Schmausepost vom 21. April

Schman­kerl der Woche

Das letzte Mahl: Was wol­len Men­schen essen, die kurz vor dem Tod ste­hen? Der Spit­zen­gas­tro­nom Jörg Ilz­hö­fer besucht regel­mä­ßig ein Hos­piz und kocht dort für Ster­bende. Bei Zeit-Online erklärt er, wieso er die Gerichte stär­ker würzt als sonst — und warum es bei die­sen Essen weni­ger um Appe­tit son­dern eher um Erin­ne­run­gen geht.
Zeit

 

Zahl der Woche

16.000.000 Sco­ville ist der Höchst­wert auf der Scoville-Skala, mit­tels derer man den Schär­fe­grad eines Lebens­mit­tels ange­ben kann. Focus-Online erklärt die Hin­ter­gründe der Tabelle und nennt Bei­spiele — von der Gemü­se­pa­prika (10 Sco­ville) über die im Guin­ness Buch ste­hende „Haba­nero Red Savina Chili“ (577.000) bis zu rei­nem Cap­sai­cin­pul­ver (16.000.000).
Focus

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

Mit Mutti: Immer sonn­tags tritt der Ber­li­ner Ster­ne­koch Alex­an­der Koppe sein Reich in der Küche der „Sky­kit­chen“ ab — an seine Mut­ter. Die 66-Jährige kocht dort für den „Mit­tags­tisch mit Haus­manns­kost“. Wie dazu kam, erzählt sie in der FAZ.
FAZ

Kol­la­te­ral­scha­den: Kaum ein Super­markt kommt heut­zu­tage ohne Avo­cado, Chi­a­sa­men und Qui­noa aus. Und ob BUND, Peta oder Vege­ta­rier­bund – sie alle emp­feh­len das eine oder andere Lebens­mit­tel. Viel zu kurz komme dabei „die dunkle Seite des Superfood-Hypes“, schreibt die LVZ in einem klu­gen Bei­trag. Denn aus ökolo­gi­scher Sicht hat der Trend durch­aus Schat­ten­sei­ten.
LVZ

Nüch­ter­nes Neu­land: Alko­hol­freie Getränke sind in Restau­rants das, was einst vege­ta­ri­sche Gerichte waren – nach dem Motto: Irgend­was muss man ja anbie­ten, um eine Min­der­heit bei Laune zu hal­ten. Doch diese Ein­stel­lung ändert sich vie­ler­orts, und das pas­sende Buch dazu hat Nicole Klauß geschrie­ben. Jan-Peter Wulf stellt „Die neue Trink­kul­tur“ vor.
Das Fil­ter

House of Cards: Ist es Kochen für Dum­mies, Kochen für Bequeme oder Kochen für Eilige? Ganz egal, wie man das Prin­zip von Koch­haus nennt — erfolg­reich sind die inzwi­schen 13 Läden in Deutsch­land, wo es für jedes Gericht einen Tisch gibt, auf dem alle Zuta­ten in exakt der benö­tig­ten Menge sowie eine Rezept­karte bereit­lie­gen. Die FAZ stellt Kochhaus-Gründer Ramin Goo vor.
FAZ

 

Aus den Blogs

Feuer frei: Gril­len am Grill kann jeder. Doch „mit dem archai­schen Kochen auf dem offe­nen Feuer unse­rer Vor­fah­ren, der Trap­per und gro­ßen Ent­de­cker, hat die­ses Gril­len nichts mehr gemein“ schreibt Wer­ner von „Wer­ner kocht wild“. Er gibt eine Reihe von Tipps fürs Kochen am Lager­feuer – von der Feu­er­stelle, übers Equip­ment bis hin zum Dutch Oven.
Wer­ner kocht wild

Vom Food­blog­ger zum Unter­neh­mer: Was für die meis­ten Web-Schreiberlinge ein Traum bleibt, ist für den Nor­we­ger Paul Lowe Wirk­lich­keit gewor­den. Auch in Deutsch­land fin­den seine Koch­ma­ga­zine unter der Medi­en­marke „Sweet Paul“ ihre Leser. „NGIN Food“ stellt den Food-Unternehmer vor.
NGIN Food

Ita­lie­ni­sche Mut­ter­hefe: Vor eini­ger Zeit haben wir hier schon mal auf einen Text über Lie­vito Madre ver­wie­sen — in Zusam­men­hang mit Pizza. Nun geht es erneut um „ohne Über­trei­bung, so etwas wie das ulti­ma­tive Wunder-Tool für alle Sauerteig-Fans“, wie es Oli­ver von „Coo­kin“ beschreibt. Gewohnt infor­ma­tiv und aus­führ­lich stellt er Lie­vito Madre vor.
Coo­kin

Des Kai­sers neue Kost: Das Drei-Sterne-Haus „Kit­cho Ara­shiy­ama Hon­ten“ in Kyoto gilt als teu­ers­tes Restau­rant der Welt; bis zu 760 Euro kos­tet hier ein Menü. Julien von „Trois Etoi­les“ kommt im „Kit­cho“ mit beschei­de­nen (?) 540 Euro davon. Und obwohl er die Frage weit­ge­hend aus­klam­mert, ob sich solch ein „kai­ser­lich teu­res Mahl“ lohnt, ist sein detail­lier­ter Bericht höchst span­nend.
Trois Etoi­les

 

Rezepte der Woche

Bibim­bap mit Sesam-Hähnchen: Kiki von „Cin­na­mon & Cori­an­der“ stellt ein Rezept für den Fernost-Klassiker Bim­bim­bap vor – Reis, Gemüse, Ei, am Ende ver­rührt. Das korea­ni­sche Soul­food ser­viert sie mit einem leicht schar­fen Sesam-Hähnchen.
Cin­na­mon & Coriander

„Gesun­der Kek­steig zum Löf­feln“ (vege­ta­risch): Ob die­ses Gemisch aus Nüs­sen, Scho­ko­lade und Ahorn­si­rup wirk­lich „gesund“ ist, sei mal dahin­ge­stellt. Aber mit ihrem Rezept lie­fert Mella das „Mars­mäd­chen“ auf jeden Fall eine prima Mehl– und Ei-freie (Sal­mo­nel­len!) Ver­sion von Coo­kie Dough, den zur­zeit ja jeder zweite New Yor­ker löf­felt – wenn man dem hie­si­gen Foodtrend-Geschreibe glaubt.
Mars­mäd­chen

 

Meist­ge­klickte Links der Vorvorwoche

1. Sup­pen­ti­ger im Tank (Das Maga­zin)

2. Fer­men­tie­ren: Obst & Gemüse (Coo­kin)

3. 10 wich­tige Regeln für selbst­ge­machte Gnoc­chi (heute gibt es…)

 

Nach­schlag

Geschleu­dert, nicht gerührt: „Moment, ich muss nur noch schnell zwei Beu­tel Lachs in Teriya­ki­soße in die Wasch­ma­schine wer­fen.“ Geht es nach einem israe­li­schen Design-Studenten, dann wer­den sol­che Sätze bald häu­fi­ger durch die Küche hal­len — und durch den Wasch­sa­lon. Inspi­riert von Sous-Vide hat Iftach Gazite Fer­tig­ge­richte für die Wasch­ma­schine erfun­den.
Süd­deut­sche

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