Schlagwort-Archiv: KochbücherNewsletter

Schmausepost vom 13. Februar

Schman­kerl der Woche

Schnitzel-Trilogie: Drei nicht ganz kurze Bei­träge — und das nur über den rich­ti­gen Schnitt von Fleisch? Muss das nicht zwangs­läu­fig gähnend-fad wer­den? Ganz im Gegen­teil, wie Peter von „Aus mei­nem Koch­topf“ nun beweist. In sei­ner „Schnitzel-Trilogie“ erfah­ren nicht nur lei­den­schaft­li­che Fleisch­es­ser aller­lei rund ums Zer­le­gen eines Schweins — unter ande­rem auch, warum man bes­ser einen Bogen um XXL-Schnitzel und Dis­coun­ter­ware macht.

 

Zahl der Woche

7345 Euro hat die Crowdfunding-Kampagne für „Wiki Cheese“ bin­nen acht Tagen gesam­melt — nun kann das Pro­jekt an den Start gehen. Sein ehr­gei­zi­ges Ziel: sämt­li­che Käse­sor­ten in Frank­reich doku­men­tie­ren.
Stutt­gar­ter Zeitung

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

       

Aus den Medien

Gewohnt rei­ße­risch titelt Mun­chies: „Bekennt­nisse eines Kochs: Das Leben im Wei­ßen Haus“. Den­noch ist das zwei­tei­lige Inter­view mit Wal­ter Scheib durch­aus lesens­wert — nicht zuletzt, wenn er die Ernäh­rungs­ge­wohn­hei­ten von Bush und Clin­ton ver­gleicht.
Mun­chies (Teil 1)Mun­chies (Teil 2)

Vegane Würst­chen gibt’s inzwi­schen in jedem Super­markt. Der Haken: Man weiß nicht wirk­lich, was drin steckt. Des­halb gibt Nicole bei „Just vegan“ eine Video-Anleitung fürs „Wurs­ten ohne Tier“ — inklu­sive Rezept für vegane Würst­chen mit Kar­tof­fel­sa­lat.
Stern (Video)

Essen für Arbeit: Den ers­ten koope­ra­ti­ven Super­markt will eine Gruppe Fran­zo­sen in Paris eröff­nen. Im „La Louve“ sol­len nur Mit­glie­der ein­kau­fen dür­fen, die auch im Laden mit­hel­fen — dafür lie­gen die Preise nied­ri­ger als in gewöhn­li­chen Super­märk­ten. Aktu­ell sam­melt das Pro­jekt Start­ka­pi­tal mit­tels Crowd­fun­ding.
Enorm-Magazin

Die Qual der Wahl im Super­markt setzt Kon­su­men­ten unter Druck, sagt Ernäh­rungs­ex­per­tin Hanni Rütz­ler im Inter­view. Die Folge sei eine zuneh­mende Popu­la­ri­tät der radi­ka­len Ernäh­rungs­for­men. Was Rütz­ler beson­ders stört: Der „Ges­tus mora­li­scher Über­le­gen­heit“ der Essens­fun­da­men­ta­lis­ten.
Spie­gel

Das neue Bio: Die Nach­frage nach vega­nen Pro­duk­ten wächst wei­ter rasant, sodass inzwi­schen sogar Dis­coun­ter spe­zi­elle tier­freie Lebens­mit­tel anbie­ten. Aller­dings hat der Boom auch Schat­ten­sei­ten, schreibt Sil­via Liebrich in der Süd­deut­schen. So kri­ti­sie­ren Ver­brau­cher­schüt­zer, dass vegane Pro­dukte oft nicht bio, kaum natur­be­las­sen und wenig nach­hal­tig seien.
Süd­deut­sche

Keine Zitrone, kein Pfef­fer: Das Restau­rant „Nobel­hart & Schmut­zig“ in Ber­lin will auf „radi­kale Regio­nal­kü­che“ set­zen. Den­noch (oder des­we­gen) erfährt das Lokal schon vor sei­ner Eröff­nung am 13. Februar viel Beach­tung — wohl auch, weil Billy Wag­ner mit­mischt, der „Pop­star der deut­schen Wein­szene“.
Welt

 

Aus den Blogs

Reden wir über Geld: Die wohl meist­ge­le­sene Geschichte in der Food­blo­go­sphäre (und dar­über hin­aus) war vorige Woche der Arti­kel von Mel bei Gour­met Gue­rilla über „Was ein Blog im Monat so kos­tet. Und warum die Leser das wis­sen soll­ten“. Dazu gibt’s zwei Repli­ken von Don Dah­l­mann und Sven (pop64), die nicht mit Kri­tik spa­ren.
Gour­met Gue­rillaDon Dah­l­mann (Kri­tik)pop64 (Kri­tik)Blog­pro­jekt (Fazit)

Ess­stö­rung: Über den Zwang, sich gesund zu ernäh­ren, haben in den ver­gan­ge­nen Wochen ver­schie­dene Medien berich­tet. Eine schöne Zusam­men­fas­sung zur Orthor­exia Ner­vosa lie­fert nun Han­nah bei „Pro­jekt: Gesund leben“. Dazu gibt’s reich­lich Hin­ter­grund­in­for­ma­tio­nen und einen Selbst­test.
Pro­jekt: Gesund leben

Gut ver­netzt: Wie kön­nen Ernäh­rungs­pro­fis von Social Media und ins­be­son­dere Face­book pro­fi­tie­ren? Die­ser Frage nähert sich Fried­helm bei „Doc Food“. Dabei lässt er unter ande­rem zwei Exper­ten von ihren Erfah­run­gen berich­ten.
Doc Food

