Schmausepost vom 13. Januar

Schman­kerl der Woche

Alle Jahre wie­der legt die nim­mer­müde Hanni Rütz­ler ihren „Food Report“ vor, der sich mit aller­lei Buz­zwords – von „New Fla­vo­r­ing“ bis „Beyond Food“ – mit der Zukunft unse­rer Ernäh­rung beschäf­tigt. Dazu bli­cken drölf­zig Jour­na­lis­ten und Blog­ger stets im Januar auf „Fünf gas­tro­no­mi­sche Super­trends!“ oder „20 span­nende Food-Trends, die Du ken­nen musst!“ Den Wider– und Irr­sinn die­ses Trend-Wettrennens beschreibt Cyria­cus bei „Cul­ture Food“ ziem­lich treff­lich. Sein Tipp für 2017: Kokos-Soja-Pizza.
Stern (Food-Trends 2017)Zukunfts­in­sti­tut (Food Report)Cul­ture Food (Kokos-Soja-Pizza)

 

Zahl der Woche

50 Pro­zent des welt­wei­ten Umsat­zes mit der Her­stel­lung von Lebens­mit­teln ent­fal­len auf gerade ein­mal 50 Fir­men­grup­pen. Das ist das Ergeb­nis des in die­ser Woche heiß dis­ku­tier­ten „Kon­zer­nat­las 2017″. Er zeigt, dass immer weni­ger Kon­zern­rie­sen wie Wal-Mart oder Nestlé das Geschäft mit der Ernäh­rung kon­trol­lie­ren, was wie­derum schwer­wie­gende Fol­gen hat.
Spie­gelSüd­deut­scheKon­zer­nat­las 2017

 

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Am Anfang war der Apfel: Die Lieb­lings­frucht der Deut­schen hat Fil­me­ma­cher Simon Ruschmeyer in sie­ben galak­tisch guten Rezep­ten insze­niert. Der Clip läuft zum „Tag des deut­schen Apfels“ am 11.1. und zur Grü­nen Woche Ber­lin vom 20.-29.1. für die Kam­pa­gne „Deutsch­land – Mein Gar­ten“ der hei­mi­schen Obst– und Gemü­se­er­zeu­ger.
Am Anfang war der Apfel – 7 galak­tisch gute Rezepte

 

Aus den Medien

Ech­tes Essen: Food­fo­tos auf Ins­ta­gram sind in der Regel so authen­tisch wie Pro­file bei Tin­der: Hier wie dort wird auf­ge­hübscht, retu­schiert und die Wahr­heit arg gedehnt. Der renom­mierte Foto­graf Ste­phen Shore dage­gen zeigt bei Ins­ta­gram Essen, wie es wirk­lich ist – unge­schönt und oft­mals alles andere als Food­porn.
FAZ

Stol­zer Ster­nen­jä­ger: Tohru Naka­mura ist Küchen­chef im Münch­ner Restau­rant „Gei­sels Wer­neck­hof“ – und seit weni­gen Wochen vom Guide Miche­lin geadel­ter Zwei-Sterne-Koch. Im Inter­view spricht er über die Kri­te­rien, die ein prä­mier­tes Lokal erfül­len muss, über Tes­ter, die sich nach dem Essen zu erken­nen geben, und über die Magie von Stern Num­mer drei.
SZ-Magazin

Hoch­pro­zen­ti­ger Heiß­hun­ger: Nach ein paar Bier­chen ent­wi­ckelt die nächst­beste Döner­bude fast schon sire­nen­hafte Gesänge. Doch warum macht uns Alko­hol hung­rig? Die­ser Frage geht das „Spek­trum der Wis­sen­schaft“ nach – und lie­fert inter­es­sante Ant­wor­ten.
Spek­trum der Wissenschaft

Exklu­si­ver Ein­blick: In vie­len geho­be­nen Restau­rants gibt es mitt­ler­weile einen „Chef’s Table“, von wo aus die Gäste den Meis­tern in der Küche über die Schul­ter schauen kön­nen. Das Maga­zin „Der Fein­schme­cker“ hat nun die bes­ten „Chef’s Tables“ in Europa gekürt. Das Mana­ger Maga­zin stellt sie ein einer Bil­der­stre­cke mit ein­drucks­vol­len Fotos vor.
Mana­ger Magazin

 

