Blog der Woche: Ninas kleiner Food-Blog

Ninas kleiner Food-Blog

Nina kocht, backt und bloggt alles, was ihr schmeckt.

In ihrer Küche bekommt Nina tat­kräf­tige Unter­stüt­zung — vor allem, wenn so kin­der­freund­li­che Gerichte wie Pfannkuchen-Schnecken, ein Salatgurken-Krokodil oder der Zucchini-Dampfer auf dem Spei­se­plan ste­hen. Denn dann schwingt ihre vier­jäh­rige Toch­ter wahl­weise den Koch­löf­fel oder den Foto­ap­pa­rat — nur um das Küche auf­räu­men hin­ter­her drückt sich die Kleine (noch).

Trotz­dem freut sich Nina über die Gesell­schaft — und dass sie ihre Lei­den­schaft fürs Kochen und Backen tei­len kann. Das tut sie seit August 2010 auch in ihrem Blog: Min­des­tens zwei­mal die Woche berich­tet die 31-Jährige auf Ninas klei­nem Food-Blog über ihre Aben­teuer in der Küche. Oder wie sie es aus­rdrückt: Auf mei­nem Blog erwar­tet den Leser eine bunte Mischung aus allem. Ich würde ihn nicht einer Kate­go­rie zuord­nen, denn ich koche, backe und blogge alles, was mir schmeckt und ich inter­es­sant finde: Süßes, Herz­haf­tes, Flei­schi­ges, Vege­ta­ri­sches — Haupt­sa­che, es schmeckt.“

Beson­ders ange­tan hat es Nina das Backen — vor allem neue Cupcakes-Kreationen schiebt sie mit schö­ner Regel­mä­ßig­keit in ihren Ofen. Pas­send dazu gibt es auf ihrem Blog ein Cupcakes-FAQ, und  auch sonst lässt sich Nina immer wie­der neue Aktio­nen ein­fal­len, um ihre Leser zu über­ra­schen. Bei­spiels­weise sam­melte sie unter dem Schlag­wort „Unglei­che Duette“ vier Woche lang Rezepte, bei denen Gegen­sätze den Reiz aus­ma­chen — etwa heiß und kalt, süß und sal­zig oder schwarz und weiß.

Aktu­ell hat Nina ver­gan­gene Woche die Foodblogger-Charts ins Leben geru­fen: Dabei ver­passt sie ihren Lieb­lings­blogs je einen Song, den deren Macher dann kuli­na­risch auf­ar­bei­ten sol­len. Den Start mach­ten bis­her Pim­pi­mella mit „Ice Ice Baby“ und Sweet Trol­ley mit „Der Kaf­fee ist fer­tig“.

 

INTERVIEW: 5 Fra­gen an… Nina von Ninas klei­nem Food-Blog

1. Was ist dein Lieb­lings­ge­richt in dei­nem Blog? 

Nina: Von unse­rer All­tags­kü­che mal abge­se­hen, koche oder backe ich kaum ein Rezept eins zu eins ein zwei­tes Mal — auch wenn es noch so lecker war. Denn es gibt ein­fach zu viele Rezepte und Abwand­lun­gen, die aus­pro­biert wer­den wol­len. Da sind in den zwei­ein­halb Jah­ren, seit ich begon­nen habe zu blog­gen, einige leckere Gerichte zusam­men­ge­kom­men. Daher ist die Frage für mich sehr schwer zu beant­wor­ten. Einen Über­blick mei­ner Lieb­linge geben aber meine Jah­res­rück­bli­cke 2011 und 2012.

2. Wel­che Rolle spielt Essen in dei­nem Leben?

Nina: Die wich­ti­gere Rolle spielt bei mir eigent­lich die Zube­rei­tung, nicht das Essen selbst — wobei es natür­lich schon schme­cken sollte. Zumin­dest zu Hause bedeu­tet kochen — und vor allem backen — für mich Ent­span­nung. Ich könnte stun­den­lang in der Küche ste­hen und Gemüse schnip­peln. Und nach einem stres­si­gen Tag gibt es nichts ent­span­nen­de­res, als zu backen. Wenn wir aus­wärts essen, bedeu­tet das für mich haupt­säch­lich Gesel­lig­keit. Ich sitze wahn­sin­nig gerne mit Freun­den zusam­men um lecker zu essen und zu rat­schen — ohne sich Gedan­ken zu machen, wer hin­ter­her noch den Abwasch machen muss. 

3. Wor­auf soll­ten mehr Men­schen beim Essen achten?

Nina: Auf ein grö­ße­res Bewusst­sein, was geges­sen wird. Man muss nicht gleich die ganze Welt ret­ten wol­len, man kann auch klein anfan­gen: Wer sich etwas mit der Mate­rie beschäf­tigt und sich Gedan­ken dazu macht, wird bei­spiels­weise schnell fest­stel­len, wie ein­fach es ist, viele Fer­tig­pro­dukte durch Eige­nes zu erset­zen. Oder dass man auch ohne fri­sche Hei­del­bee­ren den Win­ter über­le­ben kann. Und wenn man erst ein­mal begon­nen hat, bewuss­ter mit Lebens­mit­teln umzu­ge­hen, folgt meist ohne­hin ein Schritt dem nächsten. 

Mich selbst schließe ich da übri­gens ein, denn auch wenn ich zwi­schen­zeit­lich schon wesent­lich mehr dar­auf achte als frü­her, was in mei­nem Ein­kaufs­wa­gen lan­det (auch das ver­danke ich zu einem gro­ßen Teil dem Blog­gen), bin ich noch weit davon ent­fernt alles rich­tig zu machen.

4. Was war die schönste Erfah­rung mit dei­nem Blog?

Nina: Die schönste Erfah­rung ist, die Leute immer wie­der begeis­tern und zum Nach­ba­cken bezie­hungs­weise Nach­ko­chen ani­mie­ren zu kön­nen. Ich finde es immer wie­der unglaub­lich, welch lie­ben Worte mir meine Leser in Kom­men­ta­ren und E-Mails schrei­ben und sitze regel­mä­ßig mit seli­gem Lächeln im Gesicht vor dem Rech­ner. Dabei bin ich weder Gour­met, noch Ster­ne­kö­chin oder Kon­di­to­rin — nur jemand, der sei­nem Hobby ein­fach mit Lei­den­schaft und Herz­blut nachgeht.

5. Wel­che drei Web­sei­ten zum Thema Essen kannst du empfehlen?

Nina: Es gibt so wahn­sin­nig viele tolle Food­blogs, dass ich mich unmög­lich auf nur drei beschrän­ken könnte. Schon bei mei­ner der­zei­ti­gen Gastbeitrags-Reihe, den Foodblogger-Charts, ist es mir enorm schwer gefal­len, mich zu ent­schei­den, wen ich dazu ein­la­den möchte. Ich belasse es daher bei nur einer Emp­feh­lung: mei­ner Link­liste.

Mehr über Nina und ihren Blog fin­det Ihr bei Ninas klei­nem Food-Blog.

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