Schmausepost vom 17. April

Schman­kerl der Woche

Selbst­ko­chen heißt die ziem­lich über­ra­gende Serie der „Zeit“, die mehr kuli­na­ri­schen Lese­stoff ser­viert, als man in einer Arbeits­wo­che ver­drü­cken kann. Hier einige Highlights:

 

Zahl der Woche

89.000.000 Ton­nen Lebens­mit­tel wer­den pro Jahr in Europa weg­ge­wor­fen. Gegen diese Ver­schwen­dung kämpft die Initia­tive Foodwe: Über eine Inter­net­platt­form kön­nen Her­stel­ler ihre Lebens­mit­tel direkt an Hilfs­or­ga­ni­sa­tio­nen spen­den.
FAZ

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#Spätz­le­Pa­rade auf COOKINKäsespätzle-Muffins, Spätzle-Minestrone und Spätzle-Avocado-Tartelette – Diese und mehr Rezepte fin­dest du auf www.cookin.de/spaetzle. Wel­ches ver­rückte Gericht fällt dir zum Thema Spätzle ein? Lade deine Rezep­tidee auf COOKIN hoch und sei bei der Bir­kel #Spätz­le­Pa­rade dabei. Allen, die bis zum 4.5.2015 mit­ma­chen, win­ken Gewinne im Gesamt­wert von 1.800 Euro. Also „Auf die Spätzle, fer­tig, los!
#Spätz­le­Pa­rade auf COOKIN

Aus den Medien

Drei­bei­nige Karot­ten, knub­be­lige Kar­tof­feln, krumme Gur­ken: Gemüse, das nicht der Norm ent­spricht, lan­det oft im Müll. Gegen diese Ver­schwen­dung wol­len drei 25-Jährige aus Mün­chen vor­ge­hen. Ihr Star­tup Ete­pe­tete sam­melt Aus­schuss­ware und ver­schickt sie per Gemü­se­kiste quer durch Deutsch­land.
Schwä­bi­sche Zei­tungEte­pe­tete

„Zwei Kugeln - ein­mal Spargel-Olive und ein­mal Weiß­wurst, bitte.“ Zum Start der Eis-Saison blickt die Süd­deut­sche auf immer aus­ge­fal­le­nere Sor­ten. Zugleich jedoch leide in immer mehr Eis­die­len die Qua­li­tät, schreibt Mar­ten Rolff. Er gibt Tipps, woran man gutes Spei­se­eis erkennt.
Süd­deut­sche

Gul­li­vers Spei­sen: Spie­gel Online spürt in einem Videobe­richt dem Inter­nett­rend „tiny coo­king“ nach. Dar­un­ter ver­steht man das Kochen von Miniatur-Gerichten, die in Mini-Pfannen und Mini-Töpfen gekocht und in Pup­pen­ge­schirr ser­viert wer­den. Hin­ter­her wer­den die Spei­sen dann übri­gens von Hams­tern oder Mäu­sen ver­zehrt.
Spiegel-Online

Fala­fel statt Bur­ger: JF Street Food ver­steht sich als ara­bi­sche Ant­wort auf McDonald’s. Die Schnell­im­biss­kette ser­viert Fala­fel, Taboulé und Hum­mus; statt Coca Cola gibt’s Minz­li­mo­nade. Inzwi­schen expan­diert die Firma auch nach West­eu­ropa — und ist damit nicht die ein­zige ara­bi­sche Fast-Food-Kette.
Zeit

Viele Deut­sche essen Fleisch. Dafür müs­sen Tiere ster­ben. Aber müs­sen sie auch lei­den?, fragt Kath­rin Bur­ger in der Süd­deut­schen. Sie geht den „unwür­di­gen Prak­ti­ken in Schlacht­hö­fen“ nach und hat sich mit For­schern unter­hal­ten, die nach Alter­na­ti­ven suchen.
Süd­deut­sche

Social Coo­king bringt Men­schen über das Inter­net zusam­men, die gemein­sam kochen und essen. Einer stellt seine Küche zur Ver­fü­gung, den ande­ren wer­den per Zufall Auf­ga­ben zuge­lost — Chef­koch, Koch oder Küchen­hel­fer. Chris­tina Doh­ler hat für die FAZ einen Selbst­ver­such unter­nom­men.
FAZ

 

