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Blog der Woche: Grain de Sel — Salzkorn

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Ein Blick in die Küche von Michaela bei „Grain de Sel — Salzkorn“.

Aus­ge­rech­net die Rubrik, die Food­blog­ger für gewöhn­lich als Aller­ers­tes aus­fül­len, ist bei „Grain de Sel — Salz­korn“ noch weit­ge­hend ver­waist: Klickt der Besu­cher auf die Seite Über mich, emp­fängt ihn ein Bild von Michae­las Küche und sonst — nichts. Oder genauer gesagt: das Satz­frag­ment „… ist noch Baustelle…“

Dabei ist der Blog selbst alles andere als eine Bau­stelle: Seit fast genau zwei Jah­ren schreibt Michaela dort über die Aben­teuer in ihrer Küche. Anstoß war ihr Umzug nach Frank­reich. „In der Stadt lebend, habe ich bild­haue­risch gear­bei­tet — zuerst am Badi­schen Staats­thea­ter als Thea­ter­plas­ti­ke­rin, dann als Stu­den­tin der Aka­de­mie“, erzählt Michaela im Inter­view mit der Schmau­s­epost. „Bis die Liebe kam und mich nach Frank­reich in die wirk­lich wun­der­schöne Drôme ent­führte. Und tout un coup war die Natur stär­ker als die Kultur.“

Denn im Süd­os­ten von Frank­reich erwar­tete sie ein gro­ßer Gar­ten und eine statt­li­che Küche — „beides wurde zu mei­nem neuen Spiel­platz“, sagt Michaela. „Es hört nicht auf, mir Freude zu berei­ten. Kochen ist sinn­lich, Essen ist sinn­lich, alles geht wie frü­her in der Bild­haue­rei durch die Hände, aber nun genießt man am Tisch das Hier und Jetzt zu zweit. Und es riecht und duf­tet und schmeckt.“

Erst die­ser Tage hat Michaela den zwei­ten Geburts­tag ihres Food­blogs gefei­ert — und dabei eine beein­dru­ckende Bilanz gezo­gen: Fast 500 Gerichte habe sie in der Zeit vor­ge­stellt. Ihr Ziel: „euch Frank­reich ein wenig näher zu brin­gen — vor allem die male­ri­sche Drôme — und wie schön es ist, aus eige­nem Gar­ten  zu kochen.“ Auf die Kos­ten kom­men dabei laut den Tags ihrer Ein­träge allen voran  Vege­ta­rierEigen­bröt­ler, Pasta-ManiacsSalatstup­fer und Süß­schnä­bel sowie Toma­ten­lieb­ha­ber und Wert­schät­zer für Zie­gen­frisch­käse. Unter den Arti­keln mit den größ­ten Zugriffs­zah­len befin­den sich unter ande­rem ein Avocado-Pfirsich-Salat, kara­mel­li­sier­tes Ofen-Apfelmus und das schwä­bi­sche Kar­tof­fel­brot.

Ich bin der tie­fen Über­zeu­gung, dass man sich das Leben schö­ner kochen kann – und wenn es nur ein win­zig biss­chen ist: ca suf­fit“, sagt Michaela, die im Som­mer auch rustikal-romantische Feri­en­woh­nun­gen ver­mie­tet. „Da Essen exis­ten­ti­ell ist, darf man sich dar­über ruhig einen Gedan­ken mehr machen – aber diese Auf­gabe hat jeder für sich selbst.“

Bleibt eigent­lich nur eine Frage: Was ist denn nun mit der Rubrik Über mich? „Der Text ist bereits geschrie­ben, aber ich werde und werde mir dar­über nicht schlüs­sig, ob ich tat­säch­lich ein Bild von mir dazu­stel­len möchte“, erklärt Michaela. „Will ich das Phan­ta­sie­bild, das sich Leser gemacht haben, wirk­lich von der Rea­li­tät ablö­sen las­sen? Man denke an die Ver­fil­mung eines mei­ner Lieb­lings­bü­cher Die Unend­li­che Geschichte.  Mein And­reu sah ganz anders aus, völ­lig. Hey, oder das Pferd von And­reu,  geschweige denn das Mon­den­kind… Die Ver­fil­mung war ein Phantasie-Massaker. Na, ich brüte noch etwas darüber…“

INTERVIEW: 5 Fra­gen an… Michaela von „Grain de Sel — Salzkorn“ 

1. Was ist dein per­sön­li­ches Lieb­lings­ge­richt in dei­nem Blog?

Michaela: Beim Essen liebe ich die Viel­falt und die Abwechs­lung: Brot, Pasta, Gemüse…. à la „Wenn ich jetzt grad hier Treue schwöre, wird wie­der ein and­res ganz unglück­lich sein.“

2. Wel­che Rolle spielt Essen in dei­nem Leben?

Michaela: Essen ist existentiell.

