Schmausepost vom 21. November

Schman­kerl der Woche

Beste Bäcker: In Zei­ten von Dis­coun­ter­brot und Auf­backsem­meln hat das Zeit-Magazin nach guten Bäcke­reien gefragt — und die Reso­nanz war enorm. Mehr als 15.000 Leser haben sich betei­ligt, und her­aus­ge­kom­men ist eine umfas­sende Deutsch­land­karte mit emp­feh­lens­wer­ten Bäcke­reien und Tipps, was dort am bes­ten schmeckt. Dazu macht sich Mat­thias Stolz Gedan­ken dar­über, warum nie­mand etwas gegen das Bäcke­rei­en­ster­ben unter­nimmt.
Zeit-Magazin (Deutsch­land­karte)Zeit-Magazin (Bäcke­rei­en­ster­ben)

 

Zahl der Woche

214 Eier isst der Durch­schnitts­deut­sche pro Jahr. Das ist nur eine der vie­len Sta­tis­ti­ken aus dem Bereich Essen und Trin­ken, die im neuen Sta­tis­ti­schen Jahr­buch auf­tau­chen. Ansons­ten kommt Otto-Normal-Verdrücker jähr­lich auf 99 Liter Bier und 88 Kilo Fleisch. Ach ja, und die deut­sche Durch­schnitts­henne legt 294,3 Eier.
Ärzte­zei­tungHan­dels­blatt (belieb­tes­ten Getränke)

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

Eher mager: Das Bäcke­rei­en­ster­ben sorgt immer wie­der für Schlag­zei­len (siehe oben). Doch wie geht es eigent­lich den Metz­gern im Land? Gar nicht gut, mahnt der Deut­sche Fleischer-Verband. So sei die Zahl der eigen­stän­di­gen Metz­ge­reien bin­nen zehn Jah­ren von 18.300 auf 13.900 gesun­ken. Ver­ant­wort­lich sind die Tier­wohl­de­batte, der Vega­nis­mus­trend und — vor allem — die Kon­kur­renz durch Dis­coun­ter und Super­märkte.
n-tv

In vino veri­tas: Im zwei­ten Teil ihrer Serie gibt Sonja Helms im Stern Nach­hilfe in Sachen Wei­ne­ti­ket­ten. Unter ande­rem geht es um die ver­schie­de­nen Qua­li­täts­stu­fen des deut­schen Weins und um — oft ver­wir­rende — frei­wil­lige Anga­ben der Her­stel­ler. Dazu erklärt die Auto­rin die gän­gigs­ten Anga­ben auf Wei­nen aus Europa und Über­see.
Stern

15 Köche in Ber­lin haben gerade vom Guide Miche­lin einen Stern ver­lie­hen bekom­men — dar­un­ter nur eine Frau: Sonja Früh­sam­mer vom „Früh­sam­mers“. Inna Hemme hat sie für die BZ besucht und sich über das Leben als Spit­zen­kö­chin, Frauen in der Ster­ne­gas­tro­no­mie und ihre per­sön­li­che Herd­prä­mie unter­hal­ten.
BZ

Weih­nach­ten kommt. Schon in gut vier Wochen. Ja, rich­tig gele­sen: vier Wochen! Höchste Zeit also, sich mit But­ter, Eiern und Scho­ko­lade ein­zu­de­cken und ans Plätz­chen­ba­cken zu den­ken. Oder doch lie­ber Mar­ga­rine? Wel­ches Mehl ist am bes­ten? Und wie hal­ten sich Plätz­chen mög­lichst lange? Die­sen Fra­gen wid­met sich der BR in einem Plätzchen-Spezial.
BR

Ohne Magen­grum­meln: Die Schot­ten sind stolz auf ihr Natio­nal­ge­richt Hag­gis — auch wenn sie sich treff­lich dar­über strei­ten, wel­che Zuta­ten wirk­lich in den Schafs­ma­gen gehö­ren. Michael All­maier schreibt in der Zeit über „Schott­lands innere Werte“ und macht dabei auch die Geschmacks­probe aufs Exem­pel.
Zeit

Voll­dampf vor­aus: Bei der aktu­ell ange­sag­ten Zube­rei­tungs­art des Dampf­ga­rens behal­ten Lebens­mit­tel ihre Farbe, ihren Biss und vor allem ihre Nähr­stoffe. Doch wel­che Zuta­ten eig­nen sich fürs Dampf­ga­ren? Und wel­che Gerät­schaf­ten brau­chen Hob­by­kö­che dafür? Diese Fra­gen beant­wor­ten Jean­nine Lin­nepe im Fein­schme­cker.
Fein­schme­cker

 

Aus den Blogs

10 Gebote: Sabine hat hun­derte Rezepte lek­t­o­riert, ver­fasst und über­setzt. Aus ihren Erfah­run­gen hat sie eine Anlei­tung fürs Rezep­te­schrei­ben ent­wi­ckelt — und bie­tet diese bei „Schmeckt nach mehr“ kos­ten­los zum Down­load an. Ihre zehn Rat­schläge sol­len Lesern das Ver­ständ­nis und Nach­ko­chen erleich­tern. Zudem ver­weist sie auf die 13 Tipps für Koch­texte von San­dra bei „Text­mis­sion“.
Schmeckt nach mehr (10 Gebote)Text­mis­sion (13 Tipps)

