Schmausepost vom 24. März

Schman­kerl der Woche

Aus­ge­brannt: Chris­toph Kel­ler hat bin­nen kür­zes­ter Zeit eine Destil­le­rie auf­ge­baut, deren Brände welt­weit in der Spit­zen­kü­che gefragt sind. Doch nun hört er auf, denn: „Was Sie nicht sehen, sind der Kno­chen­job und die per­ma­nente Selbst­aus­beu­tung, die dahin­ter­ste­hen.“ Die Brand Eins hat ein wirk­lich herr­li­ches Inter­view mit Kel­ler geführt — übers Bren­nen, über Erfolg und über den Sinn des Lebens.
Brand Eins

 

Zahl der Woche

33 Tipps für Back-Einsteiger geben die Listen-Experten von Buz­zfeed. Um genau auf die Schnaps­zahl zukom­men, hat man das eine oder andere hin­zu­ge­nom­men, was zumin­dest mei­ner Mei­nung nach über­flüs­sig ist (à la „Eine Küchen­ma­schine spart dir Zeit und Kraft“). Aber einige inter­es­sante Punkte sind den­noch dabei.
Buz­zfeed

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

Louise Gray hat zwei Jahre lang nur Tiere geges­sen, die sie selbst getö­tet hat. In ihrem Buch, das der „Tages­an­zei­ger“ nach­drück­lich emp­fiehlt, erzählt sie von ihren Erfah­run­gen, ohne dabei das Fleisch­es­sen zu ver­herr­li­chen oder zu idea­li­sie­ren. Ihr Fazit: „Tiere kön­nen durch­aus auf dem Spei­se­zet­tel ste­hen – wenn man sich deren Ster­ben bewusst ist“.
Tages­an­zei­ger

Brot­zeit 2.0: In sel­te­ner Eupho­rie fei­ert die FAZ das skan­di­na­vi­sche Smør­gås­bord als „Food-Trend des Jah­res“. Hin­ter dem „But­ter­brot­tisch“, so heißt das wört­lich über­setzt, steckt eine auf­wän­dige Brot­zeit mit Käse, Wurst, Fisch, Obst, Auf­stri­chen und Soßen – „wie beim Raclette, nur ohne das Raclette-Gerät“.
FAZ

Auf dem Tro­cke­nen: Fast neun von zehn Rei­sen­den möch­ten nicht auf eine Mini­bar ver­zich­ten — und den­noch schaf­fen sie immer mehr Hotels ab. Denn: Mini­bars sind zu teuer, zu auf­wen­dig und zu unren­ta­bel.
#12

Teig­kne­ten als Stress­kil­ler: Das Jugend-Magazin Zett preist Brot­ba­cken als per­fek­tes Hobby, um das hek­ti­sche Leben zu ent­schleu­ni­gen. Als Bei­spiel dient Lutz vom Plötz­blog, der das Backen als Aus­gleich zur Arbeit im Labor und am Schreib­tisch für sich ent­deckte und sein Hobby inzwi­schen zum Beruf gemacht hat.
Zett

 

Aus den Blogs

Fern­ost für Fein­schme­cker: Julien von „Trois Etoi­les“ reist neun Tage durch Japan, besucht 13 Restau­rants mit 32 Michelin-Sternen und nimmt „eine Mil­lion Ein­drü­cke“ mit, wie er in sei­nem lan­gen und lesens­wer­ten Bericht schreibt.
Trois Etoi­les

Traube trifft Bohne: Wel­cher Wein passt zu wel­cher Scho­ko­lade? Bianca gibt in ihrem Blog eine kom­pakte Über­sicht und stellt ver­schie­dene Kom­bi­na­ti­ons­mög­lich­kei­ten vor.
Bian­cas Blog

Unten zählt: Was gilt es beim Kauf eines Schnei­de­bretts zu beach­ten? Diese Frage beant­wor­tet Wer­ner bei „Wer­ner kocht wild“ — ohne dabei für ein bestimm­tes Brett oder eine bestimmte Firma zu wer­ben. Statt­des­sen gibt er sei­nen Lesern eine Reihe von Basics an die Hand zu The­men wie Hygiene, Mes­ser, Mate­rial und Pflege.
Wer­ner kocht wild

Weil’s nicht wurst ist: „Als ich heute Mit­tag mit gro­ßem Hun­ger in das Dings hin­ein­biss, sah ich zwei Mög­lich­kei­ten: wei­nen oder einen Sei­ser­schmarrn schrei­ben.“ Katha­rina ent­schei­det sich für Letz­te­res, wobei man wis­sen muss: Ein „Sei­ser­schmarrn“ ist eine Art kuli­na­ri­sche Streit­schrift, und hin­ter dem „Dings“ ver­steckt sich ein fleisch­lo­ses Würst­chen. Doch von der­lei „vege­ta­ri­scher Con­ve­ni­ence mit stan­dar­di­sier­tem Geschmack im Bio-Premium-Mäntelchen“ hält Katha­rina nicht allzu viel, wie man wie­derum ihrem lesens­wer­ten Sei­ser­schmarrn ent­neh­men kann.
Ess­kul­tur

 

Rezepte der Woche

Tavas Me Kef­te­des Ke Kre­mida gibt’s bei Tina Foo­dina, also grie­chi­sche Fleisch­bäll­chen mit wür­zi­gen Kar­tof­feln aus dem Ofen – oder wie sie es beschreibt: „Fluffige Fleisch­bäll­chen auf gra­ti­nier­ten Kar­tof­feln und süßen Zwie­beln“.
Foo­dina

Gelbe Lin­sen­suppe mit Blu­men­kohl und Minze (vege­ta­risch): Die ers­ten Minz­blätt­chen kün­di­gen den Früh­ling an und fin­den ihren Weg in eine Suppe für den Mit­tags­im­biss, die Ulrike bei „Küchen­la­tein“ ser­viert. Nebst Minze kom­men gelbe Lin­sen, Blu­men­kohl und Kar­tof­feln hin­ein.
Küchen­la­tein

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Die ner­vigs­ten Food­trends (Stan­dard)

2. Auf diese vier Food­trends set­zen US-Investoren (Welt)

3. Home-Dinner-Konzept: Mit­es­ser sind erwünscht (DRa­dio­Wis­sen)

 

Nach­schlag

Trend­trunk: Von Club Mate über Rha­bar­ber­schorle bis Craft­bier: Mode­ge­tränke unter­lie­gen dem Wan­del der Zeit. Wobei nicht der Geschmack ent­schei­dend dafür sei, was gerade ange­sagt ist, schreibt Uli Han­ne­mann in der taz. Sie ist über­zeugt: „Es wäre jeder­zeit mög­lich, selbst Pisse als neues Szene­getränk zu lan­cie­ren. Müsste nur genug Zucker drin sein“.
taz

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