3. Wor­auf soll­ten mehr Men­schen beim Essen achten?

Michaela: Dass sie beim Essen im Hier und Jetzt sind, ihre Sinne ein­schal­ten und sich dazu an einen Tisch set­zen – gerne in Gesell­schaft. Dann würde sich vie­les von selbst in eine gute Rich­tung bewegen…

4. Was war die schönste Erfah­rung mit dei­nem Blog?

Michaela: Da ich mit mei­nem Blog zum Kochen anspit­zen will, ist das schönste Feed­back, wenn jemand nach­ge­kocht oder nach­ge­ba­cken hat. Beson­ders freu­dig fand ich zuletzt den Aus­tausch mit Gün­ther Weber, des­sen Buch „Gut Brot will Weile haben“ ich rezen­siert habe. Ich fand/ finde es aber auch sehr span­nend, über den Blog Men­schen im „ech­ten Leben“ kennenzulernen.

5. Wel­che drei Web­sei­ten zum Thema Essen kannst du empfehlen?

Michaela: Petra von Chili und Cia­batta und Robert von Lamia­cu­cina sind für mich Säu­len­fi­gu­ren – ohne diese bei­den kann ich mir die deutsch­spra­chige Food­blog­szene nicht vorstellen. Christina von New Kitch on the Blog und Alex von foto e for­nelli finde ich total sym­pa­thisch, und die bei­den machen mir schlicht immer Appe­tit. Und von Valen­ti­nas Koch­buch lasse ich mich gerne inspi­rie­ren. Oder vom Profi Ralf von Only Food oder oder… Es gibt so viele deutsch­spra­chige und anre­gende Food­blogs, daher ist mein Blo­groll auch mit einer drei­stel­li­gen Liste bestückt. Prinzipiell habe ich einen Hang zu Food­blogs, in denen der Tel­ler wich­ti­ger als die Ser­vi­ette ist, also die Rezepte mehr Gewicht haben als die Deko.

Mehr über Michaela und ihr Food­blog „Grain de Sel — Salz­korn“ steht auf www.salzkorn.blogspot.de.

Blog der Woche: Chili und Ciabatta

Chili und Ciabatta

Ein Urge­stein der deut­schen Food­blo­go­sphäre: Chili und Ciabatta

Petra Holz­ap­fel ist die Mut­ter der deut­schen Food­blo­go­sphäre — und das in dop­pel­ter Hin­sicht. Denn zum einen ist sie Vor­bild gewe­sen für ihre Toch­ter Kathi, die seit 2006 das Food­blog Koch­frosch betreibt. Und zum ande­ren dürfte Petra noch zig wei­tere Essens­lieb­ha­ber dazu ermun­tert haben, ihre Rezepte über das Inter­net zu tei­len. Denn ihr Blog Chili & Cia­batta war eines der ers­ten deutsch­spra­chi­gen Food­blogs über­haupt. Der erste Ein­trag im April 2004 lautete:

Durch Zufall bin ich letzte Woche auf einen wirk­lich inter­es­san­ten Food-Blog gesto­ßen - Il Forno. Von da aus dann immer mehr Blogs gele­sen und immer mehr und neue Anre­gun­gen erhal­ten, fas­zi­nie­rend. Nun pro­bier ich das selbst auch mal :-)

Als ers­tes Rezept folgte kurz dar­auf eine scharf-saure Gemüse-Nudelsuppe — und doch waren diese anfäng­li­chen Geh­ver­su­che weder Petras erste Erfah­run­gen in Sachen Kochen noch in Sachen Inter­net. Denn bereits im Jahr 1996 las die Nie­der­baye­rin in einem Buch über die Exis­tenz von News­grup­pen, und bald stand für sie fest: „Ein Modem musste her.“ Mit ihm erkun­dete sie die Wei­ten der digi­ta­len Welt, nahm an Dis­kus­si­ons­run­den teil und tauschte Rezepte aus, denn Kochen und Essen sind seit jeher Petras große Lei­den­schaft. „Alles, was mit gutem Essen und Trin­ken zu tun hat, fas­zi­niert mich“, sagt sie im Inter­view mit der Schmau­s­epost. „Kochen, Backen, das Stö­bern in Koch­bü­chern, die Küchen­kul­tur frem­der Län­der, fei­nes Essen in net­ter Gesell­schaft, gute Restaurants.“

Zwi­schen 1997 und 2004 stellt Petra für den Gar­ten­bau­ver­ein ihrer Hei­mat­ge­meinde Gei­ers­thal jeden Monat ein neues Menü zusam­men — noch heute kann man diese beein­dru­ckende Rezep­te­samm­lung in ihrem Archiv durch­stö­bern. Ab 2004 ver­la­gert Petra ihre Küchen­ex­pe­ri­mente dann auf das Blog Chili und Cia­batta. „Der Name des Blogs ver­rät zwei mei­ner Vor­lie­ben: schar­fes Essen und gutes Brot“, ver­rät sie und betont: „Das gesamte Brot im Hause Chili und Cia­batta kommt aus dem eige­nen Backofen.“

