Schmausepost vom 31. März

Schman­kerl der Woche

Luxus-Legende: Die all­zeit kritisch-kluge Johanna nimmt sich ihrem Food-Schrägstrich-Medienkritik-Blog „Quark und so“ dies­mal das ZDF vor, für das Nel­son Mül­ler das „Luxus­seg­ment“ von Dis­coun­tern prüft. Dabei müsste eigent­lich „auch dem dümms­ten Ver­brau­cher inzwi­schen klar sein, dass es im Dis­coun­ter kei­nen Luxus geben kann“, schreibt sie in ihrer bei­ßen­den Kri­tik an „Schnäppchenjäger-Redaktionen“.
Quark und so 

 

Zahl der Woche

10 Fak­ten zu Kaf­fee gibt’s beim „Beob­ach­ter“, wo man sich nicht nur mit einer schnö­den Liste zufrie­den gibt, son­dern das ganze sehr hübsch mit­tels inter­ak­ti­ven Gra­fi­ken und Schau­bil­dern auf­be­rei­tet.
Beob­ach­ter

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

Essen als Zeit­geist: Nach dem Krieg musste Essen ins ers­ter Linie den Hun­ger stil­len — heute dage­gen ist die Ernäh­rung oft Aus­druck eines Lebens­stils. Diese Ent­wick­lung zeich­net der Ernäh­rungs­psy­cho­loge Chris­toph Klot­ter im „Stern“-Interview nach. Seine „Zeit­reise durch unsere Ess­kul­tur“ streift unter ande­rem das Wirtschaftswunder-Bäuchlein und den Nicaragua-Kaffee der 68er.
Stern

Mail vom Coach: Der Spie­gel will seine Leser zum bewuss­te­ren Essen erzie­hen. Wer sich für den News­let­ter „Ernäh­rungs­trai­ning“ anmel­det, bekommt acht Wochen lang immer frei­tags eine Trai­nings­auf­gabe geschickt, „für die schritt­weise Ver­än­de­rung von ungüns­ti­gen Ess­ge­wohn­hei­ten“. Im ers­ten Teil gibt’s „drei Basis-Aufgaben“ vom Ernäh­rungs­psy­cho­lo­gen, im zwei­ten Teil eine Anlei­tung zum bewuss­ten Kauen.
Spie­gel — Über­sicht | Teil 1 | Teil 2

Hype der Hand­lan­ger: Was haben sich Zei­tun­gen, Web-Portale und zahl­lose Food­blog­ger nicht über­bo­ten mit Arti­keln, Tweets und Posts zur neuen Schoko-Pizza von Dr. Oet­ker. Was den meis­ten dabei kaum bewusst war: Sie lie­fer­ten dem Kon­zern per­fekte PR und kos­ten­lose Wer­bung. In einem klu­gen Text ana­ly­siert das Por­tal Über­me­dien, was pas­siert, „wenn Jour­na­lis­ten zu Pizza-Boten wer­den“.
Über­me­dien

Exqui­site Tief­kühl­kost: In der For­schungs­sta­tion Dome Con­cor­dia gibt es laut Lonely Pla­net „das beste Essen in der gan­zen Ant­ark­tis, mit gutem Wein und Sieben-Gänge-Menüs am Sonn­tag“. Den Pos­ten des Küchen­chefs, der jähr­lich neu besetzt wird, hat aktu­ell Luca Ficara inne. Mit ihm hat das Maga­zin „Mun­chies“ über seine Arbeit im „abge­le­gens­ten (und bes­ten) Restau­rant der Ant­ark­tis“ gespro­chen.
Mun­chies

 

Aus den Blogs

Kom­mu­nis­mus kuli­na­risch: Wie hätte Spit­zen­kü­che in der DDR aus­ge­se­hen? Aus­ge­hend von die­ser Frage haben zwei Ster­ne­kö­che in Ham­burg ein außer­ge­wöhn­li­ches Fünf-Gänge-Menü auf­ge­tischt. Dabei wur­den klas­si­sche ost­deut­sche Gerichte jeweils in zwei Ver­sio­nen ser­viert – im Ori­gi­nal und als Neu­in­ter­pre­ta­tion. Ste­van von Nut­ri­cu­li­nary zeigt sich les­bar ange­tan von Sol­janka, Broi­ler und Co.
Nut­ri­cu­li­nary

