Schmausepost vom 16. Dezember

Schman­kerl der Woche

Blick in die Sterne: Uwe ist Chef­koch in sei­ner Küche, und was er dort Beein­dru­cken­des zuta­ge­kocht, prä­sen­tiert er in sei­nem Food­blog „High Foo­da­lity“. Seit Kur­zem ist Uwe jedoch Prak­ti­kant. Im „Sosein“ in Herolds­berg. Zwei Wochen lang blickt er dort hin­ter die Kulis­sen eines Sterne-Restaurants. Was er dabei erlebt, erzählt er in sei­nem Blog — lie­be­voll, unter­halt­sam, lesens­wert
High Foo­da­lity || „1. Tag im Sosein“

 

Zahl der Woche

226 Euro gibt Otto-Normal-Deutscher an Weih­nach­ten fürs Essen und Trin­ken aus. Das mag auf Anhieb über­ra­schen — schließ­lich ste­hen auf 45 Pro­zent der Tische an Hei­lig­abend Würst­chen und Kar­tof­fel­sa­lat. Noch mehr kuli­na­ri­sche Zah­len und Weih­nachts­fak­ten (mit denen man zu Tisch glän­zen kann) lie­fert eine Stu­die von Retail­me­not.
Pres­se­por­tal

 

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Ho, Ho, Ho! Lie­ber Lese­rin­nen, liebe Leser, es weih­nach­tet. Zeit für Glüh­wein. Für Plätz­chen. Für Völ­le­rei. Und für Geschenke. Die Schmau­s­epost wünscht sich dabei – ganz beschei­den – keine teu­ren Prä­sente, son­dern „nur“ ein paar neue Leser. Von daher lau­tet meine Weih­nachts­bitte: Macht’s doch ein bis­serl Wer­bung für die­sen fei­nen, klei­nen News­let­ter – bei Face­book, bei Twit­ter oder ganz klas­sisch von Mund zu Mund beim Advents­sin­gen und Plätz­chen­es­sen.
Schmau­s­epost

 

Aus den Medien

Mit Mozzarella-Augen: „Aus Äpfeln wer­den Eulen, aus Spie­ge­lei­ern Blu­men, aus Toma­ten und Lauch ein Fahr­rad, und auf fast jedem Tel­ler, der food-art-gerecht dra­piert wird, zeigt sich ein Gesicht: Wurst­schei­ben mit zwei Mozzarella-Augen und Möh­ren­nase, Toast mit Apfel­mund, Paprika mit Blaubeer-Ohren und Gurken-Brille.“ Die FAZ zeigt „neue opti­sche Reize für ein acht­gän­gi­ges Fest­menü“. Herr­lich!
FAZ

Look-not-alike: Im Wett­be­werb der Restau­rants wird neben der Küche auch das Ambi­ente immer wich­ti­ger – von renom­mier­ten Desi­gnern und Künst­lern kre­iert. Doch wel­chen Look braucht ein Lokal, um unver­wech­sel­bar und zu einer Marke zu wer­den? Die­ser Frage nähert sich Patri­cia Böhm im Fein­schme­cker.
Manager-Magazin

Radi­kal regio­nal: Könnte sich eine Mil­lio­nen­stadt wie Ham­burg nur von dem ernäh­ren, was ihr unmit­tel­ba­res Umland her­gibt? Diese Frage haben For­scher an der Hafen­City Uni­ver­sity zu beant­wor­ten ver­sucht. Die Ant­wort lau­tet ja – aller­dings nur unter einer gan­zen Reihe opti­mis­ti­scher Annah­men.
Spie­gel

Tie­risch selbst­be­wusst: „Ich finde es gut, wenn das Kli­schee des vega­nen Hip­pies ersetzt wird durch das des sty­li­schen Vega­ners, der Por­sche fährt“, sagt der streit­bare Ober­ve­ga­ner Attila Hild­mann im FAZ-Interview . Außer­dem geht’s um Hass im All­tag, Shits­torms im Netz und um Ver­mummte, die seine Ver­an­stal­tun­gen stür­men.
FAZ

 

Aus den Blogs

Stern­stun­den: Die nim­mer­sat­ten Gour­mets von „Stern­e­fres­ser“ stel­len alle 31 Küchen­chefs vor, die im jüngs­ten Guide Miche­lin erst­mals bes­ternt wur­den. Sehr unter­halt­sam sind dabei die Ant­wor­ten auf die Frage „Wie haben Sie vom Stern erfah­ren?“. Und: „Was gab’s danach zum Trin­ken?„
Stern­e­fres­ser

Kräu­ter­fee: „Ich habe schon etli­che Stun­den mit einer Tasse Tee und dem Buch in der Hand ver­bracht, dabei seuf­zend raus­ge­schaut auf mein ein­ge­win­ter­tes Bal­ko­nien“, schreibt Susi von „Prost­mahl­zeit“ über ihre neu­este Ent­de­ckung: das Buch „Kräu­ter für den Gour­met­gärt­ner“ von Caro­line Hol­mes. Im Blog gibt’s eine aus­führ­li­che Rezen­sion.
Prost­mahl­zeit

Lese­fut­ter: Schon 2005 – vor elf Jah­ren! – hat zorra vom „Koch­topf“ ein ers­tes pdf-Kochbuch mit ihren Rezep­ten ver­öf­fent­licht. Seit­dem sind einige wei­tere hin­zu­ge­kom­men, unter ande­rem zu ihren Brotback-Projekten. Nun hat zorra all ihre E-Books ein­mal auf­ge­lis­tet, und das Beste daran ist: Der Down­load ist kos­ten­los.
Koch­topf

 

Rezepte der Woche

Per­fekte Rin­der­rou­la­den: Das Wört­chen „per­fekt“ sei womög­lich etwas voll­mun­dig, räumt Peter von „Aus mei­nem Koch­topf“ ein – wobei sich dies in ers­ter Linie auf die Zube­rei­tung (und nicht den Inhalt) der Rou­la­den beziehe. Bei ihm kom­men ins senf­be­pin­selte Rind vier Dinge: Scha­lot­ten, Speck, Toast­brot und Peter­si­lie. Und zu den Rou­la­den gibt’s Cham­pi­gnons und Sellerie-Kartoffel-Püree.
Aus mei­nem Kochtopf

Rotkraut-Knödel mit Pilz-Geschnetzeltem (vege­ta­risch): „Wie hübsch, wie fest­lich läßt sich vege­ta­risch kochen. Hach, herr­lich!“, schreibt das Salz­korn bei „grein de sel“ über ihre Lafer’schen Rot­kraut­knö­del. Die sind in einer fei­nen Knus­per­ku­gel ver­packt und wer­den mit Pilz-Geschnetzeltem ser­viert.
grain de sel

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Das Rezept (SZ-Magazin)

2. Was macht ein gutes Gericht aus? (Enorm-Magazin)

3. Julien Wal­ter über den Sterne-Mythos (Spie­gel)

 

Nach­schlag

Dumme Nuss: Nüsse sind das neue Super­food. Ach was, ein Super­du­per­su­per­food sogar. Schließ­lich könn­ten sie Mil­lio­nen Todes­fälle ver­hin­dern — so legt es zumin­dest eine neue Stu­die nahe. Alles Quatsch, ärgert sich Wer­ner Bar­tens, Medizin-Guru der SZ, in sei­ner Kolumne. Er kri­ti­siert der­lei „Pseudo-Forschung“ mit den Wor­ten: „Ähnlich wie auf den Lauf­ste­gen in Paris oder Mai­land ist mal das eine, dann das andere in Mode.„
Süd­deut­sche

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