Dar­über hin­aus pro­biert sich die stu­dierte Lebens­mit­tel­che­mi­ke­rin an Rezep­ten aus aller Her­ren Län­der, wobei die pas­sen­den Zuta­ten in der nie­der­baye­ri­schen Pro­vinz nicht immer ganz ein­fach zu fin­den seien, sagt Petra, die auf zwei Dinge beson­de­ren Wert legt: „Wich­tig ist mir, dass die Rezepte im Blog gelingsi­cher sind und aus­führ­lich beschrie­ben werden.“

Und so will Petra auch noch die kom­men­den Jahre flei­ßig wei­ter blog­gen — ganz im Gegen­satz zu ihrer Inspi­ra­ti­ons­quelle. Denn jener Food­blog Il Forno, der sie damals zu Chili und Cia­batta inspi­riert hat, bewies deut­lich weni­ger Durch­hal­te­ver­mö­gen: Der letzte Ein­trag der Seite stammt vom 8. Okto­ber 2006.

INTERVIEW: 5 Fra­gen an… Petra von Chili und Ciabatta

1. Was ist dein per­sön­li­ches Lieb­lings­ge­richt in deinem Blog?

Petra: Ein Lieb­lings­ge­richt aus dem Blog kann ich beim bes­ten Wil­len nicht benen­nen — das schwankt je nach Jah­res­zeit, Lust und Laune.

2. Wel­che Rolle spielt Essen in deinem Leben?

Petra: Essen hat schon immer eine wich­tige Rolle in mei­nem Leben gespielt. Meine Eltern haben gerne gut geges­sen, schon als Kin­der haben wir auch so Exo­ti­sches wie Schne­cken oder See­spinne vor­ge­setzt bekom­men. Die Liebe zu Nah­rungs­mit­teln hat mich übri­gens auch bei der Berufs­wahl beein­flusst: Ich habe Lebens­mit­tel­che­mie studiert.

3. Wor­auf soll­ten mehr Men­schen beim Essen achten?

Petra: Ich würde mich freuen, wenn die Leute beim Ein­kauf wie­der auf qua­li­ta­tiv gute Grund­nah­rungs­mit­tel set­zen und die gan­zen Fer­tig– und Halb­fer­tig­pro­dukte links lie­gen las­sen. Fürs Kochen und Essen sollte man sich Zeit neh­men, es mit allen Sin­nen genießen.

4. Was war die schönste Erfah­rung mit deinem Blog?

Petra: Ich freue mich über jeden Kom­men­tar, beson­ders natür­lich über Erfolgs­mel­dun­gen zu nach­ge­koch­ten Gerich­ten. Kürz­lich hat mir eine Blog­le­se­rin als Dank ein lie­be­voll zusam­men­ge­stell­tes Paket mit lau­ter beson­de­ren Zuta­ten geschickt, das war natür­lich eine ganz beson­dere Beloh­nung! Dar­un­ter waren auch korea­ni­sche Zuta­ten, was gleich Anlass gab, etwas Korea­ni­sches zu kochen.  Beson­ders nett finde ich aber auch, dass ich durchs Blog­gen eine ganze Reihe Leute per­sön­lich ken­nen­ler­nen durfte, dar­aus sind echte Freund­schaf­ten entstanden.

5. Wel­che drei Web­sei­ten zum Thema Essen kannst du empfehlen?

Petra: Inzwi­schen ist die Anzahl der Food­blogs fast unüber­schau­bar groß gewor­den, um hier auf dem Lau­fen­den sein, müsste man den gan­zen Tag lesend am PC ver­brin­gen. Ein Blick in die Food­blog­liste unter Köst­lich und Kon­sor­ten lohnt sich aber immer!

Her­aus­grei­fen möchte ich den­noch zwei Blogs:

Mehr über Petra und ihren Food­blog steht bei Chili & Cia­batta.

Blog der Woche: Vollwert-Blog

Vollwert-Blog

Unse­ren Blog zu star­ten, war eine unse­rer bes­ten Ent­schei­dun­gen“, sagen Mela­nie und Sönke.

Wie wert­voll ist Voll­wert? Diese Frage ist unter Ernäh­rungs­ex­per­ten umstrit­ten. Unum­strit­ten sind hin­ge­gen die erfreu­li­chen Aus­wir­kun­gen, die die Umstel­lung auf eine voll­wer­tige Ernäh­rung im Fall von Mela­nie und Sönke hatte — auch wenn ihr eine lange Lei­dens­ge­schichte vorausging.