In sei­nem Gourmet-Blog „Das Filet“ berich­tet David Schnapp über die geho­bene Küche in der Schweiz — „so sorg­fäl­tig und dif­fe­ren­ziert“ wie sonst nie­mand, fin­det Clau­dio von Anonyme Köche. Die bei­den haben sich nun zu einem 15-Gänge-Menü getrof­fen. Her­aus­ge­kom­men ist ein äußerst span­nen­des Inter­view über Junk­food, Ster­ne­kü­che und vie­les mehr.
Anonyme Köche (Inter­view)Das Filet

Kar­tof­fel­pü­reeo­lo­gie - allein wegen die­ser herr­li­chen Wort­schöp­fung lohnt sich die Lek­türe von Roberts Gedan­ken bei Lamia­cu­cina über das per­fekte Kar­tof­fel­pü­ree. Dazu gibt’s — natür­lich — ein Rezept für Sel­bi­ges.
Lamia­cu­cina

Kuli­na­ri­sche Rei­se­be­richte sind oft (zu) per­sön­lich geprägt, erin­nern an Erleb­nis­be­richte aus der 5. Klasse und sind so span­nend wie Rosamunde-Pilcher-Filme. Nicht so die Texte von Ste­van (Nut­ri­cu­li­nary). Er war in Japan und schreibt dar­über so mit­rei­ßend, dass man am liebs­ten selbst sofort die Kof­fer packen will.
Nut­ri­cu­li­nary (Sushi)Nut­ri­cu­li­nary (Ramen-Nudeln)

      

Rezepte der Woche

Glas­nu­del­sa­lat mit Hühn­chen: Als „lau­warm und par­ty­taug­lich“ beschreibt „Küchen­de­ern“ Jas­min ihren Glas­nu­del­sa­lat. Er kommt mit Hühn­chen­fleisch, Zucker­scho­ten und Maiskölb­chen daher; die Soße hat Jas­min kur­zer­hand von ihrem Thai-Curry mit knusp­ri­ger Ente ent­lie­hen.
Küchen­de­ern

Peter­si­li­en­sa­lat mit Gra­nat­ap­fel, Dukkah-Kichererbsen und geba­cke­nem Feta: Kirs­ten von „Sugar and Spice“ räumt sofort ein, dass es sich hier­bei „um den längs­ten Rezept­ti­tel über­haupt“ han­delt. Aber: „Alle Zuta­ten spie­len eine so wesent­li­che Rolle in die­sem Salat, dass ich keine davon unter den Tisch fal­len las­sen möchte.„
Sugar and Spice

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. 9 ver­ste­cke Stoffe im Essen (Uto­pia)

2. Lie­ber Ver­brau­cher (Frag den Land­wirt)

3. Ein­topf mit Wur­zel­ge­müse (Ein­fach Essen)

 

Nach­schlag

Für den „Gelieb­ten Füh­rer“: Anläss­lich des 73. Geburts­tags des 2011 ver­stor­be­nen Kim Jong-il haben sich Köche aus ganz Nord­ko­rea zu einem natio­na­len Koch­wett­be­werb getrof­fen. Der Guar­dian zeigt ein faszinierend-verstörendes Video von die­ser Ver­an­stal­tung.
Guar­dian

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Schmausepost vom 6. Februar

Schman­kerl der Woche

„Lie­ber Ver­brau­cher“: Mit die­sen harm­lo­sen Wor­ten beginnt der offene Brief von Bauer Willi bei „Frag den Land­wirt“, bevor es ungleich def­ti­ger wird. In sei­ner Wut­rede zetert Willi über Kon­su­men­ten, die mög­lichst bil­lige Lebens­mit­tel wol­len, aber hohe Ansprü­che haben; die Flug­man­gos kau­fen, aber jede Menge Essen weg­schmei­ßen; die behaup­ten, auf Qua­li­tät zu ach­ten, aber im Dis­coun­ter das Zeh­ner­pack Eier für einen Euro kaufen.

 

Zahl der Woche

9 ver­steckte Stoffe im Essen stellt die Web­seite Uto­pia vor — und gibt dazu Tipps, wie man sie mei­det. Mit dabei sind so appe­tit­li­che Dinge wie Säge­späne, Erdöl und Tier­kno­chen.
Uto­pia

 

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Aus den Medien

Ganz gut: Einen Koch­kurs der etwas ande­ren Art bie­ten die Her­manns­dor­fer Land­werk­stät­ten im baye­ri­schen Glonn an. Dort ler­nen Teil­neh­mer von drei Metz­gern, wie man mög­lichst viel vom Tier ver­wer­tet, also etwa auch mit Ein­ge­wei­den kocht. Der Titel des Koch­se­mi­nars: „Fleisch — das ganze Tier.„
Süd­deut­sche

Ein Lob der Kopie: Kraut­re­por­te­rin The­resa Bäu­er­lein taucht ein in die Welt der Flei­schi­mi­tate. Frü­her hielt sie diese für „das Lebensmittel-Äquivalent zu Nikotin-Pflastern“. Doch inzwi­schen fin­det Bäu­er­lein auch schlüs­sige Argu­mente die für der­lei Ersatz­pro­dukte spre­chen.
Kraut­re­por­ter

