Schmausepost vom 1. Mai

Schman­kerl der Woche

Tod im Akkord: „Ich finde Tiere nied­lich, esse aber gerne Steak. Als hätte bei­des nichts mit­ein­an­der zu tun“, schreibt Fabi­enne Hurst. Genervt von ihrer eige­nen Heu­che­lei, heu­ert sie sie­ben Tage beim Schlach­ter an und schil­dert in unver­blüm­ten Wor­ten, was sie dort erlebt. Den Text gibt’s bei Spiegel-Online, das Video beim NDR. Pas­send dazu hat sich The­resa Bäu­er­lein bei den Kraut­re­por­tern ange­schaut, wie Bio-Tiere unters Mes­ser kom­men.
Spiegel-OnlineNDR (Video)Kraut­re­por­ter (Bio-Tiere)

 

Zahl der Woche

62 Pro­zent aller Schwei­zer Restau­rants schrei­ben rote Zah­len. Doch was machen die ande­ren rich­tig, die mehr ein­neh­men als sie ver­die­nen? Die NZZ spürt dem Geheim­nis von wirt­schaft­lich erfolg­rei­chen Restau­rants nach.
NZZ

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

Aus den Medien

Kuli­na­ri­sche Kas­ten: Von den Maß­lo­sen bis zu den Lei­den­schafts­lo­sen, von den Pro­blem­be­wuss­ten bis zu den ökolo­gisch moti­vier­ten Nest­bau­ern: Eine neue Stu­die klas­si­fi­ziert die Deut­schen anhand ihrer Ernäh­rung. Die „Welt“ stellt die sechs unter­schied­li­chen Typen in einer Bil­der­ga­le­rie vor.
Welt

Wir sind Bauer: Vor mehr als 25 Jah­ren ent­wi­ckel­ten nord­deut­sche Bau­ern eine Idee: Sie ver­ab­schie­de­ten sich vom freien Markt; statt­des­sen sol­len die Kun­den Mit­ver­ant­wor­tung für den Bau­ern­hof über­neh­men, im Vor­aus Geld und bezah­len und im Gegen­zug einen Teil der Ernte erhal­ten. Der Name des Modells, das welt­weite Kar­riere machte: Soli­da­ri­sche Land­wirt­schaft.
Zeit

Ost­al­gi­scher Geschmack: In bes­ter Buzzfeed-Manier titelt die Web­seite: „So rea­gier­ten meine Kol­le­gen, als sie erst­mals ost­deut­sches Essen pro­bier­ten.“ Zumin­dest bei Men­schen, die in der DDR auf­ge­wach­sen sind, dürfte der Arti­kel rund um Sol­janka und Wurst­gu­lasch reich­lich Erin­ne­run­gen wecken.
Buz­zfeed

Wein­land China: Spa­nien ver­fügt welt­weit über die größte Wein­an­bau­flä­che der Welt. Doch schon auf Platz zwei folgt China — auch wenn hier­zu­lande wohl nur wenige je einen chi­ne­si­schen Wein pro­biert haben. Dabei pro­du­ziert China mehr Wein als Deutsch­land — Ten­denz rasant stei­gend. Und auch die Qua­li­tät ein­zel­ner Weine kann sich sehen las­sen.
Süd­deut­sche

Die wich­tigste Zutat beim Brot­ba­cken ist Zeit, fin­det Jochen Gaues. Bei Mun­chies gibt’s ein kurz­wei­li­ges Por­trät über den legen­dä­ren Bäcker, den sie zeit­weise Champagner-Jochen nann­ten und der für die deut­sche Natio­nal­elf und Leo­nardo di Caprio geba­cken hat.
Mun­chies

Saure Stange: Als „ver­kann­ten Tau­send­sassa“ bezeich­net Jean­nine Lin­nepe den Rha­bar­ber im Fein­schme­cker. Sie ver­rät nicht nur aller­lei Wis­sens­wer­tes rund um den ers­ten Früh­lings­bo­ten, son­dern erklärt auch, wie man Rha­bar­ber rich­tig zube­rei­tet. Dazu gibt’s auf Bar­ba­ras Spiel­wiese eine tolle Samm­lung von Rhabarber-Rezepten.
Fein­schme­ckerBar­ba­ras Spielwiese

 