So kämpfte Mela­nie seit ihrer Kind­heit mit Gelenk­schmer­zen; Sönke litt bereits als Baby an Neu­ro­der­mi­tis, ehe sich auch noch Heu­schnup­fen und All­er­gien dazu­ge­sell­ten. „Lange Zeit kamen wir nicht auf die Idee, unsere gesund­heit­li­chen Beschwer­den mit unse­rer Ernäh­rung in Ver­bin­dung zu brin­gen“, schrei­ben die bei­den in ihrem Vollwert-Blog. „Erst nach und nach began­nen wir zu erah­nen, wie groß der Zusam­men­hang zwi­schen weit­ver­brei­te­ten Erkran­kun­gen und gän­gi­ger Ernäh­rung tat­säch­lich ist.“

Stein des Ansto­ßes waren dabei die Über­le­gun­gen des Arz­tes Dr. Max Otto Bru­ker (1909–2001), der zahl­rei­che ernäh­rungs­be­dingte Zivi­li­sa­ti­ons­krank­hei­ten wie All­er­gien, Dia­be­tes, Herz­in­farkte und Schlag­an­fälle auf Vital­stoff­man­gel zurück­führte. Und für die­sen machte er wie­derum die heute gän­gi­gen indus­tri­ell hoch­ver­ar­bei­te­ten Nah­rungs­mit­tel verantwortlich.

In einem ers­ten Schritt hiel­ten sich Mela­nie und Sönke fortan an die vier gol­de­nen Bruker-Regeln:

  • kei­nen Fabrikzucker
  • kein Aus­zugs­mehl
  • keine raf­fi­nier­ten Fette
  • keine Säfte und gekoch­tes Obst

Statt­des­sen gibt es täglich:

  • ein Frisch­korn­ge­richt aus 3 Ess­löf­feln uner­hitz­tem Getreide
  • Frisch­kost aus rohem Gemüse und Obst
  • Voll­korn­brot und Voll­korn­pro­dukte aus frisch­ge­mah­le­nem Getreide
  • natur­be­las­sene Fette

Die Umstel­lung zeigte bei dem Ehe­paar aus Osna­brück als­bald erste Erfolge. Doch sprung­haft bes­ser wurde es erst, als sie auch noch kom­plett auf tie­ri­sches Eiweiß ver­zich­te­ten, also Fleisch, Milch­pro­dukte, Eier und Co. Danach habe Mela­nie kaum mehr Gelenk­schmer­zen gehabt. Und Sönke konnte nicht nur wie­der nach Her­zens­lust Obst essen, son­dern auch sein Heu­schnup­fen ver­schwand. „Zu unse­rem Erstau­nen gelang es uns, mit die­ser Ernäh­rung unsere gesund­heit­li­chen Pro­bleme in den Griff zu bekom­men“, sagt das Ehe­paar im Inter­view mit der Schmau­s­epost. „Das funk­tio­niert so gut, dass Sönke als Multi-Allergiker die­ses Früh­jahr zum Bei­spiel über­haupt keine Pro­bleme mit dem star­ken Pol­len­flug hatte.“

Um ande­ren Men­schen von ihren Erfah­run­gen zu berich­ten und als Moti­va­ti­ons­hilfe, damit sie die voll­wer­tige, eiweiß­lose Ernäh­rung durch­hal­ten, rie­fen die bei­den Infor­ma­ti­ker im Februar 2012 ihren Vollwert-Blog ins Leben. Darin berich­ten sie von ihren Küch­er­leb­nis­sen und ihren Erfah­run­gen aus der Roh­kost– und Voll­wert­welt. „Wir sind der Mei­nung, dass Essen schme­cken muss — auch wenn es gesund ist“, sagen Mela­nie und Sönke. „Des­halb lau­tet unser Blog­motto: Lecker Essen — gesund Leben.“

INTERVIEW — 5 Fra­gen an… Mela­nie & Sönke:

1. Was ist euer per­sön­li­ches Lieb­lings­ge­richt in eurem Blog?

Mela­nie & Sönke: Schwie­rige Frage. Eigent­lich mögen wir alle unsere Blog-Rezepte sehr gerne, denn in unse­ren Blog kom­men nur erprobte Lieb­lings­re­zepte. Mela­nie mag beson­ders unsere (roh­köst­li­chen) Brow­nies. Aus nur vier Zuta­ten sind sie eine süch­tig­ma­chende, voll­wer­tige, glu­ten­freie und vegane Nasche­rei, die sich ohne Backen zube­rei­ten lässt. Einer von Sön­kes Favo­ri­ten sind die Nudeln mit Kür­bissauce. Das Rezept ist super schnell zube­rei­tet und sehr varia­ti­ons­reich. Außer­dem ver­bin­den wir beson­dere Erin­ne­run­gen mit die­sem Gericht (mehr dazu auf unse­rem Blog).

