Schlagwort-Archiv: Aus meinem Kochtopf

Schmausepost vom 5. Juli

Schman­kerl der Woche

Mon­sieur Mehl­wurm: Céd­ric Auriol ver­kauft Insek­ten — doch nicht irgend­wel­che: Der Fran­zose ist der erste Euro­päer, der Gril­len und Mehl­wür­mer für den mensch­li­chen Ver­zehr züch­tet. Unter ande­rem belie­fert Auriol den Ster­ne­koch David Faure. Noch ist seine Krab­bel­tier­kost rela­tiv teuer, doch in drei Jah­ren will er den Preis so weit drü­cken, dass die Insek­ten mit Rind­fleisch kon­kur­rie­ren kön­nen.
FAZ

Zahl der Woche

23,5 Pro­zent sei­nes wöchent­li­chen Umsat­zes macht der Dis­coun­ter Lidl an Sams­ta­gen. Mitt­wochs hin­ge­gen ist es nicht ein­mal halb so viel, weiß Peer Scha­der vom Super­markt­blog. Er nimmt alle Wochen­tage und ihre Bedeu­tung für Super­märkte und Dro­ge­rien unter die Lupe — und stellt dabei Erstaun­li­ches fest.
Super­markt­blog

Nach­rich­ten

Ener­gie­wende: Food­watch macht mobil gegen soge­nannte Energy-Shots. Dahin­ter ver­ste­cken sich hoch kon­zen­trierte Getränke mit viel Kof­fein, zum Bei­spiel von Red Bull. Eine Stu­die des Bun­des­in­sti­tuts für Risi­ko­be­wer­tung hat  bereits 2009 vor den Shots gewarnt, doch bis­her ist nichts pas­siert. Nun for­dert Food­watch ein Ver­bot der Getränke.
Food­watchSpie­gelSpie­gel (Bil­der­stre­cke: Kof­fein in Lebensmitteln)

Knappe Knolle: Kar­tof­feln sind im Moment so teuer wie seit Jahr­zehn­ten nicht. Schuld sind der lange Win­ter und der ver­reg­nete Früh­ling. Im Laden kos­ten Früh­kar­tof­feln der­zeit 1,45 Euro das Kilo; vor einem Jahr waren es noch 90 Cent.
Han­dels­blattWeltMit­tel­deut­sche Zeitung

Rote Revo­lu­tion: Dick, rund, rot — so muss­ten jahr­zehn­te­lang die Toma­ten im Super­markt aus­se­hen, damit der Kunde zugreift. Doch eine Stu­die stellt nun eine „schlei­chende Revo­lu­tion“ fest: Die Deut­schen kau­fen immer weni­ger, immer unför­mi­gere und immer klei­nere Toma­ten — geben dafür aber immer mehr aus.
Han­dels­blatt

McFra­ge­stunde: McDo­nalds hat eine neue Dia­log­platt­form im Inter­net gestar­tet, wo Ver­brau­cher­fra­gen zu Big Mac, Pom­mes und Co. beant­wor­tet wer­den. Fried­helm lobt die Idee auf sei­nem Tellerrand-Blog zwar als „sehr smart“, jedoch gibt er zu Beden­ken: Letzt­lich behält McDo­nalds die Kon­trolle, ein ech­ter Dia­log kommt nicht zustande.
frag.mcdonalds.deTellerand-Blog

Lese­ge­schich­ten

Nach­kriegs­ge­schichte: Brat­wurst, Sau­er­kraut und Bier gibt es im „Deut­schen Hof“ — so weit nichts Unge­wöhn­li­ches. Doch das Restau­rant ist nicht etwa in Amberg, son­dern in Arbil, im Nor­den von Irak. Dort freuen sich vor allem Sol­da­ten und Diplo­ma­ten über die deut­sche Haus­manns­kost von Gun­ter Völ­ker, der sich auf Lokale in Kri­sen­ge­bie­ten spe­zia­li­siert hat.
Spie­gel