Gläs­lein, Gläs­lein auf dem Tisch, wer hat die feinste Bier­nase? Die­ser Frage sind die Tei­le­neh­mer bei der Deut­schen Meis­ter­schaft der Bier­som­me­liers nach­ge­gan­gen. Tho­mas Anlauf berich­tet für die Süd­deut­sche ein­drucks­voll von die­ser Ver­an­stal­tung.
Süd­deut­sche

Die Ein­mann­pa­ckung, kurz EPa, ist sozu­sa­gen die Über­le­bens­ra­tion für deut­sche Sol­da­ten. Doch was kommt bei ande­ren Natio­nen in den Armee-Rucksack? Mun­chies gibt einen Über­blick von Muschel­suppe und Minz­bon­bons (Groß­bri­tan­nien) bis zu Reh-Pâté und Enten­con­fit (Frank­reich).
Mun­chiesWiki­pe­dia (Einmannpakung)

Freier Die­ner: Arnd Erbel pflegt zu sei­nem Sau­er­teig eine inni­gere Bezie­hung als viele Men­schen zu ihrem Lebens­part­ner. Im taz-Interview ver­rät der Frei­bä­cker, warum er sei­nen Teig auch mal mit ins Kino nimmt und sich nur als des­sen „Anhäng­sel“ sieht. Ansons­ten aber fühlt sich Erbel frei — vom Kapi­tal­dienst bei den Ban­ken und von Mehl­ty­pen.
taz

 

Aus den Blogs

Mit Geschmack: Mit der Hilfe von Play­mo­bil­fi­gu­ren gibt Eva Dern­dor­fer eine fil­mi­sche Ein­füh­rung in die Lebens­mit­tel­sen­so­rik. Im ers­ten Teil erläu­tert sie, wie man her­aus­fin­den kann, ob zwei sehr ähnli­che Pro­dukte von­ein­an­der unter­scheid­bar sind.
Eva Dern­dor­fer

Geho­bene Küche: Das Gour­met Fes­ti­val in St. Moritz gilt als Inbe­griff des kuli­na­ri­schen Luxus. Die 22. Auf­lage stand dies­mal unter dem Motto „Bri­tish Edi­tion“, und als Lek­türe gibt’s zwei sehr unter­schied­li­che Erfah­rungs­be­richte, die jedoch beide lesens­wert sind: einer von NZZ-Gastrokritiker Wolf­gang Fass­ben­der, der andere von Anonyme-Köche-Chef Clau­dio.
Nach­ge­würzt (Fass­ben­der) - Teil 1 & FazitAnonyme Köche

Im Fokus: Mit wel­chen Ein­stel­lun­gen holt man bei Tages­licht  das meiste aus sei­nen Food-Fotos her­aus? Die Ant­wort auf diese Frage gibt Eva bei „Food Vege­ta­risch“. Dazu gibt es eine Menge Tipps und Tricks — nicht nur für Ein­stei­ger.
Food Vege­ta­risch

Ein Wie­ner Schnit­zel kriegt jeder hin? Mit­nich­ten, fin­det Cyria­cus vom Cul­ture Food Blog. Zwar sei der Klas­si­ker beliebt wie eh und je, jedoch lei­der nur sel­ten gut gemacht. Wie’s geht, ver­rät er sei­nen „Tipps für das per­fekte Schnit­zel“.
Cul­ture Food Blog

Die unge­schminkte Wahr­heit: Um ihr Essen auf­zu­pep­pen, schre­cken man­che Food­sty­lis­ten vor wenig zurück. Da wird das Grill­hähn­chen mit dem Bun­sen­bren­ner gebräunt, der Cap­puc­cino mit Rasier­schaum ver­edelt, und die Tomate im Bur­ger mit der Steck­na­del fest­ge­pinnt. Einen Ein­blick in diese Welt gibt Mel von Gour­met Gue­rilla anhand von drei sehens­wer­ten Videos.
Gour­met Guerilla

Ver­zerrte Wahr­neh­mung: Mit dem Image des Koch­be­rufs und sei­ner Aus­bil­dung beschäf­tigt sich Stef­fen Sin­zin­ger bei der Ber­li­ner Spei­se­meis­te­rei. Sei­nem Emp­fin­den nach gibt es ein stark ver­zerr­tes Bild davon — nicht zuletzt wegen der vie­len TV-Shows. Dabei ver­lange der Beruf zwar aller­lei Ent­beh­run­gen ab, sei aber zugleich auch abwechs­lungs­reich, for­dernd und begeis­ternd.
Ber­li­ner Speisemeisterei

     

Rezepte der Woche

Win­ter­ret­tich­sa­lat mit Forelle: In sei­ner Serie „Gemüse des Monats“ stellt Jörg von „Utecht schreibt“ den Schwar­zen Ret­tich alias Win­ter­ret­tich vor. Dazu lie­fert er ein Rezept für einen Salat vom Win­ter­ret­tich mit Lauch und geräu­cher­ter Forelle.
Utecht schreibt

Ein­topf mit Wur­zel­ge­müse, Kar­tof­feln und Lin­sen (vege­ta­risch): Bei Rating­agen­tu­ren gibt’s AAA, bei Ursula von „Ein­fach Essen“ gibt’s GGG. Das steht für gut, gesund, güns­tig — und trifft auf ihr Rezept für einen Win­ter­ein­topf zu.
Ein­fach Essen

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Dishs­torm bei Ber­tolli (Stern)

2. Oli­venöl: Das Geheim­nis des bil­li­gen Öls (Zeit)

3. Pekin­gente — Sel­ber zube­rei­ten lei­der so gut wie unmög­lich (Food­hun­ter)

 

