Schmausepost vom 29. Juli

Liebe Lese­rin­nen, Liebe Leser,
mit die­sem News­let­ter ver­ab­schie­det sich die Schmau­s­epost in die Som­mer­pause. Im Sep­tem­ber kom­men wir dann wie­der in alter Fri­sche zurück. Wer in den kom­men­den Wochen par­tout nicht auf kuli­na­ri­sche Lese­tipps ver­zich­ten will, der sollte der Schmau­s­epost bei Face­book oder bei Twit­ter fol­gen.
Euch einen schö­nen Sommer!

 

Schman­kerl der Woche

Irre Ideen: Schnaps am Stiel, Nudeln aus Algen oder Dschun­ge­lade mit Insek­ten: Max Zim­mer­mann stellt in der „Welt“ kuli­na­ri­sche Startup-Ideen vor, die sich abseits des Main­streams bewe­gen. Nicht immer geht’s dabei nur um den Geschmack; einige Jung­un­ter­neh­mer wol­len auch die Welt ver­än­dern.
Welt

 

Zahl der Woche

7 Gründe, warum Ber­lin „die abso­lut geilste Stadt für Gas­tro­no­men“ ist, zählt das Schreihals-Magazin Gronda auf. Wer sich eine tief­sin­nige Ana­lyse der beacht­li­chen kuli­na­ri­schen dort Szene erwar­tet, wird ent­täuscht. Dafür erfährt man, dass es in Ber­lin auch Men­schen gibt, „die eigent­lich BWL stu­diert haben und sich jetzt als Koch ver­su­chen“. Soso.
Gronda

 

Aus den Medien

Die Gene­ra­tion Y krem­pelt gerade die Art und Weise um, wie wir uns ernäh­ren — und berei­tet damit der Lebens­mit­tel­in­dus­trie Kopf­schmer­zen. In ihrer klu­gen Ana­lyse erklärt die FAZ, warum immer mehr Ver­brau­cher wis­sen wol­len, was sie essen. Und wieso nun die Stunde der jun­gen Quer­ein­stei­ger schlägt (genau, der Wurst­sack taucht auch auf).
FAZ

Bäcker statt Auf­bä­cker!, for­dert die Slow-Food-Chefin Ursula Hud­son im Maga­zin ihres Ver­eins. Sie kon­sta­tiert: „Was wie Brot, Bre­zen oder Bröt­chen aus­sieht, ist es nicht mehr.“ Dabei gehe es auch anders — das zeige etwa das Bei­spiel Frank­reich.
Slow Food

Mine­ral­was­ser erfreut sich in Deutsch­land gro­ßer Beliebt­heit. Dabei könnte man dar­auf ver­zich­ten, kis­ten­weise Trink­was­ser im Super­markt zu kau­fen und in die Woh­nung zu schlep­pen. Denn Lei­tungs­was­ser ist im Ver­gleich güns­ti­ger, umwelt­freund­li­cher, und oft sei auch die Qua­li­tät bes­ser, zeigt nun einer Stu­die der Stif­tung Waren­test.
Süd­deut­sche

 

Aus den Blogs

Ein Augen­schmaus: Für Food­blog­ger geht nichts über Essen und Kochen. Außer viel­leicht: ande­ren beim Kochen zuzu­schauen. Bei „Kpt­nCook“ gibt’s nun eine Liste mit zehn emp­feh­lens­wer­ten Foodtu­bern, die ihre Küchen­er­leb­nisse, Rezepte und Koch­kniffe bei Youtube tei­len.
Kpt­nCook

Die Kuh macht’s: Alle zwei Wochen ver­kün­det ein Food­blog­ger eine neue Methode, nach der man das welt­beste und abso­lut per­fekte Steak zube­rei­tet. Dabei werde oft etwas ver­ges­sen, schreibt Tobi Mül­ler: „Wer auf der Suche nach dem bes­ten Steak ist, sollte sich auf die Suche nach der bes­ten Kuh machen.“ Und genau das macht der Gastro-Journalist des Stan­dard.
Gruß aus der Küche

Schon Kin­der wis­sen: Scho­ko­lade sticht Sel­le­rie, und Gum­mi­bär­chen gehen immer — im Gegen­satz zu Gemüse. Doch warum schmeckt Unge­sun­des so gut? Die­ser Frage geht Mela­nie Mühl im FAZ-Blog „Food Affair“ nach.
Food Affair

 

Rezepte der Woche

Far­falle mit Erb­sen, Pan­cetta & Minze: Eine feine Alter­na­tive zu Nudeln mit Koch­schin­ken und Sah­nes­oße ser­viert Malte in sei­ner Kit­chen. In zwan­zig Minu­ten sei das Ganze fer­tig; oben­drein ver­spricht er „ganz hoch und hei­lig, das es euch schme­cken wird“.
Mal­tes Kitchen

Gaz­pa­cho (vege­ta­risch): Für die hei­ßen Tage, die noch kom­men (ganz sicher), eig­nen sich kalte Sup­pen — so wie die spa­ni­sche Gaz­pa­cho. Kathi vom Koch­frosch emp­fiehlt: Mor­gens in einer knap­pen Stunde vor­be­rei­ten, dann im Kühl­schrank zie­hen las­sen, wäh­rend die Köchin zum Schwim­men geht, und abends freuen sich alle: Essen ist schon fer­tig.
Koch­frosch

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Das sind die Leib­spei­sen Ber­li­ner Spit­zen­kö­che (Tages­spie­gel)

2. Feh­ler der Ster­ne­kö­che (FAZ)

3. „Jemand muss die Breze angrei­fen“ (Süd­deut­sche)

 

Nach­schlag

Neue Brau­wege: Bier aus Fels­quell­was­ser? Kann doch jeder, dach­ten sich fin­dige Tüft­ler aus Bel­gien und den Nie­der­lan­den. Ers­tere brauen nun Bier aus Urin — auch mit Blick auf Ent­wick­lun­g­län­der. Zwie­tere set­zen hin­ge­gen auf Bier aus Regen­was­ser — im Kampf gegen Über­schwem­mun­gen.
Welt (Bier aus Urin)Wiwo (Bier aus Regen)

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