2. Wel­che Rolle spielt Essen in eurem Leben?

Mela­nie & Sönke: Essen spielt eine sehr große Rolle in unse­rem Leben. Nach einem anstren­gen­den Arbeits­tag im Büro gibt es nichts Schö­ne­res als in der Küche zu ste­hen und neue Rezepte aus­zu­pro­bie­ren. Kochen ist für uns Ent­span­nung. Wir kochen zwar gerne selbst, fin­den es aber auch immer super span­nend, in frem­den Städ­ten nach außer­ge­wöhn­li­chen Cafés und Restau­rants Aus­schau zu hal­ten. Mitt­ler­weile ist es schon zu einer Tra­di­tion gewor­den, dass wir uns an unse­ren Geburts­ta­gen frei neh­men und auf kuli­na­ri­sche Städ­te­tour gehen.

3. Wor­auf soll­ten mehr Men­schen beim Essen achten?

Mela­nie & Sönke: Es wäre schön, wenn sich mehr Men­schen über die Her­kunft und die Pro­duk­ti­ons­um­stände ihrer Nah­rung infor­mie­ren wür­den. Denn viele große Pro­bleme die­ser Welt hän­gen mit unse­rer Ernäh­rung zusam­men. Ein biss­chen trau­rig ist es bei­spiels­weise schon, dass kon­ven­tio­nel­ler Anbau der Nor­mal­zu­stand in unse­rer heu­ti­gen Welt ist. Die gan­zen Kos­ten und Neben­wir­kun­gen, die im kon­ven­tio­nel­len Anbau ent­ste­hen, wie mas­sive Sub­ven­tio­nen, inten­si­ver Ener­gie­ein­satz (Erdöl für Maschi­nen, Spritz­mit­tel– und Dün­ger­her­stel­lung), Zer­stö­rung der Boden­frucht­bar­keit, Was­ser­ver­schwen­dung, Ver­lust der Arten­viel­falt durch Mono­kul­tu­ren, Umwelt­zer­stö­rung und gesund­heit­li­che Gefah­ren durch Pes­ti­zide, Her­bi­zide, Fun­gi­zide usw. müss­ten eigent­lich auch bedacht wer­den, wenn ökolo­gi­scher und kon­ven­tio­nel­ler Anbau mit­ein­an­der ver­gli­chen wer­den. Wir sind davon über­zeugt, dass ökolo­gi­scher Anbau dem­ge­gen­über sehr viel nach­hal­ti­ger ist.

Auch die heu­tige Mas­sen­tier­hal­tung ist ein rie­si­ger Skan­dal. Sie bedeu­tet eine unend­li­che Qual für die Tiere und erzeugt gra­vie­rende Umwelt­pro­bleme. Außer­dem ist der mas­sive Ein­satz von Anti­bio­tika und dar­aus ent­ste­hende mul­ti­re­sis­tente Keime eine Gefahr für unsere Gesund­heit. Wir ver­su­chen mög­lichst sai­so­nal und lokal ein­zu­kau­fen. Der Haupt­be­stand­teil unse­rer Ernäh­rung sind natur­be­las­sene Pflan­zen aus bio­lo­gi­schem Anbau. So tun wir nicht nur unse­rer Gesund­heit, son­dern auch der Umwelt etwas Gutes. Opti­mal ist es, zu jeder Mahl­zeit etwas Fri­sches zu essen. Bei­spiels­weise ist ein fri­scher Apfel immer gesün­der als Apfel­saft oder Apfelkompott.

4. Was war die schönste Erfah­rung mit eurem Blog?

Mela­nie & Sönke: Unse­ren Blog zu star­ten, war eine unse­rer bes­ten Ent­schei­dun­gen. Durch unse­ren Blog haben wir viele nette Men­schen ken­nen­ge­lernt. Wir freuen uns immer rie­sig über alle Kom­men­tare und E-Mails. Beson­ders süß fan­den wir den Kom­men­tar von einer Lese­rin, die berich­tete dass ihr zwölf Monate alter Sohn lie­ber unsere Voll­korn­bröt­chen müm­melt als Brei zu essen.

5) Wel­che drei Web­sei­ten zum Thema Essen könnt ihr empfehlen?

Mela­nie & Sönke:

  • Gerne stö­bern wir im Blog My New Roots von Sarah nach Rezep­tin­spi­ra­tio­nen. Von ihren humor­vol­len und infor­ma­ti­ven Tex­ten, den wun­der­schö­nen Fotos und ihren unge­wöhn­li­chen Rezep­ten sind wir immer wie­der total begeis­tert. Sarah ist unser gro­ßes Vorbild.
  • Im Blog Food Vege­ta­risch von Eva gibt es nicht nur leckere, vege­ta­ri­sche Rezepte, son­dern auch hilf­rei­che Fotografie-Tutorials und inter­es­sante Buch­vor­stel­lun­gen. Eva haben wir letz­tes Jahr bei einem Food Pho­to­gra­phy Semi­nar ken­nen­ge­lernt. Gemein­sam mit Eva haben wir schon bei uns zu Hause Indisch gekocht und foto­gra­fiert. Von ihren umwer­fen­den Bil­dern kön­nen wir noch viel lernen.
  • Sehr gut gefällt uns auch der Blog Eat Train Love von Kris­tin. Auf ihrem Blog prä­sen­tiert Kris­tin einen gelun­ge­nen Mix aus gesun­der Ernäh­rung, kör­per­li­cher Fit­ness und see­li­schem Wohl­be­fin­den. Durch ihre freund­li­che Art und ihre anste­ckende Begeis­te­rung hat sie uns dazu ani­miert mehr Sport in unser Leben zu integrieren.