Aus den Blogs

Bra­ten mit Geduld: Weni­ger Grad, mehr Zeit: Das sind die Grund­re­geln des Nie­der­tem­pe­ra­tur­ga­rens, zu dem Tho­mas bei Omoxx eine infor­ma­tive Ein­füh­rung gibt. Unter ande­rem erklärt er, wel­che Fleisch­ar­ten sich dafür anbie­ten, wor­auf man in puncto Qua­li­tät ach­ten sollte – und es gibt ein Anlei­tung für „Nie­der­tem­pe­ra­tur­ga­ren in 7 Schrit­ten“.
Omoxx

Netz­wer­ken mit Know-how: Joa­chim ist als Jour­na­list, Foto­graf und Food­blog­ger in diver­sen sozia­len Netz­wer­ken aktiv. Bei „Test­schme­cker“ sieht er sich nun Pin­te­rest und Ins­ta­gram genauer an. Her­aus kommt zum einen ein kom­pak­ter „Pinterest-Leitfaden für Food­blog­ger“, zum ande­ren eine span­nende Zwi­schen­bi­lanz zu „Ins­ta­gram Food Pro­fil – Sta­tis­tik und Schluss­fol­ge­run­gen“.
Teschme­cker – Pinterest-Leitfaden | Instagram-Bilanz

Fotos mit Stil: Ein klei­nes Ein­mal­eins für Foodfoto-Einsteiger gibt Mar­tin bei „Coo­king­daddy“ – von der Aus­rüs­tung übers Zube­hör, Hin­ter– und Unter­gründe, Licht und Schat­ten bis hin zu Tipps und Tricks. Zum Schluss gibt’s noch eine inter­es­sante Link­list mit Platt­fo­ren und Web­sei­ten zur Inspi­ra­tion.
Coo­king­daddy

Expe­ri­ment mit Knolle: Der Blog „Amor & Kar­tof­fel­sack“ wird sei­nem Namen gerecht und nimmt sich die Kar­tof­fel vor. Nebst aller­lei Wis­sens­wer­tem zu der Knolle geht es um die drei ver­schie­de­nen Koch­ty­pen, die danach einem Test unter­zo­gen wer­den. Im Wett­streit tre­ten gegen­ein­an­der an: „Anna­belle“ vs. „Quarta“ vs. „Bintje“.
Amor & Kartoffelsack

 

Rezepte der Woche

Asia­ti­sches Sesam­rind mit Brok­koli und Möh­ren: Der größte Lob kommt von ihrem Kind: „Das ist so lecker, da schmeckt man den Brok­koli gar nicht!“ Gemeint ist das asia­ti­sche Sesam­rind, das Frollein Ü von „Über­all & Nir­gendwo“ auf Wunsch ihres Nach­wuch­ses kre­denzt. Ach ja: Die Zube­rei­tung sei „super­su­pere­asy­peasy“, ver­spricht sie.
Über­all & Nirgendwo

Arme Rit­ter aus Lau­gen­bröt­chen (vege­ta­risch): Als echte Münch­ne­rin schreibt Annette von „Culi­nary Pixel“ natür­lich nicht von Lau­gen­bröt­chen, son­dern von Lau­gen­sem­meln. Aber sei’s drum: Ihr Rezept – ser­viert mit kara­mel­li­sier­ten Apfel­spal­ten und Ahorn­but­ter – ist eine feine Abwand­lung des Kindheits-Klassikers.
Culi­nary Pixel

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Foodlo­vin‘ bei „Das Per­fekte Din­ner“ – Der Hin­ter­grund­be­richt (Foodlo­vin)

2. „Du Scheiss­haus!“ – Wig­laf Driste besucht Vin­cent Klink (NZZ)

3. Mit die­sen Tricks ver­die­nen Wirte ihr Geld (20 Minu­ten)

 

Nach­schlag

Mehr Mett wagen: Stell Dir eines die­ser jun­gen, hip­pen Star­tups vor, die gerade die Lebens­mit­tel­bran­che auf­rüh­ren. Das Pro­dukt? Nied­li­che Tier­fi­gu­ren. Aus Mett. Für Par­tys oder zum Sna­cken. Unvor­stell­bar? Viel­leicht. Und doch würde ein sol­ches Star­tup den Geschmack von mehr Deut­schen tref­fen als das nächste Super­food, ein neues Smoothie-Pulver oder vega­nes Eis. Ein Kom­men­tar mit durch­aus inter­es­san­ten Aspek­ten bei Gründerszene.de.
Grün­der­szene

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