Nach­schlag

McVer­fall: Auf Island hat 2009 der letzte McDonald’s zuge­macht. Damals kaufte sich Hör­tur Sma­ra­son einen Cheese­bur­ger samt Pom­mes fri­tes und bewahrte sie als Anden­ken auf. Inzwi­schen steht der mehr als vier Jahre alte Bur­ger im Museum; via Livestream kann man ver­fol­gen, wie er lang­sam ver­schim­melt.
N24The Verge (Englisch)

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Schmausepost vom 30. Januar

Schman­kerl der Woche

Dishs­torm, der: So könnte es der­einst im Duden ste­hen, und als Geburts­da­tum die­ses neuen Begriffs müsste die ver­gan­gene Woche her­hal­ten. Denn da ließ sich die Firma Ber­tolli zu sau­blö­den unge­schick­ten Kom­men­ta­ren auf den Facebook-Seiten eini­ger Food­blog­ger hin­rei­ßen, wor­auf hun­derte Blog­ger die FB-Seite der Firma zuspamm­ten — mit­tels eine Dishs­torms. Loh­nens­werte Lek­tü­ren dazu:

 

Zahl der Woche

80. Geburts­tag hat das Dosen­bier diese Woche gefei­ert. Unter dem Motto „Glanz­leis­tun­gen der Zivi­li­sa­tion“ erzählt DRa­dio­Wis­sen die Geschichte von der Revo­lu­tion im Geträn­ke­han­del.
DRa­dio­Wis­sen (Audio)

 

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Aus den Medien

Ölpreis im Sturz­flug: Die Her­stel­lung von hoch­wer­ti­gem Oli­venöl ist eine Kunst. Und auf­wen­dig. Des­halb ist das End­pro­dukt nicht ganz güns­tig. Wie aber kann es sein, dass Oli­venöl bei deut­schen Dis­coun­tern für eine Hand­voll Euro ver­ramscht wird? Wolf­gang Lech­ner blickt in der Zeit hin­ter das Geheim­nis des bil­li­gen Öls.
Zeit

Der Berufstrin­ker: Keith Rogers besucht jeden Tag zwölf Pubs — außer Sonn­tag. Dort pro­biert er dann jede ein­zelne Ale-Sorte — doch nicht zum Spaß: Der 68-jährige Brite trinkt von Berufs wegen, denn er ist Bier­trin­ker im Auf­trag eines Ver­ban­des. Ingo Mal­cher hat Rogers getrof­fen. Wo? Natür­lich im Pub.
Brand Eins

Ich nehm’s ohne: Pro­dukte defi­nie­ren sich heut­zu­tage weni­ger über das, was drin ist, son­dern häu­fi­ger über das, was nicht drin ist, schreibt Svenja Bergt in ihrer taz-Kolumne. Es gibt Milch ohne Lak­tose, Bröt­chen ohne Glu­ten und alles Mög­li­che ohne Zucker. Pas­send dazu hat nun eine Messe zum Ohne-Trend statt­ge­fun­den: die „Allergy & Free from Show“.
taz

Und was ist mit Tee? Tee ist nach Was­ser das meist­ge­trun­kene Getränk der Welt. Jean­nine Lin­nepe begibt sich im Fein­schme­cker auf die Spu­ren des Tees. Unter ande­rem geht’s um Anbau­ge­biete, bekannte Sor­ten und um die Legen­den, die sich rund um die Ent­ste­hung des Tees ran­ken.
Fein­schme­cker

Ums Fleisch: Georg Schweis­furth (56) ist Grün­der des Öko-Betriebs Herr­manns­dor­fer und sitzt im Greenpeace-Aufsichtsrat. Simon Tress (31) ist Bio-Spitzenkoch. Gemein­sam dis­ku­tie­ren sie in einem lesens­wer­ten Doppel-Interview bei der FAZ über das, was beide am meis­ten umtreibt: Fleisch.
FAZ

Kuli­na­ri­sche Kämp­fer: Wie funk­tio­niert eine erfolg­rei­che Kam­pa­gne zum Thema Essen? Um diese Frage dreht sich ein Inter­view mit Mar­tin Rücker, Pres­se­spre­cher von Food­watch. Als größ­ten Erfolg sei­ner Orga­ni­sa­tion bezeich­net er, „dass viele heute ver­ste­hen: Essen ist ein poli­ti­sches Thema“.
Cam­pai­gning Academy

 

Aus den Blogs

Kleine Knol­len­kunde: Vivi kauft auf dem „Farmer’s Mar­ket“ bei ihr um die Ecke ein, der sich ganz unprä­ten­tiös noch „Tru­de­rin­ger Bau­ern­markt“ nennt. Dort ersteht sie ein Pot­pourri an Win­ter­ge­müse, das sie zuvor sel­ten gese­hen, geschweige denn geges­sen hat — von Schwarz­wur­zel bis Schwar­zer Ret­tich. Zurück zu Hause schrei­tet sie zur Geschmacks­ana­lyse.
Vivis Deli

Die Pekin­gente gehört zu den bekann­tes­ten Gerich­ten der chi­ne­si­schen Küche — und zu den auf­wän­digs­ten. Denn für die Zube­rei­tung ver­bringt man einen ganz Tag in der Küche. Sabine stellt das Gericht bei Food­hun­ter vor und gibt Tipps, wo man in Ber­lin, Mün­chen und Ham­burg hin­ge­hen sollte, um Pekin­gente zu pro­bie­ren.
Food­hun­ter

