Schmausepost vom 24. Oktober

Schman­kerl der Woche

Ohne Essen essen: Eigent­lich sollte der Name Rob Rhi­ne­hart nie wie­der in der Schmau­s­epost auf­tau­chen. Denn der Ame­ri­ka­ner und sein Nah­rungs­er­satz­pul­ver Soy­lent haben mit Essens­ge­nuss so viel zu tun wie Obe­lix mit Mager­sucht. Doch nun hat Liz­zie Wid­di­combe für den „New Yor­ker“ über „Das Ende vom Essen“ geschrie­ben — so lang und lesens­wert wie nie­mand zuvor. Beim Effilee-Magazin gibt’s die deut­sche Über­set­zung.
Effi­lee (Deutsch)New Yor­ker (Englisch)

 

Zahl der Woche

10 „geniale Küchen­tricks“ stellt EatS­mar­ter vor — mit­samt der zuge­hö­ri­gen Videos. Die Palette reicht von Zwie­beln wür­feln über Wein ein­frie­ren bis zu den per­fek­ten Pfann­ku­chen.
EatS­mar­ter

 

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Hier könnte Ihre Wer­bung ste­hen: Sie wol­len Ihr Pro­dukt, Ihre Web­seite, Ihr Buch oder Ihr Food-Event in der Schmau­s­epost bewer­ben? Schrei­ben Sie uns!
Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Nach­rich­ten

Frust statt Flü­gel? Wie gefähr­lich sind Energy Drinks? Eine neue Stu­die der Welt­ge­sund­heits­or­ga­ni­sa­tion ent­facht diese Debatte aufs Neue. Die For­scher war­nen beson­ders Kin­der vor den zucker– und kof­fe­in­rei­chen Geträn­ken — vor allem in Kom­bi­na­tion mit Alko­hol.
Spie­gel

Auf einen Blick: Vier sehens­werte Info­gra­fi­ken statt vie­ler Worte:

Aus­ge­kocht: Sarah Wie­ner kocht nicht nur in Restau­rants, Fern­seh­shows und vor TV-Kameras, son­dern auch für die 180 Beschäf­tig­ten im Bun­des­prä­si­di­al­amt. Noch. Denn weil ihr Cate­ring­un­ter­neh­men mehr Geld haben wollte, wurde der Ver­trag mit der dor­ti­gen Kan­tine nicht ver­län­gert. Verena Mayer stellt die gewiefte Geschäfts­frau und Köchin in einem Por­trät vor.
Süd­deut­sche

 

Lese­ge­schich­ten

Uner­wünschte Zeit­fres­ser: Gäste mit gezück­tem Smart­phone sind bei Gas­tro­no­men unge­fähr so gern gese­hen wie ein McDonald’s-Vertreter beim Veganer-Stammtisch. Auf die Gründe geht Mar­cus Wer­ner in sei­ner Wiwo-Kolumne ein: Sie brau­chen län­ger zum Bestel­len, foto­gra­fie­ren das Essen statt es zu ver­spei­sen, hal­ten Beschäf­tigte von der Arbeit ab und blei­ben im Schnitt dop­pelt so lange sit­zen.
Wiwo

Unterwasser-„Who’s who“: Spei­se­fi­sche ken­nen viele Deut­schen nur mehr als akku­rat zurecht­ge­schnit­te­nes Filet oder zer­schred­dert zum Fisch­stäb­chen. Doch wie sieht das ursprüng­lich Tier aus? Diese Frage beant­wor­tet der Stern in einem Fisch-Quiz. Dazu gibt’s reich­lich Infor­ma­tio­nen zu den jewei­li­gen Gat­tun­gen.
Stern

Kater­stim­mung: Deutsch­land ist Bier­land — das war ein­mal. Inzwi­schen steckt das Gebräu hier­zu­lande in einer tie­fen Krise: Die Deut­schen trin­ken immer weni­ger Bier, der Bier­preis rauscht in den Kel­ler, und viele Braue­reien dar­ben. Doch warum? Das SZ-Magazin sucht nach Ant­wor­ten.
SZ-Magazin

Puris­ten in der Küche: Wer braucht einen Herd, wenn’s auch roh geht? Der Trend zum unge­gar­ten Ver­gnü­gen hält unge­bro­chen an. Nun stellt das Zeit-Magazin drei Koch­bü­cher vor, die rohen und puren Genuss ver­spre­chen. Dazu gibt’s ein Rezept für indi­sche Gur­ken­suppe.
Zeit-Magazin

 

Blog­schau

Auf­ge­hübscht: Den „Geheim­nis­sen des Food­sty­ling“ wid­met sich ein umfang­rei­cher Bei­trag bei den Koch­hel­den. Dort gibt’s nicht nur ein kur­zes Video, son­dern Jens ver­rät auch, wie er seine Gerichte für die Kamera prä­pa­riert und fragt oben­drein drei Spit­zen­kö­che, was sie beim Arran­ge­ment ihrer Tel­ler beach­ten.
Koch­hel­den

