Schmausepost vom 13. Februar

Schman­kerl der Woche

Schnitzel-Trilogie: Drei nicht ganz kurze Bei­träge — und das nur über den rich­ti­gen Schnitt von Fleisch? Muss das nicht zwangs­läu­fig gähnend-fad wer­den? Ganz im Gegen­teil, wie Peter von „Aus mei­nem Koch­topf“ nun beweist. In sei­ner „Schnitzel-Trilogie“ erfah­ren nicht nur lei­den­schaft­li­che Fleisch­es­ser aller­lei rund ums Zer­le­gen eines Schweins — unter ande­rem auch, warum man bes­ser einen Bogen um XXL-Schnitzel und Dis­coun­ter­ware macht.

 

Zahl der Woche

7345 Euro hat die Crowdfunding-Kampagne für „Wiki Cheese“ bin­nen acht Tagen gesam­melt — nun kann das Pro­jekt an den Start gehen. Sein ehr­gei­zi­ges Ziel: sämt­li­che Käse­sor­ten in Frank­reich doku­men­tie­ren.
Stutt­gar­ter Zeitung

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

       

Aus den Medien

Gewohnt rei­ße­risch titelt Mun­chies: „Bekennt­nisse eines Kochs: Das Leben im Wei­ßen Haus“. Den­noch ist das zwei­tei­lige Inter­view mit Wal­ter Scheib durch­aus lesens­wert — nicht zuletzt, wenn er die Ernäh­rungs­ge­wohn­hei­ten von Bush und Clin­ton ver­gleicht.
Mun­chies (Teil 1)Mun­chies (Teil 2)

Vegane Würst­chen gibt’s inzwi­schen in jedem Super­markt. Der Haken: Man weiß nicht wirk­lich, was drin steckt. Des­halb gibt Nicole bei „Just vegan“ eine Video-Anleitung fürs „Wurs­ten ohne Tier“ — inklu­sive Rezept für vegane Würst­chen mit Kar­tof­fel­sa­lat.
Stern (Video)

Essen für Arbeit: Den ers­ten koope­ra­ti­ven Super­markt will eine Gruppe Fran­zo­sen in Paris eröff­nen. Im „La Louve“ sol­len nur Mit­glie­der ein­kau­fen dür­fen, die auch im Laden mit­hel­fen — dafür lie­gen die Preise nied­ri­ger als in gewöhn­li­chen Super­märk­ten. Aktu­ell sam­melt das Pro­jekt Start­ka­pi­tal mit­tels Crowd­fun­ding.
Enorm-Magazin

Die Qual der Wahl im Super­markt setzt Kon­su­men­ten unter Druck, sagt Ernäh­rungs­ex­per­tin Hanni Rütz­ler im Inter­view. Die Folge sei eine zuneh­mende Popu­la­ri­tät der radi­ka­len Ernäh­rungs­for­men. Was Rütz­ler beson­ders stört: Der „Ges­tus mora­li­scher Über­le­gen­heit“ der Essens­fun­da­men­ta­lis­ten.
Spie­gel

Das neue Bio: Die Nach­frage nach vega­nen Pro­duk­ten wächst wei­ter rasant, sodass inzwi­schen sogar Dis­coun­ter spe­zi­elle tier­freie Lebens­mit­tel anbie­ten. Aller­dings hat der Boom auch Schat­ten­sei­ten, schreibt Sil­via Liebrich in der Süd­deut­schen. So kri­ti­sie­ren Ver­brau­cher­schüt­zer, dass vegane Pro­dukte oft nicht bio, kaum natur­be­las­sen und wenig nach­hal­tig seien.
Süd­deut­sche

Keine Zitrone, kein Pfef­fer: Das Restau­rant „Nobel­hart & Schmut­zig“ in Ber­lin will auf „radi­kale Regio­nal­kü­che“ set­zen. Den­noch (oder des­we­gen) erfährt das Lokal schon vor sei­ner Eröff­nung am 13. Februar viel Beach­tung — wohl auch, weil Billy Wag­ner mit­mischt, der „Pop­star der deut­schen Wein­szene“.
Welt

 