 Mehr über Mela­nie & Sönke und ihren Blog steht auf der Web­seite www.vollwert-blog.de.

Blog der Woche: The Stepford Husband

Stepford

Kevin sagt über sei­nen Blog: „Die Gerichte schauen nach viel aus, sind aber ein­fach zuzubereiten.“

Der Name lässt viel Raum für Spe­ku­la­tio­nen: The Ste­pford Hus­band hat Kevin Ilse sei­nen Food­blog getauft — offen­bar nach dem Best­sel­ler Die Frauen von Ste­pford (The Ste­pford Wives), der 1972 von Ira Levin geschrie­ben und zuletzt 2004 mit Nicole Kid­man ver­filmt wurde. Kurz gesagt, geht es darin um eine Gruppe von benach­bar­ten Män­nern, die ihren Frauen Mikro­chips ins Gehirn ein­ge­pflanzt haben, sodass diese als will­fäh­rige Haus­frauen klag­los ihren Dienst in Heim und Küche tun. Der Begriff Stepford-Frau hat sich seit­dem im eng­li­schen Sprach­raum laut Wiki­pe­dia zum Syn­onym für die per­fekte, immer gut gelaunte Haus­frau entwickelt.

Food­blog­ger Kevin Ilse bezeich­net sich indes als Ste­pford Hus­band, also als Stepford-Mann. Weil seine Gerichte immer immer so per­fekt wie die Roboter-Frauen und beson­ders auf­wän­dig sind? Wohl eher nicht, wie er in einem Inter­view selbst sagt: „Meine Art zu kochen ist boden­stän­dig und ein­fach. Jeder soll meine Rezept nach­ko­chen kön­nen. Denn Essen soll zwar auch schön aus­se­hen, aber in ers­ter Linie ein­fach schme­cken und nicht vier Tage Vor­be­rei­tung brau­chen.“ Viel­mehr habe er im Jahr 2011 schlicht nach einem Namen für sei­nen Blog gesucht, der lus­tig ist — und da lan­dete er bei The Ste­pford Hus­band.

Dort fin­det man seit­dem jene Krea­tio­nen, die der Ober­ös­ter­rei­cher in sei­ner hei­mi­schen Küche kre­iert: boden­stän­dig, aber gewitzt; ein­fach, aber ohne Fer­tig­pro­dukte — und stets in einem unterhaltsam-augenzwinkernden Duk­tus und mit hoch­wer­ti­gen Fotos präsentiert. „Viele Men­schen set­zen bei Autos, Klei­dung und Urlau­ben auf Qua­li­tät und inves­tie­ren dabei viel Geld“, sagt Kevin, der im Beruf Mode­re­dak­teur bei einem öster­rei­chi­schen Maga­zin ist. „Geht es aber ums Essen, stop­fen sie billigst-produziertes Zeug in sich hin­ein. Dabei sollte man gerade hier auf Qua­li­tät achten.“

Die Band­breite der Gerichte auf The Ste­pford Hus­band ist dabei ganz und gar nicht ein­tö­nig à la Stepford-Frau: Von Süß­spei­sen (Polen­ta­schmar­ren) springt Kevin zu Sup­pen (Cre­mige Schwam­merl­suppe mit Sco­nes); Haus­manns­kost (Speck­knö­deln von Oma) steht neben Vege­ta­ri­schem (Spi­natsa­lat mit war­men Bir­nen); und von Fast Food (Kraut­fle­ckerln) geht es zu Tar­tes und Quiches (Erbsen-Tarte mit Minze). Oder wie es die Jury eines Food-Blog-Awards for­mu­liert hat:

Der Ste­pford Hus­band kocht mit einer Locker­heit Klei­nes und Gro­ßes, Süßes und Sau­res, Cle­ve­res und Schlaues, wie aus dem Ärmel geschüt­telt. Beim Lesen sei­nes Blogs fühlt man sich selbst wie ein Gast in sei­ner Küche.

INTERVIEW: 5 Fra­gen an… — Kevin von The Ste­pford Husband

1. Was ist dein per­sön­li­ches Lieb­lings­ge­richt in dei­nem Blog?

Kevin: Ganz ehr­lich? Eigent­lich immer genau das Neu­este! Da habe ich noch den Geschmack auf der Zunge und die Bil­der im Kopf.