Aus den Blogs

#lidl­lohnt­nicht: Die Kri­tik an der „Woran man gute Qua­li­tät erkennt“-Kampagne von Lidl reißt nicht ab. So stellt sich Claus von „Nur das gute Zeug“ in sehr lesens­wer­ter Weise die Frage: Woran erkennt man eigent­lich einen guten Dis­coun­ter? Und auch das Hand­werk zeigt sich ver­är­gert über Lidl.
Nur das gute ZeugHandwerks-Zeitung

Wer­bung für Son­der­an­ge­bote in Zei­tun­gen und Pro­spek­ten wird oft abfäl­lig als „Schwei­ne­bauch­an­zeige“ bezeich­net. Dabei haben Son­der­an­ge­bote einen immen­sen Ein­fluss auf das Ein­kaufs­ver­hal­ten. Peer Scha­der ver­spricht im Super­markt­blog: „Son­der­an­ge­bote ver­ste­hen — in nur drei Minu­ten“.
Super­markt­blog

Zum Start der Spar­gel­sai­son hat Joa­chim von Genuss­ra­dar aller­lei Infor­ma­tio­nen rund um das Gemüse gesam­melt — vom Namen über den Anbau bis zum Preis. Zudem gibt’s ein Rezept für frit­tierte Spar­gel­spit­zen im Teig­man­tel. Der­weil geht Jost Mau­rin in der taz der dunk­len Seite des Spar­gels nach — von Plas­tik­wüs­ten über Che­mie­ein­satz bis zum Vogel­ster­ben.
Genuss­ra­dartaz

App­so­lut infor­miert: Aileen von Munz­grün stellt die kos­ten­lose App „Kern­ge­sund Food Revo­lu­tion“ vor — und ist begeis­tert. End­lich müsse man keine dicken Bücher mehr lesen, um zu wis­sen, wel­chen Ein­fluss die Ernäh­rung auf unsere Gesund­heit habe, schreibt sie. Statt­des­sen biete die App aller­lei „Infor­ma­tio­nen, Fak­ten und über­ra­schende Ein­bli­cke“ zu dem Thema.
Minz­grün

Ein Com­pu­ter als Küchen­chef? Dass dabei durch­aus Sinn­vol­les her­aus­kom­men kann, ver­sucht die Firma IBM in Zusam­men­ar­beit mit dem Insti­tute of Culi­nary Edu­ca­tion und einem Food-Magazin zu zei­gen. Einen klei­nen Ein­blick in die Koch­künste von Groß­rech­ner Wat­son haben die Part­ner nun bei der SXSW-Konferenz gege­ben.
Goto­rio

Luft raus? Ist der Sous-Vide-Trend schon wie­der am Abklin­gen? Über diese Frage dis­ku­tiert David Schnapp (Das Filet) in einem lesens­wer­ten Inter­view mit dem Koch und Küchengeräte-Händler Jonas Frei.
Das Filet

      

Rezepte der Woche

Tajine mit Hähn­chen­schen­kel: Nach dem Motto „Öfter mal was Neues wagen“ ver­sucht sich Maja von „Moeys Kit­chen“ an ori­en­ta­li­scher Küche und ist sehr ange­tan von dem Ergeb­nis. Ihre Tajine gibt’s mit Hähn­chen­schen­keln, grü­nen Oli­ven und fri­scher Zitrone.
Moeys Kit­chen

Kisir mit Rote Bete und Kür­bis (vege­ta­risch): Nor­ma­ler­weise ser­viert Steph aus dem Klei­nen Kurio­si­tä­ten­la­den ihr Kisir mit Toma­ten oder Was­ser­me­lone. Doch in Erman­ge­lung die­ser lie­fert sie nun ein Rezept für Kisir mir ofen­ge­ba­cke­ner Roter Bete und Kür­bis — nicht nur farb­lich beein­dru­ckend.
Klei­ner Kuriositätenladen

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Der Ther­mo­mix. Ein Küchen­au­to­mat im Test (Backen macht glück­lich)

2. 12 F.A.Q. an Chris­tian Jür­gens (Ber­li­ner Spei­se­meis­te­rei)

3. Kar­tof­fel­schne­cken, gefüllt mit Bär­lauch und Spi­nat (Stutt­gart Coo­king)

 

Nach­schlag

Obacht Aldi & Co.: Eine aus­tra­li­sche Super­markt­kette hat ihre Bröt­chen mit dem Slo­gan „Heute geba­cken“ ange­prie­sen. Das Pro­blem: Tat­säch­lich wurde das Back­werk im Laden nur auf­ge­taut und auf­ge­ba­cken. Nun setzte es eine Mil­lio­nen­strafe wegen irre­füh­ren­der Wer­bung.
Spie­gel

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