Schmausepost vom 21. Februar

Schman­kerl der Woche

Dop­pel­spitze: Die Zeit schickt Bar-Legende Charles Schu­mann nach Nord­ita­lien zum Gespräch mit Slow-Food-Gründer Carlo Petrini. Her­aus kommt ein span­nen­des Doppel-Interview über das Thema, das beide am meis­ten umtreibt: gutes Essen. Unter ande­rem dis­ku­tiert das unglei­che Duo  über die Ent­ste­hung der Slow-Food-Bewegung, die Qua­li­tät der deut­schen Küche und die „Por­no­gra­fie des Essens“.
Zeit

 

Zahl der Woche

5.800.000 Deut­sche haben ver­gan­ge­nes Jahr Kaf­fee­kap­seln gekauft — 20 Pro­zent mehr als im Vor­jahr. Wäh­rend der Ver­kauf von Röst­kaf­fee um mehr als zehn Pro­zent zurück­ging, schnellte der Absatz der por­tio­nier­ten Plas­tik­pa­kete um 27 Pro­zent in die Höhe. Die Folge ist ein gigan­ti­scher Müll­berg, der wächst und wächst.
Han­dels­blattStern

 

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Nach­rich­ten

Brot für die Welt: Mehr als 3000 ver­schie­dene Brot­sor­ten backen die deut­schen Bäcker. Diese Viel­falt soll nun von der Unesco als imma­te­ri­el­les Welt­kul­tur­erbe aner­kannt wer­den. Aus die­sem Anlass lässt die Süd­deut­sche ihre Kor­re­spon­den­ten in aller Welt fra­gen: Wie gut ist deut­sches Brot wirk­lich?
Brotkultur.deTages­schau (Video)Süd­deut­sche (Korrespondenten)

Gel­ber Zank­ap­fel: Der Streit um den Gen­mais 1507 geht wei­ter. Das Bun­des­amt für Natur­schutz (BfN) hält die modi­fi­zierte Pflanze für ein Risiko für die Natur. Der­weil erklärt ein Land­wirt im taz-Interview, warum er den Gen­mais unbe­dingt anbauen will; und die Zeit attes­tiert den Deut­schen in der Debatte einen „Hang zum Natur­kitsch“.
taz (BfN)taz (Inter­view)Zeit (Natur­kitsch)

Umstrit­te­nes Streich­fett: Mar­ga­rine, die mit cho­le­ste­rin­sen­ken­der Wir­kung wirbt, muss laut einer neuen EU-Verordnung einen Warn­hin­weis tra­gen. Er soll Men­schen mit nor­ma­lem Cho­le­ste­rin­spie­gel vom Kauf abhal­ten. Dabei sind For­scher uneins, ob sol­che Mar­ga­rine gesun­den Men­schen über­haupt scha­det.
Süd­deut­scheBR

Ein­kau­fen im Web: Ama­zon steigt ins Geschäft mit fri­schen Lebens­mit­teln ein. Spä­tes­tens im Sep­tem­ber will der Ver­sand­riese auch Obst und Gemüse sowie Fisch, Fleisch und Milch­pro­dukte aus­lie­fern. Bis­lang bestel­len nur fünf Pro­zent der Deut­schen regel­mä­ßig Lebens­mit­tel im Inter­net.
Spie­gelFocus

 

Lese­ge­schich­ten

Essen nach Erb­gut: Eine DNA-Analyse genügt — und schon lässt sich für jeden Men­schen der per­fekte indi­vi­du­elle Ernäh­rungs­plan auf­stel­len. Sieht so das Essen der Zukunft aus?, fragt der Spie­gel und kon­sta­tiert: „Wenn es nach For­schern und Lebens­mit­tel­kon­zer­nen geht, ent­schei­den bald unsere Gene dar­über, was auf dem Tel­ler lan­det.„
Spie­gel

Essen an Bord: Tag­ein, tag­aus nur Dosen­fleisch, Sau­er­kraut und Zwie­back — so mag viel­leicht frü­her der Spei­se­plan auf hoher See aus­ge­se­hen haben. Heute indes wis­sen die Ree­de­reien um den Ein­fluss des Essens auf die Laune der Besat­zung und knau­sern nicht beim Pro­vi­ant. Was an Bord auf den Tisch kommt, zeigt das Koch­buch „Kom­bü­sen­gold“, in dem 32 Schiffs­kö­che ihre Rezepte vor­stel­len.
Stern (mit Rezepten)

Essen für die Seele: Von Hot­dog bis Sloppy Joe, von Bagel bis Donut: Marc Gross­mann hat ein Koch­buch über die Küche von New York geschrie­ben. Im FAZ-Interview erklärt er die kuli­na­ri­schen Beson­der­hei­ten sei­ner Hei­mat­stadt und stellt die bes­ten Rezepte vor.
FAZ

Essen mit Make-up: Auf der Ver­pa­ckung hui, auf dem Tel­ler pfui: Diese Erfah­rung machen viele Kon­su­men­ten mit Fer­tig­ge­rich­ten aus dem Super­markt. Ver­ant­wort­lich für das Auf­hüb­schen der Fotos sind soge­nannte Food­fo­to­gra­fen. Ihren Tricks und Knif­fen wid­met sich die NDR-Sendung Markt.
NRD Markt: Film­bei­trag // Bericht // Bil­der­ga­le­rie