From Stumpf to Stiel: Mög­lichst das kom­plette Schlacht­tier ver­ar­bei­ten — das ist der Grund­ge­danke der popu­lä­ren „Nose to Tail“-Philosophie. Das vege­ta­ri­sche Pen­dant dazu stellt Anna im Metro-Genussblog vor. Hier­bei geht es darum, mög­lichst alle Teile einer Pflanze zu essen.
Metro-Genussblog

Vor die Linse: In sei­ner klei­nen Waren­kunde stellt Guido von „Kochen mit But­ter“ ver­schie­dene Lin­sen­sor­ten vor — von Roten Lin­sen über Belugalin­sen bis hin zu Par­di­nalin­sen. Dazu gibt’s Tipps zum Ein­kauf und zur Lage­rung.
Kochen mit Butter

Für Gastroma­cher: Jan-Peter vom Nomy­blog besucht ein Tref­fen des „Food Entre­pre­neurs Club“, das sich um die Frage dreht: Wie eröff­net man die­ser Tage ein Restau­rant in Ber­lin (das nicht drei Monate spä­ter wegen Erfolg­lo­sig­keit wie­der schlie­ßen muss).
Nomy­blog

Dschun­gel­prü­fung: „Ein Koch muss nicht alles mögen, aber er muss alles pro­bie­ren.“ Getreu die­sem Motto unter­nimmt Thors­ten von Falk-Kulinarium einen Selbst­ver­such zum Thema Insek­ten. Ange­lei­tet von einem Koch­buch berei­tet er Heu­schre­cken, Mehl­wür­mer und Zopho­bas zu — und pro­biert.
Falk Kuli­na­rium

 

Rezepte der Woche

Schwei­ne­fi­let in Aga­ven­si­rup: Clau­dia von „Din­ner um Acht“ geht auf Ent­de­ckungs­reise durch die „berau­schende Küche Mexi­kos“, bewaff­net mit dem 600-Rezepte-Wälzer „Mexico — The Cook­book“. Von dem Buch ist sie schwer begeis­tert, unter ande­rem wegen Gerich­ten wie Schwei­ne­fi­let in Aga­ven­si­rup.
Din­ner um Acht

Apfel-Mohn-Suppe (vege­ta­risch): „Gar net schlecht“ schme­cke diese Apfel-Mohn-Suppe, schreibt Gott­fried bei hun­der­tacht­ziggrad, was so viel bedeu­tet wie: „Kos­ten und Nut­zen sind in voll­kom­men­der Überein­stim­mung.“ Dazu prä­sen­tiert er eine Hand­voll wei­tere Uni­ver­sal­be­griffe, um ein Gericht prä­zi­ser zu beschrei­ben als jeder Michelin-Guide.
hun­der­tacht­ziggrad

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Nah­rungs­mit­telun­ver­träg­lich­kei­ten: Spu­cken für die Dia­gnose (Spie­gel)

2. Pul­led Pork und Beef (Kochen mit But­ter)

3. Das steckt alles in McDonald’s-Fritten (Stern)

 

Nach­schlag

Suppe im Ei: Aus Groß­bri­tan­nien, dem Hort man­cher Geschmack­s­lo­sig­keit, kommt ein neuer kuli­na­ri­scher Geis­tes­blitz, der dem geneig­ten Eng­län­der das Oster­fest, nun ja, ver­sü­ßen soll. Die Rede ist von Schoko-Eiern der Firma Cad­bury, die es heuer auch in den Geschmacks­rich­tun­gen Mar­mite oder Nudel­suppe gibt.
taz

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Schmausepost vom 23. Januar

Schman­kerl der Woche

Party Pota­toe: Es gab eine Zeit, da war Essen uncool, nur was für Stu­ben­ho­cker oder Spie­ßer. Inzwi­schen aber ist unsere Nah­rung und ihre Her­stel­lung des Hips­ters liebs­tes Hobby, oft ein „lustig-hedonistisch insze­nier­tes Event“, wie Jan-Peter in sei­ner klu­gen Ana­lyse für „Das Fil­ter“ schreibt. Dem­nach sind Fast-Food-Lineups die neuen DJ-Lineups, Essen die neue Live­mu­sik, kurzum: Fut­tern das neue Fei­ern.
Das Fil­ter

 

Zahl der Woche

12 Zuta­ten ste­cken laut eige­nen Anga­ben in den Pom­mes fri­tes des Fast-Food-Riesen McDonald’s. Zu Kar­tof­feln und Frit­tieröl gesel­len sich so appe­tit­an­re­gend Dinge wie Tertiär-Butylhydrochinon oder Rind­fleisch­a­roma, berich­tet Denise Wach­ter im Stern.
Stern

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

Aldi-Alternative: Immer mehr Deut­sche haben immer weni­ger Lust auf Lebens­mit­tel aus dem Super­markt. Sie schlie­ßend sich daher Initia­ti­ven wie dem Kar­tof­fel­kom­bi­nat (Mün­chen), Spei­se­gut (Ber­lin) oder Bunte Höfe (Ros­tock) an. Anne Waak spürt in der Welt dem Trend zum „Gemüse von nebenan“ nach.
Welt

Regio­na­les Netz­werk: Ein­kau­fen auf dem Wochen­markt, ohne auf dem Wochen­markt ein­zu­kau­fen — das ist die Masche des neu­es­ten Internet-Startups der Samwer-Brüder. Die Web­seite heißt Bona­tivo und wirbt damit, regio­nale Lebens­mit­tel vom Erzeu­ger an die Haus­tür zu lie­fern.
Green Wiwot3n