Lie­vito für die Libido: In fünf Schrit­ten zur per­fek­ten Pizza führt Julia ihre Leser bei „Ger­man Abend­brot“. Ganz oben steht dabei die „God­mo­ther of Hefe­teig“ alias Lie­vito Madre, was laut Julia wie ein Aphro­di­sia­kum auf den Piz­za­t­eig wirke. Des Wei­te­ren schwört sie auf zup­peln und dre­hen, viel Zeit, wenig Belag und ein hei­ßes Finish.
Ger­man Abendbrot

Wahre Wert­schät­zung: „Was wir essen, wird ein Teil von uns.“ Aus­ge­hend von die­ser sim­plen Wahr­heit phi­lo­so­phiert Felix bei „Urge­schmack“ über den Wert von guter Ernäh­rung. Er fin­det: „Kos­ten für Lebens­mit­tel sind keine Aus­ga­ben, son­dern Inves­ti­tio­nen. Inves­ti­tio­nen in uns selbst“.
Urge­schmack

Flocken-Fibel: Einen Spick­zet­tel für Porridge-Fans hat Nicole Just zusam­men­ge­stellt. Ihr Schau­bild zeigt Schritt für Schritt den Weg zum „Lieb­lings­früh­stück“ auf — von der Aus­wahl der Flo­cken bis zu den Top­pings.
Nicole Just

 

Rezepte der Woche

Indo­ne­si­sches Rind­fleisch Rendang: Die sonst lang­wie­rige Zube­rei­tung die­ses Gerichts ver­kürzt sich immens, wenn noch Bra­ten vom Vor­tag übrig ist — die ideale Res­te­ver­wer­tung also, schreibt Manu von GeLeSi. Zum Rind­fleisch kom­men hier Kokos­milch, Ing­wer und aller­lei Gewürze; als Bei­lage gibt’s natür­lich Reis.
GeLeSi

Far­falle mir Zitrone und Radic­chio (vege­ta­risch): Pas­send zum Früh­lings­an­fang prä­sen­tiert Mag­da­lena bei „Kai­ser­lich und König­lich“ ein Rezept für Pasta, die „nach einem lauen Som­mer­abend am See“ schmeckt. Zu wür­zi­gem Baby­spi­nat gesel­len sich die Bit­ter­keit des Radic­chios und die saure Fri­sche der Zitrone.
Kai­ser­lich und Königlich

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Stäh­le­mühle: Der letzte Brand (Brand Eins)

2. 33 Tipps für Back-Anfänger (Buz­zfeed)

3. Fleisch­bäll­chen mit wür­zi­gen Kar­tof­feln aus dem Ofen (Foo­dina)

 

Nach­schlag

Bier­trin­ker gesucht: Lust auf einen neuen Job? Noch bis heute (Frei­tag, 31.3.) kön­nen sich Inter­es­sierte auf ein Inse­rat einer US-Kneipenkette bewer­ben. Gesucht wer­den drei Prak­ti­kan­ten, die zwi­schen Mai und August 2017 die Welt berei­sen und dabei unter­schied­li­che Bier­sor­ten und Braue­reien tes­ten. Das Gehalt: immer­hin 12.000 Euro.
Stern

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2 Gedanken zu „Schmausepost vom 31. März

  1. Michael

    Wahr­schein­lich ist die Sache mit der Schoko Pizza über­haupt erst auf den Markt gebracht wor­den, weil mit der gan­zen kos­ten­lo­sen Wer­bung von der PR Abtei­lung gerech­net wor­den ist.
    Obwohl ich auch neu­gie­rig bin, wie die wohl schmeckt.
    VG

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