Schmausepost vom 10. Oktober

Schman­kerl der Woche

Der rich­tige Dreh: Der Döner ist Deutsch­lands kleins­ter kuli­na­ri­scher Nen­ner: Zwi­schen Flens­burg und Füs­sen gibt es rund 16.000 Kebap­bu­den, die täg­lich 600 Ton­nen Fleisch ver­kau­fen; mit 3,5 Mil­li­ar­den Euro Umsatz macht die Döne­r­in­dus­trie sogar McDonald’s Kon­kur­renz (4,0 Mrd.). Doch was genau steckt im Döner? Und wie wird er her­ge­stellt? Moritz Her­mann begibt sich für den Tages­spie­gel auf einen lesens­wer­ten Spieß­rou­ten­lauf.
Tages­spie­gel

 

Zahl der Woche

24 Eier im Monat legt die durch­schnitt­li­che Lege­henne. Von ihnen gibt es in Deutsch­land unglaub­li­che 39,1 Mil­lio­nen, die allein im Juni stolze 935 Mil­lio­nen Eier leg­ten. Diese Zah­len — sowie wei­tere „harte Fak­ten zum wei­chen Ei“ — lie­fert der Focus anläss­lich des Welt-Ei-Tags am 10. Okto­ber.
Focus

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Nach­rich­ten

Ten­gel­mann ver­ab­schie­det sich sich aus dem Lebens­mit­tel­ge­schäft: Die Inhaber-Familie Haub hat die Supermarkt-Tochter Kaiser’s Ten­gel­mann an den Kon­kur­ren­ten Edeka ver­kauft. Stimmt das Kar­tell­amt zu, wech­seln Mitte 2015 mehr als 450 Filia­len den Besit­zer. Eine her­vor­ra­gende Ana­lyse des Deals lie­fert Peer Scha­der im Super­markt­blog.
Süd­deut­scheSuper­markt­blog

Jetzt sind’s sie­ben: Peter Knogl ist vom Gault Mil­lau zum Koch des Jah­res in der Schweiz gekürt wor­den. Zudem stößt der Chef des „Che­val Blanc“ im Base­ler Luxus­ho­tel „Les Trois Rois“ als sieb­ter Koch in den eli­tä­ren 19-Punkte-Zirkel vor. Zudem wurde heuer auch eine Köchin des Jah­res aus­ge­zeich­net.
Gour­met GlobeNZZ

Qual der Wahl beim Mahl: Warum grei­fen wir an einem Tag zur Cur­ry­wurst mit Pom­mes fri­tes, wäh­rend am nächs­ten Tag der Back­fisch mit Kar­tof­fel­sa­lat auf dem Tablett lan­det? For­scher haben nun einige wenige Fak­to­ren ermit­telt, anhand derer Ange­stellte ihr Essen in der Kan­tine aus­wäh­len.
Zeit (Video)

 

Lese­ge­schich­ten

Trend statt Tonne: Im Restau­rant „Rub & Stub“ in Kopen­ha­gen kom­men aus­schließ­lich Lebens­mit­tel auf den Tisch, die sonst im Müll gelan­det wären. Seit der Eröff­nung vor einem Jahr ist der Ansturm unge­bro­chen, was jedoch kaum an der Qua­li­tät der Spei­sen lie­gen dürfte. Mar­ten Rolff hat das „Rub & Stub“ besucht.
Süd­deut­sche

Knip­sen statt Krö­ten: Shan­tanu Starick ist Food-Fotograf, reist um die Welt und bie­tet seine Dienste vor der Linse im Tausch für Essen, Obdach und Trans­port an. Von sei­nen Erleb­nis­sen berich­tet der 26-Jährige auf dem Blog „The Pixel Trade“. Im Inter­view mit dem Web-Magazin Mun­chies erklärt Starick, wie er ganz ohne Geld rund um den Glo­bus reist.
Mun­chies (Inter­view)The Pixel Trade

Kaf­fe­paussi statt Ziga­ret­ten­pause: Nir­gendwo wird so viel Kaf­fee getrun­ken wie in Finn­land; dort sind zwei „Kaf­fe­paussi“ pro Arbeits­tag sogar ver­brief­tes Recht. Susanne Kip­pen­ber­ger spürt im Tages­spie­gel den Grün­den für die fin­ni­sche Liebe zum Fil­ter­kaf­fee nach, und berich­tet, wel­che Blü­ten sie mit­un­ter treibt.
Tages­spie­gel

Bier statt Bio: Seit wann trin­ken Men­schen Bier? Warum ist aus­ge­rech­net Bay­ern ein Bier­land? Und haben die Römer wirk­lich lau­war­mes Bier getrun­ken wie es in den Asterix-Comics? Um diese Fra­gen dreht sich ein unter­halt­sa­mes Inter­view mit dem Bio­che­mi­ker Franz Meuß­do­erf­fer, Autor des Buches „Das Bier: Eine Geschichte von Hop­fen und Malz“.
Süd­deut­sche

 

Blog­schau

Ziem­li­cher Zeit­fres­ser: Blog­gen ist für die meis­ten Food­blog­ger ein Hobby — und wie andere Hob­bys kos­tet es Geld und vor allem Zeit. Wie viel Enga­ge­ment hin­ter einem Food­blog steckt, ver­rät Steph vom Klei­nen Kurio­si­tä­ten­la­den. Neben den vier bis sechs Arti­keln pro Woche kom­men auch noch die Pflege der Social-Media-Kanäle sowie das Beant­wor­ten von Kom­men­ta­ren und E-Mails hinzu.
Klei­ner Kuriositätenladen