Wut­ent­brannt: Ein Arti­kel in der Wirt­schafts­wo­che treibt Moni von „Dila vs. Kit­chen“ die Zor­nes­röte ins Gesicht. Sein Titel: „Gesunde Lebens­mit­tel sind teuer — gute Ernäh­rung ist eine Frage des Gel­des.“ Die­ser „ziem­lich grenz­wer­tige Blöd­sinn“ ver­an­lasst Moni zu einer Wut­rede, denn sie fin­det: „Güns­tig gesund zu kochen, ist gar nicht schwer.„
Dilav vs. Kit­chenWiwo

Auf­ge­schrie­ben: Monika Drax ist eine der weni­gen Mül­le­rin­nen in Deutsch­land. Sie hat nun ein neues Rezept­buch ver­öf­fent­lich, das sich um Getrei­de­pro­dukte dreht. Im Inter­view beim Plötz­blog ver­rät Monika Drax, was sie dazu ver­an­lasst hat und wel­che Ziele sie mit dem Buch ver­folgt.
Plötz­blog

Unter­wegs: Ste­van Paul besucht den Food Truck Roun­dup in Nürn­berg und prüft, was man dort „Auf die Hand“ bekommt. Die tol­len Bil­der zu sei­nem Bericht stam­men von Daniela Haug. Pas­send zum Thema stellt der NDR diese Woche „Vin­cent Vegan“ vor, vega­nes Fast­food auf Rädern.
Auf die HandNRD

Aus­ge­grenzt: Hol­ger von „Sta­cken­blo­chen“ besucht erst­mals ein Food­camp und lei­tet sei­nen unter­halt­sa­men Bericht mit den Wor­ten ein: „Ich kann viel essen, viel trin­ken, Gulasch, Lasa­gne, Pizza, Steak und Car­bon­ara kochen, habe mich plötz­lich unter einem Hau­fen Food­nerds wie­der­ge­fun­den und mich so deplat­ziert gefühlt, wie noch nie.„
Sta­cken­blo­chen

Ange­sagt: Die Küche Perus ist der neu­este Schrei. Rund um den Glo­bus pop­pen perua­ni­sche Restau­rants aus dem Boden und sogar Spit­zen­koch Fer­ran Adria fin­det, Peru sei die „Zukunft der Gas­tro­no­mie“. Das nimmt Jan-Peter vom Nomy­blog zum Anlass, um die kuli­na­ri­sche Seite des Lan­des anhand von elf Link­tipps vor­zu­stel­len.
Nomy­blog

 

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TRY Ber­lin - Das neu­este Pro­bier­set von TRY FOODS wid­met sich der deut­schen Haupt­stadt. In fünf The­men beschreibt TRY FOODS Grün­der Jörn Gutow­ski mit der Hilfe ver­schie­de­ner Exper­ten die Auf­bruch­stim­mung in der Ber­li­ner Food-Szene. Die Box beinhal­tet zudem fünf Pro­dukte, die jeweils eines der fünf The­men reprä­sen­tiert. Neben dem TRY Ber­lin Set hat TRY FOODS fünf pro­dukt­be­zo­gene Pro­bier­sets (Kaf­fee, Oli­venöl, Pfef­fer, Salz & Scho­ko­lade) ent­wi­ckelt — ganz nach dem Motto „Pro­bie­ren und stu­die­ren“.
TRY FOODS

 

Rezepte der Woche

Hirsch­kar­ree mit gefüll­tem Brat­ap­fel: Die süß-wilde Kom­bi­na­tion aus Hirsch und Apfel stellt der Blog „Mes­ser­spit­zen“ in sei­nem neu­es­ten Rezept vor. Dazu gibt’s eine Anlei­tung, wie man sei­nen Wild­fond oder Wild­jus selbst macht.
Mes­ser­spit­zen (Rezept)Mes­ser­spit­zen (Wild­fond und –jus)

Herbst­knö­del mit Kür­bis (vege­ta­risch): Karins Lei­den­schaft für Kar­tof­fel­knö­del ist etwas abge­kühlt, seit­dem sie Vege­ta­rie­rin gewor­den ist — schließ­lich gibt’s jetzt kei­nen Schweins­bra­ten mehr. Doch nun hat sie ihre alte Liebe wie­der ent­deckt und prä­sen­tiert bei „Wal­ly­gusto“ ein Rezept, bei dem der Knö­del die Haupt­rolle (als Haupt­ge­richt) ein­nimmt: bun­ter Herbst­knö­del mit Kür­bis, Par­me­san und Sal­bei­but­ter.
Wal­ly­gusto

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Die Frank­fur­ter Buch­messe und meine liebs­ten Kochbuch-Neuerscheinungen (Schö­ner Tag noch!)

2. Koch­ni­sche zu No-Knead-Bread (SZ-Kochnische)

3. Leich­ter leben mit Faust­re­geln (Zeit-Magazin)

 

Nach­schlag

Alles Banane: All die Comics und Dreh­bü­cher für Slapstick-Filme müs­sen nicht umge­schrie­ben wer­den — welch ein Glück! Denn japa­ni­sche For­scher haben nun her­aus­ge­fun­den, dass Bana­nen­scha­len tat­säch­lich rut­schi­ger als ande­res Obst sind. Den Grund für den beson­ders nied­ri­gen Rei­bungs­ko­ef­fi­zi­en­ten fan­den die Wis­sen­schaft­ler unter dem Mikro­skop.
Welt

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