Fet­ter Rein­fall: Paula Deen kommt aus den Süd­staa­ten der USA, und das dor­tige, sehr fett­rei­che „Com­fort Food“ hat sie berühmt und reich gemacht. Bei ihr gibt’s Käse­ku­chen zum Früh­stück, auf den Bur­ger kom­men sechs Lagen Speck, und den Creme­ku­chen rei­chert sie mit Sahne und Zucker an. Nun jedoch hat Deens Kar­riere ein abrup­tes Ende gefun­den. Der Grund: Ras­sis­mus und das N-Wort.
Tages­spie­gel

Happy Wurst­day! Mit viel Tam­tam und einem Google-Doodle ist diese Woche Herta Heu­wer geehrt wor­den: Die Erfin­de­rin der Cur­ry­wurst hätte am Mitt­woch ihren 100. Geburts­tag gefei­ert. Fast unter­ge­gan­gen ist da das Jubi­läum einer zwei­ten gro­ßen Wurst: Das Hal­ber­städ­ter Würst­chen ist 130 Jahre alt gewor­den.
Welt (Currywurst-Jubiläum)Goog­leb­log (Currywurst-Doodle)n-tv/dpa (Hal­ber­städ­ter)

Cook it like Hol­ger: Reich­lich Pasta und Kar­tof­fel­pü­ree kom­men bei Deutsch­lands Natio­nal­ki­ckern auf den Tisch, ver­rät Hol­ger Strom­berg, Chef­koch des DFB, im Spiegel-Interview. Und wer denkt, Schweini, Poldi und Kol­le­gen wür­den am liebs­ten nur Pom­mes und Pizza fut­tern, liegt falsch. Einige Fuß­bal­ler mischen sogar in der Küche mit.
Spie­gel

Blog­schau

Achse des Guten: Wo auf der Welt bekommt man kei­nen Big Mac? Ant­wort auf diese Frage gibt eine Welt­karte bei flickr. McDonalds-freie Zonen sind dem­nach in ers­ter Linie in Afrika sowie in einem Strei­fen von Syrien über Iran und Afgha­nis­tan bis in die Mon­go­lei. Doch auch Europa ist auf der Karte ver­tre­ten — und zwar hoch oben im Nor­den.
pax bei flickr

Big Kahuna & Co.: Drei Blog­ger, drei Bur­ger: Alina von „52 Tel­ler“ begibt sich auf Taran­ti­nos Spu­ren und lie­fert das Rezept für den Pulp-Fiction-Burger im Vincent-Vega-Style. Uwe von High Foo­da­lity arbei­tet sich an einer ande­ren Film-Legende ab und ser­viert den Godfather-Burger — ein Ange­bot, das man nicht ableh­nen kann. Und bei „Anne loves Food“ gibt es „Bur­ger mal anders“, näm­lich mit Leber­käse.
52 Tel­lerHigh Foo­da­lityAnne Loves Food

Mehr als Müll: Nur die edels­ten Teile eines Tiers ver­wer­ten, und die Inne­reien weg­wer­fen — für Chris­tian Sei­ler kenn­zeich­net das eine „Filet­ge­sell­schaft“. Doch die­ses Pro­bleme gebe es nicht nur beim Fleisch, son­dern auch bei Gemüse: Im Blog von „Das Maga­zin“ erklärt Sei­ler anhand von vier Bei­spie­len, wie man Gemü­se­ab­fälle in Deli­ka­tes­sen ver­wan­delt.
Das Maga­zin

Hägars Leib­speise: Das Europa-Kochprojekt von Kirs­ten ist beim Buch­sta­ben D ange­langt — und so wid­met sie sich auf „Sugar and Spice“ diese Woche däni­schen Spe­zia­li­tä­ten. Nicht feh­len darf da natür­lich Smör­re­bröd, und oben­drein ver­sucht sich Kirs­ten an süß­sauer ein­ge­leg­tem Mat­jes mit „mei­nen bes­ten Brat­kar­tof­feln“.
Sugar and Spice

Buch der Woche

Mein WDR-Kochbuch: Für sein neues Buch hat TV-Koch Björn Frei­tag 130 Rezepte gesam­melt und sie nach Zuta­ten sor­tiert — von Spar­gel, Spi­nat und Sti­el­mus bis zu Weiß­kohl, Rot­kohl und Grün­kohl. Klaus von Gour­met­kri­tik lobt die pfif­fi­gen und krea­ti­ven Gerichte, deren Zube­rei­tung den­noch „nicht wahn­sin­nig kom­pli­ziert“ sei. Weni­ger begeis­tert ist FAZ-Kritiker Jür­gen Dol­lase: „Dar­aus hätte sich schon mehr machen las­sen“.
Gour­met­kri­tikFAZ (Dol­lase)

