Schmausepost vom 3. März

Schman­kerl der Woche

Vom Brot allein? Nach Fasching wird gefas­tet; immer mehr Men­schen ver­zich­ten vier­zig Tage lang auf ein bestimm­tes Nah­rungs­mit­tel — vom Alko­hol bis zum Zucker. Die BBC dreht den Spieß nun ein­mal um und fragt, mit wel­cher Ein-Lebensmittel-Diät der Mensch am längs­ten über­le­ben würde.
BBC (auf Englisch)

 

Zahl der Woche

412 Euro für eine Por­tion Beluga-Kaviar, die in Paris an die Haus­tür gebracht wird: Das ist das teu­erste Liefer-Essen welt­weit — zumin­dest, wenn es nach dem Ran­king des Zustell­diens­tes Deli­veroo geht. Auf den Plät­zen fol­gen ein Wagyu-Tomahawk-Steak mit gerös­te­tem Kno­chen­mark (Hong­kong, €268) und die Deluxe-Seafood-Platte in Mel­bourne für 242 Euro.
Kurier

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

Diäten-Dreierlei: Die einen schwö­ren Koh­len­hy­dra­ten ab, die ande­ren essen wie in der Stein­zeit, und wie­der andere set­zen auf Roh­kost: Der Spie­gel stellt Keto-, Paläo– und Raw-Verfechter mit­samt ihres Spei­se­plans in einer unter­halt­sa­men „Visual Story“ vor. Außer­dem erklärt ein Experte, was dran ist an der Behaup­tung, die jewei­lige Diät sei nun wirk­lich die gesün­deste.
Spie­gel

Schlacht­schüs­sel mit Trump:  Der Ver­ein zur För­de­rung des Anse­hens der Blut– und Leber­würste will sel­bi­gen zu einer ähnli­chen Popu­la­ri­tät ver­hel­fen wie der Weiß­wurst. Wie das funk­tio­nie­ren soll, erklä­ren der Ver­eins­grün­der sowie der „Minis­ter der Inne­reien“ in einem amü­san­ten Inter­view, das sich auch um Vege­ta­rier, Trumpis­mus und die belei­digte Leber­wurst dreht.
Süd­deut­sche

Abge­speckte Ost-Version: Weni­ger Fleisch in der Wurst, weni­ger Kakao in der Scho­ko­lade, weni­ger Eiweiß in Milch­pro­duk­ten: Viele Lebens­mit­tel­fir­men lie­fern ihre Mar­ken­pro­dukte in deut­lich schlech­te­rer Qua­li­tät nach Ost­eu­ropa. Dort ist man dar­über nicht gerade amu­sed.
Tages­schau

Cur­ry­wurst & Co.: Aus kuli­na­ri­scher Sicht besteht das Ruhr­ge­biet aus Her­ren­ge­deck und Pom­mes Schranke — so viel zum Kli­schee. Dass die Wahr­heit weit davon ent­fernt ist, zeigt der „Fein­schme­cker“ mit sei­ner Aus­wahl der bes­ten Anlauf­stel­len zwi­schen Duis­burg und Dort­mund. Ach ja: Die Cur­ry­wurst ist natür­lich auch dabei, jedoch in Form einer „Cur­ry­wurst­bude mit Aus­nah­merang“.
Mana­ger Magazin

 

Aus den Blogs

Aus der Dose: Michael beschäf­tigt sich in sei­nem Gast­bei­trag bei „Aus mei­nem Koch­topf“ mit der Frage: Was ist Spam? Seine inter­es­sante Geschichte beginnt bei „spiced ham“, streift bri­ti­sche TV-Komiker sowie grö­lende Wikin­ger und lan­det schließ­lich bei Spam 2.0 — also jenen Mas­sen­mails, die Busen­ver­grö­ße­run­gen und Penis­ver­län­ge­run­gen bewer­ben.
Aus mei­nem Kochtopf

Wie geschmiert: Wie stark darf man wel­ches Öl erhit­zen? Und wel­che Öle eig­nen sich zum Bra­ten? Bei „Seven Cooks“ gibt Simon dazu einen fei­nen Über­blick.
Seven Cooks

Insekten-Teller: „Der Biss in den Bur­ger aus Buf­fa­lowür­mern erin­nert ein wenig an den Geschmack getoas­te­ten Misch­bro­tes.“ So beginnt Felix seine umfang­rei­che und span­nende Abhand­lung zum Thema Insek­ten essen. Unter ande­rem geht’s um die Gründe, wieso das Krab­belge­tier auf unsere Tel­ler sollte, und um den Ekel vie­ler Men­schen.
Urge­schmack

„Leaf to Root“ ist für Vege­ta­rier, was „Nose to Tail“ dem Fleisch­es­ser bedeu­tet. Sprich: Die Pflan­zen wer­den kom­plett ver­wer­te­tet, Schale, Strunk und Blät­ter inklu­sive. Der „Food­fla­neur“ stellt nun das Buch „Leaf to Root – Alles vom Gemüse essen“ in einer aus­führ­li­chen und lesens­wer­ten Rezen­sion vor. Sein Fazit: „Das ist das wich­tigste und inno­va­tivste Koch­buch des Jah­res 2017″.
Food­fla­neur

 

Rezepte der Woche

Tai­wa­ne­si­sches Schweinebauch-Ragout: Seine Ehe­frau kann Andy von „lie­ber lecker“ mit die­sem Gericht nur bedingt über­zeu­gen — er selbst jedoch ist les­bar begeis­tert. Das Rezept hat er bei der „Küchen­schabe“ gefun­den; zum Schwei­ne­bauch kom­men Soja­soße und Reis­wein – und dazu gibt’s Zwie­bel­ringe.
lie­ber lecker

Gnoc­chi aus Auber­gine (vege­ta­risch): Bei „Kit­chen Impos­si­ble“ ent­deckt der „Küchen­junge“ Gnoc­chi di Melanzane, also Gnoc­chi aus Auber­gine. Weil er im Netz keine deut­schen Rezepte fin­det, kämpft er sich durch die ita­lie­ni­schen Anlei­tun­gen und ist vom Resul­tat durch­aus ange­tan.
Küchen­junge

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Food­blogs in Mün­chen (Süd­deut­sche)

2. Wie die Alko­holin­dus­trie uns dazu bringt, immer wei­ter zu trin­ken (Cor­rec­tiv)

3. Zehn außer­ge­wöhn­li­che Lokale in Ber­lin (Mor­gen­post)

 

Nach­schlag

Im Namen des Vol­kes. Nicht. Capri-Sonne heißt bald Capri-Sun — und die Empö­rung in den (eher un-) sozia­len Netz­wer­ken ist erwar­tungs­ge­mäß groß. Das Han­dels­blatt blickt in einem Video auf ande­ren Namens­än­de­run­gen, die eben­falls auf wenig Ver­brau­cher­liebe stie­ßen — von Fairy bis Rai­der.
Han­dels­blatt

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