Wild auf Wild: Nicht nur Gemü­se­sor­ten haben Sai­son, son­dern auch Wild. Guido von „Kochen mit But­ter“ stellt einen Sai­son­ka­len­der für Hirsch, Reh und Co. vor. Dazu gibt’s hilf­rei­che Tipps zum Ein­kau­fen von Wild und zur Zube­rei­tung.
Kochen mit Butter

So is(s)t Deutsch­land: Eine inter­es­sante Info­gra­fik zum Ess­ver­hal­ten der Deut­schen prä­sen­tiert Flo­ren­tine bei „Siamo cio che man­giamo“. Dazu gibt’s jede Menge nutz­lo­ses Wis­sen à la „Eine Dosis von 32,5 Liter Red Bull wäre töd­lich“.
Siamo cio che mangiamo

Scharfe Aus­wahl: Wel­che Mes­ser braucht jeder Hob­by­koch? Tho­mas von Omoxx stellt die wich­tigs­ten Werk­zeuge vor und ver­rät, in wel­chen Situa­tio­nen Spick­mes­ser, Filier­mes­ser und Co. bei ihm zum Ein­satz kom­men.
Omoxx

Muss ich als Fleisch­es­ser beim Schlach­ten zuschauen kön­nen? Aus­ge­hend von die­ser Frage berich­tet Char­lott von „Mit Ver­gnü­gen“ vom Besuch eines „But­cher Hap­pe­ning“, bei dem die Teil­neh­mer ein Lamm und ein hal­bes Schwein zer­le­gen und ver­ar­bei­ten. Ihr Fazit: Viel­leicht könnte sie das nächste Mal sogar einer Schlach­tung bei­woh­nen — dann jedoch nur mit lee­rem Magen.
Mit Ver­gnü­gen

Frü­her war er Rock­mu­si­ker, heute ist er einer der ein­fluss­reichs­ten Gastro-Kritiker des Lan­des: Jür­gen Dol­lase hat bei der Ber­li­ner Spei­se­meis­te­rei die 12 F.A.Q. (Food Art Ques­ti­ons) von Stef­fen Sin­zin­ger beant­wor­tet. Dazu gibt’s eine Rezen­sion von Dol­la­ses neu­es­tem Werk „Him­mel und Erde: In der Küche eines Restau­rant­kri­ti­kers“.
Ber­li­ner Spei­se­meis­te­rei (FAQ)Ber­li­ner Spei­se­meis­te­rei (Rezen­sion)

 

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Pro­bie­ren und stu­die­ren -  nach die­ser Devise stellt Jörn Gutow­ski die Pro­bier­sets von TRY FOODS zusam­men. Sie zei­gen auf, wie groß die Geschmacks­viel­falt bei Oli­ven­ölen, Scho­ko­lade oder Kaf­fee ist — und lie­fern umfas­sende Infor­ma­tio­nen zu dem jewei­li­gen Lebens­mit­tel. Die Idee zu TRY FOODS sei ihm bei der Geschenk­su­che gekom­men, ver­rät Gutow­ski im Schmausepost-Interview. Und: „Schuld war der Whisky.„
Schmau­s­epost (Inter­view)TRY FOODS

 

Rezepte der Woche

Pizzapfannkuchen-Auflauf: Was kommt raus, wenn man drei der belieb­tes­ten Gerichte der Deut­schen kom­bi­niert? Petra von „Chili und Cia­batta“ prä­sen­tiert ein Rezept für einen Pizzapfannkuchen-Auflauf. Dabei wer­den die Pfann­ku­chen mit Toma­ten­soße, Salami und Schin­ken gefüllt, in Rol­len geschnit­ten und anschlie­ßend mit Käse über­ba­cken.
Chili und Ciabatta

Mini­ma­lis­ti­sches Apfel-Dessert (vege­ta­risch): Apfel, Zucker und etwas But­ter: Das reicht Robert von Lamia­cu­cina, um eine optisch und geschmack­lich beein­dru­ckende Köst­lich­keit zu zau­bern, „die jedes far­bige Cup­cake, ob mit oder ohne Fros­ting, alt aus­se­hen lässt“.
Lamia­cu­cina

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Yotam Otto­lenghi: Der Koch der Stunde (Zeit-Magazin)

2. Modi­scher Kult: Essen und ver­ges­sen (Tages­spie­gel)

3. Vega­nis­mus als Life­style (FAZ)

 

Nach­schlag

Wider das Rein­heits­ge­bot: Ein ein­zig­ar­ti­ges Craft Bier hat die Lost Rhino Bre­wery mit ihrem „Bone Dus­ter Paleo Ale“ geschaf­fen. Hier stam­men die Hefe­kul­tu­ren von einem aus­ge­stor­be­nen Wal, des­sen Fos­si­lien in einem Sumpf ent­deckt wur­den.
Zeit (mit Video)

3 Gedanken zu „Schmausepost vom 10. Oktober

  1. Thomas

    Hallo Patrik,
    ich muss jetzt mal ein gro­ßes Lob aus­spre­chen. Ich habe dei­nen Blog vor kur­zem erst ent­deckt, da du auf einen Arti­kel von mir ver­linkt hast (dafür auch vie­len Dank). Ich finde die Links toll die Du prä­sen­tierst da ist immer was inter­es­san­tes dabei. Mach unbe­dingt wei­ter so!

    Liebe Grüße vom ande­ren Ende der Stadt
    Thomas

    Antworten
  2. schmausepost

    Hallo Tho­mas,
    Danke für die net­ten Worte, die ich fast iden­tisch zurück­ge­ben kann. Ich habe dei­nen Blog erst kürz­lich ent­deckt und finde die Geschichte bis­her prima. Eben­falls: wei­ter so!
    Viele Grüße,
    Patrik

    Antworten

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