Aus den Blogs

Reden wir über Geld: Die wohl meist­ge­le­sene Geschichte in der Food­blo­go­sphäre (und dar­über hin­aus) war vorige Woche der Arti­kel von Mel bei Gour­met Gue­rilla über „Was ein Blog im Monat so kos­tet. Und warum die Leser das wis­sen soll­ten“. Dazu gibt’s zwei Repli­ken von Don Dah­l­mann und Sven (pop64), die nicht mit Kri­tik spa­ren.
Gour­met Gue­rillaDon Dah­l­mann (Kri­tik)pop64 (Kri­tik)Blog­pro­jekt (Fazit)

Ess­stö­rung: Über den Zwang, sich gesund zu ernäh­ren, haben in den ver­gan­ge­nen Wochen ver­schie­dene Medien berich­tet. Eine schöne Zusam­men­fas­sung zur Orthor­exia Ner­vosa lie­fert nun Han­nah bei „Pro­jekt: Gesund leben“. Dazu gibt’s reich­lich Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen und einen Selbst­test.
Pro­jekt: Gesund leben

Gut ver­netzt: Wie kön­nen Ernäh­rungs­pro­fis von Social Media und ins­be­son­dere Face­book pro­fi­tie­ren? Die­ser Frage nähert sich Fried­helm bei „Doc Food“. Dabei lässt er unter ande­rem zwei Exper­ten von ihren Erfah­run­gen berich­ten.
Doc Food

In sei­nem Gourmet-Blog „Das Filet“ berich­tet David Schnapp über die geho­bene Küche in der Schweiz — „so sorg­fäl­tig und dif­fe­ren­ziert“ wie sonst nie­mand, fin­det Clau­dio von Anonyme Köche. Die bei­den haben sich nun zu einem 15-Gänge-Menü getrof­fen. Her­aus­ge­kom­men ist ein äußerst span­nen­des Inter­view über Junk­food, Ster­ne­kü­che und vie­les mehr.
Anonyme Köche (Inter­view)Das Filet

Kar­tof­fel­pü­reeo­lo­gie - allein wegen die­ser herr­li­chen Wort­schöp­fung lohnt sich die Lek­türe von Roberts Gedan­ken bei Lamia­cu­cina über das per­fekte Kar­tof­fel­pü­ree. Dazu gibt’s — natür­lich — ein Rezept für Sel­bi­ges.
Lamia­cu­cina

Kuli­na­ri­sche Rei­se­be­richte sind oft (zu) per­sön­lich geprägt, erin­nern an Erleb­nis­be­richte aus der 5. Klasse und sind so span­nend wie Rosamunde-Pilcher-Filme. Nicht so die Texte von Ste­van (Nut­ri­cu­li­nary). Er war in Japan und schreibt dar­über so mit­rei­ßend, dass man am liebs­ten selbst sofort die Kof­fer packen will.
Nut­ri­cu­li­nary (Sushi)Nut­ri­cu­li­nary (Ramen-Nudeln)

      

Rezepte der Woche

Glas­nu­del­sa­lat mit Hühn­chen: Als „lau­warm und par­ty­taug­lich“ beschreibt „Küchen­de­ern“ Jas­min ihren Glas­nu­del­sa­lat. Er kommt mit Hühn­chen­fleisch, Zucker­scho­ten und Maiskölb­chen daher; die Soße hat Jas­min kur­zer­hand von ihrem Thai-Curry mit knusp­ri­ger Ente ent­lie­hen.
Küchen­de­ern

Peter­si­li­en­sa­lat mit Gra­nat­ap­fel, Dukkah-Kichererbsen und geba­cke­nem Feta: Kirs­ten von „Sugar and Spice“ räumt sofort ein, dass es sich hier­bei „um den längs­ten Rezept­ti­tel über­haupt“ han­delt. Aber: „Alle Zuta­ten spie­len eine so wesent­li­che Rolle in die­sem Salat, dass ich keine davon unter den Tisch fal­len las­sen möchte.„
Sugar and Spice

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. 9 ver­ste­cke Stoffe im Essen (Uto­pia)

2. Lie­ber Ver­brau­cher (Frag den Land­wirt)

3. Ein­topf mit Wur­zel­ge­müse (Ein­fach Essen)

 

Nach­schlag

Für den „Gelieb­ten Füh­rer“: Anläss­lich des 73. Geburts­tags des 2011 ver­stor­be­nen Kim Jong-il haben sich Köche aus ganz Nord­ko­rea zu einem natio­na­len Koch­wett­be­werb getrof­fen. Der Guar­dian zeigt ein faszinierend-verstörendes Video von die­ser Ver­an­stal­tung.
Guar­dian

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