Kuli­na­ri­sche Kul­tur­un­ter­schiede: Lebens­mit­tel müs­sen gut schme­cken — auf diese Aus­sage kön­nen sich Ver­brau­cher aus Deutsch­land und den USA eini­gen. Dar­über hin­aus jedoch sind die Vor­stel­lun­gen davon, was gutes Essen aus­macht, dies­seits und jen­seits des Atlan­tiks sehr ver­schie­den, schreibt Alex­an­dra End­res mit Blick auf die TTIP-Verhandlungen.
Zeit

Big is beau­ti­ful. Not. XXL-Supermärkte auf der grü­nen Wiese sterben. Offenbar habe sich die Ein­sicht durch­ge­setzt, „dass es Schö­ne­res gibt, als sams­tags in Indus­trie­ge­bie­ten übergroße Ein­kaufs­wa­gen durch grell beleuch­tete Super­markt­hal­len zu schie­ben“, schreibt Peer Scha­der bei den Kraut­re­por­tern. Zudem besucht er einen Super­markt in Hol­land, der den Wochen­ein­kauf als Frei­zeit­spaß neu erfin­den will.
Kraut­re­por­ter

Dia­gnose leicht gemacht: Der eine ver­trägt keine Lak­tose, der nächste macht einen Bogen um Glu­ten: Nah­rungs­mit­telun­ver­träg­lich­kei­ten erle­ben einen regel­rech­ten Boom — sehr zur Freude der Her­stel­ler. Aber auch Ärzte und Heil­prak­ti­ker ver­die­nen an dem Trend: Wie schnell man eine Intoleranz-Diagnose erhält, zeigt Susanne Schä­fers Selbst­ver­such.
Spie­gel

Essen aus Plas­tik ist in japa­ni­schen Restau­rants all­ge­gen­wär­tig. Denn dort wer­den aller­orts soge­nannte Sam­puru aus­ge­stellt, also detail­ge­treue Nach­bil­dun­gen der Gerichte. Kris­tian Jen­sen blickt im Effilee-Magazin hin­ter die Geschichte des Plas­ti­kes­sens.
Effi­lee

 

Aus den Blogs

Weg vom Mas­sen­kon­sum: Auf einem Hof in Nie­der­ös­ter­reich haben Lisa und Michael 2009 ihr „Expe­ri­ment Selbst­ver­sor­gung“ gestar­tet. Der Plan: Mög­lichst sämt­li­che Bedarfs­gü­ter selbst her­stel­len. Im Inter­view bei Uto­pia ver­rät Lisa, warum sie Toma­ten im Win­ter nicht ver­misst, und was statt­des­sen auf den Tisch kommt.
Uto­pia

Die Pulled-Pork-Welle ist längst von den USA nach Deutsch­land her­über­ge­schwappt. Auch hier­zu­lande expe­ri­men­tie­ren Hob­by­kö­che und Hob­by­gril­ler eif­rig mit der Fleisch­zu­be­rei­tung, die auf nied­rige Tem­pe­ra­tu­ren bei lan­ger Gar­zeit setzt. Guido von „Kochen mit But­ter“ stellt Pul­led Pork vor und erklärt die Hin­ter­gründe.
Kochen mit Butter

Brote aus Sau­er­teig stel­len für Hob­by­bä­cker die Königs­dis­zi­plin da — nicht zuletzt, weil eine Menge Fall­stri­cke lau­ern. Eine kleine Anlei­tung, sel­bige aus­zu­tan­zen, gibt Michaela bei „Grain de Sel“. Ihren Bei­trag „Backen mit Sau­er­teig — My Way“ hat sie über­sicht­lich auf­be­rei­tet und mit einer Menge fei­ner Kniffe ver­se­hen.
Grain de Sel

Kleine Schale, große Wir­kung: Egal ob Grill­abend, Fon­du­e­s­ause oder Mit­bring­buf­fet: Dips und Soßen gehö­ren vor allem auf Par­tys und bei Ver­an­stal­tun­gen zum Essen dazu. Jan-Peter stellt im Nomy­blog die ver­schie­de­nen Vari­an­ten vor — vom Grill­dip bis zur asia­ti­sche Soße.
Nomy­blog

„Kräu­ter und Gewürze der Welt“ heißt die infor­ma­tive Serie von Kathy’s Küchen­kampf, in der sie sich dies­mal einer Pflanze wid­met, die jeder kennt, aber kaum einer in der Küche ver­wen­det: das Gän­se­blüm­chen. Genauer gesagt geht es um die Blüte, die sich her­vor­ra­gend in Sala­ten, zu Fleisch oder auf dem But­ter­brot macht.
Kathys Küchen­kampf (Gän­se­blüm­chen)KK (Über­sicht Kräu­ter & Gewürze)

Mit dem Unter­drü­cker der Pasta beschäf­tigt sich ein span­nen­der Text im Con­tem­pory Food Lab. Gemeint ist damit Benito Mus­so­lini, selbst Anti-Gourmet, der den Ita­lie­nern das Pasta-Essen abge­wöh­nen wollte. Sein Ziel: Das Land sollte seine starke Abhän­gig­keit von impor­tier­ten Wei­zen über­win­den.
Con­tem­pory Food Lab

 