Aus den Blogs

Back-ABC: Der Vorzeige-Onlinebäcker Lutz vom Plötz­blog hat gemein­sam mit Alfred Biesel ein neues Pro­jekt auf die Beine gestellt: Auf der Seite „Bäcker­la­tein — Das Lexi­kon zum Brot­ba­cken“ fin­den Hobby-Bäcker aller­lei Fach­be­griffe aus dem Bäckerei­we­sen — von A wie Abstrei­chen bis Z wie Zerea­lie.
Bäcker­la­tein

Rebe und Rübe: Im vier­ten Teil ihrer lesens­wer­ten „Wein & Gemüse“-Serie lässt sich Ela erklä­ren, wel­cher Trop­fen zu gerös­te­ten Orangen-Karotten passt. Som­me­lier Mar­tin Köss­ler emp­fiehlt ihr einen 2013er Godello, ein kaum bekann­ter Weiß­wein aus Nord­spa­nien.
Manuela Rue­ther - Orange-Karotte (Teil 4)Ein­lei­tung Wein & Gemüse

Feine Futter-Feste: Wel­che kuli­na­ri­schen Events in Ber­lin sollte man die­ses Jahr kei­nes­falls ver­pas­sen? Diese Frage beant­wor­ten sechs Food­blog­ger bei Event­brite. Mit dabei sind unter ande­rem Cath­rin Bran­des (Ber­lin Tid­bits) und Per Meur­ling (Ber­lin Food Sto­ries).
Event­brite

Gesund essen - die­ses Ziel ver­fol­gen inzwi­schen große Teile unse­rer Gesell­schaft. Doch was genau bedeu­tet eigent­lich „gesund“?, fragt Felix bei Urge­schmack. In sei­nem Essay zu dem Thema lan­det er schließ­lich bei Oscar Wilde: „Alles in Maßen. Auch das Maß.„
Urge­schmack

First Date: In den Tie­fen von Papas Koch­buch­re­gal stößt Kathy vom Küchen­kampf auf das Buch „Brot backen — Tra­di­tio­nel­les aus dem Holz­back­ofen“. Ange­lei­tet von die­sem Werk wagt sie sich an ihren ers­ten selbst ange­setz­ten Sau­er­teig — und doku­men­tiert die Ergeb­nisse Tag für Tag in Wort und Bild.
Kathys Küchen­kampf

Im Fokus: Seit Sonn­tag gibt es bei Net­flix die Doku-Reihe „Chef’s Table“, die sechs Spit­zen­kö­che por­trä­tiert. Die Filme zei­gen „auf wun­der­bare Art und Weise, dass man den Berufs des Kochs auch ohne rei­ße­ri­sche Ele­mente beein­dru­ckend doku­men­tie­ren kann“, lobt Stef­fen von der Ber­li­ner Spei­se­meis­te­rei. Und Jens von „gekle­ckert“ fin­det: „Abso­lut fas­zi­nie­rend. Sitze stau­nend vor dem Fern­se­her.„
Ber­li­ner Spei­se­meis­te­reigekle­ckertYoutube (Trai­ler)

 

Rezepte der Woche

Rot geschmorte Schwei­ne­rip­pen: Gun­nar stellt in sei­ner Koch­e­cke ein Rezept für Hong Shao Pai Gu vor — rot geschmorte Schwei­ne­rip­pen. Das Fleisch wird dabei in Reis­wein und Soja­soße geschmort; das Gericht ist „sehr gehalt­voll und geschmacks­in­ten­siv“, fin­det Gun­nar.
Gun­nars Kochecke

Zimt­schne­cken­auf­lauf (vege­ta­risch): Warum sich die­ses Gericht „Auf­lauf“ nennt, kann sich Malte nicht erklä­ren, aber: „Biss­chen Lametta kann ja nie scha­den.“ In jedem Fall sei der Zimt­schne­cken­auf­lauf optisch „defi­ni­tiv ein Knal­ler“ und ziem­lich lecker.
Mal­tes Kitchen

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Nach­hal­tig ein­kau­fen: 11 Supermarkt-Tricks (Uto­pia)

2. 10 Top Ernährungs-Blogs 2015 (2 grüne Toma­ten)

3. „Coo­kies sind Frie­dens­pfeife, Trost­pflas­ter und Aphro­di­sia­kum“ (FAZ)

 

Nach­schlag

Kuli­na­ri­sches Kat­ze­klo: „Was jeder Foo­die von Helge Schnei­der ler­nen wird.“ Bei Mun­chies gibt’s die gesam­mel­ten kuli­na­ri­schen Weis­hei­ten von Suppen-Therapeut Jean Döber­ei­ner. Helge-Fans werden’s lie­ben — die ande­ren nur den Kopf schüt­teln.
Mun­chies

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