App der Woche

Mein Lecker-Kochbuch: Die App des Food­ma­ga­zins „Lecker“ ist nun auch fürs iPad erhält­lich: Die 100 Lieb­lings­re­zepte der Redak­tion gibt es kos­ten­los; wei­tere Pakete kön­nen hin­zu­ge­kauft wer­den. In ihrer Rezen­sion lobt Jana von Guten APPe­tit die Viel­sei­tig­keit der Rezepte, das tolle Design und die Extras wie eine Ein­kaufs­liste, den Fil­ter für vegane Gerichte und Video­an­lei­tun­gen.
Guten APPe­tit

Blog der Woche

Aus mei­nem Koch­topf: Kochen, Essen, Über­le­ben — unter die­sem Motto hat Peter 2007 sei­nen Food­blog „Aus mei­nem Koch­topf“ aus der Taufe geho­ben. Anfangs noch passwort-geschützt, hat es sich schnell zu einer der belieb­tes­ten deutsch­spra­chi­gen Rezep­te­sei­ten im Web ent­wi­ckelt. Im Inter­view mit der Schmau­s­epost ver­rät Peter sein Lieb­lings­re­zept und warum er sich vor israe­li­schen Erd­bee­ren fürch­tet, die wie Salat­gur­ken schme­cken.
Schmau­s­epost (Inter­view & Por­trät)Aus mei­nem Kochtopf

Rezepte der Woche

Lachs aus dem Ofen mit Cho­rizo und Fen­chel: Fisch oder Fleisch? Warum nicht Fisch und Fleisch? Wolf­gang Fass­ben­der prä­sen­tiert im Nachgewürzt-Blog ein Rezept für Ofen­lachs mit Cho­rizo und Fen­chel. In sei­nem Juli-Menü gibt’s das Gericht zwi­schen Erdbeer-Gazpacho und Scho­ko­la­den­sor­bet.
Nach­ge­würzt

Ofen­pfann­ku­chen mit Mas­car­pone und Erd­bee­ren (vege­ta­risch): Pfann­ku­chen im Ofen? Ja, das geht, stellt Mia alias Küchen­chao­tin fest — und es schmeckt sogar sehr lecker. Ihre Ofen­pfann­ku­chen ser­viert sie im Blog mit Mas­car­pone und Erd­bee­ren.
Küchen­chao­tin

Nach­schlag

Meister-Mampf Zum sieb­ten Mal in Folge hat sich Joey „Jaws“ Chest­nut den Titel im Hotdog-Wettessen geholt. In zehn Minu­ten ver­schlang er 69 Würste mit­samt Bröt­chen und über­traf damit seine per­sön­li­che Best­marke um einen Hot­dog. Bei den Frauen ging der Sieg an Sonya Tho­mas, genannt „Black Widow“. Ihre Bilanz: 36 und ein drei­vier­tel Hot­dogs.
BZnews.deCNN (mit Video)

Blog der Woche: Aus meinem Kochtopf

Beschriebung

Einen Blick in sei­nen Koch­topf erlaubt Peter auf dem gleich­na­mi­gen Foodblog.

Das Wort lecker hat Feinde. Viele Feinde. So muss man im welt­wei­ten Inter­web nicht lange suchen, um wahre Hass­ti­ra­den gegen die­sen Begriff zu fin­den (hier und hier); und sogar die nie um eine Auf­re­ger­dis­kus­sion ver­le­gene Gesell­schaft für deut­sche Spra­che hat den lecker–Streit bereits detail­liert auf­ge­ar­bei­tet.

