­kö­ni­gin: Eine ebenso unter­halt­same wie infor­ma­tive Über­sicht zum Thema Craft Beer hat Sassi die „Zwer­gen­prin­zes­sin“ zusam­men­ge­stellt. Darin erfährt man unter ande­rem, was Craft Beer ist, wie die Szene in Öster­reich aus­sieht, und wel­che Sor­ten es gibt.
Zwer­gen­prin­zes­sin

Am Fluss: Sabine nimmt ihre Leser bei „Schmeckt mir“ mit auf eine kuli­na­ri­sche Tour ent­lang der Elbe. Zu ihren elf Spe­zia­li­tä­ten gehö­ren Glück­städ­ter Mat­jes, Fin­ken­wer­der Herbst­prinz und — natür­lich — das Franz­bröt­chen.
Schmeckt mir

Lukul­li­sche Lan­ge­weile: Eve­line klagt in ihrer neuen Kolumne beim „Küchen­tanz“ über die „Gleich­för­mig­keit der neuen Küche“. Dem­nach gebe es immer mehr „von Kri­ti­kern hoch­ge­lobte, medi­en­prä­sente Restau­rants, deren Karte und Gerichte man belie­big aus­tau­schen könnte, ohne zu mer­ken, bei wem man is(s)t“.
Küchen­tanz

Zum zehn­ten Geburts­tag von „Genial lecker“ macht sich Ulrike Gedan­ken über die jüngs­ten Ent­wick­lun­gen in der Food­blo­go­sphäre. Sie merkt kri­tisch an, dass immer mehr Web­sei­ten mit unrea­lis­ti­schen Rezep­ten prot­zen oder erst zwei Ein­träge haben, „aber schon einen Business-Plan, Kon­takte für Presse und natür­lich Offen­heit für Wer­bung“.
Genial lecker

 

Rezepte der Woche

Hüh­ner­suppe: Müsste Frau Ziii eine Hen­kers­mahl­zeit wäh­len, so wäre es die­ses Süpp­chen nach alter Schule, schreibt sie. „Zum einen, weil es für mich nix Bes­se­res gibt und zum ande­ren, weil ich mich nicht ent­schei­den könnte, wel­che Vari­ante es wer­den sollte.„
Frau Ziii

Erb­sen­süpp­chen mit Minze (vege­ta­risch): Die­ses Süpp­chen schmeckt warm wie kalt — und funk­tio­niert natür­lich auch mit TK-Erbsen, schreibt Clau­dia von „Geschmei­dige Köst­lich­kei­ten“, einem Food­blog, der Rezepte für Men­schen mit Kau– und/oder Schluck­stö­run­gen vor­stellt.
Geschmei­dige Köst­lich­kei­ten

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Foodlo­vin bei „Das per­fekte Din­ner“ (Foodlo­vin)

2. Das per­fekte Spie­ge­lei samt brau­ner But­ter (Arthurs Tocher kocht)

3. Inter­view mit Daniel Humm (New Food City)

 

Nach­schlag

Ein­ge­legte Gurke: Ein Mann schau­felt im Wald ein Grab und wird dabei von einer Pas­san­tin beob­ach­tet. Die infor­miert die Poli­zei, doch als die Beam­ten anrü­cken, stellt sich her­aus: Der Mann hat soeben „Gurki“ zu Grabe getra­gen — eine Gewürz­gurke. Im Poli­zei­be­richt heißt es: „Offen­bar war ihr letz­ter Besit­zer über die ver­mut­lich über­ra­schend ein­ge­tre­tene Unge­nieß­bar­keit der­art erschüt­tert, dass er sich zu der abend­li­chen Bei­set­zung im Wald ent­schlos­sen hatte.„
Nord­bay­ern

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