2. Wel­che Rolle spielt Essen in dei­nem Leben?

Kevin: Mir war gutes Essen und auch das Zube­rei­ten von Essen immer schon sehr wich­tig. Denn ich bin nicht nur ein Genuss­mensch, son­dern für mich ist Essen auch eine Spra­che, die jeder ver­steht. Eine leckere Mahl­zeit bringt Men­schen an einen Tisch und bringt sie zum Reden und Schwär­men. Ich finde es gibt fast nichts Bes­se­res als ein paar Stun­den mit net­ten Men­schen ein lecke­res Essen zu genie­ßen und sich ange­regt zu unterhalten.

3. Wor­auf soll­ten mehr Men­schen beim Essen achten?

Kevin: Ich finde, gerade Fami­lien soll­ten das Essen wie­der mehr zum Ritual machen. Mit offe­nen Augen ein­kau­fen gehen, gemein­sam — gerade mit Kin­dern — kochen und zusam­men an einem Tisch essen. Und dabei auch immer wie­der gemein­sam Neues ausprobieren

4. Was war die schönste Erfah­rung mit dei­nem Blog?

Kevin: Mich freut es immer, wenn Leser auf mich zukom­men und mir erzäh­len, dass sie etwas nach­ge­kocht haben und es ihnen geschmeckt hat oder sie auch etwas abge­än­dert haben.

5. Wel­che drei Web­sei­ten zum Thema Essen kannst du empfehlen?

Kevin: Ich bin selbst eigent­lich ein recht schlech­ter Foodblog-Leser, wenn ich mal ehr­lich sein darf. Des­halb habe ich keine fixe Liste an Blogs, die ich ver­folge. Im Moment lese ich aber immer mal wie­der gern in diese rein:

  • mimithorisson.com — Ihre wun­der­schö­nen Bil­der erzäh­len von einer Lan­d­idylle von der ich immer träume.
  • www.whatkatieate.com — Von der erfolg­rei­chen US-Bloggerin habe ich mir vor kur­zem das Koch­buch gekauft und erkunde auch immer noch gerne ihren Blog. Tolle Bil­der, tolle Rezepte!
  • complimenttothechef.com — Leckere Rezepte, schöne Bilder, sympathische Blog­ge­rin. Mehr kann man sich von einem Food­blog nicht wünschen.

Mehr über Kevin und sei­nen Food­blog steht auf www.thestepfordhusband.blogspot.de.

Blog der Woche: bushcooks kitchen

Bushcook

Food­blog eines Münch­ner Kindls: bush­cooks kitchen.

 Über mich? Na ja, ich koche halt sehr gerne.

Mit die­sem Satz beginnt Doro­thée die Rubrik Über mich auf bush­cooks kit­chen. Wo andere Food­blog­ger oft sei­ten­lang über ihre Lebens­ge­schichte, ihre Fami­li­en­si­tua­tion, ihre Küche, ihre kuli­na­ri­schen Vor­lie­ben, ihre gusta­to­ri­schen Abnei­gun­gen, ihre Aus­zeich­nun­gen und die Farbe ihrer Wohn­zim­mer­gar­di­nen schwa­dro­nie­ren, beschränkt sich die Münch­ne­rin auf einen knap­pen Absatz. In gewis­ser Weise ist das auch typisch für ihren Food­blog. Denn bei bush­cooks kit­chen steht nicht die Per­son, son­dern es ste­hen die Rezepte im Vor­der­punkt. Danach fol­gen die Rezepte, gefolgt von den Rezep­ten – gerne auch als kom­plette Menüs oder im Zuge von Kochbuch-Rezensionen.

Pas­send dazu hat Doro­thée vor zwei Jah­ren ihren Blog auch nicht mit gro­ßen Ankün­di­gun­gen oder einem lang­at­mi­gen Will­kom­mens­gruß eröff­net — son­dern ist direkt mit einem exqui­si­ten ara­bi­schen Menü durch­ge­star­tet, unter ande­rem aus Jakobs­mu­schel auf Bul­gur­sa­lat, Kanin­chen in Kar­da­mom­soße und Man­da­ri­nen­sor­bet. „Mein Blog ist für mich auch ein Nach­schla­ge­werk“, sagt Doro­thée im Inter­view mit der Schmau­s­epost. „Des­halb gibt es bei mir eine bunte Mischung rund um das Thema Kochen und Essen.“ Wobei ihr eines wich­tig ist: „Ich lege gro­ßen Wert auf Qua­li­tät, dies gilt für die Lebens­mit­tel und das hand­werk­li­che Arbei­ten in der Küche.“

