Schmausepost vom 22. Juli

Schman­kerl der Woche

Meis­ter­haft miss­lun­gen: Eine völ­lig ver­sal­zene Suppe (Eric Men­chon), Aba­lo­nen, die zäh sind wie Radier­gum­mis (Tim Raue), oder 55 Kilo ver­kohl­tes Roast­beef (Harald Wohl­fahrt): In der FAZ spre­chen Deutsch­lands Spit­zen­kö­che über ihre größ­ten Faux­pas. Ein durch­aus tröst­li­cher Text für Otto-Normal-Hobbyköche.
FAZ

 

Zahl der Woche

8 Trends für die Ernäh­rung der Mensch­heit“, stellt Jonas Schöll in der „Welt“ vor. Unter ande­rem wid­met er sich Essen aus dem Dru­cker, Fleisch aus dem Rea­genz­glas und „Smooth Food“ für ältere Men­schen.
Welt

 

Aus den Medien

Marsch in den Super­markt: Was haben Smoot­hies, Toast­brot und abge­pack­ter Salat gemein? Sie alle haben ihren Ursprung im Mili­tär — so wie Müs­li­rie­gel und Instant­kaf­fee. DRa­dio Wis­sen geht dem Thema nach und zitiert eine US-Forscherin: „Würde man alle Pro­dukte aus den Rega­len neh­men, auf die das Mili­tär irgend­ei­nen Ein­fluss hatte, wären die Regale halb leer.„
DRa­dio Wissen

Futter-Fetisch: Warum fin­den sich bei Face­book, Ins­ta­gram und Co. fan­ta­s­til­li­ar­den Fotos von Essen? Die­ser Frage geht ein klu­ger dpa-Artikel zum Thema Food­porn nach. Darin geht’s um die Selbst­in­sze­nie­rung durch Ernäh­rung, die recht­li­chen Fall­stri­cke bei Food-Fotos im Netz, und um For­scher, die her­aus­ge­fun­den haben, dass foto­gra­fier­tes Essen sogar bes­ser schmeckt.
Heise

Brei statt Breze: „Jemand muss die Breze angrei­fen“, sagt Caro­line Stein­gru­ber — ein Satz, für den man in Bay­ern ins Gefäng­nis kom­men kann. Den­noch wol­len sie und ihr Kom­pa­gnon Tim Nichols mit ihrem Star­tup eine Alter­na­tive auf dem deut­schen Früh­stücks­tisch eta­blie­ren — näm­lich Por­ridge.
Süd­deut­sche

Kuli­na­ri­sche Kind­heit: Jeder hat eine Leib­speise, meist aus frü­hes­ter Jugend. Der Tages­spie­gel hat bei sechs Ber­li­ner Spit­zen­kö­chen nach­ge­fragt, von was sie als Kind nicht genug krie­gen konn­ten. Die Ant­wor­ten sind abwechs­lungs­reich — und kom­men klu­ger­weise mit Rezep­ten daher.
Tages­spie­gel

 

Aus den Blogs

Spü­len statt Kochen: Das per­fekte Lachs­fi­let gelingt bei einer Kern­tem­pe­ra­tur von 42 bis 46 Grad, schreibt David von „Schla­raf­fen­welt“ — daher sei die Pfanne keine Option für die Zube­rei­tung. Statt­des­sen setzt er auf Sous-vide, jedoch nicht mehr im Sous-vide-Garer, son­dern im Spül­be­cken. „Das klingt erst mal kurios, über­zeugte mich aller­dings mit her­vor­ra­gen­den Ergeb­nis­sen.„
Schla­raf­fen­welt

Koope­rie­ren statt Kri­ti­sie­ren: Die Zusam­men­ar­beit mit Food­blog­gern ist nicht nur für die Indus­trie ein Thema — son­dern auch für Gas­tro­no­men. Jan-Peter gibt ihnen im Nomy­blog sie­ben Tipps, wor­auf sie bei der Zusam­men­ar­beit ach­ten soll­ten.
Nomy­blog

Züch­ten statt Shop­pen: Um Tiere in der Stadt geht’s diese Woche in zwei Food­blogs. Petra von „Obers trifft Sahne“ berich­tet von ihrem „Pro­jekt Stadt­huhn“ (und erklärt zudem, warum wir Eier essen soll­ten). Und Julia vom „Ger­man Abend­brot“ hat eine ehe­ma­lige Arbeits­kol­le­gin inter­viewt, die in Mün­chen ihren eige­nen Honig pro­du­ziert.
Obers trifft Sahne (Stadt­huhn)Ger­man Abend­brot (Bienen)

Pin­zette statt Koch­löf­fel: Was treibt ein Food­sty­list den gan­zen Tag? Die­ser Frage geht der Blog „Hotel Career“ nach. Außer­dem gibt’s dort Tipps, wel­chen Weg man ein­schla­gen sollte, wenn man die­sen Beruf anpeilt.
Hotel Career

 

Rezepte der Woche

Geroll­tes Car­pac­cio: Der Begriff Car­pac­cio bezeichne heut­zu­tage alles Mög­li­che, was dünn geschnit­ten und mari­niert sei, schreibt Bar­bara auf ihrer Spiel­wiese. In der Ursprungs­ver­sion aber ist es rohes Rind­fleisch, das bei ihrem Rezept gerollt und mit Basi­li­kum und Par­me­san gar­niert wird.
Bar­ba­ras Spielwiese

Papaya-Mozzarella-Salat (vege­ta­risch): Einen fruch­ti­gen Salat für heiße Tage stellt Sonja von „Amor & Kar­tof­fel­sack“ vor. Zu Obst und Käse kom­men Basi­li­kum, Zitro­nen­saft und eine Prise Chili­pul­ver für die Schärfe.
Amor & Kartoffelsack

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Diese 10 Food-Trends soll­ten Sie unbe­dingt ken­nen (EatS­mar­ter)

2. Deutsch­land­karte: Hier gibt es das beste Eis! (Zeit-Magazin)

3. Was tun gegen Frucht­flie­gen? (Wir essen gesund)

 

Nach­schlag

Blaues Wun­der: Anna­bel Dil­lig erzählt im SZ-Magazin die Geschichte eines Lebens­mit­tels, „des­sen Ver­kaufs­ar­gu­ment nicht der Geschmack, son­dern allein die Farbe ist“. Die Rede ist vom Schlumpf­eis, das sich hart­nä­ckig in deut­schen Eis­die­len hält. Warum nur? Das ver­sucht die Auto­rin zu ergrün­den.
SZ-Magazin

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