 

Blog­schau

Große Schlem­mer­runde: Mehr als 60 Food­blog­ger, Chefkoch-Nutzer und Essens­lieb­ha­ber sind in Bonn zum ers­ten Food­camp zusam­men­ge­kom­men. Auf dem Pro­gramm stan­den Vor­träge, Koch­shows und natür­lich Ver­kos­tun­gen. Die Reso­nanz in den Blogs war durch­weg positiv:

Unsin­ni­ges Völ­le­ge­fühl: Satt sein ist groß­ar­tig. Eigent­lich. Doch das Satt­sein hat einen unan­ge­neh­men Beige­schmack bekom­men, schreibt Mel bei Gour­met Gue­rilla: „Sät­ti­gung ist die kleine Schwes­ter von Dis­zi­plin­lo­sig­keit, Über­ge­wicht und Unat­trak­ti­vi­tät.“ Das ver­führe dazu, beim ers­ten Sät­ti­gungs­ge­fühl die Gabel bei­sei­te­zu­le­gen. Eines gerate dabei in Ver­ges­sen­heit: Um rich­tig satt zu sein, müsse man auch die Sinne befrie­di­gen.
Gour­met Guerilla

Kuli­na­ri­sche Ent­de­ckungs­reise: Wie schmeckt Istan­bul? Die­ser Frage geht Mar­cel Stut von „Essen & Trin­ken“ nach — und holt sich dazu fach­kun­di­gen Rat von Koral Elci, Grün­der der Kit­chen Gue­rilla. Gemein­sam strei­fen sie durch die tür­ki­sche Metro­pole und ent­wi­ckeln die pas­sen­den Rezepte zu ihren Erleb­nis­sen.
Essen & Trin­kenKit­chen Guerilla

Aus 26 Blick­win­keln: Lebens­mit­tel von A bis Z beschrei­ben — und das radi­kal sub­jek­tiv: Mit die­sem Ziel ruft Katha­rina von Ess­kul­tur ein „Kuli­na­ri­sches ABC“ ins Leben. Den Auf­takt der Serie macht Tee — von Amboo­tia bis Zieh­dauer.
Ess­kul­tur

Neue Netz­kul­tur: Die neue Web­seite Ster­ne­ko­cher ver­steht sich als Sam­mel­su­rium der deutsch­spra­chi­gen Food­blo­go­sphäre. Neben aller­lei Rezep­ten stellt Stef­fen dort auch Food­blogs und deren Macher in Inter­views vor.
Ster­ne­ko­cher

Essen auf Rädern: Food­trucks genie­ßen hier­zu­lande oft einen schlech­ten Ruf, dabei set­zen viele auf haus­ge­machte Gerichte aus hoch­wer­ti­gen Zuta­ten — so wie Peter von Swag­man. Der Franke wurde von der Zeit­schrift Fizzz zum bes­ten Food­truck in Deutsch­land gewählt. Was sein Geheim­nis ist? Uwe von High Foo­da­lity hat Peter zum Inter­view getrof­fen und nach­ge­fragt.
High Foo­da­lity

 

Rezepte der Woche

Ana­nas von süß bis def­tig: Kochen mit Ana­nas — unter die­sem Motto stand die ver­gan­gene Woche beim Trüf­fel­schwein. Neben einem Ana­nasku­chen mit Crum­ble sowie einem Des­sert mit gebra­te­ner Ana­nas ser­viert Pas­cal auch ein Rezept für ein Haupt­ge­richt aus Rind­fleisch­strei­fen mit Ana­nas und Cas­he­w­nüs­sen.
Trüf­fel­schwein - Ana­nasku­chenGebra­tene Ana­nas mit Whis­keyRind­fleisch­strei­fen mit Ananas

Mac and Cheese (vege­ta­risch): Da mag das Wet­ter noch so wenig win­ter­lich daher­kom­men — ech­tes Win­ter­es­sen schmeckt trotz­dem. Zum Bei­spiel den ame­ri­ka­ni­schen Soulfood-Klassiker Mac and Cheese, den Tina bei „Lunch for One“ vor­stellt. Ihr Fazit: „Über­ra­schen­der­weise schmeckt Mac and Cheese auch bei über 15 Grad und ver­mut­lich auch noch bei knapp 40.„
Lunch for One

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Koch­buch­vor­schau 2014 (Coco­nut & Vanilla)

2. Rezept: Sau­er­bra­ten (Löf­fel­ge­nuss)

3. Tipps für den Ein­kauf von Salz (Süd­deut­sche)

 

Nach­schlag

Für die Ewig­keit Ob bei glü­hen­der Hitze in Zen­tral­afrika oder bei eisi­gen Näch­ten am Hin­du­kusch — eigens für Sol­da­ten haben US-Forscher eine Pizza ent­wi­ckelt, die jah­re­lang halt­bar ist. Ohne Ein­frie­ren. Angeb­lich soll sie schme­cken wie „eine nor­male Tief­kühl­pizza“, so ein Wis­sen­schaft­ler, wes­halb Fried­helm vom Tel­ler­rand­blog befrüch­tet, dass der­lei Piz­zen als­bald auch im Super­markt lan­den — als „Lieb­lings­snack von Koch­fau­len und Couch­po­ta­toes“.
Süd­deut­sche20minTel­ler­rand­blog

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