Des­sen unge­ach­tet hält Peter vom Food­blog Aus mei­nem Koch­topf an dem Wort fest. Zig­fach fin­det es sich etwa in sei­ner umfang­rei­chen Rezep­te­samm­lung, die aus meh­re­ren Akten­ord­nern besteht. „Ich schreibe auf jedes Rezept als Qua­li­täts­merk­mal zumin­dest lecker“, hat Peter ein­mal in einem Inter­view ver­ra­ten. „Rezepte, auf denen das nicht steht, sind noch nicht gekocht. Rezepte, die nicht lecker waren, flie­gen sofort aus den Ord­nern.“ Dar­über hin­aus ver­wen­det Peter den Begriff lecker, der übri­gens aus dem Mit­tel­hoch­deut­schen kommt und ursprüng­lich „was gut zu lecken ist“ bedeu­tete, auch regel­mä­ßig in sei­nen Blog­ein­trä­gen: Immer­hin 245 Tref­fer spuckt die Suche nach dem Wort aus. Und nicht zuletzt unter­schreibt der Food­blog­ger alle seine Kom­men­tare nicht etwa mit einem freund­li­chen, son­dern „mit lecke­rem Gruß“.

Nun könnte man dies als Spleen abtun — doch in gewis­ser Weise ist es auch typisch für Peter. Denn der Nürn­ber­ger gehört zwar schon seit Jah­ren zur Food­blo­go­sphäre, pflegt mit Aus mei­nem Koch­topf eine der belieb­tes­ten deutsch­spra­chi­gen Rezep­te­sei­ten und ist bei Face­book wie bei Twit­ter sehr aktiv. Und doch pflegt Peter zugleich eine gewisse Dis­tanz zur schil­lern­den Food­blog­welt. „Ich bin voll berufs­tä­tig, und mein Blog ist mein Hobby“, sagt er im Inter­view mit der Schmau­s­epost. „Meis­tens beschränkt sich die­ses Hobby aber dar­auf, den eige­nen Blog mit Inhal­ten zu fül­len, wes­halb ich das, was andere Blog­ger tun, meis­tens nur am Rande mitbekomme. So ist die schwie­rigste Frage für mich die nach den drei ande­ren Blogs…“ (siehe Inter­view unten).

Ohne­hin geht es Peter bei allem Blog­face­booktwit­tern in ers­ter Linie um eines — ums Essen. Oder wie er es aus­drückt: „Mein Motto: Kochen. Essen. Über­le­ben.“ Dabei begann der Vater dreier Kin­der erst in den 80er-Jahren das Kochen für sich zu ent­de­cken — und das, obwohl er selbst mit einer Köchin und Kuchen­bä­cke­rin ver­hei­ra­tet ist. Anfangs beschränkte er sich auf seine Spe­zia­li­tät Pfann­ku­chen, doch in der Folge sam­melte er immer mehr Rezepte für spä­ter, denn er wusste: „Irgend­wann ist auch der letzte Nach­wuchs aus dem Haus. Und dann koche ich mich durch meine Samm­lung, und es gibt (fast) jeden Tag etwas ande­res zu essen.“ Genau so kam es dann auch. Genauer gesagt: An den ers­ten 365 Tagen nach dem Aus­zug der Kin­der habe er immer­hin rund 250 Rezepte gekocht, schreibt Peter – „die Kin­der kom­men ja wei­ter­hin zu Besuch!“

Damals hat Peter noch nicht geb­loggt — damit begann er 2007, zunächst passwort-geschützt und ver­bor­gen von der Öffent­lich­keit. „Irgend­wann kris­tal­li­sierte sich die Ein­sicht her­aus, dass das ja viel­leicht auch andere Leute inter­es­sie­ren könnte, die ohne­hin dau­ernd mein Pass­wort ver­ges­sen haben, das ich ihnen schon meh­rere Male gege­ben hatte.“

Seit­dem ver­öf­fent­licht Peter auf Aus mei­nem Koch­topf allen voran Buch­re­zen­sio­nen und seine Rezepte — von Fisch bis Fleisch, von Frän­kisch bis Fran­zö­sisch. Und natür­lich Des­serts, denn in sei­ner Zeit als kochen­der Fami­li­en­va­ter hat er sich laut eige­ner Aus­sage „Aner­ken­nung als Des­sert­kö­nig“ geholt. So gehö­ren zu den belieb­tes­ten Arti­keln auf sei­nem Blog unter ande­rem die Scho­ko­tört­chen mit flüs­si­gem Kern (15.600 Auf­rufe), ein Fan­ta­ku­chen mit Schmand (15.000) und das Spe­ku­la­ti­us­mousse am Oran­gen­see (12.000).