Gele­gent­lich lässt Doro­thée dann aber doch mal einen Blick über den Koch­topf­rand zu — so etwa in einem Gespräch mit Valen­ti­nas Koch­buch. Da berich­tet die „begeis­terte Hob­by­kö­chin“ (Doro­thée über sich selbst) von nicht weni­ger als 2000 Koch­bü­chern, die stolze 32 Meter Regal­länge fül­len. Ein beson­dere Vor­liebe hat sie dabei für die regio­nale Küche, und hier hat es ihr vor allem ihr Hei­mat­land Bay­ern ange­tan. So sagt sie in dem Interview:

Auch auf die Gefahr hin, dass ich mich jetzt unbe­liebt mache. Ich habe wirk­lich sehr viele unter­schied­li­che Bücher aus Deutsch­land, aus den Bun­des­län­dern, sogar von ein­zel­nen Städ­ten. Die Viel­falt der Baye­ri­schen Küche beein­druckt mich am meis­ten. In die­ser Aus­prä­gung kann ich das bei ande­ren Bun­des­län­dern nicht so feststellen.

Ent­spre­chend fin­det der Frei­staat auch bei einem Schman­kerl auf bush­cooks kit­chen beson­dere Berück­sich­ti­gung — näm­lich bei Doro­thées Genuss­re­gio­nen. Hier­für hat die Münch­ne­rin auf Google-Maps Emp­feh­lun­gen für ver­schie­dene Gegen­den ver­öf­fent­licht: Fran­ken, Mün­chen oder das All­gäu, aber auch Baden-Württemberg, die Pfalz oder Österreich.

Inter­view — 5 Fra­gen an… Doro­thée von bush­cooks kitchen:

1. Was ist dein per­sön­li­ches Lieb­lings­ge­richt in dei­nem Blog?

Doro­thée: Mein Lieb­lings­ge­richt ist ein Lieb­lings­menü. Das habe ich vor zwei Jah­ren für meine Freun­din gekocht und damit mei­nen Blog gestar­tet. Ich liebe die ara­bi­sche Küche sehr, und es hat mir damals sehr große Freude gemacht ein gan­zes Menü mit die­sen wun­der­ba­ren Aro­men zu zau­bern. Die Rezepte sind immer noch aktu­ell und nach­koch­wür­dig. Anhand der Fotos sieht man die Ent­wick­lung mei­nes Blogs und das freut mich.

2. Wel­che Rolle spielt Essen in dei­nem Leben?

Doro­thée: Essen spielt eine sehr große Rolle in mei­nem Leben. Essen ist die Lebens­grund­lage und die kann jeder selbst gestal­ten. Für mich bedeu­tet es, neben der gesun­den Ernäh­rung, auch Spaß, Krea­ti­vi­tät, Selb­stän­dig­keit und Geselligkeit.

3. Wor­auf soll­ten mehr Men­schen beim Essen achten?

Doro­thée: Auf das Essen. Jetzt könnte ich die gan­zen Schlag­wör­ter auf­zäh­len: bio, regio­nal, sai­so­nal, mehr Gemüse – weni­ger Fleisch, selbst­ge­kocht, keine indus­tri­el­len Lebens­mit­tel, fair gehandelt… Ich beob­achte schon län­ger das Kauf­ver­hal­ten von jun­gen Men­schen im Super­markt zur Mit­tags­zeit. Das erschreckt mich. Da ste­hen lange Schlan­gen an der Kasse und jeder hat ein Plas­tik­ge­tränk und ein Plas­tik­ge­richt in der Hand. Und das machen sie jeden Tag. So lang­wei­lige Dinge wie Pla­nung, Vor­rats­hal­tung, Kochen, Hin­set­zen, gemein­sam Essen zu fes­ten Zei­ten, ken­nen sie ver­mut­lich nicht. Das ist sehr schade, denn es gäbe Halt und för­dert mei­ner Mei­nung nach auch das Miteinander.

4. Was war die schönste Erfah­rung mit dei­nem Blog?

Doro­thée: Vor kur­zem hatte mein Blog den zwei­ten Jah­res­tag. Zu die­sem Anlass konnte ich einen tol­len Blog-Event durch­füh­ren. Zuerst war ich total über­rascht, dass sich so viele Freunde und nette Kon­takte mit gestif­te­ten Prei­sen betei­ligt haben, und dann hat mich die Viel­zahl der oft sehr per­sön­li­chen und lie­be­vol­len Teilnahme-Beiträge total umgehauen.

5. Wel­che drei Web­sei­ten zum Thema Essen kannst du empfehlen?

Doro­thée: Drei Food­blogs zu emp­feh­len, ist unmög­lich für mich. Des­halb möchte ich auf die tolle Samm­lung der deutsch­spra­chi­gen Food­blogs bei Köst­lich und Kon­sor­ten hinweisen. Viele inter­es­sante Infor­ma­tio­nen finde ich regel­mä­ßig bei Slow Food.

Mehr über Doro­thée und ihr Food­blog steht auf bushcooks-kitchen.blogspot.de.