Rezepte der Woche

Cajun-Grillhuhn mit Süß­kar­tof­feln: Eigent­lich wollte Jür­gen von Gold­schwarz bloß eine hei­lende Hüh­ner­suppe kochen, doch dann fiel ihm eine Gewürz­mi­schung in die Hände. Am Ende gab’s ein Cajun-Grillhuhn mit Süß­kar­tof­feln, Karot­ten und Fla­den­brot. Sein Fazit: „Es war herr­lich!„
Gold­schwarz

Spa­ghetti mit Zuc­chini und Man­del­mus (vege­ta­risch): Man­del­mus hat zuletzt einen erstaun­li­chen Boom erlebt und steht heute längst nicht mehr nur bei Vega­nern im Schrank. Karin von Coo­kio­nista stellt nun ein Rezept für Spa­ghetti mit Zuc­chini vor, deren Soße mit Man­del­mus ver­fei­nert wird.
Coo­kio­nista

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. 7 Tel­ler, die wie deine Kind­heit in der DDR aus­se­hen (52 Tel­ler)

2. 40 Days of Eating (Mit Ver­gnü­gen)

3. Wor­auf knipst ihr eure Food-Fotos (Fein­schme­ckerle)

 

Nach­schlag

Gebra­te­ner Igel gefäl­lig? Oder wie wär’s mit geräu­cher­tem Mur­mel­tier? Rezepte hier­für ste­hen in einem Renaissance-Kochbuch, das Sabine im Messerspitzen-Blog vor­stellt. Abge­se­hen von der­lei Kurio­si­tä­ten fin­det sie darin jedoch auch Inspi­rie­ren­des — etwa den Fakt, dass der Autor sich erst auf sechs Sei­ten Zunge, Herz und Co. des Kalbs vor­nimmt, bevor er zur Kalbs­brust schrei­tet.
Mes­ser­spit­zen

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Jeden Frei­tag­nach­mit­tag ver­sorgt Sie die Schmau­s­epost mit Nach­rich­ten rund ums Thema Essen. Den aktu­el­len und frü­here News­let­ter fin­den Sie auch auf der Web­seite Schmausepost.de. Fra­gen, Anre­gun­gen, Kri­tik und Lob rich­ten Sie bitte an info(ät)schmausepost.de.

Schmausepost vom 16. Januar

Schman­kerl der Woche

Kuli­na­ri­sche Ost­al­gie: Das Essen in der DDR war gerne def­tig, sel­ten gesund und noch sel­te­ner optisch anspruchs­voll — aber oft ziem­lich lecker. Das fin­det zumin­dest Alina von „52 Tel­ler“. Sie stellt sie­ben Gerichte aus ihrer Kind­heit mit Bild und Rezept vor — von Sol­janka über Würz­fleisch bis hin zum Schwe­de­neis­be­cher.
52 Tel­ler

 

Zahl der Woche

40 Days of Eating“ heißt eine der unter­halt­sams­ten Gastrokritik-Serien im Netz, die nun in die zweite Runde geht. Bei „Mit Ver­gnü­gen“ berich­ten die „ver­fres­se­nen Zwil­linge“ Maria und Sophia neben­ein­an­der in zwei Spal­ten von ihren kuli­na­ri­schen Expe­di­tio­nen in Ber­lin.
Mit Ver­gnü­gen

 

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Schmau­s­epost (Media-Daten)

 

Aus den Medien

Pfann­ku­chen, Ber­li­ner oder Krap­fen? Das Zeit-Magazin zeigt auf einer Deutsch­land­karte, auf wel­chen Namen das Süß­ge­bäck in wel­cher Region hört.
Zeit-Magazin

Das „Starry Kit­chen“ war ein ille­ga­les Lokal in der Pri­vat­woh­nung von Nguyen Tran und sei­ner Frau. Heute haben die bei­den ein rich­ti­ges Restau­rant in Los Ange­les, das zwei­mal zu den „101 Best Restau­rants“ der L.A. Times gehört hat. Bei Mun­chies erzählt Tran, wie das von­stat­ten ging.
Mun­chies

Aus Liebe zur Nudel: Die Pas­ti­fi­cio Bene­detto Cava­lieri im ita­lie­ni­schen Lecce gilt als eine der bes­ten Pasta-Manufakturen der Welt. Una Wie­ner hat sie für den Stan­dard besucht. Ihr Fazit: „Vor Ort wird offen­bar, wie aus alter­tüm­li­cher Maschi­ne­rie pures Pas­ta­g­lück geformt wird.„
Stan­dard

Mousse man mögen: Was ist das Geheim­nis per­fek­ter Mousse au Cho­co­lat? Diese Frage stellt ein Repor­ter der Deut­schen Welle einem Fran­zo­sen. Doch nicht irgend­ei­nem, son­dern Cyril Gér­ard, Pâtis­sier eines Sterne-Restaurants in Cha­mo­nix. Das zuge­hö­rige Video gibt’s bei der FAZ.
FAZ

Ernäh­rungs­trends durch­lau­fen meist fünf Stu­fen. Erst schreibt ein US-Blog über die XY-Diät, dann ver­kün­det eine Schau­spie­le­rin, sie sei XYia­ner. Als nächs­tes schwirrt XY durch die deut­sche Food­blo­go­sphäre, ehe die Medien hier­zu­lande das Thema ent­de­cken. Ganz am Ende nimmt sich die FAZ den Ernäh­rungs­trend vor — so gesche­hen jetzt bei der Paläo-Diät, deren Anhän­ger wie Stein­zeit­men­schen essen.
FAZ