Küchen­zwei­kampf: Stef­fen Sin­zin­ger bit­tet in der Ber­li­ner Spei­se­meis­te­rei zum Duell. Die Kom­bat­tan­ten: Ther­mo­mix vs. Kit­chen­Aid. In sei­nem Bei­trag ver­gleicht der Koch die bei­den pro­mi­nen­tes­ten Küchen­ge­rä­te­her­stel­ler, die auch hier­zu­lande um die Vor­herr­schaft rin­gen.
Ber­li­ner Speisemeisterei

Viel Wurst um nichts? Am Anfang steht ein Foto in ihrer Time­line. Dar­auf: Würste, Leber­knö­del und Unmen­gen Fleisch; dazu die Frage „Rate mal, was das kos­tet?“ Die Ant­wort — 30 Euro — und die Kom­men­tare — „Cool“ oder „Will ich auch!“ — brin­gen Franzi vom Gemü­se­re­gal in Rage und ani­mie­ren sie zu einer Wut­rede. Der Titel ihres Blog­ein­trags: Über­leg, wer du bist, und was du isst.
Wo geht’s zum Gemüseregal

Unter Food­blog­gern: Drei span­nende Bei­träge rund um Men­schen, die im Inter­net übers Essen schrei­ben, zau­bert Jan-Peter im Nomy­blog aus dem Hut. Neben den „10 Tipps, warum es schwer ist, mit einem Food­blog­ger zusam­men zu sein“ (siehe Schmau­s­epost der Vor­wo­che) geht es um das typi­sche Voka­bu­lar von Food­blog­gern sowie eine Typo­lo­gie die­ses Men­schen­schlags.
Nomy­blog

Kräu­ter und Gewürze aus aller Welt heißt die tolle Serie, in der sich „Kathys Küchen­kampf“ dies­mal mit einem der popu­lärs­ten Würz­mit­tel der hie­si­gen Küche beschäf­tigt — dem Knob­lauch. Woher der Name stammt? Wie man Knob­lauch beim Kochen ver­wen­det? Und was hat es mit der Knob­lauch­fahne auf sich? All das — und noch mehr — ver­rät Kathy in ihrem klei­nen Knoblauch-ABC.
Kathy Küchen­kampf

Grü­ner Dau­men: Und damit gleich zur nächs­ten lesens­wer­ten Foodblogger-Serie: Jörg von „Utecht schreibt“ pickt für das 14. „Gemüse des Monats“ den Feld­sa­lat her­aus. Am Ende sei­nes Bei­trags gibt’s ein Rezept für Feld­sa­lat mit Haf­er­wurz und Chips vom Bam­ber­ger Hörn­chen, am Anfang steht die­ser schöne Satz: „Anstelle des gemei­nen Kopf­sa­lats kann man auch die Tages­zei­tung essen.„
Utecht schreibt

 

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TRY BERLIN­Das neu­este Pro­bier­set von TRY FOODS wid­met sich der deut­schen Haupt­stadt. In fünf The­men beschreibt TRY FOODS Grün­der Jörn Gutow­ski mit der Hilfe ver­schie­de­ner Exper­ten die Auf­bruch­sstim­mung in der Ber­li­ner Food-Szene. Die Box beinhal­tet zudem fünf Pro­dukte, die jeweils eines der fünf The­men reprä­sen­tiert. Neben dem TRY Ber­lin Set hat TRY FOODS fünf pro­dukt­be­zo­gene Pro­bier­sets (Kaf­fee, Oli­venöl, Pfef­fer, Salz & Scho­ko­lade) ent­wickelt — ganz nach dem Motto „Pro­bie­ren und stu­die­ren“.
TRY FOODS

 

Rezepte der Woche

Schwei­ne­fi­let im Wal­nuss­man­tel: Ein „wun­der­ba­res Herbst­re­zept“ mit „har­mo­ni­schen Aro­men“, prä­sen­tiert die Wein­nase bei „Man kann’s essen“. Er umhüllt ein Schwei­ne­fi­let mit einer Wal­nuss­kruste und ser­viert dazu Wur­zel­ge­müse aus dem Ofen. Oben­drein gibt’s einen Wein­tipp: fri­scher, fruch­ti­ger Weiß­wein.
Man kann’s essen

Zwei-Zutaten-Dessert (vege­ta­risch): In Zei­ten, in denen kaum ein Inter­net­text ohne Super­la­tive aus­kommt, wirbt David von Schla­raf­fen­welt mit der „schnells­ten Mousse au Cho­co­lat der Welt“. Für sein Rezept braucht er nur zwei Zuta­ten: Was­ser und Scho­ko­lade.
Schla­raf­fen­welt

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Elek­tro­ni­sche Küchen­ge­räte — Hel­fer unter Strom (Fein­schme­cker)

2. Ther­mo­mix wird zum Ver­kaufs­schla­ger (FAZ)

3. Kobe-Rind: Der etwas andere Rinder-Wahnsinn (Zeit)

 

Nach­schlag

Pein­li­che Penis-Posse: Einen Bei­trag über die süd­ko­rea­ni­sche Lie­bes­in­sel Jeju bebil­dert das Lufthansa-Magazin mit einem Foto von Kek­sen in Penis­form. Doch die Phallus-Knabberei bekom­men nur wenige Flug­gäste zu Gesicht. Denn offen­bar in letz­ter Minute lässt die Luft­hansa das Bild hun­dert­tau­send­fach mit Eti­ket­ten über­kle­ben. Es sei „für die unter­schied­li­chen Kul­tu­ren, aus denen unsere Rei­sen­den stam­men, nicht geeig­net“, erläu­tert ein Lufthansa-Sprecher der taz.
taz

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