Wie diese drei Gerichte klin­gen? Genau! — ziem­lich lecker.

INTERVIEW: 5 Fra­gen an… Peter von Aus mei­nem Kochtopf

1 Was ist dein per­sön­li­ches Lieb­lings­ge­richt in dei­nem Blog?

Peter: Pasta mit gebra­te­nem Spar­gel, Radic­chio und PestoWarum das so ist? Ich bin ein gro­ßer Spar­gel– und Nudel­fan — ziehe also Nudeln (auch als Bei­lage) immer vor. Wir essen zum Bei­spiel — seit wir ver­hei­ra­tet sind (36 Jahre) — an jedem Frei­tag Spa­ghetti (Aus­nah­men bestä­ti­gen nur die Regel). Reis und Kar­tof­feln gera­ten bei uns schnell ins Hintertreffen. Als ech­ter Franke mag ich Kar­tof­feln am liebs­ten in der Form von Kartoffelklößen. Die Kom­bi­na­tion von leicht kara­mel­li­sier­tem Spar­gel mit der Pasta, der bit­te­ren Note des Radic­chios und die Würze des Pestos mag ich ein­fach wahn­sin­nig gerne.

2. Wel­che Rolle spielt Essen in dei­nem Leben?

Peter: Essen spielt in mei­nem Leben schon immer eine sehr große Rolle; ich war schon als Kind ein Topf­gu­cker als Kind. Ich bin gelern­ter Schrift­set­zer, und wenn ich im Jahr 1972 keine Lehr­stelle in die­sem Beruf bekom­men hätte, wäre ich Koch gewor­den. Auch dafür hatte ich schon eine Lehrstelle. Ich finde es sehr wich­tig, sich abwechs­lungs­reich zu ernäh­ren, und was kann es Schö­ne­res geben als Mahl­zei­ten als Sam­mel­punkt für Fami­lie und Freunde. Dazu passt auch mein Lieb­lings­zi­tat: „One can­not think well, love well, sleep well, if one has not dined well.“

3. Wor­auf soll­ten mehr Men­schen beim Essen achten?

Peter: Defi­ni­tiv auf die Qua­li­tät der Pro­dukte. Und: In unse­rer Gesell­schaft wird viel zu viel Fleisch geges­sen. Die Men­schen machen sich zu wenig Gedan­ken dar­über, was in Ihrem Essen ent­hal­ten ist, und ganz schreck­lich finde ich es, dass die Leute nicht mehr auf die Jah­res­zei­ten ach­ten. Erd­bee­ren sind z.B. fast ganz­jäh­rig zu haben. Wie sol­len meine vier Enkel(innen) jemals ler­nen, wie eine gute Erd­beere schmeckt, wenn sie diese im Novem­ber aus Israel vor­ge­setzt bekom­men und diese im Geschmack dafür starke Ähnlich­keit mit einer Salat­gurke hat?

4. Was war die schönste Erfah­rung mit dei­nem Blog?

Peter: Das war die rege Betei­li­gung an den bei­den Blog-Events die ich ver­an­stal­tet habe. Wobei mir der unter dem Motto „Lamm, ganz ohne Wolle“ fast noch bes­ser gefal­len hat, als der zum „Duell der Köpfe“.

5. Wel­che drei Web­sei­ten zum Thema Essen kannst du empfehlen?

Peter: Das ist eine ganz, ganz schwie­rige Frage. Denn es gibt ja meh­rere hun­dert Koch– und Food­blogs wie wir seit einer Brigitte-Wahl im Jahr 2012 wissen. Ich will bewusst nicht die aller­größ­ten und bekann­tes­ten nennen. Das Haupt­pro­blem ist, dass die aller­meis­ten Food­blogs von Frauen stam­men. Des­halb unter­stütze ich gerne mal die Män­ner an der Foodblogger-Front und nenne des­halb gleich fünf:

In die­ser Rei­hen­folge steckt keine Wertung!

Mehr über Peter und sei­nen Food­blog steht auf www.aus-meinem-kochtopf.de.