Der Bocuse d’Or gilt als einer der renom­mier­tes­ten Koch-Wettbewerbe der Welt. Für Deutsch­land geht in die­sem Jahr Chris­tian Krü­ger vom Mann­hei­mer Sterne-Restaurant „Axt“ an den Start. Bei den Restaurant-Ranglisten ver­rät er im Inter­view, wie er sich vor­be­rei­tet, und worin sich der Wett­be­werb von der nor­ma­len Arbeit im Restau­rant unter­schei­det.
Restaurant-Ranglisten

 

Aus den Blogs

Am Thema Kochen für Kin­der haben sich in etwa so viele Men­schen abge­ar­bei­tet wie am Nahost-Konflikt — und waren dabei ebenso erfolg­los. Einen der unter­halt­sams­ten Ein­bli­cke gibt nun Patri­cia als Gast­au­to­rin bei den Herz­da­men­ge­schich­ten. Ihr Fazit: „Ich koche jetzt, was mir schmeckt, und die Kin­der essen das nicht. Das ist uns ein sehr lieb gewor­de­nes Ritual gewor­den.„
Herz­da­men­ge­schich­ten

Fünf bunt gewür­felte Tipps für die krea­tive Küche gibt Guido bei „Kochen mit But­ter“. Unter ande­rem erklärt er, wie man als Vega­ner Soßen andi­cken kann und was beim Düns­ten als fett­arme Alter­na­tive zu Öl und But­ter taugt.
Kochen mit Butter

Tapas à la Adria: Nach der Schlie­ßung des legen­dä­ren „elBulli“ hat Star-Koch Fer­ran Adria mit eini­gen Kol­le­gen das Kon­zept „Bcn 5.0″ ent­wi­ckelt. Dabei han­delt es sich um fünf Restau­rants in Bar­ce­lona, die sich einer anspruchs­vol­len, moder­nen Küche ver­pflich­ten. Julien von „Trois Etoi­les“ hat eines davon — das Tapas-Lokal „Tickets“ — besucht.
Trois Etoi­les

And the win­ner is… Stef­fen Sin­zin­ger hat bei der Ber­li­ner Spei­se­meis­te­rei zur Wahl des Koch­buchs 2014 auf­ge­ru­fen und auf den ers­ten Plät­zen lan­den „drei Groß­ka­li­ber“, wie er schreibt. Näm­lich: „Fran­zö­si­sche Küche“ von Yan­nick Alléno, „Moder­nist Cui­sine at home“ und Ben She­w­rys „Ori­gin“. Das Ergeb­nis ist für Sin­zin­ger „kein gutes Omen für die deut­sche Koch­buch­kul­tur“.
Ber­li­ner Speisemeisterei

Bei Food­blog­gern müs­sen die Spei­sen optisch was her­ma­chen, genauso Tel­ler und Besteck. Doch wie sieht’s eigent­lich mit dem Unter­grund aus, sprich mit Tisch, Brett oder Hocker? Frau Fein­schme­ckerle stellt nun auf ihrem Blog vor, wor­auf sie ihre Fotos knipst.
Fein­schme­ckerle

Sous-vide, zu Deutsch: Vaku­um­ko­chen, erfreut sich seit eini­gen Jah­ren gro­ßer Beliebt­heit — auch bei immer mehr Hobby-Köchen. Dabei wird Fleisch, Fisch oder Gemüse in einen Vaku­um­beu­tel gepackt und bei rela­tiv nied­ri­gen Tem­pe­ra­tu­ren gegart. Oli­ver stellt nun bei den Koch­freun­den eine hilf­rei­che Sous-vide-Landkarte vor, geord­net nach Gar­zeit und Tem­pe­ra­tur.
Koch­freunde

 

Rezepte der Woche

Bier­fleisch mit Sem­mel­knö­deln: „Es war ein­mal ein Hub­schrau­ber­pi­lot, der hieß Gams­jä­ger“ — mit die­sen Wor­ten beginnt Susanne alias Frau Ziii ihre Geschichte vom Gosauer Kua­schas, die sie zu einem Rezept für Bier­fleisch mit Sem­mel­knö­deln inspi­riert. Die Geschichte ist lesens­wert, das Gericht nach­ko­chens­wert.
Ziii kocht

Blumenkohl-Bananen-Curry (vege­ta­risch): Für das Blog-Event „Rezepte für die Figur“ ser­viert Bar­bara auf ihrer Spiel­wiese ein Blumenkohl-Bananen-Curry. Es ist schnell zube­rei­tet und schmeckt herr­lich — übri­gens auch, wenn einem die Figur herz­lich egal ist.
Bar­ba­ras Spielwiese

 

Meist­ge­klickte Links der Vorwoche

1. Ein klei­nes Spülmaschinen-ABC (Lanis Lecker Ecke)

2. Die bes­ten Rezepte 2014 als E-Book (High Foo­da­lity)

3. Rai­ners Reste

 

Nach­schlag

Speck lass nach: Es klingt, als wäre Homer Sim­pson unter die Medi­zi­ner gegan­gen: Die US-Zeitschrift „Mother Jones“ stellt drei Krank­hei­ten vor, bei denen Speck (Bacon) als wirk­sa­mes Heil­mit­tel gilt. Die Auto­rin beruft sich dabei auf wis­sen­schaft­li­che Befunde. Die drei Krank­hei­ten sind: Nasen­blu­ten, eine Form der Flie­gen­ma­den­krank­heit und Krätze.
Mother Jones (Englisch)

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